Echo Boxen Test und Kaufberatung

andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.
Echo Boxen Ratgeber

Echo-Box-Ratgeber – alles Wissenswerte über die digitalen Sprachassistenten

Smart Home und demzufolge Echo Boxen sind nach VR (Virtual Reality) das große Thema des Jahres. In den USA sind die intelligenten Lautsprecher schon seit Ende 2014 ein Hit, als „Alexa“, die Echo Box von Amazon, den Markt revolutionierte.

Das sind die Hauptaufgaben einer Echo Box:

  • Handgriffe der User sparen durch Voicecontrol
  • Smart-home-fähige Geräte steuern wie z. B. den Wecker ausschalten, Licht bedienen, Musik abspielen und Timer stellen

In diesem Ratgeber finden Sie:

  • Alles Wissenswerte über Echo Boxen
  • Was ein guter Echo-Box-Lautsprecher alles können sollte
  • Worauf Sie beim Kauf achten sollten
  • Welche möglichen Gefahren durch die Boxen drohen
  • v.m

Mit diesen Informationen gewappnet, fällt es Ihnen anschließend sicherlich leicht, die für Sie beste Echo Box zu finden. Als zusätzliche Hilfe haben wir Echo Boxen getestet. In den Test finden Sie alle Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle.

Zuletzt aktualisiert am: 17.10.2018

Unsere Empfehlungen unter allen getesteten Echoboxen auf einen Blick

Produktbild
Unser Geheimtipp
 
Google Home Assistant
 
Modell Amazon Echo Google Home Assistant Amazon Echo Dot
Spracherkennung
Reaktionsgeschwindigkeit
Maße 235 x 83,5 x 83,5 mm keine Angaben 83,5 x 83,5 x 32 mm
Gewicht 1064 Gramm folgt 163 Gramm
Systemanforderungen Kompatibel mit Fire OS-, Android- und iOS-Geräten folgt Kompatibel mit Fire OS-, Android- und iOS-Geräten
Lieferumfang Amazon Echo, Netzteil/Kabelund Kurzanleitung folgt Amazon Echo Dot, Netzteil (9 W), USB-Ladekabel und Kurzanleitung
Kabellänge 1,8 m folgt 3,5 mm
Farben schwarz & weiß weiß schwarz & weiß
Steuerarten Lampen, Lichtschalter, Thermostate und mehr mit kompatiblen verbundenen Geräten von WeMo, Philips Hue, Netatmo, Innogy, tado° folgt Lampen, Lichtschalter, Thermostate und mehr mit kompatiblen verbundenen Geräten von WeMo, Philips Hue, Netatmo, Innogy, tado°
W-LAN Verbindung
Bluetoothverbindung
Skills von Drittanbietern möglich
Besonderheiten 360° omnidirektionalen Klang in Deutschland noch nicht verfügbar klein & praktisch
Vorteile und Nachteile
  • 360-Grad-Bluetooth-Speaker
  • Gute Spracherkennung
  • Sprachgesteuerter Assistent der einige Handgriffe erspart
  • Steuert einige Smart-Home-Geräte
  • Lernt während der Nutzung
  • Schnelle Reaktionszeit
  • Nicht kabellos
  • Hört auch im Stand-by-Modus mit
  • Noch sehr eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten
  • Kein Zugriff auf iTunes
  • Erkennt keine Zusammenhänge
  • Durchschnittlicher Sound und keine Anwahl von anderen Speakern
  • Fast nur kostenpflichtige Musikdienste nutzbar
  • Verbindung mit jedem Speaker möglich
  • Gute Spracherkennung
  • Sprachgesteuerter Assistent der einige Handgriffe erspart
  • Steuert einige Smart-Home-Geräte
  • Lernt während der Nutzung
  • Schnelle Reaktionszeit
  • Nicht kabellos
  • Hört auch im Stand-by-Modus mit
  • Noch sehr eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten
  • Kein Zugriff auf iTunes
  • Erkennt keine Zusammenhänge
  • Fast nur kostenpflichtige Musikdienste nutzbar
  • Blecherner Sound über den Echo Dot selbst
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Echo Box Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über die Echo-Box-Lautsprecher:

Echo Boxen sind kabellose, sprachgesteuerte Rundum-Lautsprecher

Sie sind mit einem intelligenten Assistenten ausgestattet

Eine Echo Box lernt immer weiter dazu

Sie kann Fragen beantworten, andere Geräte steuern und Aufgaben erledigen

Die Sprachassistenten-Lautsprecher können auf Wunsch auch manuell bedient werden

Der Echo-Box-Lautsprecher

Alexa und Co sind in aller Munde, und derzeit (Stand Mai 2017) die Krönung der technischen Entwicklung im Bereich der sprachgesteuerten Assistenz. 

Was ist eine Echo Box?

Echo Boxen sind zylindrischen Speaker und in erster Linie eine Form von künstlicher Intelligenz (KI oder auch AI für Artificial Intelligence), die lernt und sich anpasst. Es sind eigenständige 360-Grad-Lautsprecher mit integrierter Sprachsteuerung. Die smarten Smartphone Außerdem können Sie Ihr Smart-Home managen und Ihnen viele Handgriffe im Haus abnehmen. 

Wie funktioniert eine Echo Box?

Eine Echo Box wird per WLAN mit dem Internet und anderen bluetoothfähigen Geräten verbunden. Die Echo Box wird per Sprachbefehl aktiviert und gesteuert, wobei die Spracherkennung dieser Geräte sehr viel besser sein soll, als bei „Siri“ und Co. 

Der integrierte Bot – der Smart Assistent – der bei Amazon „Alexa“, bei Google „Google Home“ und bei Lenovo „Smart Assistant“ heißt, ist mit mehreren Mikrofonen ausgestattet und rund um die Uhr per Wi-Fi mit dem Internet verbunden, wenn Sie ihn nicht völlig ausschalten, damit er per Zuruf aus dem Stand-by-Modus erwacht und zu Diensten sein kann. Alles, was in Reichweite der Box gesprochen wird, sobald das Gerät aktiviert wurde, wird verarbeitet. Dafür wird es in eine Cloud weitergeleitet, wo eine Sprachantwort generiert wird.

Man kann die Echo-Box aber auch einfach als 360-Grad-Bluetooth-Speaker verwenden. In der Regel sind die Boxen mit einem RAM-Speicher von etwa 2 GB und einem Flash von 8 GB oder mehr ausgestattet.

Was ist der Unterschied zwischen Echo Boxen und anderen Smart-Home-Geräten?

Mit Smart-Home-Geräten kann man eine intelligente Haussteuerung vornehmen – es sind also Raum- und Gebäudesysteme, die per Sprache oder über bluetoothfähige Endgeräte funktionieren. Es gibt smarte Lichtschalter, Heizkörperthermostate, Öffnungs-, Rauch- und Bewegungsmelder, intelligente Kühlschränke, die selbstständig die Einkauflisten führen oder auch Steckdosen, die über Apps aktiviert und deaktiviert werden können. Auf diesem Markt gab es aber bisher nicht ein Gerät, dass alles bedienen konnte.

 

Der technische Fortschritt:

Echo Boxen können alles bedienen, was mit ihnen kompatibel ist und das per Sprachsteuerung. Doch auch hier gibt es noch Einschränkungen – sei es die Anzahl der kompatiblen Geräte, die Mehrgerätesteuerung oder die Reichweite. Die Technik wird allerdings ständig erweitert, sodass wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft alle Bluetooth-Geräte mittels einer Echo Box betrieben werden können. Hinzu kommt die lernende Software, die sich nach und nach den Bedürfnissen des Nutzers angleicht und natürlich die Möglichkeit, über die Boxen an alle Informationen, die das Internet bereit hält, heranzukommen. 

Die Geschichte der Echo Box

Den Grundstein für die heutige Echo-Technologie legten Apples „Siri“, Microsofts „Cortana“ und Googles „Google Now“ und „Google Assistant“, die bereits seit einigen Jahren (Apple 2011, Microsoft 2014, Google 2017 den „Assistant“ und 2014 den „Now“) Sprachinterpretationen und Sprachsteuerung über mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones anboten. Später kamen noch „Sony Assistant“ von Sony und „Bixby“ von Samsung hinzu. Die Funktionen dieser Assistenten sind allerdings noch auf Informationen aus dem Internet, Einträge in Kalender, Anwahl von Kontakten zum Telefonieren und Ähnliches beschränkt. Nur Siri kann auch ein paar wenige Smart-Home-Funktionen unterstützen.

Aller Anfang ist schwer

Die neue Generation von digitalen Assistenten wurde von Amazon 6. November 2014, in Form der „Echo Box“ namens „Alexa“ ins Leben gerufen. Zunächst war die Box nur für Amazon-Prime-Kunden erhältlich. Nachdem die neue sprachgesteuerte Assistentenbox überwältigenden Anklang fand, wurde Sie am 23. Juni auch für alle anderen Kunden in den USA angeboten. Im Herbst 2016 wurde der Verkauf auch auf andere Länder ausgeweitet und der erste Konkurrent in Form von Googles „Google Home“ kam auf den amerikanischen Markt (seit dem Frühjahr 2017 auch in Deutschland erhältlich).

Computer, wo ist Capt. James T. Kirk?

Anfänglich war Amazon noch gar nicht schlüssig, was der Speaker alles können würde. Das Lab126, welches an dem Prototypen arbeitete, verwarf Pläne und machte neue, patentierte Ansätze, wie „augmented reality“, also hologrammähnliche Abbildungen, mit denen User interagieren können. Eins der Vorbilder war angeblich der Bordcomputer der Sci-Fi-Serie „Raumschiff Enterprise“. Klar war nur, dass die Box mit Sprachsteuerung Musik abspielen soll und noch viel mehr. Aus dem „viel mehr“ wurden dann im Laufe der Zeit etwa 500 Fähigkeiten, die der 360-Grad-Lautsprecher beherrscht. Nachdem Google mit seinem „Google Home“ 2016 nachzog, steht bereits neue Konkurrenz in den Startlöchern. So hat Lenovo eine Echo Box namens „Smart Assistant“ entwickelt, deren Sprachsteuerung auf Amazons „Alexa“ beruht und wohl seit Mai 2017 für erste Kunden in den USA erhältlich ist.

Welche Arten von digitalen Sprachassistenten gibt es?

Mit Stand Mai 2017 gibt es vier eigenständige Echo-Box-Lautsprecher und fünf Sprachassistenten als Software für Smartgeräte wie Tablets und Smartphones.

Die Spracherkennungssoftware für Smartphones und Tablets:

„Siri“ von Apple
Die Mutter aller sprachgesteuerten Assistenten mit Cloud-Technologie ist immer noch Anführerin der Beliebtheitsskala. Ihre Spracherkennung lässt noch immer zu wünschen übrig und sie tut sich mit neuen Funktionen und App-Zugriffen schwer. Die Diktatfunktion ist sehr gut, wenn man sauberes Hochdeutsch spricht. Siri hat auch schon erste Schritte in Richtung Smart-Home-Steuerung getan und kann z. B. Rollläden und Lampen bedienen.

„Cortana“ von Microsoft
Microsofts Antwort auf Apples „Siri“ kam 2014 und kann im Groben alles, was auch Siri kann. Hier hat man zusätzlich die Möglichkeit gespeicherte Daten zu bearbeiten oder auch gänzlich zu löschen. Diese Wahl hat man bei Siri und Co. nicht. Die Datenbank ist begrenzt und „Cortana“ startet, statt einer Antwort zu geben, gerne die Bing-Suche. Die Spracherkennung ist gut, aber es gibt keine Diktierfunktion, wie bei der Konkurrenz.

„Bixby“ von Samsung
Vom gleichen Entwicklungsteam konstruiert wie damals „Siri“, kann die neue künstliche Intelligenz für Galaxy-Smartphones, alles, was „Siri“ kann und hat noch drei weitere Elemente parat: Zusammenhänge erkennen, Lernfähigkeit und kognitive Toleranz.

„Google Now“ von Google
Dieser Assistent ist etwas für Kartenliebhaber. Alle von „Google Now“ als relevant empfundenen Daten werden in Kartenform untereinander dargestellt. Um ihn zu bedienen, braucht man ein Google-Konto. Anders als beispielsweise „Siri“ das nur auf iOS funktioniert kann man „Google Now“ sowohl mit anderen Systemen als auch mit iOS nutzen. Die Qualität der Spracherkennung ist besser als bei seiner Konkurrenz.

„Google Assistant“ von Google
Der Nachfolger von „Google Now“ kann Zusammenhänge erkennen und so lernen und passendere Antworten liefern. Außerdem ist „Google Assistant“ mit einer besseren Spracherkennung ausgestattet. Sonst besitzt er alle Funktionen, die schon „Google Now“ bot.

Die Echo-Boxen – die neue Generation der digitalen sprachgesteuerten Assistenten:

„Echo“ von Amazon
Die große Echo Box von Amazon hat ein sattes 360-Grad-Klangvolumen (wenn auch nicht mit einer hochwertigen Stereobox vergleichbar) und eine hochwertige Spracherkennung. Sie lernt bei jeder Nutzung und kann alle kompatiblen Geräte im Haus steuern. Eine Verbindung mit einer Hi-Fi-Anlage oder anderen Bluetooth-Boxen ist nicht möglich. Die „Echo“ kann sonst eigentlich alles was auch „Siri“ und Co. auch können. Eine Multiroom-Performance, bei der z. B. der gleiche Song in mehreren Räumen gleichzeitig abgespielt wird, ist nicht möglich.

„Echo Dot“ von Amazon
Die kleine Schwester von der „Echo“, hat fast alles drauf, was auch die Große kann. Sie verfügt selbst allerdings nicht über einen so satten Sound und nutzt ihre kleine Box daher auch nur für Antworten auf Befehle und Fragen. Dafür kann man sich aber mit Hi-Fi-Anlagen und Bluetooth-Boxen koppeln. Sie verfügt sogar über einen 3,5-mm-Klinkenkabel-Anschluss. Auch hier ist eine Multiroom-Performance, wie sie viele Bluetooth-Lautsprecher bieten, nicht möglich.

„Google Home“ von Google
Die derzeit stärkste Konkurrenz des Vorreiters Amazon ist Google mit seinem „Google Home“. Anders als „Alexa“ kann sich „Google Home nicht nur über Bluetooth mit anderen Geräten koppeln, sondern nutzt den „Chromecast Empfänger“ der alle Geräte, die über die entsprechende Technik verfügen koppelt. Wie mit dem kleinen „Echo Dot“, kann man Musik und Audiobücher über eine HiFi-Anlage oder einen BT-Lautsprecher abspielen, aber die „Google Home“ kann auch als eigener Lautsprecher genutzt werden, wobei die Klangqualität nicht überragend ist.

Sehr gut funktioniert beim „Google Home“ das Erkennen von Zusammenhängen, was bei der „Echo“ einen längeren Lernprozess beansprucht und trotzdem oft hakt. Auch die Allgemeinbildung des „Google Home“ ist etwas besser als die der Konkurrenten. Die Antworten sind allerdings nicht so „menschlich“ wie die der beiden „Echo“-Modelle.

„Smart Assistant“ von Lenovo (noch nicht auf dem deutschen Markt erhältlich)
Lenovos Alternative zu „Google Home“ und den „Echos“ ist auf dem deutschen Markt noch nicht erhältlich und auch auf dem US-Markt noch brandneu. Laut Hersteller ist der „Smart Assistent“ vom Look dem des Echos ähnlich aber stylisher und soll zu den „Alexa Skills“ kompatibel sein, aber eine eigene Software benutzen. Alles was die Konkurrenten bieten, soll auch der „Smart Assistant“ drauf haben und das zu einem erheblich günstigeren Preis. Man darf gespannt sein.

„Echo Show“ von Amazon (noch nicht auf dem deutschen Markt erhältlich)
Die neueste Kreation der Echo-Reihe von Amazon soll alles bieten, was die Echo Boxen auch können. Ob hiermit „Echo“ oder „Echo Dot“ gemeint ist, wurde nicht näher spezifiziert. Der „Echo Show“ ist mit einem Bildschirm ausgestattet mit dem man Videos von YouTube, Bilder einer Nannycam oder Überwachungskamera, Fotos, Wetterdaten, To-Do- und Einkauflisten und vieles mehr ansehen kann. Der Touchscreen-Bildschirm ist 7 Zoll groß und hat eine eingebaute Kamera mit einer 5-Megapixel-Auflösung für Fotos und Videoanrufe.

Was kann eine Echo Box und was nicht?

Die Echo-Box kann alles, was die Sprachassistenten „Siri“ und „Cortana“ auch können.

Hierzu zählen u. a.:

  • Telefon und Kontakte managen
  • Nachrichten und E-Mails verschicken und vorlesen
  • Termine im Online-Kalender managen
  • Erinnerungen und Notizen führen
  • Uhrzeit, Timer und Wecker managen
  • Funktionen wie Flugmodus bei Geräten aktivieren und deaktivieren
  • Apps öffnen und einige (wenige) Funktionen auf Smartgeräten ausführen (z. B. ein Foto machen)
  • Musik abspielen und pausieren
  • Internetdienste auswerten (z. B. Wettervorhersage, Bildersuche, Wikipediainhalte)
  • Auf Social-Media-Kanälen posten (z. B. Twitter und Facebook)
  • Karten und Navigation anbieten
  • Ortungsdienste
  • Bewertung nach Kategorien von Filmen und Musik (lustige Filme oder Rockmusik suchen)
  • Sportwissen vermitteln
  • Börsenwissen vermitteln 

Die Echo Box kann aber noch einiges mehr.

Hierzu zählen u. a.:

  • Verknüpfte Smart-Home-Geräte verwalten (z. B. Kühlschrank, Thermostat, Musikanlage, Smart-TV, Lichtschalter u.v.m.)
  • Einkaufen (z. B. bei Amazon)
  • Audible-Hörbücher wiedergeben
  • Zwischen mehreren Benutzerprofilen wechseln
  • Als Lautsprecher mit sattem 360-Grad-Sound fungieren
  • Dienste Dritter als Apps nutzen und einbinden (z. B. Deutsche Bahn Abfahrtszeiten abrufen)

Fast monatlich kommen neue Funktionen für die bereits auf dem Markt befindlichen Geräte hinzu. Autohersteller wie VW und Ford wollen die Echo Box von Amazon in ihre Autos integrieren und auch in anderen Branchen tut sich etwas. An einer Telefonfunktion wird bei allen Anbietern mit Hochdruck gearbeitet.

Und: sie lernen und haben quasi eigene Meinungen!

Je mehr Informationen, die Echo Boxen über Sie bekommen, und je öfter Sie mit ihr sprechen, desto leichter fällt es der Echo Box Gesprochenes (z. B. bei einem starken Dialekt) zu verstehen. Außerdem werden so die Antworten genauer, auch wenn Ihre Frage mal nicht spezifisch genug sein sollte. Die Echo Boxen geben auch selbstständig Empfehlungen für Handlungsweisen und Hinweise über anstehende Ereignisse, die für Sie relevant sein könnten.

Was kann die Echo-Box nicht?

Die Listen der kompatiblen Geräte und Apps ist noch sehr überschaubar (siehe Liste weiter unten im Text) und nicht alle Boxen sind zu allem fähig. So können die „Echo Box“ und die „Echo Dot“ nicht als Multiroom-Lautsprecher genutzt werden, bei dem ein Song überall im Haus wiedergegeben wird. Der Sound der Boxen ist zwar gut, aber nicht so gut, wie der von hochwertigen Speakern. Der kleine „Echo Dot“ aus dem Hause Amazon, spielt die Musik allerdings wahlweise auch über vorhandene Stereoanlangen ab, was ein großes Sound-Plus ist. Auch andere Dinge sind noch nicht möglich. So erkennen die Echo Boxen noch keine zusammenhängenden Fragen. Sie kann Ihnen auf die Frage „Wo ist der nächste Bäcker?“ eine Antwort geben, aber wenn Sie mit „Wie komme ich da hin?“ nachhaken, verstehen Alexa und Co. Sie noch nicht.

Welche Geräte sind mit einer Echo Box kompatibel?

Verhältnismäßig wenige Marken haben bereits die Technik in ihren Geräten, die die Echo Box zur Steuerung benötigt. Wir haben für Sie eine Aufstellung der momentan (Stand Mai 2017) kompatiblen Geräte, Dienste und Anbieter für die Amazon „Echo Box“ und die „Google Home“ von Google zusammengetragen:

Amazons „Echo Box“

Googles „Google Home“

Alexa Sprachfernbedienung

August

Amazon Fire TV

Bang & Olufsen

Amazon Music Unlimited

Belkin

Amazon Prime Music

Bo & Play

Audible

Chrysler 300 (2016er Modell)

August Smart Lock

Frigidaire

Bitron

Google Chromecast

Deutsche Bahn

Google Photos & Calender

Devolo Smart Home

Google Play Music

D-Link

Honeywell

Ecobee

iHeart Radio

HomeMatic IP

Insignia

Home Connect Waschmaschine

iFTTT

Home Connect Geschirrspüler

LIFX

Home Connect Backofen

Logitech

Honeywell

MI

Innogy (ehemals RWE-Smarthome)

Nest Learning Thermostat

Insteon

Netflix

Lifx

Nvidia

Logitech Harmony Hub

Onelink

Miele

Pandora

MyTaxi

Philips Hue

Neato Staubsaugerroboter

Polk

Nest Thermostat

Rachio

Netatmo

Raumfeld

Osram Lightify

Smart Things

Philips Hue LED Starter Kit

Sony

Qivicon / Telekom

Spotify

Samsung SmartThings Hub

Switchmate

Sonos

Toshiba

Smatree Battery Base Echo

Tp-Link

Smatree Battery Base Echo Dot

Tunein

Tado

Vivint.SmartHome

TP-Link Smart Plug

VIZIO

WeMo Insight Switch

Wemo

Xiaomi Yeelight RGBW

Wink

@GearBest

YouTube

Quellen: my-echo.de, madeby.google.com

Sind Echo Boxen gefährlich?

Ja und nein! Da die Echo Box ständig mithört und Anfragen abspeichert, gibt es ein gewisses Datenschutzrisiko. Dieses wird ein wenig relativiert, indem so eine Box nach wenigen Sekunden Gehörtes wieder löscht, wenn man die Box nicht durch das Kennwort aus dem Stand-by-Modus weckt und man die Suchanfragen manuell von der App löschen kann. Auch die Weiterleitung nach der Aktivierung in die Cloud, um dort die passende Antwort oder Reaktion zu generieren, ist ein gewisses Risiko, das man mit der Nutzung solcher Geräte eingeht.

Es ist daher eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann Hacker an diese Anfragen gelangen und so vieles mitbekommen können. Das muss man wissen, wenn man sich ein solches omnipotentes Assistenztool anschafft.

Eine Sicherheit bietet allerdings die Verschlüsselung der Daten, die alle Echo Boxen nutzen. Diese ist aber auch wiederum ein Hindernis, wenn nachvollzogen werden soll, welche Gespräche mitgehört worden sind. Ob die Google- und Amazon-Kontodaten wirklich sicher sind, bleibt abzuwarten. Es besteht auch die Gefahr, dass Drittanbieter von Apps, die von den Boxen gesteuert werden Malware einschleusen könnten. Wenn Sie also Gespräche führen, die keinesfalls für die Ohren Dritter gedacht sind, sollten Sie die Box ausschalten oder zumindest das Mikrofon.

Leistung und Stromverbrauch

Eine Echo Box ist in der Regel zwar sehr stromsparend, aber normalerweise rund-um-die Uhr auf Stand-by. Die „Echo“ verbraucht beispielsweise im Stand-by-Modus 3,1 Watt pro Stunde und bei Betrieb 3,7 Watt. Die „Echo Dot“ liegt im Stand-by-Modus bei 1,5 und bei Betrieb 1,8 Watt.

Preise und mögliche Extras

Die folgenden Preise wurden mit Stand Mai 2017 erhoben bzw. angekündigt.

Echo – Amazon: zwischen 179 und 189 Euro.
Mögliches Zubehör: Wandhalterung (ca. 25 Euro), Standfuß (ca. 22 Euro), Fernbedienung (ca. 25 bis 35 Euro), Ständer (ca. 15 Euro), Schutzfolien und Hüllen (ca. 8 bis 30 Euro), tragbare Batterie-Basis (ca. 30 Euro)

Echo Dot – Amazon: zwischen 50 und 60 Euro.
Mögliches Zubehör: Wandhalterung (ca. 16 Euro), Fernbedienung (ca. 25 Euro), Schutzfolien und Hüllen (ca. 10 bis 20 Euro), tragbare Batterie-Basis (ca. 40 bis 45 Euro), Tragetasche (ca. 9 bis 12 Euro)

Goolge Home – Google: zwischen 162 und 190 Euro
Mögliches Zubehör: Basis mit Schutzhülle (ca. 20 Euro) 

Smart Assistant – Lenovo: derzeit mit 180 USD angekündigt. Über mögliches Zubehör gibt es noch keine Informationen.

Echo-Show – Amazon: zurzeit kann man in den USA eine Vorbestellung der neuen Echo Box mit Bildschirm tätigen. Der Einführungspreis liegt bei 229 USD. Über mögliches Zubehör ist noch nichts bekannt.

Weshalb sich warten vielleicht lohnt

Es könnte ein wenig, wie damals als die ersten Videorekorder auf den Markt kamen, werden. Video 2000 hatte die bessere Qualität, aber die günstigeren VHS-Geräte setzten sich dann durch und alle anderen verschwanden vom Markt. Oder der Markt teilt sich in drei große und viele kleine Anbieter, wie es bei den Smartphones der Fall war.

Welche digitalen Smart-Home-Assistant-Echo-Box-Lautsprecher sich am Ende weiter durchsetzen werden und die beste Kompatibilität bieten, weiß heute noch niemand. Vieles spricht für Amazon, aber genau so viel für Google und wer weiß, was der Sprachassistent von Lenovo alles so kann. Auch die Konkurrenz schläft nicht und ich glaube nicht, dass es vermessen zu sagen ist, dass wir uns auf Apples Antwort schon freuen dürfen. Die Echo Box, die die meisten kompatiblen Smart-Geräte und Apps bieten wird, wird wohl langfristig auch das Rennen machen. Natürlich werden viele weitere Hersteller gerade an Alternativen arbeiten. Wir dürfen gespannt sein und Konkurrenz senkt ja meistens auch die Preise. Selbst Amazon legt mit dem „Echo Show“ schon nach. Wann dieser in Deutschland erhältlich sein wird, steht allerdings noch nicht fest.

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

  • Wenn Sie die Echo Box auch als Lautsprecher nutzen möchten, muss der Sprachassistent dies unterstützen – die „Echo Dot“ scheidet dann aus
  • Besseren Klang bietet natürlich eine gute Hi-Fi-Anlage. Das Abspielen darüber lassen aber nur die „Echo Dot“, „Google Home“ und wahrscheinlich auch die „Smart Assistant“ zu
  • Schauen Sie sich, bevor Sie sich für eine Marke entscheiden, die Liste der kompatiblen Geräte und Apps an, damit Sie möglichst viel aus Ihrer Box herausholen können
  • Alle Hersteller erweitern die Funktionen und Liste der kompatiblen Geräte stetig
  • Anders als mit vielen Bluetooth-Lautsprechern kann man mit den Echo Boxen bisher keine Multiroom-Performance bekommen

Zusammengefasst

Wenn Sie zu den Smart-Home-Pionieren gehören, bisher gerne „Siri“ und Co. nutzten und miterleben möchten, wie sich ein neuer technischer Standard entwickelt, sollten Sie bei diesen Gadgets zugreifen. Potenzial haben sie alle.

Bedenken Sie aber bitte, dass Sie hier viele private Informationen preisgeben und noch nicht absehbar ist, wie sicher die Cloud alle gespeicherten Daten verschlüsselt und verschlossen halten kann.

Als Lautsprecher sind einige der neuen Smart-Assistenten auch durchaus brauchbar, aber die Highlights sind natürlich die Sprachsteuerung im Smart-Haushalt und die Voiceaktivierung ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen.

Um Ihnen die Entscheidung für eine gute Echo Box noch weiter zu erleichtern, haben wir neben den Informationen in diesem Ratgeber, auch einen Echo-Box-Test durchgeführt und die Besten gekürt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Echobox-Testsieger-2017 in dem umfassenden Testbericht an, den wir für die besten Geräte erstellt haben, und suchen Sie sich das für Sie optimale Gerät aus. 

 
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