Kaffeebereiter Test und Kaufberatung

Kaffeebereiter

Kaffeebereiter im Test – was Sie über Kaffeebereiter wissen sollten

In diesem Ratgeber erhalten Sie alle relevanten, nützlichen und wissenswerten Infos rund um Kaffeebereiter. Bei der großen Auswahl von Geräten verliert man sonst schnell den Überblick.

Fragen, die sich vor dem Kauf stellen sollten:

  • Welche Zubereitungsarten gibt es?
  • Aus welchem Material sollte der Kaffeebereiter bestehen?
  • Wie sieht die richtige Pflege aus?
  • Wie viel Geld kostet ein Kaffeebereiter?
  • Auf was sollte ich beim Kauf achten, um keinen Fehlkauf zu tätigen?

Diesen Fragen gehen wir in unserem Ratgeber auf den Grund. Passend dazu finden Sie bei uns auch unseren Kaffeebereiter-Test, in dem wir unterschiedliche Geräte unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren getestet haben.

 

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Kaffeebereitern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Design
Handhabung
Verarbeitung
Kaffeearoma

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Kaffeebereiter Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Kaffeebereiter

Die Zubereitung mit einem Kaffeebereiter ist umweltschonend, weil weder Strom, noch Papierfilter oder Kaffeetabs benötigt werden

Kaffeeliebhaber loben das besondere Aroma bei dieser Zubereitungsart

Die Kannen der Kaffeezubereiter bestehen aus Borosilikatglas, Edelstahl oder Keramik

Preislich liegen Kaffeebereiter zwischen 10 und 200 Euro, je nach Material, Hersteller und Design

Beim Kauf sollten Sie auf jeden Fall vorher überlegen, für wie viele Personen Sie gleichzeitig Kaffe kochen möchten

Warum brauchen Sie einen Kaffeebereiter?

162 Liter Kaffee konsumiert der Durchschnittsdeutsche derzeit pro Jahr. Es wundert also nicht, dass immer mehr Wert auf Qualität gelegt wird und darauf, ihn selbst zuzubereiten. Das Kaffeekochen per Hand hat seine treuen Fans gefunden, weswegen die Hersteller sich darauf eingestellt haben.

Ob eine solche Kaffeemaschine etwas für Sie ist, lässt sich nur individuell beantworten, da es ganz auf Ihre Bedürfnisse ankommt. Wer Wert auf besonders aromatischen und frischen Kaffee legt, der ist mit dieser Zubereitungsart auf jeden Fall gut bedient. Aufgrund dessen, dass es sehr große Kannen von bis zu 1,5 Liter gibt, können Sie damit auch gleich Ihre Gäste glücklich machen. Sicherlich dauert es etwas länger, als es mit einem Kaffeevollautomaten der Fall wäre, aber dafür macht das vollmundige Aroma die Wartezeit wett.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Umweltschonend dank Verzicht auf Strom, Papierfilter oder Kaffeetabs
  • Mehr Aroma durch frisch gemahlene Kaffeebohnen
  • Geringer Zeitaufwand
  • Zubereitung nach eigenem Geschmack möglich

Nachteile

  • Ist die Mahlung nicht auf den Filter abgestimmt, kann es zu Kaffeepulver im Kaffee bzw. Verstopfung führen
  • Kaffeespezialitäten müssen per Hand zubereitet werden

Wie funktioniert ein Kaffeebereiter?

Die Namen Kaffeedrücker oder Pressstempelkanne beschreiben schon sehr gut, wie das Prinzip dieser Zubereitungsart aussieht. Der Kaffeebereiter besteht aus einer Kanne und einem Sieb, welches mit der Hand betrieben werden muss. Das Pulver wird mit dem heißen Wasser in der Kanne übergossem. Wenn Sie nun das Sieb betätigen, wird es heruntergedrückt und das Kaffeepulver von dem Wasser getrennt.

Es gibt auch einige Hersteller, die Kaffeebereiter anbieten, die auf Basis eines Unterdrucks betrieben werden. Sie ähneln dem Espressokocher Hierbei wird untere Teil der Kanne mit heißem Wasser befüllt und der oberere mit dem Kaffeepulver. Dieser Kocher wird dann auf den Herd gestellt, das Wasser steigt nach oben, woraufhin dieses Modell vom Herd genommen wird. Wenn nun der Druck weit genug gesunken ist, wird der Kaffee durch ein Sieb fließen, der dann nur auf das Genießen wartet.

Kaffee mit dem French-Press-System zubereiten

Die Zubereitung mit dieser Art von Kaffeemaschine ist sehr einfach. Wie genau es geht, erklären wir Ihnen hier:

1. Mahlen Sie Ihren Kaffee frisch, da er dann das beste Aroma entwickelt
2. Nun das Pulver einfüllen
3. Übergießen Sie das Pulver mit heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser, sodass es bedeckt ist
4. Warten Sie 20-30 Sekunden
5. Anschließend füllen Sie das restliche Wasser hinzu
6. Rühren Sie um
7. Lassen Sie den Kaffee 3-6 Minuten ziehen (je nachdem, wie stark Sie ihn mögen)
8. Drücken Sie nun den Stempel in Richtung des Bodens
9. Füllen Sie sich Ihren leckeren Kaffee in Ihre Lieblingstasse
10. Genießen 

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Materialien im Vergleich

Kaffee-Bereiter bestehen für gewöhnlich aus unterschiedlichen Materialien. So gibt es sie aus Kunststoff, Glas und Edelstahl, wobei jedes Material seine Vor- und Nachteile besitzt, die wir Ihnen hier einmal zusammengefasst haben.

  • Kunststoff

Besonders leicht und kostengünstig sind Modelle aus Kunststoff. Gleichzeitig können Sie durch Widerstandsfähigkeit und eine sehr gute Wärmeisolation glänzen. Allerdings bevorzugen die meisten Kaffeeliebhaber doch eher andere Materialien, weil Kunststoff immer einen Teil abgibt und „seinen eigenen Beigeschmack“ hat.

  • Borosilikatglas

Borosilikatglas ist sehr edel und absolut geschmacksneutral. Es lässt sich gut reinigen und neigt auch nicht zu Microrissen, wie es bei Kunststoff der Fall ist. Dafür ist es bruchgefährdet.

  • Edelstahl

Edelstahl ist sehr beliebt, weil es nicht nur gut aussieht, sondern auch resistent gegen Rost und Bakterien ist. Die Langlebigkeit und absolute Bruchsicherheit tun ihr Übriges. Allerdings ist es nicht durchsichtig, was einige Nutzer stört.

  • Keramik

Keramik hat ebenfalls viele Freunde gefunden, weil es geschmacksneutral ist, einen guten Look besitzt und sehr langlebig ist. Es ist spülmaschinenfest, dafür aber nicht für dem Zerbrechen geschützt, wenn die Kanne einmal herunterfallen sollte.

Darauf kommt es bei der Zubereitung mit einem Kaffeebereiter an

Billig vs. Teuer

Grundsätzlich unterscheiden sich die einzelnen Modelle nicht voneinander. Doch warum gibt es dann so große Preisunterschiede? Zum einen, weil Qualität kostet. Ein hochwertiges Material und eine gute Verarbeitung lassen sich nicht „schnell und billig“ schaffen. Bei No-Name-Produkten ist es oftmals so, dass das die Kanne sehr viel dünner ist. Das ist nicht nur schlecht für die Isolierung, sondern auch für die Haltbarkeit.

Ein weiterer Minuspunkt ist der Siebdruckstempel, der zu den Verschleißteilen gehört. Sie können schnell kaputt gehen, aber auch ausgetauscht werden – wenn es denn Ersatzteile gibt, was bei günstigen No-Name-Bereitern eher nicht der Fall ist. Sie können dann ein neues Gerät kaufen, aber besser wäre es wohl, einen Kaffeebereiter zu kaufen, bei der Sie nur kostengünstig ein Teil auswechseln müssen, als direkt alles auszutauschen.

Was sollten Sie noch wissen?

Das Kind hat viele Namen

Wie für viele andere Dinge auch, hat auch der Kaffeebereiter nicht nur einen Namen. Er wird unter anderem auch unter den folgenden Bezeichnungen geführt:

  • French Press
  • Kaffeedrücker
  • Pressstempelkanne
  • Kaffeepresse / Coffee Press
  • Coffee Plunger
  • Chambordkanne

Der richtige Kaffeesorte

Nicht jede Kaffeesorte eignet sich für jede Zubereitungsart. Für Pressstempelkanne sollten Sie eine verwenden, die maximal 13 Minuten geröstet wurde. Außerdem sollte sie nur einen geringen Säureanteil besitzen. Ideal ist die Maragogype-Bohne, die ein Mix zwischen Arabica und Liberica ist. Sie schmeckt sehr mild und ist zusätzlich magenschonend. Angebaut wird sie in Mexiko, Nicaragua und China. Alternativ können Sie auch zu Arabica oder Robusta greifen.

Auf die richtige Pflege kommt es an

Damit Sie lange Freude an Ihrem Bereiter haben, sollten Sie ihn auch pflegen. Auf dem Boden sammelt sich Kaffeesatz, aber auch Kalk ist ein Problem.

Den Kaffesatz können Sie nach dem Gebrauch einfach ausspülen, gegebenenfalls muss der Behälter ein wenig geschwenkt werden, damit sich das Pulver besser löst. Mit etwas Glück ist er sogar spülmaschinengeeignet, dann ist die Reinigung noch viel einfacher. Ein Blick in die Bedienungsanleitung gibt Aufschluss darüber.

Kalk können Sie beispielsweise mit Zitronensäure oder Essigessence zu Leibe rücken.

Preise und bekannte Hersteller

Möchten Sie sich ein solches Gerät zulegen, sollten Sie ein Budget von 10 bis 200 Euro einplanen.

Hersteller und Preise von Glas-Kaffeebereitern:
In diesem Bereich liegt die Preisspanne bei etwa 10 bis 170 Euro. Empfehlenswerte Hersteller hierfür sind zum Beispiel Bialetti, Hario oder Bodum.

Hersteller und Preise von Edelstahl-Kaffeebereitern:
Modelle mit Edelstahlkannen kosten zwischen 16 und 200 Euro (z. B. von Alessi, Stelton oder Le'Xpress).

Hersteller und Preise von Keramik-Kaffeebereitern:
Wünschen Sie sich ein Modell aus Keramik, so sollten Sie zwischen 38 und 130 Euro (z. B. von Le'Xpress oder Le Creuset).

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

  • Der Filter bzw. dessen Dichte ist wichtig. Manche Hersteller nutzen sehr dichte Filter, sodass Sie auch sehr feingemahlenes Pulver nutzen können
  • Die Wanddicke spielt ebenfalls eine Rolle bei der Wahl
  • Trinken Sie nur alleine Kaffee, gibt es mehrere Kaffeetrinker in Ihrer Familie oder laden Sie gerne Freunde ein? Entsprechend hoch sollte die Füllmenge sein, damit Sie zeitlich mehrere Tassen brühen können
  • Die Verarbeitung ist sehr wichtig, denn nur dann haben Sie lange Freude an Ihrem Gerät
  • Die Preisspannen der einzelnen Modelle sind teils sehr groß. Vergleichen Sie die Preise gewissenhaft. Dabei hilft Ihnen auch unsere Preisübersicht
  • Wie ein ansprechendes Design aussieht, liegt ganz im Auge des Betrachters. Sofern Sie Ihren Bereiter nicht im Schrank verstauen, suchen Sie sich ein optisch ansprechendes Modell aus, welches einen kleinen Akzent in Ihrer Küche schafft
  • Geben Sie lieber ein paar Euro mehr für einen namhaften Hersteller aus, statt zu einem No-Name-Produkt zu greifen

Zusammenfassung

Ein Kaffeebereiter ist eine gute Anschaffung, wenn Sie Wert auf ein frisches Aroma legen. Viele Kaffeegenießer lieben es, ihn selbst zuzubereiten, denn so können Sie genau bestimmen, wie er schmecken soll. Ob diese Zubereitungsart für Sie allerdings praktikabel ist, müssen Sie für sich entscheiden. Fakt ist, dass das Gefühl hierbei einfach "echter" ist.

Am meisten unterscheiden sich die einzelnen Modelle im Design. Um mehr über die Vor- und Nachteile bestimmter Modelle herauszufinden, empfehlen wir Ihnen unseren Kaffeebereiter-Test-2017.

Damit Ihnen die Kaufentscheidung vereinfacht wird, finden Sie bei uns unseren Kaffeebereiter-Test, in dessen Rahmen wir für Sie verschiedene Modelle gründlich getestet haben.  Erfahren Sie die Vor- und Nachteile unserer Kaffeebereiter-Testsieger und entscheiden Sie sich dann für den, für Ihre Bedürfnisse, besten Kaffeebereiter.

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