TZS First Austria Infrarotkochplatte im Test

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Testbericht: TZS First Austria Infrarotkochplatte

Viel Power für die Mittagspause

Jede Mittagspause Essen gehen, das geht ins Geld. Welche Bürokaffeeküche hat aber schon einen Herd, auf dem hungrige Kollegen sich eine Kleinigkeit kochen können? Unsere zumindest nicht, daher kam uns der Kochplatten-Test 2016 mehr als gelegen.

Die Infrarotkochplatte von TZS First Austria soll es in 30 Sekunden auf 300 Grad schaffen. Das käme dem kurzen Zeitfenster einer Mittagspause und vielen Köchen sehr gelegen. Ich habe fleißig drauflos gekocht und dabei die Doppelkochplatte gründlich für Sie getestet.

 

Verpackung und Lieferung

Innerhalb von drei Werktagen kam die 2er-Kochplatte im großen, mehrere Kilo schweren, braunen Karton bei uns an. Auf dem Karton steht zwar der Name der Firma , das Logo sowie „Vienna via Hamburg“, aber es fehlt jede Produktbeschreibung und Abbildung, daher würde ein Überraschungsgeschenk bestens funktionieren.

Wenn man den schweren Karton entfernt hat, kommt der Produktkarton, der in graues Packpapier eingeschlagen ist zum Vorschein. Er ist in violetten Tönen gehalten und zeigt Abbildungen des Geräts.

In dem Paket waren:

  • Die portable Infrarot-Doppel-Kochplatte
  • Zwei Griffe mit Befestigungsschrauben und Schutzkappen
  • Eine Gebrauchsanweisung
  • Eine Garantiekarte mit einer Garantiezeit von zwei Jahren

 

Unsere Bilder von der TZS First Austria Infrarot-Kochplatte

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Ausstattung der Doppel-Kochplatte

Zu dem eigentlichen Gerät gehören noch zwei Haltegriffe, die bei Bedarf mit den mitgelieferten Schrauben und silberfarbenen Schutzkappen befestigt werden können. Das Stromkabel ist 0,85 cm lang und fest angebracht. Die beiden Drehknöpfe zur separaten Temperaturregelung an der Vorderseite sind griffig und haben fünf Stufen. Das Gehäuse der mobilen Kochplatten ist aus beschichtetem Metall.

Die Platten selbst sind aus Kristallglas (Ceran). Zwischen den Temperaturreglern auf der Vorderseite ist für jede Kochplatte eine rote Anzeigelampe angebracht. Unter dem Gerät sind Standfüße um festeren Stand zu geben und die Hitze von der Unterlage abzuhalten.

Pro Kochfeld bringt es das Gerät laut Hersteller auf 1250 Watt, insgesamt also 2500 Watt. Um diese Ausgangsleistung zu bringen, benötigt die Doppel-Kochplatte eine reguläre 230-Volt-Steckdose. Über die Energiesparklasse gibt es keine Angaben.

Die Glasplatten haben verschiedene Größen. Die linke Kochplatte ist für größere Töpfe und Pfannen geeignet und misst 22 cm im Durchmesser. Die rechte Platte hat einen Durchmesser von 16 cm. Beide Platten sind erhaben.

 

Aussehen und Verarbeitung des mobilen Doppel-Kochfelds

Mit knapp 3 kg und Maßen von 50 x 39 x 7 cm ist das Gerät relativ groß und schwer. Dies mag jedoch der stabilen Bauweise geschuldet sein, denn rein optisch sieht die 2er-Kochplatte nicht aus, als wenn Sie bei einem Sturz gleich kaputt wäre. Die Verarbeitung ist sehr sauber und wirkt hochwertig. Das Gehäuse ist in mattem Schwarz und die Platten in glänzendem Schwarz gehalten.

Einen Designpreis wird die Doppel-Kochstelle nicht gewinnen, aber sie ist dezent und zweckmäßig. Obwohl das Gehäuse wirkt, als wenn es leicht zerkratzen könnte, war zumindest bei Lieferung nirgends ein Kratzer zu entdecken. Die Ecken sind abgerundet und somit gibt es – außer natürlich den heißen Platten – keine Verletzungsrisiken durch das Gerät.

 

Der Preis

Mit derzeit knapp 40 Euro (Stand September 2016) gehört diese portable Doppel-Kochplatte zu den günstigsten dieser Kategorie im Preis/Leistungsverhältnis.

 

So funktionieren die Kochfelder

Die Technik beruht auf infrarotem Lichtspektrum. Unter dem Kochfeld befindet sich eine Halogenglühlampe mit Reflektor, welche durch die Glasfläche strahlt und nur das Kochfeld und nicht die Umgebung erhitzt. Laut dem Hersteller schafft es diese Doppel-Kochplatte innerhalb von wenigen Sekunden auf 300 Grad.

Da es sich nicht um Induktionstechnik handelt, können alle Töpfe und Pfannen benutzt werden. Durch die direkte Erwärmung des Kochgeschirrs ist diese Technik recht stromsparend. Nach Gebrauch kühlen die Platten wesentlich schneller aus, als die der regulären Gusseisen-Platten.

 

Sicherheitshinweise des Herstellers

Damit nichts passieren kann, hat TZS First Austria eine kleine Litanei zusammengestellt, was man alles beachten muss. Ich fasse mal die wichtigsten Punkte zusammen:

  • Sauberer, flacher und hitzebeständiger Untergrund
  • 5 cm Abstand zur Wand um Belüftung zu gewährleisten
  • Nur in einer Steckdose mit 220-240 Volt betreiben
  • Während des Betriebs das Gehäuse, außer an den Reglern, nicht berühren
  • Wegen der hohen Temperatur kann sich Fett und Öl entzünden und bedürfen ständiger Beobachtung
  • Nach Verwendung und bei Reinigung, das Kabel am Stecker aus der Steckdose ziehen

 

Praxistest

Nachdem ich in unserer Büroküche einen, der Anleitung gemäßen, Standort gefunden hatte, wollten wir gleich anfangen zu kochen. Zunächst einen Topf mit Wasser. Innerhalb weniger Sekunden merkte man die Wärmeentwicklung. Leider nicht durch brodelndes Wasser, sondern durch einen stechenden chemischen Geruch, als hätte man eine Plastikgabel auf der Herdplatte vergessen. Das kannte ich schon von unserem neuen Wasserkocher. 

Um das Gleiche nicht bald erneut zu haben, stellte ich auch die zweite Platte an und ließ den Mief verdunsten, der nach fünf Minuten nachließ. Nach kräftigem Lüften und einem zweiten Versuch war kein Geruch mehr festzustellen und die Doppel-Kochplatte tat was sie sollte: In sehr kurzer Zeit einen Liter Wasser zum Kochen bringen. Diesen Test führte ich auf der größeren Platte durch.

Nachdem ich die große Kochplatte getestet hatte, war die kleine dran. In einer kleinen Pfanne sah ich zu wie die Infrarot-Kochplatte mit einem Spiegelei in Olivenöl zurechtkommen würde. Da man diese, anders als das Wasser, nicht auf höchster Stufe brät, war ich gespannt, wie fein der Regler arbeiten wird. Ich fand keinerlei Beanstandungen.

Um beide Platten gleichzeitig zu betreiben, gab es Pasta mit Tomatensoße. Ja, nicht sehr anspruchsvolle Küche, aber so konnte ich auf der kleinen Platte die Soße zubereiten und auf der großen die Pasta kochen. Auch diesen Test bestand das kleine Doppel-Kochfeld mit Bravour. Das Wasser war wieder schnell auf Siedetemperatur und bei der Soße wurde die mittlere Temperatur konstant gehalten. Durch die Resthitze der Platten war beides auch noch warm, als ich einen Nachschlag holte. Sehr schön.

Als nächsten Test habe ich absichtlich Milch überkochen lassen und es auch nicht umgehend beseitigt, sondern etwas ankrusten lassen. Ein neues Kochfeld muss das eigentlich abkönnen. Die Platte habe ich fürs Grobe einen Schaber benutzt und für den Rest einen Schwamm mit normalem Spülmittel und warmes Wasser.

Etwas mühseliger als bei einer ebenen Ceranfläche ist die Reinigung auf jeden Fall, aber durch die intelligente Anordnung der Bedienelemente und genügend Abstand zwischen den beiden Platten, habe ich sie wieder ganz sauber bekommen und keine Kratzer hinterlassen.

Unser Fazit

Schnell, klein und mobil. Die Infrarot-Doppel-Kochplatte FA-5096-6 von TZS First Austria ist ihr Geld mehr als Wert. Für den Preis einer regulären Gusseisen-Elektro-Kochplatte bekommt man ein Gerät mit Glaskeramikplatten und stromsparender Infrarot-Technik. Alle getesteten Kochversuche konnten die beiden Platten zu meiner vollen Zufriedenheit erfüllen. Auch wenn die Platte nicht besonders stylish aussieht und beim ersten Mal nicht angenehm riecht, kann ich sie nur empfehlen.

 

Details & Merkmale

Leistung 2500 Watt
Abmessung 58 x 26 x 7 cm mit Tragegriff
Kochzonen 2
Material Kristallitglasplatte
Kochzonenart Elektroplatte
Kochplatten separat regelbar
Stufenlose Temperatureinstellung
Betriebsanzeigelampe
Besonderheit Mit abmontierbare Tragegiffe
Vorteile
  • Die Platten sind schnell heiß
  • Die Bedienung ist selbsterklärend
  • Feine Temperaturregelung möglich
  • Leicht zu reinigen
Nachteile
  • Riecht bei der ersten Benutzung stechend
  • Bedienelemente erhitzen sich nach langem Einsatz
  • Keine Restwärmeanzeige
  • Das Kabel ist recht kurz

Preisentwicklung

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