WLAN Router Test und Kaufberatung

WLAN Router

WLAN Router im Test – Was Sie über Router wissen sollten

Der Zugang zum Internet ist – sofern gewünscht – in Deutschland nahezu überall möglich. Als wichtiges Verbindungsglied auf dem Weg vom World Wide Web zu Ihrem Rechner fungiert der Router. Für eine kabellose Nutzung ergänzen WLAN-Router die Produktpalette.

Die Hersteller sind bemüht, mit einer umfangreichen Funktionalität der Geräte eine möglichst breite Masse zu erreichen. Allerdings ist auch in diesem Bereich der Markt sehr unübersichtlich und macht einen Vergleich bzw. eine schnelle Kaufentscheidung für viele Personen unmöglich. Mit Namen wie

D-Link, Netgear, AVM, TP-Link, ASUS, Linksys, Telekom, Buffalo, ZyXel, TrendNet, Edimax und Sitecom

ist die Liste lang und dennoch unvollständig, was die angesprochene Unübersichtlichkeit zumindest ansatzweise erkennen lässt. Mit dem folgenden Testbericht möchten wir Ihnen helfen, sich zwischen „Frequenzband“, „Datenrate“, „Durchsatz“ und „DFS“ zurechtzufinden, um Ihnen den Weg zum neuen Router oder den Abgleich mit dem vorhandenen Router-Equipment zu erleichtern.

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Unsere Sieger unter allen getesteten WLAN Routern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Verarbeitung
Einrichtung
Optik
Signalstärke

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WLAN Router Kaufberatung

Was ist ein WLAN Router?

Der WLAN Router stellt das Verbindungsstück zwischen dem „Datenangebot“ der Telefonanbieter und dem heimischen Netzwerk dar. Die meisten zeitgemäßen Router haben ein DSL-Modem bereits an Bord. Vom Router aus können diverse Geräte mit Informationen aus dem öffentlichen Netz versorgt werden. In seinen Anfängen wurde der Router lediglich für den Internetzugang im klassischen Sinn genutzt. In der Regel erfolgte das per Kabel.

Später kam die WLAN-Variante hinzu. Diese ermöglicht eine kabelfreie Übertragung der Daten vom Router zu den Abnehmern. Heute arbeiten die Geräte mit einer weitaus größeren Funktionalität und sind nicht mehr nur „Datensender“ für die Internet-Optionen am Rechner. Sie werden als Medienserver und als wichtige Komponente innerhalb der Telefonanlage verwendet. Hinzu kommen Fax- und Anrufbeantworter-Anwendungen als weitere Verwendungs-Möglichkeiten. In der Gesamtheit stellen technisch gut ausgestattete Geräte bereits eine Herausforderung selbst für versierte Personen dar. Diesem Effekt können Sie mit einfachen Routern ohne viele Zusatzfunktionen aus dem Weg gehen.

(Quelle: Wikipedia)

 

WLAN versus Kabel

 

Kabellos

Mit Kabel

 

  • Kabelfreie Nutzung des Internets in der Reichweite des Gerätes

  • Umständliches Verlegen des Kabels entfällt

  • Signal kann von dicken Wänden und dergleichen beeinträchtigt werden

  • Signal ist störanfällig auf äußere Einflüsse

  • Eine Verbindung zu weiteren und mehreren Endgeräten ist möglich

  • Perfekte Lösung für Endgeräte im gesamten Haus

 

 

  • Sehr zuverlässig

  • Störungen von außen sind nicht möglich

  • Viele Endgeräte bedeuten viele Kabel, die in der Wohnung verlegt werden müssen

  • Für jedes Endgerät ist ein Kabel notwendig

  • Bei mehreren Endgeräten müssen genügend Ports vorhanden sein

  • Perfekte Lösung, wenn sich Router und Endgeräte in unmittelbarer Nähe zueinander befinden.

 

 

Einige Begriffe aus der Welt der Router

Sicher wird es kaum möglich sein, für eine technisch unbedarfte Person die vielfältige Funktionalität eines Routers bis ins Detail zu ergründen und in jeder Hinsicht umzusetzen. Dennoch sollen Ihnen einige Begriffserklärungen die Thematik ein wenig näherbringen.

WLAN-Frequenzband

Das WLAN greift nicht nur auf ein Band zurück, sondern es stehen zwei Bänder mit 2,4 GHz oder 5GHz zur Verfügung. Unter den Geräten gibt es einige Modelle, die nicht nur in der Lage sind, auf beiden GHz-Frequenzen zu funken. Sie können zusätzlich zwei voneinander unabhängige WLAN-Netze aufbauen. Das ermöglicht den Zugriff auf mehrere datenintensive Anwendungen gleichzeitig.

Zu den Dual-Frequenzband-Routern gehören unter anderem der Netgear „Nighthawk R7000“, die AVM „FritzBox 7490“, der „DIR-868L“ von D-Link, der „N900 WLR-6100 X6“, der „RT-AC66U“ von ASUS, der “D6300B“ von Netgear, der „WZR 1750DHP“ von Buffalo sowie WLAN-Router von Edimax. Diese Modelle können sowohl mit 2,4 als auch mit 5GHz agieren.

Ausschließlich mit 2,4 GHz arbeiten beispielsweise die AVM „FritzBox 7330“, der „TEW 731BR“ oder der „TL-WR841N“ von TP-Link.

Datenrate bzw. Daten-Durchsatz

Die Bezeichnung lässt bereits Schlüsse auf deren Bedeutung zu. Mit dem Daten-Durchsatz erfahren Sie, wie viele Mbit pro Sekunde durch den Router bereitgestellt werden können. Mit der oben beschriebenen Funktion wird diese Rate natürlich höher bzw. werden je nach Band zwei Werte angegeben.

Für die „FritzBox 7490“, die mit einem hervorragenden Gesamtergebnis im Testbericht überzeugt, gibt der Hersteller AVM 450 bzw. 1.300 Mbit an und der bereits erwähnte „R7000“-WLAN-Router lässt 600 bzw. 1.300 Einheiten durch. In der Produktbeschreibung des „RT-N66U N900“-Routers von ASUS stehen 900 Mbit/s.

Der „WR841N“ schickt hingegen nur 300 Mbit/s zu den Endgeräten. Damit gesellt sich dieser Router zur AVM „FritzBox“ 7330“ oder zum „RT-N12E“ von ASUS.

DFS und TPC

Damit wir uns an dieser Stelle nicht zu weit in die Materie vertiefen und Sie mit schlecht verständlichen technischen Details überhäufen, sei nur eine knappe Abhandlung erlaubt. In nahezu jedem Haushalt steht ein Router. Demnach ist wahrscheinlich auch Ihr Nachbar im Besitz eines solchen. Hinzu kommen diverse Geräte wie Babyphone Mikrowellen und Bluetooth-Produkte, welche sich ebenfalls der 2,4 GHz-Frequenz bedienen. Das Ergebnis: eine schlechte Signalleistung über eine längere Distanz.

Zu den Möglichkeiten, die Leistung zu verstärken, gehört neben der „Aufrüstung“ auf den 5GHZ-Frequenzbereich die Prüfung der Option, ob DFS (Dynamic Frequency Selection) oder TPC (Transmit Power Control) als Update für Ihren Router verfügbar sind. Mit DFS und TPS dürfen Router auf weitere Kanäle im höheren Frequenzbereich zugreifen.

Das ist möglich, da das DFS ständig prüft, ob andere Radaranlagen auf dieser Frequenz funken. Trifft das zu, wechselt das DFS den Kanal. Alternativ sollten Sie über die Umrüstung auf ein Gerät im höheren Bereich nachdenken.

WPS

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das Wi-Fi Protected Setup. Dieses Feature erlaubt eine Verbindung von Geräten mit dem Router ohne die Eingabe des Netzwerkschlüssels. Die Hersteller rüsten zu diesem Zweck die Geräte mit einer speziellen und entsprechend gekennzeichneten Taste aus.

Neben anderen Modellen kann beispielsweise der „DIR-868L“ auf diese Weise mit dem Gerät verbunden werden.

Ethernet-Verbindungen

Möchten Sie diverse Geräte – z.B. Ihren PC – via Kabel mit dem Router verbinden, bietet der Ethernet-Zugang hierfür die Möglichkeit. Stehen Router und Endgerät ungestört in einer Ecke, stellt diese LAN-Verbindung eine gute und störungsfreie Variante dar. Sollen mehrere Geräte Zugang z.B. zum „Speedport W 724V“ von Telekom finden, ist eine ausreichende Anzahl Ports vonnöten.

Alternativ können Sie die Zahl der Ports mit Hilfe eines Switch erhöhen. Dabei handelt es sich um eine Art Hub, der jedoch schneller agiert. Im Falle des „W 724V“ liegen bereits vier Ports vor. Der herkömmlichen LAN-Übertragung mit langsamer Geschwindigkeit, stehen Fast- und Gigabit-Ethernet mit höheren Übertragungsraten gegenüber.

Mit Letzteren ist der „7740“ von AVM ausgestattet. Auch der „AC66U“, der „EA6400“ von Linksys und der „NBG6716“ von ZyXel verfügen über Gigabit-LAN. In der Fast-Version sendet z.B. der „TEW“.

Da die meisten Endgeräte jedoch fernab des Gerätes genutzt werden, stellt WLAN die komfortablere Lösung dar.

Repeater-Funktion

Wohnen Sie in einem großen Haus, könnte der Signal-Empfang vom WLAN-Router her in der hinteren Ecke sehr dürftig ausfallen. Oft lässt die Stärke über längere Distanzen nach. Dann kann ein Verstärker, ein Repeater, Abhilfe schaffen. Diesen schalten Sie auf dem Weg vom Sender zum Empfänger dazwischen. Um nicht zwingend einen separaten Verstärker kaufen zu müssen, können Sie auf einen alten Router des gleichen Herstellers zurückgreifen. Hat der eine Repeater-Funktion benötigen Sie kein zusätzliches Gerät. Schalten Sie einfach diesen Router dazwischen.

Ein guter WLAN Router sollte diese Funktion an Bord haben.

Diese Begriffe können durch weitere ergänzt werden. Dazu gehören unter anderem ADSL/ADSL2+ als Kürzel für Übertragungsstandards, Splitter als Bezeichnung für eine Breitbandeinheit, VDSL-Anschlüsse für die zeitgemäße und FFTH-Anschlüsse für die zukünftige Verwendung der Glasfasertechnik. Zudem haben die Verschlüsselung und der WLAN-Standard in Bezug auf Router-Technik eine Bedeutung. Beim Standard steht „N“ für mittlere Signalstärke und „AC“ stellt diesbezüglich momentan die beste Variante dar.

 

WLAN Reichweite & Leistung verbessern

Worauf sollten Sie beim Router-Kauf achten?

Nach dem Entschluss für einen WLAN-Router besteht Ihre Aufgabe darin, die nötigen Daten zu sammeln. Einen wichtigen Schritt haben Sie mit dem Lesen dieses Berichtes getan. Mit der WLAN-Variante haben Sie sich für die räumliche Unabhängigkeit entschieden. Achten Sie auf die genannten zusätzlichen Ports, die Sie beispielsweise beim „WZR“ von Buffalo finden, wenn auch LAN als sichere Kabelverbindung für Sie eine mögliche Option darstellt. Danach sollten Sie die Frage nach dem persönlichen Verwendungszweck klären.

  • Möchten Sie nur die einfachen „Router-Aufgaben“ mit dem neuen Gerät erledigen, sollten ein integriertes Modem, WLAN-Standard „N“, eine entsprechende Verschlüsselung und die Möglichkeit der Verbindung mit dem WLAN-Router ohne Netzwerkschlüssel genügen. In dieser Sparte wirkt beispielsweise der „WLR-6100“.
  • Für diejenigen unter Ihnen, die nicht ohne Internet sein können und dies bis in jeden Winkel Ihres Hauses mit voller Power nutzen möchten, sollte es ein Dual-Band-Router sein. Dieses Gerät sollte USB 3.0 unterstützen, über Gigabit-LAN-Ports verfügen und mit dem WLAN-Standard „AC“ zu den Endgeräten übertragen. Ein Medienserver entspricht selbst höchsten Anforderungen. Mit einer Datenrate bzw. einem –Durchsatz von 5 GHz dürften Sie alle Winkel erreichen und selbst bei großen Datenvolumina keine Engpässe befürchten müssen. In dieser Kategorie sind unter anderem die WLAN-Router „AC66U“, „EA6400“, „D6300B“, „WRZ 1750DHP“, „NBG6716“, „“DIR 868L“ vertreten.

 

Der WLAN-Router ist da. Was nun?

Bedenken Sie, dass es mit der Wahl des passenden WLAN-Gerätes und der Kauf-Abwicklung noch nicht ganz getan ist. Kommt der WLAN-Router bei Ihnen zuhause an, müssen Sie zunächst die Konfiguration durchführen. Damit werden die Abstimmung auf die örtlichen Gegebenheiten und die nötigen Einstellungen vorgenommen. Von dieser Notwendigkeit weicht auch ein Netgear-Gerät oder ein „WZR“ von Buffalo nicht ab.

Auch wenn den meisten Personen davon nichts wissen möchten, sei an dieser Stelle angemerkt, dass eine Konfiguration beim größten Teil der Geräte kein Problem darstellt. So sollten sich bei der Konfiguration z.B. beim AVM-Gerät „7490“ oder dem „WZR-1750DHP“ als Testbericht-Kandidaten diesbezüglich keine Schwierigkeiten ergeben.

 

WLAN-Router richtig einrichten und absichern

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