AUKEY VR-O1 3D VR Brille im Test

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Testbericht: AUKEY VR-O1 3D VR Brille

Einfache VR-Brille für viele Smartphones

Der neue Trend ist nicht mehr zu stoppen. Scheinbar jede Woche bringt ein anderer Hersteller eine Virtual-Reality-Brille für Smartphones heraus. Es gibt auch immer mehr Möglichkeiten, was man mit diesen VR-Brillen alles so anstellen kann. Der Traum im eigenen Wohnzimmer in virtuelle Welten einzutauchen ist zum Greifen oder Kaufen nah.

Wie bei vielen neuen Gadgets gibt es allerdings große Preis- und Qualitätsunterschiede. Das Modell VR-O1 von Aukey ist mit knapp 25 Euro derzeit recht günstig und soll mit Headtracking, einstellbaren Linsen, einfacher Handhabung und tollem Sitz überzeugen können. Ich habe die VR-Brille gründlich unter die Lupe genommen und getestet. Wenn Sie sich die zahlreichen Vor- aber auch Nachteile dieser VR-Brille ansehen, können Sie sicher leicht beurteilen, ob sie für Sie die Richtige ist.

 

Verpackung und Lieferung

Nach zwei Tagen Lieferzeit kam die VR-Brille schon einsatzbereit zusammengebaut bei mir an. Durch den stabilen Natronkarton, der zur Umverpackung dient, eignet sich die Brille als Überraschungsgeschenk. Der eigentliche Produktkarton ist Hellbraun und steckt in einem weißen Sleeve auf dem ein Foto der VR-Brille aufgedruckt ist.

Der Text ist in Schwarz und etwas Grün gehalten und beschränkt sich auf den Produktnamen, die Aukey-Webadresse und einen QR-Code auf der Unterseite, der aber auch nur zur Aukeyseite führt, auf der es keinerlei weitere Infos oder Tipps gibt. Die Brille ist in Luftpolsterfolie geschützt verpackt.

In dem Karton sind:

  • Die VR-O1-VR-Brille von Aukey
  • Ein Putztuch
  • Zwei selbstklebende Schaumstoffklebestückchen
  • Eine Bedienungsanleitung
  • Eine Garantie- und Servicekarte

 

Unsere Bilder von der Aukey VR Brille

AUKEY VR-O1 3D VR Brille 1     AUKEY VR-O1 3D VR Brille 2     AUKEY VR-O1 3D VR Brille 3

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Garantieleistung

Auf der Garantiekarte steht, dass Aukey den Garantiezeitraum von 12 Monaten, um weitere 6 Monate verlängert, wenn man sein Produkt dort registriert. Darüber hinaus gewährt Aukey eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie sowie eine 90-Tage-Garantie auf Geräteaustausch, bei einem Fabrikdefekt.

 

Preis

Mit knapp 25 Euro (Stand Oktober 2016) liegt die Smartphone-VR-Brille von Aukey im unteren Preismittelfeld.

 

Ausstattung der Smartphone-VR-Brille

Das VR-Brillen-Headset von Aukey kommt komplett montiert an. Neben der eigentlichen Smartphone-VR-Brille waren zwei kleine Schaustoffkleber, ein Linsenputztuch, eine Bedienungsanleitung au Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch dabei.

 

Maße und Gewicht

Die VR-Brille wiegt ohne Smartphone 39 Gramm und hat die Maße 19 cm Breite (breiteste Stelle), 15,5 cm Länge und 8 cm Tiefe (tiefste Stelle).

Ungedehnt ist das seitliche Gummi/Nylon-Kopfgeschirr etwa 23 cm je Seite lang und das Band des Geschirrs, das oben über den Kopf läuft, ist 26 cm lang. Das Hinterkopfkissen aus Kunstleder, das die Bänder verbindet, hat die Maße 10 x 6,5 x 0,4 cm. Die Linsen haben einen Radius von 3 cm und die beiden Gummiklebeelemente sind 1 cm lang.

Die Handyklappe bietet innen in der Länge maximal 17,5 cm in der Länge und 7,5 cm in der Breite Platz für Smartphones. Minimal muss das Handy 6 cm in der Breite sein, damit die Halterung fassen kann. Ich habe die Maße gemessen und das Gerät gewogen.

 

Headtracking

Die VR-Brille ist mit einem G-Sensor und einem Gyroskop ausgestattet, wodurch man mit dem Kopf in gewissem Umfang steuern und sich zu 360-Grad umsehen kann. Zusammen mit einem Remote-Controller ist dieses Headtracking ein tolles Feature zum Spielen. Ein Controller ist nicht mit dabei und muss extra gekauft werden.

 

Smartphonegrößen

Die Angaben für die möglichen passenden Smartphonegrößen des Herstellers konnte ich nicht nachmessen (unser Samsung Galaxy 5s und Apple iPhone 4s passten), daher stammen diese Angaben vom Hersteller.

- Länge: bis 15,4 cm
- Breite: bis 8,2 cm
- Dicke/Tiefe: keine Angabe, aber unsere Smartphones passten mit Schutzhülle nicht

 

Korrekturmöglichkeiten:

  • Man kann die Schärfe mit einem Spielraum von, laut Hersteller, 2 cm justieren
  • Zu der Angabe, wie weit man den Bildschirm von den Linsen entfernen kann, konnte ich keine Angabe finden, aber nach 1 cm Rausdrehen ist es überdreht
  • Für Kurzsichtige gibt es den Hinweis „bis 400 Grad“ - ich weiß leider nicht, was der Hersteller damit meint

 

Brillenträgerhinweis

Diese VR-Brille kann nicht mit einer Brille getragen werden, da kein Platz vorhanden ist. Wenn Sie diese Brille nutzen, sollten Sie Kontaktlinsen tragen.

Sichtfeld: Leider gibt es keine Angaben zum Sichtfeld, aber ich würde es auf 100 Grad schätzen.

 

Weitere Bilder von der Aukey VR Brille

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Aussehen und Verarbeitung der VR-Brille

Die Verarbeitung ist, mit Ausnahme eines kleinen Verarbeitungsfehlers bei dem Abschluss der Klappe zu den Linsen, wo sich links ein Spalt befindet, sauber. Es riecht angenehm und macht einen guten Eindruck.

Das leichte Kunststoffgehäuse ist Schwarz mit einem Silberstreifen abgesetzt und wie eine Tauchermaske geformt. Der Polsterkranz aus Schaumstoff hat einen Kunstlederüberzug, der den Abstand zwischen Linsen und Gesicht abfedert. Die Brille schmiegt sich zwar gut an die Haut, ist aber nicht abgeschlossen und somit dringt Licht ein. Die riesige Öffnung für die Nase ist daran schuld.

Das Tragegeschirr lässt sich überall justieren und anpassen, ist aber etwas rutschig. Das kleine Kunstlederpolster am Hinterkopf könnte schuld sein, da es sehr glatt ist. Das ist aber nur eine Mutmaßung meinerseits.

An beiden Seiten der Klappe sind Öffnungen, durch die man das Smartphone aufladen kann, während man ein Video schaut oder spielt.

Oben an dem Gerät befindet sich ein Rad mit dem man die Schärfe mit einem Spielraum von, laut Hersteller, 2 cm einstellen kann. An den Seiten sind zwei Drehschrauben für den Abstand positioniert.  

 

Inbetriebnahme der VR-Brille

Der Hersteller empfiehlt leider nichts was die Apps oder Medien betrifft, außer sich bei Youtube oder Ace-Player nach VR-kompatiblen Inhalten umzusehen. Man sollte nur darauf achten, dass es entweder eine App ist, die die Filme splittet, oder sich gleich für gesplittete „Cardboard-Medien“ entscheiden. Nun stellt man das Video so ein, dass man nur Wiedergabe drücken muss.

Vorne an der Brille ist eine Klappe, in deren Deckel man das Smartphone einsetzt. Wenn das Smartphone mithilfe des Klebeschaumstoffs optimal (ohne Tastendrücken der Halteleiste) und mittig eingeklemmt ist und man das Video anstellt, klappt man den Deckel zu.

Jetzt setzt man die VR-Brille auf, justiert die Haltegurte und stellt mithilfe der beiden Schrauben an den Seiten die Entfernung von Bildschirm zur Linse ein und mit dem Drehrad an der Oberseite die Schärfe. Mit einer Fernbedienung könnten Sie auch Games spielen, die ist aber leider nicht im Lieferumfang enthalten.

 

Praxistest

Ich habe für den Test ein Samsung Galaxy 5s und ein iPhone 4s benutzt. Zunächst habe ich bei Youtube ein paar „Cardboard-Filme“ gesucht und das Smartphone in die Klappe eingesetzt. Im Lieferumfang sind zwei 1,5 cm große Klebeschaustoffteile enthalten, die es ermöglichen, dass bei dem Galaxy nicht ständig Tasten gedrückt werden, was ohne die Aufkleber der Fall war. Weder das Galaxy noch das iPhone passten mit ihren Schutzhüllen in das Gerät.

Die Justierung war schwierig, da man, wenn man die beiden Schrauben an den Seiten zu weit nach vorne dreht, Knackgeräusche vernimmt und dann das Teil manuell mit etwas Gewalt wieder hereindrücken muss. Es sitzt (auch schon vor dem Versuch) links auch nicht ganz bündig am Gerät, was vielleicht nur bei diesem Gerät so war. Die Schraube erlaubt einen gewissen Spielraum für die Schärfe, der für Brillenträger mit mehr als -0,5 Dioptrien nicht ausreicht.

Ich habe den Test, da auch kein Platz für eine Brille ist, daher mit Kontaktlinsen durchgeführt. Beim Umsehen in den virtuellen Räumen mittels Headtracking rutschte die Brille immer wieder etwas nach unten, obwohl die Gurte so straff wie möglich eingestellt waren.

Nachdem das erledigt war, konnte ich die gefundenen Cardboard-Filme sehen. Ich entschied mich für einen kurzen Anime-Streifen, einen kurzen Flug aus Sicht eines Vogels und eine 10-Minuten-Exkursion ins Weltall. Bei keinem Film trat das gefürchtete Ghosting auf und das Bild war scharf und auch beim kleinen iPhone so groß, dass ich keinen Rahmen sehen konnte.

Leider kam unten Licht an beiden Seiten neben meiner Nase viel Licht durch, da die Aussparung riesig ist. Das schmälert das Gefühl dabei zu sein, ebenso wie der Sound des Smartphones, der nun einmal alles andere als 360 Grad ist. Hier kann man sich aber mit einigen, mit dem Handy verbundenen Bluetooth-Boxen helfen.

Für ein „Eintauchen“ in andere Welten reicht die Aukey VR-Brille leider nicht. Man schwitzt auch nach einer Stunde nicht (dafür sitzt die Brille nicht fest genug am Gesicht) und die eingelegten Smartphones sitzen recht fest.

Durch das Headtracking kann ich mir hervorragend vorstellen, dass auch Gaming möglich ist, aber ohne Fernbedienung konnte ich das nicht testen.

Unser Fazit

Die VR-Brille von Aukey ist zweckmäßig und tut, was sie soll. Filme sind mit ihr klar und ohne Ghosting zu sehen. Die Justierung ist jedoch bei dem Kopfgeschirr, wie auch bei der Entfernung der Linsen zum Smartphonebildschirm verbesserungswürdig.

Durch den Lichteinfall und das Rutschen ist sie eher eine Brille zum Sitzen und in einem nicht so hellen Raum Filme zu sehen. Alles in allem ist die Aukey-VR-O1 ihrem Preis entsprechend und wenn die Umgebung nicht zu hell ist, auch durchaus zum Filmeschauen und mit einer Fernbedienung durch ihr Headtracking zum Spielen geeignet.

Details & Merkmale

Geeignet für Smartphones von 3,5 bis 6 Zoll
Material ABS Kunststoff und Resin
Farbe schwarz
Gewicht 540 g
Abmessungen Keine Angaben
Weitsichtigkeit geeignet
Kurzsichtigkeit geeignet
Belüftungsöffnung
Schaumstoffpolster
Fokussierrad
Besonderheit Die Gesichtspolsterung ist sehr weich und auch auf Dauer bequem
Vorteile
  • Leichtes Gerät, das nicht drückt
  • Universalhalter für viele Smartphones
  • Größe der Kopfgurte einstellbar
  • Linsen justierbar
  • Ghostingfrei
  • Headtracking
Nachteile
  • Ohne Fernbedienung/Controller
  • Kein Platz zum Tragen einer Brille
  • Verstellbarer Teil ist nicht fest und überdreht
  • Etwas lichtdurchlässig durch riesigen Nasenausschnitt
  • Rutscht bei Verwendung trotz straffer Gurte

Preisentwicklung

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