Hundepfeife Test und Kaufberatung

Hundepfeife

Hundepfeifen Ratgeber: auf den Pfiff gehört

Dass Ihr Hund auf Sie hört, ist unerlässlich für die Haltung und Ihr gemeinsames Zusammenleben. Nicht nur, weil so die Sicherheit gewährleistet werden kann, sondern weil Sie als „Rudelführer“ die Oberhand haben sollen und Sie beide so besser mit Ihren Mitmenschen zurecht kommen. Ein Hund, der scheinbar nicht hört, ist nicht nur anstrengend, er wirkt auf viele Menschen auch unberechenbar und macht Angst. All das können Sie mit dem richtigen Training vermeiden. Jeder Hundehalter weiß, wie schwierig das manchmal sein kann, denn so mancher Vierbeiner ist sturer als gedacht und testet seine Grenzen entsprechend öfter und weiter aus. Es gibt viele Mittel, wie Sie die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Hund verbessern können – und die müssen nicht einmal viel Kosten oder besonders aufwendig sein.

Mit Sicherheit haben Sie schon einmal von der sogenannten „Hundepfeife“ gehört. Auf der Suche nach Informationen sind Sie bei uns gelandet und darüber freuen wir uns. Durch unsere Hundebesitzer-Kollegen und deren Diskussionen am Mittagstisch entschlossen wir uns dazu, unsere Seite um einen Tierbereich zu erweitern. Oftmals findet man die Informationen, die man gerade braucht, auf vielen verschiedenen Seiten und nicht gebündelt. Dies beklagten unsere Hundefreude, als sie sich über das Thema „Hundepfeifen“ unterhielten. Das ändern wir mit diesem Ratgeber. Mehr noch: Bei uns erhalten Sie auch noch diverse Hundepfeifen-Tests, die Sie sich unbedingt ansehen sollten.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Hundepfeifen auf einen Blick

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Ähnliche Tests & Kaufberatungen

Hundepfeife Kaufberatung

Die wichtigsten Fakten rund um Hundepfeifen auf einen Blick

Hundepfeifen sorgen für eine bessere Verständigung mit Ihrem Hund

Der Hundepfeifenton übermittelt keine menschlichen Emotionen

Der Ton ist für Menschen gar nicht bis nur kaum hörbar, Hunde hören ihn sehr deutlich

Gezieltes Training auf einen bestimmten Ton ist möglich

Pfeifentraining erfordert etwas Geduld wird aber belohnt

Das Hörvermögen von Hunden

Dass Hunde viel besser als wir Menschen hören, ist Ihnen sicherlich bekannt. Gerade am Beispiel der Hundepfeife wird einem das sehr stark veranschaulicht, denn für unsere Ohren passiert kaum etwas, während Bello sofort reagiert.

Töne werden in Schwingungen gemessen, deren Maßeinheit „Hertz“ heißt. Das menschliche Ohr nimmt bis zu 20.000 Hertz pro Sekunde wahr, der Hund hingegen bis zu 50.000 Hertz. Je nach Rasse sind es sogar bis zu 100.000 Hertz. Deswegen wissen sie auch genau, wann Sie oder ein bekannter Mensch nach Hause kommen oder wann es ein Fremder und damit ein potenzieller Einbrecher o. Ä. sein könnte.

Warum Hundeohren so gut sind, lässt sich sehr einfach erklären: sie sind Jäger. Und Jäger, also Fleischfresser, sind darauf angewiesen, ihre Beute zu hören und ihr auch mal einen Schritt voraus sein zu können, denn ansonsten würden sie verhungern. Doch auch zur Verständigung dienen die guten Ohren: Während sich für uns viele Hunde gleich anhören, bemerkt Bello in einem Bruchteil von Sekunden, welcher Hund bellt. Diese Fähigkeit haben sie von den Wölfen, von denen sie abstammen, die ihre Artgenossen über viele Kilometer orten bzw. erkennen können.

Als wenn das noch nicht genug war, haben Hunde zusätzlich die Fähigkeit, ihre Ohrmuscheln getrennt voneinander zu bewegen. Dadurch können Sie sehr genau bestimmen, von wo ein gewisser Ton kommt – das gilt zumindest für die Rassen ohne Schlappohren. Die können das zwar auch, aber nicht ganz so gut wie Hunde mit stehenden Ohren.

Das alles hat natürlich nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. So reagieren viele Tiere ängstlich, wenn jemand schreit, Bauarbeiten durchgeführt werden oder laute Straßenfahrzeuge vorbei fahren. Besonders Silvesterknaller sind für die meisten Tiere der absolute Horror.

 

Funktionsweise einer Hundepfeife

Die Hundepfeife wurde von Sir Francis Galton erfunden. Der in Birmingham geborene Mann war als Naturforscher und Schriftsteller tätig und hat einen großen Teil zu den Erkenntnissen der Erbgesundheitslehre (Eugenik) beigetragen. Außerdem war eins seiner Gebiete die Domestikation von Tieren.

Die Standard-Hundepfeife besitzt Frequenzen von 16.000 Hz bis 22.000 Hz. Sie wird genauso benutzt, wie Sie es von einer normalen Trillerpfeife kennen: Legen Sie sie an Ihre Lippen und blasen Sie hinein. Wenn Sie sich für eine Hochfrequenzpfeife entscheiden, können Sie die Frequenz mithilfe eines Rädchens einstellen. Das ist besonders dann praktisch, wenn Sie mehrere Hunde besitzen. So können Sie sich auf das spezielle Hörvermögen einstellen.

 

„Ich höre die Pfeife!?“

Viele Hundehalter berichten nach einem ersten Ausprobieren der Pfeife, dass sie sie hören. Vor allem Hochfrequenzpfeifen werden gerne als „lautlos“ bezeichnet, was allerdings so nicht stimmt und demnach verständlicherweise für Verwirrung sorgt. Wundern Sie sich also nicht und gehen Sie vorsichtig mit ihr um, denn so mancher hat sich schon wahnsinnig erschrocken, als er sie ausprobieren wollte.

 

Materialien

Hundepfeifen gibt es aus unterschiedlichen Materialien, die ihre Vor- und Nachteile besitzen:

Kunststoff

Ein gutes Beispiel für eine stabile Kunststoffpfeife ist die „ACME Hundepfeife 211.5“, die ab ca. 8 Euro erhältlich ist. Der Vorteil der Plastikmodelle ist ganz klar die Witterungsbeständigkeit und das sehr geringe Gewicht.

Metall

Metall ist in den meisten Fällen stabiler und überlebt es auch, wenn Sie mal auf darauf treten sollten. Jedoch sind sie rostanfällig und halten nasses Wetter nicht ein Leben lang aus.

Naturmaterialien

Manche Modelle werden auch aus Holz oder beispielsweise Horn hergestellt. Während Holz den Nachteil hat, dass es aufquellen kann, gibt es das bei Horn nicht. Viele mögen den natürlichen Hintergrund und verzichten auf Metall oder Plastik im Mund. Zudem sehen sie oftmals viel schöner aus und sind echte Unikate.

 

Grundtraining: Wie Sie Ihren Hund auf die Pfeife trainieren

Damit Ihr Liebling auf „seinen“ Pfeifton reagiert, sollten Sie sich zunächst ein wenig mit dem Hundetraining beschäftigen, denn in der Regel wird er nicht sofort wie gewünscht reagieren können. Hunde lernen, in dem Sie A mit B in Verbindung bringen. Es wird dazu geraten, 10 Tage dafür einzuplanen, den Hund an den Ton zu gewöhnen, indem er dies lernt. Gut geeignet hierfür sind die Fressens- und Spielzeiten und kurz vor dem Spaziergang.

Währenddessen können Sie auch schon erkennen, wie Bello auf den Ton reagiert, ob er ihn eher erschreckt oder positiv stimmt. Befinden Sie sich dabei immer in der Nähe, damit das Gedächtnis abspeichert, dass das Pfeifen von Ihnen kommt.

Im nächsten Schritt des Hundepfeifentrainings, welcher ca. weitere fünf Tage beansprucht, sollten Sie das Zimmer verlassen und pfeifen. Wenn Bello nun zu Ihnen gekommen ist, belohnen Sie ihn mit etwas, das ihm Freude macht.

Noch einmal fünf Tage lang sollten Sie nun an die frische Luft gehen und einen Ort wählen, wo wenig Ablenkungen durch Straßenlärm oder andere Hunde vorhanden sind. Nehmen Sie ihn außerdem an die Leine. Wenn er Sie anschaut, pfeifen Sie und belohnen ihn.

 

Unsere Kauftipps

Einstellbarkeit

Idealerweise kaufen Sie eine Pfeife, die über ein Einstellrädchen verfügt. So haben Sie die Möglichkeit, den Ton selbst einzustellen.

Hörweite

Wie wichtig die Hörweite für Sie ist, entscheiden Sie. Achten Sie hierbei auf die Angaben des Herstellers. So können Sie eine kaufen, die Hörweiten von 200 Metern bis zu zwei Kilometern und mehr abdeckt.

Verarbeitung

Achten Sie auf eine stabile Verarbeitung, sodass die Pfeife auch mal herunterfallen kann, ohne Schaden zu nehmen. Schauen Sie auch nach eventuellen scharfen Kanten, denn diese sollten auf keinen Fall vorhanden sein.

 

Vier empfehlenswerte Hersteller

ACME

ACME Pfeifen Deutschland bietet neben Modellen für den Hund auch Sportpfeifen, Notfallpfeifen, Signalpfeifen und Locker. Auch bekommen Sie von der Marke das passende Pfeifenband, wenn es nicht schon dabei ist, oder Sie ein anderes wünschen. Der Hersteller verspricht, dass Modelle desselben Typs immer über denselben Ton verfügen, sodass ein Nachkauf unkompliziert ist, wenn Sie Ihre Pfeife einmal verlieren sollten.
Eine ACME-Hütehundpfeife bekommen Sie ab 3,50 Euro, die anderen ACME-Hundepfeifen ab ca. 8 Euro und das passende Pfeifenband ab 2 Euro (Stand jeweils August 2016).

Hunter

Das Familienunternehmen Hunter gibt es bereits seit 1980. Wert gelegt wird auf besonders hochwertiges Hunde- und Katzenzubehör, welches nahezu jedes Bedürfnis abdeckt. Im Bereich der Pfeifen sollten Sie ein Budget von 5 bis 10 Euro einplanen (Stand August 2016).

Trixie

Mit über 40 Jahren Erfahrung und niedrigen Preisen hat sich Trixie einen Namen gemacht. Vor allem aber auch deswegen, weil das Angebot so ziemlich jedes Haustier abdeckt. Darum kommt man kaum an dieser Marke vorbei. Eine Trixie-Hundepfeife bekommen Sie schon ab 2 Euro. Das teuerste Modell kostet Sie ca. 13Euro.

Rottumtaler Wildlocker

Klaus Demmel fertigt alle seine Hundepfeifen per Hand an, weswegen jede ein Unikat ist. Sie bestehen aus Hirschhorn und werden gegen Feuchtigkeit versiegelt. Preislich liegen sie zwischen 20 und 50 Euro, was sich für diese einzigartigen Modelle aber durchaus lohnt.

 

Fazit: Finden Sie den richtigen Ton

Auch wenn Hundepfeifen ein sehr attraktives und einfaches Mittel zur Konditionierung darstellen, so müssen Sie vielleicht doch die eine oder andere testen. Nicht jeder Hund reagiert auf jeden Signalton. Wenn Sie sich beispielsweise in diversen Hundehalter-Foren umhören, werden Sie oft lesen, dass die eine Hundepfeife zu keinem Erfolg geführt hat, während ein anderer Ton direkt angenommen wurde. Hierbei können wir Ihnen leider keinen pauschalen Tipp geben, doch da Hundepfeifen nicht besonders viel kosten, wird es kein riesiges Loch in Ihre Haushaltskasse reißen, wenn Sie Ihr Training doch mit einem anderen Modell fortführen müssen.

Sie werden sehen, dass dieses Training nicht nur viel Spaß macht, sondern auch Ihre Mensch-Tier-Beziehung verbessert und sich schnell Ergebnisse zeigen. Wenn bisher alle anderen Konditionierungsversuche eher mäßig erfolgreich waren, sollten Sie es ruhig einmal mit einer solchen Pfeife versuchen. Schaden kann es nicht.

Greifen Sie hierfür auch auf unseren Hundepfeifen-Test-2016 zu, der Ihnen kostenlos bei uns zur Verfügung steht. Wir haben verschiedene Modelle unter die Lupe genommen und möchten Ihnen damit die Kaufentscheidung leichter machen.

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