Riff TL-3000 MK3 LED Tauchlampe im Test

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Testbericht: Riff TL-3000 MK3 LED Tauchlampe

Die Riff TL-3000 MK3 LED Tauchlampe im Video

Großer Lichtkegel – hell und handlich

Um die Riff TL-3000 MK 3 LED Taucherlampe geht es in diesem Testbericht. Wir haben den Zwerg aus dem Hause RIFF dive in einem trüben Fischteich bei einem Nachttauchgang auf Herz und Nieren getestet, um Ihnen all seine Vor- und Nachteile vorstellen zu können. Nach unserem Tauchlampen-Test, können Sie sicher eine Entscheidung für oder gegen diese Lampe treffen.

 

Verpackung und Lieferung

Nach vier Tagen Lieferzeit kam die Tauchlampe bei uns an. Im Karton waren neben der Riff TL-3000 MK 3 LED Tauchlampe:

  • Gebrauchsanweisung in Deutsch und Englisch
  • Schlaufe für Karabinerhaken
  • 2665 Akku
  • Ladegerät
  • Nylonbox mit Reißverschluss
  • Schlagschutz-Gummiring
  • Ersatz O-Ringe für den Drehverschluss

 

Ausstattung der Taucherlampe

  • Maße: 16 cm lang, am Lampenkopf 6 cm Durchmesser
  • Gewicht: ca. 360 Gramm
  • Lampenkopf ist mit drei CREE-XM-L-T6-LED-Lampen ausgestattet
  • 2700 Lumen
  • Schlagschutz Silikonring für den Kopf
  • Gehäuse aus Aluminium (Aircraft-grade 7075)
  • Farbtemperatur 6500 K
  • Drei Modi: 100 %, 50 % und Strobe
  • Leuchtdauer: eine Stunde bei voller Power
  • Spot-Winkel: 8 Grad, Weitwinkel: 75 Grad
  • Akku 'ED26650 Li-ion
  • Bis zu 100 Meter wasserdicht
  • Kostenpunkt: etwa 200 Euro (Stand Juni 2016)

 

Optik und Verarbeitung der Unterwasser-Taucherlampe

In edlem Schwarz/Silber-Tec-Look sieht die Tauchlampe wirklich schön aus und der orangefarbenem Stoßschutzring passt dazu hervorragend. Er kann aber auch weggelassen werden, wenn man mit der Lampe pfleglich umgeht und vorsichtig taucht. Die Nylontasche ist wie eine Kameratasche aufgebaut. Sie ist Anthrazit und der Reißverschluss in Orange abgesetzt. RIFF dive hat bei der TL 3000 MK 3 bestes Material genutzt und die Verarbeitung wirkt auch tadellos.

Das Aluminiumgehäuse wurde aus Aircraft-grade 7075 Aluminium hergestellt, welches die höchsten Festigkeitswerte unter allen Aluminiumlegierungen erreicht und sonst in Luft-, Schifffahrt und Automobilherstellung genutzt wird. Die Lampe ist dank des Materials und ihrer kompakten Bauweise sehr leicht.

Der Griff liegt mit und ohne Handschuhe gut in der Hand. Dass die Firma gleich Ersatz-O-Ringe beilegt, lässt die Vermutung zu, dass sich die Ringe, die die einzige Öffnung schützen nicht sehr lange halten werden. Da solche Ringe in jedem Tauchshop für'n Appel und 'n Ei zu haben sind, sehe ich das aber nicht als großes Problem an.

Die Schlaufe, die mitgeliefert wurde, ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Hier sollte man bei einer 200-Euro-Tauchlampe doch ein Spiralkabel mitliefern. Gummiringe oder eine Armmanschette fehlen auch, daher wird die Einkaufsliste der Dinge, die man vor einem Tauchgang vielleicht noch anschaffen sollte, ganz schön lang.

Der Hersteller selbst hat eine Diffuserscheibe als Zubehör für knapp 8 Euro im Angebot, die der Taucherlampe, durch das erzeugte Streulicht, ermöglicht einen gleichmäßigen, weichen Lichtkegel zu erzeugen. So gerüstet ist die Lampe als Tool für Unterwasserkamera- und Unterwasservideo-Aufnahmen eine Anschaffung wert.

Da der Akku, bei voller Leistung, nur eine Stunde durchhält, hat der Hersteller auch den passenden Ersatzakku für etwa 20 Euro im Programm. Wenn man das addiert: Armhalter ca. 20 Euro, Ersatzakku ca. 20 Euro, Diffuserscheibe ca. 8 Euro plus Spiralkabel ca. 15 Euro, sind etwa 80 Euro extra. Damit werten Sie die Lampe aber gewaltig auf.

 

Inbetriebnahme der Taucherlampe

Der Akku, der leer ankam, benötigte mehr als sechs Stunden, bis er geladen war. Danach konnte es dann endlich losgehen. Die Gebrauchsanweisung ist schön detailliert, wenn die Lampe auch eigentlich selbsterklärend ist.

  • Die Lampe wird am Ende aufgeschraubt
  • Der Akku wird eingesetzt und die Lampe wieder verschraubt
  • Durch Drehen wird sie an- und ausgestellt und die Modi gesteuert
  • Der abnehmbare Silikonring zum Schutz gegen Stöße wird über den Kopf gestülpt

 

Die Funktionen der Tauchlampe

Der Lichtkegel wird von drei LED-Lampen erzeugt und ist zwar mit 2700 Lumen sehr hell, aber überleuchtet in der Mitte des Spots, sodass immer ein kleiner Blindspot entsteht. Um damit zu filmen oder fotografieren sollten die 8 Euro für die Diffuserscheibe investiert werden.

Die Tauchlampe hat drei Modi: 100 % und 50 % Leuchtkraft sowie Strobelicht. Eingestellt wird der Wunschmodus, indem man schnell zwischen AN und AUS hin und her schaltet. Weitere Funktionen hat die Taucherlampe nicht, muss ja aber auch nicht sein.

  • 100 % Leuchtkraft mit 2700 Lumen
  • 50 % Leuchtkraft
  • Strobe-Licht

 

Der Betrieb

Die Vorbereitungen waren etwas kniffelig, da das Ladegerät wirklich mehr als einen halben Tag braucht, um den Akku vollständig zu laden, welcher etwas frickelig einzulegen ist. Man kann dies am PC oder in der Steckdose machen, da das Ladegerät über einen USB-Anschluss verfügt. Dass der Akku dann auch nur eine Stunde aushält, wusste ich bereits von den Herstellerangaben.

In der Praxis, in der ich alle drei Modi getestet habe, hielt er ein wenig länger, aber nach 70 Minuten sah 100 % wie 50 % aus und nach 80 Minuten war die Lampe nicht mehr hell genug für den Tauchgang. Das Umschalten zwischen den Modi ist mit Handschuhen etwas schwierig, geht aber.

Ich habe die Tauchlampe in schlammig-trübem O-Sicht-Wasser eines Fischteichs getestet und konnte tatsächlich gut sehen. Der Lichtkegel ist nicht zu klein und leuchtet auch genug zu den Seiten weg, um sich prima bei einem Nachttauchgang zu orientieren. Der Strobe- (oder Strobo-) Lichtmodus verscheuchte alle mich umgebenden Fische und mit der vollen Kapazität war die Sicht auch erstaunlich weit.

Mit halber Kraft kam man im trüben Wasser allerdings nicht zurecht. Diese Funktion ist eher was für klares Wasser. Mit der Diffuserscheibe vor der LED hatte man keine Ränder mehr und auch nicht diesen überbeleuchteten Mittelbereich.

Für Unterwasserfotografie und Unterwasserfilmen ist die Lampe mit diesem kleinen Extra wirklich empfehlenswert. Allerdings sollte man damit vorsichtig sein. Sie wird zwar unter den Silikonschutzgummi gelegt, aber irgendwie habe ich gleich beim ersten Nachttauchgang einen Kratzer auf dem Kunststoff fabriziert. Fragen Sie mich bitte nicht wie, denn ich weiß wirklich nicht, wie oder wann mir das passiert ist.

Ich habe die Lampe mit einer Armmanschette (von einer anderen Tauchlampe), dann wieder ohne Diffuser, an meinem Unterarm befestigt und beim Tauchen gutes Licht gehabt. Die Farbtemperatur ist zwar im Tageslichtbereich, aber wirklich farbig, sah die Unterwasserwelt nicht aus.

Im Spot sah ich kaum etwas, da es so hell war und darum war es zwar nicht fahl, aber mit der Farbpracht, die eine gute Halogen-Tauchlampe bietet, kann die Riff TL-3000 MK 3 nicht mithalten.

 

Unser Fazit

Die Riff TL-3000 MK 3 eignet sich als gute Hauptlampe, wenn die Nachttauchgänge nicht länger als eine Stunde dauern und man, bei häufiger Nutzung lässt die Akkuleistung sicher nach, auch immer eine Backuplampe dabei hat. Für die Preisklasse sollte mehr Leuchtdauer drin sein.

Auch die ewig lange Ladezeit macht keinen Spaß. Punkten kann die Tauchlampe mit sehr hellem Licht und einem schönen großen Lichtkegel mit seitlicher Ausstrahlung. Man behält die Orientierung und sieht alles. Mit einem Diffuser ist auch das Problem der punktuellen Überbeleuchtung, gerade bei kürzeren Abständen, gelöst. Eigentlich würde ich diese Taucherlampe auch für Unterwasserfotografie und Unterwasserfilmen empfehlen, aber dafür ist mir die Farbausbeute nicht gut genug.

Für ein paar Euro mehr gibt es schon Fluoreszenztauchlampen, die dafür besser geeignet sind. Für kurze Tauchgänge, bei denen man jedes noch so kleine versteckte Detail sehen und den Überblick behalten will, ist diese Lampe als Hauptlampe ideal. Nehmen Sie nur immer eine Reservelampe mit, damit Sie nicht plötzlich im Dunklen tauchen.

Schauen Sie sich auch unsere anderen Taucherlampen-Testberichte an und entscheiden Sie dann, welches Modell am besten Ihren Vorstellungen entspricht.

 

Details & Merkmale

Leuchtmittel LED
Lichtstrom 2500 Lumen
Material Aluminium
Betriebszeit 1 Stunde
Länge 15,8 cm
Max. Tauchtiefe 100 Meter
Gewicht 325 Gramm
Wasserdicht
Frontschalter
Besonderheit Mit verschiedenen Helligkeitsstufen
Vorteile
  • Großer Lichtkegel und helles Licht
  • Weite Reichweite
  • Drei Modi
  • Mit Diffuserscheibe (nicht inkl.) für Fotos und Videos
  • Leicht und kompakt
  • Edles Design
Nachteile
  • Nur eine Stunde Leuchtdauer
  • Akkuladezeit: mehr als sechs Stunden
  • Für die Leistung recht teuer
  • Kein ganz optimales Farbergebnis

Preisentwicklung

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