Japansäge Test und Kaufberatung

Japansäge

Japansäge Test 2017: Ein kleiner Ratgeber

Nahezu in jedem Haushalt befindet sich zumindest eine kleine Säge, mit der man verschiedene Werkstücke zerteilen oder zuschneiden kann.

Die Deutschen schwören hierbei oft auf den sogenannten Fuchsschwanz, bei dem es sich um eine Handsäge handelt, die recht fein schneidet.

Das japanische Pendant hierzu ist die sogenannte Japansäge, die wir Ihnen in unserem Japansäge Test näher vorstellen möchten.

Selbstverständlich werden die Japansägen auch in Deutschland zum Kauf angeboten, sodass Sie eine solche erwerben können. Damit Sie keine minderwertigen Produkte kaufen, beraten wir Sie nachfolgend über die Dinge, die Sie beim Kauf beachten sollten.

Wir gehen des Weiteren auf die Vor- und Nachteile der Japansäge ein und stellen Ihnen die Produkte verschiedener Hersteller vor. Unter anderem gehen wir hierbei auf die Japansägen der Marke Bahco ein.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Japansägen auf einen Blick

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Japansäge Kaufberatung

Was ist eine Japansäge?

Bei einer Japansäge handelt es sich um eine japanische Feinsäge, die mit dem „Fuchsschwanz“ zu vergleichen ist. Die „Nokogiri“ – wie dieser Typ genannt wird – arbeitet auf Zug, sodass ein sehr dünnes Sägeblatt von etwa 0,3 bis 0,6 mm ausreicht, um ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen.

Die Japansäge wird in verschiedenen Formen angeboten, und zwar als

  • Dozuki (Säge mit Rumpf)
  • Kataba (einseitig verzahnte Säge ohne Rücken)
  • Kobiki
  • Kugihiki (Nagelsäge bzw. Dübelsäge)
  • Ryoba (Doppelzahnsäge)

Des Weiteren werden die Sägen in verschiedenen Verzahnungsarten angeboten, zu denen die Trapezverzahnung, die Dreiecksverzahnung sowie die Universalverzahnung gehören.

(Quelle: Wikipedia)

 

Die einzelnen Typen näher erläutert:

1. Die Dozuki

Diese Variante wird überwiegend für Querschnitte genutzt, da sie über einen durchgehenden Rücken sowie eine einseitige Zahnung verfügt. Die Schnittbreite liegt dank der sogenannten Schränkung unter 0,5 mm. Diese Säge hat jedoch den Nachteil, dass die maximale Schnitttiefe bei gerade einmal 50 mm liegt. Die Säge verfügt über ein steifes Blatt, was das Modell insbesondere für Anfänger interessant macht.

2. Die Kataba

Mit der Kataba bearbeiten Sie problemlos Verbundmaterialien sowie Massivholz und Leimholz, was durch die Dreiecksverzahnung erreicht wird, welche zudem tiefe Schnitte ermöglicht. Diese Säge verfügt nicht über einen Rücken. Damit sie für die Arbeit steif genug ist und die fehlende Stabilität durch den Verzicht auf den Rücken ausgeglichen werden kann, wird ein starkes Sägeblatt verwendet. Das Modell ist überaus handlich und ermöglicht des Weiteren eine Schnitttiefe in unbegrenzter Höhe.

3. Die Kobiki

Für das Verschneiden von Obstbäumen sowie das Trennen von Blättern, ist die Kobiki bestens geeignet. Sie kann daher auch als „Astsäge“ oder „Laubsäge“ bezeichnet werden. Es handelt sich um ein Modell, welches mit einem sehr schmalen Rücken ausgestattet ist.

4. Die Kugihiki

Die Kugihiki verfügt über eine nicht geschränkte Verzahnung, was dazu beiträgt, dass man die Säge flach auflegen kann. Daher eignet sie sich hervorragend zum Kürzen von Dübeln. Sie erreicht ein ebenes Schnittbild.

5. Die Ryoba

Die Ryoba verfügt über eine Doppelverzahnung, wobei die eine Hälfte mit einer Trapez- und die andere mit einer Dreiecksverzahnung ausgestattet ist. Hierdurch können problemlos sowohl Quer- als auch Längsschnitte durchgeführt werden. Lange Schnitte mit einer erheblichen Tiefe sind möglich, da die meisten Sägeblätter eine Blattlänge von 300 mm haben. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich die Ryoba hervorragend für Zimmermänner.

Da das Blatt nicht nur lang, sondern auch recht breit ist, knickt es sehr schnell, was die Anwendung solcher Feinsägen alles andere als einfach macht.

 

Worin unterscheiden sich die japanischen Modelle von den europäischen Varianten?

Vergleicht man die Japansäge und eine europäische Feinsäge miteinander, stellt man schnell fest, dass diese Modelle sich teilweise erheblich voneinander unterscheiden. Nachfolgend möchten wir daher auf die Unterschiede eingehen:

  • Im Gegensatz zu einer europäischen Säge, welche auf Druck sägt, arbeiten die Japansägen auf Zug. Bei den ersten Sägearbeiten bedeutet dies eine Umstellung, die Sie jedoch schnell erlernen.
  • Wer schon einmal mit einer europäischen Säge gearbeitet hat, weiß dass das Blatt sich häufig verbiegt, was die Arbeit erheblich erschwert. Bei den japanischen Modellen ist dies aufgrund des Zugverfahrens nicht möglich, da das Blatt hierdurch automatisch gerade gehalten wird.
  • Damit die Belastungen beim Sägen verringert werden und das Blatt sich nicht verbiegt, sind europäische Sägemodelle in der Regel mit breiten Sägeblättern ausgestattet. Japansägen hingegen verfügen über schmale Blätter, die einen präziseren Schnitt ermöglichen. Auf diese Weise müssen Sie beim Sägen weniger Kraft aufwenden und es entstehen deutlich weniger Späne.
  • Mit der Japansäge arbeiten Sie nicht nur überaus präzise, sondern auch schnell und sauber.

 

Diese Produkte empfehlen wir Ihnen:

Im Bereich der japanischen Sägen steht vor allem der Hersteller Bahco im Vordergrund, welcher hochwertige und gleichzeitig kostengünstige Modelle anbietet, an denen Sie lange Zeit Freude haben werden. Sämtliche Produkte dieser Marke sind solide verarbeitet und bieten beim Sägen einen hohen Komfort.

 

Was Sie beim Kauf beachten sollten:

Die Vorteile der Japansäge-Arten überwiegen bei Weitem, sodass sich immer mehr Interessenten für ein solches Modell entscheiden. Bevor Sie ein entsprechendes Produkt kaufen, sollten Sie jedoch einiges beachten:

1. Nicht jede dieser Handsägen eignet sich für jeden Einsatzzweck. Ehe Sie eine Japan-Säge kaufen, sollten Sie daher überlegen, zu welchem Zweck Sie diese verwenden möchten. Zum Kürzen von Dübeln empfiehlt sich beispielsweise die Kugihiki, während Sie zum Verschneiden von Ästen (beispielsweise von der Heckenrose) eine Kobiki verwenden sollten.

2. Achten Sie auf die Verarbeitung, denn nur ein hochwertiges Produkt, welches hohe Sicherheitsstandards erfüllt, sollten Sie kaufen.

3. Beachten Sie, ob für das gewünschte Modell Ersatzblätter angeboten werden und wie teuer diese sind. Nicht selten werden günstige Sägen angeboten, bei denen die Hersteller durch den Verkauf teurer Ersatzteile versuchen möchten, diesen Billigpreis zu relativieren.

4. Handelt es sich um ein Original? Nicht alle in Deutschland angebotenen Japansägen sind Originale, denn durchaus werden auch in diesem Bereich zahlreiche Plagiate verkauft. Wenn Sie auf der Suche nach einem Original sind, sollten Sie diesbezüglich die Augen offenhalten.

 

Japansäge online kaufen

Auf der Suche nach einer neuen Säge, gleich welcher Art auch immer, werden Sie möglicherweise zunächst in einen nahegelegenen Baumarkt gehen und auch bei Lidl werden derartige Produkte teilweise angeboten. Mit etwas Glück finden Sie auch Japansägen oder andere Holzsägen. Wer jedoch von der größtmöglichen Auswahl profitieren möchte, sollte sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, im World Wide Web nach einer Japansäge zu suchen. Die Vielzahl der Angebote ist enorm, sodass Sie gezielt die Qualität der Produkte miteinander vergleichen können, um letztendlich Ihren Favoriten zu finden. Haben Sie sich für ein Modell entschieden, empfehlen wir des Weiteren einen Preisvergleich, sodass Sie die gewünschte Säge so günstig wie möglich erhalten.

Sofern Sie bei einem deutschen Onlinehändler einkaufen, gehen Sie in der Regel kein Risiko ein, denn Sie können die Ware – sollte Ihnen diese nicht gefallen – innerhalb von 14 Tagen zurücksenden. Viele Händler bieten jedoch eine erheblich längere Rückgabefrist an. Sollten Sie die bestellte Säge im Vorfeld bezahlt haben, beispielsweise per Vorkasse, Sofortüberweisung, PayPal oder Kreditkarte, wird Ihnen das Geld nach Rücksendung der Ware erstattet.

Aufgrund der geringen Lieferzeiten, die im Schnitt zwischen 1 und 3 Werktagen liegen, können Sie die neue Japansäge bald in den Händen halten.

Online werden Ihnen selbstverständlich zahlreiche weitere Handwerkzeuge angeboten und auch hochwertige Gartengeräte sowie weitere Produkte zur Werkstatteinrichtung können Sie im Internetshop bestellen. Kaufen Sie beispielsweise einen Bohrschrauber, einen Akkuschrauber Bohrmaschinen, ein Heißluftgebläse, einen neuen Akku für die Gardena Geräte, verschiedene Baustoffe, eine Tischkreissäge, eine Tauchsäge oder eine Bügelsäge. Weitere Werkzeuge, wie eine Zugsäge mit Metallsägebogen, kaufen Sie ebenso problemlos online ein.

 

Japansäge teuer vs. billig

Eine gebrauchte Japansäge kaufen

Beachten Sie, dass Privatverkäufer nicht zu einer Gewährleistung verpflichtet sind. Sollten Sie eine gebrauchte Japansäge kaufen wollen, raten wir Ihnen, zunächst einen Termin mit dem Verkäufer zu vereinbaren und die Qualität der Säge zu prüfen. Sämtliche Teile sollten gut verarbeitet sein, sodass kein Verletzungsrisiko besteht. Damit Sie von einer guten Sägeleistung profitieren können, sollten Sie auch das Sägeblatt begutachten. Erfragen Sie des Weiteren, ob Ihnen ein Ersatzblatt zur Verfügung gestellt werden kann.

Generell empfehlen wir, bei der Anschaffung der Japansägen auch auf die Preise für das Ersatzblatt zu achten, sofern die Anbringung eines solchen überhaupt möglich ist. Moderne Modelle werden in der Regel mit einem Wechselmechanismus hergestellt, der den Austausch des Blattes ermöglicht. Sollten Sie jedoch nach einer antiken Variante suchen, handelt es sich dabei möglicherweise um ein handgefertigtes Modell mit einem fest eingearbeiteten Sägeblatt. Produkte mit Wechselblättern haben sich dadurch etabliert, dass die Ersatzteile günstiger sind als die Neuanschaffung einer Säge. Der Zeitaufwand für das Schärfen des Blattes fällt weg, doch ohnehin beherrschen nur die wenigsten die Technik, das Japansäge-Blatt zu schärfen.

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