Hundeleine Test und Kaufberatung

Hundeleine

Hundeleine-Ratgeber auf experten-beraten.de

Auf den ersten Blick scheint es doch ganz einfach zu sein, eine Hundeleine im Laden oder im Internet zu kaufen. Sich nur das richtige Design aussuchen – so schwer kann das ja nicht sein. So denken viele und ärgern sich dann über unbequeme Leinen oder solche, die Sie innerhalb kürzester Zeit zum fünften Mal kaufen.

Wer einen genaueren Blick wagt, der wird nicht nur Designunterschiede, sondern auch verschiedene Materialien mit speziellen Vor- und Nachteilen entdecken. Es gibt auch verschiedene Leinenarten, die ebenfalls sehr individuell eingesetzt werden können.

Wenn Sie also auf der Suche nach einer neuen Hundeleine sind oder Sie als Geschenk kaufen möchten, sollten Sie sich vorher unbedingt in das Thema einlesen (gerade dann, wenn Sie eine Überraschung planen) und sich dazu auch unseren Hundeleinen-Test ansehen, bei dem wir verschiedene Modelle auf Herz und Nieren getestet haben.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Hundeleinen auf einen Blick

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Komfort für den Hund
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Hundeleine Kaufberatung

Wozu überhaupt eine Hundeleine?

Es gibt viele Hundebesitzer, und vielleicht gehören Sie dazu, die eine Leine für Ihren Hund nicht akzeptieren und sie für nicht artgerecht halten. Damit haben Sie nicht ganz unrecht, denn viele Hunde möchten ihrem Bewegungsdrang nachgehen können. Doch nicht immer ist das ratsam. So kann der Hund an einer viel befahrenen Straße unter die Räder kommen oder im Wald im nächsten Fuchsbau verschwinden.

Vielleicht sollten Sie den Blick auf Hundeleinen verändern und sie mehr als Band zwischen Ihnen und Ihrem Tier sehen. Zudem gilt in vielen deutschen Bundesländern die Leinenpflicht, über die Sie sich nicht hinwegsetzen sollten, weil sonst empfindliche Strafen drohen.

Die verschiedenen Hundeleinenarten

Je nach Hund und Einsatzzweck, kann der Einsatz einer bestimmen Hundeleine sinnvoll sein. Der Handel bietet grundsätzlich drei verschiedene Basisvarianten an.

Kurze Hundeleinen

Kurze Leinen sind die Standardleinen unter all den verschiedenen Arten. Sie ist der Allrounder und kann quasi für jeden Zweck genutzt werden. Befestigt wird sie meistens mit einem kleinen Karabiner, welcher entweder an dem Hundehalsband oder dem Hundegeschirr befestigt wird. Durch die geringe Länge profitieren Sie von einer besonders guten Kontrolle über Ihren Liebling, was vor allem bei jungen Hunden und solchen, die einfach zu wild sind, von Vorteil sein kann.

Flexible Leinen

Die Flexi-Leine kennt man auch unter dem Namen „Roll-Leine“. Gemeint ist damit das Modell, bei dem die Handhalterung als Plastik ist und die Leine im Inneren aufgerollt und mit einem Rollmechanismus ausgestattet ist. Mit einem Knopf kann sie eingeholt werden und die Länge eingestellt werden. Auch sie ist ein Allrounder, weil sie die perfekte Alternative zwischen der langen und der kurzen Leine ist. Nur, wenn Sie mit Ihrem Hund im Training sind, sollten Sie sie nicht benutzen.

Lange Leinen

Die Schleppleine sollte dann eingesetzt werden, wenn Sie sich ans Training wagen oder lange Ausläufe gemacht werden können, Sie aber dennoch kontrollieren möchten, dass Ihr Hund nicht plötzlich verschwindet. Für das Tier ist so eine gewisse Freiheit gegeben, Ihnen bleibt aber noch Sicherheit. Gerade, wenn Ihr Hund noch nicht aufs Wort hört, sind diese Leinen super, weil Sie testen können, was er schon kann und niemals die Kontrolle verlieren.

Umhängeleinen

Der neueste Schrei sind sogenannte Umhängeleinen, die Sie nicht mehr in der Hand, sondern um Ihren Körper tragen. Somit haben Sie Ihre Hände immer frei, was für viele Halter sehr angenehm ist. So können Sie besser mit ihm spielen, einen Regenschirm halten oder Kinder bzw. dem Partner an der Hand halten.

Welche Materialien es gibt

Der Handel bietet nicht nur verschiedene Designs an, sondern auch sehr unterschiedliche Materialien mit den entsprechenden Vor- und Nachteile. Diese möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Biothane

Biothane ist ein Lederimitat, welches wie Leder aussieht, aber nicht die Nachteile besitzt, die dieses mit sich bringt. Es ist zwar steifer, dafür aber Wasser und Schmutz abweisend.

Filz

Wer eine besonders leichte Hundeleine nutzen möchte, kann ein Modell aus Filz wählen. Sie liegen Ihnen gut in der Hand, weil sie weich und angenehm sind. Zudem werden Sie lange Freude an ihnen haben, weil sie reißfest und sogar Wasser abweisend sind. Sie können die Leine auch waschen.

Leder

Leder wird von vielen Menschen sehr gerne benutzt, weil es sehr edel und hochwertig aussieht. Es ist ein sehr robustes Material, bringt einen angenehmen Eigengeruch mit sich und ist sehr natürlich. Dafür kostet es vergleichsweise mehr und benötigt eine spezielle Pflege, damit es lange ansehnlich und einsatzbereit bleibt.

Metall / Ketten

Metallleinen sehen sehr stylish aus, liegen meistens aber nicht so schön in der Hand und bringen auch ein gewisses Eigengewicht mit sich, was vor allem für kleine Hunde nicht sehr angenehm ist. Außerdem ist es gerade bei niedrigen Temperaturen sehr kalt. Dafür können Metallleinen damit glänzen quasi unzerstörbar zu sein.

Nylon

Nylon zeichnet sich vor allem durch den vergleichsweise günstigen Preis aus und ist in den unterschiedlichsten Qualitäten erhältlich. Die Bandbreite der Designs, in den Sie zu haben sind, ist schier unendlich, aber leider halten sie UV-Strahlen auf Dauer nicht stand und verblassen.

Paracord

Paracord-Leinen werden von vielen Haltern geschätzt, weil sie sich weich anfühlen und gut in der Hand liegen. Außerdem sind sie sehr strapazierfähig und auch die Witterung kann ihnen nichts anhaben.

Leinenpflicht in den Bundesländern

In bestimmten deutschen Bundesländern sind Sie per Gesetz dazu verpflichtet, Ihren Hund an der Leine zu führen. Wie genau dieses Gesetz gestaltet ist, ist sehr unterschiedlich. Damit Sie genau wissen, wie wichtig Ihre Hundeleine ist, haben wir Ihnen hier eine Übersicht erstellt.

Ein Grund für die Leinenpflicht ist beispielsweise die Brut- und Setzzeit der Wildtiere, aber auch die Sicherheit der Mitmenschen. Ein Verstoß dagegen kann eine Geldbuße bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen, die aber in der Realität oft wesentlich geringer ausfällt. Kontrolliert wird die Einhaltung der Leinenpflicht durch das Ordnungsamt und das Veterinäramt. 

Bundesland

Leinenpflicht-Regeln | Verordnungen | Gesetze

Baden-Württemberg (BW)

GefHu: Kampfhundeverordnung

Jagdgesetz: Landesjagdgesetz - § 40 Abs. 2 Satz 6

Wald: Landeswaldgesetz - § 83 Abs. 2 Satz 8

Bayern (BY)

Keine allgemeine Leinenpflicht

Berlin (BE)

Allgemein: Hundegesetz (HundeG) - § 3

Brandenburg (BB)

Allgemein: Hundehalterverordnung (HundehV) - § 3

Bremen (HB)

Allgemein:

§ 2 Führen gefährlicher Hunde in der

Öffentlichkeit Abs. 1 - Hundehaltergesetz (HundeHG)

 

§ 5 Führen von Hunden in der Öffentlichkeit - Hundehaltergesetz (HundeHG)

Landschaft: Feldordnungsgesetz (FeldOG) - § 7 Abs. 2 - (vom 15. März bis zum 15. Juli - Brut- und Setzzeit)

Hamburg (HH)

Allgemein: Anleinpflicht - § 8 Abs. 1 - Hundegesetz (HundeG)

Hessen (HE)

Allgemein: Hunde sind in bestimmten Bereichen an der Leine zu führen (Wo genau? Siehe - § 9 Abs. 2 Satz 1 & 2) » Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO) - § 9

Mecklenburg-Vorpommern (MV)

Allgemein: Hundehalterverordnung (HundehVO) - § 1 Abs. 3

Leinenpflicht: „... zu Versammlungen, Umzügen, Volksfesten, sonstigen öffentlichen Veranstaltungen, an Orten mit großen Menschenansammlungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Verkaufsstätten und Tiergärten”

Niedersachsen (NI)

GefHu: Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) - § 14

Wald: NWaldLG - § 33 (vom 01. April bis zum 15. Juli in der allgemeinen Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit)

Nordrhein-Westfalen (NW)

Allgemein: Für viele Bereiche ist in NRW ein Leinenzwang im Landeshundegesetz festgelegt. Landeshundegesetz (LHundG) - § 2 Abs. 2

GefHu: Landeshundegesetz (LHundG) - § 5 Abs. 2

Landesforstgesetz (LFoG) - § 2 Abs.3

Rheinland-Pfalz (RP

GefHu: Landesgesetz über gefährliche Hunde (LHundG) - § 5 Abs. 4

Saarland (SL)

GefHu: Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden - § 5 Abs. 3.

Sachsen (SN)

GefHu: Für Hunde, die als gefährlich eingestuft werden, gilt eine Leinenpflicht.
Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden (GefHundG) - § 6

Sachsen-Anhalt (ST)

GefHu: Für das Führen eines „gefährlichen Hundes” (nach - § 3 Abs. 3) gilt Leinenpflicht.
Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren (GefHuG ST) - § 11 Abs. 2

Feld & Wald: Hunde sind in Sachsen-Anhalt im Zeitraum zwischen dem 01. März und dem 15. Juli an der Leine zu führen.
Feld- und Forstordnungsgesetz (FFOG) - § 10 Abs. 2

Schleswig-Holstein (SH)

Allgemein: In Schleswig-Holstein sind die Vierbeiner zum größten Teil an der Leine zu führen.
Gefahrhundegesetz (GefHG) - § 2 Abs. 2

Wald: Hunde dürfen nur angeleint auf Waldwegen geführt werden.
Landeswaldgesetz (LWaldG) - § 17 Abs. 2 Satz 3

Thüringen (TH)

GefHu: Für „gefährliche Hunde” gilt in Thüringen Leinenzwang.
Thüringer Gefahren-Hundeverordnung (ThürGefHuVO) - § 6 Abs. 4 Satz 1 [PDF]

Wald: In Thüringen müssen Hunde im Wald ganzjährig an der Leine geführt werden.
Thüringer Waldgesetz (ThürWaldG) - § 6 Abs. 2

Die richtige Länge

Eine pauschale Antwort lässt sich nicht so einfach geben. Zum einen ist die richtige Länge abhängig von den gesetzlichen Bestimmungen Ihres Bundeslandes und zum anderen auch von dem Bewegungsdrang des Hundes. Wenn Ihr Hund nehmen Ihnen läuft, sollte die Leine nicht durchhängen. Sofern es möglich ist und Sie merken, dass der Hund in etwas Entfernung immer zieht, sollten Sie sich nach einer etwas längeren Hundeleine umsehen. 

Unsere Kauftipps: So finden Sie die richtige Hundeleine

Selbstverständlich brauchen Sie all diese Tipps nicht, besuchen den nächsten Onlineshop und kaufen sich einfach eine Leine, die Ihnen gefällt. Wer aber Wert auf das beste Zubehör für die Tierhaltung legt und lange Freude an seiner Wahl haben möchte, sollte zunächst einige Vorüberlegungen treffen. Das wird sich nämlich bezahlt machen. Damit Sie das richtige Modell finden, geben wir Ihnen hier ein paar Tipps mit auf den Weg, die Sie unbedingt beachten sollten.

Einsatzzweck

Der Einsatzzweck ist eine der wichtigsten Überlegungen, denn wenn Sie beispielsweise in der Stadt unterwegs sind, sollten Sie zu einer kurzen Leine greifen. Leben Sie mehr auf dem Land, dann tut es auch eine Schleppleine – vor allem, wenn Sie im Training sind. Wer nicht zig verschiedene Leinen herumliegen haben möchte, greift zu einer Rollleine, wenn er nicht gerade trainieren möchte.

Material

Haben Ihr Hund oder Sie bekannte Allergien? Dann sollten Sie von bestimmten Materialien Abstand nehmen und zu einem anderen greifen. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Materialien, sodass jeder etwas für sich finden sollte.

Fazit: mehr Schaden als Nutzen?

Grundsätzlich schadet eine Hundeleine keinem Hund. Es mag nicht immer so schön für Ihren treuen Gefährten sein, aber manchmal geht es aus verschiedenen Gründen nicht anders. Es ist gut, dass Sie sich Gedanken zu diesem Thema machen, denn immerhin wollen Sie nur sein Bestes.

Bei den heute erhältlichen Modellen und Ihrer eigenen Recherche können Sie quasi nichts mehr falsch machen, solange Sie auf Ihre Anforderungen und die Bedürfnisse Ihres Hundes eingehen. Nutzen Sie dazu auch gerne unseren Hundeleinen-Test-Vergleich. Dort stellen wir Ihnen verschiedene Modelle vor und haben Ihre Vor- und Nachteile herausgefiltert, die wichtig für eine Kaufentscheidung sind.

An dieser Stelle bleibt uns nur noch zu sagen, dass wir Ihnen viel Spaß mit Ihrem Hund wünschen, wenn Sie mit ihm die neue Leine austesten.

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