Esky ES-VR01 3D VR Brille im Test

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Testbericht: Esky ES-VR01 3D VR Brille

Tolle Smartphone-VR-Brille für Brillenträger

Virtual Reality – die nicht mehr ganz so neue, aber stetig weiterentwickelte Technik, mit der man in künstliche Welten abtauchen kann, ist in aller Munde. Mit den Smartphone-VR-Brillen haben die Anwendungsmöglichkeiten dieses Jahr nach der Gamescom 2016 auch den Massenmarkt erobert. Viele Hersteller setzen auf diese VR-Brillen, die für wenig Geld zu haben sind.

Bei diesen Modellen gibt es allerdings große Qualitätsunterschiede. Vom schnöden Pappkameraden von Google für ein paar Euro, bis hin zur komfortablen Version, die schon bis zu 100 Euro kosten kann, gibt es ein riesiges Angebot. Ich habe die Esky-ES-VR01-3D-VR-Brille, die preislich im unteren Drittel anzusiedeln ist, für Sie getestet.

Schauen Sie sich die hier zusammengetragenen Vor- und Nachteile der VR-Brille von Esky an, um zu sehen, ob dieses Modell für Sie das Richtige sein könnte, um in virtuelle Realitäten einzutauchen.

 

Verpackung und Lieferung

Nach zwei Tagen Lieferzeit kam die VR-Brille heil bei mir an. Der stabile Natronkarton, der zur Umverpackung dient, verrät noch nicht viel, was ihn zu einem möglichen Überraschungsgeschenk macht. Der eigentliche Produktkarton ist Weiß und steckt in einem weißen Sleeve auf dem eine grafische Darstellung der VR-Brille und das Logo auf der Oberseite zu sehen ist.

Der unbedruckte Karton unter dem Sleeve ist schlecht verklebt und löst sich an einer Seite nach dem Auspacken (einmal mit Uhu drüber und jetzt ist alles fest). Die Brille, die nicht zusammengebaut werden muss, liegt nur durch eine dünne, durchsichtige Plastiktasche geschützt im Karton.

In dem Karton sind:

  • Die ES-VR01-3D-VR-Brille von Esky
  • Ein Putztuch
  • Ein kleines, schmales, mit Selbstkleber versehenes, Stück Schaumstoff mit Aussparungen
  • Eine kurze Bedienungsanleitung in Englisch
  • Eine Garantiekarte

 

Garantieleistung

Auf der Garantiekarte steht, dass Esky 12 Monate Garantie, eine 30-Tage-Geldzurückgarantie sowie lebenslangen Support gewährt.

 

Preis

Mit knapp 25  Euro (Stand Oktober 2016) liegt die Smartphone-VR-Brille von Esky preislich im unteren Mittelfeld.

 

Unsere Bilder von der Esky VR Brille

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Ausstattung der Smartphone-VR-Brille

Das VR-Brillen-Headset kommt komplett montiert mit verstellbarem Kopfgeschirr und Einschubleiste für Smartphones an. Es gibt leider keine Fernbedienung oder andere Möglichkeiten, wie man mit der Brille ein Spiel spielen könnte.

Dabei waren nur ein Schaumstoffklebepuffer zum Schutz der Smartphonetasten und ein Putztuch für die Linsen. Die Gebrauchsanweisung ist sehr dürftig, auf Englisch und hätte auch weggelassen werden können, da man hier keinerlei nützliche Infos erhält. Ein QR-Code zu einer passenden App gibt es auch nicht.

 

Maße und Gewicht

Die VR-Brille wiegt ohne Smartphone 36,2 Gramm und hat die Maße 19,6 cm Breite (breiteste Stelle), 13,5 cm Länge und 9,5 cm Tiefe (tiefste Stelle). Ungedehnt ist das seitliche Gummi/Nylon-Kopfgeschirr etwa 15 cm je Seite lang und das Band des Geschirrs, das oben über den Kopf läuft, ist 30 cm lang. Die biegsame Hinterkopfplatte hat die Maße 12 x 8 x 0,3 cm.

Die Linsen haben einen Radius von 3 cm. Das Gummiklebeelement ist 5 cm lang, hat drei Aussparungen zu je 1,5 cm, die man heraustrennen kann. Die Handyschiene bietet innen in der Länge maximal 16,2 cm in der Länge und 8 cm in der Breite Platz für Smartphones.

Minimal muss das Handy 6 cm in der Breite sein, damit die Halterung fassen kann. Die Maße, die der Hersteller nennt, weichen leicht ab, aber ich habe genau nachgemessen und gewogen.

 

Headtracking

Die VR-Brille ist mit Headtracking ausgestattet, wodurch man mit dem Kopf in gewissem Umfang steuern und sich zu 360-Grad umsehen kann. Zusammen mit einem Remote-Controller ist das ein tolles Feature zum Spielen. Einen Controller muss man sich aber extra dazu anschaffen.

 

Smartphonegrößen

Die Angaben für die möglichen passenden Smartphonegrößen des Herstellers konnte ich nicht nachmessen (unser Samsung Galaxy 5s und Apple iPhone 4s passten), daher stammen diese Angaben vom Hersteller. Es soll nicht für die Smartphones LG 4G und Nexus 6P geeignet sein und sonst universell für Smartphones, die diesen Maßen entsprechen, passen:

  • Länge: 11,5 bis 16,5 cm
  • Breite: 5,86 bis 7,8 cm
  • Dicke/Tiefe: 0,7 bis 0,95 cm

 

Korrekturmöglichkeiten:

Brennweite bei +/- 0,87 mm
Abstand zur Pupille bei 5,8 bis 7,1 cm
Für Kurzsichtige gibt es den Hinweis „bis 600 Grad“ - ich weiß leider nicht, was der Hersteller damit meint

 

Brillenträgerhinweis

Der Abstand vom am Gesicht anliegenden Teil des Memoryschaumstoffs zu den Linsen beträgt an der kürzesten Stelle 2 cm, wodurch es zwar eng wird, aber eine Brille unter der VR-Brille getragen werden kann.

Sichtfeld: 95 bis 100 Grad

 

Aussehen und Verarbeitung der VR-Brille

Nichts riecht chemisch und ich kann keinerlei Verarbeitungsfehler feststellen. Alles ist sehr sauber verarbeitet und macht einen guten Eindruck. Das große, aber sehr leichte Kunststoffgehäuse ist Schwarz mit Weiß abgesetzt und wie eine Tauchermaske geformt.

Der Polsterkranz aus Memoryfoam mit Stoffüberzug und Kunstlederecken, der den Abstand zwischen Linsen und Gesicht abfedert, schmiegt sich an das Gesicht des Trägers an und schließt bündig und lichtundurchlässig ab.

Das Tragegeschirr ist sehr hochwertig und lässt sich überall justieren und anpassen. Am Hinterkopf befindet sich eine Platte aus biegsamem Kunststoff, der dafür sorgt, dass man optimalen Halt hat und sich auch bei hektischen Kopfbewegungen nichts verrutscht. Die Front der VR-Brille hat eine Schiene, die man zur Seite schieben kann.

Oben an dem Gerät befinden sich die einzigen Bedienungselemente in Form von einem Schalter pro Seite, mit dem man den Sichtbereich einstellen kann, um es passend zum eigenen Augenstand einzustellen und einem Schiebeschalter zur Einstellung des Abstands von Smartphone zur Linse um es scharf zu stellen.

 

Inbetriebnahme der VR-Brille

Zunächst installieren Sie eine passende App. Der Hersteller empfiehlt leider nichts außer den Download der App oder des Players von iTunes, Google Play oder ähnlichen Plattformen durchzuführen ... Darauf wäre man auch noch selbst gekommen. Man sollte nur darauf achten, dass es entweder eine Software ist, die die Filme splittet, oder sich gleich für gesplittete „Cardboard-Medien“ handelt. Nun stellt man das Video so ein, dass man nur noch Play drücken muss.

Vorne an der Brille hinter der Abdeckblende ist rechts der Einschub für die Halteleiste des Smartphones. Wenn das Smartphone mithilfe des Klebeschaumstoffs optimal (ohne Tastendrücken der Halteleiste) und mittig eingeklemmt ist und man das Video anstellt, schiebt man die Leiste nur ein. Jetzt setzt man die VR-Brille auf, justiert die Haltegurte und stellt mithilfe der beiden Einstellmöglichkeiten an der Oberseite die Schärfe und den Abstand für sich optimal ein.

Mehr gibt es nicht zu tun – jetzt kann man die Cardboard-Filme oder (bei entsprechender Software) die 360-Grad-Videos genießen. Mit entsprechender Fernbedienung kann man auch VR-Games spielen.

 

Praxistest

Während des Praxistests kamen ein Samsung Galaxy 5s und ein iPhone 4s zum Einsatz. Zunächst entschied ich mich für keine App und habe einfach bei Youtube nach „Cardboard“ gesucht. Keins der Smartphones passte mit Schutzhülle in die Einschubleiste, daher musste die zunächst entfernt werden. Beim iPhone gab es keine Probleme mit den Bedienknöpfen, da diese nicht so mittig angebracht sind, beim Galaxy musste mit dem beiliegenden Klebeschaumstoff nachgebessert werden, damit der Einschub das Smartphone nicht plötzlich leiser stellt.

Nachdem das erledigt war, konnte ich die gefundenen Cardboard-Filme sehen. Ich entschied mich für eine 5-Minuten-Achterbahn, eine 10-Minuten-Unterwasserwelt und 15-Minuten-Horrorstreifen. Bei der Achterbahn gab es in einer Szene ein leichtes Ghosting, sonst habe ich nichts auszusetzen gehabt. Danach habe ich die Google-Cardboard-App installiert und damit noch einige Sachen ausprobiert. Bei dem kleinen Iphone konnte ich außen das Gehäuse noch erkennen. Bei dem Galaxy war nur der Bildschirm zu sehen.

Die Tatsache, dass eine Öffnung bei dem Einschub ermöglicht, das Smartphone zu laden, während man damit Filme schaut, ist super, da VR-Videos viel Akkuleistung benötigen.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, war aber kein völliges Eintauchen in fremde Welten, da hier der Sound auch 360-Grad sein müsste und Smartphone-Speaker eher mau sind sowie die Sichtweite zu eng für ein „mittendrin“ Erlebnis ist, aber es war trotzdem toll. Insgesamt hatte ich die VR-Brille wohl eine Stunde auf und habe keinerlei Druck verspürt oder geschwitzt. Die Games konnte ich mangels Controller nicht spielen.

Unser Fazit

Die Brille sitzt wie angegossen, ist leicht und luft- aber nicht lichtdurchlässig. Die Möglichkeit die Linsen einzustellen, ist für jemanden mit leichter Kurzsicht wie mir, optimal und ich habe die Cardboard-Filme während des Tests sehr genießen können.

Nur bei sehr rasanten Bildwechseln und viel Bewegung kam es selten und minimal zum Ghosting. Ohne Fernbedienung konnte ich leider keine Games mit der VR-Brille testen, daher kann ich hier keine Empfehlung aussprechen. Aber für zum Filmeschauen ist die Brille einfach toll.

Details & Merkmale

Geeignet für Smartphones von 4,5 bis 6,5 Zoll
Material Kunststoff
Farbe schwarz, weiß
Gewicht 500 g
Abmessungen 19 x 13 x 10 cm
Weitsichtigkeit geeignet
Kurzsichtigkeit geeignet
Belüftungsöffnung
Schaumstoffpolster
Fokussierrad
Besonderheit Hoher Tragekomfort durch nachträglich verstellbare Riemen
Vorteile
  • Komfortabel und leicht
  • Universalhalter für viele Smartphones
  • Größe der Kopfgurte einstellbar
  • Linsen justierbar und nahezu ghostingfrei
  • Platz für eine Brille
  • Öffnung für ein Ladekabel
Nachteile
  • Ohne Fernbedienung/Controller
  • Bei kleinen Smartphonescreens sieht man das Gehäuse
  • Kein QR-Code und keine hilfreiche Anleitung

Preisentwicklung

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