Radlager Test und Kaufberatung

andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.
Radleger

Radlager im Test – was Sie über Radlager wissen sollten

Der folgende Ratgeber liefert Ihnen die wichtigsten Informationen über Radlager. Darin haben wir die Funktionsweise und die Merkmale sowie die in den Fahrzeugen verbauten Varianten zusammengefasst. Wir sagen Ihnen, woran Sie ein defektes Radlager erkennen und Sie erhalten Empfehlungen und Tipps für den Kauf und den Austausch.

Die wichtigsten Aufgaben der Radlager sind:

  • Radlager sind Bestandteil des Fahrwerks eines Fahrzeugs
  • Radlager führen der allgemeinen Definition nach die Räder eines Fahrzeugs
  • Die spezielle Funktion besteht in der Führung von Achsen und Wellen und deren Abstützung

Ein Auto ist in vielen Haushalten zu finden. Die meisten Fahrzeugbauteile und -einheiten halten ein Fahrzeugleben lang. Hin und wieder müssen auch Teile ersetzt werden, die eigentlich keinem Verschleiß unterliegen. Dennoch kann eine Beschädigung den Austausch erforderlich machen. Ein Beispiel dafür ist das Radlager. Manchmal geht auch diese Fahrzeugkomponente kaputt. Erfahren Sie im Folgenden, was dann zu tun ist und was Sie beim Austausch beachten sollten.

Zuletzt aktualisiert am: 23.09.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten Radlagern auf einen Blick

Produktbild
Vergleichssieger
febi bilstein 12202 Radlagersatz Radlager
 
Atec 2x Radlager Satz vorne Vorderachse links und rechts
 
Atec Radlager Radnabe + ABS-SENSOR
 
 maXpeedingrods 40202-EA300 40202-ZP80A Radnabe Radlager
 
 SKF VKBA 3656 Radlagersatz
Modell febi bilstein 12202 Radlagersatz Radlager Atec 2x Radlager Satz vorne Vorderachse links und rechts Atec Radlager Radnabe + ABS-SENSOR maXpeedingrods 40202-EA300 40202-ZP80A Radnabe Radlager SKF VKBA 3656 Radlagersatz
Sicherheit
Verarbeitung
Lebensdauer
Fahrkomfort
Art Kugellager Kugellager Kugellager Kugellager Kugellager
Fahrzeug u. a. BMW 5'er u. a. Seat Arosa u. a. Ford Mondeo 3, Jaguar X-Type u. a. Nissan Navara, Nissan Pathfinder Keine Angabe
Material Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe
Breite 37 mm 37 mm Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe
Innendurchmesser 45 mm 35 mm Keine Angabe Keine Angabe 30 mm
Außendurchmesser 80 mm 66 mm Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe
Einbauposition Hinterachse beidseitig Vorderachse beidseitig Hinterachse beidseitig Vorderachse beidseitig Alle
Für andere Fahrzeuge erhältlich
Keine Angabe
Andere Einbaupositionen erhältlich
Alle Positionen enthalten
Inklusive Zubehör
Besonderheiten Der Hersteller garantiert geprüfte Erstausrüstungsqualität Alle benötigten Komponenten inklusive Mit integriertem ABS-Sensor Mit integriertem ABS-Sensor Komplett-Set für einen vollständigen Radlager-Austausch
Vorteile und Nachteile
  • Garantiert geprüfte Erstausrüstungsqualität
  • Hoher Fahrkomfort
  • Lange Lebensdauer
  • Auch für andere Fahrzeuge und Einbaupositionen erhältlich
  • Auch für andere Fahrzeuge und Einbaupositionen erhältlich
  • Inklusive allen benötigten Komponenten
  • Lange Lebensdauer
  • Auch für andere Fahrzeuge und Einbaupositionen erhältlich
  • Mit integriertem ABS-Sensor
  • Lange Lebensdauer
  • Zusätzliche Komponenten zum Einbau benötigt
  • Auch für andere Fahrzeuge und Einbaupositionen erhältlich
  • Mit integriertem ABS-Sensor
  • Inklusive allen benötigten Komponenten
  • Keine Montageanleitung vorhanden
  • Kompletter Radlagersatz inklusive allen benötigten Komponenten
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Modellkompatibilität ist nicht angegeben
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Radlager Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Radlager

Radlager moderner Fahrzeuge können in zwei Gruppen eingeteilt werden: Kugellager und Kegelrollenlager

Als Bestandteil des Fahrzeugfahrwerks übernehmen die Radlager eine der wichtigsten Funktionen

Zur Vermeidung gefährlicher Folgen, sollte ein defektes Radlager möglichst zeitnah ausgetauscht werden

Die größte Beanspruchung eines Radlagers besteht beim Durchfahren von Kurven

Bei einem Defekt zeigt sich ein verändertes Fahr- und Kurvenverhalten des Fahrzeuges

 

Was ist ein Radlager?

Radlager stellen die Verbindung zwischen den auf der Straße rollenden Rädern und der starren Karosserie dar. Sie befinden sich an der Radnabe. Demnach sind alle vorhandenen Fahrzeugräder mit Radlagern ausgestattet. Als solche nehmen sie Radial- und Axialkräfte auf, und übertragen diese auf die anderen Fahrwerksteile. Die Radialkräfte wirken auf das Lager im rechten Winkel und entstehen durch die Drehbewegungen. In Richtung der Längsachse wirken hingegen die Axialkräfte. Diese Kräfte bestehen insbesondere beim Durchfahren von Kurven. Aber auch auf geraden Strecken und bei normalem Gebrauch lastet das gesamte Fahrzeuggewicht auf den Rädern und damit auf den Lagern. Aus den genannten Gründen sind Radlager aus besonders hartem Stahl gefertigt.

Die Bauweise moderner Pkw kennt zwei Lagerarten. In Abhängigkeit von den Anforderungen, die an das Fahrzeug gestellt werden, wird dieses in der zeitgemäßen Ausführung entweder mit einem Kugellager oder mit einem Kegelrollenlager ausgestattet. Alle Ausführungen sind Wälzlager.

Die genannten Eigenschaften gelten analog für das Motorrad.

Wie sind Radlager aufgebaut?

Sowohl Kugellager als auch Kegelrollenlager sind im Aufbau ähnlich. Demnach bestehen alle Radlager aus folgenden Komponenten:

  • Je einem Innen- und Außenring
  • Kugeln oder zylinderförmige Rollen, welche sich zwischen den beiden Ringen befinden und die Drehbewegungen ermöglichen
  • Einem Radlagergehäuse, welches Rollen und Kugeln umschließt

Die Aufgabe der zwischen den beiden Ringen befindlichen Rollkörper besteht in der möglichst reibungsfreien Übertragung der entstehenden Kräfte vom äußeren auf den inneren Ring. Um dies zu unterstützen, wird ein Schmiermittel in das Radlager eingebracht. Während eines Fahrzeug- bzw. Radlagerlebens muss das Fett nicht ausgetauscht oder aufgefüllt werden. Eine defekte Dichtung kann jedoch zum Auslaufen des Schmiermittels führen.

Woran erkennen Sie einen Defekt am Radlager?

Im Allgemeinen bedarf es nur einer gewissen Aufmerksamkeit des Fahrers, denn ein Defekt am Radlager deutet sich mit sicheren Zeichen an. Vernehmen Sie beim Fahren ein metallisches Geräusch, ist das ein erstes Anzeichen für eine Beschädigung. Aufgrund der höheren, auf das Fahrwerk wirkenden Kräfte in Kurven, zeigen sich manche Symptome anfangs lediglich beim Durchfahren einer Links- oder Rechtskurve. Im Falle einer Beschädigung an der rechten Fahrzeugseite kommt es in der Linkskurve zur Geräuschentwicklung. Ist der Verschleiß bereits fortgeschritten, können Sie das am Radlagerspiel erkennen. Ziehen und drücken Sie im aufgebockten Zustand des Fahrzeugs abwechselnd an den Rädern, ist das Spiel kaum zu übersehen.

In der Übersicht zeigen sich Defekte an Radlagern demnach durch folgende Symptome:

  • Ein metallisches Geräusch
  • Geräusche beim Durchfahren von Kurven
  • Das Radlager hat Spiel
  • Verändertes Fahr- und Bremsverhalten

Beim Motorrad zeigt sich eine Beschädigung u. a. durch eine „kantige“ Abrollen und Spiel des Rades. Letzteres kann durch Festhalten des Rades und ruckartiges Hin- und Herbewegen festgestellt werden.

Die Folgen eines defekten Radlagers

Stellen Sie eines der vorab genannten Symptome am Ihrem Wagen fest, sollten Sie nicht zögern, die Ursache zu beheben. Zwar bleibt ein Fahrzeug trotz defekter Radlager fahrtüchtig, aber die Folgen, wie das Schiefziehen des Fahrzeugs beim Bremsen, werden immer gravierender. Bis zum Austausch der kaputten Radlager können die Räder nicht reibungslos rollen. Außerdem ist keine optimale Bodenhaftung mehr gegeben. Weiterhin befinden sich an den Lagern moderner Pkw häufig Impulsgeber für das Antiblockiersystem (ABS). Arbeitet das Radlager nicht mehr richtig, kann auch der Impuls zum ABS ausfallen. Die Folgen hiervon können ein längerer Bremswege bei einer Vollbremsung und Einbußen bei der Lenkbarkeit sein. Ein kaputtes Lager kann zudem sehr heiß werden. Da sich darin Fett befindet, besteht die Gefahr, dass dieses verbrannt wird.

Alle genannten Erscheinungen können in Hinsicht auf die Fahrsicherheit gravierende Auswirkungen haben. Das Weiterfahren birgt demnach einige Risiken in sich. Neben den technischen Begleiterscheinungen wird schließlich auch die Geräuschentwicklung immer stärker. Die „Herkunft“ des Geräusches lässt sich ziemlich gut feststellen. Anfänglich besteht dieses nur beim Durchfahren einer Kurve. Bei fortgeschrittenem Verschleiß ist es auch bei der Fahrt geradeaus zu hören. Ist das der Fall, sollte der nächste Weg in eine Werkstatt führen.

Unter extremen Bedingungen kann sich ein kaputtes Lager verkeilen. In diesem Fall ist eine Weiterfahrt unmöglich. Ein weiteres Szenario, welches eintreten kann, wenn Symptome ignoriert werden, ist das Abreißen des betroffenen Rades. Alle Folgen stellen eine lebensbedrohliche Gefahr für Sie, weitere Insassen und andere Verkehrsteilnehmer dar. Handeln Sie also umgehend!

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Radlagers achten?

Diese Bestandteile des Fahrwerks werden in der Regel erst jenseits der 200.000 km fällig. Die meisten Fahrzeuge werden dann ohnehin durch eine neuere Variante ersetzt. Das gilt selbstverständlich in Abhängigkeit von der Beanspruchung, die unterschiedlich stark sein kann. Die genannte Laufleistung ist demnach nur ein Richtwert. Wird ein Radlagerwechsel notwendig, beachten Sie folgende Hinweise:

Das richtige Modell

Unser Ratgeber hat Ihnen bereits den Hinweis gegeben, dass einige dieser Bauteile z. B. auch Sensoren beherbergen. Ein „normales“ Modell ohne diese Features bringt Sie hier nicht weiter. Sehen Sie im Hersteller- und Teileschlüssel nach, welches Bauteil Sie benötigen

Radlagersatz – Bauteil plus Zubehör

In der Regel ist es mit dem Kauf des Bauteils schlechthin nicht getan, da weiteres Zubehör benötigt wird. Bei einem Radlagersatz handelt es sich um das komplette „Sortiment“ rund um das Lager. Folglich können Sie einen Radlagersatz einzeln oder im Set (bei achsweisem Austausch) erwerben.

Gute Qualität

Bei einem so wichtigen Bauteil sollten Sie keine halbherzigen Zugeständnisse machen und beim Kauf unbedingt auf Qualität achten. Die liefert in der Regel ein Radlagersatz des Fahrzeugherstellers. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie sich nicht auch bei anderen Herstellern nach hochwertigem Ersatz umsehen können. Gibt Ihr Wagen auch nach dem Wechsel vor allem in Kurven eigenartige Fahrgeräusche von sich, spricht das zumeist für eine minderwertige Qualität.

Radlagersatz auf Vorrat

Verschleiß am Fahrzeug zeigt sich in den meisten Fällen bei den jeweiligen Baugruppen gleichermaßen, da die Beanspruchung gleich stark ausfällt. Ist ein Bauteil kaputt, weisen gegenüberliegende Komponenten (z.B. Bremsscheiben) oft einen ähnlichen Verschleißgrad auf. Deutet sich der Radlagerwechsel bereits an, sollten Sie einen Radlagersatz parat haben bzw. fehlende Teile zeitnah ordern können. Insbesondere, wenn Sie Ihr Fahrzeug täglich benötigen, stellen lange Reparaturzeiten ein Problem dar.

Achsvermessung nach dem Austausch

Bei vielen Fahrzeugen wird nach dem Wechsel dieser Fahrwerkskomponenten eine Achsvermessung notwendig. Lassen Sie diese nicht ausfallen, um ein paar Euro zu sparen. Die Vermessung dient der Wiederherstellung des optimalen Fahrverhaltens.

Praktische Tipps im Umgang mit Radlagern

Für den Alltag möchten wir Ihnen folgende Ratschläge mit auf den Weg geben:

  • Vermeiden Sie „harte Schläge“

Manche Umstände tun einem Auto nicht gut. Im Falle eines Radlagers sind es die sogenannten „harten Stöße“. Die führen zum vorzeitigen Verschleiß bzw. zum Defekt dieser Autoteile. Möglichst zu vermeidende Stöße sind das Fahren gegen die Bordsteinkante, das häufige Überfahren selbiger, extreme Kurvenfahrten (enge Kurven) oder Schlaglöcher. Insbesondere Letztere können leider nicht immer umfahren werden. Versuchen Sie dennoch die Zahl der durchfahrenen Schlaglöcher zu minimieren. Den beiden anderen Phänomenen können Sie durch vorausschauendes und besonnenes Fahren wirkungsvoll begegnen.

Auch mit dem Hammer ausgeführte Schläge( z. B. beim Wechseln der Bremsscheiben) können Beschädigungen verursachen.

  • Kein Nachfüllen von Schmiermittel

Da dem Schmierfett eine mindestens ebenso wichtige Rolle zukommt wie dem Radlager selbst, sollte es in ausreichendem Maß vorhanden sein. Anderenfalls ist ein Defekt – innerhalb kürzester Zeit – und damit ein Austausch des Radlagers kaum noch zu verhindern. Im Allgemeinen müssen Sie in Bezug auf das Schmiermittel nichts unternehmen. Trotz lebenslanger „Haltbarkeit“ kann eine defekte Dichtung jedoch zum Auslaufen des Fettes führen. In der Folge nimmt die vorhandene Menge ab. Hier gilt es, zeitnah zu reagieren und als vorübergehende, schnelle Lösung Schmiermittel nachzufüllen. Langfristig sollten Sie die Radlager auf mögliche Schwachstellen prüfen und einen Austausch der defekten Autoteile vornehmen lassen.

  • Intakte Dichtungen

Hin und wieder sollten Sie Ihren Wagen hinsichtlich der Räder, Radnabe, Radlager und weiterer Komponenten prüfen bzw. prüfen lassen. Sind beispielsweise Dichtungen kaputt, kann das nicht nur zu oben genanntem Verlust von wichtigem Schmiermittel führen. Da Dichtungen nicht nur von innen nach außen, sondern auch in umgekehrter Weise abdichten, können Schmutz, Wasser und Salz ins Radlager eindringen. Dort richten sie einen Schaden an und der Verschleiß des Lagers nimmt stark zu.

  • Regelmäßige Kontrolle

Gehören Sie zu den Fahrern, die mit ihrem Wagen nicht zimperlich umgehen und jeden Radlagersatz am Fahrzeug in Bezug auf die Beanspruchung einem Dauertest unterziehen, liegt ein schnellerer Verschleiß des Fahrwerks nahe. In diesem Fall müssen die Radlager harte Arbeit leisten. Eine regelmäßige Kontrolle ist bei extremer Fahrweise auch in Hinblick auf die Umwelt angeraten.

Steht ohnehin ein Bremsenwechsel (Bremsscheiben oder Bremstrommel) an, lohnt sich bei dieser Gelegenheit auch ein Blick auf die Lager.

  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch

Die optimale Funktionsweise eines Lagers kommt nicht nur dem Fahrzeug, sondern auch der Umwelt zugute. Mit dem reibungslosen Rollen der Räder wird der Kraftstoffverbrauch minimiert. Ein schlecht funktionierendes Radlager erhöht den Kraftstoffverbrauch. Dieser Effekt steigert sich mit fortschreitendem Verschleiß. Ein sich andeutender Defekt ist sicher noch nicht am Kraftstoffverbrauch ablesbar. Hier können nur regelmäßige Kontrollen den Hinweis auf möglichen Verschleiß geben. Beachten Sie demnach die vorab genannten Ratschläge.

Spätestens ein wahrnehmbares Geräusch deutet auf einen Defekt und damit auf einen erhöhten Kraftstoffverbrauch hin. Weiterfahren wird dann in jeder Hinsicht teurer.

  • Zur Kontrolle das Fahrzeug aufbocken

Zur Begutachtung des Zustandes bzw. bei der Suche nach der Ursache von Geräuschen sollte der Wagen angehoben werden. So lassen sich sämtliche Autoteile genau checken. Sind die Räder frei beweglich und drehbar, können Sie ohne störende Nebengeräusche auf Unregelmäßigkeiten achten.

Stellen Sie Ihren Wagen in regelmäßigen Intervallen in der Werkstatt vor, sehen sich die Mechaniker im Allgemeinen auch die Radlager an. Bei sich andeutenden Verschleißerscheinungen wird entsprechend reagiert.

  • Beidseitiger Radlagerwechsel

Bei einem Fahrzeug können Sie in der Regel davon ausgehen, dass die gegenüberliegende Bauteile annähernd das gleiche Alter und eine ähnliche Belastung hinter sich haben. Das bedeutet, ist ein Radlager ausgeschlagen, empfiehlt sich zumindest die Begutachtung der gegenüberliegenden Seite an der entsprechenden Achse. Gegebenenfalls sollte der Radlagerwechsel auch an dieser Seite vorgenommen werden.

  • Neu gegen Alt

Auch ein noch so sparsamer Autobesitzer sollte nie versuchen, ein verschlissenes Teil wieder einzusetzen. Eine Wiederverwendung ist unmöglich. Defekte Komponenten können nur durch eine neue ersetzt werden, selbst, wenn das auf einen kompletten Radlagersatz hinausläuft.

Preise und bekannte Hersteller

Der Preis orientiert sich hauptsächlich an der Lagerart. Ein „einfaches“ Bauteil ohne zusätzliche Features ist günstiger als Modelle, die mit Sensoren ausgestattet sind oder in denen die Nabe integriert ist. Natürlich spielt auch die Qualität eine Rolle bei der Preisbildung. Im Endeffekt ergibt sich eine Preisspanne von rund 20 bis 200 Euro (Stand Juli 2017).

Hersteller und Preise für Pkw-Radlagersätze ohne zusätzliche Features
In dieser Kategorie müssen Sie als Minimum mit etwas weniger als 20 Euro rechnen. Bei rund 100 Euro ist die Obergrenze erreicht (z. B. von SKF, NTN oder Optimal).

Hersteller und Preise für Radlagersätze mit Nabe
Hier fallen Kosten zwischen 70 und 200 Euro an (z. B. von SKF oder NTN).

Hersteller und Preise für Radlagersätze mit ABS-Impulsring
Diese Preisspanne ist mit rund 33 bis 70 Euro relativ gering (z. B. von Febi Bilstein oder Blue Print).

Hersteller und Preise für Motorrad-Radlagersätze
Die preisliche Untergrenze liegt unter 8 und die obere Markierung bei gut 60 Euro (z. B. von All Balls).

Wichtige Kaufkriterien auf einen Blick

  • Wichtigen Kennziffern für das richtige Modell finden Sie im Hersteller- und Teileschlüssel
  • Mit einem kompletten Radlagersatz erwerben Sie alle benötigten Komponenten
  • Wählen Sie kein Originalbauteil, sollte die Alternative aber von hochwertiger Qualität sein

Zusammengefasst

Radlager unterscheiden sich hauptsächlich in der Qualität, der Art und darin, ob zusätzliche Features vorhanden sein müssen. Nicht jede Ausführung eignet sich für Ihren Wagen.

Damit Sie trotz der Produktvielfalt die richtige Entscheidung treffen können, haben wir nicht nur diesen Ratgeber zusammengestellt. Wir haben auch einen Radlager-Test-2017 durchgeführt und die Besten gekürt. Sehen Sie sich die Stärken und Schwächen unserer Radlager-Testsieger in den umfassenden Testberichten an, welche wir für die besten Lager erstellt haben. So finden Sie sicher das passende Radlager.

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