Asus Zenwatch WI500Q Smartwatch im Test

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Testbericht: Asus Zenwatch WI500Q Smartwatch

Die Asus Zenwatch WI500Q Smartwatch im Video

Was Sie über die Asus Zenwatch WI500Q Smartwatch wissen sollten

Der taiwanische Hersteller steigt mit der Asus Zenwatch in den Uhren-Markt ein. Mit der Zenwatch WI500Q setzt Asus auf eine prima Materialauswahl und auf ein hochwertiges Gehäuse. Plastik wird bei dieser Uhr vergebens gesucht. Zudem werden den Käufern auch manche nützliche Zusatz-Features spendiert. Zwar ist der Akku ein wenig knapp bemessen, doch für einen Tag reicht er locker aus. Generell liegen die Smartwatches voll im Trend und beinahe alle großen Hersteller haben zumindest ein Modell auf dem Markt. Asus bietet eine Smartwatch, die bezüglich der Optik einer klassischen Uhr sehr nahe kommt.

Das Gadget von Asus kann nicht nur optisch einen guten Eindruck hinterlassen, sondern überzeugen können auch die inneren Werte. Für ausreichend Rechen-Power sorgt der integrierte Snapdragon 400 und er ist sogar noch bei einigen Mitteklasse-Smartphones präsent. Das AMOLED-Display hat eine Größe von 1,63 Zoll und es befindet sich hinter dem gewölbten Glas. Eine IP-Zertifizierung ist vorhanden und ein Pulssensor wurde integriert. Mit ihrem Preis befindet sich die Zenwatch in den üblichen Preisgefilden.

 

Das Gehäuse

Bei der Asus Zenwatch besteht das mitgelieferte Armband aus italienischem Leder und es kann so einen sauber verarbeiteten und hochwertigen Eindruck hinterlassen. Mit dem Verschluss aus Stahl kann die Weite von dem Armband in insgesamt 8 Stufen verstellt werden. Das Armband lässt sich bei Bedarf auch von der eigentlichen Uhr vollständig abtrennen und es kann auch ein beliebiges Armband mit einer Breite von 22 Millimetern ersetzt werden. Bei der Zenwatch besteht das Gehäuse aus einem rostfreien Edelstahl und somit ist es haptisch sehr angenehm und optisch ein richtiger Hingucker.

Vom Stahl wird das quadratische Display eingerahmt und geschützt mit einem gewölbten Glas. Hierbei handelt es sich um das Corning Gorilla Glass 3. Ein Mikrofon wurde am Rand unten angebracht. Dort befinden sich auch der Reset-Button und die Kontakte für die Ladeschale. Die Uhr zeigt sich unempfindlich gegenüber Verwindungsversuchen und Druck und präsentiert sich sehr solide. Der Tragekomfort der Uhr ist recht gut und gerade die abgerundete Unterseite ist sehr angenehm.

Mit der Spezifizierung IP55 wird die Smartwatch geschützt. Die Uhr ist somit sicher vor Strahlwasser aus einem beliebigen Winkel und vor Staub in schädigenden Mengen. Die Uhr ist zwar wasserresistent, allerdings nicht wasserdicht. Falls sie Zenwatch nass wird, sollte sie umgehend getrocknet werden.

 

Die Ausstattung

Stark an der Konkurrenz orientiert sich bei der Asus Zenwatch die Hardware-Ausstattung. Der Qualcomm Snapdragon 400 AQP8026 kommt als Prozessor zum Einsatz und dieser taktet bis zu 1,2 GHz und besitzt 4 Kerne. Auf eine solide Basis wird das System mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher gestellt. Zu nennenswerten Ladezeiten oder Rucklern kommt es nicht. Gigabyte groß ist der Flashspeicher. Dies reicht absolut aus, denn auf die Smartwatch können keine größeren Datenmengen transferiert werden.

Wie bei den meisten Smartwatches ist auch bei dem Modell von Asus die Sensorausstattung eher mager. Nicht immer arbeitet der Beschleunigungssensor ganz zuverlässig. Erkennt der Sensor eine anhebende Bewegung des Armes, dann sollte die Uhr aus dem Standby automatisch erwachen. Mit Blick auf die Uhr ist diese im optimalen Fall auch sichtbar und aktiviert ist die Spracheingabe. In der Praxis muss allerdings meist das Display berührt werden oder der Arm wird öfter ausladend geschwenkt. Ein Helligkeitssensor wird bei der Zenwatch vermisst und so wird bei dem Display die Leuchtkraft manuell geregelt.

Die Smartwatch ist immer auf das Smartphone angewiesen, weil es keinen eigenen GPS-Empfänger gibt. Ohne auch verbundenes Telefon können Bewegungsdaten aufgezeichnet werden, doch verglichen mit der satellitengestützten Version nicht so genau. Befindet sich das Smartphone wieder in Reichweite, werden die Daten synchronisiert. An der Unterseite wurde kein Pulssensor angebracht und wer Stresslevel oder Puls messen möchte, der muss zwei Finger auf den Displayrahmen legen. Für Sportler ist dies nicht sehr praktisch, doch die Pulsmessung ist sehr genau.

 

Die Software

Das Google Android Wear 5.0.1 kommt als Betriebssystem zum Einsatz. Die Zenwatch von Asus ist somit bestens vorbereitet, wenn ein Smartphone mit Android 5.0 Lollipop genutzt wird. Mit jedem Smartphone ist die Smartwatch kompatibel, wenn Android 4.3 Jelly Bean oder höher installiert ist. Bei der aktuellen Version gibt es einige Verbesserungen und so haben auch Teile von dem Material Design Einzug gehalten und es gibt zwei Modi, die mit dem Wischen an dem oberen Bildschirmrand rasch erreichbar sind.

Das Display wird bei dem Kino-Modus vollständig deaktiviert und entsperrt wird es mit Doppel-Tipp. Störende Benachrichtigungen können so unterdrückt werden und die Uhr bleibt dunkel. Wer bei dem Display die maximale Leuchtkraft haben möchte, der hat den Sonnenlicht-Modus. Die Menüstruktur wurde leicht überarbeitet und an die eigenen Bedürfnisse kann die Schriftgröße angepasst werden. Ebenfalls unterstützt wird eine zusätzliche Zoom-Geste. Im Play Store ist der Zenwatch Manager erhältlich und damit kann die Smartwacht an die Bedürfnisse angepasst werden und es gibt noch zusätzliche Features. Es kann ein Kompass dargestellt werden oder das Display wird als Taschenlampe genutzt.

Mit Hilfe von der Wellness-App können die gelaufenen Schritte protokolliert werden. Mit der Remote Camera ist es möglich, dass die Zenwatch als Fernauslöser für die Kamera des Smartphones genutzt wird. Live wird das Bild der Optik dann an die Uhr übertragen. Der Auslöser wird mit dem Tippen auf das Display betätigt. Dies ist intuitiv bedienbar und in der Praxis prima. Powerpoin Präsentationen können mit Remote Link auf dem Computer gesteuert werden.

 

Das Zubehör und die Garantie

Bei der Asus Zenwatch wird Zubehör mitgeliefert und dazu gehören ein modulares Netzteil, eine Ladeschale und ein USB-Kabel. Das Netzteil hat eine Nennleistung von etwa sieben Watt. Zudem ist es GS- und auch TÜV-geprüft. Die Smartwatch wird beim Ladevorgang sicher festgehalten, denn sie ist gummiert. 12 Monate beträgt die Garantie und die gesetzliche Gewährleistung steht den Käufern in Europa zu.

 

Das Display

Die Displaydiagonale hat 1,63 Zoll und löst sich mit 320 mal 320 Bildpunkten auf. Dies kann einer Pixeldichte von etwa 278 ppi entsprechen. Die Darstellung ist recht scharf und das gewölbte Glas hat sehr gute Gleiteigenschaften. Die Eingaben können präzise und schnell umgesetzt werden. Ein AMOLED-Panel sorgt für die kontrastreiche Darstellung und bei 295 cd/m² liegt die maximale Helligkeitsstufe der Leuchtkraft. Bei der Zenwatch sind die Betrachtungswinkel sehr gut.

 

Unser Fazit

Insgesamt kann die Zenwatch von Asus einen guten Eindruck hinterlassen. Überzeugen kann besonders die hochwertige Materialauswahl aus Leder und Edelstahl. Weniger wirkt die Uhr wie ein Hightech-Spielzeug, sondern mehr seriös. Die tollen Zusatz-Features sind sehr interessant. Gerne hätte die IP-Zertifizierung üppiger ausfallen können und Schwimmen ist mit der Uhr nicht möglich. Generell dürfte auch die Sensorausstattung der Uhr etwas üppiger ausfallen. Dennoch ist Asus eine tolle Smartwatch gelungen, die mit der Optik und der Android Wear Version zu gefallen weiß.

Details & Merkmale

Displaytyp AMOLED
Display Größe Zoll 1,63 Zoll
kompatible Geräte Samsung Galaxy S6, Sony Xperia Z3 Compact, LG G4
Betriebssystem Android Wear
Bluetooth Version 4.0 LE
Schutzart IP55
Prozessor Qualcomm Snapdragon 400
Gehäusematerial Metall
Armbandmaterial Leder
Gewicht 70 Gramm
Arbeitsspeicher 512 MByte
Speicherplatz 4 GByte
Display Auflösung Pixel 320 x 320 Pixel
Akkulaufzeit 20 Stunden
Touchscreen
WLAN
Bluetooth
Organizer
Freisprechen
Sprachsteuerung
Stummschalten
Helligkeitssensor
Beschleunigung Sensor
Bewegungssensor
stoßfest
kratzfest
Vibrations Alarm
Besonderheit Gorilla Glas 3, eingebaute Funktion zum Telefon wiederfinden wenn man es verlegt hat
Vorteile
  • schönes Design
  • Hochwertiges Armband
  • schnelle Bedienung
  • Gehäuse aus rostfreiem Stahl
  • Sinnvolle Zusatzsoftware
Nachteile
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Display leicht unscharf

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