AV Receiver Test und Kaufberatung

AV Receiver

AV Receiver im Test – Die Zentrale für Ihr Home Cinema

Im modernen Haushalt stehen nicht mehr nur ein Fernsehgerät und ein Radio zur Unterhaltung bereit. Längst sind diese inzwischen beinahe als banal geltenden Komponenten durch weitere ergänzt worden und bilden in ihrer Gesamtheit zumeist eine umfangreiche Heimkinoanlage. Deren Herzstück ist nicht selten ein AV Receiver.

Hier laufen die Fäden zusammen. Diese Produkte stellen das Verbindungsglied zwischen diversen Quellen und Wiedergabegeräten wie Soundbars dar. Sie sind die „Schaltzentrale“ des gesamten Surround-Equipments. Während in grauen Vorzeiten die Kabel der einzelnen Komponenten immer wieder umgesteckt werden mussten, können Sie mit einem AV Receiver alles mit einer Fernbedienung steuern. Das bedarf allerdings der richtigen Einstellung und Einmessung.

An dieser Stelle könnte es für technisch unbedarfte Personen schwierig werden. Haben Sie die Hürden der Kaufentscheidung genommen, stehen Sie vor der Problematik, Begriffe wie „HDCP“, „DTS“, „HDMI“ oder „MHL“ „übersetzen“ und umsetzen zu müssen. Im folgenden Testbericht 2016 liefern wir Ihnen dazu die Erklärungen.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten AV Receivern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Bedienung
Verarbeitung
Soundqualität
Optik

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AV Receiver Kaufberatung

Was ist ein AV Receiver?

Ein AV Receiver stellt das Verbindungsstück zwischen verschiedenen Quellen- und diversen Wiedergabegeräten dar. Dabei steht „A“ für Audio und „V“ für Video. Diese Mehrkanal-HiFi-Verstärker können besagte Quellen auf ihre digitalen und analogen Ausgänge schalten. Mit den Geräten entfällt ein lästiges Umstecken von Kabeln, da digital, analog, Audio und Video gleichzeitig und mit den diversen Zu- und Ausgängen „bedient“ werden können. Als mögliche Quellen kommen digitale Fotoapparate, CD- und weitere Player, Speichermedien mit darauf gespeicherten Audio- oder Videodateien und dergleichen mehr in Betracht.

Die Ausgänge werden in erster Linie für Fernseher, Endstufen, Lautsprecher oder Projektoren genutzt. Mit einem Netzwerkanschluss sind einige Modelle sogar wiedergabetauglich für Dateien aus dem Internet oder dem heimischen Netzwerk. Die Geräte verfügen über Ton- und Subwoofer-Kanäle im Verhältnis von mindestens 5:1. Hochwertige Modelle bieten diesbezüglich sogar ein 11:2-Verhältnis. Mit dieser Eigenschaft sind AV Receiver in der Lage, Surround-Sound in Raumklang umzusetzen.

(Quelle. Wikipedia)

Unter anderem sind folgende Hersteller in Bezug auf AV Receiver auf dem Markt vertreten:

Arcam, Pioneer, Denon, Marantz, Onkyo, Harman / Kardon, Yamaha, NAD, Magnat

 

Einige Begriffe aus der Welt der Receiver

Natürlich wird jedes Gerät in Begleitung einer umfangreichen Bedienungs- und Produktanleitung ausgeliefert. Und daraus könnte sich schon die erste Problematik ergeben. Der Umfang gleicht häufig dem eines mittellangen Romans und ein Durchforsten dessen nach den benötigten Informationen ist nicht leicht.

Hinzu kommen Abkürzungen, welche bei vielen Käufern eher zu Unverständnis denn zu völliger Klarheit führen. Während Ihnen „Ohm“ als Maßeinheit für den elektrischen Widerstand bekannt sein dürfte, geben neuartige Begriffe Rätsel auf. Mit einem Glossar können wir Ihnen in technischer Hinsicht weiterhelfen.

HDCP

Hierbei handelt es sich um ein Verschlüsselungssystem made by Intel. Es soll das Abgreifen von Daten von Audio- und Videodaten auf dem Weg vom Sender zum Empfänger verhindern. Das System sorgt demnach für die geschützte Übertragung von genannten Daten und kommt unter anderem bei HDMI-Schnittstellen zur Anwendung. Ganz banal ausgedrückt, ist es ein Kopierschutz.

MHL

Mit dem Mobile High-Definition Link wird eine Schnittstelle beschrieben. Sie dient zur Übertragung von Audio- und Videodaten von einem Mobilgerät zu einem Bildschirm.

HDMI

High Definition Multimedia Interface – kurz HDMI – ist ebenfalls eine Schnittstelle. Diese wird zur Übertragung von Bild und Ton in der Unterhaltungselektronik benötigt.

Beide vorab genannten Varianten stellen zueinander Alternativen dar.

Umfasst das gesamte HiFi-Cinema-Equipment nicht nur eine Soundbar, sondern viele Geräte, die Zugang zum AV Receiver suchen, sollten Sie auf eine ausreichende Zahl dieser Anschlüsse achten. Ein Receiver-Testsieger, welcher die Testberichte 2016 anführt, sollte auch in dieser Hinsicht überzeugen. Diesbezüglich hat beispielsweise der Denon „AVR-X1000“-Surround Receiver sechs dieser Eingänge zu bieten.

Beim „AVR-X2200W“ und dem „AVR-X4200W“ des gleichen Herstellers sind es jeweils sieben Eingänge auf der Rückseite und einer frontseitig sowie zwei Ausgänge. Der Onkyo „TX-NR646“ legt noch einige drauf und kann mit zehn Geräten über einen solchen Anschluss verbunden werden. Pioneer gibt dem „VSX-1130“-Receiver sieben Eingänge mit auf den Weg, wobei einer wiederum an der Frontseite genutzt werden kann. Als Ausgang stehen zwei Schnittstellen bereit.

DTS

Mit DTS erhalten Sie den Hinweis auf ein Mehrkanal-Tonsystem. Derartige Systeme kommen im Kino und im Heimkino-Bereich zur Anwendung, wobei beide Versionen deutlich voneinander abweichen. Digital Theatre Systems stellt gewissermaßen ein Konkurrenzsystem zum Dolby Digital dar.

 

Was ist Dolby Atmos?

Vielleicht ist Ihnen der überragende Klang des Dolby-Surround-Sounds bekannt. Seit einiger Zeit findet zudem Dolby Atmos Zugang zu den Wohnzimmern. Jenes Sound-System, welches zunächst nur im Kino für den absoluten Hörgenuss sorgen sollte. Wollen Sie soundtechnisch up to date sein, ist Atmos die erste Wahl. Grundvoraussetzung ist ein kompatibler AVR und die Deckenmontage der Lautsprecher Letzteres kann alternativ mit speziellen, den Ton nach oben lenkenden Boxen – z.B. von Onkyo – umgesetzt werden.

In der Atmos-Liga können unter anderem der „AV7702“-AV Receiver von Marantz, der Arcam „AVR850“ und weitere Modelle z.B. aus den Häusern Denon, Arcam, Yamaha oder Pioneer als kompatible Receiver mitspielen.

 

Wozu sind die ganzen Anschlüsse bei einem AV Receiver

Diese Receiver-Features sind hilfreich

Anschlüsse

Mehrere HDMI-Schnittstellen sind unverzichtbar, wenn sich die gesamte Heimkinoanlage nicht nur auf Fernseher und Soundbars beschränkt, sondern um weitere HiFi-Geräte ergänzt wird. Ein Anwärter auf eine gute Testnote im Receiver-Vergleich 2016 sollte ausreichend davon an Bord haben. Hinzu kommen Netzwerk- und USB-Zugänge für den zeitgemäßen, aber normalen Hausgebrauch. Hochpreisige Vertreter verfügen über eine Vielzahl von Schnittstellen.

Einmessautomatik bzw. Einmessung

Um den Klang einer Heimkino-Anlage in seiner vollen Stärke erleben zu können, müssen alle Komponenten richtig aufeinander abgestimmt und räumlich exakt angeordnet werden. Die Lautsprecher müssen am Receiver eingestellt werden. Wollen Sie der umständlichen Variante durch Messen und Eingeben der Abstände aus dem Weg gehen, sollten Sie zu einem Receiver mit Einmessautomatik greifen.

Die Einmessung erfolgt demnach über ein Mikrofon, welches den Klang aufnimmt, anschließend die Höhen und Tiefen – auf den Raum abgestimmt – richtig auslotet und selbständig die entsprechende Einstellung vornimmt. Bei mehreren aufzustellenden Lautsprechern und komplizierten räumlichen Verhältnissen stellt diese Art der Einmessung eine deutliche Erleichterung dar.

Mit dieser Technik ist unter anderem der „VSX-1130“-AVR von Pioneer ausgestattet. Auch die Hersteller Marantz, NAD, Harman oder Denon geben diversen Geräten ein solches Feature mit auf den Weg, wofür die Receiver allgemeinhin mit einer besseren Testnote bewertet werden. Bei Denon steckt diese Automatik z.B. im „X1000“-AV Receiver.

Erwerben Sie hingegen ein Onkyo-Produkt, müssen Sie in der Regel selbst tätig werden, sollten jedoch zum einfacheren Handling für die Einrichtungen das Bildschirmmenü nutzen. Dieser Hersteller legt dafür ein deutschsprachiges Menü mit ins Lieferpaket und tut es Yamaha mit den „MusicCast“-Produkten oder Pioneer gleich.

 

Welche Vor- und Nachteile haben Receiver?

Lassen Sie uns noch gezielt einen Blick auf die Vorzüge und Nachteile dieser Allrounder werfen.

Die Multitalente machen Schluss mit lästigem Umstecken von Kabeln. Egal welches Gerät Sie in Ihr Gesamt-Equipment integrieren möchten: der AV Receiver übernimmt diese Aufgabe als zentrale Einheit. Er liefert genügend Leistung, um alle Surround-Sound-fähigen Medien zu bedienen. Auf der Seite der Nachteile steht ein zusätzlicher Stromverbraucher, der sich letztendlich nur bei einer umfangreichen Anlage lohnt.

 

Vorteile

Nachteile

  • Umstecken von Kabeln entfällt

  • Knotenpunkt für sämtliche Medien

  • Umfangreiche Ausstattung und ausreichende Leistung für ein umfangreiches Equipment

  • Zusätzlicher Stromverbraucher, der Kosten verursacht

  • Lohnt sich nur bei umfangreicher Anlage

 

 

Tipps für den Receiver-Kauf

Folgende Ratschläge sollten Sie vorab berücksichtigen:

Aus den oben genannten Eigenschaften ergibt sich der Umstand, dass ein Receiver nur Sinn macht, wenn Sie mehrere Medien mit dem Gerät zusammenführen möchten.

Gleichen Sie in erster Linie die technischen Daten und die vorhandenen Ein- und Ausgänge – allen voran die HDMI-Schnittstellen – als wichtige Elemente ab.

Bei einem begrenzten Budget spielt der Preis, den Sie unter anderem bei idealo vergleichen können, sicher keine unbedeutende Rolle. Ein gewisses Sparpotenzial bieten Komplett-Pakete, in denen ein AVR, so die gängige Kurzform für den AV-Receiver, bereits enthalten ist.

Der Markt bietet diverse Receiver-Kategorien:

  • die klassische Variante mit wenig Ausstattung im Videobereich
  • die zeitgemäße Version mit Verbindungsmöglichkeiten zu allen neuzeitlichen Medien wie Smartphones usw. und
  • die hochpreisige Variante, welche alle genannten Eigenschaften an Bord hat.

Ein Wechsel von 5.1 zur 7.1-Variante ist nicht mit jedem Receiver möglich. Haben Sie diese Option im Auge, sollten Sie beim Kauf nach einem entsprechenden Gerät suchen.

Nennen Sie bereits ein Lautsprecher-System Ihr Eigen, muss natürlich die Leistung passen. Achten Sie darauf, diese nicht zu knapp zu bemessen, damit die Lautsprecher nicht am Limit tönen müssen.

Nicht nur Yamaha bietet mit „MusicCast“ ein umfangreiches System, welches bezüglich Heim-Cinema und Hörgenuss keine Wünsche offen lässt. Wollen Sie das gesamte Paket nachrüsten oder neu anschaffen, lohnt es sich, nach Komplett-Systemen Ausschau zu halten.

 

Tipps für die Aufstellung und den Receiver-Gebrauch

Einmal eingestellt – entweder über die vorhandene Automatik oder das Bildschirmmenü - benötigen Sie nur noch eine Fernbedienung um die gesamte Hi-Fi-Heimkinoanlage samt Fernsehen, Soundbar, Endstufen und dergleichen zu managen.

Beachten Sie zudem bitte folgende Hinweise:

  • Jede Box, welche Sie an den Receiver anschließen, stellt für diesen einen gewissen Widerstand dar. Dieser wird in Ohm angegeben. Der Handel bietet Lautsprecher mit vier oder acht Ohm, wobei eine höhere Ohm-Zahl auch einen höheren Widerstand für den Receiver darstellt. Schließen Sie keine Lautsprecher mit niedrigerer Ohmzahl als angegeben an den Receiver an.

  • Ein gut bestücktes Gerät – z.B. von Denon oder Marantz – hat viel Technik für Soundbar und Co. und einige Verstärker an Bord. Wenn diese arbeiten, ist das mit einer gewissen Hitzeentwicklung verbunden. Für die Platzwahl bedeutet das ausreichend Abstand zu Wänden und Möbeln und offene Lüftungsschlitze am Receiver.

  • Um einer Überhitzung von Haus aus vorzubeugen, haben die Geräte Lüfter unter der Haube. Deren Geräusche könnten Ihren Kino-Abend stören. Gehen Sie deshalb auf Abstand.

  • Ein zusätzlicher Stromverbrauch ist gegeben, fällt bei modernen Geräten, welche die Testberichte mit einer guten Testnote oder sogar als Testsieger anführen, jedoch gering aus. Diesen Umstand können Sie mit dem Trennen des Receivers vom Netz bei Nichtgebrauch unterstützen.

 

AV-Receiver richtig anschließen

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