Unkrautstecher Test und Kaufberatung

Unkrautstecher

Unkrautstecher im Test – Woran Sie gute Unkrautausstecher erkennen

Die meisten Hobby-Gärtner empfinden die Gartenarbeit als angenehm. Das Entfernen von Löwenzahn und anderem Unkraut, das zwischen Kulturpflanzen und auf dem Rasen wächst, ist dagegen ein notwendiges Übel. Aus diesem Grund ist jeder Gärtner darauf bedacht, diese Arbeit so effektiv und nachhaltig wie möglich zu erledigen. Bei der reinen Handarbeit und hartem Boden bleibt die Wurzel oft stecken oder Pfahlwurzeln reißen einfach ab.

Damit ist das Unkraut nicht in Gänze beseitigt und ärgert den Gärtner alsbald erneut mit seiner Anwesenheit. Mit einem Unkrautstecher können Sie das Übel an der Wurzel packen. Das Entfernen von Disteln als besonders stachelige Vertreter stellt ebenfalls eine unangenehme Aufgabe dar und ist ein Fall für den Unkrautstecher. Diese „Gartenhelfer-Gattung“ wird präsentiert durch Hersteller wie

  • Freund
  • Fiskars
  • Gardena
  • SHW Schmiedetechnik
  • Dema

Lesen Sie unseren Testbericht, wie deren Modelle darin abgeschnitten haben

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Unsere Sieger unter allen getesteten Unkrautstechern auf einen Blick

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Unkrautstecher Kaufberatung

Was ist ein Unkrautstecher?

Der Unkrautstecher gehört in die Kategorie „Gartengeräte“ und leistet als Solches ausgezeichnete Dienste bei der Unkrautentfernung. Dabei wird die Pflanze nicht nur teilweise, sondern zumeist im Ganzen entfernt, was einer Unkrautvernichtung im ökologischen und umweltschonenden Sinn entspricht, da auf schädigende Substanzen oder Techniken völlig verzichtet wird. Bei der einfachen Ausführung handelt es sich um einen kleinen, spitzen „Spaten“, der am unteren Ende eine scharfe Schneide besitzt. Dieses Modell wird als Handgerät benutzt und in der entsprechenden Weise verwendet.

Die komfortablere und rückenschonendere Variante ohne Bücken ist der langstielige Unkrautstecher, welcher als Tret- oder Drehstecher angeboten wird. Zuweilen wird das Produkt als ergänzende Maßnahme neben anderen Geräten wie dem Fugenkratzer eingesetzt. Diese Art der Unkrautbeseitigung ist auch Teil der Rasenpflege, wenn die Grünfläche von lästigen Pflanzen befreit werden soll. Ein Unkrautstecher kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn andere Techniken und chemische Substanzen gänzlich ausgeschlossen werden sollen.

 

Wie funktioniert ein Unkrautstecher?

Die Funktionsweise ist bei allen Produkten gleich. Egal, ob es sich dabei um Handstecher oder langstielige Geräte handelt. Mit dem vorderen Teil des Gerätes wird in den Boden gestochen, die Wurzeln werden am unteren Ende durchtrennt und das Unkraut kann in einem Stück herausgezogen werden. Handstecher und Modell-Varianten mit Stiel unterscheiden sich außer in ihrer Größe lediglich in der Art und Weise der Anwendung.

Handstecher

Unter diesem Begriff werden die einfachen Ausführungen dieser Gartenhelfer zusammengefasst. Diese sind mit einem Griff versehen. Damit wird der Stecher gehalten und kann entsprechend der Wuchsrichtung des Unkrautes in den Boden geführt werden. Das geschieht allein durch die Muskelkraft des Benutzers und stellt unter Umständen eine gewisse Anstrengung dar. Der Anwender muss sich bei der Arbeit bücken, was nicht gerade einer gesunden Körperhaltung entspricht. Handstecher wie unser Gardena-Kandidat, der „8932“, verfügen unterhalb des Griffes über einen kleinen, schmalen „Spaten“, dessen v-förmige Spitze, scharfe Kanten aufweist.

Mit der Form wird das Unkraut optimal erfasst, kann vom umgebenen Boden getrennt und herausgezogen werden. Die Griffe dieser Produkte werden entweder aus Holz gefertigt oder bestehen aus Plastik. Letztere sind häufig ergonomisch geformt, womit eine gewisse Arbeitserleichterung erreicht und einer Ermüdung der Hände vorgebeugt wird. Wegen der unbequemen Arbeitshaltung eignen sich die Modelle, deren Preis bei rund 10 Euro liegt, eher für geringen Unkraut-Befall.

Unkrautstecher mit Stiel

Diese Geräte bieten deutlich mehr Komfort beim Unkraut-Jäten, da ein Hocken oder Herunterbeugen wie bei einem Handstecher nicht erforderlich ist. Der Anwender kann nahezu aufrecht stehen, womit die Eignung der Stab-Varianten für eine längere Benutzung und bei hochgradigem Unkraut-Befall gegeben ist. Haben Sie mit viel Unkraut zu kämpfen, rentiert sich die etwas kostenintensivere Variante schon nach kurzer Zeit. Nach dem Herausziehen des Krautes aus dem Boden muss dieses zumeist nicht mühselig vom Greifer entfernt werden. Mit einer leichten Bewegung – entweder Ziehen oder Drehen – lockern sich die Greifarme und das Unkraut kann am gewünschten Platz abgelegt werden.

Ein Großteil der Langstieligen sind Tretstecher. Diese haben oberhalb der im Boden versinkenden Spitze mindestens einen seitlich abstehenden Fuß, auf den Sie treten können. Vertreter dieser Kategorie sind der „W52 139910“ von Fiskars, der „Victoria 68064“ von Freund sowie der „SHW Schmiedetechnik Rex Ampferausstecher“. Die einfachere Variante stellt z.B. der „3517“ von Gardena dar.

Tretstecher versus Drehstecher

Da sich die langstieligen Vertreter in die beiden oben genannten Gruppen einteilen lassen, möchten wir diese bezüglich ihrer Eigenschaften noch einmal für einen Vergleich aufgreifen. Der Vorzug beider besteht in der Bauweise mit einem langen Stiel, der wie bei einigen Modellen von Fiskars in der Länge variiert werden kann. Der Unterschied beider Typen besteht allein in der Technik, die beim Gebrauch zur Anwendung kommt. Während beispielsweise der Fiskars mit Hilfe eines seitlichen Fußes in den Boden getreten werden kann, müssen Sie den Gardena „3517“ mit Ihrer Armkraft in den Boden bringen. Das ist natürlich mit einem höheren Kraftaufwand verbunden. Während die Tretstecher leichter in den Boden geführt werden können, hinterlassen diese jedoch Löcher, die auf einem gepflegten Rasen nicht immer gut aussehen. Mit einem Drehstecher lassen sich derartig unschöne Effekte verhindern.

 

Der Unkrautstecher Fiskars im Test

Unkrautstecher mit Teleskopstiel

Die langstielige Variante der Unkrautstecher stellt zwar eine komfortablere Lösung dar als die Handstecher, bei deren Gebrauch Sie sich bücken müssen. Allerdings macht das nur Sinn, wenn sich die Länge regulieren lässt. Die meisten Modelle sind in der Ein-Meter-Ausführung erhältlich. Damit sind aber nur die Benutzer bestens bedient, die nicht allzu groß bzw. nicht zu klein sind. Hochgewachsene Personen müssen sich dennoch nach vorn beugen und zu kleine Menschen arbeiten mit hochgezogenen Schultern, womit der rückenschonende Effekt völlig verloren geht. Ist die Stiel-Länge nicht veränderbar, wie bei Vertretern von Fiskars, sollten Sie vorab testen, ob Sie mit dieser Stiellänge gut arbeiten können. Einen höheren Komfort stellen die Produkte dar, bei denen der Stiel teleskopiert werden kann. Damit stellen sich zumindest bei großen Menschen keine Rückenbeschwerden ein. Diese Variante macht vor allem auch Sinn, wenn mehrere Personen von unterschiedlicher Größe die entsprechende Gartenarbeit erledigen.

 

Einfaches Entfernen des Unkrauts durch Schiebemechanik

Während Sie bei einem Hand-Stecher wie dem „8932“ oder dem langstieligen „SHW“ das Kraut per Hand abnehmen und in den vorgesehenen Behälter verbringen müssen, übernimmt das bei einigen Modellen die Schiebe-Mechanik. So ist beispielsweise der „68064“-Unkrautstecher nicht nur ein hochwertiger Tretstecher, der im Testbericht mit guten Noten im Mittelfeld glänzt, sondern verfügt eben über diese Mechanik. Damit können ungesunde Haltungen über die gesamte Arbeits-Dauer hinweg vermieden werden. Mit dieser Technik können Sie Disteln oder anderes Kraut herausziehen und die Feststellung der Greifarme erst direkt über dem Sammelbehälter lösen. Diese Mechanik stellt in Verbindung mit der Funktionsweise als Tretstecher eine komfortable Lösung, eine perfekte Ergänzung zum Fugenkratzer und eine echte Alternative zur reinen Handarbeit dar.

 

Unkrautstecher sind keine „Schwergewichte“

Das Gewicht eines Gartengerätes, welches ausschließlich mit Muskelkraft transportiert und bedient wird, ist von großer Bedeutung. Wenige Kilogramm können mit der Zeit zu einer echten Herausforderung werden. Mit rund 200 Gramm in der kleinen Version und knapp 1000 Gramm in der langstieligen Ausführung halten sich die Gewichte dieser Produkte aber in Grenzen. Die Hand-Unkrautstecher können mit dem geringen Gewicht auch über längere Zeit gehalten werden. Ein ergonomisch geformter Griff unterstützt dies zudem. Tretstecher haben zwar ein höheres Gewicht, welches durchaus deutlich über einem Kilogramm liegen kann.

Mit der Handhabung in vertikaler Richtung und der Arbeitsweise selbst stellen diese Maße jedoch kein Problem dar. Ganz im Gegenteil: das Eindringen ins Erdreich wird auf diese Weise selbst bei hartem Boden unterstützt. Bei der Verwendung sollten Sie allerdings darauf achten, dass die Stiellänge auch an Ihre Körpergröße angepasst ist. Anderenfalls macht sich ein höheres Gewicht des Arbeitsgerätes ganz sicher bald bemerkbar.

 

Welche Klingenlänge sollte ein Unkrautstecher haben?

Als wichtigem Bestandteil sollten Sie auch der Klinge Ihre Aufmerksamkeit widmen, wenn Sie sich für den Kauf eines solchen Arbeitsgerätes entscheiden. Zumeist können Sie zwischen 5 und 30 Zentimetern wählen, wobei sich die Klingen-Länge an der Produkt-Größe orientiert. Ein Hand-Modell wird in der Regel nicht mit einer überdimensionalen Klinge ausgestattet sein, weil auf diese Weise das optimale Handling verlorengeht. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Sie mindestens 25 Zentimeter Arbeitstiefe erreichen können. Nur auf diese Weise wird der größte Teil der Wurzeln erfasst und können die Unkräuter für längere Zeit aus diesem Teil des Gartens verbannt werden.

 

Welcher Unkrautstecher ist der Richtige? Tipps für den Kauf

Die Auswahl an verschiedenen Varianten ist in Bezug auf Unkrautstecher zugegebenermaßen nicht allzu groß. Dennoch stellt sich zumindest die Frage, ob ein Handgerät oder ein Tretstecher die optimale Lösung ist. Oder vielleicht doch ein Drehstecher? Müssen Sie beim Unkrautstechen große Flächen bewältigen, sollten Sie einem Tretstecher den Vorzug geben. Dieser hinterlässt beim Entfernen von Löwenzahn und seinesgleichen zwar unschöne Löcher, aber erleichtert diesen Teil der Gartenarbeit ungemein. Lässt sich das Modell zudem teleskopieren, können alle Familienmitglieder problemlos damit arbeiten.

Ist der Preis das alles entscheidende Kriterium, bleibt nur die Hand-Ausführung als kostengünstigste Variante übrig, obgleich auch die komfortablen Modelle zu einem erschwinglichen Preis zu haben sind. Für den Kauf stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Neben Online-Händlern wie „Idealspaten“ oder „Amazon“, wo Sie unter anderem den Prime-Versand nutzen können, bietet Ihnen auch unsere Plattform alle erdenklichen Informationen rund um diese Thematik und Sie können zudem auf ein umfangreiches Sortiment zurückgreifen.

 

Welche Vor- und Nachteile haben Unkrautstecher?

Zu guter Letzt möchten wir die Vorzüge und Nachteile der Verwendung dieser Gartenhelfer noch einmal für Sie zusammenfassen.

 

Kein Einsatz von chemischen Substanzen.

Mögliche Löcher müssen nach der Unkrautentfernung beseitigt werden.

Andere Pflanzen werden aufgrund der gezielten Anwendung nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Können auf Pflastersteinen nicht benutzt werden und müssen diesbezüglich durch weitere Geräte wie Fugenkratzer ergänzt werden.

Geringer Platzbedarf beim Verstauen

Vor allem Handgeräte erweisen sich in der Anwendung als nicht rückenschonend.

Feuer oder ähnliche Unkrautvernichtungs-Maßnahmen müssen nicht zusätzlich angewendet werden.

Hoher Kraftaufwand vor allen Dingen bei Geräten, die ausschließlich per Arm-Kraft verwendet werden.

 

Die Vorteile zeigen, dass sich die Anschaffung eines Gerätes zur Entfernung von Unkrautpflanzen – vorzugsweise als Teleskop-Variante wie der „W52“ – lohnt. Das gilt besonders, wenn das Unkrautstechen immer wieder eine längere Dauer in Anspruch nimmt.

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Kommentare und Fragen zu: Unkrautstecher

  • Aksoy Oguz sagt:
    Ich habe einen Fiskars Unkrautstecher gekauft zwei Stunden später klemmten die Greifer ich habe alles versucht ich habe die Greifer nicht aufbekommen habe auch die Rechnung nicht mehr.

    Ich als Handwerker bekomme das nicht repariert, größter Müll habe viel Geld dafür bezahlt Finger weg.
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Hallo Aksoy Oguz,

      vielen Dank für Ihren Kommentar, bei unseren Tests sind derartige Probleme nicht aufgekommen.

      Einzig für die Verarbeitung haben wir Punkte abziehen müssen, da die Plastikteile des Fiskars Telescopic (wenn Sie diesen Unkrautstecher meinen) bei langer Beanspruchung zum Brechen neigen.
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