Prozessor Test und Kaufberatung

Prozessor

Prozessor-Ratgeber: Informationen und Hilfestellung für den Kauf einer neuen CPU

Der Prozessor besitzt wesentlichen Einfluss auf die Geschwindigkeit eines Desktop-PCs oder eines Notebooks. Dadurch stellt die Leistungsfähigkeit der im Englischen als Central Processing Unit (kurz CPU) bezeichneten Hardware eines der wichtigsten Kriterien bei Ihrer Entscheidung vor dem Kauf eines neuen Rechners dar.

Achten Sie auf den verbauten Prozessor, wenn Sie ein konfiguriertes Gerät erwerben.

Sofern Sie Ihren PC selbst zusammenstellen, kommt es noch mehr auf das zugehörige Fachwissen an. Dasselbe gilt, falls Sie sich zum Austausch der bisher genutzten CPU entscheiden.

Die erforderliche Expertise lernen Sie im vorliegenden Prozessor-Ratgeber kennen. Zudem empfiehlt es sich, sich auf den Unterseiten veröffentlichten Berichte über den Prozessor-Test von konkreten Modellen zu informieren.

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Prozessor Kaufberatung

CPU – das Herzstück im Computer

Die Central Processing Unit stellt vereinfacht gesagt das Herzstück im Computer dar. Insbesondere rechenintensive Anwendungen wie hochauflösende Spiele, Software zur Fotobearbeitung oder Programme zum Videoschnitt setzen einen leistungsfähigen, schnellen Prozessor voraus. Reicht die Geschwindigkeit der CPU nicht aus, arbeiten die entsprechenden Anwendungen stark verzögert.

Andererseits rentiert es sich für Sie nicht, wenn Sie einen Prozessor kaufen, dessen Leistungsstärke Sie niemals auch nur annähernd ausreizen. Bei alltäglichen Einsatzszenarien wie dem Surfen im Netz, die Arbeit mit Textverarbeitungssoftware oder das Senden und Empfangen von E-Mails reicht ein durchschnittlicher Prozessor völlig aus.

Die nachfolgenden Abschnitte der Prozessor-Kaufberatung bereiten Sie daher optimal auf Ihre Entscheidung vor. Sie lernen zum einen die relevanten Eigenschaften kennen, anhand derer Sie die Leistungsfähigkeit einer CPU beurteilen. Zum anderen erfahren Sie, welche Besonderheiten im Hinblick auf die unterschiedlichen Einsatzzwecke gelten.

Mit dem Wissen aus dem Prozessor-Ratgeber finden Sie ein Produkt, das zu Ihren individuellen Ansprüchen passt. Dadurch vermeiden Sie es, einen zu schwachen oder einen zu teuren Prozessor zu kaufen. Zugleich besitzen Sie die Fähigkeit, um Erläuterungen und Bewertungen in einem Prozessor-Test richtig einzuschätzen.

Prozessormarkt: wenig Marken, viele unterschiedliche Modelle

Wie bei den Grafikkarten hält sich bei den Prozessoren die Vielfalt der relevanten Marken stark in Grenzen. Im Wesentlichen beschränkt sich Ihre Auswahl auf zwei Hersteller: Intel und AMD. Vor einigen Jahren wiesen beide Unternehmen treue Käuferschaften auf – der Prozessor-Kauf stellte eine "Glaubensfrage" dar. Mittlerweile dominiert Intel im entsprechenden Segment deutlich gegenüber dem langjährigen Konkurrenten. Das gilt speziell für den Bereich der Notebooks-CPUs.

Dadurch fällt die Wahrscheinlichkeit hoch aus, dass Sie sich letztendlich für einen Intel-Prozessor entscheiden. Daher geht es beim Prozessor-Kauf weniger um eine Frage der Marke, sondern vor allem um eine Frage der technischen Leistungsfähigkeit.

Trotz der stark begrenzten Auswahl an unterschiedlichen Marken erwartet Sie vor dem Kauf ein breites Sortiment an diversen CPU-Modellen. Die beiden genannten Hersteller veröffentlichen in kurzen Abständen kontinuierlich neue Produkte. Dadurch stehen Sie einer hohen Vielfalt an unterschiedlichen Prozessoren gegenüber.

So führt etwa Intel seit mehreren Jahren die Unterscheidung zwischen den Prozessortypen "i3", "i5" und "i7" fort. Allerdings präsentiert das Unternehmen regelmäßig neue Generationen innerhalb der genannten Reihen. Dadurch weisen Prozessoren mit einem vermeintlich identischen Namen teilweise erhebliche Leistungsdifferenzen auf.

Die nachfolgenden Informationen im Prozessor-Ratgeber unterstützen Sie dabei, sich für ein geeignetes Modell aus der großen Auswahl zu entscheiden. 

Die Taktfrequenz – wichtiges Kriterium beim Prozessor-Kauf

Ein wichtiges Kriterium, von dem Sie auf die Leistungsstärke eines Prozessors schließen, stellt dessen in Hertz angegebene Taktfrequenz dar. Die technische Kennzahl liefert Ihnen Aufschluss darüber, wie viele Rechenschritte die CPU sekündlich verarbeitet. Ein Gigahertz bedeutet, dass der Prozessor in einer Sekunde eine Milliarde Zyklen abwickelt.

Bis vor einigen Jahren galt die Faustregel: je mehr Gigahertz, desto schneller die CPU. Das änderte sich durch die Einführung von Prozessoreinheiten, die sich aus mehreren Kernen zusammensetzen. Hintergrund: Bei ungefähr vier Gigahertz erreichen die einzelnen Kerne ihre Leistungsgrenze. Im Fall einer höheren Taktung drohen die Prozessoren zu überhitzen, falls keine aufwendige Kühlung existiert.

Aus diesem Grund vollzog sich eine Kehrtwende. Statt höheren Taktfrequenzen setzen die Hersteller seitdem auf mehr als einen Kern. Die diversen Kerne im Prozessor arbeiten parallel und versprechen bessere Performance-Werte.

Die konkrete Anzahl der verschiedenen Kerne entnehmen Sie in der Regel dem Produktnamen. Achten Sie auf die genaue Bezeichnung des jeweiligen Prozessors in der Produktbeschreibung beziehungsweise dem technischen Datenblatt. "Dual Core" steht für zwei Kerne, "Quad Core" für vier verschiedene Kerne. Im High-End-Bereich existieren zudem Hexa-Core-Prozessoren mit sechs und Octa-Core-Prozessoren mit acht Kernen. 

Eine hohe Taktrate alleine reicht nicht aus

Aufgrund der Entwicklung zu mehreren Kernen stellt ein hoher Prozessortakt kein Garant für eine schnelle CPU dar, da sich die Angabe stets auf die Frequenz der einzelnen Kerne bezieht. So schlägt beispielsweise ein Quad-Core-Prozessor mit zwei Gigahertz in der Praxis mit seinen Leistungswerten einen Dual-Core-Modell, dessen Taktfrequenz sich auf 2,5 Gigahertz beläuft. Schließlich ergibt sich durch die vier verschiedenen Kerne in Summe ein theoretischer Wert von acht Gigahertz beim Quad-Core-Prozessor.

Es sei im Prozessor-Ratgeber angemerkt, dass Sie die theoretischen Vorteile in der Praxis nicht immer ausspielen. Speziell älteren Programmen fehlt mitunter die Multikern-Fähigkeit, weshalb sie lediglich einen der Kerne nutzen. Das ändert sich, wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig verwenden. Im letztgenannten Fall führt die höhere Anzahl an Kernen zu einer höheren Performance des Systems.

Ohnehin verliert der Prozessortakt als Kriterium nicht komplett an Bedeutung. Als alleiniger Indikator reicht er nicht mehr aus. Interpretieren Sie daher die Frequenz stets in Relation zur Anzahl der verfügbaren Kerne. Tipp der Prozessor-Kaufberatung: Überlegen Sie sich darüber hinaus, welche konkreten rechenintensiven Programme Sie nutzen. Informieren Sie sich, inwiefern die Anwendungen mehrere Kerne nutzen. Selbst moderne Spiele unterstützen eher selten mehr als vier Kerne. In einer derartigen Situation rentiert sich eine Quad-Core-CPU mehr als ein Octa-Core-Prozessor. 

Konkrete Mindest-Empfehlungen

Angesichts der erläuterten Umstände fällt es schwer, in der Prozessor-Kaufberatung eine konkrete Empfehlung bezüglich der Mindestgröße der Taktfrequenz auszusprechen. Generell raten Experten im Prozessor-Test dazu, ein Modell zu erwerben, dessen einzelne Kerne mindestens mit zwei Gigahertz arbeiten. Dadurch steht Ihnen selbst bei Programmen ohne Mehrkern-Kompatibilität ausreichend Geschwindigkeit zur Verfügung.

Hinsichtlich der Anzahl an Kernen lautet der Ratschlag vom vorliegenden Prozessor-Ratgeber, mindestens auf einen Dual-Core-Prozessor zu setzen. Dadurch verfügt Ihr PC über die erforderliche Leistungsfähigkeit, um mehrere alltägliche Programme wie Browser, Antiviren-Schutz und diverse Officeanwendungen gleichzeitig zu betreiben.

Quad-Core-CPUs rücken bei anspruchsvollerer Software in den Fokus. Das trifft unter anderem auf die Grafikbearbeitung und 3-D-Games zu. Bedenken Sie, dass hierfür ein leistungsstarker Prozessor alleine nicht ausreicht. Sie benötigen gleichermaßen eine High-End-Grafikkarte und einen modernen Arbeitsspeicher mit mehreren Gigabyte RAM.

Intelligentes Energiemanagement nutzt Potenzial des Prozessors aus

Neben den rein technischen Fakten der Frequenz sowie der Kernanzahl wirkt sich im Prozessor-Test ein intelligentes Energiemanagement positiv auf die Leistung des Prozessors aus. Daher bietet es sich an, eine CPU zu erwerben, der über eine Turbofunktionalität verfügt.

Besagte Fähigkeit nutzt diese, um einzelne Kerne kurzzeitig zu übertakten und die restlichen in einen inaktiven Zustand zu versetzen. Derweil sinkt die Temperatur der nicht genutzten Kerne. Es resultiert freie Kühlleistung für den übertakteten Kern. Das erlaubt die temporäre Erhöhung der normalen maximalen Arbeitsfrequenz. 

Kompatibilität zum Mainboard beachten

Sofern Sie einen PC besitzen und lediglich den bisherigen Prozessor gegen ein besseres Modell austauschen, achten Sie auf die erforderliche Kompatibilität. Berücksichtigen Sie, ob die angestrebte neue CPU auf das vorhandene Mainboard passt.

Letzteres hängt vom Sockel des Boards ab. Informieren Sie sich im Vorfeld, ob die jeweilige Prozessor-Baureihe auf das Mainboard passt und ob Letzteres die Taktfrequenz unterstützt. Bei älteren Motherboards bietet sich ein Austausch an. Im Hinblick auf die Kompatibilität gilt es gleichermaßen, den Arbeitsspeicher und dessen Spezifikationen zu berücksichtigen.

Besonderheiten beim Kauf einer CPU für Notebooks

Die bisherigen Ausführungen in der Prozessor-Kaufberatung bezüglich der Anzahl der Kerne und Taktfrequenz gelten überwiegend gleichermaßen für die Rubrik der Notebook-CPUs. Dennoch besitzen die in Laptops zum Einsatz kommenden Prozessoren einige Besonderheiten. Deren Leistungsfähigkeit fällt im Prozessor-Test tendenziell im Vergleich zu herkömmlichen CPUs für Desktop-PCs mit identischen Preisen geringer aus.

Darüber hinaus gelten im Notebook-Segment andere Ansprüche, die sich dementsprechend in der Konzeption der Prozessoren niederschlagen. Neben der reinen Leistung spielen die Mobilität und die Laufzeit des Akkus ebenfalls eine wichtige Rolle. Sofern Sie bevorzugt unterwegs arbeiten, stellt ein High-End-Prozessor nicht zwingend die Optimal-Lösung dar.

Im entsprechenden Einsatzumfeld rücken zunehmend Niederspannungsprozessoren (oft aus dem Englischen mit ULV abgekürzt) in den Fokus. Derartige CPUs zeichnen sich durch einige entscheidende Vorteile aus. Sie kommen mit einer geringeren Spannung aus, was sich positiv auf den Stromverbrauch und damit auf die Akkulaufzeit auswirkt. Darüber hinaus entwickeln sie im Betrieb weniger Wärme. Letzteres reduziert den Kühlbedarf und sorgt für eine geringe Geräuschentwicklung.

Daher hängt im Bereich der Notebooks die richtige Wahl des Prozessors von den auszuführenden Programmen und vom Arbeitsgebiet ab. Speziell beim mobilen Einsatz empfiehlt sich der Griff zum Niederspannungsprozessor.

Gegenüber den herkömmlichen Notebook-CPUs zeigen sich die sparsamen Varianten bei der Leistungsfähigkeit unterlegen. Arbeiten Sie bevorzugt stationär und mit rechenintensiven Programmen, stellt der Niederspannungsprozessor nicht die beste Alternative dar. 

Fazit der Prozessor-Kaufberatung

Zusammengefasst reicht die Taktfrequenz nicht mehr aus, um die Leistungsstärke eines Prozessors zu beurteilen. Neben dem Arbeitstakt entscheidet gleichermaßen die Anzahl der Kerne über die resultierende Performance. Das setzt voraus, dass die von Ihnen genutzten Programme über die erforderliche Fähigkeit verfügen, auf mehr als einen Kern zuzugreifen.

Dennoch lautet die Empfehlung der Prozessor-Kaufberatung, eine CPU zu erwerben, deren einzelne Kerne mindestens mit zwei Gigahertz arbeiten. Ein Dual-Core genügt für alltägliche Anwendungen. Bei anspruchsvolleren Programmen bietet sich eine Quad-Core-CPU an. Falls Sie Ihren Prozessor austauschen, informieren Sie sich vor dem Erwerb über die erforderliche Kompatibilität mit dem Mainboard. Im Notebook-Segment rentiert sich beim mobilen Einsatz eventuell der Kauf eines Niederspannungsprozessors.

Nutzen Sie ergänzend zum Prozessor-Ratgeber Berichte über den Prozessor-Test von konkreten Modellen als weitere Informationsquelle. Darin finden Sie Benchmark-Ergebnisse, die einen Rückschluss auf die tatsächliche Leistungsfähigkeit während des Betriebs in der Praxis ermöglichen.

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