Blumenerde-Test & -Vergleich » kompetente Kaufberatung

andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.
Blumenerde

Der Blumenerde-Test und -Vergleich
⇒ Kaufkriterien im Überblick

Blumenerde Test
Blumenerde im Test @Fotolia

Ein schöner Garten, ein farbenfroh bepflanzter Balkon und lebendiges Grün in der Wohnung sind kein Zufall, sondern das Produkt Ihres kreativen und vor allem informierten Schöpfertums. Damit Grünpflanzen, Gemüse, Kräuter und Blumen im Topf oder Beet gedeihen, müssen Sie in gute Blumenerde gesetzt werden oder es muss mit spezieller Pflanzenerde die vorhandene Erde aufgewertet werden. 

Es sind die unterschiedlichsten Pflanzenerden mit unterschiedlichsten Inhaltsstoffen im Handel erhältlich. Wir möchten Ihnen mit unserem Blumenerden-Ratgeber und -Vergleich helfen, zu verstehen, welche Kriterien beim Kauf von Universalerde, Spezialerde, Anzuchterde und Co. eine wichtige Rolle spielen und thematisieren den Gehalt von Nährstoffen in Planzenerden sowie u. a. die Problematik von Torf und die Vorteile von Humus.

Zuletzt aktualisiert am: 11.07.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten Blumenerden auf einen Blick

Produktbild
Testsieger
Preis-Leistungs-Sieger
Kundensieger
Verkaufssieger
Unser Geheimtipp
Modell Seramis Blumenerde ohne Torf Qualitäts Blumenerde Compo Sana Substral Zimmerpflanzenerde Blumenerde Blumenerde von Emsland Compo Sana Universal Blumenerde Bio Torffrei
Torffrei
pflanzenfreundlich
Handhabung
Inhalt in Liter 40 Liter 25 Liter 10 Liter 3 mal 20 Liter 15 Liter
Nährstoffversorgung Extra Wasser- und Nährstoffspeicher 12 Wochen durch enthaltene Düngung versorgt Zimmerpflanzen bis zu 3 Monate mit Nährstoffen biologisch wirksamer Langzeitdüngung versorgt Pflanzen mit allen nötigen Nährstoffen
Zusammensetzung wasserspeicherndes Pflanzengranulat und Blumenerde ausgesuchte biologische Rohstoffen Torf, Holzfasern, Perlite und Kalk Zusammensetzung aus allen notwendigen Rohstoffen 100% natürliche Inhaltsstoffe
Gewicht 20 kg 5 kg 3,6 kg 3 mal 4 kg 7 kg
Besonderheit Für Grün- und Blühpflanzen, Extra lockere Erde 45%-52% weniger Gewicht und 100% Ergiebigkeit Nimmt bis zu 30 % mehr Wasser auf erreicht hervorragende Luft- und Wasserführung Torffreie Spezialerde mit ganzjähriger Anwendbarkeit
Vorteile und Nachteile
  • sehr gute Wasser-Speicherung
  • torffrei
  • relativ hoher Preis
  • Leichter Transport der Erde
  • einfache Handhabung
  • Erde ist etwas staubig
  • keine Klumpen
  • gute Nährstoff-Versorgung
  • etwas teuer
  • hohe Wasserspeicher-Kraft
  • gute Torfqualität
  • Trauerfliegen Gefahr
  • sehr gut geeignet für Balkonpflanzen und Zimmerpflanzen
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Blumenerde Kaufberatung

Fünf Fakten über Blumenerde:

Blumenerde ist nicht gleich Blumenerde: Je nach Pflanzenart wird unterschiedliche Erde benötigt und somit sind unterschiedlichste Pflanzerden mit unterschiedlichen Zusammensetzungen der Inhaltsstoffe erhältlich.

Ein hoher Humusgehalt in der Erde dient als bester Speicher von Nährstoffen.

Bei der Aussaat bzw. Anzucht greifen Sie besser zu nährstoffarmer Pflanzerde, da sich die Wurzeln der Pflanzen dann stärker entwickeln.

Orchideen benötigen eine spezielle Blumenerde mit höherem Holz- bzw. Rindenmulch-Anteil.

Torfabbau schadet dem Ökosystem. Greifen Sie daher der Umwelt zuliebe zu torffreier Blumenerde.

Was ist drin in der Blumenerde?

BlumenerdeBlumenerde ist idealerweise ein humusreiches Substrat, welches industriell hergestellt und mit Pflanzenwachstum fördernden Substanzen bzw. bestimmten Inhaltsstoff-Zusammensetzungen angereichert wird.
Nicht jeder Pflanzenfreund verfügt über einen Garten mit entsprechend gutem Boden. Vor allem in Städten stellt sich häufig die Frage, wie Balkon- und Terrassenkübel trotz fehlender „Bodenvorkommen“ mit Blumen und anderen Pflanzen bestückt werden können. Immer häufiger werden selbst kleinste Flächen für den Anbau von Gemüse genutzt und auch hierfür muss eine entsprechende Pflanz-Basis in Form von Boden bzw. Gartenerde geschaffen werden. Blumenerde aus dem Beutel ist oft die einzige Alternative, auf die Bewohner von Innenstädten zurückgreifen können. Aber auch Gartenbesitzer werten den vorhandenen Boden damit auf.

Hersteller wie Compo, Seramis, Neudorff oder Floragard dominieren den Pflanzenerde-Markt und so versorgen sie Hobbygärtner mit in Tüten verpackten Gartenerden unterschiedlichster Qualität. Im Folgenden erläutern wir Ihnen die wichtigsten Bestandteile guter Blumenerde und sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Hauptbestandteil sollte Humus sein, wie bereits erwähnt. Denn damit ist eine ausgezeichnete Basis für ein prächtiges Wachstum gegeben, die vor allem als Nährstoffspeicher dient und somit auch für eine ordentliche Blühfähigkeit bei Blumen sorgt.

Stickstoff als wichtiger Nährstoff

Stickstoff in BlumenerdeStickstoff sorgt für ein ausgewogenes Planzenwachstum und sollte in jeder Erde ausreichend vorkommen. Dieser Nährstoff sorgt maßgeblich für ein sattes Blattgrün. Nur mithilfe von Stickstoff können die Blätter und Äste ausreichend austreiben und eine reiche Gemüseernte wird möglich. Dieser Nährstoff ist außerdem mit einem höheren Gehalt in Kräutererden zu finden. Achten Sie also auf Bodensorten mit ausreichendem Vorkommen dieses Elements. Ein Stickstoffüberschuss hemmt jedoch auch das Wachstum von Blüten bei Zierpflanzen. Düngen Sie also stets zielgerecht.

Phosphor und Kalium

Phosphor und Kalium in BlumenerdeDen weiteren essentiellen Nährstoff in Pflanzenerde stellt Phosphor dar. Phosphate sind unter anderem für die Entwicklung der Blüten unverzichtbar und zusammen mit Stickstoff für die gesunde und kräftige Entwicklung der Pflanzen zuständig. In den meisten Sorten Blumenerde, die im Gartenmarkt erhältlich sind, ist sowohl Phosphor als auch Kalium in ausreichender Menge enthalten. Kalium ist neben Magnesium eine weitere Quelle für Ihre Garten- oder Balkon-Bewohner, um kräftige Wurzeln, Triebe, Blüten und Blätter entwickeln zu können.

Weitere Inhaltsstoffe

Inhalte von BlumenerdeDen im Handel erhältlichen Erden werden zudem Ton, Holzfasern und weitere Materialien in unterschiedlichen Anteilen hinzugefügt. Um der Erde die richtige Struktur zu geben und damit für eine gute Pflanzgrundlage zu sorgen, fügen die Hersteller häufig weitere Substanzen hinzu, mit denen die Mischungen qualitativ aufgewertet werden.

  • Ton und Sand sind wichtige Speicher für Wasser und auch Nährstoffe. Ton finden Sie vor allem in hochwertigen Produkten. Sand können Sie auch in kleinen Teilen zur Auflockerung sowie Belüftung der Erde beimischen.
  • Sie können neben Ton auch auf ein Produkt zurückgreifen, das unter der Bezeichnung Perlite erhältlich ist. Dabei handelt es sich um Material aus vulkanischem Gestein, das aufgebläht wird. Die kleinen Kügelchen namens Perlite besitzen eine poröse Oberfläche und werden dem Boden für eine luftigere und Wasser speichernde Beschaffenheit beigemischt. Damit wird eine lockere Struktur erreicht, die auch über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt.

  • Holz und Rinde (auch Rindenmulch genannt) sind Bestandteile, die die Beschaffenheit des Bodens verbessern. Achten Sie jedoch darauf, dass die Erde keine unzureichend aufbereitete Rinde oder gar Äste enthält. Das verhindert ein stabiles Wachstum. Lediglich Orchideen lieben einen hohen Anteil an Holzfasern.
  • Torf sollte, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen enthalten sein, gilt jedoch als sehr gutes Speichermaterial für Wasser und lockert die Blumenerde auf, weshalb Torf noch in vielen Pflanzenerden einer der Hauptbestandteile ist. Torf ist jedoch ein begrenzt verfügbarer Rohstoff und der Abbau ein immenser Eingriff in die Umwelt. Auf diese Thematik möchten wir nun gesondert eingehen.

 

Warum sollte Blumenerde torffrei sein?

Was ist eigentlich Blumenerde?Häufig finden Sie auf der Packung auch Torf als Inhaltsstoff. Bei diesem Rohstoff handelt es sich um eine wertvolle Ressource. Eine sparsame Verwendung dieses Produktes entspricht dem Öko-Prinzip Nachhaltigkeit und einem zeitgemäßen Umweltbewusstsein. Um das Material zu gewinnen, müssen Moorflächen trockengelegt werden. Diese Gebiete sind jedoch äußerst wichtig für das Klima. Bei der Trockenlegung wird nicht nur die Landschaft in Mitleidenschaft gezogen.

Auch die in diesem Öko-Systemen lebenden Tiere und Pflanzen leiden darunter. Da es sich bei diesem Material um einen langsam nachwachsenden Rohstoff handelt, sind die Vorkommen begrenzt und eine Renaturierung der Flächen ist unter anderem mit sehr hohen Kosten verbunden. Deshalb sollte dieser Grundstoff nicht zu den Bestandteilen einer guten Bodenmischung gehören. Die Deklaration „torffrei“ auf der Packung, die im Test auch Bestätigung findet, führt in jedem Fall zu einer besseren Bewertung. Im Bereich derartiger Produkte stellen gleichwertige Komponenten wie Kokosfasern, Holzfasern und Humus mit ähnlichen Eigenschaften eine ausgezeichnete Alternative dar. Außerdem muss bei einer Alternative der pH-Wert des Bodens aufgrund des hohen Säuregehalts von Torf nicht zusätzlich mit Kalk ausgeglichen werden.

Kokos und Humus als Torfersatz

Gehören Sie zu den umweltbewussten Hobby-Gärtnern mit Sinn für unser Öko-System, greifen Sie bei Blumenerde sicher bevorzugt zu torffreien Sorten. Oder Sie entscheiden sich für einen gleichwertigen Bio-Ersatz. Einige Hersteller bieten Kokosfaser an. Diese kommt zumeist als Blockware in den Handel. Vor der Verwendung als Boden-Ersatz muss das Produkt im Wasser aufquellen. Sie als Verbraucher müssen jedoch wissen, dass dieses Material ohne Dünger in den Handel kommt, sodass Sie zusätzlich düngen müssen. EIne nährstoffreichere und ebenfalls torffreie Variante stellt Humus dar – entweder in Form von Kompost selbst hergestellt oder beispielsweise als Humusziegel hinzugekauft.

Kompost in der Blumenerde

Hiebei handelt es sich um ein Bodengemisch, das reich an Humus ist und zum Großteil aus zersetzten Pflanzenfasern entstanden ist. Im Hinblick auf Strukturverbesserung und Nährstoffgehalt ist diese Erde aufgrund ihrer Zusammensetzung kaum zu übertreffen. Kompost ist auch zum Düngen beimischbar. Viele Erdmischungen enthalten bereits Kompost.

Befürchtungen, dass mit der Beimengung dieser Komponente Unkraut zum Problem werden könnte, sind unbegründet. Aufgrund der angewendeten Techniken bei der Herstellung von hochwertiger Blumenerde ist Unkraut letzten Endes kein Thema mehr. Das wird unter anderem durch starke Erhitzung erreicht.

Ausrufezeichen Orange

Tipp:
Kompost ist ein Bestandteil, den Sie in Ihrem Garten sogar selbst herstellen können! Richten Sie dazu einfach eine Ecke in Ihrem Garten ein, in der Sie z. B. Laub, Rasenschnitt, Obst- und Gemüseabfälle sammeln und verrotten lassen. Nach etwa einem halben bis einem ganzen Jahr entsteht aus Ihrem Komposthaufen nährstoffreiche Erde.

 

 

Universalerde, Spezialerde, Anzuchterde & Co.

Welche Erden werden angeboten?

Die unterschiedlichen Arten von BlumenerdeDer Markt bietet für jeden Anspruch die richtige Erde und die Zahl der Sorten ist hoch. Sie können auf verschiedene Produkte zurückgreifen, die sich in Zusammensetzung und Struktur voneinander unterscheiden und damit auf die speziellen Bereiche abgestimmt sind.

Neben der Universalerde für nahezu jeden Zweck stehen auch Spezialerden wie für Orchideen, Rosen, Kakteen und Sukkulenten sowie Rhododendronerde, Gemüseerde und Kräutererde bereit. Alle Sorten sind auf die besonderen Bedürfnisse der jeweiligen Gattung abgestimmt.

Wollen Sie Samen, Stecklinge, etc. selbst ziehen, steht Ihnen Anzuchterde zur Verfügung, die mit einer feineren Mischung genau auf diesen Verwendungszweck abgestimmt ist.

Mit einer Universalerde sind Sie in der Regel auf der sicheren Seite, wenn Sie sich im Sommer an der blühenden Pracht von Balkonpflanzen oder anderem erfreuen möchten. Lassen Sie sich nicht allzu sehr von den vielen Sorten beeindrucken, die die Regale bei Obi, Lidl oder Toom füllen. In den meisten Fällen genügt eine gute Pflanzenerde bzw. Gartenerde aus dem Gartenbedarf, die jedoch in jedem Fall die nötigen Nährstoffe (wie oben beschrieben) enthalten sollte. Andernfalls helfen Sie sich mit Beimischung von Kokoserde, Humusziegel, Dünger & Co..

 

Tipp: Nach dem Pflanzen düngen

Nach dem Pflanzen DüngenEine gute Pflanzerde ist nur ein Teil dessen, was Sie für Ihre Blumen tun können. Die Wirkung lässt sich mit geeigneten Mitteln unterstützen. Oft ist in den Mischungen nur wenig Dünger enthalten, der nach einiger Zeit durch das Wachstum aufgebraucht ist bzw. durch das Wasser vom Regen oder Gießen ausgespült wird. Nach vier bis sechs Wochen sollten Sie deshalb nachdüngen. Behalten Sie den Stickstoffgehalt und den Wert des Phosphats im Auge. Eine zu hohe Stickstoffkonzentration ist beispielsweise an Blattverbrennungen erkennbar.

In einigen Produkten ist manchmal zu wenig dieser wichtigen Nährstoffe enthalten. Gleichen Sie das aus, indem Sie der Blumenerde geeigneten Dünger oder Hornmehl zuführen. Wiederholen Sie die Düngung von Zeit zu Zeit. Mit Langzeitpräparaten kann der Zeitraum deutlich verlängert werden. 

Ausrufezeichen Orange

Noch ein Praxistipp: Richtig Wässern
Um die Pracht im Hochsommer zu erhalten, benötigen alle Gewächse regelmäßig Wasser. Haben Sie den Zeitpunkt einmal verpasst, behandeln Sie Ihre Blumen mit einem Tauchbad. Der gesamte Ballen sollte dabei unter Wasser gesetzt werden und zwar so lange, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Vermeiden Sie jedoch zu viel Nässe, sonst beginnen die Wurzeln zu faulen oder Trauermücken fühlen sich zuhause. Wie oben beschrieben, können Ton, Sand und Perlite als Speicher dienen. 

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

Natürlich ist wichtig, dass die Deklaration auf der Verpackung mit dem Inhalt übereinstimmt. Damit Sie keine Wundertüten mit Überraschungseffekt kaufen müssen, sondern genau wissen, was Sie erhalten und worauf Sie achten sollten, haben wir die wichtigsten Kriterien für den Kauf guter Blumenerde zusammengefasst.

Packungsgrößen und Füllmenge

Blumenerde PackungsgrößenDie Hersteller haben sich mit verschiedenen Packungsgrößen an die unterschiedlichen Ansprüche der Käufer angepasst. Allerdings machen Packungseinheiten mit zehn Litern Inhalt wenig Sinn. Diese Menge ist in der Regel nur für kleine „Nachfüllarbeiten“ ausreichend. Die auf den Packungen gemachten Angaben sind immer auf das Abfüllen und damit auf eine lockere Masse bezogen.

Der Pflanzerde-Praxistest zeigt aber, dass das Material beim Bepflanzen und beim anschließenden Gießen zusammenfällt. Das bedeutet, für einen Blumenkasten mit einem Volumen von 20 Litern benötigen Sie etwa 30 Liter Boden. Diese Tatsache müssen Sie beim Kauf also unbedingt berücksichtigen. Größere Packungseinheiten sind im Allgemeinen auf den kg-Preis umgerechnet günstiger als kleine Abpackungen.

Nährstoffe

Bei der Deklaration auf der Packung meinen es manche Hersteller zu gut und gestalten die Angaben zu ihren Gunsten. Nun ist es für Sie als Verbraucher vielleicht nicht ganz einfach festzustellen, ob die Angaben der Wahrheit entsprechen. Ein Mangel an wichtigen Substanzen oder ein zu geringer Kaliumgehalt in der Blumenerde offenbaren sich oft erst Wochen später in Form verkümmerter Setzlinge, an denen die versprochene Wachstumsförderung scheinbar spurlos vorbei gegangen ist.

Ein Nährstoffmangel bleibt nicht ohne Folgen! Um diesem Szenario zu entgehen, sollten Sie vorab den einen oder anderen Testbericht nach hilfreichen Informationen durchforsten und Produkte mit dem Prädikat „mangelhaft“ oder „befriedigend“ von der Einkaufsliste streichen. Greifen Sie stattdessen zu Ware, deren Bewertungen mindestens mit „gut“ ausgefallen sind und priorisieren Sie Stickstoff Phosphor und Kalium.

Vorsicht: Unkraut, Pilzsporen, Schimmel

UnkrautGleichermaßen schwierig wird es in Bezug auf dieses Kriterium. Unkraut ist eine Begleiterscheinung, auf die jeder Gärtner gern verzichten würde. Allerdings ist eine absolute Freiheit von unerwünschten Gräsern nur schwer zu erreichen, da bei der Lagerung oft kleinste Spuren von Unkraut in die Mischungen gelangen können. So auch, wenn SIe Teile Ihrer Kompost-Erde untermischen. Da bei gekaufter Blumenerde im Herstellungsprozess hohe Hitze zum Einsatz kommt, ist hier selten der Grund für Unkraut in Ihrer Topfpflanze zu sehen.

Bevorzugen Sie hochwertige Blumenerde von Qualität! Hier achten die Hersteller besonders darauf, dass keine Fremdbestandteile wie Pilzsporen in das Substrat gelangen.

Ausrufezeichen Orange

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Verpackung keine Löcher hat, damit ausgeschlossen werden kann, dass so Schimmel entsteht. Sollten Sie doch einmal Schimmelbefall an der gekauften Erde feststellen, reklamieren Sie diese umgehend. Lassen Sie außerdem die Finger von ausgeblichenen Säcken, da die Erde höchstwahrscheinlich schon alt und für die Nährstoffe ungünstig gelagert worden ist.

Ein Warentest liefert in der Regel auch wertvolle Informationen darüber, ob ein Produkt diesbezüglich mit einer guten Note abgeschnitten hat. Diverse Medien und Fernsehsender wie der NDR greifen die Thematik ebenfalls immer wieder auf und berichten über das Abschneiden der Produkte im Test. 

Schrumpfung

Schrumpfung
Boden bei Trockenheit @fotolia.de

Unter diesem Begriff wird zusammengefasst, wie sich der Boden bei Trockenheit verhält, ob er rissig wird oder sich der Erdballen sogar vom Kübelrand löst. Letzteres ist ein Anzeichen für extreme Schrumpfung, die bei Blumenböden keinesfalls erwünscht ist. In diesem Fall scheitert jeder Versuch, die Pflanze mit Wasser zu versorgen, daran, dass das kostbare Nass am Ballen vorbeiläuft.

Zu diesem Effekt kann es vor allem bei Boden kommen, der aus dunklem Torf besteht. Ein Fakt, der für geeignete Alternativen spricht. Sie können vorbeugen, indem Sie Material kaufen, das hinreichend mit Ton, Holzfasern oder anderem geeignetem Rohmaterial durchsetzt ist. Auch das oben beschriebene Granulat ist ein wirkungsvolles Mittel gegen diesen unerwünschten Effekt.

Testberichte geben Auskunft darüber, ob ein Produkt allen Anforderungen gerecht wird oder den anderen Artikeln lediglich mit „mangelhaft“ oder „befriedigend“ gegenübersteht.

Ausrufezeichen Orange

Tipp:
Qualität ist auch am Geruch erkennbar: Riecht die Mischung der Gartenerde nach Waldboden, haben Sie sich für eine gute Sorte entschieden.

 

 

 

So testen wir Blumenerden

Damit wir Ihnen die besten Blumenerden empfehlen können, testen wir sämtliche Blumenerden, die uns vorliegen, sehr genau. Wir berücksichtigen alle Details, die auch dem Endverbraucher nach dem Kauf auffallen würden – lediglich ohne Labor wie bei Stiftung Warentest oder Öko-Test. Schließlich erstellen wir ein Fazit über die Stärken und Schwächen der Testerde, welches wir Ihnen zur Verfügung stellen.

Unsere Blumenerde-Test- und -Vergleichssieger

So testen wir Blumenerde
So testen wir Blumenerde @fotolia

Mit allen uns vorliegenden Blumenerden führen wir identische Tests durch und küren schließlich den:

  • Blumenerde-Vergleichssieger
  • Blumenerde-Testsieger
  • Blumenerde-Preis-Leistungs-Sieger
  • Blumenerde-Kundensieger
  • Blumenerde-Geheimtipp der Redaktion

Wir halten zudem die meisten unserer Tests über Pflanzerde mit Fotos und Video fest. Später stellen wir Ihnen letzteres auf unserem YouTube-Kanal „experten-beraten“ vor. 

Wir begutachten folgende Aspekte:

  • Versanddauer und -kosten
  • Kundenservice, Preise und Garantieleistungen der Anbieter
  • Bilder und Hinweise auf der Produktverpackung, z. B. zu Inhaltsstoffen/Zusammensetzung der Erde (torffrei?)
  • Maße, Gewicht und Qualität der Blumenerde bzw. -Abfüllung
  • Etwaige Mängel wie Unkraut, Schimmel, Pilzsporen
  • Nährstoffgehalt im Vergleich (insbesondere Stickstoff, Phosphor, Kalium)
  • Beschaffenheit der Blumenerde

Mit all den Informationen aus diesem Ratgeber und aus den Blumenerde-Tests liegen Ihnen ausführlich die ermittelten Vor- und Nachteile der getesteten Pflanzenerden vor. Unser Preisvergleich sucht Ihnen zudem gleich den günstigsten Shop heraus, in dem Sie die Blumenerde-Marke, für die Sie sich entschieden haben, online kaufen können. Dafür vergleicht unsere Software die Preise auf mehr als 500 Portalen, darunter auch Amazon, Ebay oder Otto.de. Wir verlinken die Anbieter durch einen Affiliate-Link. Wenn Sie nun diesem Link folgen und eine der von uns empfohlenen Blumenerden kaufen, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis wird hierdurch nicht beeinflusst.

Der Blumenerde-Ratgeber zusammengefasst

Blumenerde Fazit

Gute Erden bestehen aus humusreichem Material, dem unter anderem ein entsprechender Anteil Ton oder des oben beschriebenen Granulats für eine bessere Struktur beigemengt ist. Mit Großpackungen können Sie viel Geld sparen. Ein gänzlich billiger Kauf ist in Bezug auf die Qualität der Blumenerde jedoch eine schlechte Wahl. Greifen Sie auf empfehlenswerte Produkte von Floragard, Seramis oder Compo zurück. Der Umwelt zuliebe sollten Sie darauf achten, dass Sie keine torfhaltigen Erden kaufen, und lieber den torffreien Mischungen den Vorzug geben. Außerdem liegen Sie mit hochwertiger Universalerde immer richtig. Es muss nicht immer teure Spezialerde sein. Beachten Sie all diese Hinweise, sollten sich die Packungen tatsächlich nicht als Wundertüten erweisen.

Hier noch ein Video-Tipp:

Quellen:

MDR
https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/welche-blumenerde-ist-gut-100.html

Gardena
http://www.gardena.com/de/gartenmagazin/gartentipps/pflanzenerde-ein-wichtiger-trager-fur-das-wachstum/

Umweltbundesamt
https://www.umweltbundesamt.de/themen/kein-torf-in-den-topf

 
(103 Bewertungen. Durchschnitt: 4,7 von 5)

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Kommentare und Fragen zu: Blumenerde

  • Tim sagt:
    Wieviel Blumenerde brauche ich beim Umtopfen?
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Hallo Tim,

      das ist abhängig von der Topfform des alten Topfs und dessen Größe sowie der Form und der Größe des neuen Topfs. Im Netz gibt es tollr Rechner, mit denen Sie das in wenigen Sekunden ausrechnen können.

      Beste Grüße,
      Ihr Team von Experten-Beraten
  • Eduard sagt:
    Bei mir ist Schimmel auf der Blumenerde wodran liegt das und was kann ich tun?
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Hallo Eduard,

      meistens ist liegt der Grund für Schlimmel in Erde, die zu lange zu feucht war.

      Gegen einen akuten Befall hilft nur das Umtopfen. Um Schlimmel vorzubeugen, sollten Sie aufpassen, dass Sie das Gießen nicht übertreiben. Sorgen Sie außerdem für einen guten Wasserabsfluss durch ein Loch im Topf und etwas Kies, damit das Loch immer frei bleibt.

      Im Untersetzer sollte sich ebenfalls kein Wasser über längere Zeit sammeln.

      Liebe Grüße,
      Ihr Experten-Beraten-Team
  • Carsten sagt:
    In der Blumenerde sind bei mir kleine weiße Kügelchen? Was bedeutet das?
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Hi Casten,

      die kleinen weißen Kügelchen sind meistens kleine Steinchen oder Styroporkügelchen. Die werden genutzt, damit die Erde schon fluffig bleibt. Es könnte sich aber auch um Langzeitdünger handeln.

      Im schlimmsten Fall handelt es sich um Eierchen von kleinen Insekten. In dem Fall würden wir empfehlen, die Erde gegen neue auszutauschen.

      Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage ausreichend klären.
      Liebe Grüße,
      Ihr Team von Experten-Beraten
Kommentar zu unserer Kaufberatung

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