Wärmepumpe Test und Kaufberatung

andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.
Wärmepumpe

Die richtige Pumpe auswählen mit der Wärmepumpen-Kaufberatung

Wärmepumpen nutzen vorhandene Energie aus Luft, Grundwasser oder Boden und führen sie einer Heizung oder Warmwasserbereitung zu. Ihr Betrieb geschieht mit Strom. Einige von der Wärmepumpen-Kaufberatung empfohlenen Modelle arbeiten mit Gas. Die Umkehrung des Wärme-Kraft-Prozesses spielt bei der Funktionsweise des Kühlschrankes eine wichtige Rolle. Das Innern bleibt kühl, weil die Pumpe die Wärme aufnimmt und zusammen mit der Antriebsenergie als Abwärme an die Umgebung abgibt.

Verschiedene Modelle funktionieren dank unterschiedlicher Quellen. Daher stammen ihre Namen. Luftwärmepumpen, Erdwärmepumpen und Wasserwärmepumpen sind die gängigen Kategorien im Wärmepumpen-Test. In Neubauten sind sie beliebte Heizmethoden, da sie niedrige Betriebskosten verursachen und umweltfreundlich sind. Unter gewissen Voraussetzungen sind sie eine gute Alternative für Altbauten. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz bestimmt den Einbau einer Wärmepumpe in einen Neubau als obligatorisch.

Zuletzt aktualisiert am: 16.10.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten Wärmepumpen auf einen Blick

Produktbild
Vergleichssieger
Buderus WPT 270/2 I-S Wärmepumpe
 
 Michl Luft/-Wasser Wärmepumpe Split 15,9
 
Mitsubishi Luft-/Wasser Split Wärmepumpe Power Inverter 380 V Mit
 
Michl Luft/-Wasser Wärmepumpe
 
Stiebel Eltron WWK 300
Modell Buderus WPT 270/2 I-S Wärmepumpe Michl Luft/-Wasser Wärmepumpe Split 15,9 Mitsubishi Luft-/Wasser Split Wärmepumpe Power Inverter 380 V Mitsubishi PUHZ-SW120YHA Michl Luft/-Wasser Wärmepumpe Stiebel Eltron WWK 300
Effizienz
Verarbeitung
Bedienung
Aufstellort Innenaufstellung Innenaufstellung Innenaufstellung Innenaufstellung Innenaufstellung
Energieträger Luftwärme, Elektrizität, Solarthermie Luftwärme, Elektrizität Luftwärme, Elektrizität Luftwärme, Elektrizität Luftwärme, Elektrizität
Zapfprofil XL Keine Angabe XL Keine Angabe XL
Nennwärmeleistung 2,52 kW 15,9 kW 16 kw 12 kW 1,6 kW
Energieeffizienzgröße Heizen (COP) 4,3 Keine Angabe 4,1 Keine Angabe 4,1
Energieeffizienzklasse A Keine Angabe A++ Keine Angabe A
Max. Schallleistungspegel in Innenräumen 40 db 58 dB Keine Angabe 54 dB 60 db
Betriebsspannung 230 V 220 V 380 V 220 V 230 V
Wasserinhalt im Kessel 260 Liter Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe 303 Liter
Temperatur-Untergrenze 5 °C -19 °C -20 °C -20 °C 6 °C
Temperatur-Obergrenze 35 °C 45 °C 35 °C 40 °C 35 °C
Maße 186 x 70 x 73,5 cm 127 x 39 x 94 cm 135 x 105 x 33 cm 112 x 49 x 71 cm 191,9 x 69 x 69 cm
Gewicht 117 kg Keine Angabe 129 kg 122 kg 135 kg
Steuerung am Kessel
Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe
Raumthermostat
Keine Angabe
Keine Angabe
Smarthome-fähig
Keine Angabe
Besonderheiten Kann mit Solaranlage kombiniert werden Integrierte Umwälzpumpe Umfangreiche Lieferung mit allen Komponenten Mit Axiallüfter-Ventilator Integrierter Warmwasserspeicher
Vorteile und Nachteile
  • Nutzt bis zu 70% kostenlose Umweltenergie
  • Kann mit Solaranlage kombiniert werden
  • BIetet Zusatzfunktionen wie z.B. Kellerentfeuchtung, Lüftungsfunktion und Luftankühlung
  • Betrieb wird vollautomatisch dank elektronischer Steuerung übernommen
  • Geringer Installationsaufwand
  • Nicht smarthome-fähig
  • Umfangreiche Lieferung mit allen Komponenten
  • Höchste Energie-Effizienzklasse: A++
  • Kann mit Solaranlage kombiniert werden
  • Hoher Preis
  • Betrieb wird vollautomatisch dank elektronischer Steuerung übernommen
  • Geringer Installationsaufwand
  • Nicht smarthome-fähig
  • Integrierter Warmwasserspeicher
  • Für verschiedene Förderprogramme geeignet
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Wärmepumpe Kaufberatung

Wärmepumpen-Kaufberatung: So funktioniert die Anlage

Das Funktionsprinzip ist einfach: Ein Fluid verdampft unter Wärmezufuhr und bei niedrigem Druck. Die Verdichtung auf einen höheren Druck hat die Kondensation zur Folge. Bei einer Erdwärmepumpe fließt das flüssige Gas nach der Druckentlastung durch Metallröhren ins Erdreich. Dort nimmt es Erdwärme auf und verdampft.

Durch anschließendes Komprimieren verflüssigt es sich im Kondensator und gibt die Wärme an das Heizungssystem des Hauses ab. Im Entspannungsventil erreicht das Kältemittel das Ausgangsniveau und der Kreislauf beginnt von Neuem.

Eine Pumpe braucht Antriebsenergie. Diese ist geringer, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Erdtemperatur und Vorlauftemperatur der Heizungsanlage klein ist. Ein gut ausgelegtes Heizungssystem reduziert den Energieaufwand um 30 bis 50 Prozent.

Eine Kopplung mit Erdgas, Haushaltsstrom oder Solarenergie zum Antrieb senkt die Kohlendioxidemission und schont die Umwelt. Laut Wärmepumpen-Kaufberatung sind diverse ökonomische Modelle auf dem Markt, die effizient arbeiten und gleichzeitig die Umwelt schonen.

Der Bau einer Pumpe ist eine Investition für Generationen, da Wärmequellen in der Regel eine Standzeit von bis zu 50 Jahren haben. Mit dieser Technologie gewinnen Sie einen großen Teil der benötigten Energie aus der Natur. Nur der Betrieb des Kompressors erfordert einen Aufwand an Elektrizität.

Über Fotovoltaik oder grünen Strom aus dem Netz erhöht sich die Effizienz und Umweltfreundlichkeit der Anlage. Sie arbeiten am besten mit Niedertemperaturheizungen. Ein Beispiel dafür ist die Fußbodenheizung. Im Wärmepumpen-Test finden Sie geeignete Modelle für Ihr Haus, die Ihrem Budget entsprechen und der Umwelt zugutekommen.

 

Einblick in die physikalischen Grundlagen der Wärmepumpe

Das Funktionsprinzip entstammt der Thermodynamik, einem Teilgebiet der Physik. Es ist die Lehre über Wärmeströme und Energieumwandlung. Alle im Wärmepumpen-Test vorgestellten Modelle basieren auf diesen Fakten. Heiße Getränke erkalten und kalte erwärmen sich. Beide gleichen sich mit der Zeit der Raumtemperatur an. Dabei entstehen Wärmeströme. Sie fließen automatisch von einem höheren zu einem tieferen Temperaturniveau. Es ist mit einer Pumpe und Energie möglich, den Prozess umzukehren.

Der Vorgang funktioniert wie beim Wasser: Bergab fließt es selbstständig, bergauf nur mit Hilfe. Ein weiteres physikalisches Prinzip der Wärmepumpe ist folgendes: Die Siedetemperatur von Flüssigkeiten unter hohem Druck ist höher als bei niedrigem. Wasser siedet im Hochgebirge bei niedrigeren Temperaturen als auf Meereshöhe.

Diese Tatsache macht sich die Wärmepumpe zunutze. Als dritte Regel gilt: Ein Verdampfungsprozess erfordert Energie, die die Flüssigkeit bei ihrer Kondensation wieder freigibt. Das Kältemittel transportiert dank der beiden Vorgänge Energie.

Die Verdampfung bei niedrigen Temperaturen ist die wichtigste Eigenschaft des Kältemittels. Sein Wärmegrad sinkt durch die Expansion unter das Niveau der Umgebung ab. So fließt die Umgebungswärme in den Kreislauf und die Pumpe führt sie dem Heizsystem des Hauses zu. Die Wärmepumpen-Kaufberatung betont die Umweltfreundlichkeit des Systems, das mit nur wenig elektrischer Energie ein ganzes Haus beheizt.

 

Wärmepumpen-Test: Vor- und Nachteile

Der Einbau einer Wärmepumpe bringt dem Hausbesitzer viele Vorteile. Dank kostenloser Umweltenergie und gesonderten Stromtarifen fallen die Heizkosten Monat für Monat niedrig aus. Sie verfügen über einen hohen Wirkungsgrad. Der Wärmepumpen-COP (Coefficient of Performance) beträgt bei vielen Modellen bis zu vier, was 400 Prozent entspricht. Er beschreibt das Verhältnis zwischen der Betriebsenergie der Pumpe und der gewonnenen Wärme. Die Zahl vier zeigt an, dass eine eingesetzte Einheit Strom vier Einheiten Wärme produziert.

Die Wärmepumpen-Kaufberatung macht darauf aufmerksam, dass die Technologie keinen Speicherplatz für den Energieträger benötigt. Ein Kamin ist ebenfalls nicht notwendig, da keine Emissionen und Abgase entstehen. Die Schonung der fossilen Brennstoffe bewirkt eine deutliche Reduktion der CO2-Emissionen. Reversible Modelle dienen im Sommer zur Kühlung des Gebäudes.

Bedenken Sie vor dem Kauf die Nachteile einer Wärmepumpe. Für den effizienten Betrieb benötigen Sie Flächenheizungen oder Gebläsekonvektoren. Nur so entfaltet sie laut Wärmepumpen-Test ihre maximale Effizienz. Für den Betrieb von Erd- und Wasserwärmepumpen ist eine Genehmigung notwendig. Nicht alle Örtlichkeiten eignen sich für eine Installation. Der Grundwasserstand und die Bodenbeschaffenheit bestimmen, ob die Technologie funktioniert oder nicht.

Tiefenbohrungen für Erdwärmepumpen erfordern hohe Investitionskosten. Eine weitere Option bietet ein Modell mit Kollektoren. Bei Luftwärmepumpen entwickelt sich durch das Gebläse Geräusch. Dies stört Bewohner oder die anliegenden Nachbarn. Die Vorteile machen die Technologie zu einer attraktiven Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen, die fossile Brennstoffe verbrauchen. Die Wärmepumpen-Kaufberatung zeigt im Folgenden mehr Details zu Investition und möglichen Förderprogrammen.

 

Wie viel kostet eine Wärmepumpe?

Die Investitionen sind höher als bei Öl- oder Gasbrennwertgeräten. Dafür sind die Betriebskosten deutlich geringer, was sich auf die Jahre hinaus positiv auf das Budget auswirkt. 12.000 bis 15.000 Euro betragen die Investitionskosten für eine Erdwärmepumpe. Hinzu kommt ein Betrag von rund 10.000 Euro für die Erdsondenbohrung. Zusätzlich berücksichtigen Sie die Montagekosten für den Installateur. Luftwärmepumpen sind laut dem Wärmepumpen-Test preiswerter und weniger leistungsstark.

Sie rechnen mit einem Budget von 13.000 bis 24.000 Euro. Für einen energieeffizienten Neubau sind sie eine gute Wahl. Dazu kommen die Installationskosten. Die Energieversorger warten mit speziellen Tarifen für Betreiber auf. Damit sparen Sie zweimal Kosten. Es ist möglich, diese für eine Kilowattstunde auf 4 Cent zu reduzieren. Die Wärmepumpen-Kaufberatung empfiehlt eine sorgfältige Kalkulation mit örtlichen Anbietern vor dem Einbau.

Der Bund unterstützt die Nachrüstung des Heizsystems mit Fördermitteln. Hausbesitzer erhalten bis zu 5.000 Euro vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für den Einbau effizienter Wärmepumpen. Die Förderung ist für Anlagen mit kombinierter Warmwasserbereitung und Raumheizung für bestehende Wohngebäude bestimmt. Die Installation einer Luftwärmepumpe unterstützt das Amt mit 1.300 Euro. Für Grundwasser- und Erdwärmepumpen liegt die Höhe der Förderung zwischen 2.800 und 4.000 Euro.

Bei Erweiterung um einen Pufferspeicher erhöht sich die Förderung um 500 Euro. Den regenerativen Kombinationsbonus erhalten Sie bei gleichzeitiger Errichtung einer förderfähigen Solaranlage. Laut Wärmepumpen-Kaufberatung ist der Antrag bis zu sechs Monate nach Inbetriebnahme vorzulegen.

 

Zu beachtende Punkte vor dem Kauf

Einige Punkte beachten Sie vor dem Kauf und der Installation einer Wärmepumpe. Die Anlage eignet sich besser für Neubauten, da im Altbau kaum eine Fußbodenheizung vorhanden ist. Diese ist notwendig, um die Effizienz der Pumpe maximal auszunützen. Sie ist höher, je geringer der Unterschied zwischen Wärmequelle und Heizkreis ist. Längerfristig freut sich ihre Haushaltskasse, da die Energieversorger günstige Tarife für die Anlagen aus dem Wärmepumpen-Test anbieten. Die Sondertarife bedingen Abschaltzeiten. Deshalb ist die Installation eines Pufferspeichers notwendig.

Denken Sie beim Einbau einer Luftwärmepumpe daran, das Gebläse nicht in der Nähe von Schlafzimmern zu montieren. Die Geräuschentwicklung wirkt sich störend auf die Nachtruhe aus. Holen Sie vor einer Erdsondenbohrung die Genehmigung des jeweiligen Landratsamts ein. Die Umrüstung eines Altbaus ist mit Modellen aus dem Wärmepumpen-Test möglich. Eine Beratung durch die Fachperson bringt Klarheit über Details und die Kosten. Eine mit Fotovoltaik kombinierte Anlage nutzt den selbst hergestellten Strom. Sie ist ökonomischer und schont die Umwelt. Dank eines Stromspeichers ist für die Pumpe zu jeder Zeit grüner Strom für den Einsatz bereit.

 

Zur Geschichte der Wärmepumpe

Nachdem der Franzose Carnot 1824 die Grundsätze zur Wärmepumpe veröffentlichte, baute der Amerikaner Jacob Perkins 1834 die erste Kompressionskältemaschine mit dem Mittel Diethylether. Sie war noch weit von den im Wärmepumpen-Test präsentierten Modellen entfernt. Lord Kelvin wies 1852 nach, dass sich Kältemaschinen auch zum Heizen eignen. Er zeigte, dass der Vorgang mit einer Wärmepumpe weniger Primärenergie benötigt als direkte Wärmeabgabe. In der Saline Ebensee diente ab 1857 ein Modell zur Salzgewinnung. Die intensive Erforschung von Kompressions- und Absorptionskältemaschinen fand zwischen 1860 und 1870 statt.

Die ersten Exemplare dienten der Eisherstellung. Später fanden sie als direkte Kühlmethode in Bierbrauereien und anderen Lebensmittelindustrien Verwendung. Nach dem Ersten Weltkrieg zog der Kühlschrank in amerikanischen Privathaushalten ein. 1912 erhält der Schweizer Ingenieur Heinrich Zoelly das Patent für eine elektrisch angetriebene Wärmepumpe. Ihr Prozess arbeitet umgekehrt zu dem einer Kältemaschine und entzieht dem Boden Wärme. Ab 1938 ist eine der ersten großen Wärmepumpenanlage zur Beheizung des Zürcher Rathauses im Einsatz. Sie bezieht für ihren Betrieb die Wärme aus dem Fluss Limmat.

Das Prinzip der frühen Geräte ist denen im Wärmepumpen-Test ähnlich. 1945 kommt die erste erdgekoppelte Anlage in den USA zum Einsatz. Ab 1968 sind in Deutschland die von Klemens Oskar Waterkotte entwickelten, erdgekoppelten Wärmepumpen-Systeme im Einsatz. Sie funktionieren mit Niedertemperatur-Fußbodenheizung. Das Gesetz zur Einsparung von Heizenergie und zur Förderung der Modernisierung von Wohnraum begünstigt ab 1978 die Produktion der Anlagen. Die von der Wärmepumpen-Kaufberatung besprochenen Systeme nahmen damit ihren Anfang.

 
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