Speicherkarten Test und Kaufberatung

Speicherkarten

Speicherkarten im Test: Worauf kommt es an?

In der heutigen Zeit passiert es schnell, dass der interne Speicherplatz beim Smartphone, der Digitalkamera oder Actionkamera ans Limit gelangt.

Speicherkarten sorgen für wenige Euro für mehr Kapazität und Freude am Gerät. Bei der Vielzahl der Formate, die von SD, SDHC, SDXC, Class 6, Class 10, U1, U3, und viele mehr reicht, entsteht beim Kauf meist große Verwirrungen.

Was bedeutet die maximale Schreibgeschwindigkeit und was sagt die garantierte Mindestgeschwindigkeit aus?

In der Speicherkarten Kaufberatung informieren wir Sie über den geschichtlichen Verlauf sowie über die Kriterien, die eine ideale SD-Karte erfüllt.

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Speicherkarten Kaufberatung

Die Entwicklung der Speicherkarte

Vor einigen Jahren waren sich die großen Hersteller nicht einig, welche Formate entscheidend für die Speicherkarte sind. Aus diesem Grund regelte jeder Anbieter dieses Problem für sich selbst. Es entstanden dutzende verschiedene Formate. Wer ein Gerät von Sony besaß, als Beispiel eine Playstation, griff auf einen Memorystick® von Sony zurück. Der Kunde war auf diese Weise an den Hersteller weiter gebunden. Heute steht der Standard fest, durchgesetzt hat sich die weitbekannte SD-Karte.

Früher lag die maximale Kapazität der Speicherkarten bei zwei Gigabyte. Fünf Jahre später entwickelten sich die Kameras deutlich weiter und verlangten nach höheren Kapazitäten. Die SDHC erlaubte dann ein Datenvolumen von vier bis 32 Gigabyte. Viele Kameras zu dieser Zeit waren nicht mit der neuen Speicherkarte kompatibel. 2009 erwies sich die Größe als unzureichend, wodurch der nächste Schritt zur SDXC-Speicherkarte bereitstand. Diese Art erlaubt ein Volumen von 64 Gigabyte bis hin zu maximal zwei Terabyte. Die Hersteller achteten bei jeder Weiterentwicklung darauf, dass physikalisch eine Kompatibilität besteht.

 

SD, SDHC, SDXC im Überblick

Die ersten Speicherkarten mit der SD-Kennung bieten einen Speicherplatz von maximal zwei Gigabyte. Früher, als die Qualität und Auflösung der Bilder oder Filme geringer waren, erweiterte diese Karte ihn um einiges. Aufgrund der steigenden Pixel pro Bild greifen Vielfilmer oder Schnappschussjäger besser zu SDHC-Modellen. Deren maximale Kapazität liegt bei 32 Gigabyte. Das "HC" steht für "High Capacity", eine "hohe Kapazität".

Die neueste und größte SD-Variante trägt den Namen SDXC "Secure Digital Extended Capacity" was zu Deutsch "sichere digitale ausgedehnte Kapazität" bedeutet. Das derzeit größte Speichermedium der SD-Reihe, das auf dem Markt erhältlich ist, stellt ein Modell mit aussagekräftigen 512 Gigabyte dar.

Garantierte Mindestschreibgeschwindigkeit

Ab dem SDHC-Standard entwickelten sich die ersten Geschwindigkeitsklassen. Sie garantieren eine Mindestschreibgeschwindigkeit, die sie unter jeder Bedingung liefern. Zu unterscheiden sind Class 2, Class 4, Class 6 und Class 10. Die beistehende Zahl steht für die entsprechende Mindestschreibgeschwindigkeit in der Einheit Megabyte pro Sekunde.

Entscheidend ist die Klasse bei Videoaufnahmen. Unterbricht der Datenstrom, bricht die laufende Aufnahme automatisch ab. Je höher die aufzunehmende Einstellung ist, desto höher ist die empfohlene Klasse. HD-Kameras setzen meist eine Speicherkarte von Class 6 voraus. Das Class Symbol erkennt der Käufer an der eingekreisten Zahl auf der Speicherkarte selbst.

Speicherkarten Kaufberatung: maximale Übertragungsgeschwindigkeit

Entwickler von Speicherkarten geben zusätzlich eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit an. Die Lesegeschwindigkeit ist in der Regel um einiges höher als die des Schreibvorgangs. Viele Hersteller geben an dieser Stelle den hoch angesetzten Lesewert an, um dem Kunden eine hohe Übertragung vorzuspielen. Die niedrigeren Schreibgeschwindigkeiten finden sich eher als Kleingedrucktes auf der Website oder Verpackung.

Andere Lieferanten geben die Geschwindigkeit als Faktor der CD-Lese-Geschwindigkeit an, die bei circa 150 Kilobyte pro Sekunde liegt. Steht der Faktor 633x auf der Speicherkarte, erreicht sie einen maximal Wert von 95 Megabyte pro Sekunde. Diese Zahl hält sich weder beim Lesen noch beim Schreiben konstant und schwankt stark. Von Bedeutung ist die Angabe bei Serienaufnahmen oder schnelles Auslesen der Speicherkarte in Lesegeräten.

Lesegeschwindigkeit der SD-Karten

Die Lesegeschwindigkeit ergibt sich nicht direkt aus der Class-Einteilung. Allerdings existieren Durchschnittswerte, die bei den jeweiligen Classes zu erwarten sind. Class-2 besitzt einen Faktor von 13, Class-4 Faktor 26, Class-6 den Faktor 40 und Class-10-Karten einen Faktor von 66. Die Umrechnung des Geschwindigkeitsfaktors errechnet sich von der Geschwindigkeit eines normalen CD-Brenners, der circa bei 150 Kilobyte pro Sekunde liegt.

Die genauen Endwerte schwanken von Endgerät zu Endgerät. Verschiedene Tests machten deutlich, dass ab der Class-4 extreme Unterschiede in Abhängigkeit vom Kartenleser existiert. Eine schnelle SD-Karte benötigt aus diesem Grund einen modernen Kartenleser, der das Potenzial des Speichermediums völlig entfaltet.

UHS Class 1, 2 oder 3: Bedeutung und Geschwindigkeit

Mit dem Standard der SDXC-Speicherkarten erweitern sich zusätzlich die Geschwindigkeitsklassen. Der Name der Class 10 ändert sich ab dieser Variante zu U1. U1 entspricht 10 Megabyte pro Sekunde und U3 rund 30. Diese Mindestschreibgeschwindigkeit erreichen die Speichermedien mit UHS-I problemlos, wobei UHS für "Ultra High Speed" steht. Durch diese Erweiterung ist es möglich, bis zu 104 Megabyte pro Sekunde zu übertragen. Die maximale Übertragungsrate einer UHS-II entspricht mit 312 Megabyte pro Sekunde dem Zehnfachen der normalen SD-Karte.

Eine solch hohe Rate benötigen Videokameras, die 4K-Aufnahmen machen. Das Merkmal dieser neuen Speicherkarte liegt bei einem großen U mit einer kleinen Zahl darin. Nebenan steht oft noch das alte Class-Symbol auf der Speicherkarte.

 

Mehr als ein Speichermedium

Die Hersteller der weit verbreiteten SD-Karte verbleiben nicht mehr länger bei speicherbaren Daten. Mittlerweile existieren Modelle auf dem Markt, die über integriertes WLAN verfügen. Dies erweitert die Möglichkeit Daten kabellos zu übertragen. In anderen Varianten findet sich ein USB-Anschluss, der den Zugang zu PCs ermöglicht, die keinen Kartenleser besitzen.

Eine höhere Robustheit entwickelte sich besonders in den letzten Jahren. Gerade im Urlaub sind die Speicherkarten verschiedenen Temperaturen wie Hitze, Kälte oder einer erhöhten Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Ebenso wie widrige Wettereinflüsse sorgen magnetische oder elektrische Felder nicht für Datenverluste.

 

Welche SD-Speicherkarte ist die richtige für meine Kamera

 

Richtige Auswahl bei der eigenen Digitalkamera

Bevor Sie sich für eine Speicherkarte entscheiden, ist es notwendig, zu prüfen, welche Standards das Gerät unterstützt. Je nach Alter und Preisklasse existieren verschiedene Formate. Moderne Kameras unterstützen jegliche SD, SDHC oder SDXC und UHS-I Speicherkarten. UHS-II ist bisher das neueste Format, das wenige Geräte gänzlich ausschöpfen.

Sind Sie im Besitz einer UHS-II-Speicherkarte, ist es kein Problem, diese in einer Kamera zu verwenden, die UHS-I unterstützt. Der einzige Nachteil ist, dass UHS-II teurer und die ältere Kamera bis zur maximalen Geschwindigkeit der UHS-I fähig ist, zu lesen oder zu schreiben.

Wenden Sie sich an eine Speicherkarten Kaufberatung, empfehlen diese in der Regel, keine SD-Karten unter Class 10 zu kaufen. Bei diesen Preisen lohnt es sich nicht mehr, eine qualitativ niedrigere SD anzuschaffen. Je nach Anwendung oder Funktion des Gerätes ist ein genauer Blick ausschlaggebend. Für eine Kamera, die eine hohe Datenrate von etwa 100 Megabit pro Sekunde bei Full-HD unterstützt, benötigen Sie mindestens eine SDXC U2. Wünschen Sie sich, 4K-Aufnahmen zu machen, ist bei bestimmten Kameras eine U3 erforderlich.

 

Unterschiede bei der Empfehlung je nach Anwendung

Die Speicherkarten Kaufberatung empfiehlt, je nach Anwendung und Nutzung der SD, beim Kauf auf andere Kriterien zu schauen. Wer eher viele Fotos oder Serienbilder schießt oder ein schnelles Lesen des Kamerazwischenspeichers benötigt, greift zu einer Speicherkarte mit einer hohen maximalen Schreibgeschwindigkeit. Eine Schwankung dieses Wertes ist bei Einzelbildern im Gegensatz zu Videos eher unbeachtlich. Einige Modelle der Klasse U3 besitzen über die Norm hinaus die Fähigkeit, bis zu 60 Megabyte pro Sekunde zu schreiben, wobei eine gewöhnliche U1 bis zu 90 Megabyte pro Sekunde schafft.

Deshalb ist genau abzuwägen, in welchen Bereichen Sie die Kamera verwenden. Im Falle, dass beides eine Rolle spielt, rät die Speicherkarten Kaufberatung dazu, zwei unterschiedliche SD-Karten zu kaufen. Eine die eine hohe Mindestschreibgeschwindigkeit aufweist und eine, die eine beachtlich hohe maximale Geschwindigkeit erreicht.

 

Größe der Speicherkarten

Wer viel filmt oder fotografiert braucht nicht unbedingt den größtmöglichen Speicherplatz. Ab einer bestimmten Kapazität erhöht sich der Preis für ein weiteres Gigabyte enorm. Je nach Anwendung reicht eine 16 Gigabyte SD-Karte völlig. Als Beispiel speichert eine 16-Megapixel-Kamera über 2.000 Fotos als JPEG auf einer 16-Gigabyte-Speicherkarte.

Wer gerne die RAW-Datei oder gleichzeitig JPEG und RAW abspeichert, schafft es noch, 400 Fotos zu speichern. In solchen Fällen empfiehlt die Speicherkarten Kaufberatung die nächsthöhere Kapazitätsstufe. Wünschen Sie sich, längere Videoaufzeichnungen zu erstellen, die nicht zu stoppen sind, gilt, je größer desto besser. Besonders bei Aufnahmen in 4K benötigen kurze Videos einige Gigabytes. Stellt es kein Problem dar, die Speicherkarte kurz zu wechseln, existiert keine Begrenzung der Kapazität.

 

Lebensdauer der Flash-Speicherzellen

Im Rahmen der Speicherkarten Kaufberatung ist es bedeutend, die Lebensdauer der Speichermedien zu erwähnen. Flash-Speicherzellen haben begrenzte Beschreibzyklen und daher eine eingeschränkte Lebensdauer. Die Lesezyklen einer SD-Karte hingegen sind unbegrenzt. Moderne Speicherkarten lasten die Speicherzellen gleichmäßig aus, was die Lebensdauer verlängert. Defekte Speicherzellen sind nicht mehr zu verwenden, wobei minderwertige Zellen über 100.000 Zyklen schaffen. Hochwertige Modelle erreichen Schreibzyklen von 1.000.000. Bemerken Sie, dass ein deutlicher Kapazitätsschwund auftritt, ist es ein Hinweis darauf, dass die Speicherkarte dem Ende zugeht.

Beachten Sie, dass der Hersteller bei der Umrechnung von Kilo- auf Mega- oder Gigabyte nicht den korrekten Umrechnungsfaktor verwenden. Daher entsprechen die versprochenen Gigabyte nicht den vorgeschriebenen 1.024 Megabyte, sondern 1.000 Megabyte. Wer einen größeren Verlust von Fotos oder Videos vermeiden möchte, greift daher lieber zu zwei oder mehreren kleinen SD-Karten.

 

Micro-SD-Karten für den ständigen Einsatz

Zahlreiche Digitalkameras und Smartphones benutzen die wesentlich kleineren und kompakteren Micro-SD-Karten. Das Konzept sieht nicht vor, dass der Nutzer das Speichermedium immer wieder aus dem Gerät herausnimmt und in ein Kartenlesegerät steckt. Die kleinen SD-Karten sind für Geräte gedacht, die auf einem anderen Wege die Daten übertragen.

Bei den Micro-SD-Karten existieren dieselben Geschwindigkeitsklassen wie bei den herkömmlichen Speicherkarten. Ohne eine Verschlechterung zu erwarten, sind diese Micro-SDs in der Class 6, Class 10, U1 sowie UHS-I, SD, SDHC und als SDXC erhältlich. Um diese kompakten Medien mit einem Kartenleser auszulesen, erhält der Käufer zusätzlich einen Adapter.

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