Polfilter Test und Kaufberatung

Polfilter

Polfilter und deren Eigenschaften im Test

Ein Polarisationsfilter ist beim Gebrauch einer hochwertigen Spiegelreflexkamera unverzichtbar. Damit gelingen Ihnen spektakuläre Aufnahmen. Der Filter ermöglicht das Ausschalten von Lichtreflexen und intensiviert die Farben.

Polarisationsfilter oder Polfilter erfüllen verschiedene Aufgaben. Sie beseitigen vor allem störende Lichtreflexe und erhöhen die Farbsättigung der Bilder. Gleichsam verstärken sie den Kontrast. Durch diese Eigenschaften sind die Filter beliebt bei Fotografen.

Die Wirkung des Filters ist abhängig vom Aufnahmewinkel zur reflektierenden Oberfläche. Um diesen anzupassen, verfügen die Modelle über ein Drehgewinde.

Beim Blick durch den Sucher der Spiegelreflexkamera sehen Sie, wie sich das Bild durch das Drehen der vorderen Filterhälfte verändert. Nebenbei verschwinden Reflexe und Farben intensivieren sich.

Der Effekt ist bei jeder Aufnahme unterschiedlich und sowohl abhängig vom Motiv als auch von den Lichtverhältnissen. Die Verbesserung durch einen Polfilter hält sich in Grenzen. Daher ist dessen Einsatz oftmals unnötig.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Polfiltern auf einen Blick

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Polfilter Kaufberatung

Den Polfilter als Universalfilter verwenden?

In den häufigsten Fällen verwenden Kunden Polfilter als ständigen Objektivvorsatz. Lichtverluste wirken sich nachträglich auf die Bildqualität aus. Die meisten Motive erfordern keinen Polfilter. Kunden justieren ihn nur, wenn dies eine deutliche Bildverbesserung verspricht. Bei Bedarf bringt ihn eine exakte Drehung in Funktion.

Profis verwenden den Polfilter gezielt. In vielen Fällen dient ein UV- oder Clearfilter als ständiger Objektivschutz. Beim Einsatz eines Polfilters schrauben Sie diesen vorher ab. Verwenden Sie beide Filter zur gleichen Zeit, verdoppelt sich die Filterhöhe. Das führt bei starken Weitwinkel-Aufnahmen zu Abschattungen an den Ecken.

 

Die Kombination der Polfilter mit anderen Filtern

Die Polfilter im Test lassen sich mit anderen Filtern für Spiegelreflexkameras verbinden. In unserer Polfilter Kaufberatung weisen wir Sie auf Tücken hin. Achten Sie darauf, dass der Filteraufbau bei Weitwinkel-Objektiven nicht zu hoch ist, sonst kommt es zu Abschattungen.

Wichtig ist ebenso die Reigenfolge der verwendeten Filter. Beim Zusammenbau ergeben sich physikalisch keinerlei Unterschiede, wenn Sie die Reihenfolge von Polfilter und Zweitfilter auf dem Objektiv tauschen.

Leichter ist es, wenn Sie zuerst den Polfilter aufsetzen und einstellen. Fixieren Sie die Stellung und schrauben Sie anschließend den zweiten Filter auf. Bei umgekehrter Anwendung ist die Verwendung des Produktes zusammen mit einem starken Graufilter durch die sich ergebende Dunkelheit erschwert.

Ebenso schwierig ist die Verwendung in Kombination mit einem Grauverlaufsfilter. Hier stellen Sie zunächst den Polfilter ein, arretieren die Stellung, positionieren den Verlaufsfilter und drehen die Horizontlinie ein. Für Ungeübte nicht die leichteste Übung.

Für Landschaftsaufnahmen empfiehlt sich der Kauf eines Cokin-Polfilter 164 anstatt eines herkömmlichen Einschraub-Polfilters. Diesen schieben Sie in die erste Rille des Cokin-Halters, drehen ihn ein und setzen den Verlaufsfilter davor. Die Verwendung ist einfacher und verursacht keine Abschattungen bei Weitwinkel-Objektiven. Wir empfehlen bei Weitwinkeln bis 72 mm Filtergröße das preisgünstige P-System, bei größeren Durchmessern das Z-System.

 

Was kostet ein guter Polfilter?

In unserer Polfilter Kaufberatung geben wir keine generellen Hinweise, zu welchen Preis Sie ein für Sie attraktives Produkt erstehen. Wir stellen Ihnen unseren Testsieger vor, der in allen relevanten Kategorien die besten Ergebnisse erzielte. Zudem erfahren Sie, welches Produkt bei unserem Polfilter Test im Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt und von welchem die Kunden schwärmen.

Welche Summe Sie für das Produkt ausgeben, bleibt Ihrem Budget und Ihren Wünschen an eine hohe Qualität überlassen. Mit einem günstigeren Modell erzielen Sie oftmals vergleichbare Ergebnisse, wie mit einem teuren Filter.

Generell orientieren Sie sich an Ihrer übrigen Fotoausrüstung. Verfügen Sie über eine hochwertige Kamera, sparen Sie nicht am Filter. Er bietet Ihnen die Höchstleistung, die Sie erwarten. Umgekehrt lohnt sich ein teurer Filter selten für günstige Technik.

Qualitätsunterschiede erkennen Sie am Preis. So erhalten Sie einen Zirkular-Polfilter mit 77 mm Durchmesser für acht Euro oder für 180 Euro. Billig-Polfilter weisen Schwächen bei der Bildschärfe auf. Exemplare über 100 Euro haben damit selten Probleme.

Die grundsätzliche Polfilter-Wirkung unterscheidet sich bei allen Modellen nicht. In unserer Polfilter Kaufberatung erfahren Sie, wie billige Polfilter die Schärfe beeinträchtigen. Für eine Mehrausgabe sprechen weitere Qualitäts-Aspekte wie mechanischen Eigenschaften, Haltbarkeit und Farbneutralität.

 

Wie verwendet man einen Polfilter?

Wie funktionieren Polarisationsfilter?

Die Polfilter in unserem Test funktionieren auf dieselbe Weise. Sie absorbieren Lichtschwingungs-Richtungen. Im Gegensatz dazu nehmen übliche Farbfilter Lichtfarben oder Lichtwellenlängen auf. Der Polfilter lässt ausschließlich bestimmte Schwingungsrichtungen durch und unterdrückt das reflektierende Licht nichtmetallischer Oberflächen.

Durch die Reflexion von Licht an einer Fläche kommt es zur Polarisation. Der Einfallswinkel des Lichtes in Abhängigkeit von den Materialeigenschaften entscheidet über den Grad der Polarisation. Die maximale Polarisation liegt bei spiegelnden Wasseroberflächen unter 37 Grad maximal polarisierend bei Glas bei unter 32 Grad. Holz, Gräser, Lacke und Kunststoffe wirken ebenfalls polarisierend. Bei unbehandelten Metalloberflächen tritt dieser Effekt nicht auf.

Mit einem richtig ausgerichteten Polfilters unterdrücken Sie Reflexe. Ideal ist die Einstellung, wenn sich Beleuchtungs- und Aufnahmewinkel annähern. Der Winkel für die maximale Polarisation beträgt 30 bis 40 Grad. Die Wirkung stellen Sie durch Drehen unter Beobachtung ein. Beliebt ist der Polfilter vor allem in der Landschaftsfotografie. Mit dem Produkt verstärken Sie die Wolkenzeichnung.

 

Kaufberatung für Polfilter - das sollte beim Kauf beachtet werden

Sie erhalten die Filter zu unterschiedlichen Preisen auf dem Markt. Woran Sie gute Qualität erkennen und ob die Preisunterschiede legitim sind, erfahren Sie in unserer nachfolgenden Kaufberatung für Polfilter.

Gestochen scharfe Bilder

Die Modelle im Test unterscheiden sich kaum in ihrer Wirkung. Sie erfüllen alle dieselbe Aufgabe, zu der die stärkere Farbsättigung, und die Verminderung oder Vermeidung nichtmetallischer Reflexe gehört. Das wichtigste Kaufkriterium für Polfilter sind deren Schärfeleistungen. Diese messen anerkannte Normlabors in einem aufwendigen Test.

Die Unterschiede bei den Anbietern sind groß. Achten Sie beim Kauf auf die Angabe der Leistung. Für die Schärfemessung gelten höchste Standards. So schließt ein hochwertiges Produkt jedes Verwackeln aus. Ebenso wichtig ist die hundertprozentig parallele Ausrichtung der Kamera. Die Labors ermitteln die Schärfe nicht nur in der Bildmitte, sondern ebenso an den Bildrändern.

Eine hohe Farbneutralität sowie ein erhöhter Auslöschungsgrad helfen nicht, wenn das Bild Unschärfe aufweist. Der Filter beeinflusst die Schärfe des Bildes durch die Brechkraft des Glases. Er ist ein weiteres optisches Element, das zum Objektiv gehört. Eine unregelmäßige Oberfläche mildert die Schärfe. Optisch perfekt glatte Gläser weisen ebenfalls eine optische Wirkung auf. Sie ist um ein Vielfaches geringer.

Polfilter bilden ein Sandwich aus zwei Gläsern. Zwischen Ihnen liegt die Polfilter-Folie. Ein schlechter Polfilter reduziert die Bildschärfe enorm. Bei einem Standardzoom mit längster Brennweite 70 mm und einer Blende von 5,6 fallen diese Schärfedefizite weniger auf. Bei der Verwendung eines Tele-Zooms mit 200 oder 300 mm längster Brennweite sehen Sie diese deutlich. Wir empfehlen Ihnen den Kauf eines Polfilters bei den großen Marken wie Zeiss, B+W, Heliopan, Hoya und Nikon. Selbst die günstigsten Exemplare weisen kein sichtbares Schärfedefizit auf. Verzichten Sie im Zweifelsfall auf den Kauf der Filter von unbekannten Marken.

"High Transparency"-Folien für mehr Licht

In den letzten Jahren steigt der Absatz von Polfiltern mit höherer Lichtdurchlässigkeit (HT-Polfilter). Sie absorbieren die Hälfte des üblichen Lichts. Mehr Licht bedeutet ein brillanteres Sucherbild und einen verbesserten Autofokus.

Die Vergütung der Gläser ist ebenso ausschlaggebend für die Transmission des Filters. Entspiegelte Gläser lassen zusätzlich mehr Licht durch. Herkömmliche Polfilter weisen einen Lichtverlust von rund 1,7 Blendenstufen und HT-Polfilter von 1,2 Blendenstufen auf. Der "High Transmission" Polfilter bringt somit eine halbe Blende Vorteil. Bei knappem Licht, wie in der Available-Light-Fotografie, ist dieser hilfreich. In der Polfilter Kaufberatung ist dieser Faktor jedoch nicht als maßgeblich für die Anschaffung einzustufen.

Für die HT-Ausstattung spricht die in den Linsen integrierte Polfilterfolie der neueren Generation. Sie ermöglicht eine bessere und farbneutralere Auslöschung. Diese Filter unterscheiden sich preislich geringfügig von herkömmlichen Polfiltern. Diese erkennen Sie an den deutlich helleren Linsen.

Farbneutralität und Auslöschungsgrad

Die Farbneutralität ist ein weiteres Kriterium beim Kauf. Sie ist wichtig für Berufsfotografen. Polfilter intensivieren Farben durch das Abmildern der Reflexionen. Ein guter Filter verändert die Farbtöne nicht. Sichtbare Unterschiede sehen Sie beim Grad der Auslöschung. Sie verändert Farbe und Helligkeit in den Bereichen, die der Polfilter abdunkelt.

Moderne Polfilter dunkeln diese Bereiche stark ab und bleiben farbneutral. Die Abdunkelung bei älteren Modellen ist geringer mit einem bläulichen Hauch. Die Gesamtqualität eines Filters manifestieren Sie nicht allein am Auslöschungsgrad. Oftmals sind die Aufnahmebedingungen Grund für eine mangelhafte Auslöschung des Filters. Generell ist ein hochwertiger älterer Filter mit imperfekter Auslöschung besser als ein Billigfilter, der perfekt sperrt, aber unscharfe Bilder knipst.

"Multi-Coating" für geringe Spiegeleffekte

Wie bei Korrektionsbrillen ist bei Polfiltern die Vergütung der Oberfläche vorteilhaft. Eine Mehrschichten-Vergütung mildert zusätzlich Reflexionen und erhöht die Bildqualität. Diese erkennen Sie nicht mit bloßem Auge, daher spielt die Vergütung für Hobbyfotografen oftmals eine untergeordnete Rolle.

Je mehr Vergütungsschichten die Gläser enthalten, umso geringer spiegelt der Filter bei senkrechter Aufsicht. Ein Vorteil ist die höhere Transmission, da weniger Licht durch die Spiegelung verloren geht. Ein mehrfach vergüteter Filter verringert Reflexe in Gegenlicht-Situationen zwischen dem Filter und der Frontlinse des Objektivs. Die Vergütung verhindert Linsenflecke und Kontrast schmälernde Überlagerungen.

Achten Sie auf die mechanische Qualität

Deutliche Unterschiede zeigen sich bei der mechanischen
Qualität. Hersteller sparen oftmals bei der Fassung, beim Glas oder der kompletten Verarbeitung. Preisliche Unterschiede ergeben sich durch die Qualität der einzelnen Bestandteile. Eine hochwertige Messingfassung ist teurer als die herkömmliche Aluminiumfassung, ebenso verhält es sich bei der Einarbeitung von Markengläsern in den Filter.

Haltbarkeit der Filterschicht

Die Polarisations-Filterschicht ist empfindlich. Zum Schutz klebt sie der Hersteller zwischen zwei Linsen. Durch Alterung wird die Verklebung brüchig, wodurch der Filter bei hohen Temperaturen oder großer Luftfeuchtigkeit eintrübt. Markenfilter weisen eine saubere Verklebung auf, sodass Sie auch nach Jahren keine Probleme bereiten. Zu empfehlen sind Polfilter nach der Methode von Erwin Käsemann für extreme Klimabedingungen.

 

5 Gründe, die für einen Polfilter sprechen

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