Schneefräse Test und Kaufberatung

Schneefräse

Was sind Schneefräsen und wozu werden sie benötigt?

Eine Schneefräse ist ein elektrisches Gerät, welches dem Räumen des Schnees dient. Mit einer Schneefräse können Sie alle großen und kleinen Flächen effektiv und ohne viel Mühe vom Schnee befreien und müssen sich keine Gedanken über die Gefahren des Ausrutschens machen. Dabei arbeitet die Schneefräse mit der Technik eines Schleuderrades oder mit einer Frästrommel, welche den Schnee fräst und anschließend zur Seite wegschleudert.

Es gibt Geräte für den Privat- und Profibereich, die sich zwar nicht wesentlich voneinander unterscheiden, jedoch nicht für jeden geeignet sind. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor dem Kauf genau mit der Thematik auseinandersetzen und sich darüber informieren, welche Arten von Schneefräsen auf dem Markt angeboten werden. Wir gehen an späterer Stelle hierauf ein.

Eine Schneefräse kann:

  • Zuverlässig Schnee räumen und zur Seite wegschaufeln
  • Im Vergleich zum Schneeschieber eine erhebliche Erleichterung darstellen
  • Vor allem bei enormen Schneemassen oder einer großen zu räumenden Fläche erheblich Zeit sparen bei einer gleichzeitig geringen Kraftaufwendung

Voraussetzungen für optimale Arbeitsbedingungen der Schneefräse

  • Regelmäßige Wartung und Pflege
  • Lagerung im Trockenen
  • Regelmäßige Überprüfung der Funktion
  • Einfüllen von Treibstoff und Öl

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Schneefräsen auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Startverhalten
Traktionsfähigkeit
Verarbeitung
Drehbarer Auswurfschacht

DAS TESTERGEBNIS

Startverhalten
Traktionsfähigkeit
Verarbeitung
Drehbarer Auswurfschacht

DAS TESTERGEBNIS

Startverhalten
Traktionsfähigkeit
Verarbeitung
Verbrauch
Drehbarer Auswurfschacht

DAS TESTERGEBNIS

Startverhalten
Traktionsfähigkeit
Verarbeitung
Automatischer Überlastschutz
Drehbarer Auswurfschacht

DAS TESTERGEBNIS

Startverhalten
Traktionsfähigkeit
Verarbeitung
Drehbarer Auswurfschacht

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Schneefräse Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten zu Schneefräsen:

Schneefräsen können mit einer Frästrommel oder mit einem Schleuderrad ausgestattet sein

Es gibt elektrische und benzinbetriebene Modelle

Benzinbetriebene Schneefräsen sind teurer in der Anschaffung, erweisen sich beim Fräsen jedoch als deutlich komfortabler

Für den Privatgebrauch reichen Produkte mit einer Motorleistung von 4 kW aus. Wenn Sie große Flächen bearbeiten möchten oder die Schneefräse gewerblich nutzen, sollte die Motorleistung bei ca. 7 kW liegen

Durch eine regelmäßige Wartung und Pflege erhöhen Sie die Lebensdauer der Schneefräse

Die verschiedenen Arten von Schneefräsen

Es gibt benzinbetriebene oder elektrische Schneefräsen. Ebenso kann man zwischen dem einstufigen und dem zweistufigen Betrieb einer Schneefräse unterscheiden. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal liegt in der Verwendung von Frästrommel oder Schleuderrad. Nachfolgend gehen wir auf die unterschiedlichen Modelle ein, um Ihnen den bestmöglichen Überblick zu ermöglichen:

Modell

Beschreibung

Frästrommel

Bei einer mit einer Frästrommel ausgestatteten Schneefräse befindet sich über die gesamte Fahrzeugbreite hinweg eine rotierende Walze, deren Lamellen eine Schneckenform aufweisen. Die Walzen schaben den Schnee ab, ehe er zum Auswerfer transportiert und letztendlich hinausgeschleudert wird. Um den Schnee hinauszuschleudern, greift die Zentrifugalkraft.

Schleuderrad

Wenn es um den Bahnverkehr geht, wird meist eine solche Technik verwendet. Das bedeutet, dass insgesamt zehn Schaufeln arbeiten, welche schräg gestellt sind und ausgewechselt werden können. Sie sind auf einer Trommel angebracht, die sich entweder in oder quer zur Fahrtrichtung bewegen.

Einstufige Modelle

Schneefräsen mit nur einer Stufe transportieren Schnee und Eis über die Frässchnecke. Von dort aus gelangt der Schnee zum Auswurfskanal, wo er ausgestoßen wird.

Zweistufige Modelle

Bei den zweistufigen Schneefräsen gelangt der Schnee erst zur Schnecke. Der Auswurfkanal verfügt außerdem über ein Gebläse, welches den Schnee weit weg pustet.

Elektro-Schneefräse

Die Elektro-Schneefräsen werden über einen Stromanschluss betrieben und haben keine große Wurfweite. Meist liegt diese bei rund 6 Metern.

Benzin-Schneefräse

Mit Benzin sind Sie unabhängig von einer Stromquelle. Zudem schaffen solche Geräte eine Auswurfweite von bis zu 21 Metern. Sie sind sehr leistungsstark und können auch große Mengen Schnee und Eis bewältigen.


Antrieb über Ketten, Raupen oder Räder

Hinsichtlich der Antriebsarten gibt es ebenfalls einige Unterschiede, und zwar:

  • Fräsen auf Rädern
  • Fräsen mit Raupenantrieb
  • Fräsen auf Ketten

Fräsen mit einem Ketten- oder Raupenantrieb haften auf Schnee besser, sind dafür allerdings teurer in der Anschaffung. Mit ihnen kann auch auf unebenem Boden geräumt werden. Sie sollten vor allem dann ausgewählt werden, wenn vorzugsweise dichter Schnee beseitigt werden muss.

Für die meisten Anwender wird ein mit Rädern ausgestattetes Modell ausreichen, denn dieses bietet die Möglichkeit, schnell die Richtung zu wechseln. Beim Kauf sollten Sie auf ein ausreichend tiefes Profil achten, damit Sie auch vorankommen.

 

Tipp: Um eine zusätzliche Haftung zu erreichen, können Sie die Räder der Fräsen mit Schneeketten ausstatten.

Einstufige oder zweistufige Schneefräse: Was ist besser?

Bevor Sie sich eine Schneefräse kaufen, sollten Sie sich darüber im Klaren werden, was die einzelnen Varianten können.

Die einstufige Schneefräse gilt nicht nur wegen ihres Preises von rund 100 Euro als Einsteigermodell, sondern auch deswegen, weil sie für eher einfachere Einsätze gedacht ist. Das bedeutet, dass sie Neuschnee auf kleineren Flächen wie Einfahrten und Fußwegen beseitigt.

Die zweistufige Fräse hingegen sollte bei größeren Flächen eingesetzt werden, vor allem dann, wenn es sich um schweren und nassen Schnee oder Eis handelt.

Funktion und Sicherheit

Der Einsatz einer Schneefräse soll dasSchneeräumen erheblich erleichtern. Deshalb kommt es bei der Auswahl nicht nur auf die Motorleistung an, sondern auch auf den größtmöglichen Sicherheitsaspekt. Nachfolgend möchten wir hierauf näher eingehen:

Die passende Motorleistung wählen

Das Herzstück einer guten Schneefräse ist der Motor. Dieser sollte eine entsprechende Leistung mitbringen, damit die Arbeit zu Ihrer Zufriedenheit erledigt werden kann.

Für den Privatgebrauch reichen Motoren mit vier Kilowattstunden. Sie fräsen ohne Weiteres leichten Schnee auf einer nicht zu großen Fläche. Wohnen Sie in einem Gebiet, wo mit mehr Schneefall zu rechnen ist oder arbeiten Sie gewerblich, so sollten Sie Fräsen mit einem Motor um ca. sieben Kilowattstunden kaufen.

Achten Sie auf Ihre Sicherheit

Wie bei jedem anderen technischen Gerät, sollten Sie auch bei der Benutzung einer Schneefräse auf Ihre Sicherheit achten. Führen Sie deshalb vor bzw. nach jedem Gebrauch einen Sicherheitscheck durch, der folgendermaßen ablaufen sollte:

  1. Überprüfen Sie die Funktionen der Schneefräse. Sind alle Kabel intakt und müssen eventuell Verschleißteile ausgetauscht werden?
  2. Starten Sie die Schneefräse niemals in einem geschlossenen Raum, sondern immer draußen
  3. Schalten Sie das Gerät aus, wenn eine Blockierung vorliegt, und lassen Sie es gegebenenfalls abkühlen
  4. Da es sich hierbei um sehr laute Geräte handelt, sollten Sie einen Ohrenschutz tragen. Auch Handschuhe sind nicht verkehrt, denn es ist kalt. Manche Modelle haben einen beheizten Griff
  5. Wenn Sie mit einem elektrischen Modell arbeiten, achten Sie immer auf das Kabel. Wenn Sie dieses versehentlich durchtrennen, kann es zu einem Stromschlag kommen
  6. Entfernen Sie nach jedem Gebrauch den Schnee aus der Fräse. Nutzen Sie hierfür auf keinen Fall Ihre Hände, sondern schalten Sie das Gerät vollständig aus und kratzen Sie den Schnee anschließend mit einem Stock heraus

 

Tipp: Achten Sie beim Kauf der Schneefräse darauf, dass Scheinwerfer angebracht sind. Dies erhöht Ihre Sicherheit, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Sie im Winter im Dunkeln Schneefräsen, ist recht hoch. Alternativ können Sie eine Stirnlampe verwenden.

Elektro- vs. Benzinschneefräse: worin liegen die Vor- und Nachteile?

Sowohl die elektrische als auch die benzinbetriebene Schneefräse weist einige Vor- und Nachteile auf. Diese möchten wir Ihnen gegenüberstellen:

Die Vor- und Nachteile der elektrischen Schneefräse

Vorteile

Nachteile

  • Geringes Gewicht
  • Geringe Wartungskosten
  • Sehr günstiger Anschaffungspreis
  • Arbeiten deutlich geräuschärmer als benzinbetriebene Modelle
  • Für das Räumen großer Schneemassen oder Eis reicht die Leistung einer elektrischen Schneefräse in der Regel nicht aus
  • Einschränkungen in der Reichweite durch das Stromkabel
  • Elektrische Schneefräsen verfügen nicht über einen Radantrieb, sodass ein hoher Kraftaufwand notwendig ist


Die Vor- und Nachteile der Benzin-Schneefräse

Vorteile

Nachteile

  • Praktischer Radantrieb, sodass Sie beim Schneeräumen lediglich einen geringen Kraftaufwand benötigen
  • Schnee wird weit ausgeworfen
  • Auch große Flächen werden durch die hohe Leistung und die uneingeschränkte Reichweite problemlos geräumt
  • Regelmäßige Wartung des Motors, die mit Kosten verbunden ist
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Hoher Geräuschpegel
  • Hohes Gewicht


Lautstärke der Schneefräse

Trotz der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften verursachen Schneefräsen bei der Verwendung einen gewissen Lautstärkepegel. Deshalb ist es wichtig, dass Sie einen Gehörschutz tragen und das Schneefräsen auf die für derartige Arbeiten gängige Zeiten beschränken.

Jedoch arbeiten inzwischen viele Hersteller daran, einen geräuschärmeren Betrieb zu ermöglichen. In Zahlen bedeutet dies, dass die Senkung von nur 3 dB schon eine Halbierung der Lautstärke bedeutet. Legen Sie Wert auf eine leise Maschine, sollten Sie eine Hybridschneefräse kaufen. Hierbei handelt es sich um das derzeit leiseste Modell.

Ruhestörung durchs Schneefräsen?

Damit das Schneefräsen nicht in eine Ruhestörung ausartet, sollten Sie sich unbedingt an die örtlichen Regelungen halten. Diese beinhalten die sogenannten Ruhezeiten, während denen die Bürger keinen Lärm – beispielsweise mit einem Rasenmäher – verursachen dürfen. Allerdings geht die Räumpflicht im Zweifelsfall vor den Lärmschutz, wie es das Umweltamt beschreibt. Dennoch sollten Sie das Schneefräsen zu „unüblichen“ Zeiten, also beispielsweise während der Nachtstunden, vermeiden.

Pflege und Wartung

Sie sollten die Schneefräse – wie oben erwähnt – vor jedem Einsatz überprüfen und nach jedem Einsatz nachbereiten. Sobald der Winter vorüber ist (spätestens jedoch vor dem Start der nächsten Wintersaison), sollten Sie zudem eine abschließende Wartung durchführen, zu der die folgenden Punkte gehören:

  • Reifendruck überprüfen

Platte Reifen führen zu Druckstellen und können die Lebensdauer der Reifen beeinträchtigen. Achten Sie deshalb immer auf den korrekten Druck. Wie hoch dieser sein sollte, entnehmen Sie der Betriebsanleitung des jeweiligen Fräsen-Modells.

  • Schneeketten

Entfernen Sie die Schneeketten, um das Rad während der Stehdauer der Schneefräse zu entlasten.

  • Auswurf Stellmechanik

Sie sollte die Stellmechanik mit einem Wartungsspray (Silikon oder anderem Mittel) pflegen.

  • Fräse und Gebläse überprüfen

Überprüfen Sie die Fräse auf Fremdkörper und achten Sie auf den Zustand der Verschleißteile. Ggf. müssen diese erneuert werden.

  • Gleitlager Schmierstoff

Die Schmiernippel im zentralen Zylinder müssen mit Schmierstoff versorgt werden. Dazu reinigen Sie den Schmiernippel und pressen das Mittel mit einer Fettpresse hinein.

  • Getriebe

Sofern Schmiermittel aus dem Getriebe austritt, lassen Sie das Schmiermittel ab und ersetzen Sie es.

  • Gleitkufen

Auf Abnutzung überprüfen und gegebenenfalls die Kufenhöhe und Ausrichtung justieren.

  • Außengehäuse reinigen

Eventuelle Roststellen sollten entfernt werden.

  • Ölwechsel

Besonders wenn die Schneefräse eine Weile stand, sollte das Öl erneuert werden, weil sich Fremdpartikel darin sammeln können.

Tipp: Lassen Sie das Öl am besten vor der Sommerpause ab, um die Einlagerung von Fremdpartikeln zu verhindern und die Schneefräse zu schonen.

 

  • Zündkerze reinigen

Nach dem vorsichtigen Entfernen der Zündkerzen sollte das Gewinde gereinigt werden. Prüfen Sie den Abstand der beiden Elektroden und verbessern Sie ihn gegebenenfalls mit ein wenig Kupfer- oder Bleipaste. Danach drehen Sie die Zündkerze wieder hinein.

  • Benzin ablassen

Benzin kann über den Zulassungsschlauch abgelassen werden. Auch sollte es aus dem Vergaser entfernt werden, indem die Vergaser-Ablassschraube oder ein Ventil geöffnet wird.

Motoröl und Benzin: welches ist das Richtige?

Bei niedrigen Temperaturen wird das Öl zähflüssig. Doch es benötigt die optimale Betriebstemperatur, um die gewünschte Schmierwirkung zu erreichen. Verwenden Sie daher die folgenden Ölsorten:

  • Bei eisigem Winter

0W – 40

  • In kaltem Winter

5W – 40

  • In milden Wintern

10W - 40

Auch Benzin sollten Sie nicht blind hineinfüllen, sondern stattdessen ein spezielles Produkt für Viertaktmotoren verwenden. Ein solcher Treibstoff verbrennt statt 75 Prozent bis zu 90 Prozent, sodass sich weniger Ablagerungen bilden. Ebenso wichtig ist der Fakt, dass das Viertaktbenzin auch bei längeren Lagerzeiten nicht an Qualität verliert, was sehr wichtig ist, wenn Sie die Schneefräse nach einer langen Sommerpause pünktlich zum Winterstart wieder problemlos starten möchten.

In welchen Fällen ist die Anschaffung einer Schneefräse sinnvoll?

  • Wenn Sie körperlich nicht fit sind und die Bewältigung der Schneemassen mit einem herkömmlichen Schneeschieber nicht schaffen würden
  • Wenn Sie wenig Zeit zum Schneeschieben haben
  • Wenn Sie den hohen Kraftaufwand durch herkömmliches Schneeschieben nicht in Kauf nehmen möchten
  • Insbesondere in schneereichen Regionen macht sich der Einsatz einer Schneefräse schnell bezahlt
  • Wenn Sie regelmäßig große Flächen von Schnee befreien müssen

Was kosten Schneefräsen?

Wir haben für Sie eine kleine Übersicht zusammengestellt, aus der Sie Preise und bekannte Hersteller (Stand: Oktober 2017) der einzelnen Schneefräsen ersehen können.

Elektrische Schneefräsen

Elektrische Schneefräsen erhalten Sie bei Amazon derzeit für unter 60 Euro. Für hochwertige Modelle müssen Sie bis zu 245 Euro einrechnen.

Bekannte Hersteller sind beispielsweise: AL-KO, Rotenbach, Snow Buster

Benzinbetriebene Schneefräsen

Diese Modelle schlagen etwas teurer zu Buche, was in den besseren Eigenschaften begründet liegt. Die günstigen Benzin-Schneefräsen erhalten Sie für weniger als 180 Euro, während Sie für die teuren Varianten durchaus bis zu 2.400 Euro einkalkulieren müssen. Mittelpreisige Varianten sind ab ca. 1000 Euro erhältlich.

Bekannte Hersteller sind beispielsweise: Hecht, Fuxtec, Bulkston, McCulloch

Schneefräse: wichtige Fragen und Antworten

Nachfolgend möchten wir wichtige Fragen zum Thema „Schneefräse“ beantworten.

Schneeschieber oder Schneefräse? Was ist besser?

Es kommt ganz darauf an, was Sie erreichen möchten. Für kleine Schneeflächen ohne Eis können Sie sicherlich mit einem Schneeschieber punkten. Dieser arbeitet geräuscharm und ist kinderleicht zu bedienen. Große Schneeflächen, die möglicherweise vereist sind, erfordern in der Regel schärfere Geschütze, sodass die Schneefräse eine sinnvolle Variante darstellt. Wenn Sie in einer schneereichen Region leben, werden Sie den Einsatz einer Schneefräse mit Sicherheit schätzen, da diese die Arbeit nicht nur deutlich verkürzt, sondern auch einen erheblich geringen Kraftaufwand erfordert.

Schneefräse oder Kehrmaschine? Was ist sinnvoller?

Viele Menschen verwenden zum Räumen des Schnees die Kehrmaschine. Diese wurde jedoch zu dem Zweck entwickelt, Staub und Schmutz zu räumen. Die empfindlichen Besen sind nicht zum Aufsammeln von Schnee geeignet, sodass es schnell zu einem Defekt der Kehrmaschine kommen kann. Auch die Leistung einer Kehrmaschine reicht häufig nicht aus, um Schnee- und Eismassen zu bewältigen. Deshalb sollten Sie zum Räumen von Schnee die dafür vorgesehene Fräse verwenden.

Gibt es eine Obergrenze für die Lautstärke von Schneefräsen?

Nein, der Gesetzgeber sieht aktuell keine Obergrenze für die Lautstärke von Schneefräsen vor. Für Rasenmäher beispielsweise gibt es eine solche Regelung. Allerdings gelten die Beschränkungen für die Schneefräse deshalb nicht, weil Sie im Winter eine Räumpflicht von Schnee haben, der alle weiteren Regelungen untergeordnet sind. Die meisten Schneefräsen erreichen eine Lautstärke zwischen 80 und 85 dB.

Räumt die Schneefräse sauber?

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Schneeschieber oder dem Schneepflug räumt die Schneefräse deutlich sauberer. Dies hängt damit zusammen, dass sie den Schnee zur Seite auswirft und ihn in die gewünschte Richtung schleudert.

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

  • Da das Wichtigste an einem Gerät der Motor ist, sollten Sie wissen, was Sie mit der Schneefräse machen möchten. Zur Erinnerung: Privatanwender brauchen rund 4 kW, „Profis“ ab 7 kW
  • Außerdem sollten Sie auf die Räumleistung achten. Auch hieran können Sie erkennen, was Ihre Schneefräse zu leisten im Stande ist. Von rund 29 Tonnen bis hin zu 135 Tonnen pro Stunde ist alles dabei. Manche Einsteigermodelle schaffen schon 37 Tonnen und reichen für kleine Räumflächen und Privatbesitzer vollkommen aus
  • Die Räumbreite (auch Arbeitsbreite genannt) ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, denn je breiter sie ist, desto schneller sind Sie mit der Arbeit fertig. Für den privaten Bereich reichen meist 50 cm, wobei immer darauf zu achten ist, wie groß die zu beräumenden Flächen sind. Ist die Fläche klein, nützt Ihnen auch eine große Räumbreite nichts, weil sie anstoßen oder in verwinkelten Orten keinen Platz haben
  • Als Nächstes sollten Sie einen Blick auf die Auswurfweite riskieren. Je höher der angegebene Wert für die Wurfweite ist, desto genauer können Sie entscheiden, wie der Auswurfwinkel ausfällt. Wenn Sie unsicher sind, ist ein Gerät mit einer einstellbaren Auswurfweite genau das richtige für Sie
  • Die Fräshöhe (auch Räumhöhe) ist nicht sehr wichtig, aber kann dennoch beim Kauf in die Entscheidung einbezogen werden. Benzinbetriebene Modelle haben von Haus aus eine Räumhöhe von 30 cm, schaffen aber gut und gerne 50 cm
  • Warten Sie nicht zu lange mit dem Kauf einer Schneefräse. Entscheiden Sie sich erst im Winter, so kann es sein, dass Ihr Wunschmodell ausverkauft ist. Gerade, wenn der Winter hart ist, beginnt der „Run“ auf die Geräte frühzeitig. Dadurch müssen Sie eventuell zu minderwertigen Schneefräsen greifen
  • Informieren Sie sich über den Kundendienst und wie dieser erreichbar ist
  • Achten Sie zudem auf die Garantieleistungen
  • Um sicherzugehen, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt, können Sie sich auch die Meinungen anderer Kunden anschauen. Diese geben oft gute Hinweise über die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle und können Ihre Kaufentscheidung somit unter Umständen beeinflussen

Kauf gebrauchter Schneefräsen und was es zu beachten gibt:

Wenn Sie das Gerät nicht neu, sondern gebraucht kaufen möchten, sollten Sie ebenfalls einiges beachten:

  • Entscheiden Sie sich für den Gebrauchtkauf beim Fachhändler, da dieser in der Regel eine Garantie bietet und das gewünschte Modell vor dem Verkauf überprüft sowie eventuell bestehende Mängel beseitigt
  • Wenn Sie die Schneefräse gebraucht von einer Privatperson kaufen, achten Sie darauf, dass der Verkäufer Ihnen das Original der Rechnung aushändigen oder zumindest vorzeigen und eine Kopie aushändigen kann und überprüfen Sie, ob auf das Gerät noch Garantie besteht
  • Nehmen Sie die Schneefräse vor dem Kauf stets exakt unter die Lupe, um Mängel und Sicherheitslücken zu enttarnen

Schneefräse-Test – so küren wir den Schneefräsen-Testsieger

Um die besten Schneefräsen zu küren, testen wir sämtliche uns vorliegenden Schneefräsen sehr genau. Alle Details, die auch dem Endverbraucher nach dem Kauf auffallen würden, nehmen wir unter die Lupe – lediglich ohne Labor, wie bei Öko-Test oder Stiftung Warentest. Viele unserer Tests dokumentieren wir mit Fotos. Der Test wird zudem auf Video aufgezeichnet und Ihnen auf unserem YouTube-Kanal „experte-beraten“ zur Verfügung gestellt.

Der Schneefräsen-Test läuft folgendermaßen ab:

  • Wir überprüfen den Kundenservice des Herstellers und benennen die Zeit, die es dauert, bis die Schneefräse bei uns eingeht. Preise und Garantieleistungen des Herstellers behalten wir ebenfalls im Blick
  • Wir betrachten den Produktkarton mit all seinen Hinweisen und Abbildungen sehr genau
  • Wir schauen uns die Verarbeitung der Schneefräse an und stellen eventuelle Mängel fest
  • Wir bauen das Gerät zusammen und führen anschließend einen Praxistest (sofern möglich) durch. Wir prüfen zudem, ob es beim Zusammenbau des Modells Komplikationen oder Unklarheiten gibt
  • Nun stellen wir Ihnen unser Fazit zur getesteten Schneefräse vor. Diesen Test führen wir mit allen vorliegenden Produkten durch

Unsere Schneefräsen-Test und -Vergleichssieger

Dadurch, dass wir unterschiedliche Schneefräsen ähnlicher Bauart testen, bekommen Sie einen hervorragenden Überblick. Wir küren den Schneefräsen-Testsieger in den Bereichen:

  • Schneefräsen-Vergleichssieger
  • Schneefräsen-Testsieger
  • Schneefräsen-Preis-Leistungs-Sieger
  • Schneefräsen-Kundensieger
  • Schneefräsen-Geheimtipp der Redaktion

Gewappnet mit all diesen Informationen über die Vor- und Nachteile sämtlicher getesteter Artikel aus den Schneefräse-Tests und den Tipps aus unserem Ratgeber, wird Ihnen die Entscheidung zum Kauf der optimalen Schneefräse sicher leichtfallen. Mit unserem Preisvergleich suchen wir den Shop mit dem günstigsten Preis heraus, sodass Sie das Modell, für das Sie sich entschieden haben, sofort online kaufen können. Unsere Software vergleicht zu diesem Zweck die Preise von über 500 Portalen, zu denen auch Otto.de, Ebay oder Amazon gehören. Wir verlinken die Anbieter durch einen Affiliate-Link. Wir erhalten eine Provision, wenn Sie unserer Kaufentscheidung folgen, indem Sie auf den Link klicken. Auf den Kaufpreis wirkt sich die Provision nicht aus. 

Zusammengefasst

Schneefräsen können die Arbeit im Winter erheblich erleichtern und erweisen sich vor allem in schneereichen Regionen und bei großen zu räumenden Flächen als goldrichtige Entscheidung. Es gibt sie als benzinbetriebene oder elektronische Variante. Damit Sie so lange wie möglich etwas von der neu angeschafften Schneefräse haben und diese ihre Arbeit wie gewünscht verrichtet, sollten Sie sie regelmäßig pflegen und warten. Ebenso müssen Verschleißteile hin und wieder ausgetauscht werden. 

Um Ihnen die Entscheidung für eine gute Schneefräse noch weiter zu erleichtern, haben wir neben den Informationen in unserem Ratgeber auch einen Schneefräse-Test durchgeführt und die Besten gekürt. Sehen Sie sich die Stärken und Schwächen unserer Schneefräsen-Testsieger 2017 in den umfassenden Testberichten an, die wir für die jeweils besten Schneefräsen ihrer Kategorie erstellt haben, und suchen Sie sich die für Sie optimale Schneefräse aus.

Quellen:

All-in.de https://www.all-in.de/nachrichten/lokales/Schneefraesen-Nachbarn-muessen-Laerm-hinnehmen;art26090,503544

 

Exzi.de https://www.exzi.de/schneefraese-faq/

 

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Kommentare und Fragen zu: Schneefräse

  • Torsten sagt:
    Für unser Hotel in Österreich brauchten wir eine neue Schneefräse. Da es hier eine Menge unterschiedlicher Arten von Schneefräsen geht mit unterschiedlichsten Funktionen, hat mir diese Webseiten sehr weitergeholfen und mir einen tollen Überblick über die möglichen Funktionen von Schneefräsen gegeben. Die Seite hat mir definitiv den Kaufentscheidungsprozess vereinfacht.
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Hallo Torsten,

      vielen Dank für das nette Kompliment. Wir freuen uns sehr, dass wir Dich rund um das Thema der Schneefräsen informieren und beraten konnten und natürlich freuen wir uns auch sehr darüber, dass es uns gelungen ist Deine Kaufentscheidung zu erleichtern.
  • Christian sagt:
    Wir brauchen für unseren Hof eine neue Schneefräse und sind auf eure Seite aufmerksam geworden. Ihr habt alles aufgezeigt, was man zum Thema Schneefräse wissen muss. Danke dafür! Durch euch, haben wir uns jetzt bei hsh24.net für eine Schneefräse von Stiga entschieden. Ohne eure Seite würden wir wahrscheinlich immer noch Seiten und Shops durchwühlen, damit wir uns irgendwann entscheiden könnten.
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