DSL Modem Test und Kaufberatung

DSL Modem

DSL Modem Test – Wir sagen Ihnen, was Sie über das Modem wissen sollten

Telefon und Internet – Zwei Dinge, die aus dem modernen Kommunikationsleben nicht mehr wegzudenken sind. Kein Haushalt existiert ohne Telefon und nur wenige verfügen über keinen Zugang zum Netz. Telefonanschluss, WLAN, Modem, Router und Medienserver bestimmen den Alltag diesbezüglich. Mit immer neuer Technik bringen Hersteller wie AVM, Draytek, Netgear, Vodafone, Devolo, Linksys oder D-Link Produkte wie Speedport, FritzBox oder Easybox in den Handel, um ihren Kunden die bestmöglichen Voraussetzungen für Telefonie und Internet zu bieten. Wir haben uns auf dem Modem-Markt umgeschaut und im folgenden Testbericht alle Details über Begriffe wie „DSL“ und „ADSL“ zusammengefasst. Erkunden Sie mit uns die moderne analoge und digitale Kommunikationswelt und erfahren Sie mehr über Vectoring, Datenrate und Downstream. Wir haben uns mit Modellen wie

der „FritzBox“ in verschiedenen Ausführungen, dem „Speedport“, dem „Vigor“, der „Easybox“ sowie dem „321B“ von D-Link

beschäftigt und deren Eigenschaften unter die Lupe genommen.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten DSL Modems auf einen Blick

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DSL Modem Kaufberatung

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „DSL Modem“?

Ein Modem bildet in Form von Hardware die Schnittstelle zwischen dem Internet und dem Heim-Netzwerk. Über das DSL-Modem erfolgt die Verbindung beider Komponenten. Es stellt gleichzeitig den Netzabschluss auf der Seite des Nutzers dar. Mit DSL ist eine schnelle Datenübertragung zum Endabnehmer möglich. Die Signale gelangen über ein Kupferkabel oder durch moderne Glasfasertechnik zum Gerät bzw. zur Telefonanlage.

Das geschieht über den normalen Telefonanschluss bzw. die Telefonleitung, die wiederum in der ISDN-Ausführung oder als analoge Leitung vorliegen kann. Auf diese Weise werden Signale verarbeitet und für den Anwender nutzbar gemacht. Via LAN oder WLAN gelangen sie schließlich zu den Endgeräten. Das Modem ist heute kaum noch in der herkömmlichen Variante als eigenständiges Gerät vertreten, sondern vielmehr Bestandteil der modernen WLAN-Router. Damit sind diese Produkte Router, Modem, Medien-Server, Telefonanlage und WLAN-Empfänger in einem.

(Quelle: Wikipedia)

 

Zwischen welchen Modem-Arten kann unterschieden werden?

Inzwischen beschränkt sich das Angebot längst nicht mehr nur auf die reine DSL-Modem-Variante, bei der Sie mit einem Kabel zumeist einen direkten Zugang zum Rechner hergestellt haben. Mit einer LAN-, einer Kabel-Verbindung, gelangen Sie so ins Internet. Diese Geräte stellen die preisgünstige Möglichkeit des Netz-Zugangs dar und sind heute kaum noch in den Haushalten zu finden.

Ein DSL-Modem aus der oberen Preisklasse steckt heutzutage in der Regel in einem WLAN-Router, mit dem Sie ohne Kabelsalat und von verschiedenen Standorten im Haus das World Wide Web nutzen können. Diese Geräte bieten zumeist auch einen sicheren Netz-Zugang, da sie mit einer Verschlüsselung wie WPA2 ausgerüstet sind. WPA2 stellt vor WEP und WPA die beste Verschlüsselungs-Variante dar.

Die Vor- und Nachteile eines reinen Modems

 

Vorteile

Nachteile

Keine unnötige, irreführende WLAN-Funktion

Wenige Funktionen

Kompakte und unauffällige Bauweise

Nur ein LAN-Anschluss vorhanden

Einrichtung ist sehr simpel

Den günstigen Modellen fehlt eine Firewall.

Falls WLAN eine spätere Option ist, kann ein entsprechender Router angeschlossen werden

 

 

WLAN on Bord oder nicht?

Die Router mit integriertem DSL stehen in zwei Varianten zur Verfügung. Sie können wiederum die Kabel-Ausführung wählen oder auf die komfortablere WLAN-Lösung zurückgreifen.

Kabel-Router mit DSL

Hier steckt das Modem bereits im Router, wobei die Übertragung der Daten zum Rechner weiterhin über eine LAN-Verbindung erfolgt. Es können auch mehrere Rechner, bei denen es sich aufgrund der Verwendung von jeweils einem Kabel vorzugsweise um stationäre Computer handeln sollte, mit dem Router verbunden werden. Bei einer hohen Anzahl Rechner und weiten Wegen vom Router zu den Endgeräten müssen Sie unter Umständen einen ordentlichen Kabelsalat bewältigen. Die Übertragung über eine LAN-Verbindung läuft in den meisten Fällen reibungsloser und ohne Schwankungen ab.

WLAN-Router mit DSL

Auch diese Router haben DSL an Bord. Der Zugang zum Netz wird allerdings über Funk erzielt. Auch hier können sich mehrere Rechner einklinken, wobei der lästige Kabelsalat entfällt. Als Nachteil könnten sich hierbei Verzögerungen oder Schwankungen bei der Datenübermittlung ergeben. Ein Vorteil ist die uneingeschränkte „Mobilität“ beim Internet-Zugang, die in der Regel durchaus über mehrere Etagen bestehen bleibt.

Vor- und Nachteile eines WLAN-Routers mit integriertem Modem

 

Vorteile

Nachteile

Mehrere Anschlussmöglichkeiten vorhanden (neben USB oft mehrere LAN-Ports)

Die Konfiguration des Modems gestaltet sich oft schwierig

Viele Zusatzfunktionen

Die WLAN-Verbindung ist zuweilen instabil

Einfache Einrichtung des WLANs

 

 

Welche gängigen DSL-Formen gibt es?

Heutzutage dominieren ADSL und VDSL das kommunikative Geschehen.

Die ADSL-Varianten

Mit Asymmetric Digital Subscriber Line – dem asymmetrischen DSL – wurde man einerseits den höheren Ansprüchen der Nutzer gerecht und entwickelte andererseits eine Methode, den Zugang zum Internet ohne Beeinträchtigung des Telefon- bzw. Festnetzanschlusses nutzen zu können. Mit Hilfe einer Weiche werden die beiden Frequenzbereiche getrennt. Für die Datennutzung wird folglich kein Sprachkanal belegt, womit Telefonieren und Internet-Nutzung gleichzeitig und unabhängig voneinander möglich sind.

Die Zeiten herkömmlicher Telefonmodems und damit verbundener besetzter Telefonleitungen während der Internetnutzung gehörten damit der Vergangenheit an. Mit ADSL2+, welcher eine Steigerung der beiden vorherigen Asymmetrischen, speziell des ADSL2, darstellt und längere Übertragungswege ermöglicht, bewegt sich die Datenrate im Down-Stream – Übertragungsrichtung vom Anbieter zum Verbraucher – bei rund 16 MBit pro Sekunde. In die umgekehrte Richtung zum Medienserver werden nur Werte im KBit-Bereich erreicht. Diese liegen bei nur 1125 KBit.

VDSL

Die rasante Entwicklung des weltweiten Netzes und die weiter steigende Nachfrage nach schnellen Zugängen zu Selbigem erforderte Weiterentwicklungen der oben genannten Übertragungsstandards. Das Very High Digital Subscriber Line war geboren. Diese Variante, die ebenfalls bereits eine Steigerung erfahren hat, überzeugt mit einer deutlich höheren Datenrate. Obgleich fälschlicherweise häufig anders lautende Aussagen gemacht werden, bedient sich auch diese Technik auf den letzten Metern zum Anschluss des Kunden der vorhandenen Kupferkabel.

Mit dieser Datenübertragung sind im Downstream bis zu 52 MBit pro Sekunde möglich. Allerdings schwinden die Bits mit größer werdender Entfernung der Vermittlungsstelle und der Modem-Anschlussstelle nur so dahin und haben bereits nach wenigen Kilometern nur noch das Niveau der Asymmetrischen. Das VDSL2-Übertragungs-Verfahren ist mit theoretischen 100 MBit pro Sekunde tatsächlich auf Highspeed-Level und das sowohl im Down- als auch im Upstream. Auch diese Raten sinken mit steigendem Abstand zum Verteiler rapide.

Vectoring

Mit dieser „Durchleitungsmöglichkeit“ legen die Anbieter bezüglich der Übertragungsgeschwindigkeit nochmals eine Schippe drauf und wollen den Netz-Zugang noch schneller machen. Bei Nutzung der vorhandenen Ressourcen – des Kupferkabels – verspricht dieser Datentransfer eine doppelt so hohe Geschwindigkeit wie VDSL2 und das auch noch nach einer gewissen Entfernung vom Verteilerkasten.

Je nach Standort werden unterschiedliche Übertragungsstandards angeboten. Achten Sie darauf, dass Ihr neues Modem auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt ist. Mit einem Gerät, welches auf die einfachen Standards „geeicht“ ist, gelangen Sie kaum über die Box hinaus, wenn in Ihrem Wohnort bereits der höhere Standard VDSL anliegt.

 

Internetverbindung in wenigen Schritten im Video Tutorial

 

Mit welchen Übertragungsstandards agieren Boxen von Vodafone und Co?

Wir haben unsere Kandidaten bezüglich der genutzten Übertragungsstandards unter die Lupe genommen. Entnehmen Sie der folgenden Übersicht, für welche Arten die jeweiligen Geräte ausgelegt sind.

Mit einfachem Standard sowie VDSL und Vectoring arbeiten z.B. folgende WLAN-Router mit integriertem DSL:

  • die „AVM Fritz!Box 7490“,
  • die „AVM Fritz!Box 7360“,
  • die „AVM Fritz!Box 3390“,
  • die „AVM Fritz!Box 7390“,
  • die „AVM Fritz!Box 3370“,
  • der „Draytek Vigor 130“ und
  • der „Speedport W724V“ von der Telekom.

Einige Angaben zu diesen Kandidaten:

Die „7490“ schafft einfach alles. Sie ist mit den verschiedenen Übertragungsstandards genauso wenig überfordert, wie mit ISDN. Sie vereint alles in sich, was ein Router haben muss und hat unter anderem eine WPA2-Verschlüsselung an Bord. Die Übertragungsrate liegt bei 1300 MBit pro Sekunde und bis zu sechs Dect-Telefone können mit der Box verbunden werden. Diesen Werten schließt sich die „7360“ an. Deren Übertragungsrate liegt mit 300 MBit jedoch deutlich darunter. Die WirelessLAN-Geschwindigkeit der „3390“ wird mit 900 MBit/s angegeben. Die „Fließgeschwindigkeit“ der „3370“ beläuft sich auf 450 MBit/s und die der „7390“ auf 300 MBit/s. Bis zu 6 Dect-Telefone finden Zugang zur „7390“.

Nur mit der einfachen, asymmetrischen Übertragungsart agieren unter anderem folgende WLAN-Router:

  • die „AVM Fritz!Box 7330“,
  • die „AVM Fritz!Box 3272“,
  • der „Linksys X1000“,
  • der „Netgear DGN220B“,
  • der „Linksys X3500“,
  • die „AVM Fritz!Box 7270“,
  • die „Easy-Box 803“ von Vodafone.

Auch hier den Bezug zu unserem Testbericht:

Die „7270“ überträgt mit einer Rate von 300 MBit pro Sekunde WLAN-Geschwindigkeit. Die „3272“ rauscht mit 450 MBit pro Sekunde maximaler WLAN-Übertragungsrate durchs Netz und ordnet sich damit im guten Mittelfeld ein.

 

Worauf sollten Sie beim Router-Kauf achten?

In erster Linie müssen Sie entscheiden, wofür Sie das Gerät nutzen möchten. Ein reines Modem wie das „T-Com Teledat 302 T-DSL“ – mit kabelgebundenem Zugang zum Netz und ohne jeden weiteren „Komfort“ – kommt sicher nur noch selten zum Einsatz. Und auch auf professionelle Produkte wie die Devolo-Modelle wird Otto Normalverbraucher eher nicht zurückgreifen. Sicher bevorzugen Sie wie die meisten Internet-Besucher die WLAN-Variante, da der Zugang zumeist über mehrere, mobile Endgeräte erfolgen kann. Achten Sie bei der Modem-Wahl darauf, dass

  • Sie kein Gerät mit einfachem Standard nutzen möchten, obwohl die örtlichen Gegebenheiten bereits eine höhere Variante vorgeben. Um auf die Zukunft vorbereitet zu sein, sollten Sie Dualbandrouter oder –Modems in Betracht ziehen.
  • die nötigen Anschlüsse in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Das ist vor allem bei der LAN-Nutzung wichtig, da die vorhandenen Zugänge schnell „aufgebraucht“ sein könnten. Erweiterungen sind nur mit zusätzlichen Mitteln möglich.
  • das Gerät auch sonst alle notwendigen Voraussetzungen für den Einsatz bei Ihnen zuhause mitbringt. Für das Film- und Musik-Streaming raten wir beispielsweise zum schnelleren USB 3.0.

Provider wie Vodafone, mit denen Sie einen Vertrag abschließen, stellen häufig ein komplettes Paket, welches sowohl die Hardware – also den Router – als auch die nötige Software beinhaltet, zur Verfügung. Außerdem schaffen diese die nötigen Voraussetzungen für den Zugang zum Netz. Da unser Testbericht eher allgemeine Informationen beinhaltet, empfehlen wir Ihnen vor dem Kauf einen produktbezogenen Testbericht zu lesen, um spezielle Geräte-Details zu erfahren.

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