Schubkarren Test und Kaufberatung

Schubkarre

Die Schubkarre im Test – alles was Sie über Schubkarren wissen sollten

Häuslebauer, Garten- und Hofbesitzer, kleine und große Handwerker kommen an einem Gebrauchsgegenstand nicht vorbei: Die Schubkarre ist essentieller Bestandteil ihrer Arbeit. Kein anderes Hilfsmittel eignet sich besser für den Transport von Gütern mittlerer Größe und mittleren Gewichts. Auch wenn diese Transportmittel auf den ersten Blick keine Besonderheiten aufweisen, unterscheiden sich die Modelle in Details, mit denen sie sich für bestimmte Arbeiten eignen oder nicht. Für die optimale Handhabung spielen Dinge wie die Größe der Mulde oder die Beschaffenheit von Schubkarrenrad und Griffen eine Rolle. 

Fettung Eine gute Schubkarre sollte in folgenden Punkten überzeugen:

  • Die Schubkarre hat ein ausreichendes Ladevolumen
  • Die Karre erlaubt den Transport sperriger Güter mittleren Gewichts
  • Die Mulde besteht aus einem robusten Material
  • Schubkarrenrad, Griffstangen und Griffe sorgen für optimales Handling

Im folgenden Ratgeber haben wir uns der Thematik angenommen und alle wichtigen Details über Schubkarren zusammengestellt. Lesen Sie, welches die wichtigsten Kaufkriterien sind und welche Tipps wir Ihnen für den Gebrauch mit auf den Weg geben.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Schubkarren auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Fahrverhalten
Strapazierfähigkeit
Verarbeitung

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Schubkarre Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über die Schubkarre

Durch ihren Einsatz wird der körperliche Einsatz minimiert

Die typischen Einrad-Modelle werden durch Zweiradvarianten ergänzt

Neben den durch Muskelkraft zu bewegenden Vertretern bietet der Markt auch motorbetriebene Versionen

Die herkömmliche Schubkarre kommt dort zum Einsatz, wo ein Dumper zu groß und der Rolly zu klein ist

Auch die Schubkarre benötigt einen gewissen Wendekreis, womit für die Verwendung auf begrenztem Terrain oft nach Alternativen gesucht werden muss

 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Schubkarre“

Der Name gibt bereits einen Hinweis auf die Art und die Funktion dieses Transportmittels. Die Güter werden in die Wanne der Karre geladen und diese in der ursprünglichen Version wiederum per Muskelkraft geschoben (Stichwort: Schub). Mit dem einfachen Aufbau täuscht die Schub- oder Gartenkarre über ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten hinweg. Der Markt bietet Modelle, die sich ihren Eigenschaften entsprechend als

  • Bauschubkarre –zumeist in Form einer Metallschubkarre,
  • Gartenschubkarre – in Ergänzung zu Gartenwagen oder Rolly,
  • Kinderschubkarre – als „Kinderspielzeug“,

eignen.

Die herkömmliche Schubkarre

Mit Mulde, Griffstangen und Griffen, einem Schubkarrenrad als Luftbereifung oder Vollgummiversion und Gestell nebst Füßen und Überroll-Kippbügel ist die Aufzählung aller Bestandteile vollständig. Diese Karren kommen vor allen Dingen im Garten, auf Baustellen oder im handwerklichen Bereich sowie in der Landwirtschaft zum Einsatz. 

Neben den herkömmlichen Modellen bietet der Markt die Kinderschubkarre für alle kleinen Handwerker und Baumeister, die es den Großen gleichtun wollen. Einige Vertreter sind faltbar und somit leicht und platzsparend zu verstauen. Das Angebot wird außerdem durch motorbetriebene Modelle mit unterschiedlichen Antriebsarten ergänzt. Die aufzubringende Muskelkraft ist bei diesen Varianten fast Null.

Schubkarren mit zwei Rädern

In der ursprünglichen Variante rollt eine Schub- oder Gartenkarre auf einem Rad. Das vorhandene Angebot wird durch Modelle mit zwei Rädern sinnvoll ergänzt. Hier sitzen im vorderen Bereich zwei Räder. Während die einrädrige Version insbesondere in Bezug auf die Balance so manchen Nutzer auf die Probe stellt, bietet diese Variante diesbezüglich mehr Komfort. Diese Modelle sind verwindungssteif und verkraften höhere Lasten als die herkömmlichen Vertreter. Zudem ist seitliches Kippen während der Fahrt unmöglich. Allerdings gilt das auch für das Abladen der Karren, was meistens durch Auskippen des Gutes erfolgt. Oft wird das Transportmittel seitlich abgekippt. Das geht beim Zweiradmodell nicht. Hier müssen Sie die Ladung ausschließlich vorn über den Bügel auskippen oder die Wanne in anderer geeigneter Form leeren. Manche Modelle haben eine Kippmulde. Zu den Schwächen dieser Variante gehört außerdem der größere Wendekreis. Während geübte „Fahrer“ das „Einrad“ geschickt auf der Stelle wenden können, müssen Sie die Zweiradversion in die gewünschte Richtung rangieren. Auf engem Raum stellt das eine echte Herausforderung dar. 

In der tabellarischen Gegenüberstellung zeigt sich folgendes Bild:

Einrad-Schubkarre

Zweirad-Schubkarre

  • Preisgünstige Variante
  • Seitliche Entladung möglich
  • Körperlich anstrengend, insbesondere bei ungünstiger Lastverteilung
  • Beim Transport muss ausbalanciert werden
  • Für Güter mittleren Gewichts
  • Geringer Platzbedarf beim Wenden
  • Leichte Bauweise und damit leichteres Handling
  • Höhere Anschaffungskosten
  • Seitliches Kippen, aber auch seitliche Entladung unmöglich
  • Geringere körperliche Anstrengung auch durch bessere Lastverteilung
  • Kein Ausbalancieren beim Transport nötig
  • Für Transport von Gütern höheren Gewichts geeignet
  • Hoher Platzbedarf beim Wenden
  • Schwieriger im Handling

 

Zwischenfazit

Beide Varianten haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Die Ausführung mit einem Rad kann vor allen Dingen mit ihrer Wendigkeit, einem guten Handling und einem günstigen Preis überzeugen. Die Zweiradmodelle bewegen vor allen Dingen schwere Lasten, wobei selbst unsichere „Fahrer“ durch die doppelte Räder-Ausführung keine Balance-Probleme haben sollten. Mit dieser Bauweise werden in erster Linie die Profis unter den Benutzern angesprochen.

Die Bestandteile einer Schubkarre

Eine Schubkarre besteht nur aus wenigen Einzelteilen. Jedes für sich sorgt dafür, dass die Schub- bzw. Gartenkarre den Zweck ihrer Bestimmung vollumfänglich erfüllt. 

  • Die Mulde

Die wichtigste Komponente stellt die Mulde dar. Deren Beschaffenheit und Größe sind bedeutende Faktoren für den Transport von Ladungen. Als Material wählen die Hersteller Metall, festen Kunststoff oder – in der faltbaren Variante – derben und robusten Stoff.

Metall-Ausführungen aus Stahlblech in verzinkter Ausführung sind korrosionsgeschützt und sprechen für eine höhere Qualität. Eine Wanne aus Stahl garantiert bei einem entsprechenden Umgang eine längere Lebensdauer. Die unterschiedliche Dicke der Stahlwanne definiert die Verwendungsmöglichkeiten. Eine dickere Wanne (mehr als 1,0 mm Stärke) eignet sich demnach vor allem für schwere Lasten. Die Materialstärke von unter 1,0 mm sollte leichteren Schüttgütern und dergleichen vorbehalten bleiben. 

Die Kunststoff-Vertreter bestehen aus Polypropylen und sind insbesondere bei Hobby-Gärtnern und Kindern beliebt. Kunststoff ist von Haus aus korrosionsgeschützt, was ihnen eine längere Lebensdauer und eine enorme Robustheit bescheinigt. Beeinträchtigungen durch Rost oder ähnliches sind nicht zu erwarten.

  • Tipp: Möchten Sie mit der Schubkarre ausschließlich leichte Güter transportieren, ist die faltbare Stoff-Variante eine ausgezeichnete Wahl. Diese eignet sich hervorragend für die Verwendung im Garten zum Transport von Abfällen, Grünschnitt oder Gartenwerkzeug sowie im handwerklichen Bereich und kann platzsparend verstaut werden. 

Wanne aus Stahl

Mulde aus Kunststoff oder Stoff

  • Für große Lasten geeignet
  • Besseres Handling bei höheren Lasten
  • Höheres Eigengewicht
  • Wasserdicht
  • Verwindungssteif
  • Keine Gefahr durch Bruch
  • In verzinkter Ausführung vor Rost geschützt
  • Für mittlere bis leichtere Lasten geeignet
  • Wasserdicht in der Kunststoffvariante, bedingt wasserdicht als Stoff-Vertreter
  • Verwindung kann auftreten
  • Kann nicht rosten
  • Geringes Eigengewicht
  • Verformungen sind ausgeschlossen
  • Kunststoff kann brechen


Beim Kauf einer Schubkarre ist zudem das Ladevolumen und -gewicht ausschlaggebend. Beachten Sie hierzu bitte unsere Hinweise in der Rubrik „Kaufkriterien“. 

  • Das Gestell

Da die Karren für den Transport von Gütern unterschiedlichen Gewichts konzipiert sind, müssen alle Komponenten diesen Anforderungen gerecht werden – auch das Gestell. Ein labiles Konstrukt könnte diese Aufgabe kaum übernehmen. Nahezu jede Schubkarre ist – unabhängig vom verwendeten Material für die Wanne – mit einem Gestell aus Metall ausgestattet. Nur dieser Werkstoff bietet Eigenschaften wie Haltbarkeit und Verwindungssteife, garantiert einen sicheren Transport und einen ebensolchen Stand.

Das Gestell bildet die gesamte Unterkonstruktion. Daran befinden sich im vorderen Teil der Kipp- bzw. Überroll-Bügel, unter der Wanne die Füße und im hinteren Bereich die Stahlrohre (Griffbügel). Bei den meisten Modellen sind die Stahlrohre noch mit Griffen versehen. Dafür verwenden die Hersteller Gummi oder sie bringen Kunststoffgriffe an. Während bloße Stahlrohre wenig komfortabel sind, bieten Kunststoffgriffe wenigstens ein bisschen Komfort. Sie sind fest, griffsicher, robust und kühlen im Winter nicht so aus.

Entgegen der Bauweise einer herkömmlichen Schubkarre, die über ein starres Gestell verfügen, sind Teile des Gestänges bei faltbaren Modellen beweglich. Nur so kann die platzsparende Aufbewahrung umgesetzt werden.

  • Das Schubkarrenrad …

Auch diese Komponente spielt eine bedeutende Rolle, wenn es um die Tragfähigkeit einer Schubkarre geht. Die gesamte Last liegt auf dem Rad. Zudem muss auch bei einem hohen Ladegewicht und einer ungünstigen Verteilung dessen Rollfähigkeit gewährleistet bleiben. 

Um die Eignung für den jeweiligen Einsatz zu garantieren, setzen die Hersteller bei diesem Bauteil auf zwei Varianten: Luftbereifung und Bereifung aus Vollgummi. Beide Varianten haben sich in der Praxis bewährt.

  • als Luftreifen

Räder, die luftbereift sind, rollen mit einem geringeren Widerstand. Durch Regulierung des Luftdrucks können Sie die Luftreifen auf unterschiedliche Untergründe „vorbereiten“.

Bei der Luftbereifung steht dem geringen Rollwiderstand und der Leichtgängigkeit durch einen höheren Federkomfort eine hohe Empfindlichkeit auf steinigen Untergründen als negative Eigenschaft gegenüber. Wird das Rad oft über spitze Steine geführt, schränkt das deren Lebensdauer deutlich ein. Eine Panne ist möglich und unter den genannten Bedingungen nahezu vorprogrammiert.

  • Tipp: Ist ein Untergrund mit spitzen Steinen und dergleichen unumgänglich und sind Sie auf die Schubkarre angewiesen, sollten Sie für den Pannenfall mit Ersatzbereifung vorsorgen. 
  • … aus Vollgummi

Das Vollgummirad überzeugt mit einer langen Lebensdauer. Ein Rad aus Vollgummi ist nicht so empfindlich, kann Unebenheiten im Gelände aber nicht so gut ausgleichen, weil der Federkomfort zu wünschen übrig lässt. Die Unempfindlichkeit zahlt sich besonders auf Untergründen aus spitzen Steinen oder bei auf dem Boden liegenden Gegenständen aus. Eine Panne ist bei Vollgummireifen nahezu ausgeschlossen. Die hohe Tragfähigkeit und geringe Kosten sind weitere Pluspunkte für das Vollgummirad.

Die Modelle unterscheiden sich – in Abhängigkeit vom Hersteller und der Verwendung – auch in der Radgröße. Diese ist bei vielen Modellen auf dem Reifen angegeben. Die Angabe von Durchmesser und Reifenbreite erfolgt in Millimetern. In Abhängigkeit von der Radgröße unterscheiden sich auch die Felgen bei den einzelnen Modellen. Diesbezüglich rangiert die Stahlfelge vor allen anderen Arten. Da es im Bereich Bau- und Gartenkarre auf Zweckmäßigkeit ankommt, kann der Schönheits-Aspekt außen vor gelassen werden. Der spielt bestenfalls im Fahrzeugsektor allgemein eine Rolle. Die Stahlfelge bringt ein ordentliches Gewicht mit, was eine Gartenschubkarre unnötig schwer macht. Allerdings überzeugt die Stahlfelge mit Robustheit, die gerade bei der Verwendung als Bau- und Gartenschubkarre erwünscht ist.

Die Motorschubkarre – leistungsstarke Alternative zur Schubkarre

Nicht nur Bauschubkarren stellen innerhalb der Sparte eine spezielle Ausführung dar. Auch die Motorschubkarre hat Eigenschaften, mit denen sie sich deutlich von allen anderen unterscheidet. Sie ist mit einem Motor und mehreren Rädern ausgestattet. Der Benutzer „begleitet“ den Transport lediglich. Hochwertige Modelle verfügen über einen Sitz und kommen dem Dumper als typisches Baugerät sehr nahe. 

Die Kinderschubkarre – Spielzeug oder Arbeitsgerät?

Für die Kleinen ist eine Kinderschubkarre selbstverständlich ein Arbeitsgerät, mit dem Sie den Großen nacheifern können. Aus diesem Grund legen die Hersteller größten Wert auf Originaltreue. Bei all dem gilt es einige Besonderheiten zu beachten, die aus einer höheren Sicherheit der Kleinen beim Umgang mit der Kinderschubkarre resultieren. 

Natürlich kann eine Kinderschubkarre in Bezug auf Traglast und Größe nicht mit den Großen mithalten. Dennoch müssen die Modelle so gearbeitet sein, dass sie nicht gleich zusammenbrechen, wenn sich die Kleinen einmal hineinsetzen. Von derartigen Aktionen müssen die Hersteller ausgehen. Trotz allem muss eine Kinderschubkarre im Umgang mit kindgerechten Eigenschaften überzeugen. Dabei orientieren sich die Hersteller in der Regel am Alter der „Benutzer“. 

Kinderschubkarre für Dreijährige

Spielen Kinder in diesem Alter mit einer Kinderschubkarre, sollte Kunststoff das bevorzugte Material sein, um Verletzungsgefahren weitestgehend auszuschließen. Bei diesen Modellen bestehen alle Teile aus diesem Werkstoff. Diese Ausführungen sind leicht und für die Kleinen gut steuerbar. Trotz aller Leichtigkeit darf eine Kinderschubkarre nicht instabil sein. Risse oder scharfe Kanten durch „unsachgemäßen“ Gebrauch müssen von vornherein ausgeschlossen werden können. 

Kinderschubkarre für ältere Kinder

Wenn Kinder groß genug sind, um dieses Gartenwerkzeug auch als Solches zu benutzen, darf die Kinderschubkarre auch ganz oder in Teilen aus anderen Materialien bestehen. In dieser Altersklasse haben sich Metall-Gestelle mit Kunststoffwanne bewährt. Manchmal ist die Kinderschubkarre sogar verzinkt oder mit einem Lack überzogen und bekommt ein Luftrad, womit sie einer Großen in nichts nachsteht. 

Besteht die Wanne aus Metall, sollten Sie auch hier auf Robustheit achten. Diese ist nicht gegeben, wenn die Wanne aus einem dünnen Blech besteht. Zeigen sich bereits braune Flecken, lässt der Rost nicht lange auf sich warten.

Wie sollte die perfekte Kinderschubkarre beschaffen sein?

Ob das Modell in Gänze aus Kunststoff, Metall oder einer Mischung aus beidem besteht, sei erst einmal dahingestellt. Wichtig ist, dass jedes Material robust genug ist, um die kindlichen Aktivitäten zu unterstützen und nicht in einem Fiasko enden zu lassen. Für kleine Baumeister sollte die Kinderschubkarre mit einer Luftbereifung versehen sein. Die Wanne ist im besten Fall witterungs- und wasserbeständig, da die Kleinen oft mit Wasser zu tun haben. Derart ausgestattet ist das Arbeitsgerät bei der Garten- und Bautätigkeit eine echter Ersatz für Rolly und Co.

In Bezug auf die Eigenschaften weichen Modelle für den Gebrauch in Kinderstätten noch einmal von denen im privaten Hausgebrauch ab. Genügen bei Letzteren mittlere Standards, liegt die Messlatte bei einer solchen Kinderschubkarre noch einmal deutlich höher.

Worauf sollten Sie beim Kauf einer Schubkarre achten?

Wenn Sie nach einem neuen Garten- oder Bauhelfer Ausschau halten, sollten Sie sich an folgenden Kriterien orientieren.

  • Material, Sitz und Größe der Mulde

Möchten Sie die Schubkarre für schwere Lasten verwenden, sollten Sie unbedingt nach einer Ausführung mit verzinkter Wanne aus dickerem Stahl Ausschau halten. Wird die Schubkarre jedoch nur für den Transport leichter Dinge verwendet, ist die Kunststoff-Variante eine gute Wahl. Sie ist um einiges leichter als eine Metallschubkarre. Um die Güter sicher transportieren zu können, sollten Sie auch das Handling testen.

Tipp:
Die Hersteller wählen für den Sitz der Mulde nicht in jedem Fall die gleiche Position. Die kann geringfügig abweichen. Diese Abweichung entscheidet jedoch darüber, ob Sie mit der Schubkarre gut oder nur mittelmäßig zurechtkommen.

Zu den wichtigsten Kriterien in Bezug auf die Wanne gehört das Fassungsvermögen. Vielen Modelle können Ladung zwischen 70 und 85l aufnehmen. Mit einem Volumen von 100l rangiert eine Schubkarre in Bezug auf das Fassungsvermögen im Mittelfeld. In der „Oberliga“ spielen Karren mit einem Volumen über 100l. Das Volumen dieser Modelle liegt zwischen 120 und 200l.

  • Ladegewicht und Tragfähigkeit

Für den Gebrauch im heimischen Garten und als Alternative zu Gartenwagen und Rolly genügt eine leichte Konstruktion. Soll die Schubkarre allerdings als Bauschubkarre genutzt werden, kommen Sie um eine robuste Metallschubkarre nicht herum. Diese bietet nicht selten eine Tragkraft von bis zu 250kg. Damit dürfte ein Modell nur selten an seine Grenzen gelangen. Oberhalb der 250kg-Marke rangieren nur noch Typen, die nicht mehr nur mit Muskelkraft bewegt werden. 

  • Das Eigengewicht

Auch wenn Sie eine Schubkarre nicht tragen müssen, spielt dieser Aspekt eine Rolle. Immerhin müssen Sie das Eigengewicht plus Ladung bei herkömmlichen Modellen aus eigener Kraft zum Rollen bringen und vorwärtsbewegen. Auf unebenem Gelände und an Steigungen machen sich ein paar Kilogramm mehr oder weniger durchaus bemerkbar. Der Unterschied zwischen den einzelnen Modellen kann 5 kg ausmachen. Achten Sie demnach auch auf diesen Punkt. 

Die Schubkarre im Gebrauch

Neben den allgemeinen Ratschlägen und den konkreten Kaufkriterien möchten wir Ihnen noch einige Hinweise für den Gebrauch mit auf den Weg geben.

  • Muss die Schubkarre gereinigt werden?

Im gewissen Sinn stellt die Karre ein Arbeitsgerät dar und als Solches sollten Sie es auch behandeln. Haben Sie schmutzige Materialien mit der Schubkarre transportiert, gilt es, die Überreste hinterher sorgfältig zu entfernen. Bei feuchtem Schmutz ist das umso wichtiger. Lassen Sie diesen in der Karre fest werden, kann er später kaum noch oder nur unter größten Anstrengungen rückstandslos beseitigt werden. In jedem Fall gilt, die Reinigung sofort nach Beendigung der Arbeiten vorzunehmen.

Oft kann man beobachten, wie Personen mit einem Hammer oder einem ähnlichen Werkzeug auf die Oberfläche der Schubkarre einschlagen, um angebackene Schmutzreste zu entfernen. Mit dieser Vorgehensweise können Sie jedoch großen Schaden anrichten. Dellen und ernsthafte Verletzungen der Oberfläche sind die Folge. Das gilt übrigens für die Kunststoff- und Metallschubkarre gleichermaßen. Erstere kann bei zu grober Behandlung zudem brechen. 

  • Schonende „Behandlung“ für das Karrenrad

Hat Ihre Schubkarre kein Rad aus Vollgummi ist etwas mehr Vorsicht geboten. Einer Panne durch spitze Gegenstände können Sie eventuell mit der Verminderung des Luftdrucks vorbeugen. Damit werden Unebenheiten besser pariert. Im Gegensatz dazu rollt ein volles Luftrad ohne Probleme über ebene Untergründe. Achten Sie deshalb bei Luftbereifung auf den richtigen Druck im Pneu. Mit dem Luftdruck können Sie den Rollwiderstand und das Handling auf den verschiedenen Untergründen beeinflussen. 

Tipp:
Um den Luftreifen mit dem richtigen Druck zu füllen, sollten Sie bereits beim Kauf darauf achten, dass der optimale Druck auf dem Reifen angegeben ist.

Für die Versorgung des Reifens mit Luft wird dieser in der bekannten Weise aufgepumpt. Da ein Karrenrad in der Regel über ein normales Autoventil verfügt, kann hierfür ein herkömmlicher Kompressor verwendet werden. Das Autoventil ist im Innern mit einem kleinen Stift ausgestattet. Über den können Sie den Luftdruck regulieren. Üben Sie Druck auf den Stift aus, entweicht die Luft wieder.

Tipp:
Nutzen Sie statt einer manuellen Luftpumpe einen Kompressor, können Sie den anliegenden Luftdruck direkt ablesen und bei Bedarf regulieren.

  • Zur Überwinterung in die Garage

Auch wenn eine Schubkarre zu den Arbeitsgeräten gehört, können Sie mit ein paar Tricks die Lebensdauer verlängern. Dazu gehört die Unterbringung – sofern möglich – in einem trockenen Raum. Bei längerem Nichtgebrauch ist die Karre in einer Garage oder einem Geräteschuppen besser untergebracht als im Freien, wo sie der Witterung ausgesetzt ist.

Preise und bekannte Hersteller

Die Preise orientieren sich in erster Linie an der Art der Schubkarre. Eine motorbetriebene Ausführung liegt preislich über einem herkömmlichen Modell, welches einen ebensolchen Standard bedient. In Abhängigkeit von der Ausstattung variiert der Preis bei allen Varianten nochmals. Derzeit umfasst das gesamte Sortiment (außer der der Kinderschubkarren) Preise zwischen 15 und 2100 Euro (Stand: November 2017). 

Hersteller und Preise für Einrad-Modelle

Die Preise für die herkömmlichen Vertreter liegen zwischen 15 und knapp 330 Euro. In dieser Kategorie agieren Hersteller wie Deuba, Haemmerlin, Limex, Altrad, Maxcraft oder Mefro.

Hersteller und Preise für Zweirad-Modelle 

Hier steigen die Preise bei 39 Euro ein. Die Obergrenze liegt bei 399 Euro für ein Modell mit kippbarer Wanne. Deuba, Limex und Mefro sind Hersteller, die diese Sparte unter anderem bedienen.

Hersteller und Preise für angetriebene Karren

Diese Sparte setzt preislich bei 654 Euro ein. Für eine kippbare Schubkarrenversion zahlen Sie bis zu 2100 Euro. Als namhafte Hersteller sind hier PowerPac, Lescha Altrad und Meinl zu nennen.

Hersteller und Preise für faltbare Karren

Mit knapp 30 Euro sind Sie in der Sparte dabei. Für rund 53 Euro erhalten Sie als obere Preismarkierung ein dreiteiliges Set. Hersteller sind Relaxdays, Bosmere oder Trueshopping.

Hersteller und Preise für die Kinderschubkarre

Hier liegen die Preise zwischen 14 und 130 Euro. In dieser Sparte sind Hersteller wie Izzy Sport, Idena oder Baumarktplus tätig.

Wichtige Kaufkriterien auf einen Blick

  • Achten Sie auf Robustheit, wenn das Modell als Bauschubkarre Verwendung finden soll
  • Die Zweirad-Variante muss nicht ausbalanciert werden
  • Eine Bauschubkarre sollte ein Fassungsvermögen von mindestens 100l und eine Tragkraft von 250kg besitzen
  • Die Gartenschubkarre ist ein geeignete Alternative zum Rolly
  • Modelle, die als Gerätewagen oder Gartenkarre für Gartenwerkzeug verwendet werden, müssen keine hohen Anforderungen an Stabilität und Robustheit erfüllen
  • Die elektrisch betriebene Variante minimiert die körperliche Anstrengung
  • Ist das Modell luftbereift, eignet es sich bestens als Gartenkarre – als Bauschubkarre jedoch nur bedingt
  • Bei einer Kinderschubkarre sind sicherheitstechnische Aspekte wichtig 

So testen wir Schubkarren

Damit wir Ihnen die beste Schubkarre empfehlen können, testen wir sämtliche Modelle, die uns vorliegen, sehr genau. Wir berücksichtigen alle Details, die auch dem Endverbraucher nach dem Kauf auffallen würden – lediglich ohne Labor, wie bei Stiftung Warentest oder Öko-Test. Schließlich erstellen wir ein Fazit über die Stärken und Schwächen des Testobjekts, welches wir Ihnen zur Verfügung stellen.

Unsere Schubkarren-Test- und -Vergleichssieger

Mit allen uns vorliegenden Schubkarren gleicher Bauart führen wir identische Tests durch und küren schließlich:

  • Schubkarre-Vergleichssieger
  • Schubkarre-Testsieger
  • Schubkarre-Preis-Leistungs-Sieger
  • Schubkarre-Kundensieger
  • Schubkarre-Geheimtipp der Redaktion

Wir halten zudem die meisten unserer Tests mit Fotos und Video fest. Später stellen wir Ihnen letzteres auf unserem YouTube-Kanal „experten-beraten“ vor.

Wir begutachten folgende Aspekte:

  • Versanddauer und -kosten
  • Kundenservice, Preise und Garantieleistungen der Anbieter
  • Bilder und Hinweise auf der Produktverpackung
  • Lieferumfang (Ist z. B. bei motorbetriebenen Modellen alles zum Laden des Motors dabei?)
  • Maße, Eigen- und Lastengewicht, Qualität der Materialien und Bereifung sowie etwaige Produktionsmängel
  • Montage/Anschluss
  • Handling

Mit all den Informationen aus diesem Ratgeber und aus den Schubkarren-Tests liegen Ihnen ausführlich die ermittelten Vor- und Nachteile der getesteten Schubkarren vor. Unser Preisvergleich sucht Ihnen zudem gleich den günstigsten Shop heraus, in dem Sie das Schubkarren-Modell, für das Sie sich entschieden haben, online kaufen können. Dafür vergleicht unsere Software die Preise auf mehr als 500 Portalen, darunter auch Amazon, Ebay oder Otto.de. Wir verlinken die Anbieter durch einen Affiliate-Link. Wenn Sie nun diesem Link folgen und eine der von uns empfohlenen Schubkarren kaufen, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis wird hierdurch nicht beeinflusst. 

Zusammengefasst

Der Markt bietet in der Schubkarrensparte eine Reihe von Produkten. Diese unterscheiden sichzu allererst in Bezug auf Robustheit, Tragkraft und Fassungsvermögen. Weitere Unterschiede bestehen im verwendeten Material und der Verarbeitung. Neben ein- und zweirädrigen Modellen sind außerdem faltbare sowie motorbetriebene Varianten erhältlich. Für die kleinen Bau- und Gartenarbeiter wird das Sortiment zudem in diversen Ausführungen um die Kinderschubkarre ergänzt. 

Damit Sie bei all der Vielfalt nicht den Überblick verlieren und genau die richtige Schubkarre für Ihre Ansprüche finden, haben wir neben den Informationen in diesem Ratgeber auch einen Schubkarren-Test 2017 durchgeführt und die Besten gekürt. Für die besten Modelle haben wir umfassende Testberichte erstellt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Schubkarren-Testsieger in diesen Berichten an und finden Sie Ihren ganz persönlichen Vergleichssieger. 

Quellen:

https://vergleich.gartentipps.com/schubkarre/

http://www.schubkarre.org/schubkarrenrad/

https://schubkarre-kaufen.net/kinderschubkarre/ 

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Kommentare und Fragen zu: Schubkarre

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