Spielturm-Test & -Vergleich » kompetente Kaufberatung

andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.
Spielturm test und ratgeber

Ein Spielgerät mit hohem Funfaktor
– Spieltürme im Vergleich

Heutzutage wird kein Kind ohne Sandkasten groß. Jeder noch so kleine Ort ist mit einem Spielplatz ausgestattet, auf dem mindestens eine Spielfläche mit Sand vorhanden ist. Oft geht das Spielangebot jedoch weit darüber hinaus und Wippen und Schaukeln werden durch Spiel- und Klettertürme ergänzt. Durch die Kombination mehrerer Elemente stellen Spieltürme ein besonderes Highlight dar.

Mit vielfältigen Varianten und einzelnen Elementen in einem Gerät eignet sich ein Spielturm zum

  • Schaukeln
  • Turnen
  • Rutschen
  • Klettern
  • Hangeln
  • Balancieren

Ein Baumhaus oder ein Spielhaus ist der Traum der meisten Kinder. Deshalb haben junge Familien, die einen Garten besitzen, längst die für den heimischen Einsatz geeignete Form der Spieltürme für sich entdeckt. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich jedoch nicht nur in Größe und Material und sicher entspricht nicht jedes Ihren individuellen Wünschen bzw. den Ihres Kindes. Aus diesem Grund haben wir alle allgemeinen und speziellen Details über Klettertürme in dem folgenden Ratgeber 2018 für Sie zusammengefasst.

Zuletzt aktualisiert am: 18.10.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten & verglichenen Spieltürmen - Bestenliste 2018

Produktbild
Vergleichssieger
Jungle Gym VILLA Spielturm
 
 BIBEX Ritterburg "S" Spielturm
 
WICKEY FreeFlyer Kletterturm Spielturm
 
FATMOOSE DonkeyDome Double XXL Spielturm
 
OSKAR XL-Baumhaus COLINO Spielturm
Modell Jungle Gym VILLA Spielturm BIBEX Ritterburg "S" Spielturm WICKEY FreeFlyer Kletterturm Spielturm FATMOOSE DonkeyDome Double XXL Spielturm OSKAR XL-Baumhaus COLINO Spielturm
Spielspaß
Stabilität
Einfachheit des Aufbaus
Material Holz Holz Holz Holz Holz
Maße 270 x 410 x 170 Meter 2,50 x 2,40 Meter 363 x 295 x 260 Meter - Meter 6,27 x 4,43 Meter
Podesthöhe 1,45 Meter 1,20 Meter 1,20 Meter 1,20 Meter 1,50 Meter
Ausstattung Kletterwand, Kletterseil, Strickleiter, Wellenrutsche, Klettersteine, Fahne, Einladungskarten für Freunde Schaukel, Klettersteine, Wellenrutsche, Sandkasten Wellenrutsche, Schaukelsitz, Strickleiter mit Holzsprossen, Klettersteine, Teleskop, Kletterleiter, Kletterwand, Wickey-Aufkleber, Sandkasten Kletterwand gerade + schräg, Klettersteine, Ladentheke im Baumhaus, Wellenrutsche, Schornstein, Fenster, Sandkasten, Tür, Fahne, Sticker, Schaukelsitz Spielhaus, Fensterläden, Tür, Schaukeln, Balkon als Aufstieg, Fahne, Sandkasten, XXL Rutsche, Treppe
Dachform Tonnendach Flachdach Satteldach Satteldach Satteldach
Geeignet ab 3 Jahren 3 Jahren 3 Jahren 3 Jahren 3 Jahren
Einsatzbereich Außen Außen Außen Außen Außen
Maximale Belastbarkeit 100 (Rutsche) kg - kg - kg - kg - kg
Gewicht 141 kg - kg 110 kg - kg 439 kg
Sicherheitsvorkehrungen Katzenschutznetz, Bodenplane, gerundete Kanten Haltegriffe Sicherheitskappenfür Schrauben Sicherheitshandgriffe Sicherheitshaltegriffe, Sicherheitstreppe
Platzbedarf (Sicherheitsabstand) - Meter - Meter - Meter - Meter 10,27 x 8,83 Meter
Wird noch benötigt - - Anker 10x Befestigungsanker, 16x SoftSafe Sicherheitsmatten, Sandschutz Gewebeplane 10 x Winkelanker, 2 x Schraubanker
Geprüfte Sicherheit
Montagematerial dabei
Besonderheit Komplettbausatz inkl. Premium Holzpaket Rutsche mit Wasseranschluss Verschiedene Aufstellmöglichkeiten - 10 Jahre Garantie auf alle Holzelemente Alle Teile sind gehobelt, getrocknet und gefast
Vorteile und Nachteile
  • Gerundete Kanten
  • Kesseldruckimprägniertes Massivholz
  • Stabiler Stand
  • Einfacher Aufbau
  • Löcher müssen selbst vorgebohrt werden
  • Sehr stabile Bauweise
  • Rutsche mit Wasseranschluss
  • Cooles Burg-Design
  • Naturbelassenes und unbehandeltes Holz
  • Keine Nachteile gefunden
  • In verschiedenen Farben erhältlich
  • Qualitäts- und sicherheitsgeprüft
  • Kesseldruckimprägniertes Massivholz
  • Stabiler Stand
  • Erweiterung zur Doppelschaukel nicht möglich
  • Manche Kunden bemängeln die Holzqualität
  • Holz muss nach der Lieferung erst einmal trocknen
  • Aufbauanleitung schlecht beschrieben
  • Kesseldruckimprägniertes Massivholz
  • 10 Jahre Garantie auf alle Holzelemente
  • Verschiedene Aufstellmöglichkeiten
  • Unkomplizierter Aufbaz
  • Manchmal müssen Löcher nachgebohrt oder Hölzer gekürzt werden
  • Lässt sich am besten mit zwei Personen aufbauen
  • Holz wird oft sehr feucht geliefert
  • Verwendetes Massivholz ist naturbelassen und unbehandelt
  • Massive Pfosten
  • Mit Sicherheitsgriffen
  • Keine Kesseldruckimprägnierung
  • Zusammenbau braucht ein wenig Zeit
  • Kundenservice wird oft bemängelt
Beliebtestes Angebot
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Spielturm Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Spieltürme

Spieltürme für den heimischen Garten sind das Äquivalent zum herkömmlichen Vertreter auf dem Spielplatz.

Die Konstruktionen bestehen fast ausnahmslos aus Holz.

Mit einer Imprägnierung werden die Holzelemente wetterfest gemacht.

Je nach Größe können sich auf dem Spielturm ein oder mehrere Kinder gleichzeitig aufhalten.

Die einzelnen Modelle unterscheiden sich unter anderem in den vorhandenen Spielkomponenten, die zu einem Ganzen zusammengefügt werden.

Was ist ein Spielturm?

Spielturm RatgeberDiese Konstruktionen sind eine Kombination aus mehreren Spielgeräten, die in unterschiedlicher Weise zu einer Art Turm zusammengefasst werden. Jedes der Elemente lädt zu einer anderen Aktivität ein. Die Kletter- und Spielmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und bieten für mehrere Kinder gleichzeitig die Möglichkeit, sich daran zu probieren und auszutoben – als solche gehören Klettertürme zu den Sport- und Spielgeräten. Modelle für den privaten Bedarf stehen den Spielplatzvertretern in nichts nach. Mit dem Aufstellen im Garten, können Kinder „nebenbei“ beaufsichtigt werden und es erübrigt sich der Gang zu oft weit entfernten Plätzen.

Im Zusammenhang mit Klettertürmen werden häufig die Begriffe Baumhaus oder Stelzenhaus verwendet, die in der Regel das Gleiche meinen und sich auf Spieltürme beziehen.

Klangvolle Modellnamen (am Beispiel der Firma Fatmoose) wie 

  • „RockyRanch“
  • „FreeFlyer“
  • „TurboFlyer“
  • MultiFlyer“
  • „FreshFlyer“
  • „SeaFlyer“
  • „CountryCow“ 

deuten bereits an, wie viel Abwechslung und welche Modellvielfalt zu erwarten ist. 

Welche Spielmöglichkeiten bieten Spieltürme?

Im Allgemeinen muss ein Spielturm nicht mit einem Mindestmaß an Spielvarianten auskommen. Je nach dessen Größe, sind verschiedene Aktionen in größerer Anzahl möglich. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die gängigen Komponenten. 

Bezeichnung des Elements

Geeignet für

Wellenrutsch / Rutsche / Rutschbahn

Die Rutsche ist ein Must-have. Mit den genannten Varianten lässt sich allein bei diesem einen Element die mögliche Vielfalt ableiten. Die Kinder sitzen auf der Rutschfläche und gleiten vom oberen Bereich hinab zum Boden. Ist die Rutsche nicht zu hoch angebracht, eignet sie sich auch für kleine Kinder. Eine lange Rutsche sowie eine Wellenrutsche versprechen mehr Spaß für die Großen, die die Rutsche häufig entgegen ihrer eigentlichen Bestimmung als Klettervariante in entgegengesetzte Richtung verwenden.

Rutschstange

Anders als bei der herkömmlichen Rutschbahn, gleiten die Kinder an einer Stange hinab und können damit z. B. einen Feuerwehrmann nachahmen. Die senkrecht verlaufende und „frei” aufgestellte Rutschstange, die von einer oberen Plattform zum Boden verläuft, erfordert etwas Geschick und Armkraft, weshalb diese Variante eher den größeren Kindern vorbehalten bleibt.

Reckstange

Diese Stange ist nicht vertikal, sondern horizontal angebracht und dient der allgemeinen Bestimmung nach dazu, Turnübungen auszuführen. Natürlich lässt auch die Reckstange Variationen im Gebrauch zu.

Kletterseil

Auch diese Version setzt Armkraft voraus, denn am Kletterseil müssen sich die Kinder aus eigener Kraft nach oben ziehen. Dicke Knoten im Verlauf des Seils können dabei unterstützend wirken. Der höhere Schwierigkeitsgrad besteht darin, dass das Seil frei schwingt und nicht starr ist wie die Stange.

Leiter / Strickleiter

Mit Leiter ist hier der simple Aufstieg zur oberen Plattform gemeint. Manchmal ist auch eine Treppe im herkömmlichen Sinn vorhanden. Diese wird bei einigen Modellen durch eine Kletterwand ersetzt. Die Strickleiter stellt hingegen eine besondere Herausforderung dar. Deren freischwingende Anbringung verlangt dem Benutzer Kraft und Geschicklichkeit ab. Die Strickleiter eignet sich für den größeren Nachwuchs.

Kletternetz

Um hier nach oben oder seitlich voranzukommen, steht dem Kletterer ein großzügiges Maschenkonstrukt zur Verfügung. Die Schwierigkeit besteht darin, Arme und Beine richtig zu koordinieren. Da das den ganz Kleinen noch nicht gelingt, ist diese Variante wiederum für die größeren Kinder gedacht.

Schaukel / Doppelschaukel / Nestschaukel

Neben Rutsche und Sandkasten ist die Schaukel das Highlight auf jedem Spielplatz. Mindestens eine Schaukel sollte vorhanden sein. An diese Vorrichtung lassen sich dann Doppel-, Nest- oder herkömmliche Schaukeln einhängen. Um genügend Freiraum zu haben, ist der sogenannte Schaukelanbau oder Schaukelbalken häufig seitlich und etwas abseits des allgemeinen Spielgeschehens angebracht.

Kletterwand / Sprossenwand

Die Kletterwand meint eine geschlossene Wand, an der sich die Kinder mit Hilfe von Griffen oder Klettersteinen nach oben arbeiten und beim Hochklettern im weiteren Verlauf ihre Füße abstellen können.

Sandkasten

Der typischen Form eines Sandkastens folgend, ist dieses Element für den Bodenbereich vorgesehen. Konstruktionsbedingt befindet sich fast immer ein Dach über dem Sandkasten, womit die spielenden Kinder auch bei regnerischem Wetter im Trockenen sitzen können oder ein wenig von praller Sonne abgeschirmt werden.

Tunnel

Diese Komponente ist bei einigen Modellen für die ganz kleinen Benutzer vorhanden. Deren Bewegungsabläufe sind noch wenig koordiniert und müssen erst geschult werden. Ein Tunnel, den sie krabbelnd erkunden können, ist eine willkommene Abwechslung zu Sandkasten und Rutsche.

Podest

Ein weiter oben befindliches Podest erreichen die Kinder im Allgemeinen über eine Art Leiter oder eine Kletterwand, womit der „Aufstieg” bereits eine erste Anstrengung bedeutet. Umso mehr lässt sich die Aussicht von oben genießen. Die Podesthöhe fällt bei den einzelnen Modellen unterschiedlich aus.

Brückenelemente / Hängebrücke

Um bei einem Modell größeren Ausmaßes von einer Seite zur anderen zu gelangen, müssen häufig Brückenelemente überwunden werden. Für den gehobenen Kletteranspruch sind Hängebrücken verfügbar. Hierauf sollten sich jedoch nur größere Kinder austoben, deren Gleichgewichtssinn bereits gut ausgeprägt ist.


Pfiffige Details wie z. B. eine Schiffsnase, Fähnchen oder ein Rennlenker peppen das Spielparadies zusätzlich auf und der leidenschaftliche Ballspieler hat sicher nichts gegen einen Basketballkorb. 

Ausrufezeichen Orange

Fazit:
Der Phantasie der Hersteller – aber auch der Eltern und Kinder – sind in Bezug auf die Konstruktion von Spieltürmen keine Grenzen gesetzt. Selbst Wände verlaufen nicht immer senkrecht, sondern sind beispielsweise schräg angebracht, dienen als Kletterhilfe und laden zum Probieren ein. Mit der Vielfalt der Möglichkeiten sollte Langeweile kein Thema mehr sein. 

Die Elemente sind derartig konzipiert, dass sie entsprechend ihrem offensichtlichen Sinn nach aber auch zweckentfremdet im Spiel verwendet werden können. So kann eine simple Brüstung beim Spielen „artfremd“ als Ladentheke benutzt werden.

Mit Ihrer Entscheidung für ein bestimmtes Modell legen Sie die Möglichkeiten fest, die sich für Ihre Kinder im Spiel ergeben. Einige Modelle sind eher dem typischen Baum- oder Stelzenhaus nachempfunden und haben einen häuslichen Charakter. Geschickte Klettermanöver geraten hierbei in den Hintergrund. Bei den meisten Modellen liegt der Fokus jedoch auf einer gelungenen Mischung aus Klettern, Geschicklichkeit und Spaß, was bei jedem dieser Klettertürme anders umgesetzt wird. Und hier beginnt die Qual der Wahl.

Weiträumig ausgelegte Modelle sind eine Kombination aus Baumhaus, Spielturm und Klettergerüst. 

Aus welchem Material bestehen Spieltürme?

Bis auf die Türme, die den Kleinsten vorbehalten sind, greifen die Hersteller bei der Fertigung nach Massivholz. Der größte Teil der gesamten Konstruktion besteht demnach aus diesem Naturmaterial, dem Sie für eine lange Lebensdauer beim Kauf Ihre ganze Aufmerksam widmen sollten. Als Hauptbestandteil nehmen wir das Holz genauer unter die Lupe. Weitere Materialien wie Markisenstoff für Abgrenzungen, Überdachungen oder Fähnchen sowie Plastikteile, die als Ergänzung oder Zierelemente angebracht sind, lassen wir als pflegeleichte Variante außen vor.

Kesseldruckimprägnierung

Um der Verwitterung vorzubeugen, sind alle Holzelemente in der hochwertigen Ausführung mit einer Kesseldruckimprägnierung versehen. Ohne diese Vorbehandlung würde Holz schnell den Widrigkeiten des Wetters nachgeben. Imprägniertes Holz ist jedoch bis in tiefer liegende Schichten vor eindringender Nässe und Schädlingen geschützt. Oft bilden sich Pilze an der Oberfläche und auch das wird mit der Imprägnierung per Kesseldruck verhindert. 

Ausrufezeichen Orange

Tipp:
Fichte und Kiefer sind bei den Herstellern als Rohstoff sehr beliebt, da es sich um billige Holzarten handelt. Besser – jedoch mit dem Zugeständnis eines höheren Preises – sind Robinie oder Lärche.

Ist Ihnen die naturbelassene Holzkonstruktion zu eintönig, können Sie selbstverständlich mit einer schadstofffreien Holzfarbe für den Außenbereich mehr Farbe ins Spiel bringen. Damit erhöhen Sie jedoch den zukünftigen Aufwand, da ein Anstrich in der Regel nach einigen Jahren aufgefrischt werden muss. 

Pfostenstärke

Auf stabilen Pfosten steht ein Baumhaus natürlich sicherer. Die Standpfosten sollten eine Stärke von mindestens 7 x 7 cm haben. Noch besser, weil stabiler, sind Maße von 9 x 9 cm. Diese Pfostenstärke sollte bei einem großen Turm Standard sein.

Einwandfreie Holzqualität

Bretter und Balken sind nur so stabil, wie es deren Beschaffenheit erlaubt. Soll heißen: sogenannte Äste und Risse im Holz könnten sich unter der Belastung beim Spielen quasi als „Sollbruchstellen“ erweisen, womit das Holz an diesen Stellen leichter bricht. 

Einwandfrei bedeutet in diesem Zusammenhang auch, dass kein ungehobeltes Material verwendet wurde. Die Kinder sind beim Spielen ständig mit ihren Händen an den Holzelementen und würden sich daran schiefern oder noch schlimmer verletzen. 

Checkliste

Tipp:
Alle Komponenten, die der Versender ausliefert, müssen zusammengefügt werden. Tun Sie sich selbst den Gefallen, auf vorgebohrte Holzteile zu achten. Anderenfalls bekommt der Zusammenbau noch einmal ganz andere Dimensionen. 

Auf welche Details sollten Sie beim Kauf außerdem achten?

Da Sie unseren Ratgeber lesen, haben Sie offensichtlich vor, einen Spielturm für Ihre Kinder aufzustellen. Damit tätigen Sie eine eher höhere Ausgabe, womit Sie in der Regel den Anspruch verbinden, langlebige Qualität zu kaufen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Aspekte wichtig sind. 

Geprüfte Sicherheit

Oberstes Gebot bei allem, womit Kinder spielen und sich umgeben, ist die Sicherheit. Einen Spielturm, welchen Sie in Ihrem Garten für Ihr Kind aufstellen möchten, sollte auf jeden Fall sicherheitsgeprüft sein. Die Eignung der Spielgeräte und des Kletterturms insgesamt sollte vom TÜV bescheinigt worden sein. Ist ein Prüfsiegel vorhanden, können Sie sicher sein, dass alle erdenklichen Kriterien, die mit der Sicherheit im Zusammenhang stehen, begutachtet und der Spielturm als kindersicher befunden wurde. Die Eignung ist damit bestätigt.

Die richtige Podesthöhe

Die obere Plattform gehört zu den am häufigsten genutzten Features bei einem Spielturm. Das Podest sollte nicht nur umlaufend gesichert sein, sondern sich auch in einer Höhe befinden, die dem Kind angemessen ist. Kinder ab einem Alter von etwa drei Jahren kommen mit einer Podesthöhe von rund 1,20 m gut zurecht. Dem geübten Kletterer könnte das allerdings zu niedrig sein. Hier dürfen es 1,50 m und mehr sein. Kleinkinder sind in Bodennähe besser und absturzsicher untergebracht. 

Daumen Leer

Tipp:
Eine mitwachsende Lösung gibt es leider nicht. Die Podesthöhe ist eine Konstante, die nicht ohne Weiteres verändert werden kann. Soll der Spielturm dennoch für viele Jahre als Spieleparadies dienen, bleibt optional nur die Möglichkeit einer höher gelegenen Plattform. In diesem Fall müssen Kleinkinder intensiv beaufsichtigt werden, bis sie sicher genug für die eigenständige Nutzung sind.

Haltegriffe

Sind kleine Kinder auf dem Turm unterwegs bzw. möchten diesen erklimmen, sind Griffe die perfekte Variante. Während der Griff bereits sicher ist, lässt die Balance noch zu wünschen übrig. Mit den Griffen wird also die Möglichkeit geschaffen, dass auch kleine Kletterer den Turm nutzen können.

Dach oder oben offen?

Bis auf die Kunststoffversionen für die ganz Kleinen sind nahezu alle Modelle teilweise mit einem Holzdach versehen. Damit entsteht der Charakter einer Räumlichkeit, was den Grad der Abwechslung nochmals erhöht. Die das Spielhaus umgebenden Wände können geschlossen oder teilweise offen sein. Mit der Überdachung wird zudem die Möglichkeit geschaffen, das Spielgerät zumindest in diesem Bereich auch bei schlechtem Wetter nutzen zu können. Nässe wird nicht nur abgehalten, sondern es wird auch ein Durchfeuchten des Bodens unter der Überdachung verhindert. So bleiben die Kleinen, selbst wenn sie sich hinknien, trocken. Da Holz in nassem Zustand rutschig werden kann, wird auch dieser Effekt ausgeschlossen. Was bei Regen funktioniert, geht auch bei Sonnenschein. Meint es die Sonne zu gut, sind die Kleinen unter dem Dach bestens aufgehoben. Das Dach und die umgebenden Wände sind der perfekte Ort, um Spielsachen sicher vor Nässe unterzubringen. 

Ein Dach bietet demnach folgende Vorteile:

  • Schaffung einer Art Räumlichkeit
  • Nutzbarkeit des Bereiches bei Regen
  • Verhinderung des Durchnässens des Bodens
  • Verminderung der Rutschgefahr auf dem Holzboden
  • Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung
  • Kann als „Lagermöglichkeit“ für andere Spielgeräte verwendet werden 

Als Material für das Dach greifen die Hersteller bevorzug zu Holz. Dem Holzdach steht eine Bespannung mit Markisenstoff gegenüber. Stoff- und Holzdach haben jeweils Vor- und Nachteile, die sich aus der Austauschbarkeit und dem Pflegeaufwand ergeben. 

Abdeckplane für den Sandkasten

Haben Sie sich für ein Modell mit Buddelkasten entschieden, sollten Sie darauf achten, dass bereits im Lieferumfang eine Abdeckplane für diesen Bereich enthalten ist. Katzen gibt es überall und die sind regelmäßig auf der Suche nach einem geeigneten Platz für ihre Hinterlassenschaften. Zum Schutz der Kinder und aus hygienischen Gründen sollte dieser Bereich nach dem Spielen abgedeckt werden. Eine Plane, die den Kasten perfekt überspannt, ist optimal.

Tipps zu Lieferung und Aufbau von Spieltürmen

Nach der Wahl des Turms folgen Lieferung und Aufbau. Beide Belange beinhalten Besonderheiten, die Sie beachten sollten.

Lieferung als Speditionsartikel

Der voluminöse Lieferumfang und das Gewicht bedingen eine Lieferung abseits der alltäglichen Zustellmöglichkeiten. Häufig werden Speditionen bemüht, um die Lieferung zuzustellen. Dadurch entstehen höhere Lieferkosten, wobei viele Versender bei einem Warenwert von mehreren Hundert Euro eine kostenlose Lieferung anbieten. Damit verlagert sich der voraussichtliche Liefertermin jedoch zumeist nach hinten. Mit der Auslieferung via Spedition ist ein Express-Versand nur bedingt umsetzbar. 

Ausrufezeichen Orange

Tipp:
Bedenken Sie die verzögerte Lieferung bei der Bestellung. Steht die Sonne bereits sehr hoch und ist der Nachwuchs schon kribbelig, sollte die Order bereits erfolgt und die Lieferung zumindest schon versandfertig sein. Im Allgemeinen nehmen der Aufbau und eventuell nötige Aufbereitungen noch einige Zeit in Anspruch. 

Sicherer Untergrund

Der wichtigste Aspekt ist, die Kinder vor Verletzungen zu schützen, wenn diese doch einmal durch einen Fehltritt die Balance verlieren und abstürzen. Trotz vieler Sicherheitsvorkehrungen, die die Hersteller dem Spielturm von sich aus mit auf den Weg geben, können Zwischenfälle nie zu einhundert Prozent ausgeschlossen werden. Dass kleine Kinder beaufsichtigt und mit Hilfestellungen beim Klettern unterstützt werden sollten, steht außer Frage und ist eine Selbstverständlichkeit, die keiner gesonderten Erwähnung bedarf. Für den Fall der Fälle sollte der Spielturm insgesamt auf einer Wiese oder in einem Kiesbett aufgestellt werden, alternativ gibt es die Möglichkeit, Fallschutzmatten bzw. Gummimatten zu verlegen. Diese Untergründe wirken beim Absturz dämpfend und können den Grad der Verletzungen minimieren. 

Ausrufezeichen Orange

Tipp:
Entscheiden Sie sich für die Kiesvariante müssen die Pfosten oder Bodenanker sicher befestigt und weit genug im Untergrund verankert werden. Die beste Bodenbefestigung erzielen Sie, indem Sie die Standpfosten bzw. die Befestigungsanker einbetonieren. Die Betonstellen sollten nicht zu weit aus dem Boden herausragen, da sie wiederum eine Gefahr darstellen.

Besondere Vorkehrungen für den Buddelkasten

Da sich die Kiesschicht auf dem Boden und in unmittelbarer Nachbarschaft zu anderen Gewächsen befindet, sollten Sie mit einem Vlies verhindern, dass Unkraut durchwachsen kann. Legen Sie zuerst eine Schicht Unkrautvlies aus und verteilen Sie erst dann den Spielsand im Kasten. Diese Barriere funktioniert nur einseitig, denn Regenwasser kann dennoch ablaufen und sammelt sich nicht im Sand. 

Kalkulieren Sie genügend Platz ein

Ein umfangreiches Modell nimmt einen großen Bereich ein. Die Produktpalette ist jedoch so vielfältig, dass jeder Anspruch bedient und jedes Platzangebot entsprechend den Aufstellmöglichkeiten und der vorhandenen Grundfläche optimal ausgenutzt werden kann. Sind Sie sich zunächst unschlüssig, wie der Kletterturm bei Ihrem Kind ankommt, können Sie mit einer Basisausstattung beginnen. Viele Türme lassen sich nach Belieben erweitern. Suchen Sie in diesem Fall gezielt nach einem Hersteller, der diese Option anbietet. 

Ausrufezeichen Orange

Tipp:
Ein Baum kann ein toller Schattenspender sein. Haben Sie die Möglichkeit, den Spielturm in der Nähe eines Baumes zu positionieren, sollten Sie diesen in Ihre Überlegungen einbeziehen. Der Schatten und das damit erzielte „Baumhaus-Feeling“ sind unbestrittene Vorteile. Die Gefahr herabfallender Äste, Früchte und Blätter sowie schwingende Äste bei starkem Wind sind jedoch zu berücksichtigende Nachteile.

Der Aufbau

Die Montage eines Spielturms ist keine leichte Aufgabe und stellt selbst für einen geübten „Holzschrauber“ eine Herausforderung dar. Im Alleingang ist das Vorhaben kaum zu bewältigen. Demnach sollten Sie sich vorzugsweise mit zwei weiteren versierten Handwerkern „bewaffnen“ oder einen Aufbauservice anfordern. Derartige Unternehmen haben Übung in solchen Dingen, denn leider lässt die Montageanleitung häufig zu wünschen übrig. Die in der Aufbauanleitung enthaltenen Informationen stellen eher die abgespeckte Variante dar, womit der Aufbau schnell zur unlösbaren Aufgabe wird.

Preise und bekannte Hersteller

Unter dem Begriff „Spielturm“ wird eine äußerst breite Produktpalette zusammengefasst, die unter namhaften Labels wie Wickey oder Fatmoose und weniger bekannten Fabrikaten erhältlich sind sowie aus Holz unterschiedlicher Güte gefertigt werden. All diese Details definieren den Preis, womit sich derzeit eine Preisspanne zwischen 150 und 2000 Euro für Modelle für den privaten Gebrauch ergibt (Stand: April 2018). Produkte, die auf öffentlichen Spielplätzen aufgestellt werden können, kosten mehrere tausend Euro mit nach oben offener Preisskala. 

Hersteller und Preise für Spiel- und Klettertürme aus Holz 

Ein Kletterturm kostet mindestens 230 Euro für ein Modell, welches mit einer minimalen Grundausstattung auskommen muss. Ein solcher Spielturm hat kaum mehr zu bieten als eine Rutsche, eine Schaukel, einen offenen Turm und eine Leiter zum Hochklettern. Umfangreiches Spiele-Equipment ist preislich bei maximal 2000 Euro angesiedelt, wobei sich die Grenze zu Modellen für öffentlich zugängliche Spielplätze nicht eindeutig ziehen lässt.

Diese Kategorie wird von Herstellern wie Wickey, Fatmoose, Serina, Gartenpirat, Winnetoo, Isidor, Oskar, Karibu, Weka bedient, wobei die Hersteller Wickey, Oskar und Fatmoose die Sparte dominieren.

Hersteller und Preise für Spieltürme aus Kunststoff

Modelle, die explizit für Kleinkinder konzipiert wurden, werden ab rund 150 Euro zum Kauf angeboten. Bei rund 290 Euro ist bereits die Preisobergrenze erreicht.

Als Hersteller können hier LittleTom, Smoby, Feber oder Baby Vivo genannt werden. 

Hersteller für Zubehör

Unternehmen wie Serina, Oskar, Wickey sind auch im Zubehörbereich tätig und liefern Dinge wie Rutschen, Anker oder Schaukeln. 

Wichtige Kaufkriterien auf einen Blick

  • Entscheiden Sie sich für einen Kletterturm entsprechend der vorhandenen Grundfläche und kalkulieren Sie hierbei nötige Sicherheitsabstände und Bewegungsfreiräume mit ein.
  • Wählen Sie die Podesthöhe entsprechend dem Alter und der Geschicklichkeit Ihres Kindes.
  • Achten Sie darauf, dass der Spielturm Ihrer Wahl sicherheitsgeprüft ist und vorzugsweise aus imprägniertem Massivholz
    gefertigt wurde.
  • Achten Sie bei einem größeren Spielturm auf eine höhere Pfostenstärke.
  • Wählen Sie Details wie Rutsche bzw. Wellenrutsche, Schaukelanbau bzw. Schaukelbalken, an dem sich eine Schaukel (Einzel- oder Doppelschaukel) anbringen lässt und weitere Spielmöglichkeiten, um den Turm nach Ihren Vorstellungen zu komplettieren.
  • Ein Spielturm gehört zu den Speditionsartikeln, woraus sich andere Bedingungen für die Lieferung ergeben können.
  • Denken Sie an Zubehör wie Befestigungsanker für den Aufbau.

So testen wir Spieltürme

Damit wir Ihnen den besten Spielturm empfehlen können, testen wir sämtliche Produkte, die uns vorliegen, sehr genau oder erstellen einen Vergleich. Wir berücksichtigen alle Details, die auch dem Endverbraucher nach dem Kauf auffallen würden – lediglich ohne Labor wie bei Stiftung Warentest oder Öko-Test. Schließlich erstellen wir ein Fazit über die Stärken und Schwächen des Testobjekts, welches wir Ihnen zur Verfügung stellen.

Unsere Spielturm-Test- und -Vergleichssieger

Mit allen uns vorliegenden Spieltürmen gleicher Bauart führen wir identische Tests durch oder vergleichen diese ausführlich und küren schließlich den:

  • Spielturm-Vergleichssieger

  • Spielturm-Testsieger

  • Spielturm-Preis-Leistungs-Sieger

  • Spielturm-Kundensieger

  • Spielturm-Geheimtipp der Redaktion

    Wir halten zudem die meisten unserer Tests mit Fotos und Video fest. Später stellen wir Ihnen letzteres auf unserem YouTube-Kanal „experten-beraten“ vor.

     

    Wir begutachten folgende Aspekte:

  • Versanddauer und -kosten (Wie verhält es sich mit einer Speditionslieferung?)

  • Kundenservice, Preise und Garantieleistungen der Anbieter

  • Bilder und Hinweise auf der Produktverpackung

  • Lieferumfang: Aufbauanleitung und Teile

  • Maße und Qualität der Materialien sowie etwaige Produktionsmängel

  • Montage und Aufbau

  • Sicherheit und Spaßfaktor für die Kinder

Mit all den Informationen aus diesem Ratgeber und aus den Spielturm-Tests oder dem Spielturm-Vergleich liegen Ihnen ausführlich die ermittelten Vor- und Nachteile der getesteten oder rezensierten Spielturm vor. Unser Preisvergleich sucht Ihnen zudem gleich den günstigsten Shop heraus, in dem Sie das Spielturm-Modell, für das Sie sich entschieden haben, online kaufen können. Dafür vergleicht unsere Software die Preise auf mehr als 500 Portalen, darunter auch Amazon, Ebay oder Otto.de. Wir verlinken die Anbieter durch einen Affiliate-Link. Wenn Sie nun diesem Link folgen und einen der von uns empfohlenen Spieltürme kaufen, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis wird hierdurch nicht beeinflusst.

 

Zusammengefasst

Die Trefferanzahl bei einer Eingabe in die Suchmaschine lässt die Aussichten auf eine unkomplizierte Entscheidungsfindung schnell dahinschwinden. Die umfangreiche Produktpalette, die sich dem Suchenden auftut, kann zunächst als positiv bewertet werden, da sie auf jeden Fall die Chance auf DEN Spielturm bietet. Zugeständnisse sind in diesem Punkt nicht zu erwarten. Die eigentliche Schwierigkeit besteht jedoch darin, genau DIESEN zu finden.

Die Materialwahl entfällt, da Holz (für die Großen) und Plastik (für Kleinkinder) die Sparte dominieren. Sie müssen sich lediglich auf die Größe – entsprechend dem vorhandenen Platzangebot in Ihrem Garten – und die Komponenten, die vorhanden sein sollen, konzentrieren. Berücksichtigen Sie dabei noch die Materialstärke, die Ihrem Schützling die nötige Sicherheit beim Turnen und Klettern bietet, sollte die Suche nach dem richtigen Spielturm von Erfolg gekrönt sein.

Weiterführende Links & Quellen:

https://www.eltern-aktuell.de/spielturm-test-vergleich-fuer-kinder/

https://www.spielgeraete-discount.de/spielturm.html

 
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