Abschleppstange Test und Kaufberatung

Abschleppstange

Abschleppstangen im Test – Was Sie über Stange und Seil wissen sollten

Abschleppen – im herkömmlichen Sinn – ist dann erforderlich, wenn jemand mit seinem Pkw aus eigener Kraft nicht mehr vorankommt. Einerseits kann eine streikenden Batterie oder ein allgemeiner Fahrzeugdefekt für einen ungewollten Stillstand sorgen.

Das kann andererseits auch die Tatsache sein, dass Ihr Kind bei der Fahrradtour unbedingt mit seinem Rad allein fahren wollte und seine Kräfte überschätzt hat. Wer oder was auch immer abgeschleppt werden muss – es bedarf eines Hilfsmittels, um den Pannenwagen oder das Bike mit dem fahrbaren Untersatz des „Retters“ zu verbinden.

Die meisten Verkehrsteilnehmer haben, wenn überhaupt, ein Abschleppseil in ihrem Wagen. Doch auch die Abschleppstange stellt eine gute Alternative dar. Insbesondere, wenn ein Kinderrad in Schlepp genommen werden muss, ist ein Seil keine Option. Was Sie beachten sollten, wenn Sie eine starre Verbindung zwischen die Abschleppösen klemmen, erfahren Sie im Folgenden. Lesen Sie, wie

Lifehammer, Followme, Burley, APA und Profex

im Warentest abschneiden.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Abschleppstangen auf einen Blick

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Abschleppstange Kaufberatung

 

Was ist eine Abschleppstange?

Die Abschleppstange gehört im herkömmlichen Sinn neben dem Abschleppseil zu den Hilfsmitteln, mit denen liegengebliebene Fahrzeuge abgeschleppt werden können. Dieses Autozubehör dient der Pannenhilfe und ist oft die einzige Alternative, wenn sich das Fahrzeug nicht mehr starten lässt. Im weiteren Sinn wird eine Tandemkupplung verwendet, um einen Fahrradanhänger oder ein Bike anzuhängen und in dieser Form Hilfe zu leisten.

Bei der Stange handelt es sich um eine starre Verbindung, mit der nahezu ruckelfreies Abschleppen möglich ist, da der Zug nicht erst aufgebaut werden muss, sondern bereits zu Beginn der Schlepp-Aktion vorhanden ist. Die Einsatzmöglichkeiten einer Abschleppstange reduzieren sich nicht nur auf das Schleppen von Fahrzeugen wegen eines Defektes.

Sie wird fernerhin als Rangierhilfe – z.B. beim Rückwärtsschieben – oder im Schleppverband bei Steigungen verwendet. Nicht als Abschlepp- sondern als Tandemstange oder -Kupplung werden jene „Verbinder“ genannt, mit denen ein Bike oder ein Anhänger in Schlepp genommen werden kann.

(Quelle: Wikipedia)

 

Gibt es gesetzliche Vorschriften für die Verwendung einer Abschleppstange?

Hat der Gesetzgeber in dem meisten Fällen ein Auge auf das Geschehen und macht Vorgaben, dürfen Sie beim Thema Abschleppstangen beinahe tun und lassen, was Sie möchten.

Muss eine Abschlepphilfe an Bord sein?

Der Gesetzgeber macht Ihnen bezüglich des Mitführens einer Abschlepphilfe keine Vorschriften. Anders als beim Verbandskasten, welche zwingend an Bord sein müssen – Letzterer ist unter anderem unter dem Fabrikat „Leina“ erhältlich –, bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie eine Schlepphilfe mitführen oder nicht. Haben Sie keine, müssen Sie im Ernstfall nach Alternativen suchen, was in den meisten Situationen auf die professionelle Pannenhilfe hinauslaufen dürfte.

Vorschriften für den Einsatz

Für den Einsatz gelten folgende Richtlinien, die unter anderem der ADAC immer wieder bestätigt und an die Sie sich halten sollten.

  • Befestigen Sie die Stange – ähnlich dem Abschleppseil – nur an der dafür vorgesehenen Abschleppöse. Einige Modelle wie die APA „Snap In“ sind jedoch auch für den Gebrauch an der Anhänger-Kupplung des Helfer-Fahrzeugs vorgesehen. Dann kann die Schlepphilfe auch hier angehängt werden. An den speziell dafür vorgesehenen Punkten, können Seil oder Stange ohne Bedenken angebracht werden.
  • Für die Fahrt im Schleppverband gilt unter anderem die Vorschrift, dass das Warnblinklicht eingeschaltet ist und während der gesamten Fahrt blinken muss. Diese Vorschrift gilt für den Ziehenden ebenso wie für das Pannenfahrzeug.
  • Für diejenigen, die es fast immer eilig haben, sei an dieser Stelle auf eine maximale Geschwindigkeit von 50 km/h hingewiesen. Schneller dürfen Helfer- und Pannenfahrzeug nicht unterwegs sein.

Diese Vorschriften gelten nur für das Abschleppen von Kfz, welches mit diesem Begriff allgemeinhin beschrieben wird. Hängen Sie einen Fahrradtrailer oder einen Fahrradanhänger hinter Ihr nichtmotorisiertes Bike oder verbinden Sie zwei Fahrräder mittels Tandemkupplung, gelten Warnblinkmaßnahmen und Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht.

Gleichwohl sollten Sie als Zugrad-Lenker – und damit als Verkehrsteilnehmer – die entsprechende Vorsicht walten lassen. Das gilt insbesondere – so auch der ADAC –, wenn Sie einen Buggy anhängen und einen Kindertransport durchführen. Für den Ausflug per Pedes empfiehlt sich immer das Mitführen eines Verbandskästchens, z.B. von Leina.

Sind Sie mit dem PKW unterwegs, sollten Sie neben der Abschleppstange auch ein Starthilfekabel mitführen.

 

Abschleppstange oder Abschleppseil? (Teil 1)

Mögliche Arten der Abschleppstange

Der Markt bietet zwei Gruppen von Stangen. Die starre, aus einem Stück bestehende Ausführung und die Steckvariante.

Einteilige Abschleppstangen

Die klassische Abschlepp-Variante
Vielen Personen dürfte bei der Nennung des Begriffs diese Variante als erste in den Sinn kommen. Jeder hat schon einmal einen Schleppverband gesehen, bei dem Zugfahrzeug und „Nachläufer“ durch eine einteilige Stange miteinander verbunden sind. Oft handelt es sich hierbei um große Kfz oder Lkw. Bei Letzteren wird die Schleppstange im Allgemeinen an der Anhängerkupplung arretiert.

Die Tandemstange
Die in letzter Zeit häufiger im Straßenverkehr anzutreffende Tandemstange, die in erster Linie für den Kindertransport verwendet wird, stellt eine Erweiterung der einteiligen Vertreter dar. Doch während die ursprüngliche Variante dem Kfz-Bereich als Autozubehör zugeordnet werden kann, stellen diese einerseits die Verbindung zwischen Zugrad und Fahrradtrailer oder Fahrradanhänger – etwa von Burley – und andererseits einen Fahrradverband mit einem weiteren Fahrrad dar.

In der Regel handelt es sich hierbei um ein Kinderrad, welches über die Tademstange mit dem Vorausfahrenden fest verbunden ist. Eine weitere Variante ist die Verbindung mit Hilfe einer Tandem-Stange, wobei bei dem hinteren Fahrrad – dem Nachläufer – jedoch das Vorderrad fehlt.

Diese Form entspricht nicht der klassischen Pannenhilfe, sondern ist eine Hilfestellung für die Kleinen bei langen Fahrrad-Touren oder z.B. für Personen mit Handicap. Profex bietet mit dem Modell „Koala“ eine Ausführung, bei der die Kleinen nach Herzenslust mitstrampeln oder sich ziehen lassen können.

Abschleppstangen als Steckvariante

Für den Einsatz bzw. das Mitführen in einem Pkw empfiehlt sich eine steckbare Ausführung. Auf diese Weise kann das Autozubehör platzsparend im Kofferraum untergebracht werden und ist im Fall einer Panne schnell griffbereit und zusammengebaut. Die Teile müssen Sie vorab nur ineinander einhängen und an den Abschleppösen einrasten.

In dieser Kategorie kann beispielsweise die „Snap In“ von APA genannt werden. Die Zugkraft ist bei derlei Stangen oft nicht so hoch, wie bei den klassischen Vertretern, die selbst an einem Lkw nicht scheitern. Für die genannte „Snap In“ gibt der Hersteller ein maximal zu ziehendes Gewicht von 2.500 kg an. Dieses Produkt passt übrigens an die normale Pkw-Kupplung.

Wichtig für den Gebrauch der „Snap In“

Für den Gebrauch weist nicht nur der ADAC darauf hin, dass sich bei den Steckbaren der Rangierabstand zwischen Helfer- und Pannenwagen um einige Millimeter verändert, da die Steckverbindungen ein gewisses Spiel aufweisen und die einzelnen Elemente bei Steigerung der Zugkraft erst auf das Maximum auseinandergezogen werden. Das hat jedoch auch den Vorteil, dass Sie sich beim Rangieren vor dem Befestigen nicht so viel Mühe geben und nicht millimetergenau fahren müssen.

 

„Followme“

Oft handelt es sich beim Schleppverband per Pedes um die Fahrrad-(Tandemstange-)Buggy bzw. Trailer-Variante. Das Kind ist demnach im „Nachläufer“ in einem Anhänger untergebracht und lässt sich von den liebevollen Eltern an der frischen Luft von A nach B bringen. Sind die Kinder etwas größer, möchten Sie den Großen oft nacheifern und auf ihrem eigenen Drahtesel starten.

Allerdings reichen deren Kräfte häufig nur für kurze Strecken. Zudem sind sie noch unsicher auf den zwei Rädern. Dennoch kommen Abschleppseile als Hilfsmittel keinesfalls in Betracht. Eine Tandemkupplung kann aber Abhilfe schaffen. Diese stellt eine sichere Verbindung zwischen Zugrad und Kinderfahrrad dar und macht das Abschleppen für beide Beteiligten zu einer gut händelbaren Variante.

Wie funktionieren diese Abschleppkupplungen?

Bei dieser Schleppvorrichtung handelt es sich um ein Konstrukt in Form eines Gestänges, welches in Höhe der Hinterradnabe des Vorausfahrenden montiert wird und sich während des Nichtgebrauchs zusammengeklappt hinter dem Fahrrad befindet. Im Bedarfsfall wird das Vorderrad des Kinderrades angehoben und in der Abschleppkupplung mit Hilfe des Gestänges arretiert.

Mehrere Sicherheitsvorrichtungen sorgen nach dem Einhängen für einen stabilen Halt. Auf diese Weise wird das hintere Rad sicher geführt. Das Kind kann selbst entscheiden, ob es mit in die Pedale treten oder sich einfach abschleppen lassen möchte.

Welche Vorteile bietet diese Variante?

Hinter folgende Tatsachen können Sie bei der Verwendung ein Häkchen machen:

Das Kind kann

  • in sicheren Situationen selbst fahren,
  • in unübersichtlichen Situationen geführt werden, denn insbesondere an Werktagen kann der Straßenverkehr für alle Beteiligten schnell zur Herausforderung werden,
  • schrittweise an den Straßenverkehr herangeführt werden,
  • sich ziehen lassen, wenn Lust oder Kräfte schwinden,
  • trotz geltender Altersvorgaben von mindestens acht Jahren am Straßenverkehr teilnehmen und „mitfahren“.

Was sagen andere Testinstitutionen

Tandemkupplungen und alle anderen verfügbaren Varianten, mit denen Sie Ihre Kinder auf die Fahrradtour mitnehmen können, schneiden im Warentest und beim ADAC oft nur befriedigend ab. Wenige Produkte, wie z.B. die „Follow me-Schleppvariante“, können wirklich überzeugen. Dieses Urteil resultiert bei einigen Modellen nicht nur aus einem brüchigen Rahmen.

Auch enthaltene Schadstoffe, lassen den Einsatz der Trailer als Transportmittel für Kinder bedenklich erscheinen. Ein „befriedigend“ sollte Ihnen nicht genügen, wenn es um Ihre eigene Gesundheit und die Ihres Kindes geht. Schauen Sie genau hin und suchen Sie nach einem Produkt, welches mehr als ein „Befriedigend“ zu bieten hat.

 

Abschleppstange oder Abschleppseil? (Teil 2)

 

Was sollten Sie beim Kauf und Gebrauch einer Abschleppstange beachten?

Bleiben Sie mit einem mehrspurigen Kfz liegen, haben Sie mehrere Möglichkeiten, bis zur nächsten Werkstatt zu gelangen. Sie können einerseits ein Abschleppseil nutzen, um sich an Werktagen zum nächsten Reparatur-Service ziehen zu lassen.

Andererseits stellt eine Schlepp-Stange – z.B. eine APA“ – eine mögliche Alternative zum Abschleppseil dar. Für einspurige Kfz sind Abschleppseile keine Option und für Fahrräder bieten sich diverse Möglichkeiten, einen Schleppverband zu bilden. Eine komfortable, im Straßenverkehr immer häufiger vertretene Variante, ist die Tandemkupplung.

Obgleich einige Trailer-Modelle im Warentest wegen vorhandener Mängel und Schadstoffe schlecht abschnitten, gehört das oben beschriebene Produkt zu den zuverlässigen und sicheren Vertretern innerhalb der Tandemkupplungen.

Folgende Überlegungen sollten Sie vor dem Kauf anstellen:

  1. Welche Varianten gibt es?
  2. Ist eine Stangen-Verbindung, ein Trailer oder eine Tandemkupplung für mich und mein Kind die bessere Wahl?
  3. Was sagen diverse Testberichte über die Produkte aus?
  4. Greifen Sie zu geprüften Produkten, die mit einem guten Urteil überzeugen konnten.

Folgendes sollten Sie beim Gebrauch beachten:

  1. Jede der genannten Vorrichtungen sollte entsprechend montiert werden.
  2. Achten Sie beim Einhängen von Stangen, Trailern oder kompletten Fahrrädern auf einen festen und sicheren Sitz.
  3. Sind Sie mit Ihren Kindern unterwegs, muss zu jeder Zeit gewährleistet sein, dass das Kind auf dem Rad oder im Fahrradtrailer sitzen bleibt.

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