Poolroboter Test und Kaufberatung

Poolroboter

Ein eigener Pool ist zwar etwas Wunderbares, aber er macht auch jede Menge Arbeit. Von der Prüfung der Wasserqualität, des pH-Werts, Chlorgehalts bis zur Mammutaufgabe der Reinigung. An den Poolwänden und auf dem Boden sammeln sich Verschmutzungen, die Nährboden für Bakterien, Keime und Viren sind. Verdreckte Pools stellen daher eine Gesundheitsgefahr dar. 

Ein guter Poolroboter sollte Folgendes bieten:

  • Stromsparendes Arbeiten
  • Gründliches Reinigen von Boden und Wänden des Pools
  • Einfache Wartung ermöglichen
  • Mehrere Bürstenvarianten
  • Unkomplizierte Bedienung per Fernsteuerung 

In diesem Ratgeber gehen wir auf alle Fragen ein, die sich vor dem Kauf eines Poolroboters stellen. Wie viel sollte man also mindestens investieren, damit man ein qualitativ hochwertiges Gerät bekommt? Poolroboter oder Poolsauger? Welcher Poolroboter eignet sich für welchen Pool? Diese und viele weitere Informationen dieses Ratgebers werden Ihnen die Entscheidung für das eine oder andere Poolrobotermodell stark vereinfachen.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Poolrobotern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Reinigung
Optik
Bedienung
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Poolroboter Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Poolroboter

Mit Poolrobotern säubern Sie Ihren Pool ohne den Einsatz von chemischen Reinigern

Ein Poolroboter bedarf keiner Aufsicht oder Handbedienung

Poolroboter und Poolsauger sind nicht das Gleiche

Für jede Größe und Poolart – Fliesen oder Folie – gibt es optimal passende Poolroboter

Die Programmauswahl zum Reinigen erfolgt durch eine Fernbedienung

Was ist ein Poolroboter und wofür braucht man ihn?

Vom Prinzip her ist ein Poolroboter nichts anderes als ein High-Tech-Saugroboter, wie Sie ihn vielleicht von zu Hause kennen. Poolroboter fahren Pools und Schwimmbecken geräuscharm und automatisch ab, reinigen diese und nehmen den gesammelten Schmutz auf. Einige Modelle erklimmen auch selbstständig die Poolwände. Dadurch entfallen die Arbeiten mit Schläuchen, Hochdruckreinigern, Teleskopstangen und somit auch anstrengende Beckenbürstenarbeiten.

Poolroboter werden auch unter den Namen Pool-Reinigungsroboter, Schwimmbadroboter und Poolsauger verkauft - da Poolsauger und Poolroboter jedoch nicht das Gleiche sind, sollten Sie genau auf die Leistungsmerkmale achten. Wir gehen später noch detaillierter auf die unterschiedlichen Varianten der Geräte ein.

Ein Poolroboter kann:

  • Schleimige Ablagerungen entfernen
  • Organische Ansammlungen wegsaugen
  • Sonstige Verschmutzungen der Wände und des Bodens beseitigen
  • Durch Sauberkeit vermeiden, dass sich Bakterien vermehren können

Ein Poolroboter kann nicht:

  • Den Wasserfilter oder Pumpen ersetzen
  • Starken Algenbefall vollständig entfernen
  • Verfärbungen der Poolfolie oder der Kacheln entfernen

Voraussetzungen für optimale Arbeitsbedingungen des Poolroboters:

  • PH-Wert von 7 bis 7,4
  • Chlorgehalt von 0,5 bis 1 mg/l
  • Maximaler Salzgehalt von bis zu 0,5 %
  • Wassertemperatur von 8 bis 35 Grad
  • Reinigung des Filters, der Filtersäcke und des Geräts nach jedem Einsatz
  • Jährliche Inspektion
  • Geschützter Aufbewahrungsort
  • Wöchentlicher, besser jedoch täglicher Einsatz

Poolsauger oder Poolroboter – die Poolreinigerarten

Um den besten Poolroboter für Ihren Pool zu finden, sollten Sie sich zunächst mit den beiden Arten der Poolreinigungsmaschinen beschäftigen: Poolsauger und Poolroboter. Vielleicht reicht für Ihren Pool ja auch die günstigere Alternative.

Poolsauger

Diese Reinigungsmaschinen sehen nicht nur aus wie Staubsauger, sie werden auch genauso bedient. Es gibt zwei Varianten der Poolstaubsauger – eine die nur saugt und eine die auch mit Bürsten die Oberflächen schrubbt. Die Form Ihres Pools ist bei der Bedienung nicht maßgeblich. Es gibt die Geräte in niedlichen Käfer- oder Fischformen, aber auch solche, die wirklich wie ein regulärer Staubsauger anmuten.

Poolsauger ohne Bürsten

Die sogenannten halb-automatischen Poolsauger arbeiten ohne Bürsten, funktionieren wie Nassstaubsauger und nehmen ausschließlich losen Schmutz vom Boden auf. Der Filter der Pumpe fängt diesen auf. Nach dem Säubern des Pools wird der Filter zusätzlich von den aufgefangenen Ablagerungen befreit. Diese Poolstaubsauger erhalten Sie mit Kabel oder Akku. Die Leistung steht in keinem Vergleich zu den vollautomatischen Poolrobotern. 

Tipp: Ein akkubetriebener Poolsauger erleichtert die Bedienung. Kabelbetriebene sollten über einen Kabelverdrehschutz verfügen.

Poolsauger mit Bürsten und Pumpenanschluss

Für kleinere Becken bis zu zwanzig Quadratmetern Grundfläche eignet sich ein halb automatischer Poolsauger mit Schlauchanschluss. Diese Pool-Bodensauger besitzen keinen eigenen Stromanschluss oder Akku, da sie über den Filteranlagenanschluss oder Skimmer ohne Strom betrieben werden. Ein Skimmer ist eine Vorrichtung, die Schmutz von der Wasseroberfläche absaugt. Der Anschluss erfolgt über einen Schlauch, der im Lieferumfang der Sauger enthalten ist. Der Schlauch sollte mindestens die Länge Ihres Pools plus zwei, drei Extrameter haben. Durch den Anschluss an die Filteranlage entsteht ein Sog, der den Bodensauger nach unten drückt. Gleichzeitig bewegt er sich über den Boden. Dort saugt er Schmutz vom Boden auf, filtert Schmutzpartikel und gibt das gereinigte Wasser wieder in den Pool ab. Einige eignen sich auch für das Absaugen der Poolwände und Treppen. Die Wirkung der Poolsauger hängt von der Leistung der Filterpumpe ab. Achten Sie beim Kauf darauf, dass sie mindestens 6.000 Liter Wasser pro Stunde umwälzen.

Fazit: Bei beiden Poolsaugervarianten müssen Sie an der Oberfläche treibendes Laub und Insekten manuell mit einem Kescher entfernen. Bei den meisten Geräten können die Poolwände nicht gereinigt werden – hier kommen wieder Poolbürsten, Hochdruckreiniger und Teleskopstangen zum Einsatz. Die Poolreinigung mit solchen Saugern ist daher recht zeitaufwendig und eignet sich nicht so sehr für fest installierte, größere Pools. Wenn Sie nur einen kleinen Pool oder ein Planschbecken haben, ist ein Poolsauger (mit oder ohne Bürsten und Pumpenanschluss) jedoch die preisgünstige Alternative und ausreichend.

Fazit: Bei beiden Poolsaugervarianten müssen Sie an der Oberfläche treibendes Laub und Insekten manuell mit einem Kescher entfernen. Bei den meisten Geräten können die Poolwände nicht gereinigt werden – hier kommen wieder Poolbürsten, Hochdruckreiniger und Teleskopstangen zum Einsatz. Die Poolreinigung mit solchen Saugern ist daher recht zeitaufwendig und eignet sich nicht so sehr für fest installierte, größere Pools. Wenn Sie nur einen kleinen Pool oder ein Planschbecken haben, ist ein Poolsauger (mit oder ohne Bürsten und Pumpenanschluss) jedoch die preisgünstige Alternative und ausreichend.

Vollautomatische Poolroboter mit Bürsten und eigener Pumpe

Vollautomatische Poolroboter arbeiten mit einem eigenen, elektrisch betriebenen Motor. Die Geräte verfügen in den meisten Fällen über ein Kabel, dass Sie an eine Netzsteckdose anschließen. Es gibt aber auch akkubetriebene Modelle. Die Geräte bewegen sich mithilfe von Rädern oder per Raupenantrieb über den Boden. Der innen liegende Motor treibt diese zur Fortbewegung an. Einige Poolreinigungsroboter arbeiten mit Kombibürsten, andere nur mit PVC-Lamellenbürsten oder mit PVA-Schaumstoffbürsten. Einige Geräte sind in der Lage autonom die Wand des Swimmingpools oder Stufen zu erklimmen und reinigen gründlich bis zur Wasseroberfläche. Eingesetzte Filterbeutel oder Kartuschen sieben auch feinste Partikel aus dem Wasser. Diese müssen nach jeder Anwendung gereinigt werden. Hochwertige Poolroboter ermöglichen eine leichte Entnahme des Filterbeutels oder der Kartusche.

Tipp: Wenn Sie sich ein solches Gerät anschaffen, lohnt es sich in eins zu investieren, das auch Treppen und Wände reinigen kann.

Größere Pools lassen Sie am besten mit einem Roboter mit interner Pumpe, welcher mindestens sechzehn Kubikmeter Wasser pro Stunde umwälzt, reinigen. Hier lohnt die Investition in ein Modell mit interner Pumpe, das über eine deutlich höhere Filterleistung verfügt – wie auch ein Modell mit eigenen Motor.

Fazit: Der recht preisintensive Kauf lohnt sich aufgrund der hohen Leistung der Geräte vor allem für größere Becken und stellt die Luxusklasse unter den Poolreinigermaschinen dar. Hochwertige Geräte finden auch in Schwimmbädern ihren Einsatz. 

Aufbau, Funktionen und Extras eines Poolroboters

Ein Poolreiniger ist ein wasserdichtes Gerät, das optisch einem Staubsauger ähnelt. Er verfügt über Lamellen und Bürsten, die jeden Quadratzentimeter des Poolbodens, und bei entsprechender Eignung auch die Poolwände, abschrubben. Der aufgenommene Schmutz wird in einen Filterbehälter gesaugt und eingeschlossen.

Wattleistung, Kabelbetrieb und Kabelverdrehschutz

Anders als bei Staubsaugern spielt bei Poolrobotern die Wattleistung keine große Rolle, da diese Geräte mit Niedrigstrom auskommen und meistens bei maximalen Ausgangsleistungen von 100 bis 300 Watt liegen.

Bevor ein Poolroboter in Betrieb genommen wird, müssen zunächst alle Hindernisse, wie die Poolleiter oder andere Gegenstände entfernt werden. Zum einen würde sich bei einem kabelbetriebenen Poolroboter das Kabel darin verfangen und zum anderen kommt der Roboter sonst nicht überall hin. 

Tipp: Achten Sie bei der Inbetriebnahme auch darauf, dass der Stromkabelanschluss weder in der prallen Sonne liegt noch von Feuchtigkeit umgeben ist.

Von Geräten, die kabelbetrieben sind und über keinen 360-Grad-Anti-Knoten-Schutz verfügen, sollten Sie absehen. Zu oft werden Sie sonst bei der Poolreinigung mit dem Entwirren des Stromkabels beschäftigt sein und eventuell lieber wieder auf manuelle Reinigungsmethoden umschwenken. Gute Poolroboter sind glücklicherweise meistens mit einem helfenden Drehgelenk ausgestattet. Achten Sie aber in dieser Hinsicht genau auf die Produktspezifikationen des Geräts Ihrer Wahl.

Akku-Poolroboter

Es gibt auch einige akkubetriebene Modelle, die den Umgang nochmals erleichtern, aber oftmals um einiges teurer sind. Achten Sie hier unbedingt auf die Akkubetriebsdauer. Ein Reinigungsdurchgang kann je nach Poolgröße bis zu drei Stunden oder mehr betragen – so lange sollte der Akku auch durchhalten. Die Akkuladezeit ist bei den meisten Geräten in der Regel zwei- bis dreimal so lang, wie die Akkulaufzeit. Akkubetriebene Poolroboter sind besonders bei sehr großen Pools und Schwimmbecken eine Überlegung wert, da der Vorteil der Kabellosigkeit hier stark zum Tragen kommt.

Antrieb mit Wasserdruck

Viele Poolroboter arbeiten zwecks Antrieb auch mit dem Wasserdruck der Filteranlage, die mit einem Schlauch an den Roboter angeschlossen wird. Bei Schlauchanschlüssen sollten Sie vor dem Kauf sicher sein, dass der Anschluss mit Ihrer Poolfilteranlage oder Ihrem Skimmer kompatibel ist.

Der Sensor

Mittels eines integrierten Sensors scannt der Poolroboter den gesamten Pool ab. Dabei lernt der Roboter Ihren Pool auch nach und nach kennen. Während er beim ersten Mal etwas unkoordiniert und länger vor sich hin reinigt, wird er dies bald systematischer umsetzen.

Die Strandfunktion

Einige Poolroboter verfügen über eine sogenannte „Strandfunktion“, bei der die Geräte merken, wenn sie sich ungewollt außerhalb des Wassers befinden. In diesem Fall kehren sie alleine wieder in den Pool zurück, um eine Überhitzung des Motors zu vermeiden.

Filtersysteme

Integrierte Filtersysteme entlasten auch die Filteranlage des Pools, können aber keinen Poolfilter ersetzen. Sie helfen der Umwelt aber dennoch, da das Rückspülen reduziert wird, wodurch wiederum der Stromverbrauch geringer ausfällt und weniger Chemikalien nötig sind. Verfügt der Saugroboter über kein integriertes Filtersystem, leitet er alle aufgenommenen Verschmutzungen in die Filteranlage des Pools, die dann mehr arbeiten muss, um das Wasser zu filtern und dann wieder sauber in den Pool zu leiten. Dafür entfällt die Reinigung des Filters im Poolroboter, die bei integrierten Filtern ansteht.

Bürstenarten

Die meisten Poolroboter arbeiten mit rotierenden Bürsten. Sie entfernen anhaftenden Schmutz vom Poolboden. Bei einem hartnäckigen Algenbefall des Pools reichen die Bürsten eines Poolroboters nicht aus. Hier reinigen Sie am gründlichsten manuell mit einem Hochdruckreiniger. 

Für Becken mit einem glatten Boden, wie auch glasfaserverstärkte Kunststoffbecken (GFK-Pools), Stahlwandbecken oder auch geflieste Böden sollte Ihr Poolroboter mit Schaumstoffbürsten, die auch PVA-Bürsten genannt werden, ausgestattet sein. Alternativ sind auch Kombinationsbürsten geeignet. Für alle anderen Bodenarten sind PVC-Lamellenbürsten die richtige Wahl, die diese Böden am effektivsten reinigen.

Fortbewegungsarten

Poolroboter bewegen sich im Wasser entweder mit 2- oder 4-Rad-Antrieb oder mit Raupenbändern bzw. Ketten. Der Band-/Kettenantrieb, wie man ihn von Panzern kennt, ist im Wasser die beste Lösung, da die Kontaktflächen größer sind und dem Roboter so mehr Grip geben.

Poolroboterprogramme

Je nachdem welches Modell und welchen Hersteller Sie wählen, ist der Poolroboter mit mehreren Programmen ausgestattet. Wie viele und mit welchen Features diese Reinigungsprogramme aufwarten, unterscheidet sich stark. Allen gemein ist, dass Sie, sobald ein Programm gewählt wurde, völlig autonom arbeiten. Die Programme unterscheiden sich in der Dauer und der Arbeitsweise. Einige Programme bieten Richtungswechsel, andere können auch Poolwände und Stufen erklimmen und reinigen. Es gibt außerdem selbstprogrammierende Poolroboter, die sich, nach einem kompletten Scan mit dem Sensor, selbstständig das für Ihren Pool passende Reinigungsprogramm aussuchen und ganz ohne Ihr Zutun umsetzen.

Fernbedienung bzw. Steuergerät

Viele Poolroboter verfügen über eine Fernsteuerung, mit der Sie Programme auswählen und das Gerät manuell steuern können, um z. B. besonders verdreckte Bereiche intensiver bearbeiten zu lassen. 

Tipp: Handliche kinetische Fernsteuerungen sind besonders nutzerfreundlich.

Filterbeutel und Kartuschen

Ein Filterbeutel ist die einfachere und günstigere Variante bei Poolrobotern. Der Filtersack ist in der Lage, auch sehr feine Partikel zu filtern. Er wird zur Reinigung entnommen und mit der Hand unter klarem Wasser gewaschen. Einige Hersteller erlauben auch die Reinigung in der Waschmaschine. Bitte beachten Sie hier die Hinweise in der Gebrauchsanweisung des Modells.

Kartuschen bestehen aus in Fächerform angeordneten Papierfiltern, die ebenfalls feinste Verschmutzungen herausfiltern können. Zur Reinigung wird die Kartusche entnommen und unter fließendem Wasser, möglichst mit einem Gartenschlauch, abgespült. 

Egal für welche Variante Sie sich entscheiden – beachten Sie, dass Sie das Filterelement nach der vollständigen Reinigung Ihres Pools säubern müssen. Viele Modelle haben spezielle Filterbeutel/Kartuschen und Kompatibilitätsprobleme mit günstigen No-Name-Filtern. Greifen Sie im Zweifel lieber zu den Markenprodukten des Herstellers, die genau auf das Gerät abgestimmt sind. Auch müssen die Filterbeutel und Kartuschen genau wie vorgeschrieben eingesetzt werden. Alles andere würde die Reinigungsleistung und auch die Garantieleistung beeinträchtigen.

Schutzhaube

Die meisten Poolroboter kommen mit einer passenden Schutzhülle zusammen an. Wenn Sie über keinen geschützten Gartenschuppen verfügen oder dieser sehr staubig ist, ist solch eine Schutzhülle für Poolroboter sehr sinnvoll. Poolreinigerschutzhauben sind mit etwa 50 Euro kein günstiger Spaß, halten aber Schmutz und Staub sicher fern und verlängern so die Lebenserwartung des Geräts. Im Winter sollten Sie ihm allerdings trotzdem ein warmes, geschütztes Plätzchen z. B. im Keller oder der Garage suchen. 

Transportwagen

Hochwertige Geräte verfügen oft über einen Transportwagen, der im Lieferumfang enthalten ist. Wenn kein Caddy mitgeliefert wird, ist er gerade bei Modellen, die schwerer als die üblichen 6 kg sind, eine sinnvolle Anschaffung. In jedem Baumarkt gibt es entsprechende Plattformwagen für etwa 30 bis 60 Euro.

Lebensdauer, Pflege und Reinigung

Die Lebensdauer ist beim Poolreiniger abhängig von der Art des Einsatzes und der Pflege. Einige Poolroboter halten bis zu zehn Jahre. Bei vielen Geräten zeigt sich nach wenigen Jahren eine gewisse Ermüdung durch Risse oder Brüche. Durchschnittlich können Sie, je nach Qualität des Modells, mit fünf Jahren Lebensdauer rechnen. 

Um die Lebensdauer zu verlängern und die Reinigungskraft zu erhalten, sollten Sie:

  • Den Stromkabelanschluss nicht in praller Sonne oder Feuchtigkeit positionieren
  • Den Filterbeutel oder die Kartusche nach jedem Einsatz abspülen
  • Sehr hochwertige Geräte regelmäßig durch den Hersteller warten lassen
  • Die bereits genannten optimalen Arbeitsbedingungen gewährleisten
  • Einen geschützten Platz zum Überwintern bereitstellen
  • Das Gerät mit einer Schutzhaube abdecken 

Welcher Poolroboter für welchen Pool?

Nicht jeder Poolroboter eignet sich für jeden Pool. Wichtige Faktoren, um die Entscheidung für ein Poolrobotermodell zu fällen, sind: 

  • Die Größe des Pools
  • Umwälzleistung, Saugrate und Zykluszeiten
  • Ihr Anspruch an die Leistung
  • Die Form des Pools
  • Die Art des Pools
  • Die Baumaterialien und mögliche Kabellänge

Die Größe des Pools

Für ein kleines Planschbecken mit bis zu fünf Metern Durchmesser benötigen Sie keinen vollautomatischen Poolroboter mit eigener Pumpe. Hier reicht ein Modell, welches Sie an die vorhandene Filterpumpe anschließen. Achten Sie darauf, dass diese in der Lage ist, den Poolinhalt zweimal täglich komplett umzuwälzen. Zusätzlich beachten Sie die Anforderungen des Roboters, damit er nicht vom Boden abhebt und sich fortbewegt. Bei einer unzureichenden Pumpenleistung funktioniert er nicht. Grundsätzlich gilt: Je größer Ihr Pool ist, desto mehr Leistung muss der Poolroboter bieten. Dies bezieht sich insbesondere auf die Eigenschaften Kapazität und Umwelzleistung.

Umwälzleistung, Saugrate und Zykluszeiten

Leistungsmerkmale von Poolrobotern sind die Umwälzleistung bzw. Saugrate und die Zykluszeit, die er für eine komplette Reinigung benötigt. Gute Poolroboter sollten eine Saugrate von mindestens 16 Kubikmeter pro Stunde leisten können. Eine ordentliche Reinigungszykluszeit sollte sich zwischen 1,5 und 3 Stunden bewegen.

Funktionswunsch

Wenn Ihnen eine Bodenreinigung reicht, müssen Sie nicht das leistungsstärkste Gerät kaufen. Wenn Sie auch Wände, Stufen, Schrägen und die Wasserlinie des Pools gründlich gereinigt bekommen möchten, brauchen Sie einen Alleskönner. Gerade an der Wasserlinie sammelt der meiste Schmutz an. 

Die Form des Pools

Die Poolroboter arbeiten nicht in allen Poolformen maßgenau, weshalb es wichtig ist, zu sehen, bei welchen Pooldesigns Sie besondere Geräte benötigen. 

Eckiger Pool:
Diese Form ist ideal und stellt für keinen Poolroboter ein Problem dar. Jede Ecke wird ebenso gründlich bearbeitet, wie die Flächen.

Rundpool:
Auch auf diese Poolform sind die Poolroboter optimal ausgerichtet und liefern optimale Ergebnisse.

Ovaler Aufstellpool:
Da viele Roboter das Becken in Dreiecke unterteilen, sparen die Saugroboter, die nicht speziell dafür ausgerichtet sind, oftmals Rundungen aus. Diesen müssen dann doch manuell nachgereinigt werden. 

Achtformbecken:
Auch hier werden reguläre Poolroboter vor eine besondere Herausforderung gestellt. Geräte, die auch hier jede Rundung säubern können, sind entsprechend ausgewiesen.

Freiformpool:
Unter diese Kategorie fallen alle Pools, die nicht in die zuvor genannten Kategorien passen. Oftmals sind hier Schrägen und scharfe Rundungen zu finden, mit denen nur Spezialpoolroboter fertig werden.

Die Art des Pools

Die meisten Poolroboter sind für den Einsatz im Süßwasser ausgelegt. Wenn Sie einen Salzwasserpool besitzen, gibt es hierfür spezielle Geräte.

Eine Besonderheit bilden Schwimmteiche und Naturpools: Bei einem Biopool und Natur-Schwimmteich im Garten brauchen Sie einen speziellen Poolroboter, da bei normalen Geräten der Filter sofort verstopfen würde. Außerdem wirbeln reguläre Poolroboter in diesem Fall neuen Schmutz auf, da die Geräte auf der Rückseite oder der Oberseite einen Wasserstrahl auswerfen. Reguläre Poolroboter sind zudem nicht in der Lage zwischen gewünschten Wasserpflanzen und Algen zu unterscheiden und würden Ihre Wasserfauna zerstören. Spezielle Naturpoolroboter besitzen auf den Untergrund speziell ausgerichtete Filtersysteme.

Baumaterialien

Während alle Reinigungsgeräte im Punkt Materialien kaum Unterschiede aufweisen, alle aus Kunststoff und völlig wasserdicht sind, sind die Poolmaterialien ein Kriterium zur Auswahl des richtigen Poolroboters. 

Bürsten: Wie bereits angesprochen verlangen die unterschiedlichen Materialien nach entsprechenden Bürsten. Pools mit PVC-Folie brauchen PVC-Lamellenbürsten und Pools mit sehr glatter Oberfläche, wie Stahl, Fliesen oder Beton, sollten mit Schaumstoffbürsten gereinigt werden. Hier bieten sich austauschbare Bürsten und Kombibürsten an. 

Kabel und Schlauch

Hier sollten Sie Ihren Pool vermessen und je nach Antrieb eine Schlauch- oder Kabellänge von mindestens der Poollänge (oder Durchmesser bei runden Pools) plus drei weitere Meter für den Weg zum Strom- oder Filteranschluss wählen. Etwas länger ist immer besser, da zu kurze Schläuche oder Kabel keine vollständige Reinigung erlauben. Beachten Sie auch den Durchmesser des Anschlusses, wobei Sie hier im Notfall noch mit einem Adapter und in der Länge bis zum Stromanschluss mit einem Verlängerungskabel nachrüsten können. Die Kabellänge und Schlauchlängenangaben finden Sie in der Produktbeschreibung des Modells.

Was kosten Poolroboter?

Wir haben für Sie eine kleine Übersicht zusammengestellt, in der Sie Preise und bekannte Hersteller (immer Stand Juli 2017) der einzelnen Poolreinigungsmaschinen ersehen können. 

Poolbodensauger

Diese einfachen staubsaugerähnlichen Pool-Bodensauger kosten derzeit zwischen 60 und 550 Euro, wobei die meisten Geräte, die etwas leistungsfähiger sind, preislich bei etwa 150 bis 300 Euro liegen

Bekannte Hersteller sind beispielsweise: Intex, Pool Blaster, Steinbach und Zodiac. 

Poolroboter

Bei diesen Rundum-sorglos-Poolreinigungsmaschinen muss man etwas tiefer in die Tasche greifen und sollte auch nicht am falschen Ende sparen. Achten Sie auf Markenprodukte bei denen Sie eine dreijährige Garantie, und die Möglichkeit, Ersatzteile zu bestellen, haben. Poolroboter bewegen sich preislich derzeit zwischen 600 und 3.800 Euro.

Bekannte Hersteller für Poolroboter sind z. B. Zodiac, Poolcleaner, Maytronics Dolphin und Astral Pool. 

Tipp: Schauen Sie mal im Herbst und Winter auf die Angebote bei beispielsweise Amazon oder Ebay, da die Geräte außerhalb der Poolsaison oftmals erheblich günstiger sind.

Ablagerungen im Pool und ihre Gefahren

Die Ablagerungen, die sich im Schwimmbad und Pool bilden, werden auch Biofilm genannt. Ähnlich wie der Zahnbelag, der sich morgens auf den Zähnen zeigt, lagern sich ebenso auch Bakterien an Wänden und Boden Ihres Pools ab. Zu wenig Chlor im Wasser, unregelmäßige Reinigungen oder Hitzeperioden, in denen sich die Mikroorganismen besonders schnell vermehren, führen zu glitschigen Belägen an Poolwänden, -boden, Einstiegshilfen und allem, was ständig mit dem Wasser in Kontakt ist. Die Beläge können verschiedene Farben haben, die auf die Bakterien- und Algenarten schließen lassen.

Es gibt die folgenden Beläge:

  • Farblos – so fängt jeder Befall an
  • Rötlich – wenn Chlor oder Desinfektionsmittel zugeführt werden, sterben Teile des Biofilms ab und färben sich rötlich
  • Rostbraun – Kupferoxid oder Eisenoxid können hässliche, wenn auch harmlose Verfärbungen verursachen, die durch entsprechende Rohre verursacht werden
  • Dunkelbraun – Blätter, Insekten, zusammen mit Hautschüppchen und anderen Schmutzpartikeln sinken zu Boden und verrotten dort zu einem dunklen Schmutzfilm

Haben Sie eine gewisse Dichte erreicht, lösen sich die Schleimpartikel und treiben dann als Schnitzelchen oder Fäden im Wasser. Ein Poolroboter oder Poolsauger läßt es in der Regel gar nicht so weit kommen. Allerdings reichen die Geräte nicht aus und Sie sollten in regelmäßigen Abständen Wasserqualität und Chlorgehalt untersuchen. Gegen Verfärbungen, die nach der Reinigung verbleiben, hilft Chlor. Bei starkem Algenbefall werden spezielle Algizide empfohlen.

Mögliche Gesundheitsgefahren durch Verschmutzung

Folgende gesundheitsschädliche Lebewesen und Stoffe können sich durch unzureichende Poolreinigung in Ihrem Pool befinden:

  • Viren
  • Keime
  • Bakterien
  • Allergie auslösende Algen
  • Pilzsporen (nur auf feuchten Flächen – nicht im Wasser selbst)
  • Amöben und andere Parasiten

Ab wann sollten chemische Reiniger zum Einsatz kommen?

Die Nutzung der Geräte allein verspricht keinen sauberen Pool. Damit das Wasser lange klar und frisch bleibt, verzichten Sie nicht auf die Verwendung von Chlor. Es reduziert die Bakterienbildung. Eine Filteranlage entfernt regelmäßig Schwebepartikel, Blätter und Insekten, die im Außenbereich leicht ins Wasser fallen.

Selbsthilfe bei Problemen mit dem Poolroboter

Es gibt einige Tipps und Tricks, die Sie bei den häufigsten Problemen mit Ihrem Poolroboter ausprobieren können, bevor Sie ihn zur Reparatur einschicken. Während des Garantiezeitraums, der meistens drei Jahre beträgt, sollten Sie aber jeden Eingriff, der die Garantieleistung beeinträchtigen kann, unterlassen.

  1. Impeller oder Rädchen drehen sich nicht mehr? Sehen Sie nach, ob Haare, Stöckchen oder Ähnliches blockieren. Einfaches Entfernen bringt alles wieder zum Rollen.
  2. Die Reinigungskraft lässt nach? Meistens ist einfach die Kartusche oder der Filtersack voll und muss entleert werden. Ein weiterer Grund dafür könnte darin bestehen, dass Sie diese nach der Reinigung nicht wieder ordnungsgemäß eingesetzt haben. Wenn beides nicht zutrifft, sollten Sie nachsehen, ob der Ansaugstutzen verstopft ist.
  3. Der Saugroboter taucht nicht mehr? Höchstwahrscheinlich ist Luft im Filtersack oder im Gerät eingeschlossen, die nach oben treiben. Lassen Sie die Luft aus und der Roboter taucht wieder.
  4. Er fährt nicht mehr? Steckt der Schlauch fest an seinem Anschluss oder das Stromkabel in der Steckdose? Wenn das der Fall ist, kann es sein, dass die Räder oder die Raupe von Haaren oder Ähnlichem blockiert werden und nur davon befreit werden müssen
  5. Verschleißteile sind kaputt? Die folgenden Teile können Sie schnell beim (vorausgesetzt es handelt sich um einen namhaften) Hersteller nachkaufen und auch ohne viel technisches Wissen selbst austauschen. Hierz gibt es oftmals Videoanleitungen auf den Herstellerseiten:
  • Ansaugstutzen für den Filterträger
  • Bodenplatte
  • Bürsten
  • Filtersack, Filtergitter und die Klammer für den Filtersack
  • Filter und Kartuschen
  • Gehäusedeckel
  • Haltegriff
  • Räder

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

  • Der Poolroboter sollte auf Größe, Form und Material Ihres Pools ausgerichtet sein
  • Wenn Sie damit auch die Wände bis zur Wasserlinie und Treppen reinigen möchten, brauchen Sie ein Modell, dasdafür geeignet ist
  • Nützliche Extras wie ein Transportwagen und eine Schutzhaube sind eine sinnvolle Ergänzung, wenn sie nicht im Lieferumfang enthalten sind
  • Der Hersteller sollte alle Ersatzteile wie Motor, Lamellen, Bürsten, Filter und Zubehörteile zum Nachkauf anbieten und Wartungsarbeiten durchführen
  • Ihr Gerät sollte über einen Kabelverdrehschutz verfügen, sofern es kabelbetrieben ist und die Poollänge plus mindestens 3 Meter Kabellänge haben
  • Gute Poolroboter sollten mindestens 16 Kubikmeter pro Stunde leisten können
  • Für kleine Pools ist oftmals ein günstiger Poolsauger sinnvoller als ein Hightech-Poolroboter, kleine Handreinigungen der Wände sind hier nicht so aufwendig
  • Für Naturpools und andere Sonderformen gibt es spezielle Poolroboter 

Zusammengefasst

Sicherlich sind Pool-Bodensauger die günstigere Alternative zum Poolroboter und machen bei kleinen Aufstell-Pools auch Sinn, aber bei größeren Pools raten wir zu den vollautomatischen Robotern. Ja nachdem was für einen Pool Sie haben und welche Aufgabenstellung Sie dem Gerät geben, gibt es schon sehr gute Geräte für 600 Euro. Wenn Sie allerdings einen Salzwasserpool, Naturteich oder einen oval geformten Pool besitzen oder auch gerne die Reinigung von Poolwänden, Treppen und der Wasserlinie abgenommen haben möchten, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen. Sie würden höchstwahrscheinlich später den günstigeren Kauf bedauern, da Sie doch noch viele Reinigungsarbeiten manuell durchführen müssen. Wobei selbst der beste Poolroboter Ihnen nicht alle Arbeiten am Pool abnehmen kann. Für klares, sauberes Wasser kaufen Sie weiteres Zubehör wie Filter, Poolpumpe und Chlor. Hinzu kommt ein Skimmer für die Wasseroberfläche, eine Poolabdeckung und bei Bedarf spezielle Reiniger für Poolfolie. 

Um Ihnen die Entscheidung für einen guten Poolroboter, der genau zu Ihrem Pool passt, noch weiter zu erleichtern, haben wir neben den Informationen in diesem Ratgeber, auch einen Poolroboter-Test durchgeführt und die Besten gekürt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Poolroboter-Testsieger 2017 in den umfassenden Testberichten an, die wir für den jeweils besten Poolroboter seiner Kategorie erstellt haben, und suchen Sie sich den für Sie optimalen Poolroboter aus.

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