Soundbar Test und Kaufberatung

Soundbar

Soundbars im Test – Soundbars und Sounddecks – Was ist wichtig?

Haben Sie einen Fernseher, dessen Ton bei bestimmten Übertragungen kräftiger sein dürfte? Wünschen Sie sich ein bisschen Heimkino-Atmosphäre in Ihrem Wohnzimmer? Dann könnte eine Soundbar die Lösung sein. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Soundprojektoren, die ein Surround-Erlebnis der besonderen Art liefern, beschränken sich jedoch nicht nur auf den Fernsehton. Alles, was einen Audio-Ton von sich gibt, kann mit deren Hilfe verstärkt werden: PCs, Smartphones, Laptops, obgleich Fernseher und Musikanlage die vorherrschenden Verwendungs-Varianten darstellen.

Nun soll eine Soundbar her. Beim Anblick des Sortiments wird aus der banalen Idee jedoch zumeist ein nicht so schnell zu bewältigendes Problem. Welche Soundbars sind gut? Der Markt bietet neben Herstellern wie

Teufel, Bose, Yamaha, Denon, Heos, JBL, Panasonic, Canton oder Auna

weitere Fabrikate, was die Entscheidung nicht leichter macht. Hinzu kommen technische Details. Nutzen Sie den folgenden Warentest-Bericht als Entscheidungs-Helfer.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Soundbars auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Soundbar Kaufberatung

Was ist eine Soundbar?

Eine Soundbar kommt zusätzlich zu den eingebauten Lautsprechern eines Audio-Gerätes zum Einsatz. Im herkömmlichen Sinn sind alle notwendigen Lautsprecher-Komponenten in einem Gehäuse untergebracht. Die Form ist flach und länglich, womit sich der Begriff „Soundbar“ als englische Übersetzung für „Klangriegel“ erklärt.

Der zu erzeugende Raumklang wird allein mit dieser einen Lautsprecher-Einheit produziert. Für den perfekten Klang bekommt die klassische Soundbar in der Regel einen Subwoofer an die Seite. Dieser liefert die nötigen Basstöne, die aufgrund des fehlenden Volumens mit Soundbars allein nicht erzeugt werden können. Mit einer Soundbar wird ein Surround-Klang erzielt, der ein deutlich besseres Ergebnis als ein eingebauter Lautsprecher liefert.

In erster Linie werden Soundbars in Verbindung mit dem Fernseher als Heimkino-Komponente oder als Teil einer Musikanlage genutzt. Das moderne Zeitalter bietet jedoch auch anderen Smart-Geräten oder PCs Zugang zu den Sounddecks. Das heutige Modell ging aus den ursprünglichen, den Left-Center-Right-Soundbars, hervor.

(Quelle. Wikipedia)

 

Welche Soundbar-Arten gibt es?

Der Markt hält zwei Varianten für den Heimkino-Interessenten bereit. Diese beiden Versionen werden nach ihrer Bauart in die klassischen Soundbar und das Soundplate unterschieden.

Die klassischen Soundbar

Jene langgezogenen, flachen Modelle von geringer Bauhöhe und –tiefe kommen Ihnen sicher als erstes in den Sinn, wenn es um derartige Surround-Komponenten geht. Diese Produkte finden im Allgemeinen unterhalb eines jeden Fernsehers einen Platz. Das minimal gehaltene Gehäuse bringt jedoch einen Kompromiss mit sich: es bietet nicht genügend Volumen, um druckvolle Basstöne zu erzeugen. Den dafür benötigten Raum finden diese nur in einer weiteren Subwoofer-Box.

Aus diesem Grund besteht die klassische Variante immer aus der Soundbar und besagtem, extern aufzustellenden Subwoofer. Um störende Kabel als Verbindung zwischen beiden Komponenten müssen Sie sich im Zeitalter von Bluetooth und wireless jedoch keine Sorgen machen. Einige Geräte kommunizieren kabellos mit der zusätzlichen Box.

Dennoch besteht nach wie vor die Möglichkeit einer Kabelverbindung. Bei der Wahl des Standortes für den Subwoofer-Lautsprecher haben Sie völlig freie Hand. Es spielt keine Rolle, wo der zusätzliche Tieftöner aufgestellt wird.

In dieser Sparte finden neben einer Vielzahl weiterer Produkte die „Cinebar 52 THX“ von Teufel, die „YSP-2500“ aus dem Hause Yamaha, die „DHT-S514“ von Denon, die „SC-All70T“ von Panasonic oder die Bose „CineMate 15“, mit ihrer sehr kompakten Form.

Das Sound-Plate

Soundplates – auch Soundbase oder Sounddeck genannt – sind rein optisch kaum von einer Soundbar zu unterscheiden. Schließlich stellen sie keine gesonderte Gruppe, sondern eine Unterkategorie der Bars dar. Der einzige Unterschied besteht im Fehlen des zusätzlichen Subwoofers, der wiederum keinen Extra-Platz in der Wohnung benötigt. Die Bassboxen sind ebenfalls im Gehäuse der Soundplates untergebracht.

Mit der Folge, dass Soundplates mit etwas mehr Volumen ausgestattet und damit auch mit einem größeren Gehäuse versehen werden müssen. Der Fernseher kann jedoch gut auf dem Plate abgestellt werden, womit sich etwaige Platzprobleme in Luft auflösen. Eine Montage an der Wand, die Sie in der Regel mit jeder Soundbar vornehmen können, ist bei Soundplates nicht möglich.

 

Soundplates und –bars im Vergleich mit anderen Modellen

Die kompakten „Klangbalken“ bieten ein besseres Hörerlebnis als der normale Fernseh-Ton. Dennoch reicht dieser nicht an den einer 5.1-Anlage heran. Mit maximal zwei Komponenten, einer kompakten Bauweise und dem damit verbundenen geringeren Platzbedarf rangieren Soundbars diesbezüglich wiederum vor den Mehr-Komponenten-Systemen.

Auch mit dem Kaufpreis punktet eine Soundbar im Warentest insofern, als dass eine individuell vorgenommene Zusammenstellung aller Elemente in der Regel zu einem höheren Gesamtpreis führt. Die Kompatibilität mit nahezu allen Audio-Geräten macht die Liste der Vorteile komplett.

Als Nachteile stellen sich ein hoher Preis und kaum Spielraum für freie Zusammenstellungen und individuelle Lösungen dar.

 

Vorteile

Nachteile

 

  • Modelle liefern ein gutes bis sehr gutes Klangerlebnis

  • Überschaubare Zahl an Komponenten

  • Kompakte Bauweise

  • Geringer Platzbedarf

  • Günstigerer Preis als einzeln zusammengestellte Anlagen

  • Mit allen Audio-Geräten kompatibel

 

  • Das Klangerlebnis ist nicht so überzeugend wie bei den 5.1-Varianten. Diese bieten aufgrund der Verteilung im Raum eine bessere Klangqualität.

  • Hoher Preis

  • Kaum Spielraum für individuelle Zusammenstellungen

 

Worauf sollten Sie beim Kauf von Soundbars achten?

Auf einige wichtige Kriterien, die Sie beim Kauf beachten sollten, gehen wir im Folgenden ein.

RMS Leistung

Die Leistungsfähigkeit eines Gerätes (Fernseher usw.) wird mit Watt angegeben. Mit RMS – eine Abkürzung, welche im Zusammenhang mit der Leistung immer wieder Verwendung findet – wird ein aufwendiges Messverfahren beschrieben. Sie sollten sich ausschließlich an den Watt-Angaben orientieren, um die Leistung eines Gerätes zu beurteilen oder mehrere Soundbars miteinander zu vergleichen. Ein Gerät punktet demnach mit einer hohen Watt-Zahl – obgleich dieser Wert allein noch keinen Gesamteindruck vermittelt – und ordnet sich innerhalb der Testberichte auf einem entsprechenden Rang ein.

Die Komponenten der genannten „Cinebar“ liefern eine Leistung von 300 bzw. 250 Watt für das Basisgerät bzw. den Subwoofer. Die Leistung der „YSP“ wird mit 162W angegeben.

Bluetooth

Ist Ihr Wohnzimmer nicht allzu groß, stellt Bluetooth die kabellose Alternative zum „Strippen-Salat“ dar. Da moderne Gerätschaften nahezu ausnahmslos in der Lage sind, über Bluetooth Verbindungen aufzubauen, können Sie sich das mühsame Verlegen von Kabeln ersparen. Auch die Anlagen selbst kommunizieren mit der externen Box unter Umständen via Bluetooth. Ist diese Thematik für Sie interessant, sollten Sie darauf achten. Mit dieser Übertragungsart können bis zu zehn Meter Distanz überwunden werden. Ein größeres Wohnzimmer bedarf einer Kabel-Variante.

Anschlüsse

Zweck einer solchen Lautsprecheranlage ist die klangliche Unterstützung des vorhandenen Equipments. Es macht also Sinn, wenn die nötigen Zu- und Abgänge vorhanden sind, um die Elemente miteinander zu verbinden. In der Regel sollten das eine Klinken-Buchse und ein Cinch-Anschluss sein. Die topaktuelle NFC-Übertragung gehört bislang nicht zum allgemeinen Standard und ist nur bei einzelnen Geräten vorhanden.

Die Optik

Natürlich spielt auch das Aussehen eine Rolle. Insbesondere, wenn Klangriegel und Subwoofer im Wohnzimmer Platznehmen sollen. Für die Testberichte ist das Aussehen ohne Bedeutung, da technische Gegebenheiten verglichen werden. An dieser Stelle kann jedoch festgestellt werden, dass sich die Hersteller in Punkto Aussehen viel Mühe geben, um den potenziellen Käufer zu erreichen. Das Design bleibt zwar nach wie vor eine Frage des Geschmacks, aber die meisten Modelle fügen sich gut in ein heimisches Gesamtkonzept ein.

 

Exemplarischer Anschluss einer Soundbar

Fazit – Welche Anlage führt die Testberichte an?

Um einen eindeutigen „Ranghöchsten“ aus den Reihen der Soundbars zu küren, müssten alle Geräte unter die Lupe genommen werden. Ein solches Unterfangen würde den Rahmen aller Testberichte sprengen. Aus diesem Grund haben wir uns an den oben genannten Modellen orientiert. Die besten Optionen, das Rennen als Testsieger zu gewinnen, haben hochwertige (und oft auch hochpreisige) Produkte, wie die „Cinabar“, ein Heos „HomeCinema“ oder die „YPS“.

Nicht weniger schlecht und zudem um einige Euro billiger sind Modelle aus den Häusern Canton oder JBL. Mit einem Auna-Fabrikat bewegen Sie sich bereits in der preiswerten Produkt-Schiene. Wer mag, kann bei Auna für unter 100 Euro einkaufen. Ist das Budget knapp, punktet demnach durchaus auch ein solches Modell beim Käufer. Es muss nicht immer der Erstplatzierte unter den Soundprojektoren sein, mit dem Sie das UHD-Fernsehgerät ergänzen.

Ihr UHD arbeitet auch mit einem guten Preiswerten zusammen. Übrigens ist eine Wandmontage nicht in jedem Fall möglich.

 

Ein Testsieger macht ordentlich Lärm – Tipps für den Gebrauch

Der Lärmpegel ist nicht unbedingt auf die Komponente unterhalb des Fernsehgerätes bezogen. Dort soll sie ja gerade einen powervollen Ton von sich geben. Vielmehr ist diesbezüglich der dumpfe Schall des auf dem Boden platzierten Tieftöners gemeint.

Der kann nicht nur den Personen im Nebenzimmer anständig einheizen, sondern auch Ihren Nachbarn. Das gilt insbesondere für die unter Ihnen wohnenden Parteien, sofern Sie in einem Mietshaus mit mehreren Etagen wohnen.

Ist Ihnen an einem gutnachbarschaftlichen Verhältnis gelegen, sollten Sie diesen Umstand unbedingt berücksichtigen. Um nicht auf den klangvollen Effekt verzichten zu müssen und gerade die tiefen Basstöne auskosten zu können, sind untergelegte Gummimatten eine Option.

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