Metalldetektor Test und Kaufberatung

Metalldetektor

Metalldetektoren im Test: Worauf es ankommt

Sicher haben Sie schon einmal im Fernsehen gesehen, wie eine Person ein komisches langes Gerät in der Hand hielt und damit über Wiesen und Strände spazierte. Mit diesem Metalldetektor, welcher auch als Metallsuchgerät bezeichnet wird, machte er sich auf die Suche nach Schätzen und Reichtum. Dieses Gerät gibt es wirklich, es ist keine Erfindung der Filmindustrie.

Wenn auch Sie das Schatzsucher-Fieber gepackt hat, dann sollten Sie sich nicht zuerst auf die Suche nach Geld, Schmuck und Co. Machen, sondern zuerst in das nötige Equipment machen, denn dies ist unabdingbar, um überhaupt irgendetwas zu finden, was aus Metall ist.

Da sich Stiftung Warentest bisher in Stillschweigen übt, haben wir uns dafür entschieden, einen eigenen Metalldetektor Test zu machen und Ihnen dazu einen Metalldetektor Ratgeber an die Hand zu geben, der Ihnen den Kauf leichter machen soll. Lernen Sie also nicht nur 5 tolle Geräte kennen, sondern erfahren Sie alle nötigen Infos, die Sie brauchen, um die Spreu vom Weizen trennen zu können.

Wir erklären Ihnen, welche Messsysteme es gibt, auf welche Funktionen Sie nicht verzichten sollten, wie viel Budget Sie einplanen sollten und welchen Herstellern Sie auf jeden Fall vertrauen können – und das ist noch lange nicht alles!

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Metalldetektoren auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Verarbeitung
Akkulaufzeit
Handhabung & Komfort
Funktionen

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Metalldetektor Kaufberatung

Vor- und Nachteile

 

 

Vorteile

Nachteile

Chance auf Schätze und Reichtum

Handling will gelernt sein

Auch Kinder können ihr Glück versuchen

Keine Garantie für echte Schätze

 

 

 

 

Die Messtechniken: Puls-Induktion oder Wechselstrom

Puls-Induktionstechnik (PI-Technik)

Der Puls-Induktions-Metalldetektor besitzt eine Suchspule welche auf Basis vom Magnetimpulsen funktioniert. Treffen diese auf einen Gegenstand aus Metall, entsteht ein elektrischer Strom, welcher beim zurückprallen von der Sonde aufgenommen wird. Sobald die Magnetimpulse austreten, schaltet das Aussenden auf Empfangen.

Diese unterscheiden sich folgendermaßen:

Wenn die Sendephase besteht, fließt Gleichstrom durch die Spule – bis zu 600 und 2000 Mal pro Sekunde. Dadurch braut sich das Magnetfeld auf, welches immer stärker wird, dann aber ziemlich plötzlich ein Ende findet. Die daraus entstandenen Wirbelströme entstehen in den Metallobjekten, die sich in der direkten Nähe befinden. In dem Fall wird auf Empfang gestaltet.

Die Empfangsphase nimmt die entstandenen Wirbelströme auf, wodurch eine kleine elektrische Spannung entstehen kann. Dsa Signal, welches Sie als Benutzer erhalten, kommt über das Kabel zu Ihnen. Umso größer das magnetische Metallobjekt, durch das das Signal überhaupt entstehen kann, ist, desto stärker fällt es aus.

Vorteile:

  • Größere Suchtiefe durch vergrößerte Spule möglich (bis zu 12 Meter)
  • Schnelleres absuchen größere Gebiete

Wechselstrommessung (CW mode)

Die Sonde bei dem Wechselstrom-Metalldetektor arbeitet etwas anders. Hierbei wird das Wechselstromsignal permanent ausgesendet, es findet also ein Wechsel zwischen Senden und Empfangen statt. Es läuft bei 10 kHz, also im niederen Frequenzbereich. Gemessen wird viel mehr auf Basis von  Amplitude und Phasenlage, welche anschließend im Spektralbereich analysiert werden. Der große Vorteil hierbei ist, dass somit ziemlich genau erkannt werden kann, welche Art Gegenstand in welcher Größe zu finden ist. Die Deluxe-Modelle nutzen unterschiedliche Sendefrequenzen, wodurch das Ergebnis noch um einiges genauer wird.

 

Preiswerte vs. Höherpreisige Metalldektoren

Günstig muss nicht immer schlecht sein. Im Fall der Metalldektoren gibt es durchaus einige Unterschiede, die sich im Preis widerspiegeln.

Bei den Schnäppchenmodellen müssen Sie damit rechnen, dass diese über nicht genau denselben Funktionsumfang verfügen, wie hochwertigere Modelle. Bei der Anzeige wird meistens auf eine Nadelanzeige gesetzt, welche ausschlägt, wenn Sie sich in der Nähe eines Metall-Gegenstand befinden – und je nachdem stärker oder schwächer ausschlagen. Aufpassen sollten Sie, dass Sie die Möglichkeit haben, die den Diskriminator und die Sensitivität einzustellen, denn ansonsten werden Sie wohl weniger Erfolge erzielen können.

Bei den höherpreisigen Geräten finden Sie eine LCD-Anzeige, die das Ablesen natürlich um einiges vereinfacht – auch dann, wenn es dunkel ist. Sie erhalten nicht nur Infos über die Metallart, sondern auch über die Tiefe und die Suchrichtung. Noch besser ist aber, dass sie meisten „besseren“ Metalldektoren PinPointer besitzen, die Ihnen bei der Lokalisierung helfen.

Preislich können Sie schon für unter 100 Euro beginnen, diese Geräte sind dann mit den absoluten Standardfunktionen ausgestattet. Die Profigeräte können schon über 1000 Euro kosten. Ob Sie eher der Einsteiger sind, der das zum Vergnügen macht oder ob Sie eher die bestmöglichen Chancen auf Reichtum wollen, müssen Sie für sich entscheiden. Wahrscheinlich werden Ihre Ansprüche mit der Nutzungsdauer steigen.

 

Metalldetektor kaufen : Die für Sie wichtigen Kaufkriterien

Bodenanpassung

Die Bodenanpassung ist wichtig, damit das Gerät sich automatisch an die Gegebenheiten des Bodens anpasst, wenn sich dieser verändert.

Balance

Die Balance ist ein wichtiger, aber individueller Punkt, den Sie für sich testen sollten. Durch die schwere Suchspule kann es dazu kommen, dass die Bewegung sich auf Ihre Körperteile (insbesondere der Hand) überträgt, was auf Dauer ziemlich unangenehm wird. Probieren Sie, wie sich der Griff anfühlt, ob die Teile wackeln und ob Sie leicht an die Tasten kommen.

Gewicht

Der Metalldetektor kann so gut sein, wie er möchte, wenn das Gewicht zu schwer ist, wird es Ihnen unmöglich sein, lange mit dem Gerät zu arbeiten. Da es mitunter einige Stunden dauern kann, bis Sie etwas finden, sollten Sie ein für sich angenehmes Gewicht wählen, ansonsten drohen Ermüdung, Schmerzen in den Händen und Rücken und anderen demotivierenden Folgen.

Ihre Körpergröße

Ähnlich wie beim Staubsaugen muss es größentechnisch passen. Gerade große Menschen werden mit einer kurzen Stange nicht glücklich werden. Achten Sie deswegen darauf, dass sich die Stange verlängern bzw. verkürzen lässt.

Stromversorgung

Am besten wählen Sie ein Metallsuchgerät aus, welches entweder mir einem 9-Volt-Block oder ganz normalen AA-Batterien (am besten Akkus, weil diese Umweltschonender sind) funktioniert. Dann können Sie sicher sein, dass effizient gesucht werden kann. Auch eine Armstütze kann sehr nützlich sein, gerade, wenn Sie viel mit Ihrem Detektor unterwegs sind.

Zubehör

Das beliebteste Zubehörteile sind Kopfhörer und Taschen. Je nach Modell sollten Sie sich überlegen, ob Sie sich einen Pinpointer zulegen, der Ihnen beim Ausgraben eine große Holde sein wird.

 

Funde mit einem Metalldetektor

Hersteller, denen Sie vertrauen können

Sie fragen sich, welche Metalldetektor marke die besten Metalldetektoren führt? Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, denn es hängt immer ein wenig von ihren persönlichen Ansprüchen ab. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige vertrauenswerte Hersteller vorstellen.

Bounty Hunter

Die Firma Bounty Hunter  bietet Metalldektoren ab 68 Euro an, so beispielsweise einen für den Nachwuchs. So können Sie gemeinsam mit Ihren Kindern auf Schatzsuche gehen. Für Erwachsene bietet sich beispielsweise der Metalldetektor Bounty Hunter Discovery 1100 an.

Fisher

Gerhard Richard Fischer war der Mann, der sich 1931 dazu entschloss, sein Unternehmen zu gründen. Was mit Radio-Navigationsgeräten begann, ist heute für Metalldektoren bekannt. Besonders beliebt sind sie beim Militär gewesen, weil so Mienen aufgespürt werden konnten, doch auch der „Otto Normalverbraucher“ weiß die Geräte wie den Gold Bug DP oder den CZ21 zu schätzen.

Garrett

Der Garrett Ace 250 ist einer der beliebtesten Metalldektoren dieser Marke. Für rund 260 Euro können Sie sich auf ein Gerät verlassen, welches eine sehr genaue Tiefenanzeige und PinPointing Anzeige  besitzt und 4 Suchprogramme sowie viele weitere Funktionen, die Ihnen die Suche sehr einfach gestalten wird.

Minelab

Minelab ist laut eigenen Aussagen der „weltweit führende Metalldetektionstechnologien-Hersteller für Verbraucher“. Vor allem werden Geräte für die Minenräumung und militärischen Bedürfnisse produziert, doch auch der nornale Bürger kann die Metalldektoren nutzen, um sich auf die Suche nach Schätzen zu machen. Zu haben sind sie ab ca. 165 Euro.

Teknetics

Schatzsucher verlassen sich vor allem auf den Hersteller Teknetics Eurotek. Das liegt daran, dass er 100 Leitwerte nutzr, die die Objekterkennung  voran treiben, aber dennoch unter 200 Euro kostet. Der Hersteller kommt aus den USA, genauer aus Texas, und zeichnen sich durch eine große Tiefe und eine einfache Bedienbarkeit aus.

Tesoro

Tesoro ist bekannt für seine eher schlichten Geräte, die mit einer hochwertigen Qualität glänzen. Damit ist ein guter Mittelweg gelungen, der von vielen sehr geschätzt wird. Hinzu kommen ein geringes Gewicht und eine einfache Bedienung. Sie verfügen über einen Schrottfilter, der Ihnen so manche Enttäuschung. Manche Teroso Metalldektoren sind sogar unter Wasser einsatzbereit.

Seben

Die Firma Seben bietet eine Menge unterschiedlicher Produkte an. Neben Metalldektoren sind auch Teleskope, Spektive, Nachtsichtgeräte, Akkus und noch vieles mehr erhältlich. Vor allem der Seben Deep Target bekommt viele positive Rezensionen von seinen Nutzern, bei Amazon hat das knapp 90 Euro teure Gerät 4,5 von 5 Sternen.

XP Metalldetektoren

Einen besonders guten Ruf genießen XP Metalldetektoren, die ab rund 850 Euro zu haben sind und aufgrund ihrer Ausstattung schon fast zu den Profigeräten gehören und für diejenigen unter Ihnen geeignet sind, die ihr Hobby zur Passion gemacht haben. Die einzelnen Geräte sind auf die verschieden Suchwünsche eingestellt. So beispielsweise der GoldMaxx Power, welcher speziell für die Suche nach kleinen Gegenständen gedacht ist. Als Allrounder wird der XP Deus gehandelt. Alle Geräte dieses Herstellers zeichnen sich durch die Nutzbarkeit von unterschiedlichen Spulen, Funkkopfhörer und ergonomische S-Gestänge.

 

Schatzsuche am Strand

 

Fazit

Den für sich richtigen Metalldektor zu finden ist nicht ganz einfach, weil das Angebot schier unendlich ist und es für jeden Schatz das richtige Gerät gibt. Als Anfänger sollten Sie vielleicht etwas schmalspuriger starten, doch wenn Sie erst einmal Gefallen an diesem Hobby gefunden haben, werden Sie sicher schnell ein besseres Gerät haben wollen. Ob Sie wirklich zu unermesslichem Reichtum gelagen, kann Ihnen niemand versprechen, aber um die Erfahrung werden Sie auf jeden Fall reicher.

Zumal können Sie Metallsucher auch nutzen, um verlorene Schlüssel oder andere Dinge wiederzufinden, Sie Sie z. B. Im Garten verloren haben. Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten für das „sondeln“ , die entweder aus Freude an der Sache oder aus beruflichen Gründen für die Anschaffung eines solchen Gerätes sprechen.

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