Fußbodenheizung Test und Kaufberatung

Fußbodenheizung

Fußbodenheizungen im Test: Welches Modell in ihr Zuhause passt

Die Römer erfanden die Fußbodenheizung vor über 2.000 Jahren. Sie schätzten warme Füße und kreierten, was heute noch einen Großteil der Bevölkerung in Ländern mit gemäßigtem Klima begeistert. Die Koreaner entwickelten ein ähnliches System.

Ab 1970 begann ihr Durchbruch in der modernen Gesellschaft. Die Behaglichkeit und die gewonnene architektonische Freiheit sind Hauptgründe für ihren Erfolg. Ihre Hygiene ist vorteilhaft, da der Staub am Boden bleibt. Die gleichmäßige Flächenwärme dämmt das Wachstum von Hausstaubmilben und Schimmelpilz. Aus heutiger Sicht kommt noch der Aspekt des verminderten Energieverbrauchs dazu.

Die Fußbodenheizung ist modern und zeitgemäß. Sie spart im Vergleich zu weiteren Varianten Energie, da sie mit weniger Grad für wohlige Wärme im Raum sorgt. Sie steigt vom Boden auf und verteilt sich gleichmäßig im Zimmer. Die Temperatur ist durchschnittlich drei Grad kälter als bei anderen Heizsystemen. Das Modell ist unsichtbar und verunstaltet den Raum nicht mit großen Radiatoren an den Wänden.

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Fußbodenheizung Kaufberatung

Vorteile der Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung Kaufberatung empfiehlt das System für Personen mit ständig kalten Füßen, die im Winter für Unbehagen sorgen. Bei einem Heizkörper dauert es eine Weile, bis die Wärme am Boden ankommt. Aus Rohren unter dem Belag nehmen sie diese sofort in sich auf. Ein wohliges Gefühl verbreitet sich im ganzen Körper und wirkt sich angenehm aus. Unangenehme Zugluft bleibt fern. Das behagliche Raumklima überzeugt Kritiker von der gleichmäßigen Wärmeverteilung. Schimmel in der Wohnung gehört mit dem System der Vergangenheit an.

Ohne störende Heizkörper haben ihre Möbel komfortabel Platz und stoßen an kein Hindernis. Sie passen in Nischen und unters Fenster, ohne die harmonische Einrichtung des Raumes zu stören. Die Fußbodenheizung Kaufberatung empfiehlt das Modell für Allergiker.

Die Luft ist weniger trocken und dank der Wärmeleitung bleibt der Staub am Ort und wirbelt nicht durch die Luft. Asthmatiker atmen befreiter und Stauballergiker fühlen sich wohl. Steigt die Wärme von den Füßen her in den Körper, braucht es drei Grad weniger Temperatur. Dies wirkt sich mittel- und langfristig positiv auf die Heizkostenrechnung aus.

 

Verschiedene Heizungssysteme für Fußböden

Im Handel sind zwei Systeme erhältlich: die elektrische Fußbodenheizung und die Funktionsart mit Warmwasser. Letztere ist in Nass- und Trockensystem unterteilt. Das mit Strom betriebene Modell eignet sich für Küchen, Wintergärten und Bäder. Über eine mit Heizstäben versehende selbstklebende Matte legen Sie die Fliesen und verbinden das System mit dem Stromnetz. Um Unfälle zu vermeiden, kommen in Feuchträumen Leitungen mit geerdeten Schirmen zum Einsatz. Das Modell ist die kostengünstigste Variante der Fußbodenheizung. Es verursacht hohe Stromkosten durch seinen großen Verbrauch.

Sie wirken dem Problem mit einem Thermostat entgegen. Dank automatischer Ein- und Ausschaltzeiten regulieren sie die Temperatur bis ins Detail. Sie haben keine Wasserlecks und das Modell reagiert schneller als Warmwasser-Heizsysteme. Erhitztes Wasser fließt mit 35 bis 40 Grad durch Rohre unter dem Boden. Seine Erwärmung ist auf verschiedene Arten möglich.

Gas, Öl oder Pellets sind häufig verwendete Materialien für die Erhitzung. Zudem eignen sich Systeme mit erneuerbaren Energien wie Solarstrom oder eine Wärmepumpe. Je nach den Gegebenheiten in ihrer Heimatstadt wählen Sie das für ihre Gegend umweltverträglichste Modell aus. Beachten Sie den örtlichen Preis der verschiedenen Brennmaterialien.

Die Rohre sind aus Kunststoff. Am beliebtesten ist das sauerstoffdichte, vernetzte Polyethylen (PE-X). Die Anordnung im Boden erfolgt auf eine der drei Arten:

  • mäanderförmig,
  • bifilar oder
  • modular.

Letzteres garantiert eine gleichmäßige Verteilung der Wärme im Raum und kommt deshalb häufig zum Einsatz. Je nach Verlegung ist die eine oder andere Art vorteilhaft für ihren Wohnraum.

 

Fußbodenheizung selbst verlegen

Nass- und Trockensysteme

Die Fußbodenheizung-Kaufberatung unterscheidet Nass- und Trockensysteme. Ersteres ist vor allem bei Neubauten nutzlich. Im Estrich verlegen Sie flexible Kunststoffrohre und vergießen sie. Metallhaltige Zusatzpartikel erhöhen die Wärmeleitung und sorgen für eine gleichmäßige Verteilung im Boden und im Raum. Ist das Modell trocken, bleibt es fix. Änderungen sind nicht mehr möglich. Das Trockensystem ist ideal für Renovierungen und Altbauten. Die Rohre liegen unter dem trockenen Estrich oder auf einem vorgefertigten Bodenelement. Es ist unkompliziert, eignet sich für niedrige Fußbodenaufbauten und Sie bauen es leicht ein.

 

Geeignete Böden zum Verlegen einer Fußbodenheizung

Im Rahmen unserer Fußbodenheizung Kaufberatung machen wir Sie darauf aufmerksam, dass sich nicht alle Böden zum Verlegen dieses Heizsystems eignen. Beachten Sie die unterschiedliche Wärmedurchlässigkeit des Materials. Fliesen, Naturstein und Keramik besitzen hervorragende Voraussetzungen für die Wärmeleitung. Holz hingegen wirkt dämmend und hemmt den Effekt. Laminat oder ein starkes Parkett verursacht hohe Heizkosten. Ein Boden aus dünnen Holzplättchen unterstützt die Wirkung und sorgt für Behaglichkeit im Wohnraum.

Holz bewegt sich zusammen mit Feuchtigkeit und Temperatur. Deshalb ist bei einer Installation von Parkett auf einem Warmwassersystem Vorsicht geboten. Es entstehen Fugen, die sich negativ auswirken. Kleine Mosaikplättchen oder Parkettstäbe sind Teile in Minimalgröße und bilden weniger Zwischenräume. Schiffsböden und große Einzelelemente sind ungeeignet. Nicht alle Arten von Kork, Teppich und PVC sind als Böden mit Heizung geeignet. Nur Material mit entsprechender Kennzeichnung ist zulässig.

Ein Teppich gibt die Wärme zehnmal langsamer an den Raum ab als Fliesen. Dicke Modelle leisten mehr Wärmewiderstand als dünne Ausführungen. Andererseits hält er die Wärme länger im Raum und er ist fußwarm. Sie stellen die Fußbodenheizung früher ab und sparen damit Energiekosten.

Die schwimmende Verlegung von Laminat und Parkett ist laut der Fußbodenheizung Kaufberatung im Zusammenhang mit dieser Heizart ungeeignet. Die dadurch entstehenden Luftpolster wirken isolierend und verhindern die Wärmeleitung in den Raum. Ein hoher Energieverlust und kalte Zimmer sind die Folge. Die bessere Alternative ist die vollflächige Verklebung des Parketts. Sie reduziert den Widerstand für den Wärmedurchlass. Hartes Holz ist für Böden mit Heizung passend. Weiches Material ist nicht zu empfehlen, da es sich stärker verformt. Ideale Sorten sind Eiche, Nussbaum, Bambus und Kirsche.

 

Den Fußboden kühlen

In Verbindung mit einer Wärmepumpe eignet sich die Fußbodenheizung im Sommer zur Kühlung der Räume. Die Temperatur des Bodens befindet sich idealerweise im Bereich über 20 Grad Celsius. Ein Temperaturfühler überwacht den Taupunkt und regelt die Vorlauftemperatur. Sie beträgt bei Kaltwasser in der Regel 16 Grad.

 

Tipps zum Einbau einer Fußbodenheizung

Folgende Tipps der Fußbodenheizung Kaufberatung helfen, den Einbau, ohne Schwierigkeiten zu absolvieren. Der Raum erfüllt gewisse Voraussetzungen, damit die Wärme sich ideal ausbreitet und eine möglichst starke Wirkung entfaltet. Verputzte Wände und ein ebener Verlege-Untergrund sind Grundbedingungen. Außerdem sind bereits verlegte Feuchtigkeitssperren notwendig. Die gewünschte Aufbauhöhe ist überall vorhanden und erforderliche Zusatzdämmungen sind eingebaut. Die Verlegung einer Fußbodenheizung macht nur auf sauberer Fläche Sinn.

Ein trockener Estrich ist Voraussetzung, um Verformungen zu vermeiden. Eine Temperatur von wenigstens 15 Grad Celsius von Raum, Dielen und Untergrund ist Bedingung, um die Heizung erfolgreich zu verlegen. Bei einer gut funktionierenden Fußbodenheizung ist eine Oberflächentemperatur von 23 bis 24 Grad ideal, ein Höchstwert von 29 Grad für Sitzecken und Arbeitsflächen tolerierbar.

 

Fußbodenheizung nachträglich einfräsen

 

Gute Noten für den Energieverbrauch

Im Vergleich zu Heizkörpern verbrauchen Fußbodenheizungen weniger Energie. Ihre Vorlauftemperatur beträgt 40 Grad, während Heizkörper 60 Grad benötigen. Die gleichmäßige Wärmeverteilung beinhaltet ebenfalls Sparpotenzial. Sie ist im Schnitt um drei Grad weniger eingestellt als herkömmliche Systeme. Da die Wärme über die Füße in den Körper gelangt, verbreitet sich ein wohliges Gefühl und vertreibt die Kälte effizienter.

 

Reparatur und Wartung

Eine fachgerecht verlegte Fußbodenheizung bedarf selten Reparaturen. Ihre Lebensdauer ist auf viele Jahre ausgelegt. Falls notwendig ist eine Sanierung kompliziert. Gewisse Arten von Kunststoffrohren verstopfen mit der Zeit. Ein Aufstemmen des gesamten Estrichs ist ein mögliches Prozedere. Mithilfe moderner Verfahren gelingt es, Rohre zu reinigen, ohne auszubauen.

Die Lebenszeit von Heizschlangen aus Polymeren ist gezählt. Sie verlieren ihre Weichmacher und bekommen Risse. Es lohnt sich nicht, eine Reparatur durchzuführen. Reißen Sie alles heraus und ersetzen Sie ihre alte Fußbodenheizung durch ein modernes Modell. Erfahrungen nach, die wir im Verlauf unserer Fußbodenheizung Kaufberatung sammelten, hält zeitgemäßes Material mit der Aufschrift "DIN 4726" über 40 Jahre.

 

Eine lohnende Investition

Die Investition lohnt sich. Keine unschönen Heizkörper versperren den Platz für die Möbel. Sie verbraucht weniger Energie und die Füße sind immer warm. Je nach Verhältnissen Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses entscheiden Sie sich für ein elektrisches Modell oder die warmwasserbetriebene Fußbodenheizung. Letztere braucht eine längere Vorlaufzeit.

Sie eignet sich für ein umweltfreundliches Heizen. Solarstrom, Gas oder Pellets tragen dazu bei, die CO2-Emissionen im deutschen Raum zu senken. Zudem empfehlen wir den Betrieb mit einer Wärmepumpe. Elektrische Modelle sind pflegeleichter, verursachen jedoch hohe Stromkosten. Durch den Thermostat gelingt es, sie im Rahmen zu halten.

Informieren Sie sich im Vorfeld bei einem Fachmann über die verschiedenen Böden und die Lösungen dazu. Je nach Gegebenheit Ihres Wohnraumes ist das eine komplizierte oder eine einfachere Angelegenheit. Es ist möglich, die Wohnumgebung mit einem Teppich zu verschönern. Dünne Modelle ohne Schaumrücken eignen sich bestens dafür. Die Fußbodenheizung bringt hohe Einbaukosten mit sich. Erstellen Sie zu Beginn ein seriöses Budget, das die Grundlage für ihren Entscheid für oder gegen das System trägt. Für Allergiker ist es die ideale Art, zu heizen.

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