Kleinbildkamera Test und Kaufberatung

Kleinbildkamera

Kleinbildkameras im Test – Was Sie über eine Kompaktkamera wissen sollten

Fotos werden zu jeder Zeit und Stunde gemacht. Während heute oft „Lumia“ oder „Huawei“ gezückt werden, um mehr oder weniger interessante Motive abzulichten, sind viele noch im Besitz einer Digitalkamera welche allerdings seltener zum Zuge kommt. Trotz Smartphone und Tablet – die digitalen Kamera-Vertreter haben nichts von ihrem Reiz verloren. Ob auf Familienfesten oder im Atelier – überall sind diese Typen in verschiedenen Ausführungen vorhanden.

Zwar wurde die althergebrachte Kleinbildkamera, welche nach nostalgischer Manier noch mit einem Negativ- oder Positiv-Kleinbildfilm bestückt wurde, längst aus den meisten Fotoausrüstungen verbannt, aber die Kompakt-Kamera in der digitalen Version ist zahlenmäßig stark vertreten. Diesen Modellen haben wir uns gewidmet und bei folgenden Herstellern durch den Sucher geschaut:

Nikon, Canon, Panasonic, Fujifilm, Olympus, Leica, Pentax, Sony, Casio, Ricoh

Da die herkömmliche Kleinbildkamera aufgrund der verschwindend geringen Nachfrage im Handel kaum noch zu finden ist, berühren wir diese Thematik kurz und richten den Focus auf den Bereich der digitalen Kompakt-Kamera.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Kleinbildkameras auf einen Blick

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Kleinbildkamera Kaufberatung

Was ist eine Kleinbild-Kompaktkamera?

Bevor die Digitalkamera auf den Markt kam und die Herzen von Vertretern aller Generationen eroberte, füllten Kameras in der Kleinbild-Ausführung die Regale der Händler. Eine Kleinbildkamera wurde mit im unbelichteten Zustand lichtempfindlichen Negativ-Filmen bestückt. Dem Kamera-Typ entsprechend handelte es sich um das Format 24x36mm. Waren alle Aufnahmen gemacht, wurde die Filmkapsel entnommen. Die Einstellung der Brennweite übernahm zumeist die Automatik der Kamera. Der Film musste nun unter bestimmten Bedingungen im Foto-Labor entwickelt werden.

Erst dann konnten Abzüge gemacht werden. Zwar bedienten nur die 24x36mm-Filme den Kleinbildstandard. Aber letztendlich wurden auch Formate von 20 bis 40mm dieser Kategorie zugeordnet. Eine mögliche Alternative zum Negativ-Film war die Positiv-Variante, besser bekannt unter der Bezeichnung Dia-Filme. Bezüglich der Typen unterschieden sich die Modelle aus dem Kleinbild-Sektor nicht von den Digitalen. Sie konnten zwischen Spiegelreflex- und Kompakt-Kamera wählen, wobei Letztere zahlenmäßig stärker vertreten war.

(Quelle: Wikipedia)

 

Kleinbild- und digitale Kompaktkamera – Wo liegt der Unterschied?

Im vorherigen Kapitel haben wir die typische Kleinbildkamera in groben Zügen beschrieben. Doch worin unterscheidet sich ein solches Modell von einer Digitalkamera? Vom technischen Grundprinzip her sind beide Varianten gleich. Die Kameras verfügen in den meisten Fällen über einen Sucher, durch den Sie das Motiv „anvisieren“ können. Handelt es sich bei der Kamera um eine Autofokus-Ausführung, übernimmt das Gerät die Schärfeneinstellung. Beim Betätigen des Auslösers öffnet sich der Verschluss, womit die Bildinformationen über das Linsengefüge im Objektiv auf das jeweilige Medium in der Kamera treffen und dort in der dem Gerät eigenen Form „abgelegt“ werden.

Bei der herkömmlichen Kleinbild-Version ist das der Negativ- bzw. der Positiv-Film. Die Digitalkamera speichert die Informationen auf einem Bildsensor. Bei der ersten Variante entsteht das Bild nach oben genanntem Prinzip. Die Bilder der Digitalkamera werden in einem Drucker „produziert“. Nahezu alle eingangs erwähnten Hersteller bedienen bzw. bedienten beide Kamera-Segmente.

 

Die digitale Kompaktkamera dominiert den Markt

Die einstigen Kleinbildkameras verstauben höchstens noch in den Schubfächern der „älteren“ Generation. Durch alle Altersgruppen hinweg zieht sich die Fangemeinde der Digitalen. Allen voran die Kompakt-Kamera, welche unter anderem von folgenden Modellen repräsentiert wird:

  • die „Ixus“, die „PowerShot S120“ bzw. die „Powershot S110“ von Canon
  • einige FinePix-Modelle – z.B. die „XP90“ von Fujifilm
  • diverse Leica-Modelle
  • die „MX-1“ von Pentax
  • die „DSC-RX100 Cyber Shot“ von Sony
  • die „Exilim“ von Casio
  • diverse Ricoh-Modelle

Aufgrund der kompakten Bauweise werden diese Modelle – neben dem Handy, z.B. von Huawei – am häufigsten für Schnappschüsse aus der Tasche geholt. Sie bedienen weitestgehend die Ansprüche der breiten Massen und bieten auch ansonsten alle Vorzüge einer Digitalkamera Das Fotografieren mit diesen Modellen unterscheidet sich im Prinzip nicht von den Großen. Bei den meisten Modellen müssen Sie sich jedoch mit wenigen Programmen und Einstellungen und einer schlechteren Bildqualität zufriedengeben, was vielen Schnappschuss-Jägern jedoch ausreicht. Sie verzichten der Übersichtlichkeit und des einfachen Handlings wegen gern auf ein Zuviel an Einstellmöglichkeiten und benötigen häufig auch keine Qualität, mit der sie den Profis Konkurrenz machen könnten.

 

Welche Digitalkamera-Typen gibt es noch?

Für all diejenigen, denen gut nicht gut genug ist, bietet der Markt Alternativen zur Kompakt-Kamera und den „Apparaten“ in Lumia und Huawei. Wollen Sie mehr, müssen Sie zur DSLM – häufig wird auch der Begriff „Systemkamera“ verwendet – oder sogar zur DSLR – der Spiegelreflex – greifen. Die bessere Technik – ohne und (in der Profi-Liga) mit Spiegel – geht mit einem höheren Anschaffungspreis, deutlich mehr Programm-Modi bzw. Einstellmöglichkeiten und einer ausgezeichneten Bildqualität einher. Außerdem fordert die technische Ausstattung ihren Tribut in Form eines größeren Gehäuses und höheren Gewichts. Ein Kompromiss, den leidenschaftliche Fotografen gern eingehen.

DSLM-Kameras

Die Systemkameras, zu denen unter anderem die Modelle

  • „Lumix DMC-GX80“, „Lumix DMC-TZ101“, „Lumix DMC-TZ81“, „Lumix DMC-FZ300“ – allesamt von Panasonic
  • „E-M10“ von Olympus

gehören, um abermals nur einige Vertreter dieser Kategorie zu nennen, sind den Spiegel-Modellen auf den ersten Blick sehr ähnlich. Das passt auch insofern, als dass sich die Objektive tatsächlich wie bei den Spiegelrelfex-Varianten austauschen lassen. Der große Unterschied steckt im Gehäuse. Diesen Kameras fehlt der Spiegel. Dennoch bringen die Modelle eine sehr gute Bildqualität hervor.

DSLR-Kameras

Besser als Spiegelreflex geht es kaum. Trifft diese zudem auf Digital, sollten Sie fototechnisch an keinerlei Grenzen mehr stoßen. Beispiele dafür sind die EOS-Modelle von Canon. Die nicht ganz billige Technik liefert Bilder von hervorragender Qualität, was vor allem für Profis in jeder Hinsicht unverzichtbar ist. Für den Hobby-Fotografen werden diese Kameras vor allem im Bereich der Vergrößerung von Abzügen interessant. Hierbei liefert eine Kompakt-Kamera in der Regel schlechtere Ergebnisse. DSLR-Kameras bieten diverse Einstellmöglichkeiten und Modi, mit denen Sie professionelle und künstlerische Aspekte in die Fotografie einfließen lassen können.

Allerdings stellt eben diese Vielfältigkeit so manchen ungeübten DSLR-Benutzer vor eine schwierige Aufgabe. Fehlt das nötige Wissen über Funktionen, wie die Einstellung der Brennweite, führen diese nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Ein Vorteil der digitalen Fotografie ist jedoch die Möglichkeit, alle Aufnahmen vor der Erstellung von Abzügen beurteilen zu können. Damit lässt sich die Zahl von „ausgedruckten Patzern“ weitestgehend minimieren.

 

Bridgekameras

Diese Modelle stellen bezüglich ihrer Eigenschaften den goldenen Mittelweg zwischen DSLR und den Kompakten dar. Sie bieten beispielsweise die Möglichkeit, einen zusätzlichen Blitz aufzustecken. Viele Einstellmöglichkeiten, ein großes Objektiv und ein großer Zoom-Bereich sind einige Features, die diesen Kameras zumeist mit auf den Weg gegeben werden. Beispiele für diese Kategorie sind:

  • die „Coolpix“ aus dem Hause Nikon
  • die „DSC-HX60V Cyber Shot“

 

Handykameras

Eine besondere Form der Digitalen stellen die Typen in Handys wie dem „Lumia“ von Microsoft dar. Sie liefern sehr gute Ergebnisse, sind jedoch nicht mit den reinen Fotoapparaten zu vergleichen.

 

Wie wird die hohe Bildqualität erreicht?

Schauen Sie bei einer Kleinbild-Kamera durch den Sucher, wissen Sie letztlich nicht, welches Ergebnis Sie erwartet – wie das fertige Bild aussehen wird. Anders bei einer Digitalen. Zwar bleibt der Ausgang beim Blick durch den Sucher immer noch ungewiss, aber Sie können nachbearbeiten. Sie haben die Möglichkeit, diverse Korrekturen vorzunehmen bis das Ergebnis stimmt. Oder Sie verwerfen den Plan kurzerhand ganz, wenn sich die Aufnahme für Ihre Zwecke als absolut ungeeignet herausstellt.

Der Bildsensor

Mit der digitalen Technik sind Sie weitestgehend auf der sicheren Seite. Hersteller wie Canon, Nikon, Panasonic, Leica, Pentax, Fujifilm, Olympus oder Ricoh integrieren in die Modelle einen Bild-Sensor. Dabei liegt das Geheimnis in einem möglichst großen Sensor, was bei einer kompakten Bauweise der Kameras nicht ganz einfach ist. Die verfügbaren Megapixel müssen auf dem Sensor platziert werden. Immer kleiner werdende Sensoren – wie in Kompaktkameras – und steigende Pixel-Zahlen, bedeuten weniger Platz. Und wenn es eng wird, geht das auf Kosten der Bildqualität.

Das sogenannte Bildrauschen als Indiz für eine schlechtere Qualität wird dann vor allen Dingen bei Nachtaufnahmen sichtbar. Wählen Sie eine Kamera also immer mit Bedacht aus und machen Sie die Bild-Qualität nicht ausschließlich an der Zahl der Megapixel fest. Je größer das Gehäuse, umso größer darf der Sensor sein. Spiegelreflex-Kameras, wie die EOS von Canon, liegen demnach vorn, kosten dafür aber auch mehr.

Der CMOS-Sensor

Hinter der Bezeichnung „CMOS“ verbirgt sich ein Sensor, der sich für die Speicherung der Bildinformationen hervorragend eignet und innerhalb der derzeit verfügbaren Sensoren eine Spitzenposition einnimmt. Der Einsatz dieser Sensoren zieht sich durch nahezu alle Kategorien. Nicht nur in einer EOS von Canon steckt dieser Sensor. Auch im Gehäuse der „FinePix XP90“ von Fujifilm, in der „Coolpix“ von Nikon, der „IXUS“, der „Powershot S120“ sowie der „Powershot S110“ – allesamt von Canon, der „Cyber Shot DSC-HX60V“ sowie der „Cyber Shot DSC-RX100“ – beide von Sony, findet ein solcher Sensor einen Platz.

Natürlich bietet der Markt weitere Sensoren zur Speicherung von Bilddaten. Demnach setzen Panasonic bei den Lumix-Modellen „TZ101“, „GX80“ und „TZ81“ und Olympus bei der „M10“ auf die MOS-Ausführung und rüsten diese nicht mit dem CMOS-Sensor aus.

„Exilim“, „M10“, „EOS“ und Co. in der Gegenüberstellung mit den Analogen

In der folgenden Übersicht haben wir die oben genannten Eigenschaften noch einmal für Sie zusammengefast. Sie sehen auf einen Blick, dass eine Nikon „Coolpix“, eine „M10“, eine „GX80“ von Panasonic oder sogar eine „EOS“ von Canon mit vielen Vorzügen gegenüber einer Analogen zu überzeugen weiß.

 

 

Digitale

Analoge

  • Massenhafte Aufnahmen möglich

  • Auswahl der besten Fotos aus einer Vielzahl von Aufnahmen möglich

  • Fotografieren ohne Kenntnisse bringt dennoch gute Ergebnisse

  • Nachbearbeitung am Computer möglich

  • Möglichkeit, mit fotografischen Effekten bzw. Filtern das Bild zu verändern

  • Über WLAN ist „Verbindung“ und senden zu anderen digitalen Medien möglich

  • Duplizierung ohne weiteres möglich

  • Keine Folgekosten für Filme und Entwicklungen

  • Die Aufnahmen lassen sich zumeist umgehend auf dem vorhandenen Display begutachten

  • Mit der Einfachheit des digitalen Fotografierens geraten mögliche Einstellungen, wie Brennweite und dergleichen in den Hintergrund

  • Negative bzw. Positive werden seit Jahrzehnten ohne sichtbare „Schäden“ archiviert. Ob die Dateien so lange durchhalten, lässt sich noch nicht mit Sicherheit beantworten.

 

 

Worauf sollten Sie beim Kauf einer Nikon oder eines anderen Modells achten?

Die meisten Käufer greifen zu einer Zoom-Ausführung. Damit lassen sich in der Ferne befindliche Motive heranholen. Lesen Sie, was sonst noch wichtig sein könnte.

Nicht nur auf die Pixel kommt es an

Dass die Pixel-Angabe nicht das alles entscheidende Kriterium ist, haben wir bereits dargelegt. Gleichwohl stellt die Angabe einen Richtwert dar, an dem Sie sich – neben weiteren Eigenschaften – orientieren können. Bei einigen Herstellern, wie Canon oder Nikon, können Sie sich einer hochwertigen Qualität in jedem Fall sicher sein, selbst wenn Sie zu einer Kleinen wie einer „IXUS“ statt zur „EOS“ greifen. Lesen Sie in den Produktbeschreibungen einer Exilim z.B. „10MP“, einer RX100 „20 Megapixel“, unseres Pentax-Kandidaten „12 Megepaxil“ oder bei der M10 von Olympus „16 Megapixel“, dann ist das nur die halbe Miete.

Eine wesentliche Rolle für eine gute Bild-Qualität spielt auch der Bild-Sensor. Diesbezüglich werden z.B. der „TZ101“ und der „TZ81“ von Panasonic, die als perfekte Reisezoom-Kameras gelten, ein positives Ergebnis bescheinigt.

Die Größe

Suchen Sie eine perfekte Reisezoom-Kamera sollten Sie auf die Größe achten. Mit der „TZ101“ oder der „Exilim“ sind Sie bestens beraten. Etwas größer fallen die „M10“ oder die „Powershot“ aus. Wollen Sie mit Brennweite und anderen Einstellmöglichkeiten jonglieren, dann ist vielleicht eine „EOS“ die beste Wahl. Die „EOS“ gilt nicht unbedingt als ideale Reisezoom-Kamera und kostet auch mehr.

Diese Details und ergänzende Informationen, welche Sie unter anderem bei dkamera nachlesen können, sollten genügen, um die Richtige zu finden.

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