Yogamatte Test und Kaufberatung

Yogamatte

Yogamatten-Ratgeber auf experten-beraten.de

Welche Art von Yoga Sie auch ausüben – die richtige Matte ist entscheidend, wenn es Spaß machen soll. Nur wenn die Gelenke geschont werden, die Knie nicht schmerzen, keine Bodenkälte durchdringt und wir nicht herumrutschen, können wir einfach loslassen.

Da die Preisspanne bei guten Yogamatten von 15 bis zu mehreren Hundert Euro reicht, ist es wichtig zu sehen, was man genau braucht und welche Matte am besten zu Ihnen passt. Die gute Nachricht vorweg, nur Matten in Übergrößen sind wirklich teuer.

Die meisten guten Matten bewegen sich im unteren Drittel des Preissegments. Aber worauf kommt es beim Yogamattenkauf an?

In diesem Ratgeber finden Sie alles Wissenswerte über Yogamatten. Mit diesen Informationen gewappnet, wird es Ihnen leichter fallen, die für Sie optimale Yogamatte zu finden. Als zusätzliche Hilfe, haben wir anschließend noch unsere Testsieger, also von uns für besonders gut befundene Produkte, um vielleicht schon dort Ihre nächste Matte zu finden.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Yogamatten auf einen Blick

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Yogamatte Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Yogamatten:

Die Matte sollte leicht zu transportieren zu sein

Das Material muss möglichst geruchsneutral und hautfreundlich sein

Eine Yogamatte muss genügend Dicke besitzen

Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen

Die Yogamatte sollte rutschfest sein

Verschiedene Yogamatten-Arten

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Yogamatten: einfache Form und Komfort. Bei der einfachen Matte ist der Boden besonders dünn und bei der Komfort-Yogamatte, die man auch für Fitness und Pilates benutzen kann, ist er oftmals mehrere Zentimeter dick.

 

Materialien

Die Materialien spielen bei der Wahl der richtigen Yogamatte eine entscheidende Rolle. Wenn die Matte kratzig ist, oder die Bodenkälte durchlässt, stört das bei der Konzentration genauso, wie ein unangenehmer Geruch. Auch ein rutschiges Material kann das Training negativ beeinflussen.

Wir haben für Sie die gängigsten Materialien mit allen Vor- und Nachteilen sowie den damit möglichen Yogaarten aufgelistet. Des Weiteren haben wir Ihnen noch Informationen zu den Materialien zusammengestellt.

TPE (Thermoplastisches Elastomer)

TPE ist das neueste unter den Yogamatten-Materialien. Es besteht aus synthetischem Gummi und eignet sich für alle Yoga-Arten. Bei ruhigem Yoga, wie bei der Meditation sollten Sie aber warten, bis eventuelle Gerüche verflogen sind.

Vorteile

Nachteile

Sehr gute Wärmedämmung

 

Pflegeleicht

 

Besonders rutschfest

 

Preisgünstig

 

Leicht zu transportieren

 

In vielen Farben und Mustern erhältlich

Kann anfangs nach Chemie riechen

 

Ohne ausdrückliche Zertifizierung (Ökozertifizierung), können Schadstoffe enthalten sein

 

Nicht biologisch abbaubar und aus keinem natürlichem Rohstoff

 

PVC (Polyvinylchlorid)

PVC ist chemisches Gummi, dass durch die Zugabe von elastischen Bindemitteln weich und elastisch wird. Hier besteht die Gefahr, dass gefährliche Weichmacher enthalten sind. PVC ist besonders für bewegungsintensive, schnellere Yoga-Arten geeignet, da man viel Grip hat und buchstäblich etwas festklebt.

Vorteile

Nachteile

Besonders rutschfest

 

Robust und langlebig

 

Pflegeleicht

 

Leicht zu transportieren

 

Meistens sehr günstig

 

In vielen Farben und Mustern erhältlich

Kann, wenn es nicht ausdrücklich zertifiziert (Ökozertifizierung) ist, Schadstoffe enthalten

 

Riecht meistens sehr streng

 

Oberfläche ist oft ölig und klebrig

 

Nicht biologisch abbaubar und aus keinem natürlichem Rohstoff

 

Kautschuk

Es gibt Kautschuk aus Naturkautschuk und aus industriell gefertigtem Kautschuk. Zwar sind Matten aus natürlichem Kautschuk teurer, aber auch wesentlich umweltfreundlicher und lösen nicht so oft Allergien aus. Kautschukyogamatten eignen sich für Aasthanga Yoga, Bikram Yoga und Power Yoga.

Vorteile

Nachteile

Besonders rutschfest

 

Gute Dämpfung und Wärmedämmung

 

Griffig bei feuchten Händen

 

Langlebig und robust

 

Biologisch abbaubar

 

Pflegeleicht

Ohne gesonderten Hinweis auf Schadstofffreiheit (Ökozertifizierung), kann trotz des Naturmaterials, Chemie in der Fertigung benutzt worden sein, die sich im Produkt wiederfindet

 

Kann Allergien auslösen

 

Wiegt von allen Stoffen am meisten und ist deshalb nicht so gut zu transportieren

 

Latex

Dieser elastische und feste Stoff wird aus Gummi, natürlichem Gummi oder Kautschuk hergestellt. Durch das Einbringen von Schwefel und ein Erhitzen wird Latex daraus. Yogamatten aus Latex sind meistens sehr dünn. Durch den starken Grip ist eine Latexyogamatte besonders für Power Yoga geeignet.

Vorteile

Nachteile

Besonders rutschfest

 

Sehr dünn und leicht zu transportieren

 

Langlebig und robust

 

Pflegeleicht

 

Meistens geruchsneutral

Ohne gesonderten Hinweis auf Schadstofffreiheit, können sich chemische Stoffe, die bei der Fertigung Verwendung fanden, in dem Produkt befinden

 

Kann Allergien auslösen

 

 

Kork

Als natürlicher und nachwachsender Rohstoff ist Kork besonders umweltfreundlich. Diese Variante der Yogamatten ist, trotz vieler Vorteile sehr schwer zu bekommen und selten. Das mag an dem hohen Preis und des umständlicheren Transports liegen. Korkyogamatten eignen sich gut für Bikram Yoga und Power Yoga.

Vorteile

Nachteile

Rutschfest

 

Biologisch abbaubar

 

Löst keine Allergien aus

 

Wasserabweisend

Dämpft kaum und bietet wenig Wärmedämmung

 

Preisintensiv und schwer zu bekommen

 

Schwer zu transportieren

 

 

Jute

Die Urform der Yogamatte schlecht hin und aus natürlichem und nachwachsendem Rohstoff, wurde schon zu Anfangszeiten des Yogas in Indien benutzt. Außer ihr waren damals nur noch Felle im Einsatz. Juteyogamatten sind sehr dünn und hart, daher sind sie eigentlich nur für Power Yoga geeignet.

Vorteile

Nachteile

Natürlicher und nachwachsender Rohstoff

 

Biologisch abbaubar

 

Absorbiert Feuchtigkeit

 

Rutschfest

 

Pflegeleicht und gut zu transportieren

Kann kratzen

 

Kaum Wärmedämmung

 

Nicht gelenkschonend

 

Dämpft kaum

 

Nicht langlebig

 

Baumwolle

Indische Yogis schwören neben Jute auf Baumwolle als Material ihrer Yogamatten. Baumwoll-Yogamatten sind sehr dünn und daher nichts für empfindliche Knie und Gelenke. Yogamatten aus Baumwolle sind für alle Yogis, die viel unterwegs sind, eine praktische Alternative zur großen Matte aus festeren Materialien.

Da es so gut wie keinen Schutz vorm Rutschen gibt, sollte man hier auf zu aktives Yoga verzichten und sich auf die ruhigeren Arten wie Meditation und Hatha zu besinnen.

Vorteile

Nachteile

Natürlicher Rohstoff, der vollständig biologisch abbaubar ist

 

Absorbiert Feuchtigkeit und ist atmungsaktiv

 

Pflegeleicht

 

Löst keine Allergien aus

 

Sehr leicht und transportabel

Kaum Bodenhaftung – rutscht leicht

 

Keine Wärmedämmung und Federung

 

Muss wegen Abnutzung oft ersetzt werden

 

Schurwolle

Schurwoll-Yogamatten werden aus hochwertig aus reiner Wolle gefertigt und mit einer rutschfesten Schicht auf der Unterseite versehen. Sie sind die kuscheligste Variante der Yogamatten. Sie eigenen sich für alle Yoga-Arten, bei denen man nicht zu sehr ins Schwitzen kommt: Asthanga, Hatha, Kundalini, Yin, Therapie und Meditation.

Vorteile

Nachteile

Natürlicher Rohstoff (außer der Unterseite)

 

Tolle Wärmedämmung und Dämpfung

 

Absorbiert Feuchtigkeit und ist atmungsaktiv

 

Rutschfest durch die (Gummi-/TPE-/PVC-) Unterseite

Schwer zu transportieren

 

Kann kratzig und unangenehm auf schwitzender Haut sein

 

Kann Allergien auslösen

 

Schwer zu reinigen

 

Nicht für Veganer geeignet

 

Preisintensiv

 

Kokosfasern oder Sisal

Yoga-Asketen setzen gerne auf Matten aus Sisal oder Kokosfasern – entweder bloß oder mit Baumwollüberzug. Was unsere Hauskatze zum Krallenwetzen nutzt, hat zwar einige Vor- aber überwiegend doch Nachteile. Unempfindliche Yogis können Sie für alle Yoga-Arten nutzen, bei denen Bodengrip keine Rolle spielt wie z. B. Meditation und Hatha.

Vorteile

Nachteile

Natürlicher Rohstoff

 

Vollständig biologisch abbaubar

 

Gute Wärmedämmung und Dämpfung

 

Absorbiert Feuchtigkeit und ist atmungsaktiv

Schwer zu transportieren

 

Rau, kratzig und unbequem

 

Schwer zu reinigen

 

 

 

Verschiedene Yogastile

Neben der klassischen Meditation gibt es eine Vielzahl Yogastile und -arten, für die die Matte Ihres Interesses mal mehr mal weniger geeignet sein kann. Wir haben Ihnen eben dargestellt, welches Material sich für welchen Yogastil eignet. Nun möchten wir Ihnen die einzelnen Yogastile im Vergleich vorstellen.

Asthanga Yoga

Diese Art des Yoga ist sehr anspruchsvoll. Ohne Pausen werden Bewegungen in einem Fluss ausgeführt. Die Übungen können dabei zirkusreife Formen annehmen. Ohne eine gewisse Grundbiegsamkeit und guter Kondition, sollte man eher auf Power Yoga (weniger akrobatisch) oder Hatha Yoga (mehr Pausen und viel leichter) setzen

Bikram Yoga

Bikram Yoga ist so anstrengend wie Power Yoga – nur noch zusätzlich mit saunaähnlichen Temperaturen. Bei 38 Grad Celsius werden 26 körperliche Übungen (Asanas) innerhalb einer Stunde durchgeführt. Wer hier nicht verausgabt und schwitzend aus der Stunde geht, hat eine Ironman-Kondition

Hatha Yoga

Hatha-Yoga beinhaltet Asanas, Atmung (Pranayamas) und anschließender Entspannung. Kundalini und Asthanga sind Arten des Hatha, wie die Stilform heißt. Bei Hatha Yoga geht es sehr ruhig zu und auch Anfänger können die Asanas nach kurzer Zeit ausüben

Kundalini Yoga

Asanas, Pausen und Meditation gepaart mit Pranayamas wechseln sich beim Kundalini Yoga. Hier muss man sich nicht verbiegen, aber viel Konzentration mitbringen

Power Yoga bzw. Vinyasa Yoga

Eine moderne Trendform des Asthanga Yogas, ist das Power Yoga. Weniger schwierig auszuführen, aber mit mehr Schwung und Dynamik, ist es für alle gedacht, die durch Yoga Kraft und Ausdauer trainieren wollen

Yin Yoga

Bei Yin Yoga geht es, wie der Name impliziert, um das Yin (weibliche entspannte) und nicht das Yang (männliche kraftvolle). Hier wird entspannt und die tieferen Gewebeschichten, wie das Bindegewebe aktiviert und gedehnt. Neben Mediation wohl die entspannteste Form des Yogasports

 

Preisklassen der Yogamatten

So unterschiedlich wie die Materialien sind auch die Preise der Yogamatten, die sich neben dem Material auch nach der Größe richten. Bei einigen ist der Tragegurt, oder sogar eine Tasche im Preis inbegriffen, bei anderen bekommt man nur die nackte Matte. Wir haben Ihnen einmal die Preisspannen (Stand Februar 2017) der einzelnen Yogamatten mit den bekanntesten Herstellern zusammengestellt.

TPE-Yogamatte

Preisspanne: 15 bis 200 Euro
Einige bekannte Hersteller: Royalbeach, DoYourYoga, Sportastisch

PVC-Yogamatte

Preisspanne: 5 bis 140 Euro
Einige bekannte Hersteller: DoYourYoga, Lululemon, Manduka

Kautschuk-Yogamatte

Preisspanne: 18 bis 80 Euro
Einige bekannte Hersteller: Manduka, Essentiell Health, YoMats

Latex-Yogamatte

Preisspanne: 8 bis 40 Euro
Einige bekannte Hersteller: JPL, Yogistar, Jade Yoga

Kork-Yogamatte

Preisspanne: 30 bis 80 Euro
Einige bekannte Hersteller: Vio Yoga, Phoenix Fitness, OmLove

Jute-Yogamatte

Preisspanne: 15 bis 160 Euro
Einige bekannte Hersteller: Maha, Rabbit Moon, Hugger Mugger

Baumwoll-Yogamatte

Preisspanne: 15 bis 60 Euro
Einige bekannte Hersteller: Pranhajaya, Yogistar, Yoga Malai

Schurwolle-Yogamatte

Preisspanne: 30 bis 200 Euro
Einige bekannte Hersteller: Yogistar, Bodhi, Yogabox

Kokosfaser- oder Sisal-Yogamatte

Preisspanne: etwa 80 Euro
Außer einem Modell mit Baumwollüberzug, bei Yoga Neu, sind derzeit (unseren Recherchen zur Folge) Kokosfaser- oder Sisalmatten nicht erhältlich

 

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

  • Kaufen Sie eine Yogamatte aus einem Material, dass für Ihren Yogastil geeignet ist
  • Wählen Sie eine ausreichende Länge und Breite (am besten ausprobieren)
  • Die Matte sollte eine strukturierte Unterseite besitzen, um genügend Rutschfestigkeit zu gewährleisten
  • Sie sollte Ihre Form schnell anpassen, damit sie sich nicht an den Enden immer wieder aufrollt
  • Die Oberfläche sollte atmungsaktiv sein und festen Halt bieten
  • Achten Sie bei chemischen Materialien (TPE und besonders PVC), Gummi und Kautschuk auf stechende Gerüche
  • Achten Sie darauf, ob ein Tragegurt, Band oder eine Tasche mit dabei ist, oder Sie diese extra kaufen müssen

 

Zusammengefasst

Wie Sie in diesem Ratgeber lesen konnten, ist Yogamatte nicht gleich Yogamatte. Je nach Ihrem Anspruch an Umweltfreundlichkeit, Strapazierfähigkeit und Yogaart, kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Die Yogamatte, die alle Yogis gleichermaßen glücklich macht, gibt es leider nicht.

Während der umweltbewusste Veganer nur auf Baumwolle, Kork, Jute oder Sisal setzt, mögen andere Yogis das praktische und bequeme TPE. Andere wieder setzen auf Kombinationen. Selbst wenn Sie die Auswahl aufgrund des Ratgebers einschränken konnten, ist die Auswahl auch innerhalb einer Produktsorte noch groß.

Um Ihnen die Entscheidung für ein Yogamatte zu erleichtern, haben wir neben den Informationen in diesem Ratgeber, auch einen Yogamatte-Test durchgeführt und die besten gekürt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Yogamatten-Testsieger 2017 in jedem der Testberichte an und suchen Sie sich die für Sie beste aus.

Anmerkung: Trotz gründlicher Recherche, erhebt dieser Yogamatten-Ratgeber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit, da das Thema Yoga sehr komplex ist. Wir beantworten gerne Fragen zu Yogamatten, übernehmen jedoch keinerlei Haftung, Verantwortung und Gewährleistung.

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