Rasendünger Test und Kaufberatung

Rasendünger

Der Rasendünger Test - alle Details zum Thema Düngemittel für den Rasen

Ein schöner, gepflegter Rasen ist das Aushängeschild für jeden Gartenbesitzer. Dieses Ziel wird aufopferungsvoll und in mühsamer Rasenpflege-Arbeit verfolgt und zumeist auch erreicht. Dabei steht nicht nur das Mähen als grundlegendes „Pflegemittel“ auf der To-Do-Liste der Hobbygärtner. Eine weitere Maßnahme ist das Düngen, um einen schönen und gleichmäßigen Rasenteppich zu erreichen.

Im besten Fall kommt die Grünfläche der englischen Ausführung sehr nahe oder entspricht dieser sogar in jeder Hinsicht. Neben althergebrachtem Naturdünger, wie Kompost, bietet der Handel eine Vielzahl von Dünger-Produkten für alle möglichen Rasenarten an. Nicht nur das „herkömmliche“ Grün kann mit dem passenden Produkt zu mehr Wachstum angeregt werden. Auch für den Schattenrasen gibt es die entsprechende Mischung. Die Liste der Anbieter ist lang und mit Namen wie

Cuxin, Oscorna, Compo, Neudorff, Gartenkrone und Floraself

keineswegs vollständig. Welche Produkte bei der Rasendüngung überzeugen konnten, erfahren Sie im Folgenden.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Rasendüngern auf einen Blick

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Rasendünger Kaufberatung

Was ist Rasendünger?

In der Land- und Gartenwirtschaft kommen verschiedene Düngersorten zur Anwendung, die in ihrer Zusammensetzung auf das jeweilige Einsatzgebiet abgestimmt sind. Neben dem allgemeinen Gartendünger, wird im Bereich Rasenpflege Rasendünger eingesetzt. Dieser soll helfen, Nährstoff-Defizite auszugleichen und Mangelerscheinungen vorzubeugen. Mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen in ebensolchen Anteilen können Sie mit einer Düngergabe auf bestimmte Erscheinungen reagieren, wobei andere Merkmale, welche keiner Behandlung bedürfen, „unberücksichtigt“ bleiben.

In der groben Übersicht kann Rasendünger in mineralische und organische Mischungen, bei denen Mikro-Organismen ans Werk gehen, eingeteilt werden. Um jeweils die Vorteile beider Arten zu nutzen und den Dünge-Effekt zu optimieren, werden auch Kombinationen aus beiden Varianten angeboten. Für die Beseitigung von Unkraut, welches gerade auf dem Rasen häufig als besonders störend empfunden wird, stehen Produkte mit „integriertem“ Unkrautvernichter zur Verfügung. Wie bei allen Düngern empfiehlt sich eine sparsame Anwendung, bei der das allgemeine Bodenleben nahezu unbeschadet bleibt. Überdosierungen schaden nicht nur den Graspflanzen, sondern auch der Umwelt.

 

Welche Rasendünger-Arten gibt es?

Rasendünger von Cuxin, Neudorff oder Oscorna, um nur einige Vertreter zu nennen, werden in verschiedenen Zusammensetzungen angeboten.

Mineralische Rasendünger

Diese Dünger wirken besonders schnell und effektiv, lassen jedoch eine Langzeitwirkung vermissen. Bereits wenige Wochen nach der Anwendung ist die Wirkung nur noch andeutungsweise sichtbar. Eine ungleichmäßige Verteilung auf dem Rasen wird mit einem fleckigen und unschönen Erscheinungsbild „bestraft“. Die Mischungen bestehen aus chemischen Substanzen, wobei zumeist Kalium, Stickstoff, Magnesium und Phosphor in unterschiedlichen Anteilen vertreten sind. Diese Produkte eignen sich besonders für die kurzzeitige Rasenpflege. Eine Überdüngung sollten Sie in jedem Fall vermeiden, da alles Überflüssige im Boden versickert.

Kleinkinder sollten unmittelbar nach der Düngergabe nicht auf dem Rasen spielen. Gehören zu Ihrem Haushalt Hunde oder Katzen, sind diese ebenfalls möglichst fernzuhalten, obgleich ernsthafte Probleme nicht zu erwarten sind. Die „Mineralischen“ sind im Düngemittel-Regal am häufigsten vertreten. Für eine effektive Wirkung bieten Hersteller wie Compo oder Cuxin häufig eine Kombination mit umweltfreundlichen, organischen Stoffen an.

Organische Dünger

Den Effekt eines grünen Rasens erzielen Sie, wenn Sie die mineralische Variante wählen. Die Organischen sind hingegen für die Langzeitwirkung verantwortlich und diese Aufgabe „meistern“ Produkte wie das Mikrorasen-Substrat von Cuxin in der Regel hervorragend. Darüber hinaus gelten sie als besonders umweltfreundlich, da es sich bei den Inhaltstoffen in geringen Anteilen um Materialien wie Hornspäne und dergleichen handelt. Mikro-Organismen erledigen die Arbeit, womit der Dünge-Effekt erzielt wird. In besagtem Mikrorasen- Dünger beseitigen die Mikro-Organismen zudem vorhandenes Moos.

Damit ist die lange Wartezeit von mehreren Wochen bis zu sichtbaren Erfolgen zu erklären. Eine Überdüngung und eine daraus resultierende Schädigung der Pflanzen oder des Bodens sind beim Langzeitdünger, wie dem „Rasaflor“, aufgrund der fehlenden chemischen Substanzen folglich kaum möglich. Auch Kinder und Haustiere nehmen keinen Schaden, wenn sie mit den Substanzen in Berührung kommen. Vertreter dieser Kategorie sind z.B. der „Azet“ von Neudorff, der „Rasaflor“ von Oscorna oder Produkte aus dem Hause Compo.

Rasendünger als Kombination aus beiden Typen

Um einen möglichst großen Dünge-Effekt zu erzielen, stellen viele auf dem Markt erhältliche Produkte eine Kombination aus den beiden vorangegangenen Varianten dar. So enthält beispielsweise der Mikrorasen-Dünger von Cuxin Substanzen aus beiden Kategorien, womit eine schnelle Wirkung und ein Langzeitdünger-Effekt gleichermaßen erzielt werden soll.

Auch der „Bodenaktivator“ von Cuxin sowie der Rasendünger „Floranid“ von Compo oder Produkte von Gartenkrone folgen mit einer Zusammensetzung aus dem organischen- und dem Mikro-Bereich diesem Kombi-Prinzip. Allerdings überwiegen beim Universaldünger zumeist die mineralischen Anteile, womit der schnelle Effekt zu Lasten der Langzeitwirkung im Vordergrund steht. Dennoch ist die Verwendung von Universaldünger für viele Hobbygärtner eine willkommene Alternative zu mehreren Düngemitteln.

 

Marken Dünger gegen Blaukorn Dünger

Welche Vor- und Nachteile haben Produkte von Neudorff und Co?

Vorteile

  • Den Organischen können eine hohe Umweltfreundlichkeit und eine gute Langzeitwirkung nachgesagt werden. Die Verwendung ist für Boden und Pflanzen gleichermaßen unschädlich.
  • Die Mineralischen überzeugen mit einem satten Rasengrün, geringen Anschaffungskosten und einer schnellen Wirkung.
  • Die Universellen liegen im mittleren Preissektor und stehen ansonsten den Mineralischen in nichts nach.

Nachteile

  • Wiederum mit den Organischen beginnend, beschränken sich die Nachteile hierbei auf erst nach einigen Wochen sichtbare Ergebnisse und eine blasse Farbe des Rasens, da das nötige Magnesium in der Mischung zumeist fehlt.
  • Die Mineralischen sind ungünstig, wenn sich Kinder und Haustiere auf dem Rasenteppich aufhalten und eine Langzeitwirkung erwünscht ist. Eine ungleichmäßige Verteilung kann schadhafte Stellen zur Folge haben.
  • Die letzten beiden Kriterien der Mineralischen können 1:1 auf die Kombi-Produkte übertragen werden.

 

Vorteile und Nachteile von organischem Rasendünger

 

Vorteile und Nachteile von mineralischen Rasendünger

 

Vorteile und Nachteile von kombiniertem Rasendünger

 

Unkrautvernichter als Dünger-Bestandteil

Viele Hobby-Gärtner setzen bei Behandlungen der Rasenfläche auf Universaldünger. Der Rasen soll nicht nur lange schön aussehen und keine kahlen Stellen aufweisen, sondern auch frei von Unkraut und Moos sein. Sie greifen deshalb zu Produkten, in denen neben den düngenden Substanzen ein Unkrautvernichter wie Dicamba enthalten ist. Dicamba ist ein wirkungsvoller Unkrautvernichter welcher alles beseitigt, was gemeinhin als Unkraut bezeichnet werden kann. Mit dem Mikrorasen-Dünger bietet Cuxin beispielsweise ein Mittel an, welches Moos auf schonende Weise aus dem Rasen verbannt.

Ebenso schonend, aber effektiv geht der „Rasaflor“ von Oscorna gegen dieses und weiteres unliebsames Unkraut vor. Dem „Rasaflor“ als Vertreter der Langzeitdünger-Fraktion auf organischer Basis werden zudem Eigenschaften nachgesagt, welche das Bodenleben positiv beeinflussen. In Verbindung mit einem Bodenaktivator aus dem Hause Oscorna wird eine optimale Bodenverbesserung erzielt. Dieser Dünger kann auch zur Sommerdüngung eingesetzt werden. Übrigens können Sie Kahlstellen in der Rasenfläche auch durch gezieltes Nachsäen beseitigen.

 

Was bedeutet „NPK“?

Mit der Abkürzung NPK wird darauf hingewiesen, dass in der Düngermischung bestimmte Substanzen enthalten sind. Die Buchstaben stehen für Stickstoff, Phosphor und Kalium als wichtigste Nährstofflieferanten für Pflanzen schlechthin. Kaufen Sie ein Produkt mit der Deklaration „NPK“ können Sie sicher sein, dass Ihre Pflanzen diese Substanzen aufnehmen können. Da der Bedarf unterschiedlich ist, enthalten auch die Produkte die einzelnen Substanzen in unterschiedlichen Anteilen. Dahingehend bietet der Boden-Aktivator von Cuxin eine andere Zusammensetzung als beispielsweise „Floranid“.

 

Wann sollten Sie den Dünger ausbringen?

Halten Sie es für notwendig, der Rasenfläche mit einem speziellen Gartendünger zu einem gesünderen und schöneren Aussehen zu verhelfen, sollten Sie sich an die Angaben der Hersteller halten. Notfalls kann ein Bodentest Auskunft darüber geben, ob tatsächlich eine Düngung notwendig ist. Im Allgemeinen eignet sich besonders das Frühjahr als regenreiche Zeit für dieses Vorhaben. Mit einem Bodenaktivator regen Sie das Pflanzenwachstum an und bringen den Boden auf Vordermann.

Haben Sie ein mineralisches Mittel verwendet, ist nach einigen Wochen ein Nachlassen der Wirkung zu erwarten, woraus sich eine erneute Düngergabe ergeben könnte. Viele Produkte eignen sich auch für eine Sommerdüngung. Bringen Sie die Mischung am besten nach dem Mähen aus und sorgen Sie mit ausreichend Flüssigkeit dafür, dass diese zum Wurzelbereich der Pflanzen gelangt. Haben Sie eine Nachsaat vorgenommen, sollten Sie mit dem Verteilen von „Mikrorasen“, „Rasaflor“ oder „Azet“ noch ein wenig warten.

 

Düngen nur, wenn es der Rasen wirklich braucht

Sattes Grün und nicht vorhandene Kahlstellen sind Indizien für einen gesunden Rasen. In diesem Fall erübrigen sich ein Bodentest und das Verteilen von Düngemitteln. Auch Unkrautbekämpfungsmittel wie Dicamba sollten der Umwelt zuliebe nur zum Einsatz kommen, wenn diesen unliebsamen Gewächsen nicht anders beizukommen ist. Mit „lieber einmal mehr düngen“ vorbeugen zu wollen, hat wenig Sinn, da die Graspflanzen nur das aufnehmen, was ihnen tatsächlich fehlt. Der unerwünschte und vermeidbare Effekt: das Zuviel an „Rasaflor“, „Floraself“ und vor allem „Dicamba“ geht in den Boden und eventuell ins Grundwasser und schadet den Pflanzen möglicherweise mehr als es nutzt.

Um einen eventuellen Mangel festzustellen, kann ein vorab durchgeführter Bodentest Aufschluss über den Zustand des Untergrundes geben. Bei Bedarf können dann Düngergaben erfolgen. Ziehen Sie das Düngen aufgrund von Kahlstellen in Erwägung, können diese oft durch Nachsäen beseitigt werden. Vermeiden Sie in diesem Fall die Anwendung auf die frisch ausgebrachte Nachsaat.

 

In welcher Weise sollte das Ausbringen erfolgen?

Eine sparsame Verwendung sollte immer im Vordergrund stehen. Denken sie über Alternativen nach, bevor sie die chemische Keule einsetzen. In manchen Fällen können eine Nachsaat und der Einsatz von Kompost-Erde als absoluter Naturdünger wahre Wunder bewirken. Ist die Behandlung unvermeidbar, sollten Sie zu Mitteln wie „Mikrorasen“ von Cuxin oder „Rasaflor“ von Oscorna, denen gute Eigenschaften bescheinigt werden, greifen und möglichst auf Unkrautvernichter wie „Dicamba“ verzichten. Mikro-Organismen, die unter anderem in der „Mikrorasen“-Mischung enthalten sind, leisten erstaunlich gute Arbeit, sodass der Einsatz chemischer Substanzen oft nicht notwendig ist.

Grundsätzlich sollten vor allen Dingen die mineralischen Mischungen möglichst gleichmäßig verteilt werden. Oft geben die Hersteller mit den Packungsöffnungen diesbezüglich bereits eine gewisse Hilfestellung. Bei Organischen wie dem „Rasaflor“ oder der mehrfach erwähnten Mikro-Rasenmischung können Sie kaum etwas falsch machen. Die Mikro-Organismen leisten nahezu „schadstofffreie“ Arbeit.

 

Rasendüngetipps - so macht man das richtig

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