OLED TV Test und Kaufberatung

OLED TV

Erobert der OLED TV den Markt?

Während die Entwicklung zum ersten Fernseher einige Jahrzehnte in Anspruch nahm, geht es heute rasant schnell, neue Techniken zu erfinden. Der erste Fernseher wurde der Öffentlichkeit am 7. September 1927 vorgestellt, los ging es aber schon 1883. Vom „elektrischen Teleskop“ sind wir heute bei LED-, LCD-, Plasma- und OLED-TV-Geräten angekommen, die aus dem Alltag von weltweit 60 Millionen Menschen nicht mehr wegzudenken sind. Die Entwicklung ist noch lange nicht am Ende, denn das Fernsehvergnügen soll immer weiter gesteigert werden. Dazu ist ein nahezu perfektes Bild, „schärfer als die Realität“, wichtig. Übrigens werden sie auch gerne als „Curved OLED“ bezeichnet.

Nachdem nun Panasonic, der als führender Hersteller galt, und auch Samsung sich aus diesem Geschäft zurückziehen, scheint es, als würden die OLED-Fernseher den Markt erobern. LG hatte 2010 einen 15"-OLED-TV vorgestellt, der den meisten Kunden mit rund 2000 Euro einfach zu teuer war, auch wenn das Bild exzellent war. Dafür war der Bildschirm zu klein, doch auch das auf der IFA 2010 vorgestellte 31“-Gerät wollte keinen wirklichen Anklang finden. Das verwundert, denn die Technik, die hinter diesen Fernsehern steckt, ist für Filmfans fast ein Muss. Wir erklären Ihnen alles, was Sie über OLED-Fernseher wissen müssen und nennen Ihnen die wichtigsten Punkte, auf die Sie beim Kauf achten sollten.

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Die besten OLED TV auf einen Blick

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OLED TV Kaufberatung

So entsteht Ihr Bild


OLED ist die Abkürzung für „organic light emitting diode”. Dabei handelt es sich um ein Dünnschichtbauelement, welches leuchtet und aus Materialien besteht, die organisch und halbleitend sind. Die einzelne OLED besteht aus zwei Elektroden. Eine davon muss zwingend transparent sein. Als Zwischenschicht zwischen diesen beiden Elektroden befinden sich organische Schichten, die das dadurch entstandene Licht in Richtung der transparenten Elektrode befördern. Wie hell dieses ist, hängt dann von dem Material der organischen Schichten ab.

Farbige OLEDs werden derzeit auf zwei Arten gebaut: RGB-OLEDs und Colour by White OLEDs  (WOLED).Aufgebaut sind sie beide wie die schwarz-weißen OLEDs.

Bei den WOLEDs ist es so, dass zwischen den Elektroden weiße Subpixel liegen. Die Farbe wird dann gebildet, wenn das Licht durch den RGB-Filter nach Außen tritt. Beim RGB-OLED sind zwischen den Elektroden bereits farbige Schichten in rot, grün und blau vorhanden.

Vorteile und Nachteile dieser Technik

Vor- und Nachteile Oled TVIm Gegensatz zu LCD-Displays können OLEDs noch wesentlich flacher gebaut werden, als Sie es bisher kennen. Vorgestellt wurden sogar schon Bildschirme, die nur 4mm tief waren. Dies ist der nicht benötigten Hintergrundbeleuchtung zu verdanken, weil sie selbst leuchten können. Dafür sind sie auch noch sehr flexibel und können somit in alle möglichen Richtungen gebogen werden. Außerdem bieten sie eine ausgeglichenere Bildbeleuchtung. Bildfans werden zudem den höheren Kontrast lieben – und das ganz ohne Blickwinkeleinschränkung. OLED ist stromsparender als LED und kann sogar bei Minusgraden benutzt werden. Die Reaktionszeit liegt bei unter 0,001 Millisekunden.

Der große Nachteil besteht in der Lebensdauer einiger Bauelemente, auch wenn hier immer weiter an einer Verbesserung gearbeitet wird und in diesem Bereich auch schon deutliche Fortschritte gemacht worden sind. 30.000 Stunden gibt Philips für seine „Lumiblade“-OLEDs an. Bisher ging man bei den weißen Lichtquellen von rund 5.000 Stunden (bei 1000 cd/m²) und 12.000 Stunden (bei 100 cd/m²) ausgegangen. Mit der Zeit leidet die Bildqualität unter der „Abnutzung“. Außerdem ist der Preis der Grund, weswegen sich die OLED-Fernseher noch nicht durchgesetzt haben. So kostet der LG 55EA9809 mit 55 Zoll und Smart TV ca. 1900 Euro, sein gleichgroßer Bruder der LG 55EC930V liegt bei derzeit rund 2200 Euro. Ein Plasma-3D-Gerät desselben Herstellers und derselben Größe würde im Vergleich zwischen 450 und 720 Euro kosten. Und das, obwohl sie sehr kostengünstig hergestellt werden können.

Wie Sie Ihren OLED-Fernseher pflegen

Nicht nur die Technik interessiert, sondern auch die Pflege, damit Sie lange etwas von Ihrem Fernseher haben. Auf jeden Fall sollten Sie Ihr Gerät vom Strom trennen und abkühlen lassen. Für die Reinigung reicht ein angefeuchtetes Mikrofasertuch. Am besten nehmen Sie ein komplett Neues, denn damit verhindern Sie, dass sich irgendwo Dreck verfangen hat, der bei zu viel Druck Schäden an Ihrem Bildschirm erzeugen könnte. Seien Sie hierbei lieber übervorsichtig. Sollten starke Verschmutzungen vorliegen, besorgen Sie sich bitte ein spezielles Pflegemittel, nachdem Sie die Betriebsanleitung studiert haben. Nicht selten ist es der Fall, dass Hersteller wie Samsung, LG oder Sony davon abraten. Achten Sie auch darauf, dass keine Flüssigkeit in das Gehäuse gelangt.

Die wichtigsten Punkte für den Kauf

Worauf Sie beim Kauf eines Oled TVs achten solltenAuch wenn die Blickrichtung nicht mehr allzu wichtig ist, wenn Sie sich für die Anschaffung eines OLED TVs entschieden haben, so sollten Sie dennoch auf die richtige Relation zwischen Raumgröße und Bildschirmdiagonale achten, die vor allem dem persönlichen Geschmack und der Sehkraft zuzuordnen ist. Beispielsweise wären Ihnen damals noch 2 Meter für 30 Zoll empfohlen worden, während man heute aufgrund der hohen Auflösung schon auf 50 Zoll verweist. Umso hochauflösender die Bildschirme werden, desto mehr verringert sich der Abstand, was aber ab einem bestimmten Punkt keinen Sinn mehr macht. Wie groß Ihr Fernseher sein sollte, müssen Sie für sich entscheiden. Die einen mögen es lieber etwas kleiner, die anderen größer.
Vergleichen Sie verschiedene Hersteller miteinander, sodass Sie das Beste Angebot herausfiltern können. Achten Sie dabei auf den Preis, die Ausstattung, die Energieeffizienz und Anschlussmöglichkeiten.   

Lassen Sie sich nicht allzu sehr von den Herstellerangaben in Bezug auf Kontrastverhältnis, Ansprechzeit, Wiederholrate bezirzen, denn dies sind meist geschönt. Vor allem sollten Sie sich das Bild live ansehen, denn all das sagt nicht allzu viel über die tatsächliche Qualität aus. Auch helfen Ihnen unsere Testberichte zu den einzelnen Modellen, die Sie sich unbedingt durchlesen sollten.

Je flacher die Geräte werden, desto mehr Sound müssen Sie einbüßen. Daher sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht direkt eine Heimkinoanlage bestellen, wenn Sie wirklich viel Wert auf den Ton legen. Sollten Sie darauf verzichten wollen, kaufen Sie einen OLED-TV, der über Audio Return Channel (ARC) verfügt.
Unsere umweltbewussten Leser können sich außerdem darüber informieren, ob der favorisierte Fernseher von einem Hersteller stammt, welcher recycelbare Materialien verwendet.  

Gebrauchter Fernseher: Ein Blick zur Seite kann sich lohnen

Wer schon jetzt von der neuesten Technik profitieren möchte und nicht warten kann, bis die Preise gefallen sind, dem wird der Kauf eines gebrauchten Gerätes in den Sinn kommen. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, denn somit ist eine große Ersparnis möglich.
Zu beachten ist hierbei, dass es durchaus dazu kommen kann, dass sich stehende Muster oder Logos eingebrannt haben könnten, wenn nicht aufgepasst wird. Die in der OLED-Technik verwendeten phosphoreszierenden Stoffe sind ebenso, aber ob es wirklich dazu kommt, muss sich noch zeigen. Es ist aber auch davon auszugehen, dass sie nicht so stark ausfallen würden. Wenn Sie auf dem Kleinanzeigenmarkt fündig werden, können Sie einige Hundert Euro sparen, dennoch liegen die Geräte im Tausenderbereich.

Die beste Alternative um Geld zu sparen, wäre der Kauf bei einem Händler, der gebrauchte Geräte generalüberholt und mit einer Garantie an Sie verkauft. Auch hier wird sich der Markt im Lauf der Zeit erweitern. In Folge dessen wird es sicher auch das eine oder andere Vorführgerät abzustauben geben. Ein Beispiel: Auf Amazon ist der Samsung KE55S9C 139 cm gebraucht für ca. 3200 Euro zu haben. Als 1B und 2. Wahl kostet er immerhin noch 4300 Euro.

OLED Hersteller

Derzeit ist der Markt rund um OLED-TVs noch nicht sonderlich groß, weswegen sich nur die großen und weltweit bekannten Hersteller daran versucht haben.


Samsung

Samsung Oled TVDie Samsung Group gibt es seit 1938 und ist der größte Hersteller für LCD-Bildschirme. Samsung genießt einen großen Kundenstamm, der durch die hervorragenden Smartphones, die gerne als Apple-Konkurrenz angesehen werden, sich noch einmal vergrößert hat. Auch Fernseher werden gerne gekauft, weswegen Samsung auch OLED-Geräte entwickelt. Preislich beginnen Sie bei rund 2.700 Euro (Samsung UE55HU8590, 55 Zoll).


LG Electronics

LG Oled TVDer südkoreanische Hersteller  gehört zur LG Group und ist im Bereich der Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik angesiedelt. Es ist die zweitgrößte Firma für Flüssigkristallbildschirmen (LCDs) – gleich nach Samsung. Nun will LG auch die Welt der OLED TVs erobern. Das günstigste Modell, der LG 55EC930V mit 55 Zoll und Full HD) liegt bei knapp unter 2000 Euro.


Sony

Sony Oled TVLange gab es Gerüchte, dass Sony sich nur noch auf die Entwicklung von 4K-TVs konzentrieren wolle, doch das wurde mittlerweile dementiert. Dennoch gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Fernseher mit dieser Technik auf dem Markt. Sony wurde 1946 gegründet und ist der drittgrößte japanische Elektronikkonzern.


Panasonic

Panasonic Oled TVAktuell hat Panasonic nur einen OLED-TV auf dem Markt, weil sowohl dieses Unternehmen als auch Sony noch recht zurückhaltend sind, was Sie Herstellung dieser Fernseher betrifft. Der TX-65CXW954 soll im November 2015 erscheinen und unter anderem über eine UHD-Auflösung (Ultra High Definition) verfügen.

Fazit

Der Markt von OLED Geräten wird größer und die Preise niedriger. Die Technik ist beeindruckend, in diesem Punkt gibt es keine Diskussionsgrundlage. Hinzu kommen eine größere Energieeffizienz, eine leichtere Bauweise und völlig neue Betrachtungsmöglichkeiten, die Filmfans in neue Sphären entschwinden lässt. Ob sich der Umstieg von beispielsweise einem LCD auf einen mit der OLED-Technik lohnt, kann pauschal nicht gesagt werden, doch die Vorteile liegen klar auf der Hand. Da die Herstellung von Plasmafernsehern immer weiter zurückgehen wird, bleibt Ihnen einen Tages wohl nichts anderes mehr übrig. Aktuell noch etwas zu warten ist sicher keine schlechte Idee, doch in 1-3 Jahren wird sich einiges auf dem Markt getan haben, sodass der Kauf eines OLED-TVs mit Sicherheit sehr attraktiv sein wird und auch den letzten Skeptiker überzeugt hat. In dieser Zeit können Sie sich durch unsere Testberichte informieren. IFA 2015 Ausstellung sowie die darauf folgenden werden auch einige interessante Infos über den heiß ersehnten Curved OLED bereithalten.

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Kommentare und Fragen zu: OLED TV

  • Rudolf Burgener sagt:
    Schon bereits hatte ich mich mit Plasma's und LCD's auseinandergesetzt, bis ich mich für Plasma durchgerungen hatte und mir den PDP-LX508 D von Pioneer angeschafft hatte, den ich jetzt schon über 8 Jahre habe, werde ich nun gänzlich auf OLED UHD umsteigen, habe mir den Panasonic TX-65CZC954 (Schweiz) unter den Nagel gerissen, da es um ein Ausstellungsmodell handelt und so der Preis 29% niedriger ist.
    So habe ich einen echten "High-End-TV und obendrauf mir ein "Weihnachtsgeschenk" gemacht. Warum, weil ich den Fernseher in Monatsraten "abstottern" tue, so dass er im Dezember ins Haus kommen wird. Ich freue mich schon jetzt darauf.
    Das Gerät habe ich in einigen Geschäften mir angeschaut, in Basel im Media Markt, in Winterthur in einem Fachgeschäft der gehobener Klasse, wie privat bei einem "glücklichen Besitzer" zuhause, der mir verschiedene Variationen von Möglichkeiten vor demonstriert hat, von Kino bis normales Fernsehen, Fotos von Full-HD bis ULTRA HD.
    So ein tiefes Schwarz habe ich noch nirgends gesehen, da kam mein KURO-Plasma von Pioneer nicht herhalten, der auch schon ein tiefes Schwarz machte, eben KURO.
    Die Farben sind kräftig, fast zu stark, das kann man dann selber nach eigenem Geschmack einstellen. Die Reaktionszeit noch schneller als bei Plasma und LCD.
    Gewöhnungsbedürftig ist die Umstellung von 50" auf 65" Zoll, hoffe dass nicht gerade Godzilla auf dem OLED Schirm flimmert.
    Nun werde ich noch einige Anpassungen machen, bevor der neue TV aufgestellt wird.
    Jetzt heisst es Abwarten und Tee trinken, gemeint Raten zahlen.
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