Kochplatte Test und Kaufberatung

Kochplatte

Die mobile Kochplatte im Ratgeber

In der Studentenbude, beim Camping, im Ferienhäuschen oder im Büro – nicht überall, wo wir sind, steht ein Herd mit Kochfeldern bereit. Damit Sie in diesen Situationen nicht ständig auf Schnitten, Tapas und den Lieferservice zurückgreifen müssen, gibt es Einzel- oder Doppelkochplatten in verschiedenen Variationen.

Auch als Ergänzung zu Ihren Kochplatten auf dem Herd sind sie bestens geeignet, denn manchmal sind vier Platten einfach zu wenig. Da sie ohne den für einen Herd nötigen Starkstrom auskommen, sind die überall, wo es eine Steckdose gibt, einsetzbar.

In diesem Portablen-Kochplatten-Ratgeber erhalten Sie alle Antworten zu diesem Thema. In unserem anschließenden Kochplatten-Test-2016 haben wir die besten Modelle herausgesucht und jede mobile Kochplatte mit vielen hungrigen Kollegen gründlich für Sie getestet.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Kochplatten auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Design
Handhabung & Komfort
Verarbeitung
Sicherheit

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Kochplatte Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Kochplatten

Sie sind günstig, leicht und portabel

Sie können mit jeder Steckdose betrieben werden

Es gibt sie mit Ceran, Induktion oder traditionelle Technik

Die Ausgangsleistung reicht in der Regel von 1500 bis 2500 Watt

Kabel und Bedienflächen sind oft die Schwachstellen

Kochplatten-Ratgeber: Leichte Zwerge für heiße Gerichte

Die portablen Kochfelder haben große Vorteile. Sie sind leicht zu transportieren, einfach zu verstauen wenn Sie nicht gebraucht werden und sie können überall, wo es eine normale Landsteckdose gibt, betrieben werden. Von Ihrer Funktion und Bauart her unterscheiden die Kochplatten sich kaum von ihren großen Verwandten.

Es gibt sie mit einem oder zwei Kochfeldern und als einfache Gusseisen-Elekto-Variante, mit Glaskeramik- bzw. Ceranfeldern, als moderne Induktionskochfelder oder sogar als portable Gaskochfelder und Hybridsysteme. Das Gehäuse besteht in der Regel aus Edelstahl oder hitzebeständigem Kunststoff.

Schwachstellen bei allen Geräten sind die Bedienelemente, der Kabelanschluss und bei der Induktionsvariante die Technik, die eher anfällig ist, als bei anderen Bauarten.

Einsatzmöglichkeiten sind u. a.:

  • Camping im Wohnmobil oder Wohnwagen
  • Sehr kleine Räumlichkeiten, wie Studentenzimmer
  • Ferienwohnungen oder -häuschen
  • In einer kleinen Büro-Kaffeeküche
  • Feiern und Veranstaltungen
  • Für normale Küchen als Zusatzkochplatten

 

Größen der mobilen 2er-Kochplatten

Die Kochplatten gibt es in drei Größen: klein, mittel und groß.

Klein: Soßen- und Milchtöpfe finden bei einem Durchmesser von etwa 18 cm ebenso Platz wie winzige Eierpfannen.

Mittel: Auf Herdplatten mittlerer Größe mit einem Durchmesser von ca. 20 cm passen Standard-Töpfe.

Groß: Auf die 24 cm Durchmesser und mehr, passen Suppentöpfe und große Bratpfannen.

 

Mögliche Varianten der Doppelkochplatte

Mit Ausnahme der Gaskochfelder funktionieren alle Kochplatten nach dem gleichen Prinzip. Ein Heizwiderstand – Infrarot, Induktion oder Heizringe – unter der Kochplatte erhitzt die Töpfe und Pfannen. Bei Gas-Campingkochern steht das Kochgeschirr auf Metallhaltern über der Flamme. Die Temperatur wird in allen Fällen über Drehknöpfe oder bei Ceran und Induktion über digitale Displays bedient.

Nach EU-Richtlinien zugelassene Geräte verfügen alle über Standfüße, Überhitzungsschutz und eine Abschaltung im Falle eines Kurzschlusses. Viele Geräte verfügen auch über eine Abschaltautomatik bei längerer Inaktivität. Preislich reicht die Spanne von knapp 15 Euro für einfachste Elektro-, 50 Euro für Gas-, 100 Euro für Cerankochfelder, 120 Euro und mehr für Induktionskochplatten und für die Hybrid-Kochfelder gibt es den Preis derzeit (Stand September 2016) nur auf Anfrage.

 

Gusseiserne Elektro-Kochplatten

Die Mutter aller mobilen Herdplatten ist die Variante mit Stahl- bzw. Gusseisen-Kochfeldern, die man auch Elektro-Kochfelder oder Massekochfelder nennt. Es dauert recht lange, bis sich ein Gusseisen-Kochfeld erhitzt hat. Dass die Platte nach Abschaltung immer noch sehr lange Wärme abgibt, kann ein Vor- wie auch Nachteil sein, da Sie einerseits auf der Platte noch lange weiter kochen können, aber andererseits auch mit dem Abtransport warten müssen, bis sie ausgekühlt ist.

Durch die meist eng beieinanderstehenden Platten einer mobilen Herdplatten-Duos sind die Zwischenräume sehr schwer zu reinigen. Hinzu kommt, dass sich Bedienelemente und Kabelanschluss bei langem Betrieb erhitzen können. Das Gehäuse ist meistens aus weiß lackiertem Edelstahl. Bekannte und verlässliche Hersteller sind u. a. Severin, TZS First Austria und Rommelsbacher.

Vorteile der Elektro-Gusseisen-Kochfelder:

  • Die günstigste Variante in der Anschaffung
  • Weniger Anfällig für Technikdefekte
  • Kann mit jedem Kochgeschirr benutzt werden

Nachteile der Elektro-Kochfelder:

  • Schwierige Reinigung
  • Hitze strahlt auf das ganze Gerät ab
  • Es braucht lange wieder auszukühlen

 

Ceran / Glaskeramik

Ceran ist übrigens nichts anderes als Glaskeramik, nur dass der erste namhafte Hersteller dieser Art der Kochfelder, die Firma Schott AG aus Mainz ihrem Glaskeramik den Markennamen SCHOTT CERAN® gab, der sich einbürgerte. Glaskeramik ist durchlässig für Teile des infraroten Spektrums, welches kaum Wärmeausdehnung hat, wodurch die nicht direkt beheizten Flächen kalt bleiben.

Ein weiterer Vorteil von Glaskeramik ist die leichte Reinigung, da das Kristallglas keine Poren besitzt. Diese Beschaffenheit der Oberfläche macht es möglich dass Wärme strahlt, anstatt wie bei Eisenplatten geleitet wird. Das geht wesentlich schneller und ist daher stromsparender. Auch die Feinabstimmung ist mit dieser Technik besser und schneller möglich als bei Elektro-Kochplatten aus Gusseisen.

Das Halogen-Heizelement wird bis zu rot glühender Hitze gebracht, die so erzeugte Infratrot-Wärmestrahlung erhitzt durch das Glas jeden Topf- und Pfannenboden. Das Gehäusematerial kann Edelstahl oder hitzebeständiger Kunststoff sein. Gute und namhafte Hersteller sind beispielsweise Bosch, Klarstein und TZS First Austria.

Vorteile der Glaskeramik-Kochfelder:

  • Erhitzen schneller als elektrische Kochfelder und sparen dadurch Strom
  • Können mit jedem Topf und jeder Pfanne benutzt werden
  • Bessere Feinabstimmung als mit Gusseisenplatten
  • Sehr leicht zu reinigen
  • Kühlen recht schnell wieder ab

Nachteile der Glaskeramik-Kochfelder:

  • Teurer als reguläre Elektro-Kochfelder

 

Induktions-Kochfelder

Die Technik der Induktionsherde ist sehr viel komplizierter und leider auch reparaturanfälliger als die der anderen Herdarten. Kupferspulen, die in der Glaskeramikplatte sitzen, erzeugen ein zeitlich veränderliches magnetisches Wechselfeld.

Dieses erzeugt (induziert) in magnetischen Materialien, im Kochtopf oder der Pfanne, elektrische Ströme, die die Teilchen im Kochgeschirr zum Schwingen bringen und so Wärme erzeugen. Ein geeigneter Topf oder eine Pfanne muss daher ferromagnetisch sein. Ob Ihr Topf diese Anforderung erfüllt, können Sie leicht mit einem Magneten selber testen. Ist er magnetisch, wird er in der Regel mit Ihrem Induktionskochplatten kompatibel sein.

Das Gerät erkennt geeignete Geräte und bringt deren Teilchen zum Schwingen, was zu einer enormen Hitzeentwicklung führt. Dieser Vorgang findet nur am Topf statt und die Platte bleibt vergleichsweise kühl. Das Ganze funktioniert per Touch. Wenn Ihr Topf die Platte berührt, beginnt der Vorgang. Um im Stand-by nicht zu viel Strom zu verschwenden, sollten Sie sofort nach Gebrauch das Gerät vom Strom nehmen. Dann können Sie mir dieser Art der Herdplatten auch gegenüber den Gusseisen- und Glaskeramik-Varianten viel Energie und Strom sparen.

Die Strahlung, die bei der Reaktion von Feld und Topf erzeugt wird, ist nicht ganz ungefährlich. Schwangere und Menschen mit Herzproblemen oder gar einem Schrittmacher, sollten sich für ein anderes Kochfeld entscheiden und von Induktion Abstand nehmen. Das Gehäusematerial kann Edelstahl oder hitzebeständiger Kunststoff sein. Namhafte Hersteller sind u. a. Rommelsbacher, Tefal, und Bomann.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt:

  • Nur geeignete Töpfe mit der für das jeweilige Kochfeld passenden Größe verwenden
  • Töpfe zentriert platzieren, damit keine Seitenstrahlung austreten kann
  • Einen Mindestabstand von 5 bis 10 cm von der Vorderkante des Herdes einhalten

Vorteile der Induktion-Kochplatten:

  • Neben Gas ist es die schnellste Methode
  • Kühlen sehr schnell ab
  • Wenn man nach der Benutzung den Stecker zieht, sehr stromsparend
  • Gute Feinabstimmung möglich
  • Durch Glaskeramik-Oberfläche sehr leicht zu reinigen

Nachteile der Induktions-Kochfelder:

  • Preisintensiver in der Anschaffung als Elektro- und Ceran-Kochfelder
  • Bleibt in der Regel im Stand-by-Modus, bis der Stecker gezogen wird
  • Der Lüfter ist oftmals recht laut
  • Anfällig für Reparaturen
  • Nur mit teurem Induktionskochgeschirr zu benutzen
  • Wegen Strahlung nicht für Schwangere und Menschen mit Herzbeschwerden geeignet
  • Nicht so hochwertige Geräte haben keine gute Feinabstimmung

 

Gaskochfelder / Gas-Campingkocher

Auch Gaskocher gibt es als portable 2er-Kochplatten. In der Regel verbrauchen sie 180 g pro Stunde und leisten etwa 1.600 Watt pro Kochplatte. Es ist trotz aller Sicherheitsvorkehrungen nicht empfohlen, sie in geschlossenen Räumen zu verwenden.

Zu groß ist das Restrisiko. Die meisten Gaskochfelder sind stufenlos regelbar. Das Gehäuse besteht in der Regel aus pulverbeschichtetem Stahl. Diese Art zu kochen ist immer noch die schnellste mit der am besten zu dosierende Hitzeentwicklung. Die Reinigung ist leider, trotz abnehmbarer Topfroste, eher umständlich. Zu den führenden Herstellern gehören Gazcamp, Thetford und Campingaz.

Vorteile der Gaskochfelder:

  • Die schnellste Methode
  • Kühlt sofort ab
  • Beste Feinabstimmung möglich
  • Kann mit jedem Kochgeschirr genutzt werden
  • Benötigt keinen Strom

Nachteile der Induktions-Kochstellen:

  • Preisintensiv im Unterhalt
  • Durch mögliche Gaslecks potenziell gefährlich
  • Meist nicht für Innenräume geeignet

 

Hybrid-Kochplatten

Hybrid-Kochfelder sind relativ neu und noch sehr schwer zu bekommen. Sie können je nach Bedarf und Umständen mit zwei verschiedenen Techniken betrieben werden. Die Firma Thetford ist unseres Wissens nach derzeit die Einzige auf dem Gebiet der Gas-/Induktion-Hybrid-Kochfelder. Je nach Bedarf können Sie entweder die Einzelkochplatte mit Strom als Induktionskochfeld oder die beiden anderen mit Gas als Gas-Kochzonen nutzen.

Vorteile der Hybrid-Kochfelder:

  • Die beiden schnellsten Methoden, die es gibt
  • Kühlen sofort ab
  • Beste Feinabstimmung möglich
  • Benötigen entweder Strom oder Gas
  • Ermöglichen völlige Unabhängigkeit

Nachteile der Hybrid-Kochfelder:

  • Sehr preisintensiv in der Anschaffung
  • Kosten für Gas und Strom
  • Durch mögliche Gaslecks potenziell gefährlich
  • Bei Gasbetrieb nicht im Innenraum empfehlenswert

 

Reinigung der Kochplatten

Am einfachsten zu reinigen sind Glaskeramik-Kochfelder. Durch die porenfreie glatte Oberfläche können Sie mit einem Schaber Verkrustungen entfernen und die Kochflächen danach mit Ceranfeld-Reiniger wieder zum Glänzen bringen. Anders sieht es bei Elektro-Kochplatten aus. Besonders der meist enge Zwischenraum zwischen den Platten ist schwierig zu reinigen.

Die Platten selbst neigen dazu Rost anzusetzen, wenn sie nach dem Reinigen nicht völlig getrocknet werden. Zwar setzen Gas-Kochfeldern in der Regel keinen Rost an, sind aber auch schwierig zu reinigen. Bei beiden Varianten sollten Sie direkt nach dem Kochen reinigen und alle Verkrustungen gut einweichen und entfernen, damit sich beim nächsten Kochen nichts einbrennen kann.

Darauf sollten Sie unbedingt achten:

  • Die Bauweise sollte stabil und robust sein
  • Die Technik sollte Ihren Anforderungen entsprechen
  • Achten Sie gerade bei billigen Geräten auf den Stromverbrauch oder setzen Sie lieber gleich auf namhafte Hersteller
  • Eine Abschaltautomatik ist kein Muss, stellt aber einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor dar
  • Behalten Sie die Hitzeentwicklung am Gerät im Auge und lassen Sie es niemals unbeaufsichtigt in Betrieb
  • Verwenden Sie bei Glaskeramikfeldern nur den entsprechenden Reiniger

 

Zusammengefasst

Kochen macht viel mehr Spaß mit mobilen Kochplatten, die Ihre persönlichen Ansprüche bis ins kleinste Detail erfüllen. Welche Technik ist jetzt aber für wen die Richtige? Im Endeffekt müssen Sie das selbst für sich abwägen.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir neben den Informationen zur Kochplatte in diesem Ratgeber, auch einen Kochplatten-Test durchgeführt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Testsieger 2016 an und suchen Sie sich das für Ihre Bedürfnisse beste Gerät aus.

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