PC Maus Test und Kaufberatung

PC Maus

PC-Mäuse im Test – alle Informationen über Computer- und Gamingmäuse

In beinahe jedem jungen Haushalt ist ein Computer zuhause. Selbst viele Angehörige der sogenannten reiferen Generation surfen im Netz und kommunizieren über den PC. Aus dem dienstlichen Bereich ist dieses Medium gar nicht mehr wegzudenken. Für die meisten User gehört eine Maus zur Mindestausstattung. Sie macht das Arbeiten mit dem PC oder Laptop zu einer komfortablen Angelegenheit.

Der Funktion nach sind PC-Mäuse:

  • Eingabegeräte, die neben der herkömmlichen Tastatur und dem Touchpad am häufigsten genutzt werden
  • wichtiger und unverzichtbarer „Controller“ im Bereich Gaming
  • ein Medium, mit dem Sie schnell und zielgerichtet in Dokumenten und zwischen verschiedenen Seiten und Fenstern hin und her springen können 

Der Markt beschränkt sich auch bei Computermäusen nicht nur auf einige wenige Modelle, sondern bietet eine unüberschaubare Vielfalt. Damit Sie bei der Suche nicht nach einem für Ihre Belange ungeeigneten Produkt greifen, haben wir im folgenden Ratgeber alle Fakten über die speziellen Modelle für Sie zusammengetragen.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten PC Mäusen auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Akkulaufzeit
Design
Verarbeitung
Bedienung

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PC Maus Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über PC-Mäuse

Die PC-Maus stellt eine komfortable Alternative zu anderen Eingabegeräten dar

Für den normalen Gebrauch ist ein solches Eingabegerät mit zwei Maustasten und einem Scroll-Rad versehen

Um einiges anspruchsvoller sind Gamingmäuse mit einer höheren Anzahl an Tasten

Sogenannte Funkmäuse kommunizieren kabellos mit dem PC

Ein optischer Sensor ist das moderne Pendant zur längst überholten Kugel, die – unter der Maus befindlich – deren Bewegungen registrierte und umsetzte

Was kennzeichnet eine Computermaus?

Ein Computerarbeitsplatz umfasst diverse Hardware-Komponenten. Neben dem PC als eigentliches „Arbeitsgerät“ besteht dieser aus einem Monitor, einer Tastatur und einer Maus. Bei den beiden Letztgenannten handelt es sich um sogenannte Eingabegeräte, über die Sie Befehle „formulieren“ und an den PC weiterleiten können. Während Texteingaben über die Tastatur eingegeben werden, dient die Maus in erster Linie zum schnellen Navigieren innerhalb der Dokumente, Fenster und Seiten. Statt der umständlichen Bedienung der Pfeiltasten oder diverser Tastenkombinationen, bietet die Maus die komfortable Möglichkeit, den Cursor direkt an eine bestimmte Textstelle zu setzen. Nach erfolgtem Klick können wiederum über die Tastatur oder die Maus Eingaben vorgenommen werden. Voraussetzung für die Kommunikation aller Komponenten miteinander ist eine erfolgreiche Installation.

Eine ähnliche Funktionsweise bieten sogenannte Trackballs oder ein Touchpad. Für weniger geübte Personen stellt das Pad oft eine gewisse Herausforderung dar. Mit etwas Übung geht es schneller und besser. Dann steht das Pad der Mouse in Nichts nach. Trackballs sind in der Regel einfacher zu bedienen. 

Oft wird trotz vorhandenem Touchpad am Laptop eine Maus verwendet. Um der minimierten Ausführung dieser PCs in jeder Hinsicht gerecht zu werden, verwenden viele User in diesem Fall eine kleinere Maus-Version. Diese eignen sich auch hervorragend für Kinderhände. 

Wie funktionieren PC-Mäuse?

In der zeitgemäßen Ausführung ist die Maus mit einem Sensor ausgestattet. Dieser hat bereits vor einigen Jahren jene kleine Kugel an der Unterseite des Eingabegerätes abgelöst. Kugeln bzw. Sensoren stellen den Signaleingang dar. Sie sind für die Abtastung und Registrierung der Bewegung der Maus verantwortlich. Sie nehmen diese auf, digitalisieren sie und übertragen diese an den Computer. Die Bewegung der Maus auf dem Untergrund oder Mousepad ist auf dem Bildschirm in Form eines sich bewegenden „Zeigers“ sichtbar. Die Stelle, an der die Eingabe vorgenommen werden kann, wird mit einem blinkenden Cursor markiert.

Es gibt verschiedene Verfahren der Abtastung. In der veralteten Version arbeiteten die Eingabegeräte mit einem Schleifkontakt. Die Geräte boten Eigenschaften wie eine hohe Abnutzung des Kontaktes und eine ebensolche Stromersparnis. Die spätere Funktionsweise erfolgte über eine Kugel, zwei Lochscheiben und eine Lichtschranke, welche elektrische Impulse erzeugte. Diese Ausführungen waren anfällig für Schmutz. Zudem wurde bei hellem Licht die Funktionsweise der Lichtschranke beeinträchtigt. Diese Computermäuse arbeiteten mit wenig Strom und auch auf durchsichtigen Unterlagen zuverlässig. 

  • Optische PC-Mäuse mit Leucht- bzw. Laserdioden

Die moderne, optische Version beleuchtet den Untergrund – das Mouse-Pad oder eine ähnliche Fläche. Dabei kommen Leucht- oder Laserdioden zum Einsatz. Die Reflexionen gelangen zum Sensor. Ein eingebauter Mikroprozessor übernimmt die Signalübertragung und setzt die Informationen um. Die Lasertechnik stellt die bessere Variante dar. Glatte Maus-Flächen sind für optische Ausführungen kein Problem, jedoch können transparente Untergründe schlecht „interpretiert“ werden. 

  • PC-Mäuse mit Bluetrack- und Darkfield-Technologie

Spezielle Weiterentwicklungen sind diese beiden Varianten. Die Bluetrack-Variante – eine Entwicklung von Microsoft – strahlt ein blaues Licht auf den Untergrund. Mit der Bluetrack-Abtastung als Signaleingang sollte eine Verbesserung erzielt werden. Tatsächlich bleiben die bisherigen Einschränkungen für optische Modelle, die sich aus transparenten Oberflächen ergeben, weitestgehend bestehen. 

Die zweite Form stammt aus dem Hause Logitech. Auch hier wird eine Lichtquelle genutzt. Unter Zuhilfenahme eines Prinzips aus der Dunkelmikroskopie sollen selbst problematische Untergründe gut „lesbar“ sein. Diese Typen „scannen“ auch Glasflächen zuverlässig ab.

Wie werden PC-Mäuse verwendet?

Hierbei müssen herkömmliche Typen und Trackballs unterschieden werden. 

  • Herkömmliche Computermäuse

Mit Hilfe einer einfachen Maus können Klicks mit der linken und der rechten Maustaste vorgenommen werden. Bei einem Textdokument setzt die linke Taste nach dem Klick den Cursor an die entsprechende Stelle. Außerdem können durch klicken und halten oder Doppelklicks Markierungen – z. B. von Textpassagen – vorgenommen werden. Mit einem Klick auf ein Dateisymbol wird der entsprechende Befehl aktiviert oder es öffnet sich ein Menü mit möglichen, wählbaren Optionen.

Mit dem Betätigen der rechten Taste öffnet sich ein Kontext-Menü, aus dem je nach Anwendung weitere Optionen ausgewählt werden können. Das im Bereich der Fingerspitzen in der Mitte befindliche Scrollrad ermöglicht das schnelle Navigieren innerhalb eines Dokumentes oder auf einer Internetseite in vertikaler Richtung. Dieses Rad ersetzt somit die nach oben und nach unten gerichteten Pfeiltasten auf der Tastatur. 

  • Tipp: Nervt Sie dieses ständige Klickgeräusch beim Betätigen der Tasten, sollten Sie nach einem lautlosen Modell Ausschau halten.
  • Trackballs

Eine etwas andere Bedienung erfordern Trackballs. Hier kommt die gute, alte Kugel wieder zum Einsatz. Jedoch befindet sich diese oben auf der Computermaus. Während die Maus unbeweglich auf der Ablage liegenbleibt, wird mit Hilfe der Kugel durch die Dokumente, Seiten und Fenster navigiert. Dafür wird diese mit den Fingern bewegt. Die Aufnahme der erfassten Daten und die Signalübertragung erfolgen in gewohnter Weise via Sensoren. Da diese Computermäuse von der Arbeitsfläche abgewandt agieren, spielen spiegelnde, glatte oder unsaubere Untergründe keine Rolle.

Diverse und spezielle Kabel stellen die Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten her. Funkmäuse und -tastaturen (Keyboards) können jedoch auch kabellos mit den übrigen Komponenten kommunizieren. 

Unterscheidung der PC-Mäuse nach der Verwendung

Die auf dem Markt angebotenen Modelle lassen sich in zwei große Gruppen einteilen.

  • Normale PC-Mäuse

Diese einfachen Ausführungen sind in den meisten Haushalten und Büros zuhause. Bei den bisher beschriebenen Modellen haben wir uns zumeist an den herkömmlichen Vertretern orientiert. Für die Eingabe von Befehlen an den Rechner stehen bei dieser Version zwei Funktionstasten und ein Scroll-Rad zum Navigieren zur Verfügung. Kennziffern wie die Auflösung oder mögliche Zusatztasten spielen bei diesen Modellen kaum eine Rolle. Aufgrund der auf ein Minimum begrenzten Ausstattung gehören diese Modelle zu den preisgünstigen Vertretern. 

  • Gaming-PC-Mäuse

Diese Modelle weichen schon rein optisch von den normalen Typen ab. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, kommt eine typische Gaming-Maus nicht mit der Tastenbelegung einer herkömmlichen Variante aus. Die Anzahl der Tasten spielt in diesem Bereich eine große Rolle. Die zusätzlichen Funktionstasten sind vorzugsweise individuell belegbar. Ebenso wichtig ist eine hohe Auflösung. Mit 1500 dpi werden Sie hier kaum zufrieden sein. Ein Gaming-Vertreter punktet mit Auflösungen ab 3000 dpi.

Beide Varianten in der tabellarischen Gegenüberstellung

Herkömmliche PC-Maus

Gaming-Maus

  • Klassische Variante
  • Belegung mit zwei Maustasten und einem Scroll-Rad
  • Keine Zusatztasten und geringere Auflösung
  • Preisgünstige Variante
  • Speziell fürs Gaming konzipiert
  • Erweiterte Funktionen durch höhere Tastenanzahl
  • Individuell belegbare Funktionstasten
  • Höhere Auflösung
  • Oberes Preissegment

 

Unterscheidung der PC-Mäuse nach der Verbindung mit dem PC

Auch in Bezug auf den Anschluss mit dem PC kann eine Unterscheidung vorgenommen werden. 

  • Kabelgebundene PC-Mäuse

Diese Variante gilt als der Klassiker schlechthin. In den Anfängen war ausschließlich diese Form verfügbar. Noch heute sind Computermäuse in den entsprechenden Modellausführungen mit einem Kabel versehen. Das eine Ende des Kabels sitzt fest an der Maus. Am anderen Ende befindet sich ein USB-Stecker, der mit der entsprechenden Schnittstelle am PC verbunden werden muss. Diese Form stellt die sicherste Verbindung zum Computer dar. Arbeiten Sie ausschließlich mit der Kabelvariante, müssen Sie beachten, dass ein Port ständig besetzt ist. Mit jedem weiteren, über USB angeschlossenen Medium – wie Drucker oder externe Festplatten – schwindet die Zahl der verfügbaren Ports dahin. Diesen Umstand sollten Sie wiederum bereits beim PC- oder Laptop-Kauf bedenken. 

  • Tipp: Reichen die vorhandenen USB-Ports nicht aus, können weitere, benötigte Zugänge über einen USB-Hub geschaffen werden.

 

Jedes der an den PC angeschlossenen Medien hinterlässt ein Kabel. Letztendlich bedeutet das oft ein ordentliches Durcheinander hinter dem Schreibtisch. Möchten Sie die Menge an Kabeln gering halten, ist die Funkmaus durchaus eine geeignete Alternative zur Kabelvariante.

Arbeitet die Computermaus via Kabel, wird die zur Verfügung stehende Distanz von der Länge des Kabels definiert. Den nötigen Strom für den Betrieb bekommen diese Vertreter über das USB-Kabel vom PC geliefert. 

  • Kabellose PC-Mäuse

Funkmäuse stellen eine Weiterentwicklung der Kabelvariante dar. Mit diesen Modellen ist der Zugang zum PC kabellos. Zumeist arbeitet eine solche Computermaus mit einer gleichartigen Tastatur zusammen. Allerdings sind Sie nicht zwingend an die Funkvariante gebunden und können Kabel und Funk explizit bei beiden Komponenten nach Belieben kombinieren. 

Da die Funkvariante „eigenständig“ agiert und keinen direkten Zugang zum Computer hat, muss das Eingabegerät separat mit Strom versorgt werden. Funkmäuse (und Tastaturen) haben aus diesem Grund ein Batteriefach, in dem die Stromlieferanten Platz finden. Damit erhöht sich auch das Gewicht dieser Typen. Sind die Batterien leer, bewegt sich auch der Cursor auf dem Bildschirm nicht mehr. Ein Ende deutet sich nicht langsam an. Tendiert der Batteriestatus gegen Null, versagt das Gerät abrupt seinen Dienst. 

Tipp: Sind Ihre Eingabegeräte kabellos, sollten Sie immer einen Satz frische Batterien in der Schublade haben.

 

Beide Varianten in der tabellarischen Zusammenfassung 

Kabelgebundene Computermäuse

Kabellose Computermäuse

  • Von Gamern bevorzugte Variante
  • Beansprucht ständig eine USB-Schnittstelle
  • Sicherste und störungsfreie Verbindung
  • Distanz wird von der Kabellänge vorgegeben
  • Benötigen keine Batterien, deshalb geringeres Gewicht
  • Kommen überall zum Einsatz
  • Benötigen keinen USB-Port
  • Störungen durch Funk- und Batterieausfälle möglich
  • Keine Einschränkung durch Kabellänge
  • Muss mit Batterien bestückt werden, deshalb höheres Gewicht


Fazit:
Gamer nutzen die spezielle Gaming-Variante und setzen trotz aller Weiterentwicklungen in Sachen Funkmäuse häufig auf die Kabelversion. Zwar ist der Aktionsradius eingeschränkt, aber eine Unterbrechung der Verbindung zum PC durch ein „Funkloch“ oder ein Ausfall aufgrund leerer Batterien ist nahezu unmöglich. Ein Gamer verliert sein Spiel nur ungern, weil er die Hardware unpassend gewählt hat. Die Kabelvariante stellt in jedem Fall die sichere Verbindung dar.

Kabellose Computermäuse kommen hingegen – je nach Vorlieben der User – überall zum Einsatz. Die Kabelfreiheit und große Reichweiten erhöhen den Bedienkomfort.

Welche Ausstattungsmerkmale haben Computermäuse?

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über wichtige Ausstattungsmerkmale, mit denen ein gutes Produkt überzeugen sollte.

  • Ergonomische Form

Damit die Maus gut in der Hand liegt, ist eine ergonomische Form empfehlenswert. Hierbei wird die Form des Gerätes der natürlichen Haltung der Hand angepasst. Das ist umso wichtiger, je häufiger Sie die Maus verwenden. Sitzen Sie den ganzen Tag vor dem PC – was häufig der Fall ist – beugt die ergonomische Form Ermüdungserscheinungen der Hand und dem sogenannten Mausarm vor. Ein ständiger Gebrauch wirkt sich nämlich nicht nur auf die Hand aus. Von Überanstrengungen kann der gesamte Arm betroffen sein, was mit der Diagnose „Mausarm“ beschrieben wird. Wer mit einem Tennisarm vorbelastet ist oder an einer Sehnenscheidenentzündung leidet, sollte ebenfalls ein ergonomisch geformtes Modell wählen. Diese sind entgegen der herkömmlichen Modelle vertikal gearbeitet. 

Das Gesagte gilt auch, wenn die Maus als Gaming-Partner zum Einsatz kommt. Hier unterstützt die altbewährte, jedoch nach ergonomischen Aspekten gestaltete Form das reaktionsschnelle Handling. 

Bei einigen Modellen beschränken sich die Hersteller bezüglich der Ergonomie lediglich auf die für Rechtshänder ausgelegten Modelle. Agieren Sie hauptsächlich linkshändig, sollten Sie darauf achten, dass die Maus gut in der Hand liegt und optimal bedienbar ist. 

  • Tipp: Nicht nur die Form der Modelle entscheidet über ein gutes Handling. Einem Mausarm können Sie auch mit Mauspads mit gepolsterter Handauflage vorbeugen.
  • Tipp: Ermüdungserscheinungen treten auch bei überdimensionierten Modellen auf. Benutzt Ihr Kind das Gerät, sollten Sie eine praktische Micromaus (mit tollen Designs) wählen.

 

Wie viele Tasten sollten Gaming-Modelle haben?

Um nicht schon bald nach dem Kauf an Grenzen zu stoßen, sollten Sie die Tastenanzahl von vornherein hoch genug wählen. Die zwei Bedienelemente und das Scrollrad einer herkömmlichen Computermaus reichen nicht aus. Mit der individuellen Belegung lassen Sie nicht benötigte Funktionstasten vorerst aus, sofern diese nicht im Spielbetrieb stören. Dann sind Sie im Nachhinein auf alles vorbereitet. Allerdings gehen eine hohe Anzahl und viele Funktionen mit einem höheren Preis einher. Deshalb gilt es, ein gutes Mittelmaß zu finden. Eine typische Spiele-Mouse hat seitliche Funktionstasten. Wählen Sie die Anordnung der „Knöpfe“ so, dass Sie optimal damit zurechtkommen. Prüfen Sie das eventuell bei einem Spiel, bevor Sie sich endgültig entscheiden.

Bezüglich der Tastenanzahl kann keine konkrete Empfehlung ausgesprochen werden. Diese orientiert sich in erster Linie an Ihren Ansprüchen, Ihrer Spielweise und der Art der Spiele. 

  • Wie viel dpi sollte die Gaming-Maus haben?

Spielt die Auflösung bei der Verwendung im Büro- und Privatalltag eher eine untergeordnete Rolle, so ist dieses Kriterium bei Spiele-Mäusen von großer Bedeutung. Um die Auflösung eines Modells bewerten zu können, werden die Dots per Inch – die Bildpunkte pro Zoll – angegeben. Mit diesem Wert wird ausgedrückt, wie viele Punkte die Maus über den Signaleingang liest oder „abtastet“, wenn sie auf den Mauspads einen Zoll zurückgelegt hat. Je höher dieser Wert ist, umso schneller können Bewegungen ausgeführt werden und umso weniger Bewegungen sind nötig, um eine gewisse Distanz zurückzulegen.

Für Alltagstätigkeiten am Computer genügen Werte zwischen 400 und 1200 dpi. Ein Gamer wird sich damit jedoch nicht zufrieden geben. Die schnellen Aktionen bei den Games erfordern Genauigkeit bei der Umsetzung, was mit einem höheren dpi-Wert realisiert wird. Eine geringe Auflösung führt beispielsweise dazu, dass Sie die Computermaus langsam und ganz gezielt an die entsprechende Stelle führen müssen. Sind Sie zu schnell, setzt die Maus die Bewegungen nur unzureichend und zu träge um. Das kostet Zeit. Zeit, die ein Gamer nicht hat, wenn er das Spiel für sich entscheiden will. Hier sollten Sie ein Modell mit mindestens 2000 dpi wählen. Gleiches gilt für die Bildbearbeitung. Allerdings erfordern nicht alle Spiele eine hohe Auflösung. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt und durchaus Modelle mit dpi-Werten jenseits der 30.000 dpi-Marke erhältlich.

Tipp: Möchten Sie eine derart hochauflösende Maus auch für normale PC-Arbeiten nutzen, sollten Sie sich für ein Modell mit anpassbarer Empfindlichkeit entscheiden. Anderenfalls können Sie dem Cursor auf dem Bildschirm nur mit Mühe folgen. 

 

Das Gesagt gilt analog für den CPI-Wert, der auch häufig in diesem Zusammenhang verwendet wird. 

  • Die Batterielebensdauer bei Computermäusen

Unter Batterielebensdauer ist in diesem Fall nicht die Belastbarkeit der Stromspeicher an sich gemeint. Vielmehr konzentrieren wir uns hierbei darauf, wie lange die Akkus in den verschiedenen Modellen im Vergleich halten. Die Geräte benötigen Strom, um die Aktionen auszuführen. Diesen liefern die Batterien. Die Modelle ziehen unterschiedliche Mengen aus dem Speicher und lassen dessen Kapazität mehr oder weniger schnell dahinschwinden. Ein Modell, dem eine hohe Batterielebensdauer bescheinigt wird, hält bis zum nächsten Akkuwechsel länger durch. Es benötigt für eine gleiche Anzahl von Aktionen weniger Strom. Nutzen Sie entgegen den Gepflogenheiten der meisten Gamer für die Spiele eine kabellose Variante, ist die Batterielebensdauer besonders wichtig.

  • Welchen Aktionsradius sollten PC-Mäuse haben?

Favorisieren Sie für sich die Kabelvariante, setzt die Verbindung Grenzen. Möchten Sie auf die sichere Verbindung nicht verzichten, aber dennoch weiträumig agieren, sollten Sie nach einem Modell mit langem Kabel suchen. Ein Produkt, das kabelgebunden ist, bietet in der Regel einen Freiraum von rund 2 Metern. 

Deutlich weiter reichen kabellose Vertreter. Hier können nicht selten Distanzen von bis zu 10 Metern überbrückt werden. Bleibt allein die Frage offen, ob in dieser Entfernung die Aktivitäten auf dem Bildschirm noch erkennbar sind. 

  • Beschleunigung und Reaktionszeit

Mit der Mausbeschleunigung wird die Geschwindigkeit des Cursors auf dem Bildschirm definiert. In der einfachsten Variante bedeutet ein Zentimeter auf dem Pad auch ein Zentimeter auf dem Bildschirm. Häufig sind Gamingmodelle jedoch mit einer zuschaltbaren Mausbeschleunigung versehen. Mit diesem Feature lässt sich die Geschwindigkeit des Cursors gegenüber der Maus erhöhen bzw. regulieren. Die zurückgelegte Cursor-Distanz auf dem Bildschirm hängt von der Schnelligkeit der Mausbewegung ab. Sind Sie schnell, erhöht sich die Distanz sprunghaft.

Da hierbei keine 1:1-Wiedergabe der Bewegungen erfolgt, ist dieses Feature gewöhnungsbedürftig und wird gerade deshalb von Gamern oft verschmäht. Die veränderte Signalübertragung, die sich in der Beschleunigung des Cursors bemerkbar macht, verfälscht die Bewegungen. Beim Spielbegleiter wird dieses Feature oft überbewertet. Ist eine Beschleunigung vorgesehen, agieren die Modelle mit einem Wert um 20 G. Da die Option zumeist wählbar ist, können Sie ein solches Modell auch ohne dieses Feature nutzen. 

Die Reaktionszeit steht im Zusammenhang mit der sogenannten Polling-Rate. Lesen Sie in einer Produktbeschreibung einen Wert von 1000 Hertz, wissen Sie, die Maus sendet 1000 Mal in der Sekunde ihren Standort an das System. Diese Maus hat demnach eine Reaktionszeit von 1 Millisekunde und liegt damit im guten Durchschnitt. 

  • Rechts- oder Linkshänder

Entgegen der beidhändigen Benutzung von Tastaturen, wird die Maus nur mit einer Hand bedient. Da die Mehrzahl der User Rechtshänder sind, sind die meisten Modelle auch auf diese Bedienung ausgerichtet. Dem entsprechend sind die beiden Tasten belegt. Allerdings ist die Zahl der linkshändig agierenden Personen nicht gerade gering. Eine Person, die die linke Hand für alle möglichen Aktivitäten bevorzugt, kommt mit einer herkömmlichen Maus nur schlecht klar. Gehören Sie zu dieser Personengruppe, sollten Sie unbedingt auf die linkshändige Nutzbarkeit der Maus achten. Bei beidseitig nutzbaren Modellen wird das in der Regel mit der Umkehrbarkeit der Tastenfunktionen erreicht. Die nötigen Einstellungen hierfür nehmen Sie am PC vor. 

Tipp: Rufen Sie hierfür die Systemsteuerung auf, wählen Sie „Maus“ aus, setzen Sie ein Häkchen bei „Primäre und sekundäre Taste umschalten“ und übernehmen und bestätigen Sie die Einstellung.

Eine auch für Linkshänder geeignete Spielevariante verfügt auf beiden Seiten über die gleiche Tastenanzahl und -anordnung. Mit der individuellen Belegbarkeit der Funktionstasten können Sie das Modell entsprechend Ihren Ansprüche als Linkshänder aufbereiten. 

Spezielle Gamingtypen für den Linkshänder sind auch hinsichtlich der Ergonomie auf die veränderte Handhabung vorbereitet. Die Hersteller haben das noch vor Jahren bestehende Defizit erkannt und bieten inzwischen einige Modelle, die diesen Anforderungen gerecht werden. 

  • Welche zusätzlichen Features bieten Gamingmäuse?

In Bezug auf zusätzliche Bedien-Highlights kann keine allgemeingültige Empfehlung ausgesprochen werden. Schließlich wird der Einsatz beim Spielen von vielen individuellen Faktoren beeinflusst. Als hilfreich werden allerdings die sogenannten Makros beschrieben. Mit diesem Feature können mehrere und immer wieder kehrende Befehle bzw. Befehlfolgen auf eine Taste gelegt werden. Müssten Sie bei einem Spiel also mehrere Befehle hintereinander auslösen, geht das nun mit einem einzigen Tastendruck. Das spart Zeit und Sie gewinnen im Spiel an Schnelligkeit.

Ein weiteres Highlight, welches das Spielen zu etwas Besonderem macht, ist eine RGB-Beleuchtung. Dieses Feature hat weniger auf den Spielverlauf als vielmehr auf das Empfinden des Spielers Einfluss. 

Das ganz Besondere und Individuelle bieten Modelle mit Strasssteinen oder die beheizte Variante. Selbst derartige Ansprüche werden bedient. Diese Varianten sehen besonders schick aus oder wärmen die Hände des Anwenders. 

Reinigung und Pflege einer Computer-Mouse

Obwohl ein solches Gerät Tag für Tag und bei einigen Personen sogar beinahe ständig in dessen Hand liegt, benötigt weder eine Funkmaus noch ein Kabelvertreter eine besondere Pflege. Die Gehäuse sind so beschaffen, dass sich die Spuren stundenlangen Klickens mit einem feuchten Tuch schnell wieder beseitigen lassen. Wenn überhaupt, stellen die Öffnungen, an denen das Scroll-Rad eingelassen ist, einen möglichen „Schmutzfänger“ dar. Hier können Staub und kleine Partikel eindringen. Mit dem Drehen des Scroll-Rades werden die ins Innere des Gerätes transportiert und können sich dort festsetzen. 

Stellen Sie fest, dass das Eingabegerät nicht mehr korrekt arbeitet, lassen sich einige Modelle mit Hilfe der sichtbaren Schrauben an der Unterseite öffnen. Nehmen Sie das Gehäuse äußerst vorsichtig auseinander, damit keine kleinen Teile herausspringen und verloren gehen. Offenbart sich das gesamte Innenleben vor Ihnen, sehen Sie zumeist mit einem kurzen Blick, ob Verschmutzungen die Ursache für das „Fehlverhalten“ des Gerätes ist. Lockeren Staub können Sie durch kräftiges Pusten entfernen. Hat sich zäher Schmutz angesammelt, entfernen Sie diesen vorsichtig mit einem mäßig feuchten Wattestäbchen. Nach dieser Prozedur setzen Sie das Gerät wieder zusammen.

Hat sich an der Situation nichts geändert, müssen Sie wohl über ein neues Gerät nachdenken. 

Preise und bekannte Hersteller

Die Preisgestaltung orientiert sich in erster Linie an der Art der Modelle und damit an der Ausstattung. Derzeit umfasst die gesamte Spanne Preise zwischen 2 und gut 1050 Euro (Stand: Oktober 2017). 

Hersteller und Preise für herkömmliche PC-Mäuse (kabelgebunden und kabellos)

Die Kategorie startet in der einfachen Ausführung mit weniger als 2 Euro und erreicht mit 175 Euro für eine hochwertige, optische Version in der ergonomischen Variante die Obergrenze (z. B. von Logitech, SteelSeries, Sharkoon oder Rapoo).

Hersteller und Preise für Gaming-Mäuse

Mit einem Einstiegspreis von rund 7 Euro sind die einfachen Modelle erschwinglich. Allerdings übertreffen die Preise für Modelle, die ausschließlich diesem Genre zugeordnet werden können und mit allen erdenklichen Features versehen sind, locker die 1000 Euro-Marke (z. B. Geräte von Logitech, Razer, Roccat, Sharkoon oder Rapoo).

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

Die folgenden Stichpunkte fassen die wichtigsten Kaufkriterien noch einmal zusammen. 

  • Prüfen Sie vorab, ob die kabellose oder die kabelgebundene Variante für Sie die beste Lösung ist
  • Agieren Sie bevorzugt mit der linken Hand, sollten Sie nach einem entsprechenden Gerät Ausschau halten
  • Für den normalen „PC-Alltag“ genügt ein herkömmlicher Vertreter. Für Spiele ist die Gamingmaus die bessere Wahl
  • Wählen Sie zwischen dem Laser- oder dem LED-Sensor als Signaleingang. Suchen Sie ein hochwertiges Modell, sollten Sie sich bevorzugt für die Laser-Signalübertragung entscheiden
  • Arbeiten Sie viel mit dem Gerät, ist eine ergonomische Form angebracht 

PC-Mäuse-Test – so küren wir den PC-Mäuse-Testsieger

Um die beste PC-Maus zu benennen, testen wir alle PC-Mäuse, die uns vorliegen, ganz genau. Wir berücksichtigen Details, die auch dem Endverbraucher nach dem Kauf auffallen würden – lediglich ohne Labor, wie die Stiftung Warentest oder Öko-Test. Dabei werden die meisten unserer Tests mit Fotos dokumentiert, der Test zudem auf Video aufgezeichnet und Ihnen auf unserem YouTube-Kanal „experten-beraten“ vorgestellt. Der PC-Mäuse-Test an sich läuft so ab: 

  • Wir begutachten den Kundenservice des Herstellers und benennen die Zeit, die es dauert, bis die PC-Maus über den Postweg zum Test bei uns eingeht. Dabei werden auch Preis und Garantieleistung des Herstellers berücksichtigt
  • Auch die Versandverpackung spielt eine Rolle. Ist diese neutral gehalten und eignet sich das Paket als Überraschungsgeschenk im Direktversand?
  • Wir betrachten den eigentlichen Produktkarton und die dort vorhandenen Abbildungen und Hinweise genau
  • Die PC-Maus wird ausgepackt und wir betrachten alles, was zum Lieferumfang gehört
  • Wir prüfen alle Teile auf eventuelle Verarbeitungsmängel, messen jedes Teil aus und benennen auch Dinge, die vielleicht nicht dabei sind und extra hinzugekauft werden müssten
  • Es folgt der Zusammenbau des Gerätes, wobei wir alle Funktionen, die es bietet, benennen. Wir prüfen auch hier wieder die Verarbeitung und die Schwierigkeiten, die sich ggf. beim Zusammenbau ergeben
  • Das Gerät wird angeschlossen und in unserem PC-Mäuse-Praxistest werden die Funktionen überprüft
  • Nun stellen wir Ihnen unser Fazit zur getesteten PC-Maus vor. Diesen Test führen wir mit allen vorliegenden Geräten durch 

Unsere PC-Maus-Test- und Vergleichssieger

Dadurch, dass wir mehrere PC-Mäuse ähnlicher Bauart testen, bekommen wir einen hervorragenden Überblick. Wir küren die PC-Maus-Testsieger in den Bereichen:

  • PC-Maus-Vergleichssieger
  • PC-Maus-Testsieger
  • PC-Maus-Preis-Leistungs-Sieger
  • PC-Maus-Kundensieger
  • PC-Maus-Geheimtipp der Redaktion 

Gewappnet mit all diesen Informationen über die Stärken und Schwächen aller getesteten Geräte aus den PC-Mäuse-Tests und den Ratschlägen aus diesem Ratgeber, wird Ihnen die Entscheidung für die für Sie und Ihren PC passende PC-Maus sicher leicht fallen. Unser Preisvergleich sucht Ihnen gleich den günstigsten Shop heraus, in dem Sie das Modell, für das Sie sich entschieden haben, direkt online kaufen können. Dafür vergleicht unsere Software die Preise auf mehr als 500 Portalen, darunter auch Amazon, Ebay oder Otto.de. Wir verlinken die Anbieter durch einen Affiliate-Link – wenn Sie nun diesem Link folgen und eine der von uns empfohlenen PC-Mäuse kaufen, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. 

Zusammengefasst

Die Vielzahl der Produkte macht es nicht leicht, die richtige PC-Maus zu finden. Unterschiedliche Ausstattungsmerkmale und die Möglichkeit zwischen kabellos und kabelgebunden zu wählen, erschweren die Wahl. Möchten Sie eine sichere Verbindung zum PC, raten wir Ihnen zur Kabelverbindung. Lieben Sie auch in diesem Bereich die Unabhängigkeit, ist die Funkmaus die richtige Entscheidung. Für den Hausgebrauch sollte die Standardausführung genügen. Für Games und Bildbearbeitung darf es die gehobene Ausstattung mit höherer Auflösung, Tastenanzahl, Funktionstasten und weiteren Features sein.

Damit Sie trotz allem die richtige PC-Maus für Ihre Ansprüche finden, haben wir zusätzlich zu diesem Ratgeber einen PC-Maus-Test durchgeführt und die Besten ernannt. Lesen Sie die umfassenden Testberichte, die wir für die besten Geräte erstellt haben und überzeugen Sie sich selbst von den Stärken und Schwächen unserer PC-Mäuse-Testsieger 2017. Finden Sie so Ihren Favoriten.

(Quelle: Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Maus_(Computer)

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