Entfernungsmesser Test und Kaufberatung

Entfernungsmesser

Entfernungsmesser im Test – Alles, was Sie über diese Messgeräte wissen sollten

Gehören Sie zu den Menschen, die immer etwas zu Werkeln haben? Ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen im Bereich Heimwerken und Garten, verfügen Personen mit unbändigem Tatendrang über ein Sammelsurium an Werkzeug. Bei der Brennholz-Bevorratung kommen Kettensägen zum Einsatz und in den vier Wänden agieren neben der Wasserwaage diverse Gerätschaften. Und wo Maßband, Zollstock und andere Mess-Werkzeuge aufgeben müssen, leisten Entfernungsmesser – in Ergänzung zum übrigen Equipment – einen ausgezeichneten Dienst.

Rangefinder – so die englische Bezeichnung – werden nicht als Entfernungsmesser schlechthin genutzt. Einige Geräte eignen sich unter anderem zur Volumenberechnung. Die Mess-Geräte arbeiten mit hoher Präzision und liefern Entfernungsdaten mit geringer Messungenauigkeit. Mit all den Vorzügen, die sich aus deren Gebrauch ergeben, sprechen diese Produkte Heimwerker und Profi gleichermaßen an. Auch bei der Jagd sind die Geräte eine sinnvolle Erweiterung zum Fernglas. Lesen Sie unseren Testbericht, in dem wir Ihnen unter anderem wichtige Kriterien für den Kauf nennen.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Entfernungsmessern auf einen Blick

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Handhabung & Komfort
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Entfernungsmesser Kaufberatung

So funktionieren Laser-Entfernungsmesser

Welche Fabrikate sind auf dem Entfernungsmesser-Markt zu erwarten?

Mit Herstellern wie

Bresser, Stanley, Bosch, Stabila, Leica, Bushnell, Laserline, Toolcraft, Zeiss, Fluke, Minox, KWB, Skil oder Einhell

ist die Liste sehr lang und erhebt in dieser Aufzählung dennoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die aufgeführten Modelle haben wir uns näher angesehen und in unserem Testbericht berücksichtigt.

 

Was ist ein Entfernungsmesser?

In vielen Bereichen des täglichen Alltags- und Berufslebens müssen Entfernungen gemessen werden. Die Distanzen sind oft so lang, dass Maßband oder Zollstock nicht ausreichen bzw. ungenügende Messergebnisse liefern. Seit einiger Zeit gibt es Entfernungsmesser, die keineswegs nur dem professionellen Bereich vorbehalten sind. Sie sind Fernglas und Entfernungsmesser in einem und messen Distanzen zu einem zumeist feststehenden Punkt oder Hindernis. Die meisten Modelle arbeiten mit Laser-, andere mit Ultraschall-Technik.

Bei den Erstgenannten trifft ein Laserstrahl auf ein Objekt und wird reflektiert. Die dafür benötigte Zeit liefert unter anderem die Grundlage für die Entfernungsberechnung, welche das Gerät vornimmt. Der sichtbare Laserstrahl ermöglicht eine millimetergenaue Messung. Mit dem Gebrauch dieser Geräte minimiert sich der Aufwand deutlich. Das bezieht sich nicht nur z.B. auf unwegsames Gelände, welches ein manuelles Verfahren oft unmöglich macht, sondern auch auf den Zeitfaktor. Außerdem müssen Daten nicht separat niedergeschrieben werden.

Folgende Vor- und Nachteile können Sie gegenüber den herkömmlichen Messmethoden erwarten:

 

Vor- und Nachteile von Entfernungsmessern

Der langen Aufzählung der Vorteile steht lediglich ein höherer Preis für die Anschaffung als Nachteil gegenüber.

 

Entfernungsmesser, die modernen Ferngläser

Zogen Jäger noch vor einigen Jahren ausschließlich mit dem Fernglas „bewaffnet“ zur Jagd, so bedient sich der moderne Waidmann, der das Jagen mit Leidenschaft betreibt, dem Entfernungs-Messer. Die Geräte bieten alle Vorteile der Ferngläser, die jedoch durch die Vorzüge dieser Messgeräte ergänzt werden.

Während Ferngläser nur der Vergrößerung von Objekten dienen, lassen sich mit den innovativen Ausführungen die bestehenden Entfernungen messen. Ein Umstand, der sich bei der Jagd in jeder Hinsicht positiv auswirkt und für einen gut platzierten Schuss sorgt. Teilweise lassen sich, wie beim „6x20“ von Bresser, sogar Geschwindigkeiten messen.

Abermals ein Kriterium, durch den sich diese Geräte von einem Fernglas unterscheiden. Im Zusammenhang mit Produkten, welche speziell auf bewegliche „Ziele“ und unebenes, bergiges Gelände, in dem der nötige Überblick schon mal verloren gehen kann, abgestimmt sind, fallen immer wieder Namen wie Bresser und Bushnell. Beide blicken auf eine langjährige Tradition zurück, was sich auch in deren Produkten widerspiegelt.

Fernglas mit Entfernungsmesser im Video

In welchem Messbereich arbeiten Laser-Geräte?

Müssen Sie kleine Distanzen ausmessen, genügt der althergebrachte Gliedermaßstab. Liegt die Entfernung deutlich über dessen allgemeiner Reichweite von zumeist zwei Metern, könnte Sie das Maß-Band noch weiterbringen. Allerdings nur, wenn keine Hindernisse den Messvorgang stören und eine zweite Person als Assistent verfügbar ist.

Anderenfalls und bei langen Distanzen kann ein Laser-Messgerät hervorragende Dienste leisten. Die Messbereiche liegen weit über den Möglichkeiten herkömmlicher Vertreter. Unsere beiden PLR-Bosch-Kandidaten lasern bis zu 25m bzw. 50m und der „GLM“ des gleichen Herstellers liefert noch in 80m Entfernung punktgenaue Messwerte.

Die gleiche Distanz kann der „Disto“ messtechnisch überbrücken und mit dem kompakten „Victory“ von Zeiss - dem Vorreiter im Bereich Objektive und Foto-Technik mit langer Tradition – „überwinden“ Sie sogar bis zu 1.200m. Der „Tour V3“ von Bushnell erkennt z.B. Bäume in einer Entfernung von 640m und der Rangefinder „4x21“ von Bresser schafft das über eine Distanz von 800m. Bezüglich der messbaren Untergrenze liegen alle Kandidaten bei 0,05m.

 

Welche Messpräzision können Sie erwarten?

Es ist kaum vorstellbar, dass über eine Distanz von 80 Metern und mehr keine Ungenauigkeit auftreten sollte. Dennoch ist dem so, denn ein Testsieger weicht über diese Entfernung mit maximal 1,5mm ab. Ein Wert, welcher selbst bei höchsten Anforderungen an die Messergebnisse als gegenstandslos betrachtet werden kann.

Bezüglich der zu erwartenden Präzision schneiden jedoch die Profi-Modelle gegenüber den Heimwerker-Varianten besser ab. In der „Profi-Liga“ werden exakte Werte benötigt, was sich in der entsprechenden Produkt-Technik und in einem höheren Preis niederschlägt. Im Heimwerker-Bereich weichen Entfernungsmessgeräte wie die Bosch-„PLR“ mit Werten um 3mm ab.

Noch etwas schlechter agiert der „NLD20“ von Einhell und mit 2mm Abweichung ordnet sich der Pocket-Laser von Laserliner im Mittelfeld ein. Die „GLM“-Produkte lasern wiederum mit der gewünschten Präzision und haben auch mit der Flächen- und Volumenberechnung keine Probleme. Wie man exakt misst, zeigt der „LD420“-Laser von Stabila allen Mitstreitern und weicht nur 1mm ab.

Vortex Ranger 1000 Entfernungsmesser

 

Bluetooth – Verbindung zwischen Messgerät und Rechner

Die Entwicklung bei Entfernungsmessgeräten wäre stehengeblieben, würden nicht wenigstens einige Geräte eine Verbindungsmöglichkeit zu einem Rechner oder anderen Medien bieten. Der große Vorteil: die Messwerte können direkt verwaltet und für weiterverarbeitende Sachverhalte genutzt werden.

Ein Vertreter dieser Kategorie ist der „Smart Measure Pro Flächenrechner“ aus dem Hause Stanley. Hierbei handelt es sich um einen Adapter, mit dem die Messungen via Handy möglich sind. Auch ein USB-Zugang für den direkten Weg zu den modernen Medien ist ein vorteilhaftes Feature.

 

Dauermessungen und Messwertspeicher

Wer nicht nur ausnahmsweise z.B. beim Umbau des Eigenheims, sondern beruflich und deshalb ständig mit der Thematik konfrontiert ist, wird auch die Speicherung der Daten zu schätzen wissen. Die Dauermessung ist im Dienst-Alltag an der Tagesordnung und kann unter anderem mit Produkten von Skil gut umgesetzt werden.

Mit dem umständlichen Aufzeichnen von Daten oder den nötigen Neumessungen, wenn selbige verloren gegangen sind, schwindet auch schnell die Lust. Hier kann die Möglichkeit der Daten-Speicherung Abhilfe schaffen. Diese bleibt jedoch häufig den „Profis“ unter den Geräten vorbehalten.

 

Ferngläser und Entfernungs-Messer im Vergleich

Einsatzgebiete im Vergleich

Während Sie Ferngläser wohl kaum für „Sichtungen“ und Vergrößerungen bei Vermessungen oder im Baugewerbe einsetzen würden, leisten diese beispielsweise bei der Jägerei ausgezeichnete Dienste. Jedoch beschränkt sich deren Aktionsradius eben auf derartige oder ähnliche Verwendungen. Entfernungs-Messer können hingegen als wahre Allrounder betrachtet werden, deren Einsatzgebiet sich nicht nur auf die typischen „Ferngläser-Aktionen“ beschränkt, sondern durch weitere spezielle Anwendungsmöglichkeiten ergänzt wird.

Preise im Vergleich

Umfassendere Verwendungs- und Einsatzmöglichkeiten schlagen sich z.B. auch im Preis nieder. Die Preise für Ferngläser und Mess-Geräte bewegen sich immer innerhalb einer breiten Spanne. Das hängt vom Gesamtpaket und nicht zuletzt auch vom Namen ab, der hinter einem Produkt steht.

Fernglaspreise

Ein Fernglas können Sie bereits für 20 Eur. kaufen, sollten jedoch keine großen Erwartungen haben. Für ein Zeiss „Victory 10 x 56 T RF“ müssen Sie einen vierstelligen Eur.-Betrag zahlen, können sich aber wiederum auf beste Qualität freuen. Der Vergleich hinkt, verdeutlicht aber die möglichen Preisspannen. Qualität von Bresser, die den Ansprüchen der meisten Fernglas-Benutzer gerecht wird, ist schon für knapp 100 Eur. zu haben.

Entfernungsmesserpreise

Die einfache Entfernungs-Messer-Ausführung, z.B. von Laserliner, kostet keine 50 Eur. Etwas darüber liegt beispielsweise der „LDM 70“ von Toolcraft. Mit rund 140,00 Eur. – für den „D210“ von Leica – oder gut 150,00 Eur. – für den „6 x 25“ von Bresser – bewegen wir uns im mittleren und mit über 600 Eur. für unseren Zeiss-Messkandidaten im oberen Preissegment.

 

Messbereich und Gewicht – wichtige Kaufkriterien

Wenn Sie optische Geräte wie ein Fernglas oder einen Entfernungs-Messer benötigen, sollten Sie vor dem Kauf nicht versäumen, den einen oder anderen Testbericht zu lesen. Neben unserem Testbericht, der Ihnen die wichtigsten Fakten zu diesem Thema bietet, testet auch Chip diese modernen Geräte, die, bezüglich der Verwendungsmöglichkeiten, eine Erweiterung zum althergebrachten Fernglas darstellen. Auf der Suche nach Modellen von Stabila, Minox, Fluke oder KWB sollten Sie sich vorab unter anderem Gedanken über die Art der Nutzung machen.

Wollen Sie mit dem Produkt zur Jagd gehen, soll es als Ergänzung zur Wasserwaage bei alltäglichen Heimwerker-Aufgaben dienen oder benötigen Sie die Dauermessung als wichtige Funktion für den professionellen Gebrauch? Kommt letzteres in Frage, stellt vielleicht der „Disto“, unser Mitstreiter von Leica, die passende Lösung dar. In der Zusammenfassung stellen sich die wichtigen Entscheidungskriterien aus unserem Testbericht wie folgt dar. Achten Sie auf

  • präzise Entfernungsdaten
  • Mess-Genauigkeit
  • Beleuchtung bei Gebrauch im Dunkeln
  • Reichweite des Gerätes
  • Staub- und Wasserschutz bei entsprechender Benutzung
  • einfache Bedienung und Handhabung
  • ein gut handelbares Gewicht
  • mögliche Bluetooth- oder USB-Verbindungen zu anderen Medien, sofern Sie dieses Feature wünschen

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