Balance Board Test und Kaufberatung

Balance Board

Balance-Board-Ratgeber auf experten-beraten.de

Bauch, Beine und Po sind die Areale, die so ziemlich jeder straffer haben möchte, aber wenn es geht, sollen auch der gesamte Rücken und Rumpf mittrainiert werden. Wenn jetzt noch Koordination, Beinmuskulatur in Oberschenkeln und Waden sowie Kraft trainiert werden können, kann man sich den Gang ins Fitnessstudio eigentlich sparen. Solch ein Allrounder ist das Balance Bord, welches auch als Balance Pad oder Wackelboard bekannt ist. In Verbindung mit z. B. Hanteln oder Kettlebells ist ein ganzheitliches Training möglich, welches zu schnellen Resultaten führen soll.

Wenn es etwas gibt, was alle haben wollen, dauert es auch nicht lange, bis mehr und mehr Hersteller mit immer neuen Kreationen auf den Markt drängen. Bei den Balance Boards ist das nicht anders. Mittlerweile gibt es sie in den verschiedensten Farben, Formen und Materialien. Auch die Preise sind sehr unterschiedlich. Wie viel muss man also investieren, um ein qualitativ gutes Balance Board zu erhalten? Welche Materialien sind besonders geeignet? Wie schwierig ist das Training mit ihnen und was gibt es sonst Wichtiges vor einer Anschaffung zu beachten?

Wir haben Ihnen in diesem Ratgeber alle wichtigen Fakten über die Balanceboards zusammengefasst, um Ihnen die Wahl für das für Sie richtige Board zu erleichtern. Im anschließenden Balance-Board-Test können Sie sich einen Überblick über einzelne von uns für gut befundene Boards machen.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Balance Boards auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Verarbeitung
Design
Trainingintensität
Strapazierfähigkeit

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Balance Board Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Balanceboards:

In der Physiotherapie und aus Sportstudios sind Balance Boards zum Training der Koordination und des Gleichgewichts nicht mehr wegzudenken

Sie ermöglichen eine Stärkung der Muskulatur und intensivieren alle Übungen

Balanceboards nehmen wenig Platz ein, sind leicht transportierbar und somit sehr mobil

Workout ist in den eigenen vier Wänden möglich

Sie verschaffen eine Besserung bei Haltungsschäden

Das Balance Board

Mit dem Balance Board haben die Sportgerätehersteller ein scheinbar ideales Heimtrainingsgerät geschaffen, welches alle anderen Sportübungen und Sportgeräte zu einem völlig neuen und sehr schweißtreibenden Level verhilft. So ein Board besteht im Grunde nur aus zwei oder maximal drei Teilen. Einem Bord, auf dem gestanden wird, und einem Unterteil, dass verschiedene Formen besitzen kann und dem Board die gewünschte Instabilität zum Wackeln verleiht.

Das kann z. B. eine Rolle oder eine Kugel in einer Bodenplatte sein. Bei den Drei-Teile-Varianten ist die untere Bodenplatte mit einer Aushöhlung versehen, in die die Kugel oder Rolle eingelassen wird und mit der oberen Platte abgedeckt wird.

 

Einsatzmöglichkeiten

Wie schon erwähnt ist das Balance Board ein echter Allrounder. Ohne weiteres Equipment kann es einfach zur Verbesserung der Koordination, Balance und des allgemeinen Körpergefühls genutzt werden. In Verbindung mit Trainingsübungen oder auch anderen Sportgeräten wird jede Übung intensiviert.

Physiotherapie und Rehamaßnahmen

Bei Problemen mit der Hüfte, Bandscheibenvorfällen, Kniebeschwerden oder nach Unfällen und Koma kommt das Wackelboard in zweiter Instanz zum Einsatz. Sobald reguläre Dehnungsübungen und ein Gleichgewichtssinn wieder auf einem zumindest minimalem Level angekommen sind, werden die Übungen auf dem Balance Board verstärkt, weswegen es in der medizinischen Therapie auch als Therapiekreisel bekannt ist.

Ziel ist es Bänder zu dehnen, Gelenke beweglicher zu machen und das Körpergefühl und auch die Koordination zu verbessern. Besonders ältere Menschen, die ein neues Hüftgelenk bekommen haben, oder keinen ausreichenden Gleichgewichtssinn mehr besitzen, werden mit den Boards und zusätzlicher Stütze durch den Therapeuten oder Barren zum Festhalten trainiert.

Sportliches Training

Koordination, Balance und Motorik spielen nicht nur in der medizinischen Therapie eine große Rolle. Auch im Sport reicht es vielen nicht, einfach ein paar Geräte zu benutzen, um Muskeln zu bekommen, die nicht so sehr in die Tiefe gehen, wie die intensiven Übungen mit dem Board.

Das Balanceboard ist außerdem ein ideales Werkzeug, um einen unerschütterlichen Stand zu erreichen, welcher bei Sportarten wie Golf eine entscheidende Rolle spielt. Auch Bergsteiger und Freeclimber lieben das Board, da sie damit auch ihre Reaktionszeiten verbessern können. Dies kann in extremen Fällen lebenswichtig sein.

Mit dem Balance-Board können Sie neben Balance und Koordination auch die folgenden Areale trainieren:

  • Bauch
  • Oberschenkeln
  • Waden
  • Po
  • Seitlicher Torso
  • Unterer und oberer Rücken mit der gesamten Wirbelsäule
  • Hüfte
  • Oberer Rücken
  • Fußgelenke und Bänder

Im Zusammenspiel mit Hanteln können natürlich auch Schultern, Brustmuskulatur und Ober- als auch Unterarme trainiert werden.

Tipp: Versuchen Sie mal auf einem Balance-Board zu tanzen! Das macht nicht nur Spaß, sondern trainiert bei der richtigen Musik auch alle eben genannten Areale. Allerdings sollten Sie dafür schon einige Trainingserfahrung haben, weil besonders die Konzentration anfangs stark gefordert ist, um sich auf den Wackelbrettern zu halten.

Boarder

Neben den normalen, eben erwähnten Sportlern, sind die kleinen Boards besonders bei Surfern, Snowboardern und Skatern beliebt, da es für sie kein besseres Indoor-Trainingsgerät gibt. Die Boards ermöglichen ihnen, in den eigenen vier Wänden an Ihrem Gleichgewicht zu arbeiten, um später beim Outdoor-Training mit den eigentlichen Sportgeräten eine besonders gute Figur zu machen.

Außerdem können die Boarder mit den Wackelbrettern auch dann „trocken“ trainieren, wenn gerade mal kein Schnee liegt, oder das Wetter zum Skaten oder Surfen nicht gut genug ist. Die Balance Boards eigenen sich auch prima, um die Nutzung von Hoverboards. Für ein Hoverboard oder einen Scooter wie z. B. Segway brauchen Sie auch einiges an Gleichgewichtssinn und Balance.

 

Arten der Balanceboards

Die Funktion der Balance Boards ist immer die Gleiche. In den Ausführungen gibt es jedoch viele Unterschiede, die je nach Einsatzzweck mehr oder weniger Sinn machen. Damit Sie sich die richtige Bauart für Ihre geplanten Trainingseinheiten aussuchen können, sollten Sie die Vor- und Nachteile der Arten kennen.

Ball

Bei einem Ball-Balance-Board handelt es sich um eine Halbkugel aus Gummi oder Kunststoff, die wie bei einem Gymnastikball aufgepumpt wird. Gestanden wird entweder auf der runden Kugel, die durch das eigene Körpergewicht etwas nachgibt, oder auf der geraden Bodenfläche, sodass die Kugel auf dem Boden wackelt. Es gibt auch eine Variante mit trampolinähnlicher Funktion, mit der man zusätzlich Springen kann.

Vorteile:

  • Hält auch höheres Körpergewicht bis etwa 150 kg aus
  • Durch das nachgebende Material wird die Tiefenmuskulatur besonders stark angesprochen
  • Man kann durch mehr oder weniger Luft den Schwierigkeitsgrad erhöhen

Nachteile:

  • Sie nehmen aufgepumpt den meisten Platz ein
  • Für Boarder sind die Übungen wenig geeignet

Fitness-Disc

Das Balance-Board als Fitness-Disc besteht aus zwei Platten, die durch ein Drehlager mit einem Gummipad in der Mitte verbunden sind. Es gibt sie mit Füßen an der unteren Bodenfläche oder ohne sowie mit oder ohne Rollen am Boden, mit denen auch Vor- und Rückbewegungen möglich sind.

Vorteile:

  • Auf der Platte hat man einen festen Grip
  • Entweder wird die Platte mit den Füßen an einem Ort festgehalten, was das Training auf einer kleinen
  • Fläche ermöglicht, oder durch die Rollen ein verstärkter Schwierigkeitsgrad erreicht
  • Sie sind gut für Boarder und alle anderen Einsätze zum Training geeignet

Nachteil:

  • Sie sind nur bis zu einem maximalen Gewicht von 100 kg zu benutzen

Holzbrett mit loser Rolle

Diese Variante wird auch als Indoor-Board oder Indo Board bezeichnet. Sie ähneln einer kleinen länglichen Wippe und die Rollen sind meist aus Hartplastik. Besonders bodenschonende Indo Boards haben noch eine Gummiummantelung der Rollen. Die Rollen können auch als kleine Faszienrollen einzeln genutzt werden.

Vorteile:

  • Sie ähneln Skateboads und sind ideal für Boarder geeignet
  • Faszientraining ist ebenso möglich
  • Sie eignen sich auch gut für ein Outdoortraining

Nachteile:

  • Die Holzplatten sind (je nach Dicke) meistens auf ein Körpergewicht von 100 kg beschränkt

Kissen

Diese Balance-Kissen sind meistens rund und wie die Ballvariante aus Gummi oder Kunststoff, welches aufgepumpt werden muss.

Vorteile:

  • Man kann auch Übungen im Sitzen oder Liegen durchführen
  • Mit mehr oder weniger Luftbefüllung kann der Schwierigkeitsgrad angepasst werden
  • Sie sind besonders gelenkschonend und für Massagen geeignet

Nachteile:

  • Trainingserfolge dauern etwas länger, da es ein „weiches“ Training ist
  • Es nimmt etwas mehr Platz ein als die Pads und Bretter

Matte

Diese Balance-Board-Art ist die, die am häufigsten Einsatz findet und am einfachsten ist. Das rechteckige oder ovale Pad besteht meistens aus Schaumstoff oder Gummi und gibt bei den Übungen nach.

Vorteile:

  • Das Verletzungsrisiko ist am geringsten
  • Die Übungen sind am einfachsten
  • Es gibt keine Gewichtsbeschränkung
  • Sie sind oftmals die günstigsten Balance Boards

Nachteil:

  • Sie eignen sich nur bedingt für Boarder und andere anspruchsvolle Sportler

Scheibe

Bei der Scheibenvariante ist eine runde Oberfläche, die meist aus hartem Kunststoff gefertigt ist, auf einer Kugel fest montiert, was einen Kreisel ergibt. Viele Scheiben-Balance-Boards besitzen Griffe, um damit auch Liegestütze auszuführen.

Vorteile:

  • Es ist ein sehr intensives Training des Gleichgewichts und der Muskulatur möglich
  • Es ist für Anfänger ebenso wie für anspruchsvolle Sportler geeignet

Nachteil:

  • Vor- und Rückrollen ist nicht möglich
  • Das maximale Körpergewicht ist auf 100 kg beschränkt

Interaktiv

Auch die Spieleindustrie hat die Vorteile der Balanceboards entdeckt. So bietet beispielsweise Nintendo für sein Wii-Sport auch die Variante mit Balance Board als „Fit Balance Board“ an. Hierzu braucht man eine Nintendo-Wii-Konsole (etwa 100 Euro), ein Wii-Balance-Board (etwa 30 Euro) und die entsprechenden Spiele (pro Stück etwa 10 bis 40 Euro) wie z. B.: Wii Fit Family Ski & Snowboard, Skate it G1 Jockey 2008, Der Gesundheitscoach, Skate City Heroes, EA Sports Active und viele andere.

Vorteile:

  • Spiel und Sport machen das Training lustiger
  • Man kann sein Training filmen, um es danach zu analysieren (oder sich mit Freunden darüber amüsieren)

Nachteil:

  • Diese Variante ist kostenintensiv

 

Loslegen, aber wie?

Es gibt viele Trainingsvideos, in denen sehr detailliert Trainingsübungen mit dem Balance Board erklärt und demonstriert werden. Auch einige Fitnessstudios und Trainer haben sich des Themas angenommen. Es macht durchaus Sinn die ersten Trainingseinheiten unter Anleitung zu beginnen, da so falsche Bewegungen, die zu Verletzungen führen, vermieden werden können.

 

Balance-Board-Preisklassen

So unterschiedlich wie die Balance Boards selbst sind auch die Preise. Hier ist ein kleiner Überblick für Sie, wie viel Sie für welches Board ausgeben müssen (immer Stand Januar 2017) und welche Hersteller es gibt.

Ball-Balance-Board

Preisspanne: 10 bis 250 Euro (etwa 200 bis 250 Euro mit Trampolinfunktion)
Einige bekannte Hersteller: Togu, Bosu oder Fytter

Fitness-Disc-Balance-Board

Preisspanne: 10 bis 20 Euro
Einige bekannte Hersteller: Kemket, Accell oder Lifefit

Holzbrett mit loser Rolle

Preisspanne: 55 bis 200 Euro
Einige bekannte Hersteller: Pedalo, Jucker Hawaii oder POWRX

Kissen-Balance-Board

Preisspanne: 20 bis 100 Euro
Einige bekannte Hersteller: Stott Pilates, Tunturi oder Sissel

Matten-Balance-Board

Preisspanne: 20 bis 120 Euro
Einige bekannte Hersteller: Togu, AIREX oder DoYourFitness

Scheibe-Balance-Board

Preisspanne: 12 bis 100 Euro
Einige bekannte Hersteller: DoYourFitness, Sportplus oder Pedalo

Mögliches Zubehör

Bodenschutzmatten gibt es ab etwa 15 Euro im Handel und Hanteln ab 10 bis 1000 Euro und mehr.

 

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

  • Guten Grip mit einer rutschfesten Oberfläche (außer beim Boardertraining)
  • Eine zusätzliche Bodenmatte, falls das Board nicht bodenschonend ist
  • Material und Boardart Ihrem Körpergewicht entsprechend
  • Platzbedarf des Balancing Boards berücksichtigen
  • Schwierigkeitsgrad passend wählen (Kissen oder Ball für Anfänger)

 

Zusammengefasst

Die Anschaffung eines Balance Boards ist in jedem Fall sinnvoll, wenn Sie das Gleichgewicht, Koordination und Reaktionszeiten verbessern wollen. Aber auch als Sportgerät, um alle Übungen zu intensivieren und so den ganzen Körper fit zu machen, ist es ein hervorragendes Gerät.

Welches Balance Board für Sie das Richtige ist, hängt von Ihrer Fitness, Gewicht, vorhandenem Platz und dem Anspruch an Ihr Training ab. Dementsprechend sollten Sie sich, sobald Sie sich für eine Art der Balanceboards entschieden haben, auch auf die Qualität achten, da Sie so einen treuen Trainingsbegleiter für viele Jahre erhalten können.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir neben den Informationen zu Balanceboards in diesem Ratgeber, auch einen Balance-Board-Test durchgeführt und die besten gekürt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Balance-Board-Testsieger 2017 in jedem der Testberichte an und suchen Sie sich das für Sie passende Balanceboard aus.

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