Wearables Test und Kaufberatung

Wearables

Wearables: Was Sie über Fitness-Armbänder wissen sollten

Nach den Vorstellungen auf der IFA 2014, gab es kaum ein anderes so heißersehntes Thema auf der CES 2015 und der IFA 2015: Wer auf seine Figur achten und endlich sportlich durchstarten möchte, sollte sich über die Anschaffung eines Fitnessarmbandes Gedanken machen.

Die sogenannten Wearables (engl. für "tragbar") oder auch Activity Tracker befinden sich immer mehr auf dem Vormarsch und sind ein Teil des Computing (engl. tragbare Datenverarbeitung).

Die kleinen Computer mit der noch kleineren Technik werden am Körper beziehungsweise am Handgelenk getragen und zeichnen die Aktivität des Trägers auf und werden nicht nur von Sportlern getragen, sondern immer mehr von der „breiten Masse“.

Die Gründe, aus welchen sie getragen werden, sind ganz unterschiedlich, doch eins haben sie alle gemeinsam: Die Motivation und der Gesundheitszustand werden praktisch wie im Schlaf verbessert.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Wearables auf einen Blick

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Tragekomfort
Verarbeitung
Bedienung
Zuverlässigkeit

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Wearables Kaufberatung

Aufgrund des Booms im Bereich der Fitnessarmbänder gibt es viele Hersteller und noch mehr Modelle, die sich voneinander unterscheiden, obwohl sie doch dasselbe Ziel haben. Welche Fitnessarmbänder empfehlenswert sind, was genau sie können und worauf Sie beim Kauf achten sollen, verraten wir Ihnen.

Vor allem sollten Sie schauen, ob Sie lieber zu einer Smartwatch oder einer reinen Fitness Armband greifen möchten und so noch mehr Komfort im Alltag genießen zu können. Unser Ratgeber wird Ihnen diese Fragen beantworten und einige Modelle vorstellen.

 

Das können Wearables

Was genau das von Ihnen favorisierte Modell für die Fitness kann, hängt von Ihrem Modell ab. Grundsätzlich sind die Fitnessarmbänder für die folgenden Bereiche entwickelt worden:

  • Schrittzähler
  • Kalorienverbrauchdokumentation
  • Schlafüberwachung
  • Blutdruckmesser
  • Wecker
  • Blutzuckerüberwachung
  • GPS-Modul
  • UV-Strahlung
  • Hautwiderstand und Feuchtigkeit
  • Herzfrequenz

 

Wearable vs. Smartwatch

Wearable vs. SmartphoneSie werden sich sicher fragen, worin die Unterschiede liegen und welches Gerät besser für Sie und Ihre Bedürfnisse geeignet ist. Fitnessarmbänder sind speziell auf diesen Bereich abgestimmt und verfügen über diverse Funktionen, die Sie benötigen, um einen gesunden und aktiven Alltag zu zelebrieren.

Die Daten können Sie an Ihr Handy übertragen und mit den dazugehörigen Apps analysieren lassen. Anschließend erhalten Sie Tipps, in welchen Punkten Sie sich verbessern können und wo Ihre Defizite liegen.

Bei der Smartwatch handelt es sich vielmehr um eine Ergänzung zum Smartphone. Mit ihr am Handgelenk sind Sie nicht mehr dazu verpflichtet, Ihr Smartphone aus der Tasche zu holen, wenn Sie eine neue E-Mail oder SMS lesen möchten.

Außerdem können Sie noch weitere Funktionen Ihres Handys steuern. Einige Smartwatches haben auch Fitnessfunktionen, doch ihr Hauptaugenmerkt liegt auf anderen Dingen.

Oft ist es so, dass beide Uhrenarten ineinander verschmelzen und die kategorische Abgrenzung nicht so einfach zu tätigen ist.

 

Kann ich von ihr profitieren?

Activity Tracker sind schon lange nichts mehr, die nur von speziellen Sportlern getragen werden. Vielmehr sind diese Geräte für jedermann, der seine Fitness steigern auf seinen Körper und seine Aktivität achten möchte oder auch nur Interesse daran hat. Vielmehr ist es aber so, dass derjenige, der so ein Fitness Armband erst einmal trägt, auch direkt mehr über sich erfährt und intuitiv mehr auf sich achtet. Es wird ganz automatisch eine neue Motivation geschaffen, die der Gesundheit gut tut.

Es wird dem Träger das Gefühl geben, sich besser kennenlernen zu können – und das ohne viel Aufwand. Ein Punkt, der für viele Menschen wichtig ist, denn sie wollen gesund leben, dafür aber keine anstrengenden oder zeitaufwendigen Termine wahrnehmen wollen.

Der Nachteil der Fitnessarmbänder liegt klar in der Akkulaufzeit, wobei das Misfit Shine schon daraus gelernt hat und mit Batteriezellen läuft – damit ist es auch nicht das Einzige.

 

Krankenkassen machen mit

AOK NordAußerdem hilft sie Ihnen bares Geld zu sparen. Viele Krankenkassen bieten Programme für Ihre Mitglieder an, die für sportliche Aktivitäten Bonis bekommen. Dafür müssen Sie bereit sein, die Daten an Ihre Krankenkasse zu übermitteln.

Doch damit nicht genug: Die AOK Nordost (Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern) belohnt die Kaufentscheidung. Wer sich einen Fitness-Tracker zulegen möchte, kann bis zu 50 Prozent des Kaufpreises zurückbekommen.

Maximal sind das allerdings 50 Euro. Übrigens gilt das auch für andere "Quantified-Self-Hardware", die für die Gesundheit dienlich sind. Ausnahme: Smartphones mit solchen Funktionen. Die Zusendung der Daten sei dabei allerdings keine Pflicht, sie passiere auf freiwilliger Basis.

 

Wird der Fitnessfan zum gläsernen Träger?

Die Daten, die mithilfe der Wearables aufgezeichnet werden, sind oftmals ziemlich sensibel, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so zu sein scheint. Damit Sie nicht zum gläsernen Träger Ihres Fitnessarmbandes werden (wie es beispielsweise bei Smartwatches mit Körpersensoren ist), sollten Sie darauf achten, dass Ihr Modell entsprechende Einstellungen besitzt, um dies zu unterbinden. Schauen Sie sich genau an, welchen Datenerhebung und –verwertungen benötigt werden und welchen Sie zustimmen.

Zwar hat der Gesetzgeber die Verarbeitung solch empfindlicher Daten (§3 Abs. 9 BDSG) entsprechend reguliert, doch oftmals klappt die erschwerte Verarbeitung in der Realität noch nicht so gut, wie man das gerne hätte. Um die Sicherheit zu steigern, hat die Firma Symantec einige Fragen herausgegeben, die Sie sich stellen sollten:

  • Verwenden Sie unterschiedliche Benutzernamen und Passwörter für die Anwendungen und Konten?
  • Schalten Sie die Bluetooth-Funktion aus, wenn Sie sie nicht benötigen?
  • Was genau muss wirklich in den sozialen Netzwerken veröffentlicht werden?
  • Nutzen Sie Apps/Dienste/Services, die keine Datenschutzerklärung besitzen?
  • Besitzen Sie die aktuellen Updates?
  • Haben Sie ein eine Verschlüsselungslösung installiert?

 

Wearable-Betriebssysteme

Wie auch bei den Smartphones selbst verfügen auch die Smartwatches über ein Betriebssystem, welche sich in Pebbles hauseigenes, Samsungs Tizen, Android und iOS / iPhone unterteilen. Nicht alle sind mit jedem beliebigen Telefon kompatibel, weswegen sich die Anschaffung gut überlegt werden muss, denn Sie möchten sicher kein neues Telefon kaufen, um eine solche Uhr nutzen zu können.

 

Konnektivität bei Wearables

"Android Wear" heißt das von Google entwickelte Betriebssystem für Wearables. Der Fokus liegt definitiv auf Sprachbefehlen, doch es kann auch per Touch bedient werden, was auch Sinn macht, da die Displays sehr klein sind. Ab der Version 4.3. steht es für alle Smartwatches und Wearables zur Verfügung und gibt damit mehr Nutzern Zugriff. Angeboten werden zwei Versionen: Eine für runter und eine für quadratische Displays.
Viele Fitnessarmbänder können mit den Betriebssystemen von Android oder iOs verwendet werden.

Manche können auch mit einem Tablet verbunden werden. So zum Beispiel das Microsoft Band, welches mit diesen beiden Systeme benutzt werden kann und eben auch mit Windows.  Wichtig für die Verwendung sind auf jeden Fall die entsprechenden Fitness Apps.

 

Der Einfluss von Wearables auf die Gesellschaft

Mit oder ohne Display?

Wearable mit oder ohne DisplayDas Nike+ Fuelband SE, Fitbit Flex, Jawbone UP oder das Sony Core sowie auch das Garmin Vivofit und das Polar Loop kommen ganz ohne detailliertes Display aus.
Das Nike+ Fuelband SE (Apple iOS, ca. 140 Euro) zeigt zwar die Aktivitäten auf dem LED-Display, diese werden allerdings in eine universelle Messeinheit umgerechnet. Das Fitbit Flex (ab Android 4.0 oder iOS 5.0, ca. 90 Euro) ist mit 5 LED-Leuchten ausgestattet, die Ihnen zeigen, wie weit Sie es schon bis zu Ihrem Tagesziel geschafft haben.

Die Daten, die das Jawbone UP (ab Android 4.0 oder iOS 4.0, ca. 120 Euro) über Sie sammelt, werden per Klinkenanschluss oder Bluetooth 4.0 übertragen. Das Sony Core ist flexibel, denn das Messinstrument kann auch an einer Kette getragen werden.

Das rund 120 Euro teure Garmin Vivofitactive besitzt zwar ein Display, auf dem sehen Sie allerdings nur die Uhrzeit oder einen Balken, der Sie über Ihre Inaktivität zeigen. Das Polar Loop (ab iOS 6.0, ca. 85 Euro) können Sie optional mit einem Brustgurt ergänzen, welches als Herzfrequenzmesser dient.

Ein besonderes Highlight ist die Swarovski Shine für ca. 120 Euro. Sie wurde gerade erst vorgestellt und erinnert mehr an ein Armband als an alles andere. Die Damenwelt wird sich sehr über die funkelnden Fitnessarmbänder freuen, die auch als Kette erhältlich sind.

Modelle, die mit einem sehr detaillierten Display ausgestattet wurden, sind meist im Bereich der Smartwatches angesiedelt. Dazu zählt beispielsweise die Apple Watch für rund 400 Euro. Sie verbindet Smartphone und Fitness Tracker ebenso, wie die Samsung Galaxy Gear 2, mit dem Sie nicht nur Ihren Puls überwachen können, sondern auch eingehende SMS und E-Mails.

 

Hersteller von Wearables

  • Samsung
    Samsung WearableAls die Samsung Gear Fit auf den Markt kam, erschien gleichzeitig die erste Smartwatch die das Androidsystem besaß. Zuvor wurde das hauseigene Tizen benutzt. Samsung wurde 1938 in Südkorea gegründet und gehört heute zu den wichtigsten Herstellern für Elektronik.
  • Garmin
    Garmin WearablesDer Schweizer Hersteller wurde 1989 gegründet und hat als Navigations-Empfänger angefangen. Nach und nach sind immer mehr Produkte hinzugekommen. Dazu gehören nicht nur solche für das Fitness, sondern auch für die Straßennavigation, Marine, Luftfahrt oder Outdoor. Preislich liegen die Wearbles bei rund 100 Euro.
  • Sony
    Sony WearableEiner der größten Elektronikhersteller stellt auch Fitnessarmbänder her und liegt damit eher im mittleren Bereich. Die Fitness-Armbänder liegen im Bereich zwischen 150 und 170 Euro.
  • Fitbit
    Fitbit WearableFitbit hat sich voll und ganz der Fitness verschrieben. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Produkte, die die unterschiedlichen Ansprüche abdecken. Preislich sind sie je nach Modell zwischen 45 und 100 Euro angesiedelt.
  • Polar
    Poloar WearableDie Polar Electro Oy kommt aus Finnland und ist als Hersteller von kabellosen Herzfrequenzmessgeräten und Zubehör bekannt. In dieser Branche ist er führend.
  • Misfit Wearables
    Misfit WearableDas Hardware-Unternehmen  gibt es noch nicht lange (seit dem Oktober 2011) und ehrt den verstorbenen Steve Jobs. Die Linien Flash und Shine liegen bei zwischen 35 und 100 Euro. Die Loop-Fitnessuhr liegt bei ca. 60 Euro.

 

Haben Sie sich schon entschieden?

Wir geben zu: Der Wearable-Markt ist sehr vielseitig und gerade die Entscheidung, ob es lieber ein Fitnessarmband oder eine Smartwatch werden soll, ist nicht gerade einfach. Im Grunde kommt es darauf an, was Sie für Ihre Fitness brauchen und was Sie sich wünschen. Sie alle haben Ihre Vor- und Nachteile, die vor allem in der Akkulaufzeit oder Kompatibilität zu finden sind.

Wer vorhat, mehr auf seine Gesundheit zu achten, sollte sich vom Angebot nicht abschrecken lassen und zuschlagen. Gerade für Einsteiger gibt es schon sehr günstige Modelle. Fakt ist auch, dass die Entwicklung noch lange nicht am Ende ist und es in der Zukunft immer bessere Wearables geben wird.

Vor allem in Sachen Akkulaufzeit und Privatsphäre muss sich noch einiges tun. Der eine oder andere Test auf unserer Seite wird Ihnen bei der Auswahl behilflich sein.

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100 % unserer Leser haben die Kaufberatung, den Ratgeber und unsere unabhängigen Tests rund um Wearables positiv bewertet und waren somit zufrieden.

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