Pflanzenlampe Test und Kaufberatung

Pflanzenlampe

Pflanzenlampen im Test - Es grünt so grün – nur nicht bei Ihnen?

Dann sind Sie in guter Gesellschaft, denn die meisten Zimmerpflanzen führen ein eher karges Dasein. Auch Kübelpflanzen, die normalerweise im Garten oder auf dem Balkon stehen, müssen, wenn sie nicht winterfest sind und die Temperaturen sinken, nach drinnen geholt werden, damit sie nicht erfrieren. Das Problem dabei: Sie bekommen dort zu wenig Licht.

Dem kann mit einer stromsparenden LED-Pflanzenlampe Abhilfe geschaffen werden. Pflanzenlichter oder auch Pflanzenlichter bieten den grünen Bewohnern alles was sie, neben Wasser und gelegentlichem Dünger, benötigen, um sich voll zu entfalten. So können Sie ihr Zuhause ganz einfach in eine grüne Oase verwandeln.

Aber welche Pflanzenlampe ist für Ihren Bedarf die Richtige? Wir bieten Ihnen in unserem Pflanzenlampen-Test-2016 alle Antworten. Hier erfahren Sie alle Punkte, die Sie bei einem Kauf berücksichtigen sollten. Im Anschluss nennen wir Ihnen die fünf besten Pflanzenlampen, die uns in unserem Pflanzenlampen-Test-2016 überzeugen konnten, mit all ihren Vor- und Nachteilen.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Pflanzenlampen auf einen Blick

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Pflanzenlampe Kaufberatung

Die wichtigsten Entscheidungskriterien beim Kauf einer Pflanzenlampe:

  • Wie funktioniert eine LED-Pflanzenlampe
  • Natriumdampflampen
  • Leuchtstoffröhren
  • Energiesparlampen
  • Fotosynthese der Pflanzen
  • Lichtfarbe und Helligkeit
  • Frequenzbereiche
  • Energieverbrauch berechnen
  • Nützliches Zubehör
  • Auf Markennamen setzen
  • Preisklassen der Pflanzenlampen
  • Zusammenfassung

 

Wie funktioniert eine LED-Pflanzenlampe?

LED-Lampen, egal ob für Pflanzen oder anderen Gebrauch funktionieren – grob vereinfacht erklärt – indem Strom durch einen Halbleiter geleitet wird. Die Elektronen geraten dadurch in Bewegung und das erzeugt Licht. Moderne LEDs können das gesamte UV-Spektrum und alle Farben erzeugen und eben auch Blau und Infrarot. Diese beiden Farben sind es, die unsere Pflanzen brauchen. LED-Lampen, die ja keinen Glühfaden besitzen, der bei anderen Lampen für Erhitzen sorgt, erzeugen kaum Wärme und lassen sich, wenn sie nicht defekt sind, problemlos anfassen.

Das hat den Vorteil, dass LED-Pflanzenlampen sehr nah (ab 30 cm Abstand) bei der Pflanze platziert werden können. So geht kaum Lichtenergie durch Streuung verloren. Die LED-Pflanzenlampen sind so ausgerichtet, dass nur das Lichtspektrum, welches für Pflanzen nötig ist, produziert wird. Die LEDs haben genau die richtige Wellenlänge um Ihre grünen Mitbewohner beim Wachsen und Blühen zu unterstützen und sie gesund zu halten.

Natriumdampflampen (NDL) für Pflanzen

Viele Pflanzenfreunde setzen auf Natriumdampflampen, die eine weitere Variante der Pflanzenlampen darstellen. Diese geben besonders viel Licht ab, aber im gesamten Spektrum des Lichts, wovon nicht mal 10 % von den Pflanzen absorbiert werden kann. Außerdem ist die Wärmeentwicklung bei dieser Art Lampen sehr hoch, wodurch sie zu einer potenziellen Gefahrenquelle werden und auch in größerem Abstand zur Pflanze positioniert werden müssen, damit sie keinen Schaden nimmt.

Leuchtstoffröhren (LSR) für Pflanzen

Leuchtstoffröhren sind für die Samenaufzucht und Triebentwicklung der Pflanzen sehr gut geeignet. Sie eignen sich weniger für Wohnungspflanzen, da die Leuchtstoffröhre quasi direkt über der Pflanze positioniert werden muss, damit das Licht ausreicht. Für die Blütenentwicklung sind Leuchtstoffröhren ungeeignet, da sie das falsche Farbspektrum bieten und nicht hell genug sind.

Energiesparlampen für Pflanzen

Diese Pflanzenlampen haben besonders viele Windungen und werden nicht so heiß, wie die Natriumdampflampen. Allerdings sind sie auch nicht einmal ansatzweise so hell wie die NDLs oder LEDs.

 

Fotosynthese (Photosynthese) der Pflanzen

Die Lichtreaktion, fachlich Fotosynthese genannt, ist ein Teil der Fotosysteme, bei dem die Chlorophyllmoleküle durch das Aufnehmen von Licht Energie sammeln, die in der Aussendung eines Elektrons resultiert. Chlorophyllmoleküle bilden zusammen mit anderen Pigmenten Lichtsammelkomplexe, die ein größeres Spektrum an Wellenlängen einfangen können.

Chlorophylle sammeln vorwiegend blaues und rotes Licht. Die durch die Fotosynthese erhaltene Energie nutzt die Pflanze zum Wachsen. Je mehr blaues und rotes Licht die Pflanzen bekommen, desto stärker, großer und prächtiger werden sie. Das rote Licht ist für die Blütephase und die Stärke der Pflanze wichtig und das blaue für die Wachstumsphase. Eine Pflanzenlampe mit einer Mischung aus etwa ¼ blauen und ¾ roten LEDs ist optimal für den Dauereinsatz von nur einer Pflanzenlampe.

Übrigens:

Die Farbpigmente der Blätter absorbieren fast jedes violette, dunkelblaue und rote Licht und nutzen es zur Fotosynthese. Die übrigen Farben des Lichtspektrums: Gelb, Grün und Hellblau ergeben das Grün.

 

Lichtfarbe und Helligkeit

Die Farbtemperatur wird in Kelvin (Einheitenzeichen: K) gemessen und zeigt an, welche Lichtfarbe Ihre LED-Lampe ausstrahlt.

  • In der Blütephase einer Pflanze sind etwa 3500 Kelvin optimal
  • In der Aufzucht / Wachstumsphase sollten es besser 6500 Kelvin sein
  • Wenn man nur eine Pflanzenlampe haben will ist ein Mittelwert von 5000 Kelvin empfehlenswert

Mit Lumen (Lumen pro Watt) ist die Messeinheit der Helligkeit gemeint, in der das gesamte Licht beschrieben wird, das eine LED-, Energiesparlampe oder auch Glühbirne zu allen Seiten ausstrahlt. Stark vereinfacht gesagt: je höher der Lumenwert ist, desto heller ist eine Lampe. Bei einem geringen Abstand zur Pflanze brauchen Sie keinen besonders hohen Lumenwert, aber weniger als 15.000 Lumen sollten es nicht sein.

Optimal ist ein Wert zwischen 30.000 und 50.000 Lumen. Pflanzlampen mit diesen Werten sind einsetzbar bei: Samenaufzucht, Bewurzelung von Trieben, Wachstumsförderung, Entwicklung von Blüten, in Gewächshäusern und in privaten Haushalten.

 

Frequenzbereiche

Das rote Licht strahlt mit einer Frequenz von etwa 450 Teraherz (THz) und das blaue Licht mit etwa 650 THz.

 

Energieverbrauch berechnen

Die LED-Pflanzenlampen sind besonders energiesparend. Sie besitzen genau definierte Farbspektren, wodurch kein besonders hohes Lichtvolumen erzeugt werden muss, um als Beifang die richtigen Frequenzen zu erwischen, die die Pflanze braucht. Daher kommen LED-Pflanzenlampen mit viel weniger Energie aus, als ihre Konkurrenten.

Um die anfallenden Stromkosten zu berechnen, brauchen Sie die Wattanzahl (W) der Pflanzenlampe, die Stundenzahl des täglichen Einsatzes und die Kosten einer Kilowattstunde Ihres Stromanbieters (Euro pro kWh). Eine normale Pflanzenlampe verbraucht in der Regel 15 bis 35 Watt.

(Watt x Dauer) = X (Verbrauch)

X / 1000 x Preis des Stromanbieters = Y (Preis pro Tag)

Gehen wir in einer Beispielrechnung von 25 Watt aus, einem Preis von 0,30 Euro pro kWh und einer Brenndauer von 5 Stunden pro Tag, wäre die Rechnung: (25 x 5) / 1000 x 0,30 Euro = 0,0375 Euro. Sie hätten also tägliche Kosten von rund 4 Cent.

 

Nützliches Zubehör

Die Pflanzenlampen bestehen in den meisten Fällen nur aus einer LED-Leuchte mit mehreren LEDs, die in eine Fassung einer Lampe eingeschraubt wird. Die gängige Größe des Sockel-Gewindes ist E27. Somit wäre das erste Zubehör eine Fassung / Lampe, in die die Pflanzenlampe passt. Hier kann man jede Lampe mit entsprechendem Gewinde benutzen. Oftmals ist aber kein Platz für eine große Standleuchte vorhanden und dann sind nützliche Gadgets eine gute Idee.

Klemme

Wenn Ihre Pflanzen an Orten stehen, wo keine Möglichkeit besteht, eine Lampe in der benötigten Höhe aufzustellen, gibt es Klemmen, die man einfach an Schrankwänden oder Regalen befestigen kann, um die optimale Höhe und Position für die Beleuchtung der Pflanze zu erreichen.

Schwenkarm

Eine normale Schreibtischleuchte kann als Lampengerüst für Ihre neue Pflanzenlampe ausreichen, um diese zu betreiben und damit nacheinander mehrere Pflanzen zu bestrahlen. Solche einfachen Schwenkarmlampen mit Tischfuß gibt es schon ab 20 Euro im Handel.

Zeitschaltuhr

Wenn Sie Ihre Pflanzen nicht rund um die Uhr bestrahlen wollen, sondern nur zu bestimmten Zeiten, ist eine Zeitschaltuhr sehr praktisch. Die meisten Zeitschaltuhren verfügen über ein LED-Display und sind digital einstellbar, um Zeiten zu programmieren. Diese kann man jederzeit ändern und natürlich auch noch manuell per Schalter an- und ausstellen.

 

Auf Markennamen setzen

Gefährlich sind Pflanzenlampen eigentlich nicht, aber Sie sollten nicht am falschen Ende sparen, da die Verarbeitung sehr wichtig ist. Da Pflanzenlampen in den meisten Fällen im Dauereinsatz sind, dürfen Sie sich nicht überhitzen. Ein gerilltes Aluminiumgehäuse um die eigentliche Lampe ist dafür, dass Hitze abgeleitet wird und die Lampe immer schön kühl bleibt ein gutes Indiz.

Die meisten Pflanzenlampen stammen aus einer chinesischen Fertigung – die meisten billigen wie auch die teuren. Bei Lampen, die sichtlich schlecht verarbeitet sind, sollten Sie vom Rückgaberecht Gebrauch machen. Achten Sie auf ein DIN-Prüfsiegel!

Diesen Herstellern können Sie vertrauen:

  • Bio Green
  • Greenception
  • Lunartec
  • Minger
  • OxyLED
  • Roleadro
  • TaoTronics
  • XJLED

 

Paprikaanzucht mit einer Pflanzenlampe

Preisklassen der gängigen Pflanzenlampen

Pflanzenlampen gibt es in einer großen Preisspanne. Das einfachste Modell aus China von Zhangming gibt es schon ab rund 6 Euro inkl. Versand – immer vom Stand August 2016 ausgegangen. Nach der Preisklasse bis 15 Euro kommt das größte Angebot im Mittelfeld mit einem Preis von ca. 30 Euro.

Im hochpreisigen Segment findet man die Full-Spektrum-LED-Panele für Gewächshäuser, die bei 400 bis 1000 Euro liegen. Ob Sie für Ihren Bedarf solch professionelle Pflanzenlampen benötigen, sollten Sie sorgfältig abwägen, da die meisten Pflanzen mit den normalen mittelpreisigen Pflanzenleuchten völlig zufriedenzustellen sind.

 

Zusammenfassung: Darauf sollten Sie achten:

  • Ausreichende Lumenzahl von mind. 15.000
  • 3500 bis 6000 Kelvin
  • Mehr rote als blaue LEDs (Verhältnis ca. 1/4)
  • Normgröße des Gewindes (E 27)
  • Robuste und saubere Verarbeitung
  • Keine Wärmeentwicklung
  • DIN-Prüfsiegel

Fazit

Es gibt unzählige LED-Pflanzenlampen für jeden Geschmack, Bedarf und Geldbeutel. Wenn Sie die wichtigsten Kriterien für Einsatzbereich, Sicherheit und Funktionalität beachten, finden Sie sicher bald die perfekte Pflanzenlampe für Ihre grünen Mitbewohner. In den eigenen vier Wänden bekommen Pflanzen einfach nicht genug Licht und besonders an Ecken, die kaum Sonnenlicht erreicht, brauchen Ihre Pflanzen eine Extraportion. LEDs sind zuverlässig, leistungsstark und sparsam.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich durch unsere Testsieger die Vorauswahl abnehmen zu lassen. Unser Planzenlampen-Test stellt Ihnen die LED-Pflanzenlampen von OxyLED, Bio Green, XJLED sowie zwei Pflanzenlichter von Roleadro vor. Sie können anhand der Testberichte klar die Vor- und Nachteile der fünf Modelle abwägen.

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Kommentare und Fragen zu: Pflanzenlampe

  • Joel sagt:
    Hallo, ich möchte auf meinem Balkon(meist im Schatten) am Geländer einen Kräuter/Gemüsegarten anlegen. Also ca 2 Meter breite längliche Blumentöpfe. Und darüber LED Pflanzenlampen installieren.

    Welchen Aufbau würdet ihr mir empfehlen und wie kann ich die Lampen am Geländer installieren?

    Wie viele Lampen brauche ich? Gibt es da eine längere Leiste? Und was kostet das?

    Vielen Dank schon mal für die Antwort!
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