Einkochautomat-Test & -Vergleich » kompetente Kaufberatung

andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.
Einkochautomaten test und Ratgeber

Das Einkochen erlebt eine Renaissance

Für unsere Großeltern war das Einkochen eine Selbstverständlichkeit. Auf diese Weise konnte Haushaltsgeld gespart und ein abwechslungsreicher Speiseplan garantiert werden. Was die Saison hergab, wurde in Konservengläser gefüllt und für den kommenden Winter haltbar gemacht. Nachdem diese Art der Haltbarmachung etwas aus den Augen geriet, setzten sich althergebrachte Methoden wieder mehr durch. Junge Menschen erkennen immer häufiger, dass sie auf diese Weise Konservierungsstoffe und Fertiggerichte umgehen können. Der moderne Haushalt verfügt häufig über Wassersprudler, Eismaschine, Kaffeemaschine, Dörrautomat, Fritteuse und Bierzapfanlage. Dieses Equipment wird heute oft durch einen Einkochautomaten ergänzt, der in der entsprechenden Ausführung gleichzeitig auch als Heißgetränkeautomat fungieren kann.

Ein hochwertiger Einkochautomat ermöglicht folgende Arten der Konservierung:

  • Einkochen von Lebensmitteln
  • Entsaften und Maischen
  • Erhitzung von Glühwein und anderen Heißgetränken und Warmhalten von Suppen oder Würstchen

Beim Kauf geht der Überblick ob des umfangreichen Angebots schnell verloren. Mit unserem Warentest 2018 sollten Sie jedoch auf alles vorbereitet sein.

Zuletzt aktualisiert am: 08.08.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten & verglichenen Einkochautomaten - Bestenliste 2018

Produktbild
Testsieger
 
Klarstein Biggie Einkochautomat
 
Severin EA 3653 Glühweinkocher
 
Clatronic EKA 3338 Einkochautomat
 
Weck WAT15 Einkochautomat
Modell Einweckgerät FA-5180 von TZS First Austria Klarstein Biggie Einkochautomat Severin EA 3653 Heißgetränke- und Einkochautomat Clatronic EKA 3338 Einkochautomat Weck WAT15 Einkochautomat
Bedienung
Verarbeitung
Design
Fassungsvermögen 27 Liter 27 Liter 29 Liter 25 Liter 1 Liter
Material Emaille Edelstahl Emaille Emaille Emaille
Deckelart Kunststoffdeckel Kunststoffdeckel Kunststoffdeckel Kunststoffdeckel Kunststoffdeckel
Durchmesser 35,5 cm 47 cm - cm - cm 35 cm
Gewicht 5,5 kg 4,4 kg 5,7 kg 5,5 kg 7 kg
Kabellänge 1,15 Meter 1,10 Meter - Meter - Meter - Meter
Leistung 1800 Watt 2000 Watt 1800 Watt 1800 Watt 2000 Watt
Entsaften
Einkochen
Überhitzungsschutz
Trockenkochschutz
Kontrolllampe
Besonderheit Komplett BPA frei, Cool-Touch-Oberfläche Wärmeisolierte Kunststoffgriffe Wärmeisolierte Griffe Mit Zapfhahn Mit Zeitschaltuhr
Vorteile und Nachteile
  • Stufenlose Temperaturreglung
  • Betriebsanzeigenleuchte
  • Timer, autmatische Abschaltung und Dauerbetrieb
  • Viel Fassungsvermögen
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Einwecken, Einkochen, Erhitzen und Warmhalten
  • Leichte Reinigung
  • Deckel wird bei 100 Grad sehr heiß
  • Restfeuchtigkeit verbleibt im Behälter
  • Mindestbefüllmenge übersteigt zwei Liter
  • Kontrollleuchte saß etwas locker
  • Bei 100 Grad schaltet die Kontrolleuchte nicht ab
  • Gerät wackelt unbefüllt ein wenig
  • Großes Fassungsvermögen
  • Einstellbare Temperatur
  • Zeitschaltuhr bis 120 Minuten
  • Geschmacksneutrales Edelstahlgehäuse
  • Wärmeisolierte Kunststoffgriffe
  • Temperatur- und Zeiteinstellknöpfe haben keine sichtbaren Markierungen
  • Automat muss eingeschaltet bleiben, um Speisen und Getränke warm zu halten
  • Einsetzbar zum Erwärmen und Warmhalten von Getränken und Speisen
  • Solide Verarbeitung
  • Wärmeisolierende Griffe
  • Guter Kundenservide
  • Kunststoff-Griffe sind etwas fragwürdig bei dem Gewicht des Geräts mit Inhalt
  • Temperaturknopf hat keine sichtbaren Markierungen
  • Großes Fassungsvermögen
  • Verdecktes Edelstahl-Heizelement
  • Stufenlose Temperaturregellung (30 - 100° C)
  • Solide Verarbeitung
  • Temperatur lässt sich nicht Gradgenau einstellen
  • Kabel ist etwas kurz
  • Gute Wärmeisolierung dank 2-fach Emaillierung
  • Mit Entsafterschaltung
  • Mit Zeitschaltuhr
  • Schnell auf Entsaftungs-/Einkochtemperatur
  • Leider gibt es keine Ersatzteile in Deutschland zu kaufen
  • Deckel riecht anfangs etwas chemisch
  • Ohne Ablaufhahn
Beliebtestes Angebot
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Einkochautomat Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Einkochautomaten

Moderne Einkochautomaten stellen die perfekte Alternative zum Einkochen mit einem herkömmlichen Einkochmodell zur Verwendung auf der Herdplatte dar.

Mit Hilfe des Einkochautomaten lassen sich diverse Gemüsesorten und Obst für den späteren Verzehr haltbar machen.

Ein Einkochautomat funktioniert mit einem Wasserbad, in das die Gläser gestellt und über längere Zeit erhitzt werden.

Vielseitige Automaten eignen sich zudem zum Warmhalten von Getränken und als Entsafter.

Mit Trockengeh- und Überhitzungsschutz sowie diversen Features wie Schaltuhr und Griffen aus Kunststoff rangiert ein Modell vor Konkurrenten, denen diese Eigenschaften fehlen.

Was ist ein Einkochautomat und wie funktioniert dieser?

Ein Einkochapparat dient dazu, frisches Obst und Gemüse, welches zuvor in sterilisierte Gläser gefüllt und entsprechend vorbereitet wurde, unter Einwirkung hoher Temperaturen in einem Wasserbad für den späteren Verzehr haltbar zu machen. Der Einweckautomat erwärmt das Wasser auf die gewünschte Temperatur und hält diese konstant, womit sich ständiges Nachregeln erübrigt. Das geschieht mit einer Heizquelle, die sich am Boden des Gefäßes befindet. Als Heizelement kommt zumeist eine Spirale zum Einsatz, die vorzugsweise durch den Topfboden verdeckt wird. 

Diese Automaten können dem Küchenzubehör zugeordnet werden. Darin nehmen sie eine Sonderstellung ein. Hierbei handelt es sich nicht um eines der üblichen Kleingeräte, die in jedem Küchenschrank zu finden sind, sondern um einen Apparat größeren Ausmaßes, der neben der Einkochfunktion häufig weitere Funktionen erfüllt. Trotz steigender Tendenz bleiben die Einkochautomaten die Ausnahme und sind insbesondere im ländlichen Raum verbreitet. Hier eignen sie sich perfekt, um die im eigenen Garten angebauten Gemüse- und Obstsorten in verschiedenen Varianten zu verarbeiten. 

Checkliste

Tipp:
Nicht nur diese Lebensmittel lassen sich auf diese Weise konservieren. Auch Pilze, Wurst und sogar Kuchen kann eingeweckt werden. Auf der Suche nach Anregungen werden Sie im Internet schnell fündig und können liebe Freunde, Bekannte und Verwandte mit selbstgemachten Gelees, Marmeladen oder Mixed Pickels überraschen. Anregungen dafür liefert auch ein Einkochbuch mit Rezepten.

Die große Gruppe der Einkochautomaten kann in verschiedene Modell-Varianten eingeteilt werden. 

Der klassische Einkochautomat

Hier ist weniger von dem herkömmlichen Einkochtopf die Rede als vielmehr vom Automaten, der heute die Einkocharbeit im Haushalt erleichtert. Ein solches Gefäß dient dazu, mehrere Einweckgläser aufzunehmen, deren Inhalt im Wasser abzukochen und die Gläser zu verschließen.

Alle Funktionen und Bestandteile sind auf die Verwendung als Einkochgerät ausgelegt. Dazu gehört ein Einlegerost oder alternativ ein fester Heizboden. Ist das Heizelement verdeckt, eignet sich die Ausführung zum Warmhalten von diversen Speisen. Die Speisenzubereitung ist – sofern kein Rührwerk vorhanden ist – nicht empfehlenswert, da der Inhalt eventuell am Boden anhaftet. 

Der Entsafter

Diese Modelle sind mit einer Dampffunktion bzw. Entsafterschaltung, dem nötigen Dampfaufsatz und allem nötigen Zubehör für die Saftgewinnung aus Obst und Früchten ausgestattet. Einige Einkochautomaten bieten die Möglichkeit des Entsaftens, wobei der Aufsatz zumeist als Zubehör gekauft werden muss. 

Das Wasser wird hier so stark erhitzt, dass sich Dampf bildet, der die Früchte im mit Löchern versehenen Aufsatz „gart“. Dadurch tritt Fruchtsaft aus. Der wird im Behälter aufgefangen und kann über die Ablaufhahn entnommen werden. Ältere Entsafter hatten einen Auslauf, an dem ein Schlauch befestigt werden musste. Ob alt oder neu - das Prinzip ist immer gleich.

Mit dieser schonenden Methode bleiben Vitamine weitestgehend erhalten.

Ausrufezeichen Orange

Tipp:
Bei dem gewonnen Saft handelt es sich um ein Konzentrat. Mit der richtigen Menge Zucker wird daraus eine leckere Basis für ein Saftgetränk, welches mit kaltem (oder warmem) Wasser oder einem anderen Zusatz verdünnt oder aromatisiert werden kann.

Der Glühweinautomat

Befindet sich am Gefäß ein Auslaufhahn, können darin befindliche Flüssigkeiten ohne weiteren Aufwand gezapft werden. Damit entfällt das Öffnen des Deckels, was jedes Mal mit einem Wärmeverlust verbunden wäre. Der Inhalt bleibt gleichbleibend warm. Dabei ist Glühwein nur eines von mehreren möglichen Heißgetränken, die im Einkocher erhitzt und warmgehalten werden können. Das Ganze funktioniert z. B. auch mit Tee. 

Einkochautomat

Modell mit Entsafter

Heißgetränkeautomat

  • Ausschließlich zum Einkochen von Lebensmitteln verwendbar
  • Verfügt über einen Heizboden und zumeist über ein Einlegerost
  • Mit verdeckter Heizquelle auch für warme Gerichte geeignet
  • Mit einem Dampfaufsatz zur Herstellung von Fruchtsäften geeignet
  • Entsaften bei einigen Geräten vorgesehen, Zubehör muss jedoch separat erworben werden
  • Der heiße Saft kann am Auslaufhahn entnommen werden
  • Vitaminschonende Form der Saftgewinnung
  • Nahezu jeder Einkocher (mit verdeckter Heizspirale) lässt sich als Heißgetränkespender verwenden
  • Modelle mit Zapfhahn stellen die komfortable Lösung dar und vereinfachen die Entnahme
  • Mit dem Hahn wird das ständige Öffnen und damit einhergehender Wärmeverlust vermieden

Ein unschlagbarer Vorteil eines Einkochautomaten ist dessen Vielseitigkeit, sofern er über einen Ablaufhahn verfügt und damit auch als Automat für Heißgetränke und Gerichte genutzt werden kann. Auf dem heimischen Weihnachtsmarkt ist der vielseitig einsetzbare Vollautomat die perfekte Ergänzung zu Waffeleisen und Grill. 

Glühbirne

Tipp:
Ein so großes Gefäß lässt sich auch zweckentfremden und eignet sich ideal, um beispielsweise Grünkohl zu blanchieren oder große Mengen Suppe für viele Personen warmzuhalten.

Was passiert beim Einkochen – was beim Einmachen?

Beide Begriffe tauchen immer wieder auf und werden häufig falsch verwendet. Hier der Unterschied: 

Einkochen

Hierbei werden Lebensmittel sterilisiert und sind länger haltbar als bei anderen Methoden.

Im Einkochtopf befindet sich Wasser. Dort hinein werden die Gläser mit dem vorbereiteten frischen Lebensmitteln gestellt. Einkochringe zwischen Glas und Deckel sowie daran befestigte Spangen verschließen diese fest. 

Mit Hilfe einer Zeitschaltuhr oder durch einfaches Betätigen des Einschaltknopfes wird der Vorgang bei der Verwendung eines Automaten in Gang gesetzt und das Wasser über einen längeren Zeitraum hinweg erhitzt. In der ursprünglichen Verfahrensweise wird der Herd „angeheizt“, womit sich das Wasser im Topf erwärmt. Mit steigenden Temperaturen dehnt sich die Luft in den Gläsern aus und entweicht über die Gummiringe, die hier die Funktion eines Ventils übernehmen. 

Die Zeitspanne für den gesamten Vorgang muss in jedem Fall so lang gewählt werden, dass alle Mikroorganismen abgetötet werden. Anderenfalls verdirbt der Inhalt trotz Einweckvorgang.

Ist der Einkochzyklus abgeschlossen, kann das Einkochgut direkt entnommen und zum Abkühlen beiseite gestellt werden oder es kann zunächst im Topf etwas abkühlen und anschließend entnommen werden. Mit dem Abkühlen zieht sich die noch vorhandene Luft in den Gläsern wieder zusammen, womit ein Vakuum entsteht. Der Deckel wird fest angesaugt und somit ein Luftein- oder -austritt verhindert. 

Die Spangen können nach dem Erkalten wieder entfernt und für erneute Vorgänge genutzt werden.

Einmachen

Bei dieser Form der Haltbarmachung werden die Lebensmittel zunächst durch Kochen vorbereitet. Anschließend wird die Masse in Stürzgläser gefüllt, der Deckel geschlossen und die Gläser umgedreht zum Auskühlen abgestellt – eine weit verbreitete Methode, um Marmeladen und Gelees zu konservieren.

Auch wenn sich mit der Verwendung des modernen Automaten die Handhabung ein wenig zu Gunsten des Verwenders verschoben hat, bleibt die Hygiene unabdingbarer Bestandteil des Einkochens. Alle Utensilien müssen durch Sterilisieren keimfrei gemacht werden. 

Ausrufezeichen Orange

Tipp:
Verwenden Sie aus diesem Grund nur einwandfreies Kochgut zur Konservierung und sterilisieren Sie die Weckgläser vor dem Gebrauch durch abkochen.

Einkochautomat versus Einkochtopf

Obwohl die guten alten Einkochtöpfe zwar immer noch erhältlich, aber nur noch selten im modernen Haushalt zu finden sind, möchten wir an dieser Stelle eine Gegenüberstellung der alten und der neuen Methode vornehmen. Beide Varianten arbeiten nach dem gleichen Prinzip. 

Für die „altertümliche“ Ausführung ist eine Kochstelle vonnöten. Darauf wird der Topf gestellt und der Inhalt erhitzt. Die Regulierung der Temperatur ist damit nicht ganz einfach. Die wichtigste Voraussetzung ist demnach ein Herd. Mindestens eine Herdplatte ist für die gesamte Einkochzeit blockiert. 

In der zeitgemäßen Ausführung arbeitet ein Einkochapparat mit einem Stromanschluss. Die stromgebundene Variante setzt zwar den Zugang zum Stromnetz voraus und ohne diesen bleibt auch der beste Vollautomat kalt. Der Platz für den längere Zeit in Anspruch nehmenden Vorgang kann jedoch frei gewählt werden. Automaten überzeugen mit einer präzisen Temperatureinstellung, während beim herkömmlichen Topf die richtige Temperatur mehr durch Probieren als durch gezieltes Einstellen erreicht, gehalten und mit einem speziellen Thermometer abgelesen wird.

Gerade in der Fähigkeit der automatischen Regulierung ist der größte Vorteil der Automaten zu sehen. Mit dem entsprechenden Zubehör können die meisten Vertreter für weitere Vorgänge (als Entsafter oder Warmhaltetopf) verwendet werden. Das klassische Produkt eignet sich ausschließlich für das Konservieren von Kochgut auf dem Herd, nur bedingt zur Saftherstellung sowie zur Zubereitung und das Warmhalten von großen Speisemengen.

Einkochautomat

Herkömmlicher Einkochtopf

  • Stromanschluss erforderlich
  • Platz kann frei gewählt werden
  • Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
  • Punkten mit präziser Einstellung der Temperatur
  • Abhängigkeit von einer Kochstelle
  • Blockiert eine Platte
  • Temperaturregulierung per „Hand” und Ablesen mittels Thermometer

Weitere Methoden sind neben dem bereits genannten Stürzen der Einweckgläser das Einkochen im Schnellkochtopf, im Backofen oder in der Mikrowelle. Allerdings werden diese Varianten aufgrund zu erwartender Schwierigkeiten in der Praxis kaum umgesetzt. 

Was zeichnet einen Einkochautomaten aus?

Um den richtigen Automaten zu finden, sollten Sie einige Kriterien ins Kalkül ziehen. Im Folgenden sagen wir Ihnen, was in Bezug auf diese Küchenhelfer allgemein von Bedeutung ist.

Die Leistung

Eine hohe Leistung verkürzt die Wartezeit vom Einschalten des Gerätes bis zum Zeitpunkt, an dem das Produkt die gewünschte Temperatur erreicht hat und der eigentliche Vorgang beginnt. Die Angabe der Leistung erfolgt in Watt. Die meisten Modelle heizen mit 1800 Watt vor. Gibt der Hersteller dem Gerät jedoch 2000 Watt mit auf den Weg, sind Sie schneller am Ziel. Allerdings müssen Sie hierbei einen Kompromiss eingehen, denn die Leistungssteigerung geht mit einem höheren Stromverbrauch einher.

Kunststoffgriffe/Kaltgriffe

Der Umgang mit dem Einkochgerät bedeutet auch ständiger Umgang mit heißen Flüssigkeiten. Hier sollten Sie nicht nur Vorsicht walten lassen, sondern bereits beim Kauf auf Features achten, die das Handling diesbezüglich erleichtern und Sie vor Verbrühungen schützen. Wärmeisolierte Griffe sind Komponenten, die ein zu starkes Erhitzen dieser Teile verhindern und sollten unbedingt vorhanden sein.

Kunststoffdeckel

Ein Einkochautomat wird über längere Zeit mit hohen Temperaturen betrieben und damit wird das gesamte Gehäuse heiß. Aus diesem Grund sind die meisten Modelle mit einem Deckel aus Kunststoff ausgestattet. Das Material lässt sich trotz hoher Temperaturen gut handeln und schließt einen Blick in den Topf nicht aus. 

Edelstahl, Emaille oder Vollkunststoff

Hierbei geht es um die Frage, aus welchem Material das Gehäuse bestehen sollte. Diese Entscheidung betrifft nicht nur das persönliche Empfinden. Das Material ist auch für die Reinigung oder Haltbarkeit des Gerätes von Bedeutung. Emaille erinnert zwar an die Töpfe, die unsere Großmütter verwendet haben, aber die emaillierte Beschichtung stellt eine Schutzschicht dar, die das Leben des Gefäßes verlängert. Auch wenn es etwas altbacken aussieht, stellt die Beschichtung eine hochwertige Veredlung des Materials dar. Ist diese selbst allerdings von minderwertiger Güte, kann die emaillierte Schicht abplatzen, womit an diesen Stellen die Gefahr des Rostens besteht. Eine Zwei-Schicht-Emaillierung sollte jedoch allen Widrigkeiten standhalten. 

Die moderne Alternative zu Emaille ist Edelstahl. Das häufig etwas kalt wirkende Material, das überall im Küchenbereich im Einsatz ist, überzeugt ebenfalls mit besten Eigenschaften.

In Bezug auf den Wärmetransport liegen beide Varianten gleich auf. 

Die dritte, die Kunststoff-Variante ist gleichfalls verfügbar. In Bezug auf Langlebigkeit und Robustheit müssen sich diese Vertreter hinter der Konkurrenz aus Metall einordnen. Oft eignet sich diese Version ausschließlich zum Einwecken im Wasserbad und nicht zum Vorhalten von Lebensmitteln und Getränken. 

Mit welchen Features sollte ein guter Einkochautomat überzeugen?

Neben den allgemeinen Kriterien sind spezielle Features von Vorteil. 

Einlegerost und geschlossener Topfboden

Bei jeder Art der Verwendung ist ein geschlossener Boden vorteilhaft. Diese Eigenschaft beschreibt die Tatsache, dass die Heizvorrichtung unter dem Boden verborgen ist. Damit wird nicht nur die Reinigung einfacher. Dieser Umstand hat auch für die Verwendung Vorteile, weil Gläser besser abgestellt oder der Inhalt leichter umgerührt werden kann.

Präzisionsthermostat, Überhitzungs- und Trockengehschutz

Ein umfassendes Schutzsystem erhöht den Komfort im Gebrauch. Ein Präzisionsthermostat schaltet das Gerät ein oder aus, wenn eingestellte Temperaturen unter- oder überschritten werden. Trockengeh- und Überhitzungsschutz sichern das Gerät für den Fall, dass die gesamte Flüssigkeitsmenge aufgebraucht ist bzw. das Gefäß insgesamt. Alle drei Merkmale sind für den Gebrauch vorteilhaft. 

Eine Kontrollleuchte zeigt in der Regel an, ob das Gerät gerade ein- oder ausgeschaltet ist. 

Zeitschaltuhr

Dieses Feature ist die komfortable Lösung und erleichtert das Handling noch einmal. Die Einkochzeit kann vorab eingestellt werden, womit Sie den gesamten Prozess nur noch beobachtend begleiten müssen. Ist die eingestellte Temperatur erreicht, beginnt die Kochzeit und an deren Ende schaltet die Uhr das Gerät wieder ab. 

Fassungsvermögen

Hier sollten Sie vorab überschlagen, welche Mengen Sie verarbeiten möchten. Eventuell genügt die kleine Ausführung, welche ein Fassungsvermögen von unter 10 Litern hat. Für den regelmäßigen Großeinsatz im privaten Haushalt eignen sich Modelle besser, die mit einem Volumen von bis zu 30 Litern erhitzen. Mit dieser Literangabe liegt ein Einkochautomat im Mittelfeld. Im Gastrobereich liegt dieser Wert noch einmal höher. 

Zwar wird ein Einkocher selten in gefülltem Zustand bewegt. Dennoch bleibt zu bedenken, dass sich das Gefäß mit jedem Liter Volumen immer schlechter handeln lässt. Zugunsten der Handhabung sollten Sie das Fassungsvermögen so wählen, dass es für Sie noch zu bewältigen ist. 

Temperaturregelung

Ein Must-have am Einkochautomaten ist der Temperaturregler. Die meisten Modelle ermöglichen stufenlose Einstellungen. Ist die Regulierung nicht stufenlos möglich, erfolgt die Einstellung in vorgegebenen Stufen. 

Zapfhahn

Für den Gebrauch als Flüssigkeitsbehälter, stellt dieses Feature ein willkommenes Detail dar. Heißgetränke wie Glühwein, Punsch oder Tee lassen sich portionsweise entnehmen und in Becher abfüllen. Zudem erleichtert es das Ablassen des Wassers nach dem Einkochprozess.

Einfache Bedienung

Ein Aspekt, der bei technischen Geräten von Bedeutung ist, ist die Bedienbarkeit. Das Handling und die Einstellungen sollten selbsterklärend sein. Müssen Sie nach einer längeren Bedienpause jedes Mal von neuem die Anleitung lesen, spricht das kaum für eine einfache Bedienung. Sind die einzelnen Elemente jedoch gut und eindeutig beschriftet, gilt ein Produkt als bedienerfreundlich.

Mögliches Zubehör

Vielleicht sind Sie im Moment des Kaufs mit der Möglichkeit des Einkochens zufrieden und entscheiden sich deshalb für einen reinen Einkochautomaten. Später stellt sich jedoch heraus, dass es gar nicht so schlecht wäre, die Beeren im Garten zu Saft verarbeiten zu können. Für diesen Fall sollten Sie gerüstet sein. Suchen Sie vorzugsweise gezielt noch einem Modell, welches Sie nach Belieben um das nötige Zubehör erweitern können. 

Eine mögliche Ergänzung im Gebrauch stellt der Glasheber dar. Da sich die Gläser während des Einkochens im heißen Wasserbad befinden und diese anschließend entnommen werden müssen, empfiehlt sich ein Konservenglasheber. Mit dieser Vorrichtung können die heißen Gläser herausgehoben werden. 

Auch die wärmeisolierende Manschette bietet sich für den Gebrauch der heißen Töpfe als zusätzliche Wärmeisolierung an. 

Tipps für den Umgang mit dem Einkochautomaten

Um lange Freude an diesem praktischen Helfer zu haben, sollten Sie einige Haushaltstipps berücksichtigen. 

  • Nutzen Sie den Wecktopf entsprechend seiner Bestimmung und in jedem Fall mit Flüssigkeit.
  • Nach dem Vorgang sollten Sie das Gerät vom Stromnetz trennen und abkühlen lassen.
  • Entfernen Sie den Inhalt und das Wasser. Ist ein Ablaufhahn vorhanden, kann dieser zum Ablassen genutzt werden.
  • Nach jedem Gebrauch sollte sich eine Reinigung anschließen, um Kalkablagerungen zu vermeiden.
  • Reinigen Sie das Produkt, indem Sie es mit einem weichen Tuch innen und außen abwischen. Verwenden Sie keinesfalls grobe und scharfkantige Gegenstände.
  • Beachten Sie bei jedem Gebrauch, dass Wasser und Einkochgut heiß sind und zu jeder Zeit die Gefahr des Verbrühens besteht.

Preise und bekannte Hersteller

Innerhalb der Kategorie ist die Preisspanne recht ausgeprägt, wobei zwischen dem herkömmlichen Einkoch-Modell und dem automatischen Einkocher nur eine kleine Preisdifferenz klafft. Derzeit liegen die Preise zwischen 20 und 275 Euro (Stand: April 2018). 

Hersteller und Preise für Einkochtöpfe
Einen Universaltopf, der sich aufgrund des großen Volumens unter anderem zum Einkochen eignet, erhalten Sie für rund 20 Euro. Bei rund 48 Euro liegt die Preisobergrenze in dieser Sparte. Krüger, Ribelli oder Weck sind Namen, die Sie sich in diesem Zusammenhang merken sollten.

Hersteller und Preise für Einkochautomaten
Für knapp 59 Euro können Sie einen Einkochautomaten erstehen. Gut 231 Euro sind maximal fällig, wenn Sie ein Gerät aus dem oberen Preissegment erwerben möchten. Hersteller, die in diesem Sektor tätig sind, sind Kochstar, Weck, Severin, Clatronic, Bielmeier, Steba oder Rommelsbacher. 

Hersteller und Preise für Heißgetränkeautomaten mit Auslaufhahn
Mit mindestens knapp 60 Euro und höchstens knapp 275 Euro sind Sie in dieser Kategorie dabei. Hier heizen Produkte von Bielmeier, Weck, Rommelsbacher, Klarstein, Kochstar, Steba, Syntrox, Severin oder Clatronic die Getränke. 

Hersteller und Preise für Dampfentsafter
Die untere Preisgrenze liegt hier bei gut 31 Euro, die obere bei rund 115 Euro. Kochstar, Klarstein, Rommelsbacher oder Weck treten hier in Erscheinung. 

Wichtige Kaufkriterien auf einen Blick

  • Ein Modell mit Zeitschaltuhr und Ablasshahn reguliert nicht nur exakt die Temperatur, sondern ermöglicht auch das Ablassen des heißen Wassers und somit eine leichtere Entnahme.
  • Entscheiden Sie sich bei der Art des Produktes nach dem Verwendungszweck: Mit Hahn für Heißgetränke und zum Entsaften. Sofern Sie nur einkochen möchten, ohne Zapfhahn, aber mit einem entsprechend großen Volumen.
  • Wählen Sie zwischen Edelstahl, emaillierter Oberfläche und Vollkunststoff. Sowohl Edelstahl als auch emaillierte Beschichtung sind haltbar und pflegeleicht.
  • Elemente aus Kunststoff werden nicht heiß und erleichtern das Handling.
  • Stimmen Sie die Größe des Gerätes auf Ihre Bedürfnisse ab.
  • Eine höhere Leistung bedeutet schnellere Erwärmung, aber auch einen gesteigerten Stromverbrauch.
  • Modelle mit geschlossenem Boden sind leichter zu reinigen.
  • Denken Sie an weitere Utensilien wie Gläser (z. B. Rundrand), Gummiringe, Schraubdeckel oder Spangen.

So testen wir Einweckautomaten

Damit wir Ihnen den besten Einkochautomaten empfehlen können, testen wir sämtliche Geräte, die uns vorliegen, sehr genau oder erstellen einen Vergleich. Wir berücksichtigen alle Details, die auch dem Endverbraucher nach dem Kauf auffallen würden – lediglich ohne Labor wie bei Stiftung Warentest oder Öko-Test. Schließlich erstellen wir ein Fazit über die Stärken und Schwächen des Testobjekts, welches wir Ihnen zur Verfügung stellen.

Unsere Einkochautomaten-Test- und -Vergleichssieger

Mit allen uns vorliegenden Einweckgeräten gleicher Bauart führen wir identische Tests durch und küren schließlich den:

  • Einkochautomaten-Vergleichssieger

  • Einkochautomaten-Testsieger

  • Einkochautomaten-Preis-Leistungs-Sieger

  • Einkochautomaten-Kundensieger

  • Einkochautomaten-Geheimtipp der Redaktion

    Wir halten zudem die meisten unserer Tests mit Fotos und Video fest. Später stellen wir Ihnen letzteres auf unserem YouTube-Kanal „experten-beraten“ vor.

     

    Wir begutachten folgende Aspekte:

  • Versanddauer und -kosten (und hinsichtlich der Verpackung: Möglichkeit des Versands als Überraschungsgeschenk)

  • Kundenservice, Preise und Garantieleistungen der Anbieter

  • Bilder und Hinweise auf der Produktverpackung

  • Lieferumfang: Bedienungsanleitung und Teile

  • Maße, Gewicht und Fassungsvermögen

  • Qualität der Materialien sowie etwaige Produktionsmängel

  • Montage/Anschluss

  • Funktionen und Handling

Mit all den Informationen aus diesem Ratgeber und aus den Einkochautomaten-Tests oder dem Einkochautomaten-Vergleich liegen Ihnen ausführlich die ermittelten Vor- und Nachteile der getesteten oder rezensierten Einkochautomaten vor. Unser Preisvergleich sucht Ihnen zudem gleich den günstigsten Shop heraus, in dem Sie das Einkochautomaten-Modell, für das Sie sich entschieden haben, online kaufen können. Dafür vergleicht unsere Software die Preise auf mehr als 500 Portalen, darunter auch Amazon, Ebay oder Otto.de. Wir verlinken die Anbieter durch einen Affiliate-Link. Wenn Sie nun diesem Link folgen und einen der von uns empfohlenen Einkochautomaten kaufen, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis wird hierdurch nicht beeinflusst.

Zusammenfassung – Einmachautomat-Ratgeber

Mit seinen Eigenschaften eignet sich ein Einkochautomat hervorragend, um dem Überschuss an Obst und Gemüse zu begegnen und das saisonale Angebot in die kalte, „früchtelose“ Zeit zu verlagern. Die althergebrachte Methode hat wieder Fuß gefasst und wird immer häufiger praktiziert, um unabhängig von Konservierungsstoffen und einem Zuviel an Zucker und Co. zu sein.

Die Riege der Einkochgeräte ist umfangreich, lässt den Überblick schnell dahinschwinden und macht eine spontane Entscheidung oft unmöglich. Als Erstes sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welche Aufgaben der Einkochautomat übernehmen soll. Haben Sie entschieden, ob die Einkochfunktion genügt oder ob Sie das Produkt für weitere Bestimmungen z. B. als Heißgetränkespender nutzen möchten, sollten Sie für sich die Größe definieren und sich auf Details wie das Material (z. B. Edelstahl oder Emaille), Schutzvorrichtungen, Leistung und Kontrollmechanismen konzentrieren. Nach diesem Auswahlverfahren und mit dieser Reihenfolge finden Sie sicher das für Sie passende Gerät. Ob es ein Vertreter aus der namhaften Liga oder ein No-Name-Produkt wird, bleibt Ihren eigenen Vorlieben und Ihrem Budget überlassen.

Weiterführende Links und Quellen: 

https://www.livingathome.de/kochen-feiern/kuechenwissen/1793-rtkl-einkochen-einmachen-einlegen#155821-einkochen-oder-einmachen-wo-liegt-der-unterschied 

http://www.einkochfee.de/einkochautomat-ratgeber/

https://www.warenvergleich.de/einkochautomat/

 
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Kommentare und Fragen zu: Einkochautomat

  • Valerie sagt:
    Wie viel Wasser muss ich für das Einkochen von Obst und Gemüse nutzen?
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Liebe Valerie,

      um die ideale Menge Wasser zu ermitteln, empfehlen wir Ihnen, Ihre Einweckgläser zuhilfe zu nehmen. Nutzen Sie dabei immer das höchste aller Gläser.

      Dieses füllen Sie zu drei Viertel mit Wasser.

      Machen Sie sich keine Sorgen, wenn kleinere Gläser komplett im Wasser stehen. Sie sind ausreichend abgedichtet, sodass kein Wasser nach Innen gelangt.

      Wir hoffen, wir konnten Ihnen helfen.
      Es grüßt Sie das Team von Experten-Beraten.de
  • Ella sagt:
    Was empfehlt ihr uns? Edelstahl vs. Emaille?
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Hallo Ella,

      grundsätzlich ist die Wahl des Materials eine ganz individuelle Entscheidung. Sowohl Edelstahl als auch Emaille haben ihre speziellen Vor- und Nachteile.

      Sollten Sie mit dem Einkochen gerade erst anfangen, würden wir Ihnen zu einem Gerät aus Edelstahl raten, denn diese sind wesentlich einfacher zu reinigen und verzeiht einem eine etwas gröbere Handhabe. Emaille ist empfindlicher und neigt eher zu Kratzern.

      Vor allem sollten Sie bei Emaille nicht auf den Preis achten, sondern lieber ein wenig mehr Geld ausgeben, um ein vernünftiges Gerät zu bekommen – gerade, wenn es sich um eine Emaillebeschichtung handelt. Mindestens zwei bis drei Schichten sind Pflicht! Bei den günstigen Geräten ist meist nur eine Schicht vorhanden, sodass diese schneller abplatzt.

      Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage ausreichend beantworten.
      Es grüßt Sie das Experten-Beraten-Team
  • Maila sagt:
    Wie entsafte ich im Einkochautomat?
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