Gasmelder Test und Kaufberatung

Gasmelder

Gasmelder im Test - was Sie über Gasmelder wissen sollen

Sollten Sie gerade vor der Entscheidung stehen, einen Gasmelder bei Ihnen zu Hause installieren zu wollen, sollten Sie vorher unseren informativen Ratgeber lesen.

Erfahren Sie alles, was Sie zu diesem Thema wissen sollten, denn bei der großen Auswahl von Modellen und Varianten ist es alles andere als einfach, den richtigen zu finden.

Die Aufgaben eines Gasmelders sind:

  • Butan oder Methan „erkennen“
  • Sie vor ihnen warnen

Der Gasmelder-Ratgeber gibt Ihnen nützliche Tipps hinsichtlich der Funktionsweise, den unterschiedlichen Varianten und wichtigen Kaufkriterien an die Hand. Damit es Ihnen leichter fällt, sich (schneller) für ein Modell zu entscheiden, finden Sie bei uns zusätzlich zu diesem Ratgeber auch einen Gasmelder-Test gemacht. In diesem haben wir verschiedene Modelle unter die Lupe genommen und stellen Sie Ihnen im Detail vor.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Gasmeldern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Lebensdauer
Bedienung
Montage
Verarbeitung

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Gasmelder Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Gasmelder

Ein Gasmelder sollte nicht mit einem CO-Melder verwechselt werden. Der Gasmelder meldet Erdgas oder Flüssiggas, ein CO-Melder Kohlenmonoxid.

Gasmeldet werden an den Strom angeschlossen und gehören neben den Rauchmelder an die Decke.

Mit Funkmodellen können Sie die Reichweite deutlich erhöhen.

Sollte der Alarm losgehen, sollten Sie in erster Linie Ruhe bewahren, für Durchzug sorgen und die Feuerwehr alarmieren.

Gasmelder kosten zwischen 10 und 400 Euro.

Brauchen Sie einen Gaswarner?

Die Deutschlandstatistik für Brandtote und Tod durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung liegt bei etwa jeweils 500 Menschen. Gasunfalltote sind es ca. 10 Stück im Jahr, was zwar vergleichsweise wenig ist, sich allerdings noch weiter reduzieren ließe.

Rauchwarnmelder sind mittlerweile fast überall in Deutschland verpflichtend, was allerdings (noch) nicht für Gas- und CO-Melder gilt.
Heizen, kochen oder backen Sie in Ihren vier Wänden mit Gas? Dann sollten Sie daran denken, dass es immer passieren kann, dass irgendwo ein Leck entsteht, Sie den Herd anlassen oder etwas Ähnliches passiert. In solchen Haushalten ist die Anbringung eines Gasmelders quasi ein Muss.

Selbiges gilt auch für Wohnmobile. Hierbei gilt es sehr auf die Gasart zu achten, damit Sie auch den richtigen Gasmelder installieren können.

Wie funktioniert ein Gasmelder?

Auch wenn die Funktionsweisen relativ ähnlich sind, so gibt es gravierende Unterschiede.

Bauen Sie Ihren Gasmelder auseinander, finden Sie im Inneren unter anderem einen Draht. Der Strom, der durch das Gerät fließt, bringt diesen zum Glühen. Kommt es nun im Umkreis zu einem Gasleck und dringt dieses in die Messkammer des Melders ein, wird der Draht entzündet.

Dadurch entsteht eine winzig kleine Verbrennung, die dafür zuständig ist, einen Temperatur- und Druckanstieg in der Messkammer zu provozieren. Dadurch wird der Alarm ausgelöst und Sie können agieren.
Mindestanforderungen

Es gibt sogenannte Alarmschwellen für die Gaskonzentration, die bei einem guten Gerät mindestens erfüllt sein müssen.

CO-Konzentration

Minuten bis zum Alarm

50ppm (0,005%)

60-90

100ppm (0,01%)

10-40

300ppm (0,03%)

Innerhalb von 3 Minuten

 

Unterschied zwischen Gasmeldern und CO-Meldern?

Leider ist es oft nicht einfach, einen Gasmelder von einem CO-Melder zu unterscheiden. Das liegt daran, dass Methan, Butan oder Propan auch Gase sind und gerade im Internet mehrere Begrifflichkeiten zusammengeworfen werden, um potenzielle Kunden anzulocken.

Werfen Sie also immer einen genauen Blick auf die Verpackung bzw. die Produktbeschreibung, um sich sicher sein zu können. Ein Gasmelder ist immer als solcher ausgezeichnet, der Erdgas oder Flüssiggas erkennt. Ein CO-Melder dient dazu, Kohlenmonoxid zu erkennen. Deswegen wird er auch als Kohlenmonoxidwarnmelder bezeichnet.

Es gibt Modelle, die beides erkennen können, doch diese Geräte sind oft nicht so zuverlässig, wie sie es sein sollten. Der Grund hierfür ist, dass die Gase unterschiedlich steigen und entsprechend müssten die Geräte angebracht werden, um rechtzeitig und zuverlässig den Alarm auslösen zu können.

Hinzu kommt, dass Gas– und CO-Melder auch unterschiedlich mit Strom versorgt werden. CO-Melder kommen meist mit Batterien aus, während Gasmeldet an den Strom angeschlossen werden.

Welche Gasmeldervarianten gibt es?

Auch wenn es gravierende Unterschiede gibt, möchten wir Ihnen einmal alle Varianten vorstellen.

Erdgas- und Flüssigkeitsgasrauchmelder

Wenn Methan oder Erdgas an die Umgebung abgegeben werden, tritt der Erdgas- und Flüssigkeitsgasrauchmelder in Erscheinung. Das passiert meist dort, wo mit Ergas und Heizöl gearbeitet wird. Die Folge sind Explosionen, wenn sie nicht früh genug erkannt werden.

Vorteile

  • Erkennung von Erdgas und Methan
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Einfache Installation

Nachteile

  • Nur an der Decke montierbar
  • Deckt nicht alle Gase ab

Propangasmelder

Der Propangasmelder findet häufig im Campingbereich Anwendung. Dieses Gas ist schwerer als Luft, weswegen das Gerät in Bodennähe angebracht werden sollte.

Vorteile

  • Erkennung von Propangas
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Einfache Installation

Nachteile

  • Nur Bodennahe montiert nützlich
  • Deckt nicht alle Gase ab

CO-Melder

Besonders tückisch ist das geruchslose Kohlenmonoxid. Vor ihm können Sie mit einem CO-Melder geschützt bzw. gewarnt werden.

Vorteile

  • Erkennung von Kohlenmonoxid
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Einfache Installation

Nachteile

  • Nur in Deckenhöhe montiert nützlich
  • Deckt nicht alle Gase ab

Funkgasmelder

Der Handel bietet Modelle, die per Funk miteinander verbunden werden können. Hierbei gibt es eine Zentrale, mit der die anderen Geräte kommunizieren. Kommt es zum Gaseintritt, wird Alarm ausgelöst. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie die Reichweite ohne viel Aufwand erhöhen können.

Lautstärke, Stromzufuhr und Lebensdauer

Damit Sie gewarnt werden können, ist eine entsprechende Lautstärke für den Alarm nötig. Im Durchschnitt erreichen Sie 85 dB, was in etwa einer Motorsäge entspricht.

In Sachen Stromzufuhr funktionieren die meisten Geräte mit einem Akku oder eine Batterie. Doch was, wenn diese leer sind und Sie es nicht mitbekommen? Ideal ist daher ein Modell, welches (zusätzlich) an das Stromnetz angeschlossen werden kann. So sichern Sie sich die lückenlose Versorgung für den Ernstfall. Sollte einmal der Strom ausfallen, arbeiten die Batterien weiter.

Den Sensoren sagt man eine Lebensdauer von 3 bis 10 Jahren nach, bis das komplette Gerät ausgetauscht werden sollte. Als Empfehlung würden wir Ihnen geben, nicht unbedingt bis zum Ende zu warten, sondern schon ein wenig vorher den Austausch vorzunehmen.

Wie funktioniert die richtige Montage?

CO-Melder

  • Anbringung überall dort, wo Gefahrenquellen lauern
  • In einem gewissen Abstand (lesen Sie dazu die Bedienungsanleitung)
  • Ideal sind ca. 1,50 Meter hoch an der Wand

Erdgas- und Flüssigkeitsgasrauchmelder

  • Anbringung unter der Decke (Erdgas bzw. Methan ist viel leichter als Luft)

Propangasmelder

  • Anbringung dicht in Bodennähe (Propan ist schwerer als Luft)

Wichtige Infos zu Kohlenmonoxid

Was macht Gas mit dem Körper?

Durch die Atemwege gelangt das gefährliche Kohlenmonoxid in Ihre Lunge, von wo aus es durch den gesamten Körper gepumpt wird. In Folge dessen wird der Sauerstofftransport blockiert und man erstickt. Im Falle des Falles ist also schnelles Handeln erforderlich.

Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung

Die Symptome sind abhängig von der Konzentration des CO-Hb-Werts.

  • Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Verminderte Sehleistung
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Herzklopfen
  • Schwindel und Bewusstseinstrübung (ab 20% CO-Hb-Wert)
  • Lähmungen und Bewusstlosigkeit  (ab 40% CO-Hb-Wert)
  • Schneller Tod (ab 70% CO-Hb-Wert)

Richtiges Verhalten im Notfall

Prägen Sie sich die folgenden Verhaltensweisen genau ein und bringen Sie sie Ihren Kinder von Klein auf bei, damit keine Panik ausbricht, wenn es zu einem Gasunfall kommt.

  • Bleiben Sie ruhig!
  • Verzichten Sie auf die Nutzung jeglicher elektrischen Geräte: Das schließt auch Lichtschalter und Feuerzeuge ein.
  • Lüften Sie, sorgen Sie für Durchzug
  • Informieren Sie die Feuerwehr unter 112

Was sollten Sie beim Gasmelder-Kauf beachten?

Machen Sie sich vor dem Kauf über die folgenden Dinge Gedanken:

Alarmart

Möchten Sie lieber einen akustischen oder optischen Alarm? Der Akustische ist der absolute Standard, doch ein optischer kann sehr hilfreich sein, wenn beispielsweise eine Schwerhörigkeit vorliegt.

Gasart

Ein Kohlenmonoxidmelder, wie beispielsweise von Fireangel angeboten, ist nicht dasselbe wie ein Gaswarner. Überlegen Sie sich also im Vorfeld, welche potenziellen Gefahrenquellen vorhanden sind und wählen Sie danach Ihren Warnmelder aus. Heizungen und Gasthermen: Methan oder einem Mischgase auf Methanbasis (Erdgas oder Stadtgas), Camper und Werkstätten: Butan, Propan.

Selbsttest-Funktion

Ist die Funktionalität nicht gewährleistet, brauchen Sie auch kein Meldegerät. Daher ist es sinnvoll ein Modell zu wählen, welches wie der Cordes CC-3000 oder der FlammEx Gamelder 230V über einen Funktionstest verfügt, welcher entweder manuell oder automatisch durchgeführt wird.

TÜV / GS Siegel

Greifen Sie nur zu Geräten, die mit dem vom TÜV geprüft sind und das GS Siegel besitzen.

Anforderungen nach EN 50291 und EN EN 50291-2

Kaufen Sie nur ein Modell, welches den Anforderungen der europäischen Norm EN 50291 entspricht. Damit gehen Sie sicher, dass Sie einen Gasmelder erhalten, welcher hinsichtlich seiner Bauweise, dem Betrieb und diversen Prüfungen getestet wurde.
Benötigen Sie ein Gerät für Ihren Wohnwagen, muss es der Norm EN EN 50291-2 entsprechen.

Preise und bekannte Hersteller

Wie bei allen anderen Produkten gibt es auch in der Gasmelder-Branche eine Menge Hersteller, die bedenkenlos empfohlen werden können. Davon möchten wir Ihnen ein paar vorstellen.

Hersteller und Preise von Erdgas- & Flüssigkeitsgasmeldern:

Ergasmelder gibt es schon ab rund 17 Euro zu kaufen. Die preisintensivsten Modelle sind für ca. 85 Euro zu haben (z. B. von Ei Electronics , Smartwares oder ENERGMiX)

Hersteller und Preise von Propangasmeldern:

Je nach Modell kostet ein Propangasmelder zwischen ca. 20 und 152 Euro. Zum Beispiel von mumbi oder ELRO.

Hersteller und Preise von CO-Meldern:

CO-Melder sind schon für unter 10 Euro zu haben, können aber auch bis zu rund 73 Euro kosten. Hersteller hierfür sind unter anderem KIDDE, Honeywell oder Fireangel.

Hersteller und Preise von Funkwarnmeldern:

Funkwarnmelder sind schon für unter 10 Euro zu haben, können bei echten Prodigeräten aber auch bis zu 400 Euro veranschlagen (z. B. von Eleoption, BOGUARD oder Lgtron).

Hersteller und Preise von Kombigeräten:

Setzen Sie mehr auf die Kombimelder, sollten Sie zwischen (z. B. Indexa, mumbi [gehört zur Claus GmbH] oder Abu

Zusammengefasst

Ebenso wie bei den CO-Meldern hat Stiftung Warentest auch bei den Gasmeldern bisher keinen Test durchgeführt. Das ist sehr schade, denn immerhin handelt es sich hier um echte Lebensretter. Gut, dass Sie uns haben.

Neben diesem Ratgeber möchten wir Sie auch auf unseren Gasmelder-Test-2017 aufmerksam machen, der Ihnen bei der Entscheidung unter die Arme greifen wird. Erfahren Sie alle Vor- und Nachteile über die jeweiligen Modelle.

Grundsätzlich können wir Ihnen nur ans Herz legen, sich einen Gasmelder zu kaufen. Er kostet verhältnismäßig wenig Geld und bringt eine Menge Sicherheit. Wenn Sie bedenken, dass er bis zu 10 Jahre in Betrieb bleiben kann und Sie für ein solches Gerät ca. 100 Euro ausgeben, sind das Peanuts gegen das, was Sie zahlen müssten, wenn kein Melder im Haus war.

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