Wildvogel-Nistkasten Test und Kaufberatung

Wildvogel-Nistkasten

Wildvogel-Nistkasten: Worin es sich gut brüten lässt

Jede Tierart hat seine eigene Art, seinen Nachwuchs auf die Welt zu bringen und großzuziehen. Bei Vögeln ist es so, dass sie Nester in Baumkronen oder auf dem Boden bauen und dort ihre Eier legen.

Manche sind auch so „dreist“ und legen ihre Eier in fremde Nester und ersparen sich damit eine Menge Arbeit. Eine andere Form der Arbeitsersparung ist es, einen Nistkasten zu benutzen. Sie werden auch gerne als Nisthaus, Nisthöhle, Bruthöhle oder, etwas schicker, als „Vogelvilla“ bezeichnet.

Gerade in Gegenden, in denen bestimmte Vogelarten zu verschwinden drohen, weil morsche Bäume gefällt werden und damit potenzielle Nisthöhlen wegfallen, zählt diese Art der Unterstützung zu den Eckpfeilern des Vogelschutzes.

Doch Nistkasten ist nicht gleich Nistkasten weswegen Sie sich vorher einige Gedanken machen sollten, um das zu erreichen, was Sie erreichen wollen. Damit Sie genau wissen, worauf Sie achten müssen, haben wir Ihnen diesen Ratgeber geschrieben und zusätzlich auch Nistkasten-Tests durchgeführt, die Sie sich unbedingt ansehen sollten.

zum ausführlichen Ratgeber

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Wildvogel-Nistkasten Kaufberatung

Wildvogel-Nistkasten-Facts: kurz und knapp

Nistkästen sind für viele Vogelarten wichtig

Sie werden auch zur Überwinterung von anderen Tieren benutzt

Die Größe des Einflugslochs entscheidet über den Mieter

Nehmen Sie die Reinigung zwischen September und Oktober vor

Die Balz- bzw. Brustsaison beginnt im März

Warum das Thema Nistkasten so wichtig ist

Grundsätzlich kriegen Vögel es durchaus alleine hin, einen Nistplatz zu finden und ihre Jungen großzuziehen. Doch gerade in Städten wird es immer schwieriger, richtige Unterkünfte zu finden. Totholz wird immer seltener, weswegen wir Menschen es als unsere Pflicht sehen sollten, den Vögeln Brutplätze zurückzugeben.

Schon seit dem 19. Jahrhundert gibt es Nistkästen – zunächst waren sie allerdings als Unterstützung zur Schädlingsbekämpfung in Wirtschaftswäldern gedacht. Die Arterhaltung bestimmter Vogelrassen war zu dieser Zeit noch nicht so sehr in den Vordergrund gerückt, wie heute. Dadurch, dass mehr Vögel zugegen waren, wurden lästige Viecher ganz natürlich eliminiert. 

Vogelhäuschen, Futterhaus oder Nistkasten?

Lassen Sie sich bitte nicht von Bezeichnungen wie z. B. dem „Vogelhäuschen“ verwirren, denn damit ist eigentlich etwas anderes gemeint. Auch wenn es gerne zusammen in einen Topf geworfen wird, so sind Vogelhäuser nicht als Futterplatz, sondern als ein Brutraum zu verstehen. Viele Händler schmeißen diese Begriffe gerne zusammen, weil es passend wirkt und potenzielle Käufer auf ihre Produkte aufmerksam macht.

Es kann aber nicht schaden, beides im Garten oder auf dem Balkon anzubieten, so haben die kleinen Piepmätze alles in unmittelbarer Nähe, was sie für sich und ihre Küken brauchen.

Wozu Brutkästen noch benutzt werden

Nistkästen sind nicht nur gut geeignet, um Nachwuchs großzuziehen, sondern auch eine tolle Überwinterungsmöglichkeit für Fledermäuse oder Siebenschläfer – und manchmal auch für Bienen. Auch kleine Vögelchen, die den Winter nicht so gut vertragen und geschwächt sind, ruhen sich gerne in den geschützten Behausungen aus. 

Nistkastengrößen

Die Vögelchen sind unterschiedlich groß, weswegen sie auch mehr oder weniger Platz für das Einflugloch brauchen. Welche Tierchen Sie mit welchem Nistkasten anlocken können, erfahren Sie hier. 

Vogelart

Einflugloch

Blau-, Weiden,- Sumpf- , Tannen-, und Haubenmeise

26 – 28 mm

Kohlmeise, Haussperling, Gartenrotschwanz, Kleiber, Trauerschnäpper, Feldsperling

32 – 34 mm

Bachstelze, Hausrotschwanz, Grauschnäpper, Gartenrotschwanz, Star, Sperlingskauz

45 – 50 mm

Wiedehopf, Hohltaube, Dohle, Rauhfußkauz, Steinkauz

80 – 85 mm

 

Die Nistkastenarten

Nicht nur das Einflugloch entscheidet über den Bewohner, sondern auch die Art des Brutplatzes. Es wird zwischen einer Vollhöhle, einer Halbhöhle und einer Nischenbrüterhöhle unterschieden. Worin die Unterschiede liegen, erfahren Sie jetzt.

Vollhöhlen-Nistkasten

Bei einem Vollhöhlennistkasten handelt es sich um einen geschlossenen Kasten, welcher über ein Einflugloch verfügt. Ein Modell wie den Habau 2964 Nistkasten (ca. 12 Euro bei Amazon, Stand Januar 2017) kennt sicher jeder. Sie sind für Höhlenbrüter geeignet, so zum Beispiel Meisen.

Halbhöhlen-Nistkasten

Halbhöhlennistmöglichkeiten haben einen offenen Teil an der Front. Dadurch wird es im Kasten besonders hell. Leider müssen Sie, wenn Sie diesen Vögeln eine Chance geben wollen, darauf achten, dass der Kasten entsprechend gesichert ist, weil er gerne von Raubtieren geplündert wird.

Nischenbrüterhöhlen-Nistkasten

Hierbei handelt es sich um einen Mix zwischen Voll- und Halbhöhle. Sie haben zwei Einfluglöcher, die mehr Licht ins Innere lassen und sicherer sind als Halbhöhlen. Zudem sind sie an ihrer rechteckigen Bauweise zu erkennen. 

Welche Materialien es auf dem Markt gibt

Holz

Holz ist atmungsaktiv und ein sehr natürliches Material, welches gerne von Vögeln angenommen wird. Entscheiden Sie sich für ein Modell aus Holz, sollten Sie darauf achten, dass es möglichst unbehandelt ist, oder zumindest mit für Mensch und Tier ungiftigen Stoffen. Besser ist es, wenn Sie ein Modell wählen, welches aus einem harten Holz gefertigt ist, damit Sie auf Lasuren und Co. vollständig verzichten können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Habau 2975 Nistkasten (ca. 10 Euro bei Amazon, Stand: Januar 2017) aus Kiefernholz, mit Zinkblechdach, Reinigungsklappe und Sitzstange.

Holzbeton

Holzbeton ist ideal, wenn Sie „fürchten“ müssen, dass sich der eine oder andere Specht an dem Nistkasten zu schaffen machen könnte. Dieses Material ist ebenfalls atmungsaktiv.

Ton

Nistkästen aus Ton sind auch sehr beliebt, doch Sie sollten auf jeden Fall darauf achten, dass die Wände nicht vollkommen glatt sind. Das mag erst einmal nicht schlimm sein, doch wenn die Minipiepmätze langsam flügge werden, werden sie Probleme bekommen, aus dem Kasten zu klettern.

Kunststoff und Metall

Diese beiden Materialien fassen wir zusammen, weil sie beide gleich ungeeignet für einen Wildvogel-Nistkasten sind. Nicht nur, dass sie keinerlei bzw. nur eine geringe Dämmung bieten, in ihnen ist auch keine Luftzirkulation möglich. Das ist schädlich für die kleinen Vögelchen, weswegen Sie von Metall- oder Kunststoffnistkästen absehen sollten. 

Nistkästen richtig aufhängen

Wie viele Nistkästen Sie in Ihrem Garten aufhängen, sollten Sie von abhängig machen, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben. Als Faustregel können Sie sich merken, dass pro Baum durchaus zwei Paare brüten können. Umso mehr Angebot Sie haben, desto besser, denn den Rest erledigen die Vögelchen selbst. Ob Sie bei Ihnen brüten, machen Sie von der Gartenausstattung abhängig, vom Nahrungsangebot und so weiter.

Sie sollten die Nistkästen so anbringen, dass sie hoch genug hängen, um nicht ein zu leichtes Ziel für Raubtiere zu sein oder dass z. B. neugierige Kinder die Vögel stören oder verletzen könnten. Außerdem ist es ratsam, dass Sie verschiedene Größen anbieten, sodass Sie viele unterschiedliche Vogelarten anlocken können.

Wichtig sind außerdem:

  • 2 bis 5 Meter Aufhängehöhe
  • Südöstliche Ausrichtung des Einfluglochs
  • Leicht nach vorne geneigtes Einflugloch als Schutz vor Regenwasser
  • Dass der Nistkasten durch den Wind nicht schaukelt
  • Die Aufhängung im Halbschatten, als Schutz vor Überhitzung
  • Dass das Flugloch nicht im Wind steht

Übrigens gibt es von Firmen wie beispielsweise Schwegler sogenannte Abwehrgürtel, die Sie am Baum anbringen können. Sie laufen einmal um den Baum herum und verhindern, dass Marder oder Katzen zum Nistkasten gelangen können. Er sollte in rund zwei Metern Höhe angebracht werden, damit er kein Verletzungsrisiko für Menschen und andere Tiere darstellt.

Weil einige Baumarten sehr feucht sind und diese Feuchtigkeit an den Nistkasten abgeben, sollten Sie, wenn möglich, keine Rotbuche, Pappel, Esche und Birke auswählen.

Die richtige Reinigung

Wenn Sie sich zwischen September bis Mitte Oktober an die Reinigung der Nistkästen machen, sind Sie genau richtig in der Zeit, um sie nach der Brut- und vor der Winterschlafsaison frisch zu machen.

Wenn Sie sich an die Reinigung machen, sollten Sie auf jeden Fall Handschuhe tragen. Es handelt sich nämlich, so süß das Brüten auch generell sein mag, um die Hinterlassenschaften von Wildtieren. Das bedeutet, dass viele Nistkästen nur so vor Milben und Vogelflöhen wimmeln.

Im ersten Schritt entfernen Sie also das zurückgelassene Nest. Danach nehmen Sie sich eine Bürste zur Hand und bürsten mögliche Überreste aus dem Häuschen. Wenn Sie nicht alles entfernen können, können Sie selbstverständlich auch etwas Wasser zur Hilfe nehmen.

Wenn er dann trocken ist, können Sie ihn wieder an seinen Ort hängen. 

Desinfektion des Nistkastens?

Wenn Sie es möchten oder für nötig erachten, können Sie ihn auch mit Spiritus desinfizieren. Allerdings sollten Sie hierbei bedenken, dass eine übertriebene Hygiene auch dazu führen kann, dass Sie dem Immunsystem der Vogeljungen eher schaden, als nützen. Wären wir Menschen nicht, könnten die Vögel auch nicht in blitzblank geputzte Höhlen einziehen. Wir raten Ihnen also eher davon ab.

Die Wildvögel werden es Ihnen danken

Der Vogelschutz wird mittlerweile ganz groß geschrieben. Was auf dem Land und in der freien Natur noch von alleine gehen mag, muss in Klein- und Großstädten unterstützt werden. Helfen Sie also mit und machen Sie sich damit auch noch eine Freude, denn die kleinen Vögelchen zu beobachten, macht eine Menge Spaß. Gäbe es solche Nisthilfen nicht, wären einige Arten ganz schön aufgeschmissen.

Wenn Sie auf der Suche nach einer tollen Nisthöhle sind, sollten Sie sich unbedingt auch unseren Nistkasten-Test ansehen, bei dem wir verschiedene Modelle unter die Lupe genommen haben. Bei unserem Nistkasten-Vergleich-2017 werden Sie über alle Vor- und Nachteile aufgeklärt und können so besser entscheiden, welcher für Sie bzw. Ihren Garten am Besten geeignet ist.

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