Snowboard Test und Kaufberatung

Snowboard

Snowboard-Kaufberatung – das richtige Board für mich!

Um das richtige Board zu finden, gilt es, einige Eigenschaften zu beachten. Ein Allrounder-Board für alle Fälle existiert nicht, weshalb es sich empfiehlt, sich vor dem Erwerb zu überlegen, welches Terrain Sie zu befahren beabsichtigen. Die verschiedenen Snowboards im Test unterscheiden sich in Länge, Breite, Radius, effektive Kante, Flex und vielem mehr. Steht der erste Kauf bevor, hilft Ihnen diese Snowboard-Kaufberatung, einen Überblick zu gewinnen.

Die passende Länge des Snowboards

Die Entscheidung für die richtige Länge eines Snowboards hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Früher galt die Annahme, dass das Brett bis zum Kinn reichen soll. Dies stellte sich als Irrglaube heraus. Vielmehr zählen Gewicht, Größe, persönliche Präferenz und das jeweilige Einsatzgebiet. In der Regel geben die Hersteller eine bestimmte Gewichtsklasse an, die einen geeigneten Richtwert darstellen.

Grundsätzlich gilt, dass längere Boards für mehr Stabilität sorgen. Im Gegenzug sind kürzere Snowboards im Test flinker und wendiger. Aus diesem Grund empfiehlt die Snowboard-Kaufberatung, bei einer kräftigeren Statur zu längeren Boards zu greifen. Fahren Sie bevorzugt im frischen Powder-Schnee, verhilft die zusätzliche Länge zu mehr Auftrieb. Ein kürzeres Board eignet sich im Fun-Park, da die Wendigkeit zu besseren Slides, Drehungen und Spins führt.

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DAS TESTERGEBNIS

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Snowboard Kaufberatung

Die Breite des Brettes

Die Breite spielt eine gleichwertige Rolle wie die Länge, wenn es um die Wahl des perfekten Bretts geht. Bei den Snowboards im Test zeigte sich, dass kleine Füße schmalere Boards benötigen und große breite Bretter verlangen. Speziell für stattliche Schuhgrößen sind Mid-Wide- und Wide-Snowboards geeignet. Ab einer Größe von 44 fällt die Wahl gewöhnlich auf eine von diesen Varianten.

Verschiedene Hersteller verstehen unter dem Begriff Wide unterschiedliche Größen. Beachten Sie deshalb die Mittelbreite oder auf Englisch "Waist Width", um auf Nummer sicher zu gehen. Die geeignete Breite hängt zusätzlich von den eigenen Stiefeln und dem Bindungswinkel ab. Den besten Richtwert liefert die Mondopoint-Schuhgröße. Die Snowboard-Kaufberatung empfiehlt eine Boardbreite von ungefähr zwei bis drei Zentimeter kleiner als die tatsächliche Größe.

Neben der Länge der Füße entscheidet die persönliche Präferenz und das Lieblingsterrain über die Breite des Sportgeräts. Breitere Snowboards im Test erwiesen sich als stabiler, was bei Landungen von Vorteil ist. Im Tiefschnee zu fahren, gelingt durch den größeren Auftrieb dank des breiten Boards besser. Für schmalere Bretter spricht, dass Sie weniger Kraft benötigen, um auf der Kante zu fahren. Zusätzlich sind sie wendiger und leichter.

Radius, Flex und effektive Kante

Der Radius ist der Wendekreis des Snowboards. Im Test ist die Wendigkeit und Drehfreudigkeit des Boards größer, wenn der Radius kleiner ist. Benötigen Sie Stabilität beim Geradeausfahren bei hoher Geschwindigkeit, kommt ein großer Radius des Boards zugute.

Die Bezeichnung Flex zeigt, wie hart oder weich das Snowboard ist. Ein Jib- oder Freestyle-Brett ist weicher und aus diesem Grund ideal für Einsteiger. Weiche Boards steuern Sie leichter, sodass auf dem Markt weiche und harte Allmountain-Boards zu kaufen sind. Innerhalb einer Halfpipe oder im Freeride-Bereich sind die Bretter härter um die Kraftübertragung direkt auf die Kante zu bringen. Der Flex hängt vom Gewicht des Fahrers ab, sodass die Snowboard-Kaufberatung bei schwereren Körpern zu härteren Brettern verweist.

Die Kante, die beim Kurvenfahren auf dem Schnee aufliegt, nennen Profisportler "effektive Kante". Ist diese kürzer, erhält der Fahrer mehr Wendigkeit und verliert bei höheren Geschwindigkeiten leichter die Kontrolle. Eine längere effektive Kante macht das Steuern anstrengender und sorgt für mehr Kontrolle.

Das Riding Level: Beginner, Advanced oder Experte

Das Riding Level gibt an, wie viel Erfahrungen der Snowboarder hat. Zu unterscheiden gilt es: Beginner, Fortgeschrittene und Profis. Diese Differenzierung ist bei der Wahl eines neuen Snowboards wichtig. Ein Profi-Brett ist für einen Anfänger viel zu schwer zu steuern. Ein fortgeschrittener Sportler langweilt sich unter Umständen schnell auf einem Anfängerboard, oder setzt dem Brett durch hohe Belastungen zu.

Beginner-Boards zeichnen sich durch eine große Drehfreudigkeit und Wendigkeit aus, welche die ersten Tricks und Kurven leichter machen. Diese Snowboards sind im Test weicher und kürzer. Gehören Sie zu den Fortgeschrittenen auf dem Board? Nach einigen Erfahrungen mit den ersten Tricks und Sprüngen liegt dem Fahrer die Welt der Snowboarder zu Füßen. Für das nächste Brett empfiehlt die Snowboard-Kaufberatung, den jeweiligen Ridingstyle zu beachten. Kaufen Sie das Board, das sich für den Lieblings-Einsatzbereich am besten eignet.

Der Profi kennt sich selbst und alle Tipps und Tricks rundum sein eigenes Board. Die Piste gehört Ihnen und der FUN-Park ist Ihre Bühne. Befinden Sie sich in diesem Stadium, wissen Sie, welches Profil und welches Shape für den eigenen Bedarf ausreichen. 

Das Profil – Camber, Rocker und Flat

Spricht ein Snowboarder über das Profil, meint er die diversen Vorspannungen an der Unterseite des Brettes. Im Großen und Ganzen existieren fünf verschiedene Formen:

  • Rocker
  • Powder-Rocker
  • Camber
  • Hybrid
  • Flat

Das erste Profil, dass es bei den Snowboards gab, war der Camber. Das Board besitzt zwei Kontaktpunkte kurz vor dem Tail und der Nose sowie eine positive Spannung zwischen den Punkten. Das Profil zeichnete sich durch eine hohe Stabilität aus, neigt jedoch stark zum Verkanten in Schräglage.

Ein Rocker-Board bietet ein anderes Fahrgefühl als der Camber. Die Kontaktfläche zwischen Snowboard und Schnee befindet sich in der Mitte des Brettes. Der Vorteil ist, dass ein Rocker leichter zu drehen ist und für erhöhten Auftrieb im Tiefschnee sorgt. Für speziell dieses Terrain des Powder-Schnees, existiert ein Modell namens "Powder Rocker". Der Unterschied zum gewöhnlichen Rocker liegt in der extremen Aufbiegung der Nose. Das Profil gleicht dem Buchstaben "S" und verfügt über bestimmte Teile vom Camber und Flat. Die Snowboard-Kaufberatung empfiehlt Fans des Freerides, mit diesem Profil zu fahren. Sie behalten im Tiefschnee und in jeder Situation die Nase oben.

Das Flat-Profil, wie es der Name sagt, liegt flach auf dem Schnee. Diese Konstruktion vermeidet die Nachteile der anderen Varianten und verhilft zu mehr Stabilität ohne vieles Verkanten. Besonders spannend in der Welt der Snowboards im Test erwies sich das Hybrid. In dieser Kategorie existiert für jede Sparte eine spezielle Mischung. Das Ziel ist es, für jedes Verhältnis das beste Fahrgefühl zu schaffen. 

Hybrid-Flat, Camber und Rocker – zwei in eins

Das Hybrid-Flat enthält Rocker-Elemente an den Enden, was den Auftrieb verbessert. Das Hybrid-Rocker-Board besteht aus einer Mischung von Camber und Rocker-Bereichen. Das Profil gleicht bei dieser Variante einer Schlange und verringert die Haftung zum Boden. Das Hybrid-Camber-Board ist ein gewöhnliches Camber-Snowboard, das über ein Rocker Tail und Nose verfügt. Das verbindet den guten Kantenhalt mit der Fähigkeit eines guten Drehverhaltens.

Trotz der Vor- und Nachteile der einzelnen Konstruktionen ist es möglich, mit einem Rocker im Fun-Park Spaß zu haben und mit einem Camber den Tiefschnee zu durchfahren. Viel mehr entscheidet der eigene Geschmack und Fahrgefühl, welches Modell für den richtigen Kick beim Snowboarden sorgt. 

Die Wahl der Base

Es existieren zwei unterschiedliche Varianten bei der Base des Snowboards. Im Test unterscheiden sich Extruded und Sintered Base durch die Art der Herstellung und die daraus resultierenden Eigenschaften.

Der gesinterte Belag gehört zu einem High-End-Board. Besonders fortgeschrittene und professionelle Fahrer setzen auf die Eigenschaften der Sintered Base. Die Vorteile sind, dass das Wachs besser hält und das Board schneller über den Schnee gleitet. Von Nachteil sind die hohen Kosten, speziell bei Reparaturen am Board ist der Aufwand höher.

Den extrudierten Belag verwenden Hersteller von Einsteiger-Snowboards. Der Grund ist, dass dieser Belag bei der Produktion billiger und mit geringerem Aufwand bei der Reparatur verbunden ist. Diese Base erweist sich als langsamer und das Wachs verliert sich schneller im Schnee. Die Snowboard-Kaufberatung empfiehlt Anfängern und Fans von Street-Boarding oder Rails, wegen des Easy-To-Repair-Prinzips einen extrudierten Belag auszuwählen.

Das Abbild des Snowboards – Shape

Beim Betrachten eines Snowboards erkennen Sie von oben, dass sich die Formen unterscheiden. Bei den vier verschiedenen Arten verändern sich die Länge und Breite der Nose oder des Tails. True Twin steht für eine symmetrische Form. Beide Seiten des Brettes sind gleich lang und breit, was den Vorteil hat, rückwärts und vorwärts gleich zu fahren. Diese Form empfiehlt die Snowboard-Kaufberatung bei der Wahl eines Freestyle-Boards.

Bei Directional-Snowboards im Test, zeigt sich, dass die Nose länger ausgeprägt ist als das Tail. Zusätzlich zum Setback der Bindungen verleiht dieser Effekt dem Brett mehr Stabilität, Wendigkeit und Auftrieb. Dieses Shape eignet sich für alle Untergründe. Das Tapered-Brett ist in Richtung des Tails schmäler als bei der Nose. Dieses Modell eignet sich perfekt beim Fahren im Tiefschnee. Das Board gleitet wie ein Pfeil durch den Schnee und verleiht dem Brett einen starken Auftrieb. 

Das optimale Board für die Lieblingspiste

Besonders als Anfänger eignet sich der Ridingstyle "All Mountain" am besten, da diese Boards auf allen Untergründen fahrbar sind. Besitzen Sie mehr Erfahrung und wissen, auf welchem Terrain Sie gerne fahren, bieten sich verschiedene Variationen an.

Das All-Mountain-Board ist die perfekte Lösung für Allrounder, Anfänger und unentschlossene Boarder. Es eignet sich für jegliches Terrain und besitzt eine Directional- oder Directional-Twin-Form. Die Bindung sitzt meist mittig oder ist leicht nach hinten versetzt. Für Snowboarder, die sich abseits der Piste am wohlsten fühlen, stellt der Bereich des Freerides die beste Option dar. Diese Snowboards sind länger und verfügen über einen direktionalen Shape. Die Bindung befindet sich etwas hinter der Mitte, was für mehr Auftrieb im Powder-Schnee sorgt.

Für Tricks und Sprünge eignen sich Freestyle-Snowboards im Test am besten. Sie besitzen ein Twin-Shape und eine mittige Bindungsposition. Nose und Tail des Boards sind gleich lang, sodass es Ihnen möglich ist, vorwärts und rückwärts zu fahren. Den Fun-Park sowie Boxen und Rails fährt der Snowboarder mit diesen kurzen und weichen Brettern. Die einzige Unterscheidung zum JIB-Board ist, dass der Jibber über keine Griffigkeit bei den Kanten verfügt. Dies verhindert ein Hang-Up, erschwert zugleich den Halt bei eisigen Pisten.

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