Outdoor Kamera Test und Kaufberatung

Outdoor Kamera

Für die harten Touren muss es eine Outdoor-Kamera her

Fotos sind eine tolle und einzigartige Möglichkeit, um Erinnerungen für die Ewigkeit festzuhalten. Wer mehr erlebt als Cocktailabende mit Freunden und Familienfeiern, will erst recht Erinnerungen schaffen, die man sich immer wieder ansehen kann. Die Standard-Kameras und Smartphones reichen dafür aus unterschiedlichen Gründen nicht aus, denn wer Outdoor unterwegs ist, braucht einen verlässlichen Begleiter, der Wind und Wetter aushält. Selbstverständlich bietet der Handel auch für diese Ansprüche die passenden Alternativen. Sie nennen sich sich schlicht und ergreifend „Outdoor Kameras“.

Eine Kompaktkamera ist zwar für den Alltag eine tolle Sache, doch für Qutdoor-Aktivitäten wie Skifahren, Wanderausflüge, Tauchen und Co. Ist sie nicht geeignet, weil sie nicht ausreichend wasser- und staubdicht ist. Zudem ist das Gehäuse einer solchen Kamera auch überhaupt nicht dazu ausgelegt, dass sie mal herunterfallen kann. Es gibt viele Gründe für den Kauf einer speziellen Digitalkamera für Ihre Outdooraktivitäten. Erfahren Sie bei uns nicht nur mehr über unsere fünf Testsieger, sondern auch noch einiges Wissenswertes zu dem Thema. Unser Outdoorkamera Ratgeber soll Ihnen bei der Wahl des richtigen Modells helfen.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Outdoor Kameras auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Bedienung
Strapazierfähigkeit
Design
Bildqualität

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Outdoor Kamera Kaufberatung

Warum es eine Outdoor-Kamera sein muss

Sie sind gerne in den Bergen unterwegs und wollen Fotos machen, aber die Kälte ist nicht gut für Ihre Kamera. Sie tauchen gerne, aber Ihre Kamera ist nicht wasserdicht. Sie sind gerne sportlich aktiv, aber scharfe Bilder bekommen Sie nicht hin. Spätestens jetzt sollten Sie sich über die Anschaffung einer  Outdoor-Kamera Gedanken machen. Modelle wie die Olympus Tough TG-3 (ca. 379 Euro) können all das (und noch viel mehr). Mit manchen Modelle wie der Sony DSC-TX30 können auch Videos drejen, sodass Ihre Erinnerungen noch lebendiger bleiben.

Zusätzlich verfügen sie nicht selten über GPS und einen Kompass, sodass Sie sich später genau ansehen können, wo Sie sich befunden haben. Das ist sehr praktisch, um Ihre Route zu rekonstruieren, gerade dann, wenn Sie etwas ganz Außergewöhnliches entdeckt haben.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie einfach zu bedienen sind und mit großen Knöpfen ausgestattet sind, damit sie schnell einsatzbereit sind, Handschuhe oder rasante Situationen kein Hindernis darstellen. Das Gehäuse ist extrem stabil, das Gewicht ist dennoch sehr gering. Das Design des Gehäuses ist meist recht auffällig, was dabei helfen soll, die Kamera wiederzufinden, wenn Sie sie einmal fallen gelassen haben sollten. Davon ab sorgen tolle Farben für gute Laune.

Der Nachteil einer Outdoor-Kamera ist, dass sie leider nur eine begrenzt zoomfähig sind, was dem Gehäuse zuzuschreiben ist. Auch gibt es nicht allzu viele Möglichkeiten, eigene Einstellungen vorzunehmen. Das erledigt die Kamera meist für Sie, es gibt aber durchaus Motivprogramme, die Sie nutzen können. Die Canon PowerShot D30 bietet eigens einen Unterwasser Modus.

 

Outdoorkamera oder Unterwasserkamera?

Gerne werden die Outdoorkamera und Unterwasserkameras in einen Topf gesteckt, dabei handelt es sich um zwei Varianten von Kameras. Unterwasserfotoapparate haben den Anspruch, wasserdicht zu sein, damit Sie auch in Tiefen von bis zu 40m benutzt werden kann. Man kann auch noch tiefer mit ihnen tauchen, dann braucht es allerdings das entsprechende Unterwassergehäuse, welches dem Druck standhält.

Die Outdoorkameras müssen zwar auch robust sein, doch ihr Gehäuse ist in der Regel eher spritzwassergeschützt, aber nicht wasserfest. Ihre Tauchtiefe reicht höchstens für 10-20 Meter. Viel wichtiger ist dabei, dass Sie theoretisch auch mit an den Strand oder die Wüste genommen werden können – entsprechend staubgeschützt und temperaturrobust ist das Gehäuse (was auch für Minusgrade gilt).

Weil die Hersteller Ihre Produkte verkaufen möchten, ist es manchmal nicht gerade einfach, diese beiden Kameras auseinanderzuhalten.

 

Es gibt auch Alternativen

Die Kamerahersteller arbeiten immer weiter an Modellen, die für jede Lebenslagen tauglich sind. Ein Beispiel hierfür ist die Nikon 1 AW1, welche die erste Systemkamera ist, mit der Sie ziemlich alles tun können: Tauchen Sie mit ihr bis zu 15 Meter tief, gehen Sie mit Ihren Kindern in den Sandkasten oder nehmen Sie sie mit auf die höchsten Berge dieser Erde. Der große Pluspunkt der Nikon 1 AW1 ist, dass Sie dennoch alle Vorteile einer typischen DSLM mit sich bringt. So können die Objektive gewechselt werden, die Qualität der Bilder und der Autofokus sind um einiges besser. Dennoch kann sie mit keiner DSLR mithalten, was sie aber auch gar nichr muss. Preislich liegt die bei etwa 630 Euro.

 

Einzuplanendes Budget

Die eine oder andere Outdoor-Kamera bekommen Sie schon für rund 100 Euro. Umso höher Ihre Ansprüche sind, desto preisintensiver wird die Anschaffung. Für so wenig Geld erhalten Sie ein sogenanntes „Einsteigermodell“, welches alles kann, aber nicht so richtig gut. Das Zoom-Objektiv ist im Vergleich recht lichtschwach, CCD-Sensor ist klein. Das Gehäuse bietet die Chance, Stürze aus 1,5 Metern zu überleben und bis zu drei bis fünf Meter zu tauchen. Der Weitwinkelbereich beginnt meist ab 5 mm / 28 mm, Funktionen wie GPS oder einen Höhenmesser müssen Sie sehr intensiv suchen.

Anders sieht es da schon aus, wenn Sie bereit sind, um 250 Euro auszugeben, denn mit diesen Outdoorkameras können Sie schon wesentlich mehr anstellen. Tauchen Sie bis zu 12 Meter, haben Sie weniger Angst vor Stürzen aus weiteren Höhen. Der Zoom liegt im fünffachen Bereich und viel lichtstärker. Hinzu kommen tolle Features wie 3D, GPS, Touch-Displays und einiges mehr.

Wenn Sie Wert auf die vollkommene Freiheit liegen, sollten Sie sich im Preisbereich um 400 Euro umsehen, denn diese Outdoorkameras können fast alles – und das auch noch richtig gut. Benötigen Sie also GPS, einen Kompass, einen Höhenmesser, möchten Sie 3D-Aufnahmen machen und so weiter, sind Sie hier genau richtig.

 

Worauf es ankommt

Auflösung

Viele Megapixel alleine reichen nicht aus, um gute Bilder zu machen. Ein entsprechender Sensor muss auch verbaut sein, sonst rauschen die Fotos.

Bildstabilisator

Weil es oft ruppig und schnell zur Sache gehen kann, sollte die Kamera über einen Bildstabilisator verfügen, damit die Bilder nicht verwackeln. Die Panasonic Lumix DMC FT5 (ca. 246 Euro) ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Das bedeutet, dass sich eine bewegliche Linse im Objektiv befindet. Viele andere Modelle besitzen einen elektronischen Stabilisator.

Brennweite

Mit der Brennweite wird der Ausschnitt der Umgebung festgelegt. Bei der TG-2 liegt diese beispielsweise bei 25 bis zu 100mm.

Display

Das Display sollte nicht allzu klein sein, aber auch hochauflösend, damit Sie stets alles im Blick haben. Am besten sind Größen ab 2 Zoll mit 230.000 Subpixeln als Mindestmaß.

GPS Empfänger

Standortinformationen, Sehenswürdigkeiten, Speicherung zurückgelegter Strecken sind praktisch. Ebenso  ist es nicht schlecht, wenn Sie über einen Kompass, Barometer und Höhenmesser verfügt, welche sie für die unterschiedlichsten Zwecke nutzen können.

Handling der Digitalkamera

Die beste Kamera der Welt macht keine guten Fotos, wenn Sie nicht gut in Ihrer Hand liegt. Nehmen Sie die Kamera deswegen in die Hand und testen Sie die Bedienung. Sind die Tasten leicht zu erreichen, lassen Sie sich gut betätigen und erscheint Ihnen das Menü schlüssig?

Sensor

CCD Sensoren gelten als veraltet, weswegen Sie zu einem CMOS-Sensor greifen sollten. Dadurch wird nicht nur mehr detailtreue, sondern auch weniger rauschen gewährleistet. Vollformat-Sensoren sind nicht notwendig.

Speicherplatz und Akku

Wenn Sie Ihre Ausflüge machen, muss der Akku reichen, denn eine Steckdose finden Sie meist nicht. Besser ist, wenn er sich austauschen lässt und Sie so einen Ersatzakku mitnehmen können. Auch sollte ausreichend Speicherplatz vorhanden sein, damit Sie jede Menge toller Fotos und Videos machen können.

Optischer bzw. digitaler Zoom

Vorzuziehen und wichtig für nahe Bilder aus der Ferne ist der optische Zoom, da er mithilfe der Linsen im Objektiv arbeitet. Die digitale Variante vergrößert die Bilder einfach nur, was zu einer Verschlechterung der Bildquali führt.

Wasserdichte, Stoßfestigkeit und Kälteresitenz

Achten Sie auch auf die Angaben zur Wasserdichte, Stoßfestigkeit und Kälteresistenz. Die Nikon Coolpix AW120 schafft Tiefen bis zu 18 Metern, hält 2 Meter Fallhöhe aus und kann noch bei bis zu Minus 10 Grad benutzt werden. Ihr Nachfolger die Nikon Coolpix AW130 (ca. 259 Euro) ist bis 30 m wasserfest und verschmerzt Fallhöhen von bis zu 2,10 Meter.

 

Outdoorfotografie mit Blitz

Das sagt Stiftung Warentest

Im Juli 2014 machte sich Stiftung Warentest daran zehn Outdoor-Kameras zu testen. Auch wenn keins der Modelle über "Befriedigend" hinaus kam, so wurde die Nikon Coolpix AW120 Testsieger und erhielt die Gesamtnote von 2,6, weil sie die beste Bildqualität besaß. Auf dem zweiten Platz landete die Lumix DMC-FT5 mit der 2,7. Sie überzeugte durch ihre Funktionen, schwächelte allerdings beim Blitz, Monitor und der Geschwindigkeit. Der dritte Platz wurde durch die Nikon AW110, der vierte durch die Sony Cyber-shot DSC-TX30 und der fünfte durch die Pentax Optio WG-3 GPS belegt. Auf dem letzten Platz landete die Ricoh WG 4 GPS, denn weder die Bildqualität noch der Monitor konnten überzeugen.

 

Welche ist die richtige Outdoor Kamera?

Es ist nicht so einfach, die beste Outdoor Kamera zu finden. Vor allem, weil es ganz auf Ihre persönlichen Bedürfnisse ankommt, ist eine pauschale Empfehung so gut wie unmöglich. Trotzdem haben wir uns daran gemacht, fünf Kameras zu testen und in unterschiedlichen Kategorien auf Herz und Nieren unter die Lupe zu nehmen. Wir finden, diese Modelle haben Ihren Titel „Testsieger“, „Preis-Leistungs-Sieger“, „Kundensieger“, „Verkaufssieger“ und „Geheimtipp“ durchaus verdient haben. Sehen Sie sie sich auf jeden Fall unsere Testberichte an, um zumindest einen ersten Überblick zu erhalten.

Die wasserdichte Tough Outdoor Digitalkamera DMC-FT5 von Panasonic ist ein gutes Modell, denn für ihre knappen 250 Euro bietet sie nicht nur 16,1 Megapixel, Full HD und WiFi sondern auch spezielle Effekte und tolle Designs. Doch das ist natürlich nicht die einzige Kamera, weswegen es ein wenig Recherche erfordert, einen passenden Begleiter zu finden, der so ziemlich jedes Abenteuer mitmacht.

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