Schwimmbrille Test und Kaufberatung

Schwimmbrille

Der Schwimmbrillen-Ratgeber auf experten-beraten.de

Dank Hallenbädern und Urlaubsorten im Süden ist es nicht mehr nur dem Sommer vorbehalten, uns ins Kühle Nass zu locken. Schwimmen ist gut für Körper und Geist und macht jede Menge Spaß. Man beansprucht fast jede Muskelgruppe und kaum ein anderer Sport sorgt so schnell dafür, dass die Pfunde schwinden, wie Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Eine Schwimmbrille ist beim Schwimmen ein großes Plus, denn von Chlor gerötete Augen, Keime und Bakterien im Wasser die die Augen angreifen oder scharfes Salzwasser im Urlaub können einem den Spaß gründlich verderben.

Ob zum Planschen im Hallenbad, Bahnen ziehen im Becken oder dem Schwimmen in freien Gewässern – es ist nicht pauschal zu beantworten, welche Schwimmbrille für Sie die beste ist. Wenn Sie den Einsatzort und die Häufigkeit kennen, werden Sie jedoch bereits eine Vorauswahl zwischen den drei Arten der Schwimmbrillen treffen können. Nicht jeder Hobbyschwimmer braucht eine Schwimmbrille, die für Wettbewerbe geeignet ist. Brillenträger haben noch einmal besondere Anforderungen an eine Schwimmbrille, da ihnen die Wahl zwischen einem Modell mit ihrer Sehstärke in den Gläsern, einem Modell mit genug Platz für die Brille oder einem einfachen Modell unter dem Kontaktlinsen getragen werden bleibt.

Brauchen Sie deshalb wirklich einen Schwimmbrillenratgeber und Schwimmbrillentests, um sich die Richtige zu kaufen? Die Antwort lautet ja, denn wir helfen Ihnen bei der Vorauswahl der Modelle und erläutern Ihnen alle Vor- und Nachteile der einzelnen Schwimmbrillenarten. Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten und am Ende können Sie mit unserem Schwimmbrille-Test einzelne Modelle verschiedener Hersteller in aller Ausführlichkeit kennenlernen. Wir haben nämlich mehrere Schwimmbrillen einem gründlichen Test unterzogen und präsentieren Ihnen unsere Testsieger im Detail. 

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Unsere Sieger unter allen getesteten Schwimmbrillen auf einen Blick

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Schwimmbrille Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Schwimmbrillen:

Die Schwimmbrillenart muss zum Einsatz passen

Temperglas und Silikon sollten die Hauptbestandteile sein

Schwedengläser passen jedem und Saugnapf-Schwimmbrille sind sehr bequem

Schwimmmasken sind kein Ersatz für Tauchermasken

Auch günstige Schwimmbrillen können eine gute Qualität bieten

Welche Schwimmbrillenarten gibt es?

Es gibt drei Grundarten von Schwimmbrillen: die Schwedenbrille, die Saugnapf-Schwimmbrille und die Schwimmmaske. Was für Vor- und Nachteile die einzelnen Arten besitzen, stellen wir Ihnen hier gegenüber.

Die Schwedenbrille

Diese Art ist die von Profiathleten, außer bei den Triathleten, bevorzugte Schwimmbrille. Sie sitzt in der Augenhöhle und bedeckt nur die Augen. Durch Ihre randlose Bauweise ermöglicht sie ein fast uneingeschränktes Sichtfeld. Es gibt sie getönt, klar oder verspiegelt. Durch das variable Kopfband lässt sich der optimale Sitz einstellen.

Diese Brille ist zwar sehr robust und leicht, aber auch sehr hart und schmerzt nach längerem Tragen, weshalb Sie für Freizeitschwimmer, die Wert auf Bequemlichkeit legen, eher ungeeignet ist. Da die Schwedenbrille nur auf den Augen sitzt, findet hier jedoch wirklich jeder ein passendes Modell. Sie ist für Indoor-Schwimmen, Schnellschwimmen und in Freibädern geeignet.

Vorteile:

  • Fast kein zusätzlicher Wasserwiderstand
  • Individuell anpassbar
  • Weites Sichtfeld
  • Passt jedem
  • Für Profischwimmer geeignet

Nachteile:

  • Schmerzt bei längerem Tragen

Die Saugnapf-Schwimmbrille

Diese Art der Schwimmbrillen ist wegen der Bequemlichkeit für Freizeitschwimmer und der breiten Dichtung für Triathlon geeignet. Zwei, oft getönte, Hartschalen aus (meistens) Temperglas, ein gepolsterter Nasensteg und das verstellbare Kopfband aus Silikon oder Gummi bieten einen komfortablen Sitz. Der muss dann aber auch perfekt sein, sonst ist die Dichtigkeit nicht gegeben.

Besonders bei den Augenauflagen kommt bei schlechtem Sitz Wasser durch. Bei sehr kleinen oder sehr großen Köpfen und einem nicht „normgerechtem“ Abstand der Augen kann es allerdings schwer sein, eine passende Saugnapfbrille zu finden. Viele weichen dann auf die Schwedenbrillen aus. Durch meist farbige Fassungen ist im Sichtfeld mit Einschränkungen zu rechnen. Die Saugnapf-Schwimmbrille ist für jede Art von Umgebung geeignet.

Vorteile:

  • Sehr bequemer Tragekomfort
  • Größte Auswahl an Schwimmbrillen
  • Für Triathleten geeignet
  • Optimale Freizeitschwimmbrille

Nachteile:

  • Wegen der Polsterung manchmal undicht
  • Nicht für jede Kopfform passend

Schwimmmasken

Wenn Sie das beste Sichtfeld und maximalen Schutz möchten, ist die Schwimmmaske die Schwimmbrille der Wahl. Sie sieht prinzipiell aus, wie eine Tauchermaske und sitzt ebenso auf Stirn und Wangenknochen. Sie hat aber keinen Naseneinschluss, weswegen sie zum Tauchen und Schnorcheln ungeeignet ist. Die Schwimmmaske ist besonders für kleine Rabauken, Brillenträger (bei ausreichender Größe) und Wettkampfschwimmer, bei denen es nicht um Zeit geht, geeignet.

Sie hat zwar den höchsten Wasserwiderstand und das höchste Gewicht aller Schwimmbrillen, bietet aber auch den größtmöglichen Schutz. Auch hier ist die Polsterung der Schwachpunkt, bei dem bei nicht optimalem Sitz Wasser eindringen kann. Auch die Schwimmmasken gibt es mit allen erhältlichen Tönungen.

Vorteile:

  • Größtes Sichtfeld
  • Maximaler Schutz
  • Ermöglicht bei einigen Modellen das Daruntertragen einer Brille
  • Sehr bequem

Nachteile:

  • Hoher Wasserwiderstand
  • Hohes Gewicht
  • Wegen Polsterung manchmal undicht

 

Wozu braucht man eine Schwimmbrille?

Generell braucht man eine Schwimmbrille um Unterwasser sehen zu können und zum Schutz der empfindlichen Augen vor Chlor, Keimen, Bakterien und Salzwasser. Ganz gleich, ob Sie nun Profisportler oder Freizeitschwimmer sind – diese Argumente rechtfertigen die Anschaffung und das Tragen einer Schwimmbrille in jedem Fall.

 

Die richtige Passform

Nur der optimale Sitz kann eine Dichtigkeit der Schwimmbrille und schmerzfreie Erfahrung beim Schwimmen ermöglichen. Um zu testen, ob die Brille genau passt, setzen Sie sie im Trockenen auf, ohne dabei das Band zu befestigen. Eine Saugnapf-Schwimmbrille sollte auf Ihrem Gesicht halten, ohne herunterzufallen oder zu drücken. Auch Schwimmmasken können so auf die Passgenauigkeit getestet werden. Bei Schwedenbrillen ist die Passform um die Augen sehr wichtig, aber hier findet wirklich jeder leicht eine passende Form.

 

Sichtglas, Kopfband und Body

Hier werden zwei Materialien angeboten: Plexiglas und Temperglas. Temperglas ist ein Sicherheitsglas, das sehr bruchfest ist und bei Brüchen in kleine Teile zersplittert, um größere Verletzungen zu vermeiden. Temperglas ist schwerer als Plexiglas, aber Plexiglas bietet auch nicht den gleichen klaren Blick und zerkratzt schnell, wenn man nicht aufpasst. Das Glas sollte nicht oder nur wenig gewölbt wird, damit Ihr Blick nicht verzerrt wird.

Auch wenn die Gummimodelle günstiger sind, sollten Sie auch bei einer Freizeitschwimmbrille darauf achten, dass der Body und das Kopfband Ihre neue Brille mit Silikon statt Gummi ausgestattet ist. Chlor greift das Gummi an, und je nachdem wie oft Sie Schwimmen gehen, brauchen Sie sonst schon bald eine Neue. Durchsichtiges Silikon ist am besten geeignet, da hier das weiteste Sichtfeld erlaubt wird.

 

Verschiedene Tönungen für Outdoor-Schwimmbrillen

Heute sind fast alle Schwimmbrillen mit einem UV-Schutz und einer leichten Tönung ausgestattet. Aber was bewirken die schön anzusehenden bunten Gläser?

Dunkle Gläser: dunkeln die Umgebung im Freiwasser ab, wie eine Sonnenbrille

Blaue Gläser: reduzieren die Blendung im Hallenbad wie im Freien

Orange Gläser: verstärken das Licht in Hallenbädern und im Freien

Rote Gläser: Verstärkung des Lichts und ergeben kontrastreichere Umgebungsbilder in Hallen- und Freibädern, die hauptsächlich in Blau/Grün gestaltet sind

 

Kauf nach Einsatz

Wofür möchten Sie Ihre Schwimmbrille verwenden? Die Antwort auf diese Frage grenzt ein, welche Schwimmbrillenart die Richtige für Sie ist. Eine Bitte vorweg: Benutzen Sie keine Schwimmbrillen zum Tauchen! Sie sind nicht dafür ausgelegt und bieten zum einen ein zu geringes Sichtfeld und zum anderen können  Sie mit einer Schwimmmaske oder Schwimmbrille keinen Druckausgleich vornehmen. Bei mehr als zwei Meter Tiefe könnten die Blutgefäße im Auge platzen oder Schlimmeres passieren.

Freizeitschwimmer

Hier steht ungetrübter Badespaß im Vordergrund. Eine Schwimmbrille muss daher für Freizeitsportler und Spaßschwimmer zunächst das Eindringen von Wasser verhindern. Beschlagen soll die Schwimmbrille ebenfalls nicht und ein bequemer Sitz wäre auch von Vorteil. Im Hallenbad braucht die Brille eigentlich weder eine Tönung noch einen UV-Schutz. Aber schaden kann beides auch nicht. Wenn Sie eine Tönung nehmen, wählen Sie am besten eine die gegebene Verhältnisse in Ihrem Schwimmbad verbessert.

Eine einfache Saugnapf-Schwimmbrille reicht völlig aus. Falls Sie kein passendes Modell für Ihre Gesichts- und Kopfform finden, sollten Sie in eine Schwedenschwimmbrille investieren, die nur über den Augen sitzt und der Nasensteg und das Kopfband variabel einzustellen sind.

Schwimmer in freien Gewässern

Für Schwimmer, die in Seen, Teichen, Flüssen und Meeren schwimmen wollen, muss zunächst eingegrenzt werden, ob Sie die Schwimmbrille nur zum Schwimmen oder auch zum seichten Tauchen und Schnorcheln nutzen wollen. Sollte dies der Fall sein, schränkt das die Wahl stark ein, da Sie dann eine Schwimmmaske brauchen.

Achten Sie darauf, dass es einen entsprechenden Nasenerker gibt. Durch die Tauchermaske dringt kein Wasser in die Nase, sie atmen durch das Mundstück oder den Schnorchel und die Augen haben die maximale Sichtweite. Wenn Sie mit der Brille nur Schwimmen möchten, ist eine Saugnapf-Schwimmbrille geeignet oder eine Schwimmmaske, da sie mehr Sicht erlaubt und zusätzlichen Schutz bietet.

Was alle Outdoor-Schwimmbrillen gemeinsam haben, ist, dass sie mit UV-Schutz und leichter Tönung versehen sein sollten. Das Wasser spiegelt das Sonnenlicht und kann schneller blenden als an Land. Hier können dunkle Gläser von Vorteil sein.

Profischwimmer

Für Schnellschwimmer in der Halle sind die Schwedenbrillen die Schwimmbrillen der Wahl, da diese perfekt am Auge sitzen und nichts durchlassen. Wettkampfbrillen sind härter als die bequemen Freizeitmodelle, können aber auch mehr aushalten.

Kinderschwimmbrillen

Für normal wilde Kinder reicht eine Saugnapf-Schwimmbrille aus, aber bei wilderen Rabauken sollte eine Schwimmmaske für den zusätzlichen Schutz gewählt werden. Was die Tönung angeht, sollte, wie bei den Erwachsenen geschaut werden, wo hauptsächlich geschwommen wird und die entsprechende Tönung zur Verbesserung der Sichtverhältnisse gewählt werden.

Schwimmbrillen für Brillenträger

Für Brillenträger gibt es mehrere Möglichkeiten die optimale Schwimmbrille – trotz Sehschwäche – zu erhalten. Am einfachsten ist es, wenn Sie unter der Schwimmbrille Kontaktlinsen tragen. Nicht jeder kann das, aber es gibt noch zwei weitere Varianten. Eine ist es, sich eine perfekt passende Schwimmbrille zu kaufen und diese zum Optiker zu bringen.

Einige wenige Modelle kann man bereits mit Sehstärke versehen z. B. online kaufen. Hier sollten Sie aber auf die Passform und den Sitz achten. Meistens ist es besser (aber oft auch deutlich teurer z. B. von Aqua Speed oder Swans für etwa 30 bis 40 Euro) wenn eine passende Brille beim Optiker die Gläser durch in Ihrer Sehstärke geschliffenes Glas oder Kunststoffglas ersetzt bekommt.

Hierbei ist es wichtig, dass die Gläser nicht zu stark gebogen sind. Am besten sprechen Sie vorher mit Ihrem Optiker und lassen sich beraten. Einige Optiker haben auch eigene Schwimmbrillen im Angebot. Die unbequemste Art ist es, sich eine Schwimmmaske mit Panoramaglas und ausreichender Tiefe und Breite zu kaufen und die Brille darunter zu tragen.

 

Preise und bekannte Hersteller

Eine Schwedenbrille ist bereits ab 5 Euro (immer per Stand Dezember 2016) zu haben (z. B. von Malmsten, Arena oder Speedo ). Man kann aber auch bis zu 40 Euro dafür ausgeben (z. B. von TYR, Arena oder Orca ). Die Preisspanne bei Saugnapf-Schwimmbrillen reicht derzeit von 2 bis 1300 Euro (z. B. von Sportastisch, Zoggs oder Alpha Athletica).

Die Preise für Maskenschwimmbrillen reichen von 10 bis 50 Euro (z. B. von Aquatics, Aqua Sphere, Speedo oder TFY).

 

Darauf sollten Sie unbedingt achten

  • Bequemer Sitz ohne Druckstellen zu hinterlassen
  • Kaum eingeschränkter Sichtbereich
  • Absolut wasserdicht und ohne beschlagene Gläser
  • UV-Schutz und Tönung bei Außeneinsatz
  • Sehstärke oder Raum für Brille bei Brillenträgern ohne Kontaktlinsen

 

Zusammengefasst

Eine Schwimmbrille ist ein tolles Hilfsmittel, um die Augen zu beim Schwimmen zu schützen. Bei perfektem Sitz, sind alle drei Schwimmbrillenformen wasserdicht. Für langen Spaß sollte auf Gummibestandteile verzichtet werden. Für mehr Komfort sorgen Schwimmmasken und Saugnapf-Schwimmbrillen, aber Schwedenschwimmbrillen haben den geringsten Wasserwiderstand und passen jedem. Verwechseln Sie Schwimmbrillen keinesfalls mit Taucherbrillen, da dies zu Verletzungen Ihrer Augen führen kann. Suchen Sie sich die Tönung entsprechend der Umgebung, in der Sie bevorzugt schwimmen, aus und probieren Sie die Passform im Trocknen genau aus. So geschützt kann weder Chlor noch Salz Ihren Augen etwas anhaben.

Um Ihnen die Entscheidung für ein Modell zu erleichtern, haben wir neben den Informationen zu Schwimmbrillen in diesem Ratgeber, auch einen Schwimmbrille-Test durchgeführt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Testsieger 2016 in jedem Testbericht an und suchen Sie sich den Schwimmbrillen-Testsieger, der für Ihre Bedürfnisse am besten passt aus.

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