Katzentrockenfutter Test und Kaufberatung

Katzentrockenfutter

Katzentrockenfutter-Ratgeber: knackiger Knusper für Miez und Co.

Die richtige Katzenernährung ist ein Thema für sich, bei dem sich schon so manche Halter gnadenlos in die Haare bekommen haben. Während Trockenfutter bei den einen als absolutes Nonplus-Ultra in der Ernährung gilt (vor allem, weil Garfield und Kitty so begeistert davon sind), erkennen andere die Nachteile und haben es komplett aus dem Leben der Samtpfoten verbannt.

Beide Seiten haben sehr gute Argumente und auch unter unseren Kollegen wurde das Thema heiß diskutiert. Grund genug, dazu einen Katzentrockenfutter-Ratgeber zu schreiben und einen Katzentrockenfutter-Test zu machen und verschiedene Sorten unter die Lupe zu nehmen.

Laut statista.com wurden 2015 1,6 Milliarden Euro für Katzenfutter ausgegeben – darunter für minderwertiges, aber auch für hochwertiges Futter. Aufklärung, was eine gute Katzenernährung bedeutet, bedarf es somit auch heute noch – in Zeiten von immer erreichbaren Informationen.

In diesem Trockenfutter-Ratgeber möchten wir Ihnen die Vor- und Nachteile näher bringen, worauf Sie beim Kauf achten sollten und warum Sie es nicht als Alleinfutter nutzen sollten.

Erfahren Sie außerdem in unserem Trockenfutter-Test alle Details zur jeweilig getesteten Sorte, womit Ihnen die Entscheidung, dafür oder dagegen, einfacher fallen wird.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allem getesteten Katzentrockenfutter auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Geschmack
Verpackung
Verträglichkeit
Geruch

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Katzentrockenfutter Kaufberatung

Katzentrockenfutter-Facts: kurz und knapp

Katzentrockenfutter eignet sich nicht als alleinige Nahrung

Zucker und Getreide machen auf Dauer krank

Trockenfutter entzieht dem Katzenkörper Wasser (Katzen sind schlechte Trinker)

Als Leckerli oder zur Überbrückung bei Ihrer Abwesenheit ist es bestens geeignet

Es ist günstig und riecht meistens nicht

Warum überhaupt Trockenfutter?

Auch wenn immer mehr Menschen lernen, dass Trockenfutter kein geeignetes Katzenfutter ist, so wird es dennoch in Massen verfüttert. Das liegt an den wenigen „Vorteilen“, welche dafür ziemlich gewichtig zu sein scheinen.

Viele Katzenhalter ekeln sich vor dem Geruch von Katzennassfutter Zugegeben, einige Sorten (z. B. Fisch) riechen wirklich streng für unsere Menschennasen. Verständlich ist es also, wenn manche Halter aufgrund dessen, lieber zu Fischtrockenfutter greifen. Ein anderer Grund ist, dass es Katzen unglaublich gut schmeckt, was den Inhaltsstoffen zu verdanken ist. Auf diese gehen wir etwas später noch einmal ein.

Vor- und Nachteile von Trockenfutter

Vorteile

Nachteile

Verdirbt nicht

Geringer Fleischgehalt

Riecht nicht unangenehm

Entzieht dem Körper Wasser

Macht schnell satt

Kann sich im Magen aufblähen

Nette Abwechslung zum Nassfutter

Enthält oft Zucker und andere schädliche Bestandteile

Ideal als Leckerli z. B. im Fummelbrett

Katzen mit Zahnproblemen könnten Schmerzen bekommen

Kann unter Umständen die einzige Ernährungsmöglichkeit sein (Veterinär-Trockenfutter

 

Trockenfutter – Ja oder Nein?

Eine Schale oder ein Katzenbrunnen mit frischem Wasser ist ohnehin ein Muss, wenn Sie eine Katze halten. Doch wenn Sie Trockenfutter füttern, ist es umso wichtiger. Grundsätzlich sollten Katzen rund 150 Milliliter pro Tag trinken. Dadurch, dass diese Futtersorte Wasser entzieht, wird der Urin viel konzentrierter. Daraus können sich Harnsteine bilden, die dann die Harnröhre verstopfen können und der Miez wahnsinnige Schmerzen bereiten.

Ein weiterer Grund gegen Trockenfutter ist, dass Ihre Katze davon dick werden könnte. Die richtige Menge zu füttern, ist gar nicht so einfach, weswegen man schnell zu viel gibt. Die Katzen freuen sich und fressen sich den Bauch voll, was auf Dauer wieder zu weiteren Katzenkrankheiten führen kann.

In Maßen hingegen spricht nichts dagegen. Nur sollten Sie es bei Katzen, die eh schon zu viel auf den Rippen oder andere gesundheitliche Probleme haben, eher sein lassen. Für das Fummelbrett, Vertrauensspiele oder Ähnliches eignet sich Trockenfutter sehr gut. 

Maus-Trockenfutter-Vergleich

Bestandteil

Maus

Trockenfutter

Wasser

Ca. 70 %

Ca. 10 %

Fett

Ca. 10 %

Ca. 75 %

Proteine

Ca. 15 % (gute Fleisch-Eiweiß Proteine)

Ca. 20 % (schlechte pflanzliche Proteine)

Kohlenhydrate

Bis ca. 2 %

Bis zu 35 %

Sonstiges

Vitamine, Ballaststoffe, Spurenelemente, Mineralien

Konservierungsstoffe, künstliche Vitamine und Fette

Zahnstein-Killer? Was hat es damit auf sich?

Ein Argument, welches von vielen Trockenfutter-Befürwortern genutzt wird, ist, dass die Zähne sauberer werden. Immerhin müssten die Stubentiger richtig zubeißen und so würden sich Zahnstein und Co. „in Luft auflösen“. Hierbei scheiden sich die Meinungen extrem.

Aus eigener Beobachtung kann ich dies nicht bestätigen. Meine Katzen beißen sie Stückchen nur sehr selten durch, vielmehr schlucken sie die Brocken herunter – in einem Stück. Selbst meine Miniausgabe von Katze müht sich nicht mit dem Zerbeißen ab. Es mag Katzen geben, bei denen es klappt und es hängt sicher auch mit der Größe der einzelnen Stückchen zusammen, aber wer seinem Tier schon einmal ein Stück Rindergulasch in den Napf gelegt hat, der sieht, wie „Zähneputzen auf Katzenart“ richtig geht. Gesünder und natürlicher ist es zudem auch, auch wenn das Trockenfutter sicher einen kleinen Tick besser schmecken wird.

Billiges vs. Teures Futter

Wie auch beim Nassfutter heißt teuer nicht gleich gut. Es gibt ein Trockenfutter, welches durch die Bank weg von Tierärzten empfohlen und in Massen verkauft wird, und die schlechtesten Inhaltsstoffe hat. Es heißt, dass die Ärzte mit den Herstellern Verträge haben und somit mitverdienen – inwiefern das wirklich zutrifft, konnten wir nicht klären.

Besser ist es, sich selbst zu informieren. Auch Tierärzte sind ganz oft nur Verkäufer und nutzen das Vertrauen, welches Ihnen entgegengebracht wird, aus – ebenso wie Fachverkäufer im Zooladen. Frei nach dem Motto „der muss es ja wissen“.

Nun taucht die Frage auf, was denn an dem billigen Futter so schlecht sein soll?

1. Sehr geringerFleischgehalt

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse meinen kein hochwertiges Fleisch, sondern eher Schlachtabfälle, die mitunter auch aus Knochen, Federn und Ähnlichem bestehen können.

2. Schlechte Inhaltsstoffe

Zucker, Getreide und Co. haben ebenfalls nichts im Katzenfutter verloren. Hinzu kommen zu hoch dosierte Inhaltsstoffe, die bei einer Überversorgung zu Langzeitschäden führen können. 

No-Gos im Futter

Es gibt minderwertige Inhaltsstoffe im Katzenfutter, die sind drin, obwohl sie es besser nicht sein sollten. Die Schlimmsten finden Sie hier:

Zucker

Rübenschnitzel, Glucose, Sirup, Cassia Gum, Oligosaccharide sind nur einige andere Namen, die aber allesamt „Zucker“ meinen und niemals von einer frei lebenden Katze gefressen werden würde. Auf Dauer kann ein hoher Zuckerkonsum zu Diabetes, Übergewicht und Karies führen. Warum er immer noch benutzt wird? Schmeckt, riecht und sieht dadurch besser aus.

Getreide

Auch Getreide hat nichts im Katzenfutter zu suchen, weil es nicht verwertet wird und „einfach durchrutscht“. Es wird auch als Weizen, Weizenfuttermehl oder Maiskleberfutter bezeichnet.

Milch und Molkereierzeugnisse

Zwar sind nicht alle, aber viele Katzen, laktoseintolerant. Hinter dem eigentlich ganz gut klingenden Namen verbergen sich Großmolkereiabfälle, die keinerlei Nutzen für das Tier haben, sondern noch zu Verdauungsproblemen führen können.

Hefen

Wir Menschen haben schon lange erkannt, dass Glutamat böse ist. Selbiges gilt auch für Katzen, denn es dient nur dazu, dass Futter schmackhaft zu machen. Leider fallen die Tiere darauf herein und weigern sich dann irgendwann anderes zu fressen, womit die Umgewöhnung sehr schwer werden kann.

Weitere Geschmacksverstärker sind unter anderem Geflügelmehl, Reis, Mais, Grieben und tierisches Eiweiß (hydrolisiert). 

Gutes Katzenfutter erkennen

Wenn Sie Trockenfutter kaufen, werden Sie schnell qualitative Unterschiede finden. Achten Sie auf ein hochwertiges Produkt, wenn Sie es füttern möchten. Dazu gehört, dass Sie auf einen möglichst hohen Fleischgehalt achten.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass weder Zucker, Getreide oder andere Zusatzstoffe verarbeitet wurden. So haben Sie alle Voraussetzungen erfüllt, um Ihre Katze möglichst gut zu füttern – wenngleich es nicht empfehlenswert ist, wenn Sie komplett auf diese Futterart umsteigen.

 

Was sagt die Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat zwar einen bereits viel kritisierten Nassfuttertest gemacht, aber noch keinen zum Thema Trockenfutter. Dafür aber das österreichische Magazin „Konsument“, welches Verbraucherinformationen, News und Testergebnisse bietet. 2014 wurden 23 Produkte auf ihre Nährwerte getestet. Bei diesem Test schnitt mehr als jedes Zweite mit einem „gut“ ab.

Diese Ergebnisse kamen zustande, weil die Sorten ausreichend Eiweiß, Taurin und Zink enthielten. Auf der anderen Seite waren aber fast durchgehend zu viel Phosphor und Magnesium enthalten. Dies führt bei einer dauerhaften Überversorgung zu Harnsteinen und Nierenschäden – etwas, was viele Katzenhalter beklagen und sich wundern, warum ihr Stubentiger diese Diagnose schon in verhältnismäßig jungen Jahren bekommt. Die Folge eines Nierenschadens kann der Tod sein – die Päppelversuche durch den Tierarzt sind oft nicht erfolgreich und keinesfalls günstig.

Testsieger:

  • Hill’s Adult 1-6 Optimal Care Chicken (400 Gramm, zirka 5,53 Euro)
  • Sanabelle Adult mit Geflügel (400 Gramm, zirka 2,99 Euro)
  • Whiskas Huhn (1 Kilogramm, zirka 3,54 Euro)
  • Mr. Beef Basic Rind, Geflügel & Fisch von Hornbach (750 Gramm für circa 0,99 Euro)

 

Welche Packungsgröße darf es sein?

Katzentrockenfutter wird in verschiedenen Verpackungsgrößen angeboten. Hierbei können sich preislich ziemlich große Unterschiede ergeben. Um sie Ihnen zu verdeutlichen, haben wir einen Vergleich zwischen den gängigsten Größen gemacht.

Hier einige Beispiele:

Marke

300/400 Gramm

2 kg

2,5 kg

4 kg

Premiere

4,97 €/kg

6,25 €/kg

-

4,70 €/kg

Orijen

Ab 5,83 €

8,33 €

8,33 €

-

Feringa

9,98 €/kg

7,50 €/ kg

-

--

Purizon Premium-Katzennahrung

Ab 11,2  €/kg

-

Ab 9,20 €/kg

-

GranataPet Symphonie

12,48 €/kg

9,99 €/kg

-

8,25 €/kg

Real Nature Wilderness

13,30 €/kg

8,80 €/kg

8,80 €/kg

-

Grau Miezelinos

Ab 13,47 €/kg

8,33 €

Ab 8,84 €/kg

-

Die Preise können, je nach (Online-)Shop, Sorte und Sonderangeboten schwanken, geben jedoch einen guten Überblick über die möglichen Ersparnisse.

 

Qualität hat ihren Preis

Wie Sie ganz sicher wissen, sind Katzen reine Fleischfresser. Entsprechend muss das Futter zusammengestellt sein, damit es so artgerecht wie möglich ist. Auf den ersten Blick scheinen einen die Infos, die es in unserem Ratgeber und überall im Internet zu finden gibt, förmlich zu erschlagen – vor allem, weil viel Gegenteiliges zu lesen ist.  

Trockenfutter ist noch mal eine ganz spezielle Sache, weil es, ganz grundsätzlich gesagt, in den wenigsten Fällen wirklich als Katzenfutter taugt und in zu großen Mengen gefüttert wird. Es spricht zwar nichts gegen die Gabe, aber es bedarf eines Blicks auf die Zutatenliste und vor allem viel Wasser. Als alleinige Nahrung sollte niemals auf Trockenfutter gesetzt werden, auch wenn es günstig und praktisch erscheint.

Wir hoffen, Ihnen mit unserem Katzentrockenfutter-Ratgeber eine gute Hilfe an die Hand zu geben, die Sie dabei unterstützt, das Beste Futter für Ihre Katze zu finden. Sehen Sie sich hierzu auch unseren Katzenfutter-Test an.

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