Schienbeinschoner Test und Kaufberatung

andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.
Schienbeinschoner

Schienbeinschoner im Test – Alle Informationen rund um Schienbeinschoner

Wir haben für Sie einen Ratgeber zusammengestellt. Darin erfahren Sie alle Details über Schienbeinschoner. Wir erklären Ihnen den Begriff, sagen Ihnen, wo die Schoner zum Einsatz kommen und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Die wichtigsten Eigenschaften von Schienbeinschonern sind:

Ausrufezeichen Orange

  • Schutz des Schienbeins bei diversen sportlichen Aktivitäten
  • Ein guter Schienbeinschoner ist gleichzeitig ein Knöchelschutz
  • Mit seinen Eigenschaften ist der Schoner beim Fußball und Eishockey, aber auch beim Kampfsport (z. B. Kickboxen) unverzichtbar

Bei einigen sportlichen Aktivitäten, die einen hohen körperlichen Einsatz fordern, ist zum Schutz des Körpers – neben der passenden Kleidung in perfekter Passform – weiteres Sportzubehör unabdingdbar. Unter anderem schützt ein Schienbeinschoner den unteren Bereich des Beins vor ernsthaften Verletzungen. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in ihren Eigenschaften und in Bezug auf die Güte. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei den Modellen ankommt.

Zuletzt aktualisiert am: 05.12.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten Schienbeinschonen auf einen Blick

Produktbild
Vergleichssieger
Resista 5.0
 
Puma Evopower 5.3 Schienbeinschoner
 
Jako Unisex Dynamic Classic Schienbeinschoner
 
Kwon Schienbeinschützer
 
adidas Unisex Ghost Pro Schienbeinschoner
Modell uhlsport FLEX PLATE Puma Evopower 5.3 Schienbeinschoner Jako Unisex Dynamic Classic Schienbeinschoner Kwon Schienbeinschützer adidas Unisex Ghost Pro Schienbeinschoner
Design
Langlebigkeit
Tragekomfort
Schutz
Schienbeinschonerart All-in-One Riemen All-in-One Einschubmanschette Einschubmanschette
Material Außenschale PP Schutzplatine mit Schaumlaminierung EVA und Schaumstoff Hartschale (keine nähere Angabe) Schaumstoffpolster Poly­pro­pylen
Material Innen Polyester Polyester k. A. Baumwolle 100 % Baumwoll-Rippstrick
Erhältiche Größe XXS bis XL S bis L XS bis XL XS bis XL XS bis XL
Geeignete Sportart Alle Sport­arten Alle Sportarten Fußball Kampfs­port Fußball
Pflegehinweise 40° C Schonwaschgng k. A. k. A. 30°C Handwäsche
Knöchelschutz
Waschbar
Atmungsaktiv
k. A.
Besonderheiten Auch für Kinder geeignet EVA-Schaum-Verstärkung, verstellbare Riemen Fixierter Knöchelschutz CE-Siegel, in Schwarz oder Weiß erhältlich In verschiedenen Farben erhältlich
Vorteile und Nachteile
  • Sehr gut gepolstert
  • Auch für Kinder geeignet
  • Geringes Eigengewicht
  • Nähte könnten schnell nachgeben
  • Zuverlässiger Klettverschluss
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolles Design
  • Polsterung könnte besser sein
  • Klett stört bei nicht genauer Anbringung
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Bedeckt das Schienbein vollständig
  • Gummis etwas zu eng
  • Drückt etwas an der Wade
  • 10 mm dicke Schaumstoffpolste
  • Hautfreundliches Material
  • Stütz-Effekt
  • Sehr schlichtes Design
  • Hoher Tragekomfort durch EVA-Polsterung auf der Innenseite
  • 3D-Schild bietet viel Schutz
  • Schweißbildung hält sich in Grenzen
  • Nur per Hand zu waschen
  • Kompressionsmanschette nicht sonderlich langlebig
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Schienbeinschoner Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Schienbeinschoner

Die Schützer sind im Fußball vorgeschriebener Bestandteil der Sportbekleidung

Schienbeinschoner schützen nicht nur im Fußball den unteren Teil der Beine, sondern auch in zahlreichen weiteren Sportarten (wie z. B. Hockey)

Es gibt Modelle, welche in ihrer Form an Stulpen erinnern, und Schienbeinschoner mit einer Verschalung aus Schaumstoff

Tapes oder andere Befestigungsmöglichkeiten sorgen für einen optimalen Halt

Mit unterschiedlichen Größen und Modellen für Frauen, Männer und Kinder wird jeder Anspruch bedient

Was ist ein Schienbeinschoner?

Wie der Name schon sagt: Dieser Sportschutz wird am Schienbein angelegt. Fußbälle und Eishockey-Pucks wirken wie Geschosse, wenn Sie auf das Bein eines Menschen treffen. Mit dem Schutz wird die dadurch bedingte Verletzungsgefahr deutlich herabgesetzt. Die Hauptaufgabe des Schoners besteht in der Verteilung der auf das Bein wirkenden Kräfte auf die gesamte Fläche des Schutzes. Als Materialien kommen Baumwolle, Polyester, Polypropylen oder Gel-Neopren zum Einsatz.

Noch vor einigen Jahrzehnten war es einem Fußballspieler freigestellt, für den Schutz des vorderen Bereiches ab dem Unterschenkel zu sorgen. Heute darf kein Vereinsspieler den Platz ohne diesen Beinschutz betreten. Die FIFA und andere Organisationen schreiben die Schützer als festen Bestandteil der Sportbekleidung vor. Ein Grund dafür sind die Fußballschuhe. Diese sind mit Stollen versehen, die bei einem Zusammenstoß mit dem Gegner bei einem Zweikampf zu ernsthaften Verletzungen führen können.

Die Schutzvorrichtung kommt nicht nur im Fußball zum Einsatz. Auch beim Kickboxen und Eishockey sind die Schienbeine einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt, sodass Schoner einen wirkungsvollen Schutz bieten.

Trotz des unangenehmen Empfindens, das manche Sportler beim Tragen eines solchen Schutzes verspüren, bleibt bei perfekter Passform die Bewegungsfreiheit weitestgehend erhalten.

Wie sind Schienbeinschoner aufgebaut?

Herkömmliche Schienbeinschützer bestehen aus zwei Hauptkomponenten: Der Außenschale und dem Innenpolster.

Die Außenschale

Für die Verschalung verwenden die Hersteller Kunststoff oder – in der hochwertigen Ausführung – Carbon bzw. Glasfaser. Ersteres ist am weitesten verbreitet. Die hochwertige Variante bietet gleichen oder höheren Schutz bei geringerem Gewicht.

Das Innenmaterial

Bei dieser Komponente stehen Dämpfung und wirkungsvoller Aufprallschutz im Vordergrund. Ein gut dämpfendes Material ist demnach unabdingbar und erfüllt diese Aufgabe am besten. Das Innenmaterial liegt direkt auf der Haut auf. Deshalb sollte es keine Hautreizungen verursachen und vom Träger als angenehm empfunden werden.

Beide Elemente bilden eine Einheit. Achten Sie beim Kauf auf die unten angeführten Merkmale, um die passende Variante für sich zu finden.

Welche Arten von Schienbeinschonern gibt es?

Mit der weiteren Verbreitung dieser Schützer haben sich auch deren Aussehen und daraus resultierend die Handhabung verändert. Die ursprüngliche Ausführung war eine „schlichte“ Platte, die der Sportler in vorderen Teil des „Strumpfes“ in Höhe des Schienbeins verstaute.

Heute kennt der Markt drei Gruppen, deren Modelle sich in diversen Details voneinander unterscheiden können.

Schienbeinschoner mit Riemen als Befestigung

Der eigentliche Schoner befindet sich im vorderen Bereich des Unterschenkels. Mit jeweils einem Riemen oben und unten wird dieser fixiert. Mit dieser Art und Weise des Anlegens spielt die Reihenfolge der Anzugsordnung keine Rolle. Sie können Schuhe und Strümpfe bereits anhaben und diese Modelle nachträglich anlegen.

Die Vorteile dieser Variante sind darin zu sehen, dass Ihre Waden nicht eingeengt werden, die Luft in diesem Bereich zirkulieren kann und das Anziehen dieser Variante einfach vorzunehmen ist. Dem steht ein mögliches Verrutschen des Schoners als einziger Nachteil gegenüber. Mit den zwei Riemen besteht bei zu starker Befestigung die Gefahr, dass der Blutrückfluss behindert wird.

Schienbeinschoner mit Manschette zum Einschieben

Auch diese Ausführung können Sie nachträglich anlegen. Sie ziehen zunächst die Manschette über den Unterschenkel und schieben dann den Schienbeinschutz von oben hinein. Die Variante eignet sich vor allem, wenn Sie den Schutz nach dem Spiel oder Training nicht schnell genug wieder loswerden können. Einfach herausziehen und fertig. Diese Variante wirkt wie ein Kompressionsstrumpf. Einschnürende Riemen oder Bänder fehlen.

Die Nachteile bestehen aufgrund des simplen Einschubs und ohne weitere Fixierung im möglichen Verrutschen während des Gebrauchs. Zudem sorgen die Manschetten rund um den gesamten Unterschenkel für ein beengendes Gefühl und der Blutrückfluss kann vermindert werden. Wer das nicht mag, trifft mit dieser Variante eine ungünstige Wahl.

All-in-one: Modelle mit Knöchelschutz und Gamasche

Diese Form bietet perfekten Rundumschutz im Bereich des Unterschenkels. Sie führen Ihren Fuß in die Gamasche aus festem Stretchmaterial ein. Das gesamte Schienbein und der Knöchel werden geschützt. Letzterer wird mit einer Hülle aus Schaumstoff abgedeckt. Zusätzliche Riemen sorgen für optimalen Sitz und verhindern ein Verrutschen. Mehr Halt und Schutz geht nicht. Da die Wade frei bleibt, wird diese Variante als angenehm empfunden.

Beim Anziehen stellen sich diese Ausführungen als weniger komfortabel heraus. In jedem Fall müssen Sie erst den Schutz anlegen, bevor Sie Stulpen und Schuhe anziehen. Im Gebrauch empfinden viele Spieler den zusätzlichen Knöchelschutz als hinderlich. Der permanente Druck auf das Gelenk ist nicht jedermanns Sache.

Die drei Varianten in der Gegenüberstellung:

 

Modelle mit Riemen

Modelle mit Einschubmanschette

Modelle mit Knöchelschutz

  • Eine Platte wird mit zwei Riemen am Schienbein fixiert

  • Variables Anlegen

  • Wade bleibt frei

  • Gefahr des Verrutschens

  • Dieses Modell wird in Manschetten geschoben

  • Einfaches Einschieben und Entfernen

  • Beengendes Gefühl am Unterschenkel

  • Gefahr des Verrutschens

  • Der Fuß wird in eine Gamasche geführt und der Schutz zusätzlich mit Riemen fixiert

  • Schutz von Schienbein und Knöchel

  • Wade bleibt frei

  • Fester Halt

  • Schwieriger anzulegen

 

Wichtige Kriterien für den Schienbeinschoner-Kauf

Neben der Art des Schutzes sollten Sie beim Kauf diverse Aspekte im Auge behalten.

  • Wo können Sie Schienbeinschoner kaufen?

Im Handel vor Ort erhalten Sie Schienbeinschoner in Geschäften, die Sportbekleidung im Allgemeinen vertreiben. Da dieses Zubehör etwas spezieller und für Fußball, Eishockey oder Kampfsport wie Kickboxen ausgelegt ist, könnte das Angebot eingeschränkt vorhanden sein oder gänzlich fehlen.

Das Internet bietet auf jeden Fall die passende Variante und eine umfangreiche Auswahl – unabhängig von Ladenschlusszeiten.

  • Die richtige Größe

Die Schützer sind zwar kein Kleidungsstück im herkömmlichen Sinn, dennoch ist für den vollumfänglichen Schutz ein perfekter Sitz entscheidend. Schlecht sitzende oder sogar rutschende Schienbeinschoner beanspruchen Sie auf dem Platz letzten Endes mehr als die Sportart selbst, weil Sie ständig mit der Korrektur beschäftigt sind.

Da Schienbeinschoner nicht gerade zu den beliebten Teilen der Sportausrüstung gehören, sind viele Nutzer geneigt, eine möglichst kleine Variante zu wählen. Das schützt jedoch nur unzureichend. Die Größen „S“ oder „XS“ sollten nur Kindern und kleinen Personen (mit einer Körpergröße von 1,40 m – 1,60 m) vorbehalten bleiben. Der durchschnittlich gewachsene Mensch mit 1,60 m – 1,70 m Körpergröße sollte auf die Größe „M“ und darüber hinaus auf „L“ oder „XL“ zurückgreifen.
Das Genannte trifft nicht nur auf Ballsport, sondern auch auf den Kampfsport im Allgemeinen und das Kickboxen im Speziellen zu.

  • Hautverträgliches Innenmaterial

Ein passionierter Sportler verbringt oft viele Stunden in der Woche auf dem Trainingsplatz. Während der gesamten Zeit trägt er die Sportmontur. Das schließt auch den Unterschenkelschutz ein, der direkt auf der Haut anliegt. Um Hautreizungen zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass das Produkt Ihrer Wahl dermatologisch getestet wurde und dieser Prüfung mit guten Noten standgehalten hat.

  • Der Härtegrad

Die einzelnen Modelle unterscheiden sich auch im Härtegrad. Für Sie als Käufer ist es wichtig, dass Sie den jeweiligen Härtegrad als angenehm empfinden. Machen Sie hierbei keine halbherzigen Zugeständnisse. Was bereits bei der Anprobe nur gerade so durchgeht, wird im späteren Einsatz auf dem Platz ganz sicher nicht besser. Mit einem mittelharten Polster, das sich nicht auflöst und dennoch Stöße abdämpft, kommen die meisten Träger hervorragend zurecht. Beim Kickboxen bietet sich aufgrund des intensiven Körperkontaktes festes Kunstleder als Material an.

  • Knöchelschutz

Nicht nur die Schienbeine sind in Gefahr, wenn Sie sich auf dem Rasen oder beim Eishockey in den Zweikampf begeben. Die Knöchel sind ebenfalls sehr empfindlich. Verletzungen in diesen Bereichen sind oft schmerzhaft und bedürfen einer langwierigen Behandlung. Definieren Sie Ihr Spiel über den Zweikampf, sollten Sie über einen zusätzlichen Knöchelschutz nachdenken. Allerdings fühlen sich viele Verwender in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Die Variante mit bei Bedarf wählbarem Schutz des Knöchels stellt hier eine echte Alternative dar.

Um eine langfristige Entscheidung treffen zu können, ist eine Anprobe unverzichtbar. Nur so können Sie feststellen, ob der Schienbeinschoner im Bereich des Knöchels drückt oder Sie in einer anderen Weise behindert. Wer über längere Zeit mit einengendem Sportzubehör über den Platz läuft, kann sich kaum auf das Wesentliche – das Spiel – konzentrieren und schmerzhafte Abdrücke von der Ausrüstung bekommen.

  • Das Verschlusssystem

Für eine einfache Handhabung beim An- und Ablegen spielt der Verschluss der Riemen bei den entsprechenden Modellen keine unbedeutende Rolle. Schnell und leicht lassen sich die Varianten mit Klettverschluss anlegen.

Mit einem Schienbeinschonerhalter ist eine zusätzliche Fixierung möglich. Diese wird über dem „Strumpf“ unterhalb des Schoners am Bein getragen und verhindert dessen Herunterrutschen. Die Halter können sogar mit individuellen Schriftzügen versehen werden.

  • Das Gewicht

„Schienbeinschoner sind so leicht, dass deren Gewicht unberücksichtigt bleiben kann.“ Diese Behauptung stimmt nur zum Teil. Richtig ist, dass ein Schienbeinschoner mit ein paar Gramm Gewicht nicht zu den schweren Teilen einer Sportbekleidung gehört. Falsch ist, dass Gewichtsunterschiede nicht auffallen würden. Das mag zutreffen, wenn Sie den Schienbeinschutz in der Hand halten. Am Unterschenkel fühlt sich das jedoch anders an. 10 oder 20 Gramm machen sich durchaus bemerkbar. Bedenken Sie das bei Ihrer Wahl.

  • Welche Schienbeinschoner für Fußball oder Kickboxen?

Diese Entscheidung hängt beim Fußball, Eishockey oder Kickboxen insbesondere vom eigenen Empfinden ab. Alle Varianten sind geeignet, sofern sie Ihren Ansprüchen genügen, nicht als störend empfunden werden und es Ihnen ermöglichen, sich auf das Spiel zu konzentrieren.

Bei den Kampfsportarten ist robustes Material wie Leder vorteilhaft, da mögliche Treffer besonders punktuell auf das Bein einwirken. Außerdem wird der Gegner mit dem Bein getreten. Für den Schutz des Fußes sollten Sie daher über einen Schienbeinschoner mit Spannschutz nachdenken. Eine harte Einlage ist aus Gründen der erhöhten Verletzungsgefahr des Gegners in der Regel untersagt.

Tipps für den Gebrauch der Schienbeinschoner

Im Folgenden erhalten Sie einige Hinweise für den Umgang mit diesen Schützern.

Wie werden Schienbeinschoner getragen und wo müssen sie sitzen?

Die meisten Schützer sind nicht für den alleinigen Einsatz konzipiert. Trotz Befestigung (z. B. mit Klettverschluss) sitzen diese Komponenten erst mit Stutzen richtig. Die Schützer werden unter dem „Strumpf“ direkt auf der Haut getragen. Für den perfekten Sitz positionieren Sie die Schienbeinschoner genau mittig zwischen Knie und Fuß. Wurde das Modell zu groß gewählt, „stößt“ es am Knie an oder staucht beim Laufen auf dem Fuß auf. Eine zu kleine Ausführung schützt hingegen nur unzureichend. Optimaler Schutz ist nur gegeben, wenn der Schienbeinschoner insgesamt und nicht nur punktuell am Unterschenkel anliegt.

Darüber werden die „Strümpfe“ gezogen, die ohne oder mit Fuß ausgestattet sein können.

Wie werden Schienbeinschützer befestigt?

Für Neulinge auf dem Gebiet stellt sich vielleicht die Frage, wie beim Anlegen vorgegangen  werden muss. Bei Modellen mit zusätzlichem Schutz des Knöchels können Sie nichts verkehrt machen. Die passen und sitzen nur in der dafür vorgesehenen Weise und werden mit Halterungen fixiert.

Die Ausführungen ohne oder mit abnehmbarem Knöchelschutz bedürfen unter den Stutzen einer zusätzlichen Fixierung. Profis greifen hierbei gern zum Tape. Mit zwei, drei Wicklungen wird der Schienbeinschoner am unteren Ende befestigt.

Eine weitere Variante sind die sogenannten Schienbeinschonerhalter, die wie ein schmaler Strumpf das untere Ende des Schoners fixieren. Diese Variante wird über den Stutzen getragen. Nach den Vorgaben der FIFA müssen diese farblich an die Stutzen angepasst sein.

Was müssen Sie nach dem Gebrauch beachten?

Ihre Sportkleidung wird nach jedem Match gewaschen. Die Unterschenkelschoner kommen zwar nicht in die Waschmaschine Das heißt aber nicht, dass sie keiner Aufmerksamkeit bedürfen. Alles, was nicht gewaschen werden kann, muss wenigstens trocknen. Die Schützer sind dem Schweiß des Spielers ausgesetzt und sollten anschließend an der Luft, jedoch nicht in der Sonne oder auf der Heizung trocknen, damit die Materialien ihre Ursprungsform behalten.

Preise und bekannte Hersteller

Die Preise orientieren sich in erster Linie an der Art des Schoners, an der Qualität und am Label. Das gesamte Segment umfasst derzeit Preise zwischen 0,50 und 145 Euro (Stand August 2017).

Hersteller und Preise für Schienbeinschoner für den Fußball
In dieser Kategorie starten die einfachen Schienbeinschoner mit unter 1 Euro. Mit gut 145 Euro ist die Obergrenze erreicht (z. B. von Nike, Adidas, Uhlsport, Erima, Jako oder SportHacks).

Hersteller und Preise für Schienbeinschoner für das Kickboxen
Knapp 5 Euro müssen Sie in die günstigste Variante investieren. Bei knapp 110 Euro ist das Segment preislich ausgereizt (z. B. bei Jako, Venum, RDX oder Kwon).

Wichtige Kaufkriterien auf einen Blick

Checkliste

  • Wählen Sie die Schienbeinschoner entsprechend Ihrer Sportart (Ballsport oder Kampfsport)
  • Ziehen Sie bei Bedarf einen zusätzlichen Knöchel- oder Fußschutz in Betracht
  • Um einen optimalen Schutz zu erzielen, muss die Größe genau passen
  • Entscheiden Sie sich in Bezug auf das Gewicht vorzugsweise für eine möglichst leichte Variante
  • Mit Klettverschluss oder Tape erzielen Sie eine zusätzliche Fixierung

Zusammengefasst

Schienbeinschoner gibt es von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlichen Qualitäten. Zudem weichen die Modelle in den Ausführungen voneinander ab und nicht jede Variante eignet sich für Ihre Ansprüche.

Damit Sie dennoch für Ihre sportliche Aktivität das richtige Produkt finden, haben wir nicht nur diesen Ratgeber für Sie erstellt. Ergänzend haben wir einen umfangreichen Schienbeinschoner-Test durchgeführt, die besten Produkte gekürt und die Ergebnisse zu den besten Testkandidaten in ausführlichen Testberichten für Sie festgehalten. Erfahren Sie die Vor- und Nachteile der Schienbeinschoner-Testsieger-2017 und finden Sie so Ihren Favoriten.

 

 
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