Windmesser Test und Kaufberatung

Windmesser

Windmesser Ratgeber: Windmessung für Jedermann

Die Meteorologen nutzen Anemometer schon lange, um die Winde dieser Welt zu messen. Doch auch in Privathaushalten oder bei Surfern und anderen Sportlern, die auf Wind angewiesen sind, werden diese Geräte immer beliebter.

Den meisten sind wohl besser bekannt als „Windmesser“. Es handelt sich dabei um ein Messinstrument, welches Sie dazu nutzen können, die Windgeschwindigkeit zu bestimmen, aber auch Strömungsgeschwindigkeiten, die Sie beispielsweise als Bootsführer brauchen, wenn es mit einem Hydrometer kombiniert ist.

Wofür auch immer Sie sich einen Windmesser zulegen möchten, der Handel bietet eine Vielzahl der verschiedensten Modelle, die es keinesfalls einfach machen, sich auf den ersten Blick zu entscheiden. Ein wenig Recherche ist nötig, damit Sie das für sich passende Modell finden. Dabei möchten wir Ihnen helfen, weswegen wir Ihnen nicht nur unseren Windmesser-Ratgeber anbieten, sondern auch einen Windmesser-Test.

Wir haben verschiedene Geräte auf Herz und Nieren getestet und stellen Sie Ihnen in allen Einzelheiten vor. Erfahren Sie bei uns alles, was es zu diesem Thema zu wissen gibt. Auch stellen wir Ihnen einige Hersteller vor, denen Sie vertrauen können.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Windmessern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Bedienung
Verarbeitung
Messqualität
Tragekomfort

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Windmesser Kaufberatung

Was ist ein Windmesser?

Vom Aussehen erinnert er an eine Miniaturwindkraftanlage. Möchten Sie eine Windgeschwindigkeit messen, stellen Sie sich dazu ins Freie und halten das Gerät in den Wind. Alternativ können Sie es auch an Ihrem Dach oder auf dem Balkon anbringen. Bei den meisten Geräten ist es heute nicht mehr wichtig, ob Sie voll in der Windrichtung stehen, bei einigen kann es aber Voraussetzung sein.

Achten Sie hierfür auf die Herstellerangaben. Je nach Modell können Sie sich dazu auch die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, Datum und Uhrzeit anzeigen lassen. Ob Sie diese Funktionen brauchen, müssen Sie selbst entscheiden.

 

Brauche ich einen Windmesser?

Wenngleich so ein Gerät sehr praktisch klingt, so steht allem voran die Frage, wer so eins braucht. Wenn Sie der Typ Mensch sind, der auf jede Situation vorbereitet sein möchte, der dem Wetterbericht nicht vollends vertrauen kann oder will und eine Wetterlagen-Garantie haben möchte, sollten Sie einen Windmesser kaufen.

Vor allem, wenn Sie sportlich aktiv sind und beispielsweise darüber nachdenken, surfen zu gehen, brauchen Sie eine verlässliche Quelle, die die aktuelle Lage für Ihren Standort verrät. Davon kann abhängen, ob der Ausflug stattfindet oder Sie nicht, nach reichlicher Planung, voller Enttäuschung wieder nach Hause fahren müssen.

 

Die Windmesser-Typen

Es gibt zwei Arten von Windmessern: die Analogen und die Digitalen.

Die analogen teilen sich noch einmal in drei Varianten auf und sind als Windplatte, Flügelrad-Windmesser und Schalenwindmesser bekannt und unterschiedlich aufgebaut, vereinen allerdings dasselbe Prinzip. Sie funktionieren nach einem Prinzip, welches nicht einfacher sein könnte: Der Wind sorgt dafür, dass ein mechanisches Teil bewegt wird. Dadurch wird für Sie die Geschwindigkeit sichtbar. Die Pluspunkte der Geräte sind die sehr lange Lebensdauer, die Wartungsfreiheit und die Genauigkeit.

Von den digitalen Varianten sind ebenfalls mehrere Varianten erhältlich. Der Ultraschall-, Hitzedraht- und Laser-Doppler-Windmesser sind die bekanntesten drei. Sie alle werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Für den Otto Normalverbraucher kommt am ehesten der Ultraschall-Windmesser infrage weil diesr besonders genau ist.

 

Der Sonderling: Windmesser für das Smartphone

In Deutschland gibt es rund 45,6 Millionen Smartphone Besitzer (Stand: Februar 2015, Quelle: statista.com). Insofern gibt es auch allerhand Apps, die uns im Alltag helfen. In Sachen Windmessung gibt es den Vaavud Wind Meter bzw. die dazugehörige App im Apple Store und Google Play Store, welcher für das iPhone und die Samsung Galaxy Geräte gedacht ist. Hierbei handelt es sich um einen magnetbetriebenen Windmesser, welcher einfach in das Handy gestöpselt wird.

Er besitzt zwei kleine, mit einem Magneten ausgestattete Windblätter, die sich zu drehen beginnen und damit ein Magnetfeld erzeugen. Die Spannung wird nun an die App weitergeleitet, die Ihnen im Handumdrehen die Daten ausspuckt. Der Hersteller gibt an, dass mit diesem kleinen Gerät Windgeschwindigkeiten zwischen 2 und 25 Metern pro Sekunde gemessen werden können und die Ungenauigkeit bei ca. 4 Prozent liegt. Während die App kostenlos ist und auch ohne Windmessgerät zur Information genutzt werden kann, so kostet der Vaavud Wind Meter ca. 30 Euro (Stand August 2016).

Der richtige Standort

Damit Sie perfekte Messergebnisse erhalten, ist der Standort wichtig. Dazu gibt es Richtlinien des Deutschen Wetterdienstes, die aber, und das muss fairerweise gesagt werden, kaum ein Otto Normalverbraucher einhalten kann. Sie können sich jedoch so nahe wie möglich an ihnen orientieren.

Idealerweise sollte sich das Gerät in einer Höhe zwischen 10 und 12 Meter befinden. Der Windmast sollte neben keinem Hindernis stehen und der Sensor sollte auch auf keinem kurzen Mast Platz finden. Achten Sie darauf, dass vor allem in westlicher Richtung kein Baum oder ein anderer „Stopp“ im Weg ist. Umso freier das Gerät steht, desto besser.

Wählen Sie das Dach als Standort, sollte er 3 Meter überragen. Richten Sie sich aber bitte nach den Blitzschutz und Baubestimmungen und achten Sie auf einen sehr stabilen Mast, damit er beim nächsten Sturm nicht abknickt. Sollten Sie zu einem Funk-Windmesser greifen wollen, testen Sie zuvor die Funkverbindung, bevor Sie alles mühselig anbauen.

 

Vier empfehlenswerte Hersteller

Extech

Seit 1971 ist Extech auf Test- und Messwerkzeuge sowohl für Profis als auch Privatleute spezialisiert. Die Geräte sind durch ihre lange Lebensdauer und die stetigen Innovationen bekannt. Der Name soll genau das ausdrücken: EXzellente TECHnologie. Preislich liegen die Geräte zwischen 67 und 550 Euro.

TFA Dostmann

Die TFA Dostmann GmbH & Co. KG ist für seine Wetterstationen, Thermometer und Barometer, aber auch für Hygrometer und Anemometer bekannt. Das Familienunternehmen gibt es bereits seit über 50 Jahren und wird nicht nur wegen seiner qualitativ hochwertigen Geräte, sondern auch für die Designs geschätzt. Möchten Sie einen TFA Dostmann kaufen, sollten Sie ein Budget von 35 bis 85 Euro einplanen. Sie brauchen mehr? Die TFA 'NEXUS' Funk-Profi-Wetterstation gibt es ab 161 Euro.

Netatmo

Netatmo bietet Smart-Home-Geräte an, womit beispielsweise Wetterstationen für Smartphones gemeint sind, aber auch Smart Thermostate und Smart-Home-Kameras. Da keine ausschließlichen Anemometer angeboten werden, bleibt Ihnen nur der Kauf einer der Wetterstationen, die ab 270 Euro zu haben sind.

Weathertec  

Weathertec wirbt damit, Qualitäts-Hand-Windmesser ab 49,90 Euro anzubieten. Beliebt ist die WindMate-Serie, die weitaus mehr kann, als nur den Wind zu messen, so wie der Windmate 200, mit dem Sie die Windrichtung messen und Seitenwindmessung durchführen können. So können Sie auch die Temperatur und Luftfeuchte messen. Aber auch die Skywatch-Modelle werden gerne gekauft.

 

Unsere Kauftipps

Achten Sie auf folgende Punkte, wenn Sie losziehen, um einen Windmesser zu kaufen.

Batterie

Die Stromversorgung ist für mobile Geräte ein wichtiger Punkt. Die allermeisten Geräte werden mit einer 3V CR2032 Knopfzelle bestückt, die bei Amazon im 10er Pack für rund 6 Euro (exklusive Versand, Stand August 2016) zu haben sind.

Das hat den Vorteil, dass Geräte mit diesen Batterien sehr leicht und schmal sind. Möchten Sie lieber Akkus nutzen, weil das auf Dauer günstiger und umweltschonender ist, sollten Sie auf eine Stromversorgung via AA- oder AAA-Batterien bzw. Akkus zurückgreifen. Sie gibt es im „Notfall“ an jeder Tankstelle oder an jedem Kiosk zu kaufen, dafür sind die Geräte jedoch dicker und schwerer.

Messdatenspeicher

Wer Daten aufzeichnen und vergleichen möchte, ist mit einer Speicherfunktion gut beraten. Die wird dann erforderlich, wenn Sie eine Klein-Windkraftanlage planen, nicht aber unbedingt für sportliche Aktivitäten.

Zusatzfunktionen

„Nice to have“ sind die angesprochenen Funktionen, wie die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung und eine Datum- und Uhrzeitanzeige.

 

Fazit: kleines Gerät, viele Informationen

Die meisten von uns werden keinen Windmesser brauchen. Doch geht es darum, dass Sie eine Klein-Windkraftanlage in Ihrem Garten bauen möchten, oder sich nicht vom Wetterdienst abhängig machen wollen, so kann die Anschaffung dieses Geräts durchaus sinnvoll sein. Vorbei sind die Zeiten von Flatterband und Wetterstationen, denn es geht auch anders.

Letztere haben zwar eindeutige Vorteile, denn mit ihnen lassen sich noch mehr Daten auswerten, doch das ist auch immer eine Frage des Preises. Umso mehr Sie wollen, desto mehr müssen Sie bezahlen, da machen auch Wetterstationen und Windmessgeräte keine Ausnahme.

Bevor Sie nun aber in den Laden gehen oder online bestellen, sollten Sie sich unseren Windmesser Test 2016 ansehen. Unsere Windmesser Testsieger helfen Ihnen dabei, eine erste Vorauswahl treffen, und die Spreu vom Weizen trennen.

Machen Sie es sich einfach und lesen Sie zudem auch Kundenbewertungen, wie Sie sie beispielsweise auf Amazon finden.

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