Fernbusanbieter im Vergleich und Test

andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.

Fernbusanbieter-Ratgeber – das sollten Sie wissen:

Die Fernbusse stellen eine günstige Alternative zur Bahn oder dem eigenen Fahrzeug dar. Sie versprechen eine angenehme und bequeme Fahrt, während der die Gäste sich ausruhen oder den Ausblick genießen. Durch Zusatzleistungen wie eine Bordküche oder ein mediales Unterhaltungsprogramm gewinnen die Fernbusse Zulauf. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sie sich als umweltschonend erweisen. Zwar erreichen Sie mit dem Zug das Ziel oftmals schneller, bezahlen dafür aber einen höheren Preis. Der Fernbus-Test belegt damit, dass die Busse vorwiegend auf Nebenstrecken und bei Fahrten quer durch die Bundesrepublik ihre Vorzüge zeigen.

In unserem Vergleich gehören diese fünf Anbieter zu den empfehlenswerten Dienstleistern:

Daumen Leer

  • FlixBus
  • Dein Bus
  • IC Bus
  • ADAC Postbus
  • Mein Fernbus

Entscheiden Sie sich für die Fahrt mit dem Verkehrsmittel, reservieren sie zunächst einen Sitzplatz. Bei der Mehrzahl der Unternehmen funktioniert das über eine App oder die entsprechende Internetseite. Alternativ rufen Sie bei der Hotline an, um die Buchung vorzunehmen. Speziell die Möglichkeit, kurzfristig einen Sitzplatz zu belegen, stellt einen deutlichen Vorteil der Fernbusse dar. Auf diese Weise gelingt es, die Fahrt spontan anzutreten. Verpassen sie die Abfahrt, verfällt das Ticket in der Regel.

Ein weiterer positiver Aspekt der Busunternehmen besteht in den qualitativ hochwertig ausgerüsteten Flotten. Die Sitze punkten mit Bequemlichkeit und ausreichend Bewegungsfreiheit. Anders als in der Bahn oder einem normalen Bus erhält jeder Passagier einen Platz. Langes Stehen während der Reise bleibt aus. Zudem herrscht in den Bussen eine Anschnallpflicht.

Hierbei verweist der Fernbus-Ratgeber auf die Sicherheit in den Fahrzeugen. Entscheiden Sie sich für die Nutzung eines Busunternehmens, informieren Sie sich im Vorfeld über den Abfahrtsort. Im Regelfall befinden sich die Busbahnhöfe ausschließlich in größeren Städten. Demnach besteht die Möglichkeit, dass auf Personen, die in ländlichen Gegenden leben, eine Anfahrt vorausgeht. Dafür erwartet sie in den Fernbussen eine angenehme Atmosphäre, die einer Fahrt mit der Bahn in nichts nachsteht. Neben einer Klimaanlage existieren beispielsweise Anschlüsse für technische Endgeräte wie das Tablet oder den Laptop. Ebenso bieten die Busse die Möglichkeit, das Smartphone während des Fahrens zu laden. Aufgrund des zur Verfügung gestellten WLANs nutzen die Gäste das Unterhaltungsprogramm.

Dazu gehört das Hören von Musik oder Hörbüchern. In der Mediathek der Busse finden Sie zudem Filme und Serien, die sie während der Reise anschauen. Da es sich um kostenfreie Unterhaltung handelt, punkten die Busunternehmen. Auch eine kulinarische Verpflegung umfasst das Serviceangebot der Verkehrsmittel. Beispielsweise bestellen die Mitfahrenden heiße Getränke oder – auf längeren Strecken – eine Speise. Die Wünsche nimmt in der Regel einer der beiden Fahrer auf. Aus Sicherheitsgründen befinden sich zwei Busführer an Bord, die bei Müdigkeitserscheinungen des Fahrers den Platz wechseln. Demnach steht bei den Unternehmen die Sicherheit der Kunden an erster Stelle.

Der Fernbus-Test erleichtert Ihnen die Entscheidung, für welches Busunternehmen Sie sich entscheiden. Hierbei gilt es zunächst, die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen und die Angebote zu vergleichen. Vorwiegend die Preise und der Service unterscheiden sich bei den jeweiligen Dienstleistern.

Zuletzt aktualisiert am: 05.12.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten Fernbussen

DAS TESTERGEBNIS

Komfort
Beinfreiheit
Streckenauswahl
ZUM TEST

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Fernbus Ratgeber

Fünf wichtige Fakten über Fernbusse

Der Vorteil von Fernbussen besteht in den günstigen Ticketpreisen. Des Weiteren brauchen Sie in der Regel keine Umstiege oder Streiks zu befürchten. Um die Karten günstiger zu erhalten, buchen Sie besser frühzeitig über die Internetseite des entsprechenden Anbieters. Bei einer Buchung im Voraus ergibt sich die Möglichkeit, zum Schnäppchenpreis zu fahren.

Auf lange Sicht kommt es bei den Fernbusunternehmen jedoch zu einer Preissteigerung. Sie erhält Relevanz, um die Geschäftsfähigkeit der Betriebe zu gewährleisten. Damit sie keine Kunden verlieren, bieten die Fernbuslinien mehrere Extras, beispielsweise kostenfreies WLAN und ein Unterhaltungsprogramm, an. Zusätzlich profitieren die Fahrgäste von einer kostengünstigen Verpflegung.

Die Tickets für die Fernbusse buchen die Gäste auf der jeweiligen Internetseite oder über die App. Ebenso gehört zu jedem Busunternehmen ein Callcenter. Da der IC Bus der Deutschen Bahn untersteht, erwerben Sie die Karten ohne Schwierigkeiten auf der Website der Bahn. Alternativ nutzen Sie den Ticketschalter.

Die Sicherheit der Fahrgäste steht bei den Fernbusunternehmen an erster Stelle. Aus dem Grund bieten die Busse eine besondere Technik, die beispielsweise den Spurwechsel erleichtert. Die Fahrer halten sich zwingend an die Lenk- und Ruhezeiten und erneuern im Abstand von fünf Jahren ihren Omnibusführerschein. Zu dem Zweck nehmen sie an einer Sicherheitsprüfung teil.

Auch die Busse unterliegen den strengen Sicherheitsvorschriften. Unabhängige Organisationen kontrollieren sie jährlich. Einen kompletten Check erhalten sie einmal im Quartal, wobei die Kontrolle der Technik einen hohen Stellenwert erhält. Beispielsweise überprüfen die Tester das Bremssystem sowie den Tempobegrenzer, dessen Höchstgrenze bei 100 Stundenkilometern liegt.

Die großen Fernbusunternehmen im Vergleich

Der Fernbus-Vergleich stellt Ihnen die bekannten Unternehmen vor und verweist auf die positiven und negativen Aspekte. Vorrangig interessieren Sie sich dafür, welche Gesellschaften eine Zusammenarbeit anstreben. Der Grund besteht in den starken Preiskämpfen, welche die Unternehmen zur Aufgabe oder zum Fusionieren zwingen. Bereits in den vergangenen Jahren tat sich die MFB "Mein Fernbus" GmbH mit FlixBus zusammen, sodass "MeinFernbus FlixBus" entstand.

Die Kunden beider Betriebe brauchten zunächst keine Veränderungen zu befürchten. Der fusionierte Fernbusanbieter verwendete den Slogan "Fahr Grün", was sich in der Farbe der Busse widerspiegelte. Die Fahrten buchen Sie auf den jeweiligen Webseiten. Momentan fährt das Busunternehmen mehr als 200 Städte an und nennt über 300 Busse sein Eigen. Der Betrieb besitzt einhundert nationale Fernbuslinien.

Zudem existiert der ADAC Postbus, den die Deutsche Post zusammen mit dem ADAC gründete. Seit dem Jahr 2014 besitzt allein die Post die Rechte an dem Busunternehmen und baut dessen Streckennetz stetig aus. Im Moment befährt der Anbieter 13 Fernbusstrecken, wobei er 60 deutsche Städte miteinander verbindet. Die Flotte umfasst 60 Busse, die Sie an ihrer charakteristischen gelben Färbung erkennen.

Bei der IC Busgesellschaft handelt es sich um eine Alternative von der Deutschen Bahn AG. Das Unternehmen versuchte, die Verluste im Zugverkehr durch den Fernbusanbieter zu verringern. Der Fernbus-Ratgeber belegt, dass die Preise für die Busfahrt deutlich geringer ausfallen als die entsprechenden Bahntickets. Der Vorteil des Unternehmens besteht darin, dass Sie die Karten bequem am Ticketschalter der Bahn oder auf deren Internetseite erwerben. Vorwiegend Verbraucher, die beispielsweise mit dem Zug den Startbusbahnhof erreichen, profitieren von dieser Lösung.

Dabei bedient das Unternehmen Kunden in:

Glühbirne

  • Deutschland
  • Frankreich
  • Holland
  • Tschechien.

Es besitzt über 20 nationale und internationale Buslinien. Im November 2014 gab es einen Insolvenzantrag öffentlich bekannt. Bereits einen Monat später fand sich jedoch ein Finanzier, sodass das Busunternehmen den regulären Streckenbetrieb erneut aufnahm.

Die Fernbus-Tickets und ihre Preisentwicklung

Im Fernbus-Vergleich profitieren die Anbieter von einem stetigen Zuwachs der Fahrgäste. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte die Zahl der beförderten Personen aus den Jahren 2011 und 2012. Hier verzeichneten die Busunternehmen einen verdreifachten Kundenzulauf. Von 2,9 Millionen Menschen wuchs die Anzahl der Passagiere auf 8,2 Millionen an. Dennoch unterlag eine Vielzahl der Busgesellschaften dem Leistungs- und Preisdruck. Aufgrund der Dumping-Preise scheiden vorrangig die kleineren Anbieter aus dem Wettbewerb aus.

Dieser Trend gibt über die neue Preisentwicklung der Fernbustickets Auskunft. Der Fernbus-Ratgeber warnt vor deutlichen Preissteigerungen der einzelnen Unternehmen. Beispielsweise verkündete bereits der Investor des Anbieters "DeinBus" eine Verdopplung der Ticketpreise an. Das belegt die Publikation "Selfmade-Millionär steigt bei DeinBus ein" aus dem Februar 2015. Des Weiteren erklärte Timo Raith, die Fernbuslinien seien profitabel, wenn der Kilometerpreis bei zehn Cent liege.

Laut dem Fernbus-Test zeigt sich die Preisvorstellung zum derzeitigen Ticketpreis zweimal so hoch. Die Attraktivität der Fernbusse hängt stark von den günstigen Fahrgebühren ab. Daher bleibt es abzusehen, wie sich der Trend auf die Beliebtheit des Verkehrsmittels auswirkt. Um eine Kundenbindung anzustreben, versuchen die Busgesellschaften, zahlreiche Extras zu bieten. Dazu gehört beispielsweise das Unterhaltungsprogramm an Bord.

Auf lange Sicht bedeutet der höhere Preis, dass ausschließlich die größeren Unternehmen dem Wettbewerb standhalten. Finanziell schwächere Konkurrenten steigen aus dem Geschäft aus oder entscheiden sich ebenfalls für eine Fusion. Demnach bleibt der Kundschaft die Wahl, die Preissteigerung zu akzeptieren oder die Deutsche Bahn als Alternative zu benutzen.

Die Fernbusse und die Deutsche Bahn

Um Ihnen den Vergleich zwischen Bus und Bahn zu erleichtern, präsentiert Ihnen der Fernbus-Ratgeber die Vor- und Nachteile der Fernbusreise.

Zu den positiven Aspekten gehören bislang noch der günstige Ticketpreis der Busse sowie die günstige Verpflegung. Zudem bieten die Betriebe in den Fahrzeugen das kostenfreie WLAN an. In der Regel brauchen die Fahrgäste nicht umzusteigen, um zu ihrem Endziel zu gelangen. Als nachteilig erweisen sich die langen Fahrzeiten. Da immer neue Kunden ein- und aussteigen, legt der Busfahrer mehrere Stopps ein, welche die Fahrt zusätzlich verlängern. Des Weiteren rechnen Sie im öffentlichen Straßenverkehr mit Staus und Behinderungen.

Die Busbahnhöfe, die der Fernbus anfährt, liegen oft nicht im Zentrum der Stadt. Beispielsweise bleibt Ihnen in Berlin nichts anderes übrig, als noch einmal mit der Straßenbahn zu fahren, um ins Stadtinnere zu gelangen. Weiterhin belegt der Fernbus-Vergleich, dass die Busbahnhöfe häufig nicht ausgebaut sind und demnach die Barrierefreiheit fehlt. Vorwiegend Personen, die an einer Behinderung leiden, bemerken diesen Nachteil. In den Fernbussen besteht keine Möglichkeit, einen Sitzplatz zu reservieren. Hier greift allein das Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Einige Personen leiden an einer Reisekrankheit, die beispielsweise das Sitzen am Fenster erfordert. Diese kommen besser frühzeitig zum Busbahnhof, um einen entsprechenden Platz zu belegen.

Jedoch weist auch die Deutsche Bahn Nachteile auf, wobei das häufige Umsteigen sowie die teuren Fahrkarten die Hauptgründe darstellen. Trotz allem stehen die Fernbusse den Zügen kaum als Konkurrenz gegenüber. Das liegt an dem Umstand, dass beide Betriebe einen separaten Kundenstamm ansprechen. Die Fernbusse richten sich zumeist an Verbraucher, die der niedrige Preis lockt. Vorwiegend Schüler und Studenten nehmen die Dienste des Busunternehmens aus dem Grund in Anspruch. Zudem beteiligt sich die Deutsche Bahn mit dem IC Bus selbst im Fernbusgeschäft.

Ebenso stellt sich die Frage, für wen sich die Reise mit einem Fernbusunternehmen lohnt. Die Fahrt mit einem Fernbus eignet sich für Passagiere, die auf eine Kostenersparnis Wert legen. Des Weiteren bringen sie besser ausreichend Zeit mit, da die Busreise im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln länger dauert. Um Ihnen den Ticketkauf zu erleichtern, berät Sie der Fernbus-Test zum optimalen Zeitpunkt des Erwerbs. Bei Bahn- oder Flugtickets erhalten Sie die Spartarife oftmals nur in den frühen Morgenstunden. Auch bei den Fernbussen bewährt es sich, vorzeitig die Karten zu erwerben. Speziell im ersten Quartal eines Jahres profitieren Sie von günstigen Angeboten.

Um auch im Sommer ein Ticket zum Schnäppchenpreis zu kaufen, entscheiden Sie sich besser für einen Termin, der außerhalb der Schulferien liegt. Zudem lohnt es sich, die frühzeitige Online-Buchung zu wählen. Im besten Fall erhalten Sie hierbei die Aktionspreise, die deutlich unter der Standardvariante liegen. Die Mehrzahl der Busunternehmen besitzt ein bestimmtes Kontingent an Frühbucher-Karten, die es rechtzeitig zu erwerben gilt. Im Gegensatz zu den Flugkarten brauchen Sie die Tageszeit der Buchung nicht zu beachten. Jedoch kommt es darauf an, dass Sie Ihr Ticket mehrere Wochen oder sogar Monate vor Fahrantritt buchen.

Die Ausnahme von der Regel bilden angekündigte Bahnstreiks. Sobald die Nachricht einer bevorstehenden Arbeitsniederlegung an die Öffentlichkeit gelangt, erhöhen die Fernbusanbieter die Preise. Vermuten Sie, dass es zu einem Streik kommt, steht das schnelle Umschwenken auf den Fernbus im Mittelpunkt. Dadurch sparen Sie Kosten und profitieren gleichzeitig von einer Stress- und Zeitersparnis.

Die Sicherheit im Fernbus

Im Fernbus-Vergleich zählen die Buslinien zu den sichersten Verkehrsmitteln. Zudem belegt das Statistische Bundesamt, dass die Fernbusse im Gegensatz zu Zügen, Motorrädern oder Autos über die geringste Unfallquote verfügt. Das beweist zudem die Publikation: "Unfallstatistik – Verkehrsmittel im Risikovergleich". Sie stammt aus dem Jahr 2010 und nennt als Verfasserin die Diplom-Volkswirtin Ingeborg Vorndran. Die hohe Qualität sowie die Sicherheitsstandards der Busse prüfen regelmäßige unabhängige Unternehmen. Gleichzeitig unterliegen die Fahrer der Fernbusse einer stetigen Kontrolle, die das Wohlergehen der Mitreisenden gewährleistet.

Die strengen Sicherheitsvorschriften sorgen dafür, dass die einzelnen Busse einmal im Jahr einen Komplettcheck erhalten. In Intervallen von drei Monaten unterziehen die Tester sie einer Sicherheitsprüfung. Zu den relevanten Faktoren zählt die Untersuchung des dreiseparaten Bremssystems und des ABS. Zudem besitzen die Fahrzeuge einen Tempobegrenzer. Durch diesen erreichen sie nicht mehr als 100 Stundenkilometer. Zusätzlich befindet sich in den Beförderungsmitteln eine technische Ausstattung, die beispielsweise einen sicheren Spurenwechsel ermöglicht. Diese sorgt dafür, dass die Busse in der korrekten Fahrbahn bleiben.

Der Fernbus-Ratgeber belegt, dass die Busfahrer ihren Omnibusführerschein alle fünf Jahre erneuern müssen. Ebenso besteht für sie die Pflicht, sich an die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten zu halten. Um die Kenntnisse im Straßenverkehr zu demonstrieren und zu verbessern, nehmen sie an einer Weiterbildung teil. Diese dauert in der Regel 35 Stunden. Sie testen Ihr Reaktionsvermögen in mehreren Sicherheitsübungen und qualifizieren sich für die Verlängerung ihres Führerscheins. Im Zuge des Trainings lernen die versierten Fahrer zudem Vollbremsungen sowie Ausweichmanöver.

Das Gepäck in den Fernbussen

Die Zahl der Gepäckstücke, die Sie ohne Schwierigkeiten mitbringen, hängt von der jeweiligen Busgesellschaft ab. Der Fernbus-Test belegt, dass die Unternehmen auf ihren Internetseiten die Gepäck-Regelungen veröffentlichen. An diese halten Sie sich besser, da sonst Aufpreise drohen. Im Regelfall messen die Busfahrer die mitgebrachten Koffer jedoch nicht. Um dennoch zusätzliche Gebühren zu vermeiden, geben Sie Ihr Sperrgepäck separat an. Hier bieten die Betriebe einen Zusatzservice, der mit einem weiteren Entgelt einhergeht.

Existieren Rabatte und Ermäßigungen?

Bei einer Fahrt mit dem Fernbus profitieren Sie von geringen Kosten. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, diese weiter zu senken. Dazu nehmen Kunden die Rabatte für Rentner und Studenten in Anspruch. Beide Altersgruppen erhalten die vergünstigten Tickets, wenn sie den Personalausweis oder gegebenenfalls den Studentenausweis bei der Buchung vorlegen. Kaufen Sie die Fahrkarten online, erfragt das System beispielsweise die Nummer des Personalausweises. Weiterhin existieren bei den fünf großen Dienstleistern praktische Gruppenrabatte. Fahren Sie eine Strecke an einem Tag hin und wieder zurück, erhalten Sie ebenfalls Rabatt.

Zusätzlich stehen die Gutschein-Aktionen im Vordergrund. Um die Reise zu günstigen Konditionen anzutreten, rät Ihnen der Fernbus-Ratgeber, die Aktionspreise auf den Webseiten der Busunternehmen zu vergleichen. Auch Gäste mit einer schweren Behinderung erhalten eine deutliche Ermäßigung, sofern sie ihren Schwerbehindertenausweis vorlegen. Beispielsweise zahlen sie bei MeinFernbus FlixBus ausschließlich die Hälfte des Fahrpreises. Der ADAC Postbus bietet keine Preisminderung, jedoch reist die Begleitperson kostenfrei mit. Bei DeinBus und dem IC Bus bekommen die betreffenden Verbraucher eine Preissenkung von 100 Prozent. Jedoch besteht die Notwendigkeit, den Schwerbehindertenausweis prüfen zu lassen.

Die Mehrzahl der Fernbusunternehmen zeichnet sich durch die Kinderfreundlichkeit aus. Die Ticketpreise für den Nachwuchs liegen unterhalb der Normgebühren. Bereits während des Buchungsprozesses geben die Reisenden ihr Alter an. Liegt dieses unterhalb des 14. Lebensjahres, erfolgt eine sofortige Gutschrift des Nachlasses. Des Weiteren ergibt sich die Möglichkeit, die Sprösslinge alleine mit dem Fernbus auf Reisen zu schicken. Besucht ein minderjähriger Enkel beispielsweise die Großeltern, fährt er ab dem sechsten Lebensjahr problemlos mit dem Fernbus.

Jedoch beachten Sie, dass die Betriebe keine persönliche Betreuung anbieten. Demnach überlegen die Eltern im Voraus, ob sie ihrem Schützling die längere Fahrt zutrauen. Zudem unterzeichnen Sie eine Einverständniserklärung, die das Kind zwingend bei sich trägt. Die vorgefertigten Dokumente finden Sie auf der Internetseite des gewählten Busunternehmens.

Ihre Rechte bei einer Busverspätung

Aufgrund von Unfällen, Staus oder einer Behinderung im Straßenverkehr kann es zu einer drastischen Verspätung des Fernbusses kommen. Der Fernbus-Test informiert Sie darüber, wann Ihnen eine Erstattung des Fahrpreises oder eine Ermäßigung zusteht. Verspätet sich der Bus bei einer regulär drei Stunden andauernden Fahrt um 90 Minuten, stellt der Betreiber den Gästen eine kostenfreie Verpflegung zur Verfügung. In einigen Fällen – beispielsweise bei Nachtfahrten – quartiert er die Reisenden in einem nahe gelegenen Hotel ein. Auch dabei brauchen sie keine zusätzlichen Kosten zu befürchten. Kommt es zur Annullierung der Fahrt, bucht das Unternehmen Sie automatisch auf die nächste Verbindung um.

Dauert die Verspätung mehr als zwei Stunden, erhalten die Gäste auf Wunsch den Ticketpreis erstattet. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, dass eine Überbuchung des entsprechenden Busses vorliegt. In dem Fall stellt das Unternehmen den betreffenden Verbrauchern eine alternative Transportmöglichkeit zur Verfügung. Gleiches gilt, wenn die Fahrt komplett ausfällt. Weigert sich der Anbieter, eine Erstattung anzubieten, steht Ihnen neben der Erstattungssumme 50 Prozent des Fahrpreises zu. Um das Geld zu erhalten, wenden Sie sich beispielsweise an die Schlichtungsstelle des öffentlichen Personenverkehrs.

Wichtige Tipps für eine angenehme Reise im Fernbus

Entscheiden Sie sich für die Fahrt mit dem Fernbus, holen Sie besser vor Fahrtantritt Informationen über die entsprechende Busgesellschaft ein.

Der Fernbus-Vergleich rät dazu, folgende Fragen zu bedenken:

Ausrufezeichen Orange

  • Wie lange existiert das Unternehmen bereits?
  • Wie zuverlässig befördert es die Gäste?
  • Welche Kundenmeinungen existieren?
  • Wie alt sind die Busse? • Welche Sicherheitsstandards spielen eine Rolle?

Auf diese Weise vermeiden Sie, einem unseriösen Anbieter zum Opfer zu fallen. Vorrangig bei längeren Fahrten bewährt es sich, auf einen Vier- oder Fünfsternebus zu achten. In der Regel erweisen sich die Fahrzeuge der großen Dienstleister als Exemplare mit fünf Sternen, sodass Sie beispielsweise eine Beinfreiheit von 81 Zentimetern erwarten können. Zusätzlich gehören eine Klimaanlage, Fußstützen, Schlafsessel sowie die Garderobe zur Standardausstattung der Busse. Gleiches gilt für das Video-Entertainment und die Bordtoilette.

Fahren Sie eine längere Strecke, bewährt es sich, neben den Koffern ein Handgepäckstück zu packen. In diesem platzieren Sie beispielsweise Getränke oder Erfrischungstücher sowie ein Buch oder das Smartphone. Aufgrund der technischen Anschlüsse im Fernbus besteht die Möglichkeit, den Laptop mitzunehmen und unterwegs zu arbeiten oder ein Onlinegame zu spielen. Bemerken Sie, dass Ihre Koffer ein beträchtliches Gewicht aufweisen, informieren Sie sich im Vorfeld über den Koffertransfer. Diesen bietet die Mehrzahl der Busunternehmen zu günstigen Konditionen an.

Speziell Personen, die leicht an Reiseübelkeit leiden, warten frühzeitig am Startbahnhof, um sich einen geeigneten Platz zu sichern. In der Mitte eines Busses spüren Sie das Wackeln kaum. Im hinteren Bereich profitieren Sie von ausreichend frischer Luft, da die Klimaanlagen in der Regel von hinten nach vorn blasen. Damit die Gäste bei längeren Fahrten frische Luft schnappen können, hält der Bus in der Regel jede zwei Stunden auf einem Rastplatz. Als vorgeschriebene Pause gilt jedoch ein Zeitraum von 45 Minuten bei einer vierstündigen Lenkzeit.

In der Regel profitieren Sie in Fernbussen von einer freundlichen Betreuung, die der Busfahrer übernimmt. Er bietet in den Pausen auch die Snacks und Getränke an. Nach jeder Fahrt erfolgt die Reinigung des Fahrzeugs, sodass Sie von einer sauberen und komfortablen Umgebung profitieren.

 
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