Hundehalsband Test und Kaufberatung

Hundehalsband

Hundehalsband-Ratgeber: Halsschmuck oder nur nützlich?

Wir alle, auch die, die keine Hunde haben, kennen es: das Hundehalsband. Es dient nicht nur dazu, den Hund an die Leine nehmen zu können und es mit einem Adressanhänger zu versehen, falls er einmal wegläuft, sondern kann auch ganz andere Funktionen erfüllen. Dieses Hundezubehör ist multifunktional, spaltet aber auch die Gemüter. Die einen lehnen es vollkommen ab und sagen, ein Hund darf nur mit einem Geschirr geführt werden oder warnen vor Erziehungshalsbändern, die anderen sind restlos begeistert. Am Ende kommt es hierbei auf die eigene Einstellung an. Es ist nur wichtig, dass Sie alle Pro- und Kontraargumente kennen, um die für Sie beste Entscheidung treffen zu können. Hierbei möchten wir Sie mit unserem Hundehalsband-Ratgeber und dem dazugehörigen Hundehalsband-Test unterstützen.

Wir haben uns eingehend mit diesem Thema beschäftigt – ebenso wie mit vielen anderen Themen, die die Hundehaltung betreffen. Schauen Sie einfach in unserer Tierkategorie vorbei und erfahren Sie viele nützliche Dinge zu Ihrem Haustier.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Hundehalsbändern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Tragekomfort
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Halsbandpflege
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Hundehalsband Kaufberatung

Hundehalsband-Facts: kurz und knapp

Es gibt sie für viele verschiedene Einsatzzwecke

Die Auswahl von Designs ist schier unendlich

Sie dienen zur sicheren Führung Ihres Hundes

GPS-Sender und LED-Lichter sorgen für Sicherheit beim Spaziergang

Wozu überhaupt ein Hundehalsband?

Wenn Sie Ihren Hund an der Leine führen, was vor allem in Großstädten ein Muss ist, brauchen Sie entweder ein Hundegeschirr (Link zum Hundegeschirr) oder ein Halsband, um sie zu befestigen. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt ganz von Ihnen und Ihrem Hund ab.

Außerdem können Sie an ihm einen kleinen Anhänger mit Ihrer Adresse befestigen, damit man, falls Ihr Hund wegläuft, weiß, zu wem er gehört. Auch können dort Notizen über Krankheiten angebracht werden, damit keine Zeit verloren geht, wenn er ausbüxt, einen Unfall hat und zum Tierarzt gebracht werden muss (oder eben zu Ihnen).

Als Hauptgrund soll allerdings die Führung Ihres Tieres gewährleistet werden. Viele Halter kritisieren Halsbänder, weil es zu gesundheitlichen Schädigungen kommen kann, auf die wir etwas später noch eingehen werden.

Die verschiedenen Hundehalsbandarten

Das klassische Halsband

Das klassische ist das schlichteste Modell mit Löchern zur Längeneinstellung. Dieses Modell kennt wohl jeder von Ihnen. Der Nachteil ist, dass man trotz der „2-Finger-Regel“ (es sollten zwischen Hals und Halsband 2 Finger passen), nie sicher sein kann, ob es nicht vielleicht doch zu locker oder gar zu eng sitzt. Dadurch kann er sich in brenzligen Situationen herauswinden oder permanent gewürgt werden.

Beispiele:

  • Karlie „Buffalo Denim Strass“ (ab ca. 14 Euro)
  • Trixie „Active mit Beschlag“ (ab ca. 15 Euro)
  • Hunter „Canadian Elk“ (ab ca. 30 Euro)

Erziehungshalsband (Antibellhalsband)

Das Erziehungshalsband dient, wie der Name schon vermuten lässt, zur Erziehung bzw. zur Erziehungsunterstützung. So wird mit ihm unnötiges Bellen abtrainiert, das Anspringen von Menschen oder andere unerwünschte Verhaltensweisen. Erreicht wird das mit einer Ton- und Vibrationsfunktion, die durch einen Sensor ausgelöst wird.

Die Verwendung solcher Hundehalsbänder ist, im Gegensatz zu solchen, die einen leichten Stromstoß verpassen, nicht durch das Tierschuttgesetz verboten, dennoch aber unter Tierhaltern sehr umstritten. Viele werfen den Nutzern mangelnde Erziehung ihrer Tiere vor und raten, lieber einen Hundetrainer zu engagieren.

Selbiges gilt auch für das Antibellhalsband, welches mit einem Mikrofon ausgestattet ist und dann, wenn der Hund bellt, einen kleinen Zitronen-Spraystoß abgibt, welchen der Hund nicht gerne riecht. Auch dieses Halsband steht sehr in der Kritik, weil es zu leicht missbräuchlich benutzt werden kann und vor allem dem Hund seinen natürlichen Kommunikationsweg nimmt.

Beispiele:

  • Dogwell DW87N (ab ca. 40 Euro)
  • Duramaxx Tyson (ab ca. 50 Euro)
  • PetSafe Spray Commander (ab ca. 90 Euro)

GPS Halsband

Das „Global Positioning System“, kurz GPS, gehört heute fest in unseren Alltag – jedes moderne Handy ist damit ausgestattet, selbst Uhren und Fitnesstracker kommen häufig nicht mehr ohne aus. Das kann vor allem dann wichtig sein, wenn man seine Geräte verloren hat und sie wiederfinden möchte. Selbiges gilt für Hunde, die weglaufen. Mit dem verbauten GPS-Tracker können Sie Ihren Liebling schnell orten und ihn wieder nach Hause holen. Die Hundeortung funktioniert meistens über das Handy.

Beispiele:

  • Tractive GPS Special Edition mit Kristallen von Swarovski® (ab ca. 70 Euro)
  • Tkstar Gps Tracker Ortung Gsm Peilsender (ab ca. 47 Euro)

Leuchthalsband (LED Hundehalsband)

Dunkles Fell, ein abendlicher Spaziergang und ein interessanter Geruch und schon ist es passiert – der Hund ist weg. Mittlerweile sind Leucht- und LED-Halsbänder voll im Trend, weil dadurch die Hunde besser sichtbar bleiben. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und ihr Akku wird per USB aufgeladen. Wer kein ganz neues Halsband kaufen will, kann auch nur einen Leuchtanhänger kaufen und diesen anbringen.

Beispiele:

  • Hunter LED Silikon Leuchtschlauch Yukon (ab ca. 8 Euro)
  • Karlie Flamingo o'LED mit USB Ladegerät (ab ca. 10 Euro)
  • Wolters Leuchthalsband NightShift (ab ca. 10 Euro)

Schlupfhalsband

Das Schlupfhalsband ist ein besonders einfach handzuhabenes Modell, welches innen eine Schaumstoff- oder Neoprenpolsterung besitzt und dadurch sehr angenehm sitzt. Es ist längen- und größenverstellbar. Was durch eine kleine Schnalle geschieht. Wenn Sie merken, dass es zu eng oder locker ist, müssen Sie es nicht extra abnehmen, um den richtigen Sitz einzustellen, sondern können es direkt während des Tragens machen.

Beispiele:

  • Wolters K2 (ab ca. 12 Euro)
  • Smart Polyester Kordel Schlupfhalsband (ab ca. 15 Euro)
  • dogogo® Schlupfhalsband (ab ca. 11 Euro)

Zugstopphalsband

Das Zugstopphalsband sitzt sehr locker um den Hals, was viele Hunde als sehr angenehm empfinden. Es zieht sich erst dann zusammen, wenn das Tier beginnt, an seiner Leine zu ziehen. Bei diesem besonderen Modell wird selbstverständlich gewährleistet, dass das Tier dabei nicht gewürgt wird. Der Nachteil ist, dass sich der Hund aus ihnen herauswinden kann, wenn er es will.

Beispiele:

  • Wolters K2 (ab ca. 12 Euro)
  • Smart Polyester Kordel Schlupfhalsband (ab ca. 15 Euro)
  • dogogo® Schlupfhalsband (ab ca. 11 Euro)

Zeckenstopp

Zeckenhalsbänder sollen dabei helfen, dass die kleinen Beißtierchen sich nicht auf Ihrem Tier niederlassen und es krankmachen. Es ist mit Insektiziden versetzt, die Ihren Hund schützen. Wenn sich doch einmal eine mutige Zecke in das Fell Ihres Hundes setzt und festsaugt, wird sie gelähmt und stirbt. Das klingt in der Theorie gut, doch das Nervengift, welches den Zecken schaden soll, geht auch auf den Hund und Menschen über, weil es über die Haut aufgenommen wird.

Besonders Kinder, aber auch alte und kranke Hunde sollten nicht mit so einem Zeckenmittel in Kontakt kommen. Badet Ihr Hund gerne im See, muss das Zeckenhalsband unbedingt vorher abgenommen werden, weil das Gift sonst ins Wasser übergeht und die Wasserbewohner vergiftet. Wir raten Ihnen, dass Sie sich nach Alternativen zur Zeckenvorbeugung umsehen.

Beispiele:

  • Beaphar UK Ltd Beaphar (ab ca. 6 Euro)
  • ambermilana Bernstein Halsband (ab ca. 15 Euro)

Stachelhalsband/Stromhalsband

Für die Hundeerziehung gab es einst einen ganz schlimmen Trend. Hierbei waren Stacheln auf den Innenseiten der Halsbänder angebracht oder es bestand komplett aus Metall und Stacheln. Heute gilt der „Zwinger“ als Tierquälerei und wird aufs Schärfste kritisiert.

Nicht selten kam es zu gefährlichen Verletzungen des empfindlichen Halses. Mit Recht ist es also verboten, was leider nicht heißt, dass man es nicht doch noch irgendwo findet. In so einem Fall sollten Sie den Tierschutz benachrichtigen. Ähnliches gilt für den Einsatz von Stromhalsbändern.

Welche Materialien es gibt

Im Handel gibt es nicht nur die verschiedensten Designs, sondern auch sehr unterschiedliche Materialien, die alle ihre speziellen Vor- und Nachteile besitzen. Nur, wenn Sie alle kennen, können Sie eine Entscheidung treffen, die Ihrem Geschmack und dem Bedürfnis Ihres Hundes zugutekommt.

Biothane

Bei Biothane handelt es sich um ein künstliches Lederimitat, welches vor allem wegen seiner Wasser und Schmutz abweisenden sowie antibakteriellen Eigenschaften sehr gerne gewählt wird.

Filz

Vor allem Bastelfreunde werden Filz kennen. Es gehört schon seit je her zur Handwerkskunst und ist vielseitig einsetzbar und in so vielen verschiedenen Farben erhältlich, dass keine Wünsche offenbleiben. Filz saugt sich allerdings schnell mit Wasser voll und wird dann schwer.

Leder

Leder wird auch sehr gerne gewählt, weil es sehr robust ist und ganz toll aussieht. Die Marke Michur steht für eine sehr hohe Qualität. Ihr Nachteil ist der höhere Preis, der durch die Qualität aber völlig gerechtfertigt ist. Damit das Lederhalsband lange schön bleibt, braucht es aber auch eine regelmäßige Pflege.

Metall / Ketten

Metall und Ketten mögen viele Hunde nicht, weil es eben sehr „kalt“ und unbequem ist. Außerdem bringen sie meistens auch ein starkes Eigengewicht mit. In der Regel sind Sie mit einer Lederhalsschlaufe ausgestattet, dennoch findet man diese Hundehalsbänder nicht so oft im Einsatz.

Nylon

Nylon erfreut sich immer größerer Beliebtheit, weil es robust, günstig und in vielen verschiedenen Designs erhältlich ist. Ein beliebtes Beispiel ist das Ruffwear Hoopie Collar (ab ca. 17 Euro, Stand November 2016).

Paracord

Was in der Fallschirmindustrie eingesetzt wird, kann in der Hundehaltung auch nicht verkehrt sein. Paracord wurde bei der Produktion von Fallschirmen als Fangleine eingesetzt. Es handelt sich dabei um ein Nylon-Kernmantel-Seil, welches besonders strapazierfähig ist. Sie finden es meistens in einer geflochtenen, geknüpften oder geknoteten Variante. 

So finden Sie das richtige Hundehalsband

Sie können einfach losgehen und das Modell Ihrer Wahl kaufen und damit zufrieden sein. So haben das schon Tausende Hundehalter vor Ihnen getan. Doch in Zeiten, in denen man merkt, wie sehr sich so ein Halsband auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres auswirken kann, beginnt das Umdenken und es wird im Vorfeld mehr überlegt. Damit Sie das richtige Modell finden, geben wir Ihnen hier ein paar Tipps mit auf den Weg, die Sie unbedingt beachten sollten.

Einsatzzweck

Das wichtigste Kriterium zur Eingrenzung bei Ihrer Suche nach dem optimalen Halsband ist der Einsatzzweck. Wenn Sie viel abends unterwegs sind, kann es sich lohnen, sich ein LED-Halsband zuzulegen – und sei es nur als Zweithalsband. Wessen Hund gerne baden geht, der sollte zu einem greifen, welches sich nicht vollsaugt, weil es dann lange nass am Hals liegt. Erziehungshalsbänder sind nur dann sinnvoll, wenn wirklich ein abnormales Verhalten vorliegt und nicht, weil Sie unbedingt einen stillen Schoßhund wollen und Ihnen schon das kleinste Bellen auf die Nerven geht.

Alter und Größe

Ein Welpe hat einen ganz anderen Halsumfang als ein ausgewachsener Hund. Ebenso, wie sich ein Dackel maßgeblich von der Statur eines Rottweilers unterscheidet. Die Rasse, das Gewicht sowie das Alter und auch die Rasse sind wichtig, um die ideale Breite und Länge zu ermitteln.

Material

Hat Ihr Hund bekannte Allergien? Dann sollten Sie von bestimmten Materialien Abstand nehmen. Wenn Sie merken oder wissen, dass er etwas nicht verträgt, denn das wäre nur unnötiges Leid. Selbiges gilt natürlich auch für Sie, wenn Sie mit einem Material nicht klarkommen.

Welches darf es denn nun sein?

Leuchthalsbänder, Erziehungshalsbänder, Anti-Bell- und Zeckenhalsbänder und noch viele mehr – wir wissen, dass die Auswahl schier unendlich erscheint und noch lange nicht damit abgeschlossen ist, dass Sie sich für eine bestimmte Art entscheiden – dann gilt es auch noch, das passende Material und Design auszuwählen. Diese genaue Suche wird sich aber bezahlt machen, denn das erspart Ihnen Fehlkäufe, die einen neuen Kauf mit sich bringen. Am Ende müssen Sie einfach selbst testen, denn ein pauschaler Kauftipp ist fast nicht möglich, denn es kommt immer auf Ihren Hund an, denn er trägt das gute Stück schließlich.

Um Ihnen die Wahl noch ein wenig zu erleichtern, sollten Sie unbedingt unseren Hundehalsband-Test-Vergleich beachten, bei dem wir unterschiedliche Modelle ausprobiert haben und Ihnen im Detail vorstellen. Alternativ empfehlen wir Ihnen auch unserer Hundegeschirr Kaufberatung, wenn Sie kein Halsband benutzen möchten.

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