Plattenspieler Test und Kaufberatung

Plattenspieler

Plattenspieler im Test auf experten-beraten.de

Generell erhalten Sie im Handel drei verschiedene Plattenspielerarten. Am praktischsten sind vollautomatische Geräte, die alle Funktionen selbstständig ausführen. Sie legen lediglich die Schallplatte auf und drücken den Knopf zum Starten, um eine LP abzuspielen. Halbautomatische Plattenspieler erfordern das manuelle Auflegen der Nadel.

Nach dem Abspielen stellt sich das Gerät ab und hebt den Tonarm in die Ausgangsposition. Zu den Klassikern gehört der manuelle Plattenspieler.

Der Kunde legt die Nadel selbst auf und hebt sie am Ende der LP ab. In unserem Plattenspieler Test stellen wir Ihnen die verschiedenen Modelle ausführlich vor.

Je nachdem, für welchen Bedarf Sie den Plattenspieler benötigen, entscheiden Sie sich für einen mit Direkt- oder Riemenantrieb. Möchten Sie Scratchen, empfehlen sich Modelle mit Direktantrieb. Für den regulären Gebrauch reicht ein Riemenantrieb aus. Er braucht geringfügig länger, um die entsprechende Geschwindigkeit zu erzielen.

In unserer Plattenspieler Kaufberatung erfahren Sie, worauf Sie beim Erwerb eines Gerätes achten sollten.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Plattenspielern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Verarbeitung
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Bedienung

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Plattenspieler Kaufberatung

Die LP feiert ihr Comeback

Wer denkt, Plattenspieler sind nicht mehr "in", irrt. Die Anzahl verkaufter Exemplare an Schallplatten steigt seit einigen Jahren erneut. Fast zwei Millionen Tonträger verkauften Händler 2014. Das entspricht in etwa derselben Menge wie 1992. Vinyl oder LPs sind für viele Musikfans ein Highlight in ihrer Sammlung. Dazu gehören neben Nachpressungen von Künstlern wie Frank Sinatra, The Doors und Bob Dylan aktuelle Vinyls von Musikern wie die Ärzte, Clueso oder Lady Gaga.

Der Verkauf von CDs ist dank Streaming im Internet rückläufig. So besinnen sich Liebhaber von Musik zurück auf LPs. Zum Abspielen benötigen Sie ein spezielles Gerät. Sie finden die besten Plattenspieler in unserem Test. Um Ihre Lieblingsmusik mit der besten Klangqualität zu hören, beachten Sie beim Erwerb des Modells einige wichtige Fakten.

Wir stellen Ihnen in der Plattenspieler Kaufberatung die wesentlichen Informationen zur Verfügung, damit Sie sich noch lange an Ihrem Gerät erfreuen. Wichtig sind vor allem die verschiedenen Antriebsarten für verschiedene Gebrauchswünsche.

 

Funktionsweise der Plattenspieler im Test

Schallplatten gibt es seit dem 18. Jahrhundert. Die Erfindung geht zurück auf Emil Berliner, der 1887 für das Grammofon und die Schallplatte das Patent erhielt. Die Abspielgeräte revolutionierten einst das Radio. Damals hießen die Geräte noch "Turntable".

Der Schallplattenspieler spielt mit einem elektronischen Antrieb Langspielplatten ab. Der Player liest die Daten vom Tonträger mit einer Nadel ab. Diese stellt ein elektrisch verarbeitbares Analogsignal bereit. Der Verstärker und der entsprechende Lautsprecher geben dieses wieder.

Die Schallplattenspieler erlebten ihre Hochphase in den 80er-Jahren. Damals gehörten Sie praktisch zu jeder Stereoanlage. Kassetten, CDs und Tonbänder lösten sie ab, wodurch die LPs an Bedeutung verloren.

Heute besinnen sich vor allem DJs und Sammler zurück auf die Langspielplatte. Wobei die heutigen Plattenspieler herausragende, moderne Funktionen aufweisen, um aus einer Rarität ein Klangerlebnis zu machen.

 

Alte Plattenspieler überprüfen und einstellen

Zur Historie des Schallplattenspielers

In unserer Plattenspieler Kaufberatung gehen wir zunächst auf einige historische Fakten zur Entstehung der Geräte und der dazugehörigen LPs ein. Zu den Vorläufern der Schallplattenspieler gehören die im Jahr 1880 etablierten Grammofone und Phonographen. Der Betrieb erfolgte ausschließlich mechanisch. Das Grammofon gewann im Ersten Weltkrieg erhöhte Bedeutung noch vor den Phonographen.

Ab 1926 erhielten Interessierte elektrische Tonabnehmer der Marke General Electric. Mit diesen war es möglich, das Signal über die ersten Radios weiterzuverbreiten. In den kommenden Jahren verkauften Hersteller mehr elektrisch betriebene Grammofone. Der Schallplattenspieler war geboren.

In den ersten Geräten verwendeten Musikliebhaber die ursprünglichen großen Schellackplatten. Diese waren weitaus zerbrechlicher und größer im Gegensatz zu den heutigen Vinylschallplatten. Die Produktion dieser Platten erfolgte von 1895 bis 1957. Für diese Raritäten benötigen Sie ein Grammofon, das 78 Umdrehungen pro Minute ermöglicht. Sie finden die alten Plattenspieler in privaten Sammlungen großer Sammelfreunde und Archiven.

Ab 1950 ersetzte das Vinyl die Schellackplatte. Durch den Kunststoff waren die Platten leichter und unzerbrechlicher. Zusätzlich brachte die Erfindung bessere Musikqualität. Stereo gehörte fortan zum Standard. Die Platten weisen eine feinere Struktur auf, Hersteller schreiben dadurch größere Inhalte in die Rillen ein. Gleichzeitig führten die Plattenspieler-Produzenten geringere Geschwindigkeiten von 45 U/min und 33 1/3 U/min ein. Dies verringerte das fehlerhafte Ablesen durch die Nadel.

Von den 1920ern bis ins Jahr 1960 regiert die Schallplatte als einziger Tonträger, bevor die Kassette oder die Compact Disc sie ablöste. Der Absatz von analogen Plattenspielern geht seit den 1990ern stark zurück. Sie verschwanden jedoch nicht vom Markt. 2005 verkauften Hersteller 100.000 Modelle. Im Vergleich orderten Kunden im selben Jahr 160.000 nicht-tragbare CD-Spieler und über acht Millionen MP3-Player.

 

Genereller Aufbau der Plattenspieler

Der Plattenspieler tastet die Schallplattenrillen durch eine Saphir-, Metall- oder Diamantnadel ab. Die Nadelschwingungen wandelt ein mechanischer Tonabnehmer in elektronische Signale um. Das Gerät verstärkt oder entzerrt diese. Seit den 1990er-Jahren erhalten Sie Laserplattenspieler. Sie lesen die Rillen mittels Laserstrahl ab. Die Verarbeitung erfolgt analog.

An einem Tonarm befindet sich der Tonabnehmer, daran ein Gegengewicht zum Ausbalancieren. Aufwendig verbaute Geräte nutzen alternativ eine einstellbare Feder. Das Gewicht drückt den Abnehmer auf den Tonträger. Das geschieht mit ausreichend Druck. Die Modelle sind so ausbalanciert, dass diese Kraft die Platte nicht beschädigt.

 

Antriebsarten für Player im Überblick

Ein Direktantrieb eignet sich für das Abspielen von Platten im DJ-Bereich. Bei diesen Plattenspielern ist die Antriebmotorachse gleichzeitig die Plattentellerachse. Dadurch wirken die Elektromagnete des Motors direkt auf die Achse. Das Abspielgerät startet deutlich schneller durch die bessere Energie-Übertragung. Die direkte Veränderung der Geschwindigkeit des Plattenspielers erfolgt durch die Drehzahländerung des Motors.

Von einem Direktantrieb spricht der Hersteller, wenn ein Zahnrad die Übertragung auf die Achse übernimmt. In der Produktion sind diese Plattenspieler aufwendiger, was den höheren Preis erklärt. Hochwertige Direktantriebe übertreffen Riemenantriebe in jeglicher Hinsicht. Plattenliebhaber schätzen die Produkte umso mehr.

Plattenspieler mit Riemenantrieb eignen sich vorrangig für den privaten Hausgebrauch. Ein Gummiriemen überträgt die Motorachsendrehung auf den Plattenteller. Diese Bauart ermöglicht die mechanische Entkopplung zwischen Plattenteller und Motor.

Das vermeidet Vibrationen. Um die Geschwindigkeiten zu wechseln, ist eine Umstellung der Riemen auf unterschiedliche Laufscheiben notwendig. Dual-Plattenspieler mit der Funktion Vario Pulley ermöglichen diesen Wechsel automatisch. Diese Bauart ist bisher kein Standard, wie sich im Plattenspieler Test zeigt.

Zu den Nachteilen dieser Plattenspieler zählen durch Schwankungen der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur hervorgerufene Geschwindigkeitsdrift, Gleichlaufschwankungen und Vibrationen durch den Schlupf des Riemens. Spezielle Konstruktionsmethoden regeln diese Nachteile auf ein geringes Maß.

Modelle mit Reibradantrieb eignen sich ebenso für den privaten Hausgebrauch. Die Kraftübertragung vom Motor auf die Drehtellerachse erfolgt mittels Gummirad. Der Motor setzt das Reibrad in Gang, welches den Drehteller aktiviert. Die Drehmomentübertragung ist gegenüber dem Riemenantrieb deutlich besser. Damit erreichen Sie bessere Anlaufzeiten. Im Gegenzug überträgt das Rad mehr Vibrationen. Der Radantrieb ist veraltet und weist eine minderwertige Qualität auf. Die Hersteller verzichten gemeinhin auf die Produktion dieser Modelle.

 

Plattenspieler richtig am Verstärker anschließen

 

Plattenspielerarten im Überblick

Die heutigen Player unterscheiden sich nach ihrer Handhabung. Die wesentlichen Unterschiede ergeben sich in der Methode, wie die Nadel die Rillen abnimmt und ob der Drehteller automatisch funktioniert.

Bei einem Plattenspieler mit manuellem Betrieb legen Sie die Platte händisch auf und den Tonarm an die entsprechende Stelle. Am Ende der Platte heben Sie den Arm erneut ab. Sonst dreht die Nadel in der Endlosrille. Halbautomatische Plattenspieler bemerken das Plattenende und bringen den Tonarm in die Ausgangsstellung zurück. Sie legen am Anfang die Nadel selbst in die Tonspur.

Der vollautomatische Schallplattenspieler übernimmt die generellen Funktionen. Im Gegensatz zu den anderen Plattenspielern in der Kaufberatung, bedarf es keiner Übung zur Bedienung. Sie legen die Platte auf und drücken den Knopf zum Starten. Der Tonarm senkt und hebt sich selbstständig. Er erkennt mittels spezieller Sensoren den Plattenanfang.

 

Das sollte man beim Kauf eines Plattenspielers beachten

Achten Sie beim Kauf auf den Produkttyp und den Antrieb

Ein Riemenantrieb reicht für den Hausgebrauch aus. Für Liebhaber und DJs empfehlen wir Vinyl-Abspielgeräte, die über einen Direktantrieb verfügen. Sie erzeugen eine fantastische Tonqualität. Der Kaufpreis für diese Geräte liegt weitaus höher.

Ein weiteres Kriterium ist die Geschwindigkeit

Sie richtet sich nach den abzuspielenden Platten. Eine Single, mit einem Durchmesser von sieben oder zehn Zoll spielen Sie mit 45 Umdrehungen pro Minute ab. Maxisingles und Langspielplatten, mit einem Durchmesser von zwölf Zoll, benötigen 33 1/3 Umdrehungen pro Minute. Schellackplatten haben in den Größen zehn oder zwölf Zoll spielen Sie mit 78 Umdrehungen ab. Einige Modelle verfügen über mehrere Geschwindigkeitsstufen.

Gut verbaute Materialien sind ein "Muss"

Wir empfehlen Plattenteller aus Metall oder Aluminium-Guss. Bei den Anschlüssen achten Sie auf gute Cinchstecker in Rot und Schwarz. Diese benötigen Sie, um Boxen oder einen Receiver anzuschließen. Gute Lautsprecher gehören zum Klangerlebnis dazu. Mit einem Line-out Anschluss koppeln Sie den Plattenspieler mit Ihrem Receiver. Mit Cinchsteckern verbinden Sie das Audiogerät mit dem Verstärker. Für Kopfhörer nutzen Sie den Phono-Anschluss. Zum Digitalisieren der Langspielplatten bietet sich ein USB-Anschluss an.

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